CH194022A - Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnetspulen und ihren Kernen mit Bindemitteln und mit elektrisch isolierenden, die Wärme leitenden Füllstoffen. - Google Patents
Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnetspulen und ihren Kernen mit Bindemitteln und mit elektrisch isolierenden, die Wärme leitenden Füllstoffen.Info
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Description
Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnetspulen und ihren Kernen mA Bindemitteln und mit elektrisch isolierenden, die Wärme leitenden Füllstoffen. . r)as Ausfüllen der Räume zwischen Mag netspulen und ihren Kernen mit einem Binde- mittel und einem Füllstoff, z. B. Quarz, wel cher dazu dient, die Wärmeabgabe der Spule an aas Eisen zu erleichtern, wurde bisher in der Regel derart vorgenommen, dass das Bindemittel in warmem, zähflüssigem Zu stand eingefüllt wurde. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass das dickflüssige Füllmittel nicht alle Hohlräume ausfüllt. Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnet spulen und ihren Kernen mit Bindemitteln und mit elektrisch isolierenden, die Wärme leitenden Füllstoffen, das dadurch gekenn zeichnet ist, dass das Bindemittel und der Füllstoff gemischt und im kalten Zustande in die Zwischenräume eingefüllt werden und dass der ganze Magnet nach praktisch voll kommener Ausfüllung der zwischen Spule und Kernt vorhandenen. Räume erwärmt wird. Nachstehend werden einige Ausführungs beispiele der Erfindung erläutert. Es wird ein möglichst wasserfreies Binde mittel in pulveriger oder flüssiger Form zu sammen mit einer entsprechenden Menge Quarz oder einem andern die Wärme gut leitenden, gleichzeitig aber elektrisch isolie renden Stoff in kaltem Zustande gemischt. Mit dieser Masse werden die zwischen der möglichst körperlos gewickelten Spule und dem Kern des Magnetes verbleibenden Hohl räume ausgefüllt. Dabei ist es vorteilhaft, den ganzen Magnet leicht zu erschüttern, um ein Eindringen der Masse in alle Hohl räume zu ermöglichen. Wenn die Hohlräume des aus Eisen, Spule und Isolation bestehen den Magnetes keine Masse mehr aufnehmen können, wird der Magnet erwärmt. Bei die sem Erwärmungsvorgang schmilzt das mit dem Sand vermischte Bindemittel, respektive es verdunstet das Lösungsmittel, und die elektrisch isolierenden und die Wärme gut leitenden Teilchen werden untereinander ver bunden. Nach der Erkaltung bildet das Bindemittel mit dem Quarzsand eine voll kommen zusammenhängende Masse, so dass die Wärme von der Spule durch die Masse an die Eisenteile des Magnetes leicht ab gegeben werden kann. Das Verfahren hat sich bei der Anwen dung auf Magnetsysteme von dynamischen Lautsprechern als vorteilhaft erwiesen, da es gestattet, den Luftspalt des Magnetsystems gegen jegliche Verunreinigung durch die Masse zu schützen. Dabei wird die Erwär mung des Magnetsystems zum Zwecke des Schmelzens der Füllmasse zweckmässig durch Erhitzen des Magnetsystems mit einem über dem normalen Erregerstrom liegenden Strom bewirkt und kann mit der zum Lackieren des Systems erforderlichen Wärmebehandlung vereint werden.- Die Erwärmung kann aber a ue 'h <RTI ID="0002.0014"> durch elektrische Wirbelstrombeheizune, tD oder einen um das System gelegten Kurz schlussring erfolgen. In den beiden letzteren Fällen wird eine zu starke Beanspruchung des Feldspulendrahtes vermieden. Die Temperatur für die Erwärmung ist über die Temperatur des Schmelzpunktes des Bindemittels zu steigern. Wird als Binde mittel Lack benutzt, so ist die Erwärmung des Magnetes so lange fortzusetzen, bis das Lösungsmittel des Lackes praktisch ver dunstet ist. Als Bindemittel können Kunstharze, Kunstwachse, Kompoundmasse, Lacke oder dergl. verwendet werden. Die Mahlfeinheit des Quarzsandes richtet sich neben den Abmessungen des Magnetes auch nach den thermischen Anforderungen, die an diesen gestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnetspulen und ihren Kernen mit Bindemitteln und mit elektrisch isolie renden, die Wärme leitenden Füllstoffen, da- durch gekennzeichnet, dass das Bindemittel und der Füllstoff gemischt und im kalten Zustande in die Zwischenräume eingefüllt werden und dass der ganze Magnet nach praktisch vollkommener Ausfüllung der zwi schen Spule und gern vorhandenen Räume erwärmt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Kunstharze verwendet werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Kunstwachse verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Kom- poundmasse verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass als Bindemittel Lacke verwendet werden. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel bei Abwesenheit eines Lösungsmittels an gewendet wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel bei Anwesenheit eines Lösungsmittels an gewendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllstoff Quarz verwendet wird. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet auf eine Temperatur er wärmt wird, bei der das Bindemittel schmilzt. 9.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet auf eine Temperatur er wärmt wird, bei der das Lösungsmittel verdampft.
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| CH194022D CH194022A (de) | 1935-07-08 | 1936-07-06 | Verfahren zum Ausfüllen der Räume zwischen Magnetspulen und ihren Kernen mit Bindemitteln und mit elektrisch isolierenden, die Wärme leitenden Füllstoffen. |
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