CH194023A - Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensystems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensystems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Elektrodensostems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung eines Elektroden- systems zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter elektrischer Schwingungen,
welches Elektrodensystem eine positive und eine negative Elektrode infolge des Umstandes aufweist, dass diese beiden Elektroden aus Materialien mit gegen einander ,stark verschiedenen Elektronen abgabevermögen bestehen und. durch eine. feste Isolierschicht voneinander getrennt sind.
Bei dieser Art von Elektrodensystemen ist zum Beispiel eine aus halbleitendem Stoff bestehende positive Elektrode vorgesehen. Dieser Stoff wird auf wenigstens einer .Seite von einer Sperrschicht (in .der ein oder meh rere :Gitter angebracht sein können) von zweckmässig ganz .geringer .Stärke begrenzt (z.
B. von :der Grössenordnung von 0,1 bi..- 10,u), auf welche zum Beispiel eine ,gutleitende Elektrode aufgebracht ist.
Fiu solches Elektrodensystena hat ver- schiedene Vorzüge, zum Beispiel bei der Ver wendung .in Radioempfangs- oder Fernseh geräten.
Eine gleichrichtende Wirkung des Systems bei Verwendung als Detektor .kann mit einer verhältnismässig niedrigen, an .die Elektroden angelegten Spannung leicht er- balten werden, da letztere iSpannung wegen der möglichen .ganz geringen Stärke der Sperrhaut imstande ist, zwischen den Elek troden.
ein elektrisches Feld beträchtlicher Intensität zu erzeugen.
Bekannte Ausführungsformen solcher Flektrodensysteme, wie zum Beispiel die oben beschriebene Ausführungsform, haben aber den Nachteil, dass sie eine verhältnis- mässig hohe Eigenkapazität besitzen. Diese Kapazität wird entweder durch die Grösse der Kontaktoberfläche zwischen der :
gut- leitender Elektrode und der Sperrschicht, oder -durch die Grösse der gontakteberfläche zwischen der halbleitenden Elektrode und der Sperrschicht, oder aber dizreh die Grösse der Kontaktoberfläche zwischen der halbleitenden Elektrode und dem Zuführungsleiter be dingt, denn es beteiligt sich im letztgenann ten Fall an der Leitung in der Hauptsache nur jene Säule der halbleitenden Elektrode,
deren Querschnitt der vorgenannten Kontakt oberfläche zwischen .dieser Elektrode und dem Zuführungsleiter etwa entspricht.
Zur Behebung des Nachteils der hohen Eigenkapazität und zwecks Herstellung von Elektrodensystemen in völlig reproduzier- barer Weise wird nach der Erfindung .der art verfahren, dass eine Isoliersperrschicht ge sondert von den Werkstoffen .der anliegenden Elektroden gebildet wird, und dass! eine be grenzte Kontaktoberfläche von höchstens 10 mm2 für wenigstens einen die Kapazität des Systems beeinflussenden Teil ,dadurch er halten wird,
dass .dieser Teil mittels einer Masse in flüssigem Zustand gebildet wird. Die flüssige Masse kann zum Beispiel aus geschmolzenem Elektrodenmaterial bestehen, oder sie kann gegebenenfalls Elektrodenmate- rial als chemische Verbindung in gelöstem oder suspendiertem Zustand enthalten.
Man hat bereits vorgeschlagen, einen Kri stall als Detektor in ein Radioempfangsgerät einzubauen. Ein Kristalldetektor hat in nur einem oder einigen Punkten der Kristall- oberfläche eine gleichrichtende Wirkung, und zwar dort, wo auf der Oberfläche eine Sperr haut vorhanden ist, wobei diese erst noch von solcher Stärke sein muss, dass deren Widerstand nicht einen zu hohen Wert h.at. sondern der angelegten gleichzurichtenden Spannung entspricht.
Man muss somit bei Verwendung eines Kristalles als Detektor mit einem zugespitzten Metallkontakt die Kri stalloberfläche so lange abtasten, bis ein Punkt mit .gleichrichtender Wirkung ermit telt worden ist.
