CH194024A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH194024A
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf eine elek  trische Entladungsröhre, deren Wand wenig  stens     teilweise    aus Metall besteht.  



  Die     .Schweissung    zweier Wandteile kann  vorteilhaft durch     Widerstandschweissen    er  folgen. Um zwei     Metallteile    durch Wider  standschweissen zu verbinden, werden diese  Teile zur     Berührung    miteinander gebracht,  worauf ein Strom     hindurehgeschickt    wird,  der die     Berührungsflächen    zum Schmelzen  bringen kann und auf diese Weise eine Ver  bindung     herstellt.        Zur    Vergrösserung .des  Widerstandes der Kontaktoberflächen     wird     auf ihnen     bisweilen,ein    Rand gebildet,

   so dass  nur eine lineare Berührungsfläche zwischen  den zwei Teilen     entsteht.    Diese Massnahme  hat zur Folge, dass. die Stromdichte in die  sem Rand grösser ist, so dass der Schmelzvor  gang schneller vor sich geht. Dieses Verfah  ren weist jedoch den Nachteil auf, dass man  die zwei Teile mit ziemlich grosser Kraft an  einanderdrücken muss, damit auch während  des Schmelzvorganges ein guter Kontakt ge-    sichert ist. Infolge dieses grossen     Druckes     hat das geschmolzene     Material    die Eigen  schaft, sich zu verbreiten und es     können:    da  bei benachbarte Röhrenteile durch Spritzer  verunreinigen.

   Das geschmolzene Material  kann zum Beispiel auf die     Elektroden,    gelan  gen und     dort    Kurzschluss herbeiführen.  



  Die Erfindung bezweckt das Wegfliessen  des geschmolzenen     Metalles    in das Röhren  innere zu     verhindern.     



  Dies kann zum Beispiel .dadurch erreicht  werden, dass .die Berührungsflächen mit zwei  oder mehreren linearen Kontaktflächen ver  sehen wenden,     von,denen    die erste der eigent  liche Schweissrand ist, während die zweite       derart        ausgebildet    ist, dass sie während der       Widerstandschweissung    nicht     echmilzt.    Die  ser zweite Rand wird auf jener     Seite    des erst  genannten angebracht, wo man das geschmol  zene Metall am Wegfliessen zu     hindern     wünscht,     also    auf der     Innenseite    der Röhre.

           Ausführungsbeispiele    der Erfindung wer-      den im folgenden: anhand der     Fig.    1 bis 4 der       Zeichnung    näher erläutert.  



  In     Fig.    1     muss,    der Rand des Körpers 1  mit einer     Platte    2 verbunden werden, wobei  zwei     vorstehende    Rippen 3 und 4 auf der  Oberfläche .der Platte 2 vorhanden sind.

   Die  Rippen 3 und 4, welche durch Pressen oder  Walzen auf     @d-er    Platte 2. angebracht sein  können, bilden für den Strom zwei parallel  geschaltete     Kontaktstrecken.    Wenn zum  Beispiel verhindert werden soll, dass. das ge  schmolzene Metall über .die     Platte    nach rechts  fliesst, so muss     vermieden    werden, dass, die  Rippe 4 während des     Schweissvorganges          schmilzt.    Dazu erhöht man den Widerstand  der     Berührungsoberfläche    der Rippe 4 mit  dem     Körper    1, so     dass@    ein kleiner Strom von  1 über 4 zu der     Platte    2, fliessen wird.

   Dies  ist zum Beispiel möglich, wenn man .die  Rippe 4 längs der Oberfläche des Körpers 1  gleiten     lässt.    Dies hat zur Folge,     da3    nur     .die     Rippe 3 schmelzen wird, wobei die Rippe 4  das Wegfliessen des     Meta-lles    verhindert. Eine  andere Möglichkeit, um den Widerstand zwi  schen: der Rippe 4 und dem     Körper    1 zu ver  grössern,     ist    das     Bedecken    der Rippe 4 mit  einem     Isolierstoff,    z.

   B.     Eisenoxyd.        Wenn     der     Körper    1 nun auf ,die Platte 2 gedrückt  wird, wird durch die entwickelte Wärme die  Rippe 3, schmelzen und eine     feste    Verbindung       zwischen    1     und.2,    bilden.  



  Nach einer andern in     Fig.    2     dargestellten          Ausführungsform    hat der     Körper    1 eine  Randrippe 5, während die     Platte    2 eine  Rippe 3 besitzt. Wie     bereits        unter        Hinweis     auf     Fig.    1     gesagt    worden     ist,    kann der Wi  derstand zwischen der Rippe 3 und dem Kör  per 1 oder zwischen der Rippe 5 und der  Platte 2: grösser gemacht werden, um zu ver  hindern,     dassi    die diesbezügliche Rippe  schmilzt.  



