CH194137A - Malschloss. - Google Patents

Malschloss.

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CH194137A
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CH
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malschloss
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lever
stop
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Fuchs Leo
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Fuchs Leo
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


      Malschloss       Die Erfindung bezieht sich auf Mal  schlösser mit mehreren Sperrgliedern und  einem für die nacheinander erfolgende Beein  flussung der Sperrglieder bestimmten Ein  stellglied, welches gegenüber einer festen, die  gewählte     Zeichenkombination    einzustellen er  möglichenden Skala verstellbar und in sei  nem jeweiligen Hub durch einen Anschlag  begrenzt ist. Bei     bekannten    Malschlössern  dieser Art ist das Einstellglied als Wähl  scheibe ausgebildet, welche nach Wahl jedes  Einzelzeichens der Kombination durch eine  Feder in die Ausgangsstellung zurückgeführt  wird.

   Dabei ist Vorsorge getroffen, dass die       'Wählscheibe    nach Beendigung jeder Einzel  wahl, und zwar insbesondere während ihres  Rücklaufes, mit dem folgenden Sperrglied  gekuppelt     wird.     



  Die Zurückführung der Wählscheibe nach  jeder Einzelwahl hat sich als sehr nachteilig  erwiesen, weil infolge Benutzung der stets  gleichen     Betätigungshandhaben    (Löcher) un  gleichartige Abnutzungen und Fingerab  drücke an der Wählscheibe auftreten,     die            einem        Unbefugten    die Möglichkeit geben, die  Zeichen der     Zeichenkombination    des Schlos  ses kennen zu lernen und die letztere ausfin  dig zu machen.  



  Nach der     vorliegenden        Erfindung        wird     dieser Mangel dadurch     behoben,    dass die Be  tätigungshandhaben auf dem     Einstellglied        in     gleichem gegenseitigen Abstand und in einer  endlosen Reihe angeordnet sind und das Ein  stellglied nach der Einzelwahl jeweils nicht  in seine Ausgangslage zurückgeführt     wird.     Dabei empfiehlt es sich, für die Anzahl der       Betätigungshandhaben    eine     Primzahl    zu  wählen.  



  Das     Einstellglied    kann beispielsweise als  Scheibe, als     Zylinder    oder als endloses Band  ausgebildet     sein.     



  Das     Malschloss    ist zweckmässig mit  Hemmitteln versehen, welche das Einstell  glied     in    der     jeweiligen    Endlage     einer        Ein-          stellung    halten.  



  Die     fortschreitende    Kupplung des Ein  stellgliedes mit dem jeweils folgenden Sperr  glied     kann    in jeder     beliebigen    Art     und    Weise      erfolgen, sofern damit keine     bezw.    keine voll  ständige Rückführung des Einstellgliedes     in     seine Ausgangsstellung     verbunden    ist. Eine  von dem Einstellhub unabhängige     bezw.    von  dessen Grösse abweichende Rückführung des  Einstellgliedes nach jeder Einzelwahl könnte       ohne        Beeinträchtigung    des mit der Erfindung  angestrebten Erfolges vorgesehen sein.

   Be  sonders vorteilhaft erscheint es, die fort  schreitende Kupplung dadurch zu bewirken,  dass der den Hub des Einstellgliedes begren  zende Anschlag federnd nachgiebig ist und  seine bei jeder Einzelwahl     bewirkte    Ver  schiebung oder     Verschwenkung    dazu benutzt  wird, um die betriebsmässige Verbindung des  Einstellgliedes mit dem jeweils folgenden  Sperrglied herzustellen.  



  Sofern für die fortschreitende Kupplung  des     Einstellgliedes    mit dem jeweils folgenden  Sperrglied ein     schwenkbar    gelagerter Hebel  vorgesehen ist, empfiehlt es sich, diesen       Hebel@so        anzuordnen,    dass er über seine Aus  gangsstellung hinaus nach rückwärts     ver-          schwenkt    werden kann, und diese zusätzliche       Verschwenkbarkeit    für die Sicherung des  Schlosses     bezw.    für die Verstellung der  Sperrglieder auszunutzen.  