Nach dem Verfahren gemäss der vorlie genden Erfindung hergestellte Elektroden systeme weisen diesen Nachteil nicht auf. Bei diesen Systemen hat jeder Punkt der Sperrschicht, wo ein Punkt der einen End- elektrode einem Punkt der andern Endelek- trode gegenüber liegt, eine gleichrichtende Wirkung.
Da die Stärke der Sperrhaut in einem nach dem Verfahren gemäss der Erfin- dung hergestellten Elektrodensystem ist und die ganze Kontaktober fläche eine Detektorwirkung hat, hat man die Kapazität vollständig in der Hand. Gleiches gilt bei Anwendung des Elek- trodensystems zum Steuern von Schwin gungen.
Man hat bereits vorgeschlagen, auf einem Cuproogyddetektor für eine .der Elektroden einen abgestumpften Bleikegel als Zufüh rungsleiter anzubringen. Die Kapazität wird in diesem Falle durch die Oberfläche -der unterhalb des Bleikegels noch vorhandenen Graphitschicht bedingt. Eine reproduzierbare kleine Oberfläche lässt .sich aber auf diese Weise mit einer solchen Graphitschicht nur sehr schwer erreichen.
Das Verfahren nach der Erfindung er möglicht, die Eigenkapazität eines Elektro- densystemo äusserst gering zu maehen. Die nach der Erfindung zur Erreichung der ge- wünschten Wirkung angewandten Mittel er geben ausserdem im Gegensatz zum Bekann- ten die Möglichkeit zur Vorherbestimmung eines bestimmten reproduzierbaren Wertes für die Eigenkapazität
einer solchen Zelle. Namentlich -die Reproduzierbarkeit ist von grosser Wichtigkeit .im Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Eigenkapazität einen bestimmten Einfluss auf einen elektrischen Kreis hat, in den die Zelle aufgenommen ist.
Zur Erreichung der günstigsten Wirkung in einem solchen Kreis werden bei dessen Ent wurf bestimmte Annahmen getroffen. :
.sollte nun .die Eigenkapazität der Systeme von zu fälligem Wert sein, so würde ungeachtet,der Tatsache, dass .gewisse Annahmen getroffen worden sind, dieselben sich nicht auswirken können, wenn das ursprüngliche dem Kreis angepasste System durch ein anderes von ver schiedener Kapazität ersetzt werden sollte.
Ein weiterer Vorteil des nach dem Ver fahren gemäss der Erfindung hergestellten Elektrodensystems ist darin zu erblicken, dass es infolge seiner gedrängten Bauart, z. B. in einem Ra.dioempfangsgerät, äusserst wenig Raum beansprucht, wobei es zum Beispiel durch Ausgiessen mit Kompoundmasse als ein festes Ganzes ausgebildet werden kann.
Im Gegensatz zu den üblichen Radio röhren erfordert dieses Elektrodensystem keine Kathodenheizenergie.
Die Zuführungsleiter dieser Energie, z. B. zu der Detektorröhre, bestimmen oft den Platz dieser Röhre im Gerät, .da infolge,der Störwirkung, z. B. auf,den Hochfrequenzteil, die in den modernen Empfangsgeräten übliche Wechselstromheizenergiequelle nicht an be liebigen Punkten im Apparat angeordnet werden darf.
Infolge des Fehlens @dieser Stromzufüh- rungsleiter ist das Problem der Anordnung eines Detektors nach der Erfindung wesent lich vereinfacht. Dieser kann dort angeord net werden, wo dies im Zusammenhang mit der geringsten Länge der Verbindungsdrähte am geeignetsten ist. Dank ,
der geringen Be messung und des geringen Gewichtes kann ein solches System gegebenenfalls in der Be- dra.htung selbst aufgehängt und montiert werden.
