CH194023A - Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensystems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensystems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen.

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CH194023A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Verfahren zur Herstellung eines     Elektrodensostems    zum Gleichrichten oder Steuern  hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen.    Die Erfindung bezieht     sich    auf ein Ver  fahren zur     Herstellung        eines        Elektroden-          systems    zum     Gleichrichten    oder     Steuern     hoch- oder     mittelfrequenter        elektrischer     Schwingungen,

   welches     Elektrodensystem     eine     positive    und eine negative     Elektrode     infolge des Umstandes     aufweist,        dass        diese          beiden    Elektroden aus     Materialien    mit gegen  einander ,stark verschiedenen Elektronen  abgabevermögen     bestehen        und.    durch eine.       feste        Isolierschicht        voneinander    getrennt sind.  



  Bei     dieser        Art    von     Elektrodensystemen          ist    zum Beispiel eine aus halbleitendem Stoff       bestehende    positive Elektrode vorgesehen.       Dieser    Stoff wird auf wenigstens einer     .Seite     von einer     Sperrschicht    (in .der ein oder meh  rere     :Gitter    angebracht sein     können)    von  zweckmässig ganz .geringer     .Stärke        begrenzt     (z.

   B. von :der     Grössenordnung    von 0,1     bi..-        10,u),     auf welche zum Beispiel eine     ,gutleitende     Elektrode aufgebracht     ist.     



       Fiu        solches        Elektrodensystena    hat ver-         schiedene    Vorzüge, zum     Beispiel    bei der Ver  wendung     .in        Radioempfangs-    oder Fernseh  geräten.

   Eine     gleichrichtende    Wirkung des       Systems        bei        Verwendung    als Detektor .kann  mit einer verhältnismässig     niedrigen,    an .die  Elektroden     angelegten    Spannung     leicht        er-          balten    werden, da     letztere        iSpannung    wegen  der möglichen .ganz geringen Stärke der  Sperrhaut     imstande        ist,    zwischen den Elek  troden.

   ein     elektrisches    Feld     beträchtlicher     Intensität zu erzeugen.  



       Bekannte        Ausführungsformen    solcher       Flektrodensysteme,    wie zum Beispiel die  oben     beschriebene        Ausführungsform,    haben  aber den Nachteil, dass sie eine     verhältnis-          mässig    hohe Eigenkapazität     besitzen.        Diese     Kapazität wird     entweder        durch    die Grösse  der Kontaktoberfläche zwischen der     :

  gut-          leitender    Elektrode und der Sperrschicht,  oder -durch die Grösse der     gontakteberfläche          zwischen    der halbleitenden Elektrode und der  Sperrschicht, oder aber     dizreh    die Grösse der      Kontaktoberfläche     zwischen    der halbleitenden  Elektrode und dem     Zuführungsleiter    be  dingt,     denn    es     beteiligt    sich im letztgenann  ten Fall an der     Leitung    in der Hauptsache  nur jene Säule der halbleitenden Elektrode,

    deren     Querschnitt    der vorgenannten Kontakt  oberfläche     zwischen        .dieser    Elektrode und  dem Zuführungsleiter     etwa        entspricht.     



  Zur Behebung des Nachteils der hohen       Eigenkapazität    und zwecks Herstellung von       Elektrodensystemen    in völlig     reproduzier-          barer    Weise wird nach der Erfindung .der  art verfahren,     dass    eine     Isoliersperrschicht    ge  sondert von den     Werkstoffen    .der anliegenden       Elektroden    gebildet wird, und dass! eine be  grenzte Kontaktoberfläche von     höchstens     10     mm2    für wenigstens einen die Kapazität  des     Systems    beeinflussenden Teil     ,dadurch    er  halten wird,

   dass .dieser Teil mittels einer       Masse    in flüssigem Zustand gebildet     wird.     Die flüssige Masse kann zum Beispiel aus  geschmolzenem     Elektrodenmaterial        bestehen,     oder sie kann gegebenenfalls     Elektrodenmate-          rial    als     chemische        Verbindung    in gelöstem  oder suspendiertem Zustand     enthalten.     



  Man hat bereits     vorgeschlagen,    einen Kri  stall als Detektor in ein     Radioempfangsgerät     einzubauen. Ein     Kristalldetektor    hat in nur  einem oder einigen Punkten der     Kristall-          oberfläche    eine gleichrichtende Wirkung, und  zwar dort, wo auf der Oberfläche eine Sperr  haut vorhanden ist, wobei diese erst noch  von solcher Stärke sein muss, dass deren       Widerstand    nicht einen zu hohen Wert     h.at.          sondern    der     angelegten        gleichzurichtenden          Spannung    entspricht.