  In der Zeichnung ist eine Ausführung  des Malschlosses nach der Erfindung bei  spielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 veranschaulicht die     Anordnung    des  Schlosses in der Tür;       Fig-    2 zeigt     eine    Ansicht der     Anordnung     nach     Fig.    1 von oben,       Fig.    3 zeigt eine Ansicht der Anordnung  nach     Fig.    1 von der Seite;

         Fig.    4 zeigt eine Darstellung des     Schloss-          innern    nach Ausbau der Sperrglieder     nebst     zugehörigen     Einstellmitteln;          Fig.    5 zeigt eine der     Fig.    4 entsprechende  Darstellung mit     eingebauten    Sperrgliedern  nebst zugehörigen     Einstellmitteln;          Fig.    6 zeigt     einen    Schnitt nach Linie       VI-VI    der     Fig.    4 mit Darstellung     eines     Teils des     Vorschaltgetriebes;

            Fig.    7 zeigt einen Schnitt nach Linie       VII-VII    der     Fig.    4;         Fig.    8 zeigt einen Schnitt nach Linie       VIII-VIII    der     Fig.    4;       Fig.    9 zeigt einen Schnitt nach Linie       IX-IX    der     Fig.    5 mit Darstellung eines       andern    Teils des     Vorschaltgetriebes.     



  Das     Schlossgehäuse    1 ist in einer Vertie  fung der Tür 2 untergebracht und durch das       Stulpblech    3 mit der Tür fest verbunden       (Fig.    1 bis 3). Das     Stulpblech    besitzt eine  Öffnung für den Riegel 4 und eine weitere  Öffnung für die Falle 5. Ausserhalb des       Schlossgehäuses    1 liegen die beiden Einstell  scheiben 6 nebst Anschlägen 7, die Riegel  knöpfe 8 und die zur     Betätigung    der Falle 5  dienenden Türgriffe 9.

   Die Befestigung aller  dieser     Teile    am     Schloss        und    ihre     Verbindung     mit den innerhalb des Gehäuses 1 liegenden       Schlossteilen    geschieht mittels der     Vierkant-          wellen    10, 11, 12 und 13. Die     genannten          Vierkantwellen    sind auf jeder Türseite in  Schildern 14 gelagert, deren obere scheiben  förmige Enden als Zifferblätter 15 ausge  bildet sind. Die Zifferblätter weisen elf Tei  lungen auf, von denen aber nur zehn fort  laufend mit den Ziffern 1, 2... 8, 9, 0 be  zeichnet     sind.     



  Die auf der Welle 10 befestigten Ein  stellscheiben 6 sind mit je elf Löchern 16  versehen, die in gleichem gegenseitigen Ab  stand und     in    einer endlosen Reihe angeordnet  sind.  



  Innerhalb des Gehäuses 1 ist auf der  Welle 10 eine Hülse 17 befestigt, auf welcher  ein Sperrad 18 mit elf Nocken fest und  ein     Ritzel    19 mit elf Zähnen     verschiebbar    an  geordnet sind. Mit dem Sperrad 18 steht ein  bei 20 schwenkbar gelagerter und durch die  Feder 21 belasteter Klinkenhebel 22 in Ein  griff, welcher das     Sperrad    18 und damit  auch die Einstellscheiben 6     in.    einer Dreh  richtung sperrt und dafür sorgt, dass die Lö  cher 16 der Einstellscheiben 6     immer    genau  gegenüber den Ziffern der     Zifferblätter    15  liegen.

   Das     Ritzel    19 ist mittels Feder und  Nut auf der Hülse 17 geführt und liegt in  der Gabel 23 eines Hebels 24, dessen Nabe  als Mutter der Gewindespindel 25 ausge  bildet ist, auf welcher     ein        Ritzel    26 befestigt      ist. Gegenüber dem Kitzel 19 und der Gabel  23 ist das Gehäuse mit einer Erweiterung 27  versehen. Mit dem Kitzel 26 steht einerseits  die bei 28     schwenkbar    gelagerte und durch  die Feder 29 belastete Sperrklinke 30 und  anderseits ein Zahnbogen 31 in Eingriff, der  frei drehbar auf einer mit der Welle 11 fest  verbundenen Nabe 32 sitzt und vier vorsprin  gende Nocken 33 aufweist.