Das Ausfliessen der während der Herstel- lung in flüssiger Form oder aus einer Sus pension aufgebrachten Masse wird durch die Oberflächenspannung der in abgepasster Menge aufgebrachten Tropfen oder durch Verwendung einer Hülle beschränkt. Diese Hülle besteht zweckmässig aus Isolierstoff. Vorzüglich geeignet als Umhüllungsmaterial sind Quarz, @Steatit, Kunstharz, z. B. Poly- styren und Porzellan.
Die Erfindung wird anhand der beilie genden Zeichnung, deren Figuren, insbeson dere die Fig. 3, deutlichkeitshalber stark ver grösserte Darstellungen der beschriebenen Beispiele des Elektrodensystems sind, näher erläutert.
Als halbleitende Elektrode 1 (Fig. 1) ist Cuprosulfid (Cu2S) gewählt. Dieses Mate rial ist als Pulver durch Pressen auf einen :Messingträger 2 aufgebracht.
Darauf wird der Halbleiter mit einer Polystyrensperr- Schicht 3 überzogen, was beispielsweise da durch erfolgen kann, dass dieser in ein. Bad getaucht wird, das in Benzin gelöstes iSperr- schichtmaterial enthält und aus .diesem lang sam herausgezogen wird. Entsprechend der zu sperrenden Spannung kann eine Stärke von 1 bis 10 ,u verwendet werden.
Auf der Sperrschicht wird ein Röhrchen 4 aus Quarz angeordnet, dessen Bohrung nach der Unterseite derart konisch verläuft, dass sich bei 5 eine Öffnung von etwa 0,125 mm' befindet.
Man kann dieses Röhrchen gut an die Sperrschicht 3 fesrtheften, wenn man .das Material der Sperrschicht selbst als Klebe mittel benutzt. Gegebenenfalls ist dazu eine Erhitzung auf zum Beispiel ,gut<B>HOC</B> C er forderlich. In dieser Bohrung wird der Stromzuführungsleiter 6 angeordnet, wonach das Röhrchen 4 mit einer Metallsuspension 7, z. B. einer Suspension von Platin .in Alkohol, oder mit einer kolloidalen Graphitlösung (z.
B. die im Handel unter dem Namen "Aquad@ag" erhältliche kolloidale Graphit- lösung in Wasser) vollgegossen wird. Nach Eindampfen des Suspensionsmittels ist eine mechanische und elektrische Verbindung der gutleitenden Elektrode 7 mit dem Strom- zuführunb draht 6 entstanden. Statt einer Metallsuspension kann eine Lösung einer chemischen Verbindung eines Metalles ver wendet werden, wobei die chemische Verbin dung reduziert' wird.
Es kann zum Beispiel eine der bekannten Silberlösungen, z. B. eine ammoniakalische .Silberlösung, der Glukose zugesetzt ist, benutzt werden.
Das Röhrchen 4 kann gegebenenfalls nach Anbringen der gutleitenden Elektrode ent fernt werden.
Das folgende Herstellungsbeispiel bezieht sich auf einen Detektor (Fig. 2), indem sich als halbleitende Elektrode Selen befindet.
Auf einer Messingplatte $ wird eine ab gepasste Menge flüssigen Selens 9 angebracht, die nach Abkühlen mit einer Spermlohicht aus Kunstharzmateaial 10 überzo.gen wird, die auch die Messingseite, auf der sich däe Selen befindet, wie :in ider Zeichnung an gegeben ist, bedeckt.
Der Träger mit :dem :Selen und :der :darauf befindlichen, (Spermchioht wird nun in einen Ofen :eingeführt und während einiger Zeit (im allgemeinen 2 bis 24 iS.tunden) auf einer Temperatur von etwa <B>200'C</B> erhitzt.
Dieser Vorgang bezweckt,,das Selen in die leitende kristallinische Modifikation überzuführen. Wenn für die Sperrschicht Polystyren als ]Kunstharz verwendet wird, so hat die Er- lhitzung ausserdem den Vorteil,
dass .das Poly- styren weiter durchpolymerisiert werden kann, wodurch die dielektrischen Eigenschaf- ten noch günstiger werden.