   Man muss somit bei  Verwendung     eines        Kristalles    als     Detektor        mit     einem zugespitzten Metallkontakt die Kri  stalloberfläche so lange     abtasten,        bis    ein  Punkt mit     .gleichrichtender    Wirkung ermit  telt worden     ist.     



  Nach dem Verfahren gemäss der vorlie  genden     Erfindung        hergestellte    Elektroden  systeme weisen     diesen        Nachteil        nicht    auf.  Bei diesen Systemen hat jeder Punkt der  Sperrschicht, wo ein Punkt der einen     End-          elektrode    einem     Punkt    der andern Endelek-         trode    gegenüber liegt, eine gleichrichtende       Wirkung.     



  Da die Stärke der Sperrhaut in einem  nach dem Verfahren gemäss der     Erfin-          dung        hergestellten        Elektrodensystem     ist und die ganze Kontaktober  fläche eine     Detektorwirkung    hat, hat     man     die Kapazität vollständig in der Hand.  Gleiches gilt bei Anwendung des     Elek-          trodensystems    zum Steuern von Schwin  gungen.  



  Man hat     bereits        vorgeschlagen,    auf     einem          Cuproogyddetektor    für eine .der Elektroden  einen     abgestumpften    Bleikegel     als    Zufüh  rungsleiter     anzubringen.    Die Kapazität wird  in diesem Falle durch die Oberfläche     -der     unterhalb des Bleikegels noch vorhandenen       Graphitschicht    bedingt. Eine reproduzierbare  kleine Oberfläche lässt .sich aber auf diese  Weise mit einer solchen     Graphitschicht    nur  sehr schwer erreichen.  



  Das Verfahren nach der     Erfindung    er  möglicht, die Eigenkapazität eines     Elektro-          densystemo    äusserst gering zu     maehen.    Die  nach der Erfindung zur Erreichung der     ge-          wünschten    Wirkung angewandten     Mittel    er  geben ausserdem     im        Gegensatz    zum     Bekann-          ten    die Möglichkeit zur     Vorherbestimmung          eines    bestimmten     reproduzierbaren        Wertes     für die Eigenkapazität 

  einer     solchen    Zelle.  Namentlich -die     Reproduzierbarkeit        ist    von  grosser     Wichtigkeit    .im     Zusammenhang    mit  der Tatsache, dass die     Eigenkapazität    einen       bestimmten        Einfluss    auf einen elektrischen       Kreis    hat, in den die Zelle     aufgenommen    ist.

    Zur Erreichung der     günstigsten    Wirkung     in     einem solchen     Kreis    werden bei     dessen    Ent  wurf     bestimmte        Annahmen        getroffen.        :

  .sollte     nun     .die    Eigenkapazität der     Systeme    von zu  fälligem Wert     sein,    so würde     ungeachtet,der          Tatsache,    dass     .gewisse    Annahmen getroffen  worden     sind,    dieselben sich nicht     auswirken     können, wenn das     ursprüngliche    dem     Kreis          angepasste    System durch ein anderes von ver  schiedener     Kapazität    ersetzt werden sollte.  



       Ein    weiterer     Vorteil        des    nach dem Ver  fahren gemäss der     Erfindung    hergestellten       Elektrodensystems    ist     darin    zu erblicken,      dass es infolge seiner     gedrängten    Bauart, z. B.  in einem     Ra.dioempfangsgerät,        äusserst    wenig  Raum beansprucht, wobei es zum     Beispiel     durch Ausgiessen mit     Kompoundmasse    als ein       festes    Ganzes ausgebildet werden kann.  



  Im Gegensatz zu den üblichen Radio  röhren erfordert dieses     Elektrodensystem     keine     Kathodenheizenergie.     



  Die     Zuführungsleiter    dieser Energie, z. B.  zu der     Detektorröhre,        bestimmen    oft den  Platz dieser Röhre im Gerät, .da     infolge,der     Störwirkung, z. B.     auf,den        Hochfrequenzteil,     die in den modernen     Empfangsgeräten    übliche       Wechselstromheizenergiequelle    nicht an be  liebigen Punkten im Apparat angeordnet  werden darf.  