   Der Zahnbogen  31 liegt in der Ruhestellung an einem An  schlag 34 an, und zwar unter dem Druck  einer Spiralfeder 35, deren äusseres Ende bei  36 am Gehäuse 1 und deren     inneres    Ende bei  <B>37</B> an dem Zahnbogen 31 angreift und die in  der Hohlnabe des Zahnbogens untergebracht  ist. Um die Nabe 32 ist ausserdem eine  Scheibe 38 frei drehbar angeordnet, an deren  Winkelansatz 39 eine bei 40 am Gehäuse 1  befestigte Zugfeder 41 angreift. In der Be  wegungsbahn des Winkelansatzes 39 sind  feste Anschläge 42 und 43 vorgesehen.

   Mit  der Nabe 32 ist eine Platte 44 fest verbun  den, die mit einem     winkelförmigen,    in der  Ruhelage am Winkelansatz 39 anliegenden  Vorsprung 45 und einem     Mitnehmer    46 ver  sehen ist, und an welcher bei 47 eine Klinke  48     angelenkt    ist. Die Klinke 48 ist durch eine  nicht dargestellte Feder belastet, welche die  Klinke bei der Darstellung nach     Fig.    4 ent  gegen dem     Uhrzeigerdrehsinn    zu     verschwen-          ken    strebt, und sie wird durch den festen  Bogen 49 gesteuert. Die Platte 44 besitzt  einen Vorsprung 50, in dessen Bewegungs  bahn ein Winkelansatz 51 der Sperrklinke  30 liegt.

   Auf der Nabe 32 sind schliesslich  vier     scheibenförmige    Speichenräder 52 frei  drehbar angeordnet, die auf dem grössten Teil  ihres Umfanges mit Zähnen versehen sind  und durch Distanzplatten 53 voneinander ge  trennt sind, die bei 20 gehalten werden und  mit den Rädern 52 einen bogenförmigen  Durchgang 54 für den     Mitnehmer    46     bilden.     Der Drehweg der Räder 52 ist durch einen  Anschlag 55 begrenzt, welcher in die Bewe  gungsbahn der Zähne der Räder 52 hinein  ragt. Mit jedem Rad 52 steht ein Schnapp  hebel 56     (Fig.    5) in Eingriff, der bei 20  schwenkbar gelagert und durch die Feder 57    belastet ist.

   Die Schnapphebel 56 sind so ge  staltet, dass sie die Verdrehung der Räder 52  nach beiden Richtungen hin lediglich hem  men, aber nicht verhindern.     Jeweils        eines    der  Räder 52 steht mit dem Kitzel. 19 in Ein  griff; jedem Rad 52 ist ausserdem ein Kitzel  58 mit elf Zähnen zugeordnet. Alle Kitzel 58  sitzen frei drehbar auf dem Zapfen 59 und  werden ebenfalls durch die Distanzplatten 53  in Abstand voneinander gehalten. Der Zap  fen 59 ist an dem bei 60 schwenkbar gela  gerten und durch die Feder 61 belasteten  Hebel 62 befestigt, welcher an seinem Ende  63 eine Zunge 64 trägt.

   Das entgegengesetzte  Ende 65 des Hebels 62 liegt an dem in der  Gehäusewand drehbar     gelagerten    Kurven  nocken 66 an, der so gestaltet ist, dass durch  seine Verdrehung der Hebel 62 aus der in       Fig.    4 und 5 dargestellten Lage unter der  Wirkung der Feder 61 entgegengesetzt dem       Uhrzeigerdrehsinn        verschwenkt    werden kann.  An jedem     Kitzel:    5,8     isst    eine     Zahnlücke.    mit  einer Vertiefung 67 versehen. In die Vertie  fungen 67 kann bei entsprechender Stellung  der Kitzel 58 ein Riegel 68 eingreifen, wel  cher an dem bei 69 schwenkbar gelagerten  und durch die Feder 70 belasteten Hebel 71  befestigt ist.

