CH194027A - Reibradgasanzünder. - Google Patents

Reibradgasanzünder.

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CH194027A
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holder
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Kartner Levi
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Kartner Levi
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


      Reibradgasanzünder.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein     Reibradgasanzünder,    dessen     Zündstein-          halter    in einem Halterahmen nicht fix, wie  bisher, sondern um die Achse des Reibrades  schwenkbar gelagert ist, so dass zwecks Ein  setzens eines Zündsteines der     Zündsteinhalter     aus dein Halterahmen ausgeschwenkt werden  kann.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt desselben,       Fig.    2 einen Querschnitt,       Fig.3    den     Zündsteinhalter    in Ansicht,  und       Fig.    4 ein Horizontalschnitt nach Linie       IV-IV    der     Fig.    2.  



  Ein U-förmig ausgebildeter Rahmen       A1    ist an den freien Schenkelenden zu zwei  Ringösen gebogen. Diese Ringösen     a    und     ai     dienen zum Halten des Apparates mit     Zeige-          und    Mittelfinger, während mit dem Daumen  auf einen     Knopf        b        gedrückt    werden kann,    wodurch eine denselben tragende Schub  stange c nach oben bewegt wird, die an  einem Kurbelarm d angreift, welcher auf der  Achse<I>p</I> des Reibrades<I>f</I> lose drehbar ist  und durch einen Schaltfinger e mit einer  Schaltverzahnung an einer Stirnseite des  Reibrades in Eingriff steht.

   Bei der Auf  wärtsbewegung der Schubstange c bewirkt  der Finger e eine Drehung des Reibrades.  



  Die Rückbewegung der Schubstange c  besorgt eine sich     einerends    gegen den Knopf  <I>b</I> und     andernends    gegen die Rahmenleiste<I>v</I>  stützende Feder r.  



  Auf der Achse p des Reibrades ist neben  diesem ein Arm H seitwärts schwenkbar ge  lagert. Dieser Arm besteht aus einem Metall  streifen und ist am obern Teil an einer Seite  zu einem Röhrchen i gerollt, das als Führung  des Zündsteines h dient. Am untern Teil  trägt der als     Zündsteinhalter    dienende Arm H  zwei seitwärts abstehende Lappen k und     k1,     die mit Löchern versehen sind, in denen der  eine Schenkel eines     U-förmig    gebogenen      Drahtes 1,     li    verschiebbar geführt und schwenk  bar gelagert ist. Um den Schenkel l dessel  ben ist eine Schraubenfeder     g    gewunden.

   Am  obern Ende des Schenkels l ist ein Knöpf  chen s befestigt, das ein Abgleiten der Feder       g    verhindert, die sich unten auf den Lappen       ki    stützt. Die Bohrung im Lappen k muss  so gross sein, dass sie den Schenkel l samt  der Feder g leicht durchlässt; sie dient nur  als Führung. Die Feder g drückt den Draht  1,     li    ständig nach oben, dessen längerer  Schenkel     li    von unten in das Röhrchen i  ragt und den Zündstein h an den Umfang  des Reibrades f drückt. Durch Drücken am       Knöpfchen    s oder Ziehen am Mittelteil m  nach unten wird der Schenkel     h    aus dem  Röhrchen i herausgezogen, so dass ein neuer  Stein in letzteres eingeführt werden kann.

    Der Lappen     ki    des Armes H weist eine  Sperrnase t auf, die in der Betriebsstellung  des Armes H zwischen den Schenkeln des  Rahmens A und     Ai    in ein Loch n des Rah  menschenkels A eingreift und ein Ausschwen  ken des Armes H verhindert. Ein Anschlag u  am Lappen     ki        (Fig.    4) macht die Drehung  des Armes H nach der anderen Seite des  Rahmens durch Anliegen an letzterem un  möglich und dient zugleich als     Angriffatelle     zum Ausschwenken des Armes H. Wie aus       Fig.    1 ersichtlich, ist der Arm H in der  Mitte etwas gegen die Seite des Rahmen  schenkels<B>Al</B> ausgebaucht und wirkt mit dem  Scheitel seiner Ausbauchung an letzteren  anliegend, wie ein zweiarmiger Hebel.