  Infolge     des    Fehlens     @dieser        Stromzufüh-          rungsleiter    ist das Problem der Anordnung  eines     Detektors    nach der Erfindung wesent  lich     vereinfacht.    Dieser kann dort angeord  net werden, wo dies im     Zusammenhang    mit  der geringsten Länge der     Verbindungsdrähte     am     geeignetsten        ist.    Dank ,

  der     geringen    Be  messung und des geringen     Gewichtes    kann  ein solches System gegebenenfalls     in    der     Be-          dra.htung    selbst aufgehängt und montiert  werden.  



  Das Ausfliessen der während der     Herstel-          lung    in flüssiger Form oder aus einer Sus  pension aufgebrachten     Masse    wird durch die  Oberflächenspannung der in     abgepasster     Menge     aufgebrachten    Tropfen oder durch       Verwendung    einer Hülle     beschränkt.    Diese  Hülle     besteht    zweckmässig aus Isolierstoff.  Vorzüglich geeignet als Umhüllungsmaterial  sind Quarz,     @Steatit,    Kunstharz, z. B.     Poly-          styren    und     Porzellan.     



  Die Erfindung wird anhand der beilie  genden Zeichnung, deren Figuren, insbeson  dere die     Fig.    3,     deutlichkeitshalber        stark    ver  grösserte Darstellungen der     beschriebenen          Beispiele        des        Elektrodensystems    sind, näher  erläutert.  



  Als halbleitende Elektrode 1     (Fig.    1)     ist          Cuprosulfid        (Cu2S)    gewählt.     Dieses    Mate  rial ist als Pulver durch Pressen auf einen       :Messingträger    2 aufgebracht.

   Darauf wird  der     Halbleiter    mit     einer    Polystyrensperr-    Schicht 3 überzogen, was     beispielsweise    da  durch erfolgen kann, dass     dieser        in        ein.    Bad  getaucht wird, das in Benzin gelöstes     iSperr-          schichtmaterial    enthält und aus     .diesem    lang  sam herausgezogen wird. Entsprechend der  zu sperrenden Spannung kann eine Stärke  von 1 bis 10     ,u    verwendet werden.  



  Auf der     Sperrschicht    wird ein Röhrchen 4  aus Quarz angeordnet, dessen     Bohrung        nach     der Unterseite derart     konisch    verläuft,     dass     sich bei 5     eine        Öffnung    von     etwa    0,125 mm'  befindet.  



  Man kann dieses Röhrchen gut an die       Sperrschicht    3     fesrtheften,    wenn     man        .das     Material der Sperrschicht selbst als Klebe  mittel benutzt. Gegebenenfalls ist dazu eine       Erhitzung    auf zum Beispiel ,gut<B>HOC</B> C er  forderlich. In dieser Bohrung wird der       Stromzuführungsleiter    6 angeordnet, wonach  das Röhrchen 4 mit einer Metallsuspension 7,  z. B. einer Suspension von Platin .in Alkohol,  oder mit einer kolloidalen     Graphitlösung     (z.

   B.     die    im Handel unter dem Namen       "Aquad@ag"    erhältliche kolloidale     Graphit-          lösung    in Wasser) vollgegossen     wird.    Nach  Eindampfen des     Suspensionsmittels    ist eine  mechanische und elektrische Verbindung der  gutleitenden Elektrode 7 mit dem     Strom-          zuführunb        draht    6     entstanden.    Statt einer       Metallsuspension    kann eine Lösung einer  chemischen Verbindung eines     Metalles    ver  wendet werden, wobei die chemische Verbin  dung reduziert' wird.

   Es kann zum Beispiel  eine der bekannten Silberlösungen, z. B. eine       ammoniakalische    .Silberlösung, der Glukose  zugesetzt ist, benutzt     werden.     



  Das Röhrchen 4 kann     gegebenenfalls    nach       Anbringen    der gutleitenden Elektrode ent  fernt werden.  



  Das     folgende        Herstellungsbeispiel    bezieht       sich    auf einen     Detektor        (Fig.    2), indem sich  als halbleitende Elektrode Selen     befindet.     



  Auf einer     Messingplatte    $ wird eine ab  gepasste Menge flüssigen Selens 9 angebracht,  die nach Abkühlen mit einer     Spermlohicht     aus     Kunstharzmateaial    10     überzo.gen    wird,  die auch die     Messingseite,    auf der     sich        däe              Selen        befindet,        wie        :in        ider        Zeichnung    an  gegeben     ist,    bedeckt.  