   Die Nase 72 des Hebels 71 ist  so gestaltet, dass sie     in    die     obern    Rasten 73,  74 und 75 des Riegels 4 eingreifen kann. Der  Hebelarm 76 des     doppelarmigen    Hebels 71  ist am Ende als Zunge 77 ausgebildet; an  dem andern Hebelarm dieses Hebels ist bei  78 ein Winkelstück 79     angelenkt,    das     mit     seiner Gabel 80 den Zapfen 81 umfasst, wel  cher dem Hebel 82 als Schwenklager dient.

    Der Hebel 82 ist durch die Zugfeder 83 be  lastet und besitzt eine winklige     Abbiegung     84, welche in die untern Rasten 85, 86, 87  des Riegels 4 eingreifen kann und in der aus       Fig.    4 ersichtlichen Stellung in der Bewe  gungsbahn des an der Falle 5 vorgesehenen  Vorsprunges 88 liegt.

   An dem Vorsprung 88  greift die Zugfeder 89 an: An dem verjüng  ten     rückwärtigen    Teil der Falle 5, der zwi  schen dem Zapfen- 81 und einer auf der  Welle 13 befestigten Hülse 90 geführt ist, ist  ein winkliger Vorsprung 91 vorgesehen, der      in der     Bewegungsbahn        eines    Nockens 92 am  Hebel 93 liegt, welcher auf der Hülse 90  befestigt ist, unter der Belastung der Zug  feder 94 steht und sich mit dem Ansatz 95  auf dem Boden des     Schlossgehäuses    1 ab  stützt.

   Auf der Welle 12 ist     eine    Hülse 96  befestigt, welche in dem Schlitz 97 des Rie  gels 4     liegt    und     einen    Nocken 98 sowie     einen          Zahnbogen    99 trägt. Der Nocken 98 liegt in  der Ebene des freien Endes des Winkel  stückes 79, der Zahnbogen 99 in der Ebene  der     Verzahnung    100 des Riegels 4. Auf der  Hülse 96 ist ausserdem ein Schnappriegel 101  befestigt, in dessen Bewegungsbahn zwei an  der     Innenwand    des Gehäuses 1 vorgesehene       Vertiefungen    102 liegen.  



  Die Wirkungsweise des Schlosses ist wie  folgt:  Zur Erläuterung der Wirkungsweise soll  von     Fig.    4 ausgegangen werden, welche die  Schliessstellung - des Schlosses veranschau  licht, in welcher der Riegel 4 und die Falle  5 gesperrt sind. Die     Entsperrung    des Riegels  4 setzt voraus, dass der Nocken 98 das Win  kelstück 79 freigibt, und dass gleichzeitig die  Nase 72 aus der Rast 73 entfernt wird.

   Die       Entsperrung    der Falle 5 setzt voraus, dass  die     Abbiegung    84 aus der Bewegungsbahn  des     Vorsprunges    88 entfernt wird; das ist  aber wegen der geringen Tiefe der Rasten 85  und 86 erst möglich, nachdem der Riegel 4  ganz in das Gehäuseinnere zurückgeführt ist,  so dass die Abbiegung 84 in die tiefere Rast  87 eintreten kann.  



  Die Nase 72     kann    teilweise aus der Rast  73 dadurch     entfernt    werden, dass die Hülse  96 mit     Hilfe    des Riegelknopfes 8 entgegen  gesetzt dem     Uhrzeigerdrehsinn    mit Bezug  auf     Fig.    4 verdreht wird, bis der     Zahnbogen     99 die Verzahnung 100 des Riegels 4 er  reicht. Infolge Freigabe des Winkelstückes  79 hebt die Feder 70 die Nase 72 nach oben.  Dabei legt sich der Riegel 68 in     achsial     hintereinander liegende Zahnlücken der     Rit-          zel    58.

   Die Tiefe der     Zahnlücken    ist aber so  bemessen, dass der Riegel 68 nicht genügend  ausweichen kann, um die Nase 72 vollstän  dig aus der Rast 73 austreten zu lassen. Das    ist erst der Fall, wenn dem Riegel 68 die mit  der Vertiefung 67     versehenen    Zahnlücken der       Ritzel    58 gegenüberliegen.  