.Auf die rSperrschicht wird nun in Höhe des Selenkugelteilchens 9 eine abgepasste Menge ioseschen Metallee 11 aufgebracht. Die Menge 11 wird mit :der Sperrschicht nur über eine beschränkte Oberfläche (z. B. über 0,25 mm2) in Berührung sein. Diese Ober fläche kann vorher bestimmt werden und: ist von der Oberflächenspannung und der Mate rialmenge abhängig.
Indem vom ioseschen Metall eine vorher bestimmte Gewichtsmenge genommen wind, ist man imstande, vorher :
die Grösse der ]Kon- taktoberfläche zu bestimmen. Wenn man ja vom Material die Oberflächenspannung weiss, ist man imstande, für ein, bestimmtes Gebiet, also für ein bestimmtes Volumen, die ]Kon- taktoberfläche vorher zu berechnen.
Während der Tropfen 11 noch flüssig ist, wird ein Zuführungsleiter 12 eingetaucht, der nach Erstarrung des Elektrodenmaterials eine gute mechanische und elektrische Ver- binJung gewährleistet.
Die beiden oben beschriebenen Beispiele beziehen sich auf die Herstellung eines EMk- tro.densystems, bei dem die halbleitende Elek- trode in einer diinnenSchicht auf einer fla chen Platte angebracht ist, ,während die .gut- leitende Elektrode zum Beispiel in einer Hülle untergebracht oder von einem abgepass- ten Tropfen gebildet wird.
Im folgenden wird die Herstellung eines Systems anhand der Fig. 3 beschrieben, in :der Selen, also die halbleitende Elektrode, in einer zylindrisehen Hülle angebracht wird.
In einer Steatitperle 13 mit einer zylin drischen Bohrung von etwa 0,5 mm wird Graphit 14 bis zu einem Abstand von etwa 0,03 mm von dem obern Rande angebracht. Dieses Graphit :dient zur Erreichung eines guten Kontaktes mit dem auf ihm anzubrin genden 'Selen 15. Bei 16 wird das Graphit auf :elektrolytischem Wege verkupfert, um einen Zuführungsdraht an ihm festlöten zu können.
Darauf wird die Höhlung :der Perle ober halb des Graphits mit flüssigem :Selen 15 gefüllt. Zur Erreichung einer gleichmässigen Stärke und einer glatten Oberfläche der Selenschicht wird :dieses, wenn es noch flüs sig ist, beispielsweise mittels eines Rasier- messers flach abgestrichen.
Auf :dem Selen und :gegebenenfalls über die ganze Oberfläche der Perle wird nun durch Eintauchen in eine Lösung von Poly- styren in Benzin eine (Sperrschicht 17 ge bildet.
Nach dieser Behandlung wird -das Ganze auf etwa 200 C erhitzt, wie im letztgenann ten Beispiel beschrieben worden ist.
Auf die Sperrschicht 17 wird die Gegen elektrode 18 dadurch aufgebracht, dass eine abgepasste Metallmenge mit niedrigem Schmelzpunkt, z. B. Woodsohes Metall, an gebracht wird, in welches :der Leiter 19, solange der Tropfen noch flüssig ist, hinein gesteckt wird, so :dass der Leiter 19 beim Erstarren mit festgeklemmt wird.
In den Beispielen nach Fig. 1 und 3 ist eine Perle zur Umhüllung .des Elektroden- materials verwendet, welche entweder den Halbleiter oder die .gutleitende Elektrode umschliesst.
Es ist ersichtlich, dass auch beide Elek troden, sowohl die ,gutleitende, als auch die halbleitende, je in einer Perle montiert wer den können. Die beiden Perlen können dann zum Beispiel mit Polystyren aneinander ge klebt werden.
Hierdurch wird nicht nur eine sehr günstige Isolierung zwischen den beiden Elektroden, sondern auch eine gute mecha- nische Verhin.dung erhalten, da Polystyren ein vorzügliches Haftmittel ist.