  Der Träger mit :dem     :Selen    und :der :darauf       befindlichen,        (Spermchioht        wird    nun in     einen     Ofen     :eingeführt    und während     einiger    Zeit  (im allgemeinen 2     bis    24     iS.tunden)    auf einer  Temperatur von     etwa   <B>200'C</B> erhitzt.

   Dieser  Vorgang     bezweckt,,das    Selen in die     leitende          kristallinische        Modifikation        überzuführen.     Wenn für die     Sperrschicht        Polystyren    als       ]Kunstharz        verwendet    wird, so hat     die        Er-          lhitzung        ausserdem    den     Vorteil,

      dass .das     Poly-          styren        weiter        durchpolymerisiert    werden  kann, wodurch     die        dielektrischen        Eigenschaf-          ten        noch        günstiger        werden.     



  .Auf     die        rSperrschicht    wird nun in Höhe  des     Selenkugelteilchens    9 eine     abgepasste     Menge ioseschen Metallee 11     aufgebracht.          Die    Menge 11 wird mit :der Sperrschicht nur  über eine     beschränkte    Oberfläche (z. B. über  0,25     mm2)    in     Berührung    sein. Diese Ober  fläche kann vorher     bestimmt    werden     und:        ist     von der     Oberflächenspannung    und der Mate  rialmenge     abhängig.     



       Indem    vom     ioseschen    Metall eine vorher       bestimmte    Gewichtsmenge genommen     wind,     ist man     imstande,    vorher     :

  die    Grösse der     ]Kon-          taktoberfläche    zu     bestimmen.    Wenn man ja  vom     Material        die        Oberflächenspannung        weiss,     ist man     imstande,    für     ein,        bestimmtes    Gebiet,  also für ein     bestimmtes    Volumen,     die        ]Kon-          taktoberfläche    vorher zu berechnen.  



  Während der Tropfen 11 noch     flüssig    ist,       wird        ein        Zuführungsleiter    12     eingetaucht,     der nach     Erstarrung    des     Elektrodenmaterials     eine     gute    mechanische und     elektrische        Ver-          binJung        gewährleistet.     



  Die beiden oben beschriebenen Beispiele  beziehen sich auf die Herstellung     eines        EMk-          tro.densystems,    bei dem die halbleitende     Elek-          trode    in einer     diinnenSchicht    auf einer fla  chen     Platte    angebracht ist, ,während die     .gut-          leitende        Elektrode    zum Beispiel in einer  Hülle     untergebracht    oder von einem     abgepass-          ten    Tropfen     gebildet    wird.

   Im folgenden       wird    die     Herstellung    eines Systems anhand  der     Fig.    3 beschrieben,     in    :der Selen, also die    halbleitende Elektrode, in einer     zylindrisehen     Hülle angebracht wird.  



  In einer     Steatitperle    13     mit    einer zylin  drischen     Bohrung    von etwa 0,5 mm wird  Graphit 14 bis zu einem     Abstand    von etwa  0,03 mm von dem     obern    Rande angebracht.       Dieses    Graphit :dient zur Erreichung eines       guten    Kontaktes mit dem auf     ihm    anzubrin  genden 'Selen 15. Bei 16 wird das Graphit  auf :elektrolytischem Wege verkupfert, um       einen    Zuführungsdraht an ihm     festlöten    zu  können.  



  Darauf wird die Höhlung     :der    Perle ober  halb des     Graphits    mit     flüssigem        :Selen    15  gefüllt. Zur Erreichung einer gleichmässigen  Stärke und einer     glatten        Oberfläche    der       Selenschicht    wird     :dieses,        wenn    es noch flüs  sig ist, beispielsweise     mittels    eines     Rasier-          messers    flach     abgestrichen.     



       Auf    :dem Selen und :gegebenenfalls über  die     ganze    Oberfläche der Perle     wird    nun  durch Eintauchen in eine Lösung von     Poly-          styren    in Benzin eine     (Sperrschicht    17 ge  bildet.  



  Nach dieser Behandlung wird -das     Ganze     auf etwa 200   C     erhitzt,    wie im letztgenann  ten Beispiel     beschrieben        worden    ist.  



  Auf die Sperrschicht 17 wird die Gegen  elektrode 18 dadurch     aufgebracht,    dass eine       abgepasste        Metallmenge    mit     niedrigem     Schmelzpunkt, z. B.     Woodsohes    Metall, an  gebracht wird, in     welches    :der     Leiter    19,  solange der Tropfen noch flüssig     ist,        hinein     gesteckt wird, so     :dass    der     Leiter    19 beim  Erstarren mit festgeklemmt     wird.     