  Da die Räder 52 in der Sperrstellung des  Schlosses jeweils mit dem ersten Zahn ihres  Zahnkranzes in die zugehörigen     Ritzel    58  eingreifen, so kann durch entsprechende Ver  drehung der einzelnen     Ritzet    beim Zusam  menbau des Schlosses jede beliebige Ziffern  kombination für die     Entsperrung    eingestellt  werden. Bei der dargestellten Einrichtung ist  aber auch Vorsorge getroffen, dass die Zif  fernkombination erst nach dem Zusammen  bau des Schlosses eingestellt     bezw.    geändert  werden kann, indem die     Ritzel    58 ausser Ein  griff mit den Rädern 52 gebracht werden.

    Dies geschieht durch     Verschwenkung    des  Hebels 62; diese     Verschwenkung    ist aber erst  möglich, nachdem die Zunge 77 aus der     Be-          w        egungsbahn    der Zunge 64 entfernt und  nachdem der Kurvennocken 66, der von  aussen betätigt     werden        kann,    um     einen    be  stimmten Winkel verdreht worden ist.

   Die  Zunge 77     wird    aus der     Bewegungsbahn    der  Zunge 64 bei der     Entsperrung    des Schlosses  entfernt, sobald der Riegel 68 in die mit den  Vertiefungen 67 versehenen Zähne der     Ritzel     58 eingreift.

   Damit der Riegel 68 bei der       Verschwenkung    des Hebels 62 mit den     ver-          tieften        Zähnen         & r        Ritzel    58 in     Eingriff     bleibt, wird der     entsperrte    Riegel 4 nur teil  weise in das Gehäuse 1 zurückgeführt, so  dass die Nase 72 in die Rast 74     eindringt,     die weniger tief als die Rasten 73 und 75 ist.  Darnach wird jedes Rad 52 mit Hilfe der  Einstellscheibe 6 und des     Ritzels    19 um so  viel Zähne verdreht, wie es der     gewünschten          Ziffernkombination    entspricht.

   Die     Ritzel    58  und der Hebel 62 werden dann in die aus       Fig.    5 ersichtliche Stellung zurückgebracht.  



  Unter der Annahme, dass das     Schloss    auf  die     Ziffernkombination    4731 eingestellt ist  und sich in der aus     Fig.    4 ersichtlichen ge  sicherten Schliessstellung befindet, erfolgt  die     Entsicherung    und Öffnung des Schlosses  in folgender Weise:  Mit Hilfe der Einstellscheibe 6     -wird    die  Ziffer "4" gewählt, wobei der Anschlaghebel      7     (F\ig.    1) im     Uhrzeigerdrelhsinn    samt der  Welle 11 verdreht wird. Infolgedessen wird  die Platte 44 und mit ihr die     Scheibe    38 ver  dreht, bis der Winkelansatz 39 an den An  schlag 48 stösst.

   An dieser Drehbewegung  nimmt die Klinke 48 teil, welche sich unter  dem Einfluss ihrer Belastungsfeder (nicht  dargestellt) von dem Bogen 49 entfernt und  hinter den ersten Nocken 33 greift. Gleich  zeitig werden das     Ritzel    19, das erste Rad 52  (welches bei der Darstellung nach     Fig.    5 am  weitesten hinten liegt) und das zugehörige       Ritzel    58 um vier Zähne verdreht, so dass die  mit der Vertiefung 67 versehene Zahnlücke  dieses     Ritzels    58 in der Bewegungsbahn des  Riegels 68 liegt. Wenn hiernach der An  schlaghebel 7 freigegeben wird, so führt die  Feder 41 die Scheibe 38, die Platte 44, die  Klinke 48 und den Anschlaghebel 7 in die  durch den Anschlag 42 festgelegte Ausgangs  stellung zurück.

   Gleichzeitig wird der Zahn  bogen 31 von der Klinke 48 mitgenommen,  bis die letztere durch den Bogen 49 von dem  ersten Nocken 33 getrennt wird. Die     Ver-          schwenkung    des Zahnbogens 31 ist so bemes  sen, dass sich das     Ritzel    26 um     vier    Zähne  dreht. Während dieser Drehung des     Ritzels     26 wird das     Ritzel    19 durch die Gabel 23  des Hebels 24 verschoben, so dass es     nunmehr     in das zweite Rad 52 eingreift.  



