CH194028A - Elektrischer Anzünder. - Google Patents
Elektrischer Anzünder.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q7/00—Incandescent ignition; Igniters using electrically-produced heat, e.g. lighters for cigarettes; Electrically-heated glowing plugs
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Description
Elektrischer Anzünder. Die Erfindung betrifft einen elektrisclhen Anzünder, bei welchem die in einem Wider standsmetall entwickelte Hitze zum Anzün den von zu verbrennenden Gegenständen wie Zigarren, Zigaretten, Kerzen, Gas, Papier bestimmt ist und besteht darin, dass der senk recht zur Längsachse des Anzünders stehende Träger des Heizleiters von zwei Armen, ge halten:
wird, die mit einem aus wärmebestän diger und elektrisch isolierender lasse her gestellten Körper aus einem Stück bestehen, welch letzterer Längsrillen aufweist, die zur Lagerung von Widerständen, die dem Heiz- leiter vorgeschaltet werden, oder von Metall- brücken, bestimmt sind, und welcher Körper einen Schalter aufweist, wobei .dieser Körper mittels Isolierplatten seitlich abgedeckt ist, damit er gleichzeitig als Handgriff bei Be nützung des Anzünders Verwendung finden kann,
wobei ferner neben .dem Heizleiterträ- ger ein von ihm, .dem Körper und den Heiz- leiterträgerarmen umrahmtes Fenster vorge sehen ist, um beim Halten des Anzünders in waagrechter oder annähernd waagrechter Lage des Fensters eine Luftzirkulation zur leichteren Entzündung der zu verbrennenden Gegenstände durch den nach dem Einschal- ten: des Stromes zum Glühen gebrachten Heiz leiter zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar stellt ,dar:
Fig. 1 eine seitliche Ansicht des Anzün ders in der Gesamtordnung ohne die seit lichen Isolierplatten, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den An zünder, Fig. 3 eine gleiche Ansicht des Isolier- körpers wie in Fig. 1, jedoch ohne die Zu behörteile, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-B von Fig. 3,
F'ig. 5 die eine seitliche Deckplatte in Vorderansicht, Fig. <B>6</B> einen Querschnitt hiervon, Fig. 7 und 8 die Vorsehaltwiderstände für sich von der Seite und von oben gesehen, Fig. 9 und 1,0 den Schalterhebel für sich in Vorder- und Seitenansicht, Fig. 11,
12 und 13 einen Einzelteil des Anzünders bezw. Schalters in Vorder-, Sei ten- und oberer Ansicht, Fig. 14 und 15 einen weiteren Teil des Schalters für sich in Vörder- und .Seitenan sicht.
Der Heizleiter ist nach Fig. 1 um einen Träger c gewickelt, welcher aus zwei schrau benförmigen Teilen besteht und eine schmale Öffnung o zwischen den beiden. Teilen be sitzt. Der Träger c ist von zwei sich nach aussen. verjüngenden Armen dl, d2 gehalten, welche mit dem gleichzeitig als Handgriff dienenden Körper k ein Ganzes bilden und steht zur Längsachse des Körpers k senk recht.
Von dem Träger c, den Armen dl, d2 und Körper k wird ein Fenster e gebildet. Dieses ermöglicht es, dass, bei der Montage der Heizleiter um den Träger c gewickelt werden kann, anderseits bewirkt es im Be trieb des Anzünders eine Luftzirkulation zur leichten Entzündung der zu verbrennenden Gegenstände, wenn der Anzünder so gehalten wird,
däss das Fenster sich hierbei in waag rechter oder annähernd waagrechter Lage be findet. Der Heizleiter ist in zwei kabel- schuhähnlichen Metallteilen gefasst und wird mittels zweier Fixierschrauben f @, f 2 am Körper k befestigt.
Es sind für den Anzünder zwei Strom anschlussmöglichkeiten vorgesehen, .die erste: Anschluss direkt an das Lichtnetz, nach der zweiten: Anschluss an eine viel niedrigere Schutzspannung (Kleinspannung).
Für die normale Netzspannung sind dem Heizleiter beiderseitig zwei keramische Wi derstände t1, t2 vorgeschaltet, welche be zwecken., den der Abnützung unterworfenen Teil (den Heizleiter) in niedriger Spannung zu halten. Jeder dieser keramischen Wider stände sitzt an seinen beiden Enden in zweck entsprechend ausgebildeten metallischen Hül sen hl, <I>h2,</I> welche in waagrecht angeordnete, gelochte Ansätze auslaufen.
Die Befestigung der Hülsen mittels dieser Ansätze am Kör per k geschieht mittels der Schrauben il, i2, i3. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, besitzt der Körper k zwei tiefe Längsrillen g1, g2 zur Aufnahme der keramischen Widerstände.