  In den Beispielen nach     Fig.    1 und 3     ist     eine Perle zur     Umhüllung    .des     Elektroden-          materials        verwendet,    welche     entweder    den  Halbleiter oder die     .gutleitende        Elektrode     umschliesst.  



  Es     ist    ersichtlich, dass auch beide Elek  troden, sowohl     die        ,gutleitende,    als auch die  halbleitende, je in einer Perle     montiert    wer  den können. Die beiden Perlen können dann  zum Beispiel     mit        Polystyren        aneinander    ge  klebt werden.

       Hierdurch    wird nicht nur eine  sehr     günstige    Isolierung     zwischen    den beiden  Elektroden,     sondern    auch eine gute mecha-           nische        Verhin.dung    erhalten, da     Polystyren     ein vorzügliches     Haftmittel    ist.  



  Um das Ganze noch fester zu machen,  und auch     um    die     Stromzuführungsleiter          mechanisch    gut zu befestigen,     wird    ein sol  ches     Elektrodensystem,    gegebenenfalls nach  dem es in ein Röhrchen     eingesetzt    worden     ist,     mit     gompound    abgegossen. Es liegen dann  also die     Zuführungsdrähte    in der     Kompound-          masse,    wodurch die Haftpunkte mit den  Elektroden von     mechanischen    Kräften ent  lastet werden.  



  Die sich auf die     Fig.    1 und 3 beziehen  den     Beispiele    zeigen eine aus     Isolierstoff        be-          stehende    Perle. Es ist aber ,ganz gut denk  bar, dass eine aus leitendem Stoff bestehende  Hülle     verwendet    wird.

   Die Wandstärke die  ser Hülse darf     in    diesem Fall nicht zu  gross sein (ungefähr 0,1 mm), da sie sonst  die Eigenkapazität     ungünstig    beeinflussen       würde.    Die Hülle wird .dann zum     Beispiel     als ein Hohlkegel     ausgebildet,    mit einer klei  nen Bohrung von zum     Beispiel    0,5 mm im       Scheitel,    der auf der     Sperrschicht        angeord,          net        wird.     



