CH193985A - Doppelhobel. - Google Patents

Doppelhobel.

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CH193985A
CH193985A CH193985DA CH193985A CH 193985 A CH193985 A CH 193985A CH 193985D A CH193985D A CH 193985DA CH 193985 A CH193985 A CH 193985A
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Glinz Leopold
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Glinz Leopold
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  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description


  Doppelhobel.    Gegenstand der Erfindung ist ein Dop  pelhobel, dadurch gekennzeichnet, dass die  Stellvorrichtung für die Klappe auf dem  Hebeleisen angebracht und die Klappe ohne  Beeinflussung der Stellvorrichtung aufzu  bringen und abzunehmen ist.  



  Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1 den  Doppelhobel im Längsschnitt,     Fig.    2 das  Doppeleisen in Draufsicht,     Fig.    3 in     Drunter-          sieht    und     Fig.    4 einen Schnitt nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Der Doppelhobel besitzt einen Hobel  kasten a, in dessen     Spanloch    b das mit dem  üblichen Längsschlitz c versehene Hobeleisen  d und eine den abgehenden Span brechende  Deckplatte e, Klappe genannt, durch den  Holzkeil     g    zusammengehalten werden. Um  nun die Klappe e     gegenüber    der Messer  schneide jeweils in die zum Abknicken des  Spanes erforderliche Lage stellen zu können,  stützt sich auf der Oberseite des Hebeleisens    d eine breiter, jedoch kürzer als dessen  Längsschlitz bemessene, rechteckige Backe     f     ab, welche mit zwei Ansätzen<I>h, i</I> durch den  Längsschlitz c     hindurchgreift    und so in ihm  geführt ist.

   Der Ansatz h passt, was die  Zeichnung nicht erkennen lässt, bei der un  tern Stirnfläche genau in den Längsschlitz c  und ist mit dem Ansatz i in der Schlitzrich  tung nach oben durchlaufend konisch, so dass  zwischen dem Ansatz i und     Schlitzlängsrän-          dern    je ein freier Spaltraum vorhanden ist.  Die Backe f kann mittels einer zwischen  den Ansätzen<I>h, i</I>     untergebrachten    Klemm  schraube<I>k</I> und einer Beilage     l    in jeder Stel  lung unverrückbar festgeklemmt werden.

    Eine in der Klappe e vorgesehene     Ausneh-          mung    m, deren Ausmasse genau den Abmes  sungen der Backe     f    entsprechen, ermöglicht  das Aufschieben der Klappe e auf die Backe  f     und    die     jederzeitige    Wiederabnahme ohne  Lösung der Backe.  



  Zum Einstellen der Klappe e wird das  Doppeleisen aus dem Hobelkasten     a    genom-           men        und    -die     auf    der Backe f aufgesteckte  Klappe e nach Lüften der     Klemmschraube        lc     samt der Backe f verschoben, bis die vordere       Klappenkante    sich in der erforderlichen Ent  fernung von der Messerschneide befindet,  worauf man die     Klemmschraube    k wieder  anzieht.

   Ergibt sich nach einer Benützung  des Hobels die Notwendigkeit, die Schneide  insbesondere durch     Abziehen    nachzuschärfen,  so hat man bloss die     Klappe    e von der am  Hobeleisen<I>d</I> festgeklemmten Backe<I>f</I> abzu  heben. Beim     neuerlichen    Aufstecken der  Klappe e nimmt letztere selbsttätig die glei  che Lage wie früher ein. Nur für den Fall,  dass durch das Abschleifen der Schneide der  Abstand der     Wirkkante    der Klappe e von  der     Messerschneide    kleiner oder eine Verstel  lung aus andern     Gründen    erforderlich wer  den sollte, muss die Backe f verschoben wer  den.

   Damit die Messerschneide während des       Aufbringens    der oftmals nur einen Bruchteil  eines     Millimeters    hinter der Schneide zurück  stehenden Klappe e     nicht    unwillkürlich be  schädigt     wird,        ist    die obere Schmalseite der  Backe f     unterschnitten        (Fig.    1), wogegen  ihre untere Schmalseite sowie beide Schmal  seiten der     Ausnehmung    na entsprechend, und  zwar zweckmässig nahezu gleichlaufend ab  geschrägt sind, was zur Folge hat, dass die  Klappe e nicht parallel zum Hobeleisen d  ausgebracht werden muss,

   sondern zuerst mit  ihrem hintern Teil auf die Backe f aufge  steckt und sodann nach vorn über sie ge  klappt werden kann; hierdurch kommt das  untere     Klappenende    zur Auflage auf das  Hobeleisen d, ohne     in    den     Schneidenbereich     zu gelangen.

   Zur     Beseitigung    von Unstim  migkeiten in der Parallellage zwischen der       gante    ,der Klappe e und der Messerschneide,  welche sich etwa beim Nachschärfen der letz  teren ergeben     können,    braucht man lediglich  nach geringfügigem Lüften der Schraube     k     einen oder mehrere Schläge auf die Seiten  kante der Klappe e oder des Hobelmessers d  nach der entsprechenden Seite zu geben, um    diese Teile gegeneinander zu     verschwenken,     was der schmäler als der Schlitz bemessene  Ansatz i ohne weiteres um den als Dreh  punkt wirkenden Ansatz h zulässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelhobel, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung für die Klappe auf dem Hobeleisen angebracht und die Klappe ohne Beeinflussung der Stellvorrichtung auf zubringen und abzunehmen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Doppelhobel nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvor richtung eine längs dem Hobeleisen ver stellbare Backe besitzt, auf welche die Klappe mit einer Ausnehmung frei auf steckbar ist. 2.
    Doppelhobel nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Backe samt der von ihr getragenen Klappe innerhalb der Klappen ebene etwas gegenüber dem Hobelmesser verschwenkbar ist. 3. Doppelhobel nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Backe in einem Längsschlitz des Hobeleisens geführt und an letzterem festklemmbar ist. 4. Doppelhobel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Längs schlitz des Hobeleisens eingreifenden Füh rungsteile der Backe in der Schlitzrich tung durchlaufend konisch ausgebildet sind. 5.
    Doppelhobel nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Backe und die zu gehörige Klappenausnehmung derart pro filiert sind, dass die Klappe von hinten nach vorn über die Backe geklappt wer den kann.
CH193985D 1935-09-12 1936-09-09 Doppelhobel. CH193985A (de)

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CH193985A true CH193985A (de) 1937-11-15

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CH193985D CH193985A (de) 1935-09-12 1936-09-09 Doppelhobel.

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