   Eine  Feder z, die das Andrücken des Kurbel  armes<I>d</I> an das Reibrad<I>f</I> besorgt, drückt  automatisch auch den Arm H an den Rah  menschenkel     Ai,    wobei auch die am untern  Ende des Armes<I>H</I> befindliche Nase<I>t</I> mit  dem Loch<I>n</I> des Rahmenschenkels<I>A</I> in Ein  griff gehalten wird.  



  Zum Einführen eines Zündsteines in das  Röhrchen<I>i</I> des     Zündsteinhalters   <I>H,</I> wird  dieser durch einen seitlichen Druck auf den  Anschlag u auf die Seite des Rahmenschen  kels     A1    bewegt, bis die Nase     t    aus dem  Loch<I>n</I> des Rahmenschenkels<I>A</I> austritt.  Alsdann wird der     Zündsteinhalter    seitwärts    aus dem Rahmen A, A, geschwenkt, wie  dies in     Fig.    2 in gestrichelten Linien ange  deutet ist. Nach dem Herausziehen des Draht  schenkels     h    aus dem Röhrchen<I>i</I> und Herum  schwenken dieses Drahtschenkels um den  kürzeren Schenkel 1 als     Axe,    ist die Mün  dung des Röhrchens i zum Einführen eines  Zündsteines frei.

   Ist ein solcher     Zündstein     in das Röhrchen i eingeführt, so wird um  gekehrt verfahren, um den     Zündsteinhalter     in die Betriebsstellung zwischen den Schen  keln des Rahmens A,     Ai    zu bringen.  



  Da beim beschriebenen Anzünder die     Zünd-          steinführung    so angebracht ist, dass sie sich  im Betriebszustand unterhalb des Reibrades  und gleichlaufend mit der Schubstange zwi  schen den Schenkeln des Rahmens befindet,  kann die Feder r genügend lang und stark  gehalten werden, um einen wenigstens an  nähernd gleichmässigen Druck auch bei einem  verhältnismässig grossen Hub der Schubstange  zu gewährleisten. Infolgedessen können auch  relativ lange Steine verwendet werden.  



  Da ferner das Einsetzen der Zündsteine  bei ausgeschwenktem     Zündsteinhalter,    also  ausserhalb des Rahmens A,     Ai    erfolgt, wird  kein Raum innerhalb desselben für diesen  Zweck benötigt. Diese Konstruktion ermög  licht daher eine besonders schmale und flache  Bauart des Gerätes, so dass diese zum An  zünden von Gasapparaten selbst mit kleinen       Zündöffnungen,    wie z. B. Backrohren, benützt  werden kann.  



  Es sind wohl Gasanzünder vorhanden,  deren     Zündsteinführung    und Federung sich  ortsfest unterhalb des Reibrades und zwischen  den Schenkeln des Apparates befinden; doch  bedingt diese Ausführung eine grössere Ent  fernung beider Schenkel voneinander, um  Raum für die den Zündstein 'einführenden  Finger zu lassen. Ausserdem ist die Feder  bei bekannten Gasanzündern unmittelbar  unterhalb der     Zündsteinführung    angebracht,  weshalb sie, bei den gleichen Massverhält  nissen der Zündapparate, nicht die Länge  erreichen kann wie beim beschriebenen und  dargestellten Gerät, bei dem die Feder um      den einen Schenkel des U-förmig gebogenen  Drahtes gewunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibradgasanzünder mit Zündsteinhalter in einem Halterahmen, dadurch gekennzeich net, dass der Zündsteinhalter um die Achse des Reibrades schwenkbar angeordet ist, so dass zwecks Einsetzens des Zündsteines der Zündsteinhalter aus dem Haltenahmen aus geschwenkt werden kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Reibradgasanzünder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünd- steinhalter, der den Zündstein mittels eines Röhrchens führt, einen in Betriebs- Stellung in letzteres ragenden Draht trägt, der unter dem Einfluss einer Feder in Richtung gegen das genannte Röhrchen verschiebbar ist und den Zündstein an den Umfang des Reibrades drückt. 2. Reibradgasanzünder nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der den Zündstein gegen das Reibrad drückende Draht U-förcnig gehoben und um den am Zündsteinhalter (H) verschiebbar geführ ten Schenkel schwenkbar gelagert ist.
    3. Reibradgasanzünder nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zünd- steinhalter wie beschrieben und dargestellt ausgebildet ist.
CH194027D 1935-12-31 1936-12-30 Reibradgasanzünder. CH194027A (de)

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