  Es ist auch möglich, statt Zweielektroden  systeme, wie in den Beispielen     .beschrieben,     zum Beispiel Drei- oder Mehrelektroden  systeme     herzustellen,    wenn man in -der       Zwischenschicht        gitterförmige    Elektroden an  bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Elektro- densysterns zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter, elektrischer Schwingungen, welches Elektrodensystem eine positive und eine negative Elektrode infolge .des Umstandes aufweist, dass diese beiden Elektroden äus Materialien mit gegen einander stark verschiedenen Elektronen abgabevermö,
    gen bestehen und @durch eine feste Isoliersperrschicht voneinander ge; trennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliersperrschicht gesondert von den Werk stoffen der anliegenden Elektroden .gebildet wird, und dass eine begrenzte Kontaktober fläche von höchstens 10 mm' für wenigstens einen ,die Kapazität des Systems beeinflus- senden Teil dadurch erhalten wird, .dass :
    flieset Teil mittels einer Masse in flüs.sig'em In stand gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass die kapazitäts- bedingende Kontaktoberfläche wenig stens eines die Kapazität des @Systenrs bedingenden Teils durch .die Oberflächen- spannung der in einer abgepassten kleinen Menge in
    flüssigem Zustand aufgebrach- ten Masse auf eine 10 mm@ nicht über- steigende Oberfläche beschränkt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, .dass,die kapazitäts bedingende Kontaktoberfläche wenig- stens eines die Kapazität des (Systems bedingenden Teils durch eine um die im flüssigen Zustand aufgebrachte Masse auf der Kontaktoberfläche herum au- geordnete Hülle auf eine 10 mm@ nicht
    übersteigende Oberfläche beschränkt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie- fernden Teils in geschmolzenem Zustand aufgebracht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch ;gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie fernden Teils aus einer Suspension auf- gebracht wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, :da durch gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie fernden Teils .aus einer chemischen Me- tallverbind@ung durch Reduktion .gebildet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass als (Suspension eine solche von Platin in Alkohol verwendet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem Selen als halbleitende Elektrode auf einem Metallträger angebracht -und mit einer Sperrschicht überzogen wird., da durch gekennzeichnet, dass das Selen in flüssigem Zustand in einer ahgepassten Menge auf den Träger aufgebracht wird,
    und dass das Selen und die Trägerseite, auf der sich das iSelen befindet, mit einer Kunstharzsperrschicht versehen werden, auf der .die gutleitende Elektrode in flüssigem Zustand in abgepasster Menge angebracht wird, wobei in diese Elek trode ein Stromzuführungsleiter ein- gesteckt wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Metallträger aus Messing und die gunstharmchicht aus Polystyren hergestellt werden und dass die :gut- leitende Elektrode in flüssigem Zustande als ein Tropfen Roseschen Metaller vor- herbestimmter Gewichtsmenge angebracht wird.
    PATENTANSPRUCH II: Elektrodenssystem, hergestellt nach Odem Verfahren ;gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle des die kapa- zitätsbedingende Oberfläche liefernden, in flüssigem Zustand aufgebrachten Teils aus Isolierstoff besteht. UNTERANSPRüCHE 9.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus QuaTz besteht. 10. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Hülle aus iSteatit besteht. 11.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch ]EI, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Kunstharz besteht. 12. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Polystyren besteht. 13.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch .gekennzeichnet, dass -die Hülle aus Porzellan besteht. 14.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einem Metallträger, auf dem ein zusammengepresster, pulverförmiger halb- leitender .Stoff angebracht ist, welcher mit einer Sperrschicht überzogen ist, da- durch gekennzeichnet,
    dass rauf derSperr- schicht ein Zylinder mit Bohrung am Sperrsehiohtmateriaal befestigt ist, und dass im. der Bohrung des Zylinders ein iStromzuführungsleiter angeordnet ist, der mit dem gutleitenden Elektroden material, das die Bohrung ausfüllt, elek trisch und mechanisch verbunden ist.
    1-5. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallträger aus Messing, der pulverförmige, halbleitende Stoff aus Cuprosulfid (Cups) und die Sperrschicht aus Polystyren besteht und. ,dass die Bohrung des Zylinders zylin drisch ist. 16.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Bohrung des Zy linders am sperrschichtseitigen Ende konisch verläuft.
    17. Elektrodensysstem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zylinder am Sperr- schichtmaterial festgekleht isst. 18.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einer halbleitenden. Elektrode aus Selen und einer gesondert ,Sperrschicht, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit Bohrung, in der sich sowohl ,der Zuführungsleiter für die halbleitende Elektrode,
    als auch diese Elektrode selbst befinden, wobei die Seite des Zylinders, wo sich der _ Halbleiter befindet, mit einer Sperrschicht überzogen ist, und dass auf der :
    Sperrschicht .gegenüber dem Teil der Zylinderbohrung, in dem sich der Halbleiter befindet, die gutleitende Elektrode aus einem Tropfen einer Me tallegierung, in welche ein Stromzufüh- run,gasleiter gesteckt ist, :gebildet ist.
    19. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrschicht aus Polystyren und die Metallegierung aus Woodschem. Metall besteht. 20.
    Elektrodensystem nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 18, dadurch ge- kennzeichnet, dass ale Material ±ür den Zuführungsleiter für die halbleitende Elektrode Graphit gewählt ist, ,das am Ende der Bohrung auf der gegenüber liegenden Seite der Sperrschicht auf elek trolytischem Wege verkupfert ist, wobei am verkupferten Teil ein Stromzufüh- rungsleiteT befestigt ist.
    21. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1,8 und 20, da durch gekennzeichnet, .dass der Strom- zuführungsleiter am verkupferten Teil festgelötet ist.
    22. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einer halbleitenden Elektrode, ,die von der gutleitenden Elektrode durch eine ,gesondert aufgebrachte Sperrschicht getrennt ist, dadurch gekennzeichnet"dass die halbleitende Elektrode in einem Zy- linder mit tohrunb angebracht ist, wobei ebenfalls die gutleitende Elektrode in einem Zylinder gebildet ist, indessen Bohrung ein.
    Stromzuführungsleiter ge- steckt ist, der von .dem im flüssigen Zu stand in der Bohrung angebrachten Elek- trodenmaterial festgeklemmt wird, wobei zwischen den zwei Zylindern eine Sperr schicht vorhanden ist, die gleichzeitig- für die Befestigung der Zylinder anein ander dient.
    28. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteran6pruch'22, dadurch,gekenn- zeichnet, dass die Sperrschicht aus Poly- styren besteht.
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