Seitlich ist am Körper k ein kleiner einpoli ger ,Schalter angeordnet, wie aus Fig. 1 er sichtlich. Die Rückzugsfeder p des Sehal ters ist mit einem U-förmigen Metallstück n leitend verbunden; und hat am aufgebogenen Ende breite Kontaktstücke. Im Ruhezustande stützt sich die Feder p gegen den Schalter hebel r, der aus Isoliermasse besteht und mit dem einen gabelförmigen Ende um einen im Körper<I>k</I> befindlichen Bolzen<I>d</I> beweglich ist.
Die Verbindung des Teils n mit der Schraube s nach Fig. 1 erfolgt durch ein fJa- ches Metallstück b, ebenso wird der U-för- mige Teil v .mit der Halteschraube i2 des keramischen: Widerstandes t2 leitend verbun den. Die beiden Teile n und v sind mittels Schrauben am Körper k befestigt.
Durch Ab deckung mittels zweier wärme- und elektrisch isolierender Platten u1, u2 ist es möglich, dass der Körper k gleichzeitig als Handgriff be nutzt werden kann, denn eine übermässige Temperatur kann in dem als Handgriff be nutzten Körper k, obwohl in ihm die kerami schen Widerstände gelagert sind, nicht auf treten.
Der keramische Widerstand hat ge genüber dem metallischen Heizleiter eine grosse Masse, er wird also nicht eine so hohe Temperatur annehmen; als der Heizleiter. Ausserdem stehen. hierbei kurzen: Betriebs zeiten, Zeiten in denen Wärme entwickelt wird, lange Betriebspausen, d. h.<B>Abküh-</B> lungszeiten, in denen die Wärme mit Leich tigkeit abgegeben werden kann, gegenüber.
Der Anschluss an eine Klein- oder Schutz spannung nach :der zweiten: AnseUlussmöglieh- keit wird dadurch erzielt, .dass! die kerami- schen;
Widerstände durch flache Metallstücke passender Länge ausgewechselt oder über brückt werden. Damit hierbei die Anschluss- schrauben z1, z2 der Gummiad-erschnur nicht gelöst zu werden brauchen, sind dieselben mittels Brücken wal, in' mit der Schraube il bezw. mit,
der Schraube s verbunden;.
Die Inbetriebssetzung des Anzünders beim Anschluss, an das Lichtnetz erfolgt durch Niederdrücken, des. Schalterhebels r.
Der Strom verläuft dann in folgender Weise: Von .der Halteschraube z' über Brücke m' und i' zum keramischen Widerstand t', von hier über f 1, den Heizleiter zu<B>f',</B> über i3 zum keramischen Widerstand t2, über i2 zum Teil v, welcher durch<I>p</I> in leitender Verbindung mit dem Teil<I>n</I> steht,
über Metallstück<I>b</I> zur Schraube s und von hier über Brücke m2 zur Halteschraube z2.
Bei dem vorstehend beschriebenen Anzün der ist es möglich, zum Zweck des Inbrand- setzens mehrere Flächen benutzen zu können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Anzünder, bei welchem .die in einem Widerstandsmetall entwickelte Hitze zum Anzünden. von zu verbrennenden Gegenständen wie Zigarren, Zigaretten, Ker zen, Gas, Papier bestimmt ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der senkrecht zur Längs achse des Anzünders stehende Träger des Heizleiters von zwei Armen gehalten wird, die mit einem aus wärmebeständiger, elek trisch isolierender Masse hergestellten Körper aus einem Stück bestehen, welch letzterer Längsrillen aufweist, die zur Lagerung von Widerständen,die dem Heizleiter vorgeschal tet werden, oder von Metallbrücken: bestimmt sind, und welcher Körper einen Schalter auf weist, wobei dieser Körper mittels Isolier- plattem seitlich abgedeckt ist, .damit er gleich zeitig als.Handgriff bei Benützung des An zünders Verwendung finden kann, wobei fer ner neben, dem Heizleiterträger ein von ihm, dem Körper und den Heizleiterträgerarmen umrahmtes Fenster vorgesehen ist,- um beim Halten des Anzünders in waagrechter oder annähernd waagrechter Lage des Fensters eine Luftzirkulation zur leichteren Entzün dung der zu verbrennenden Gegenstände durch den nach dem Einschalten des Stromes zum Glühen gebrachten Heizleiter zu ermög lichen.UNTERANSPRUCH: Elektrischer Anzünder nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizleiterträger zum Aufwickeln des Heiz- leiters aus zwei schraubenförmigen Teilen besteht und eine Offnun.g zwischen beiden Teilen zum Durchzug der Luft aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH194028T | 1937-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194028A true CH194028A (de) | 1937-11-15 |
Family
ID=4439211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194028D CH194028A (de) | 1937-03-05 | 1937-03-05 | Elektrischer Anzünder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194028A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103373B (de) * | 1955-05-09 | 1961-03-30 | Acf Ind Inc | Dreiteiliges Schienen-Gliederfahrzeug |
-
1937
- 1937-03-05 CH CH194028D patent/CH194028A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103373B (de) * | 1955-05-09 | 1961-03-30 | Acf Ind Inc | Dreiteiliges Schienen-Gliederfahrzeug |
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