  Bei     Verwendung    des obererwähnten, auf  dem     WiderstandsChweissen    zweier Teile von  Metallampen basierenden     Verfahrens    hat man       festgestellt,    dass     eine    der zwei     Kontaktstrek-          ken    durch     einen        dritten,    Körper gebildet wer  den kann, der fest     mit    den zwei zu schwei  ssenden Teilen verbunden ist, wobei dieser         dritte        Körper    derart     angeordnet        ist,

      dass er  das     Wegfliessen    des geschmolzenen     Metalles     zu der     innern    Seite der Röhre verhindert.  



  In     Fig.    3     ist    der     Metallwandteil    6 mit  ,dem als     Fussplatte    dienenden Wandteil 8 zu  verbinden. Diese Fussplatte ist mit einer vor  stehenden Rippe 10 versehen und muss gas  dicht mit der Wand 6 verbunden werden.  Auf dieser     Fussplatte    8 ist ferner     das        Elek-          trodensystem    angeordnet.

   Die Wand 6 be  sitzt einen Flansch 7, der auf der Rippe 10       aufruht.    Um das Ganze zu schweissen, wird  eine Elektrode 11 mit ziemlich grosser Kraft  auf den     Flansch    7 gedrückt, wobei eine  zweite Elektrode 11' auf der     Unterseite    der       Fussplatte        vorhanden    ist, so     dass    der Strom  übergang zwischen den Elektroden 11 und  11' über den Flansch 7 und die Rippe 10 er  folgt.  



  In     Fig.    3 passt ein ringförmiger Körper       13    in die Metallwand 6 hinein. Der untere  Rand     dieses    Ringes ist im     Querschnitt        V-för-          mig    ausgebildet, wie bei 14     angedeutet    ist, so       dass,    beim     :

  ,Schweissen    der     Teile    6     und    8 die  ser     Körper        13.    durch den im     Querschnitt     V-förmigen Rand festgehalten     wird.    Wenn  nämlich die     Schweisselektroden    11 und, 11'  die Teile 6 und 8     aufeinanderdrücken,    so  wird der im     Querschnitt        V-förmige    Rand des       Ringes    13. zusammengedrückt und .schirmt  also beim Schmelzen die     Innenseite    der Röhre  gegen wegfliessendes Metall ab.  



  Eine andere einfache Ausführungsform  ist in     Fig.    4 dargestellt, wo der Ring 15 einen       gleichbleibenden        Durchmesser    hat und genau  in das Ende des Wandteils 6 passt. Beim Zu  sammendrücken der     Platte    8 und des Teils 6  gleitet der Ring     L5    längs der Wand 6 und  schützt also die     Innenseite    der Röhre vor dem  Metall, das beim Schmelzen der vorstehenden  Rippe hineinfliessen     könnte.     



  Es ist klar,     .dass,    einer der beiden zusam  menzuschweissenden     Teile,    z. B. die     Platte    8,  mit zwei oder     mehreren    vorstehenden Rippen  versehen werden kann, wobei     wenigstens        eine     Rippe beim Aufdrücken des Wandteils 6  einen grösseren Widerstand hat, wie bereits  anhand der     Fig.    1     beschrieben    worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Elektrische Entladungsröhre, deren Wand wenigstens teilweise aus Metall besteht, und bei der zwei Wandteile durch Schweissen an einander befestigt sind, dadurch gekennzeich net, dass Mittel vorgesehen sind, wodurch das Innere der Röhre vor dem Eindringen von geschmolzenem Metall während des Schweiss vorganges völlig geschützt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf der innern Seite der Röhrenwand ein ringförmiger Körper angeordnet ist, durch den das Innere der Röhre vor dem Ein dringen von geschmolzenem Metall wäh rend des Schweissvorganges völlig ge schützt ist.
    \?. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Kör per zwischen den zwei zu verbindenden Wandteilen eingeklemmt ist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Kör per durch Einklemmen in der Röhren wand befestigt ist.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Röhre nach Patentanspruch I, dadurch .gekennzeich net, dass man wenigstens einen, der beiden durch Schweissen zu verbindenden Teile mit zwei vorstehenden Rippen versieht, wobei nur eine dieser Rippen zum Schmelzen ge bracht wird, während die andere Rippe das geschmolzene Metall am Hineinfliessen in das Innere der Röhre hindert. UNTERANSPRüCHE 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man der nicht zum .Schmelzen zu bringenden Rippe eine geringe elektrische Leitfähigkeit erteilt. 5. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ,dass man der nicht zum Schmelzen zu bringenden Rippe dadurch eine geringe Leitfähigkeit erteilt, dass man sie mit Iso lierstoff bedeckt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet,,dass die genannte Rippe mit Eisenoxyd bedeckt wird.
CH194024D 1935-11-21 1936-11-17 Elektrische Entladungsröhre. CH194024A (de)

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