Um das Ganze noch fester zu machen, und auch um die Stromzuführungsleiter mechanisch gut zu befestigen, wird ein sol ches Elektrodensystem, gegebenenfalls nach dem es in ein Röhrchen eingesetzt worden ist, mit gompound abgegossen. Es liegen dann also die Zuführungsdrähte in der Kompound- masse, wodurch die Haftpunkte mit den Elektroden von mechanischen Kräften ent lastet werden.
Die sich auf die Fig. 1 und 3 beziehen den Beispiele zeigen eine aus Isolierstoff be- stehende Perle. Es ist aber ,ganz gut denk bar, dass eine aus leitendem Stoff bestehende Hülle verwendet wird.
Die Wandstärke die ser Hülse darf in diesem Fall nicht zu gross sein (ungefähr 0,1 mm), da sie sonst die Eigenkapazität ungünstig beeinflussen würde. Die Hülle wird .dann zum Beispiel als ein Hohlkegel ausgebildet, mit einer klei nen Bohrung von zum Beispiel 0,5 mm im Scheitel, der auf der Sperrschicht angeord, net wird.
Es ist auch möglich, statt Zweielektroden systeme, wie in den Beispielen .beschrieben, zum Beispiel Drei- oder Mehrelektroden systeme herzustellen, wenn man in -der Zwischenschicht gitterförmige Elektroden an bringt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Elektro- densysterns zum Gleichrichten oder Steuern hoch- oder mittelfrequenter, elektrischer Schwingungen, welches Elektrodensystem eine positive und eine negative Elektrode infolge .des Umstandes aufweist, dass diese beiden Elektroden äus Materialien mit gegen einander stark verschiedenen Elektronen abgabevermö,gen bestehen und @durch eine feste Isoliersperrschicht voneinander ge; trennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliersperrschicht gesondert von den Werk stoffen der anliegenden Elektroden .gebildet wird, und dass eine begrenzte Kontaktober fläche von höchstens 10 mm' für wenigstens einen ,die Kapazität des Systems beeinflus- senden Teil dadurch erhalten wird, .dass :flieset Teil mittels einer Masse in flüs.sig'em In stand gebildet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass die kapazitäts- bedingende Kontaktoberfläche wenig stens eines die Kapazität des @Systenrs bedingenden Teils durch .die Oberflächen- spannung der in einer abgepassten kleinen Menge inflüssigem Zustand aufgebrach- ten Masse auf eine 10 mm@ nicht über- steigende Oberfläche beschränkt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, .dass,die kapazitäts bedingende Kontaktoberfläche wenig- stens eines die Kapazität des (Systems bedingenden Teils durch eine um die im flüssigen Zustand aufgebrachte Masse auf der Kontaktoberfläche herum au- geordnete Hülle auf eine 10 mm@ nichtübersteigende Oberfläche beschränkt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie- fernden Teils in geschmolzenem Zustand aufgebracht wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch ;gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie fernden Teils aus einer Suspension auf- gebracht wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I, :da durch gekennzeichnet, dass die Masse des die kapazitätsbedingende Oberfläche lie fernden Teils .aus einer chemischen Me- tallverbind@ung durch Reduktion .gebildet wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass als (Suspension eine solche von Platin in Alkohol verwendet wird. 7.Verfahren nach Patentanspruch I, bei dem Selen als halbleitende Elektrode auf einem Metallträger angebracht -und mit einer Sperrschicht überzogen wird., da durch gekennzeichnet, dass das Selen in flüssigem Zustand in einer ahgepassten Menge auf den Träger aufgebracht wird,und dass das Selen und die Trägerseite, auf der sich das iSelen befindet, mit einer Kunstharzsperrschicht versehen werden, auf der .die gutleitende Elektrode in flüssigem Zustand in abgepasster Menge angebracht wird, wobei in diese Elek trode ein Stromzuführungsleiter ein- gesteckt wird. B.