  In gleicher Weise     werden    nacheinander  die Ziffern "7", "3" und "1" gewählt. Nach  der letzten Wahl wird das     Ritzel    19 in die  Erweiterung 27 des Gehäuses 1 verschoben.  Da nunmehr bei jedem     Ritzel    58 die     mit    der  Vertiefung 67 versehene Zahnlücke in der  Bewegungsbahn des Riegels 68 liegt, kann  der Riegel 4 mit Hilfe des Riegelknopfes 8  beliebig verschoben werden.

   Die Sicherung       bezw.    Verriegelung des Riegels in der     einen     oder andern seiner beiden Grenzstellungen, in  welchen der Nocken 98 das Winkelstück 79       herunterdrückt,    geschieht durch     Verschwen-          kung    des Anschlaghebels 7     (Fig.    1) ent  gegengesetzt dem     Uhrzeigerdrehsinn.    An die  ser     Schwenkbewegung    nimmt die Platte 44  teil.

   Der     Mitnehmer    46 führt die Räder 52  bis zum Anschlag 55 in ihre Ausgangsstel-         lung    zurück, während der     Vorsprüüg    0 die  Sperrklinke 30 von dem     Ritzel    26 löst, so  dass unter der Wirkung der Spiralfeder 35  der     Zahnbogen    31, das     Ritzel    26, der Hebel  24 und das     Ritzel    19 ebenfalls in ihre Aus  gangsstellung     zurückgeführt    werden. Die  Rückführung des Anschlaghebels 7 in die  aus     Fig.    1 ersichtliche Stellung erfolgt von  Hand.  



  Wie sich aus Vorstehendem ergibt, wird  die Einstellscheibe 6 bei der Einstellung der       Ziffernkombination    fortlaufend im gleichen  Sinne verdreht; eine rückläufige Bewegung  findet nicht statt, so dass es     praktisch    un  möglich ist, dass ein Unbefugter durch  Fingerabdrücke oder verschiedenartige Ab  nutzung der Einstellscheibe 6 die Ziffern der       ,Ziffernkombination        oder    die     Ziffernkombina-          tion    selbst     kennenlernen    kann.  



  Eine besonders grosse Sicherheit gegen Ver  rat der     Ziffernkombination    oder der     einzelnen     Ziffern besteht dann,     wenn    für die     Anzahl    der  Löcher 16 eine Primzahl gewählt wird, weil  in diesem Fall stets andere Löcher für die  Einstellung benutzt werden. Eine Ausnahme  bildet lediglich der ohne weiteres zu vermei  dende Fall, dass die Quersumme der Ziffern  kombination gleich der Primzahl ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Malschloss mit mehreren Sperrgliedern, einem gegenüber einer festen, die gewählte Zeichenkombination einzustellen ermöglichen den Skala verstellbaren und mit Handhaben versehenen Einstellglied, dessen jeweiliger Hub durch einen Anschlag begrenzt ist, und Mitteln zur fortschreitenden Kupplung des Einstellgliedes mit dem jeweils folgenden Sperrglied, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungshandhaben auf dem Einstellglied in gleichem gegenseitigen Abstand und in einer endlosen Reihe angeordnet sind und das Einstellglied nach der Einzelwahl jeweils nicht in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
    ÜNTERANSPRÜCHE: 1. Malschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Be- tätigungshandhaben des Einstellgliedes eine Primzahl ist. 2. Malschloss nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung von Hemm- mitteln, die das Einstellglied in der je weiligen Endlage einer Einstellung hal ten.
    3. Malschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubbegrenzungs- anschlag schwenkbar gelagert ist und mit dem Kuppelorgan zwischen dem Einstell glied und den Sperrgliedern bei seiner Verschwenkung aus der Normallage der- art in betriebsmässige Verbindung tritt, dass er bei seiner Rückkehr in die Normal lage das Kuppelorgan auf das jeweils folgende Sperrglied einstellt.
    4. Malschloss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubbegrenzungs- anschlag über seine Normalstellung hin aus rückwärtig verschwenkbar ist und durch seine Verschwenkung in dieser Richtung die Sperrglieder zwecks Siche rung des Schlosses verstellen kann.
CH194137D 1937-02-20 1937-02-20 Malschloss. CH194137A (de)

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