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Metallträger aus Messing und die gunstharmchicht aus Polystyren hergestellt werden und dass die :gut- leitende Elektrode in flüssigem Zustande als ein Tropfen Roseschen Metaller vor- herbestimmter Gewichtsmenge angebracht wird.PATENTANSPRUCH II: Elektrodenssystem, hergestellt nach Odem Verfahren ;gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle des die kapa- zitätsbedingende Oberfläche liefernden, in flüssigem Zustand aufgebrachten Teils aus Isolierstoff besteht. UNTERANSPRüCHE 9.Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus QuaTz besteht. 10. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Hülle aus iSteatit besteht. 11.Elektrodensystem nach Patentanspruch ]EI, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Kunstharz besteht. 12. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle aus Polystyren besteht. 13.Elektrodensystem nach Patentanspruch II, dadurch .gekennzeichnet, dass -die Hülle aus Porzellan besteht. 14.Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einem Metallträger, auf dem ein zusammengepresster, pulverförmiger halb- leitender .Stoff angebracht ist, welcher mit einer Sperrschicht überzogen ist, da- durch gekennzeichnet,dass rauf derSperr- schicht ein Zylinder mit Bohrung am Sperrsehiohtmateriaal befestigt ist, und dass im. der Bohrung des Zylinders ein iStromzuführungsleiter angeordnet ist, der mit dem gutleitenden Elektroden material, das die Bohrung ausfüllt, elek trisch und mechanisch verbunden ist.1-5. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Metallträger aus Messing, der pulverförmige, halbleitende Stoff aus Cuprosulfid (Cups) und die Sperrschicht aus Polystyren besteht und. ,dass die Bohrung des Zylinders zylin drisch ist. 16.Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Bohrung des Zy linders am sperrschichtseitigen Ende konisch verläuft.17. Elektrodensysstem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zylinder am Sperr- schichtmaterial festgekleht isst. 18.Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einer halbleitenden. Elektrode aus Selen und einer gesondert ,Sperrschicht, gekennzeichnet durch einen Zylinder mit Bohrung, in der sich sowohl ,der Zuführungsleiter für die halbleitende Elektrode,als auch diese Elektrode selbst befinden, wobei die Seite des Zylinders, wo sich der _ Halbleiter befindet, mit einer Sperrschicht überzogen ist, und dass auf der :Sperrschicht .gegenüber dem Teil der Zylinderbohrung, in dem sich der Halbleiter befindet, die gutleitende Elektrode aus einem Tropfen einer Me tallegierung, in welche ein Stromzufüh- run,gasleiter gesteckt ist, :gebildet ist.19. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrschicht aus Polystyren und die Metallegierung aus Woodschem. Metall besteht. 20.Elektrodensystem nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 18, dadurch ge- kennzeichnet, dass ale Material ±ür den Zuführungsleiter für die halbleitende Elektrode Graphit gewählt ist, ,das am Ende der Bohrung auf der gegenüber liegenden Seite der Sperrschicht auf elek trolytischem Wege verkupfert ist, wobei am verkupferten Teil ein Stromzufüh- rungsleiteT befestigt ist.21. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1,8 und 20, da durch gekennzeichnet, .dass der Strom- zuführungsleiter am verkupferten Teil festgelötet ist.22. Elektrodensystem nach Patentanspruch II, mit einer halbleitenden Elektrode, ,die von der gutleitenden Elektrode durch eine ,gesondert aufgebrachte Sperrschicht getrennt ist, dadurch gekennzeichnet"dass die halbleitende Elektrode in einem Zy- linder mit tohrunb angebracht ist, wobei ebenfalls die gutleitende Elektrode in einem Zylinder gebildet ist, indessen Bohrung ein.Stromzuführungsleiter ge- steckt ist, der von .dem im flüssigen Zu stand in der Bohrung angebrachten Elek- trodenmaterial festgeklemmt wird, wobei zwischen den zwei Zylindern eine Sperr schicht vorhanden ist, die gleichzeitig- für die Befestigung der Zylinder anein ander dient.28. Elektrodensystem nach Patentanspruch II und Unteran6pruch'22, dadurch,gekenn- zeichnet, dass die Sperrschicht aus Poly- styren besteht.
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1936
- 1936-07-24 CH CH194023D patent/CH194023A/de unknown
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