CH194183A - Verfahren zur Trennung von Verbindungen der Cyclopentano-polyhydrophenanthrenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Verbindungen der Cyclopentano-polyhydrophenanthrenreihe.

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CH194183A
CH194183A CH194183DA CH194183A CH 194183 A CH194183 A CH 194183A CH 194183D A CH194183D A CH 194183DA CH 194183 A CH194183 A CH 194183A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur. Trennung von Verbindungen der       Cyclopentano-polyhydr        ophenanthrenreihe.       Vorliegende     Erfindung    betrifft     ein    Vor  fahren zur Trennung von     Oxyverbindungen     der     Androstaareihe,        welches        dadurch    gekenn  zeichnet ist,     ;dass    man einem     Oxyverbindun-          gen    der     Androstanreihe    enthaltenden Ge  misch ein     Saponin    zusetzt und das     so        @:

  @'oal-          tene        Reaktions.gemiseh    auf Grund     der    ver  schiedenen     Löslichkeit    seiner Komponenten       zulegt.     



  Nachdem     erfindungsgemässen    Verfahren       kann    man zum Beispiel die beiden Keimdrü  senhormone     An:drosteron    und     Dehydroaudro-          steron,    welche zum     Beispiel    als     Gemisch    er  halten werden, wenn man den Urin männ  licher     Individuen    in     bekannter    Weise mit  organischen.     Lösungsmitteln        extrahiert,    leicht  trennen.

       Bisher    war die     Trennung    dieser  beiden Substanzen, 'des     Androsterons    der all  gemeinen     Formel        C"H"02        vom    F. P.<B>178'</B> C  und     des        Dehydroandrosterens    der allgemei  nen     Formel        C"H2802    vom F. P. 148   C in  folge, der nahen     chemischen,        Verwandtschaft       dieser beiden     Verbindungen    nur     sehr        schwer     möglich.  



  Es hat .sich     gezeigt,,dasst    die beiden Sub  stanzen     aus    einem sie     enthaltenden        Gemisch     nach dem     Verfahren    gemäss     der        Erfindung        in          einfacher        Weise    getrennt und     isoliert    werden       können,    indem man     eine    Lösung dieses     Ge-          misches    mit     Saponinen    behandelt.

   Hierbei  bildet     das        Dehydroandrosteron        eine    schwer  lösliche     Additionsverbindung,        während        Idas          Androsteron    sich mit dem     Saponin    nicht um  setzt.

   Die beiden Produkte, die     schwerlös-          liche        Additionsverbindung        des        Dehydroan-          drosterons    und     !das.    relativ leicht lösliche       Androsterau    können zufolge ihrer verschiede  nen     Löslichkeit    leicht     voneinander        getrennt     werden,

   indem man zum     Beispiel        die    ausge  fällte     Additionsverbindung    von     des        Lösung          abfiltriert    oder indem man die     Reaktions-          lösung    zur Trockne     verdampft    und den Rück  stand mit     einem        Lösungsmittel,        in        welchem     die     Aclditionsverbindung        unlöslich        ist,    extra-           hiert,

      wobei das     Androsteron    in     das    Lösungs  mittel     übergeht.     



  Die vom     Androsteron    getrennte     Addi-          tionsverbindung    wird hernach in der für die       Aufspaltung    von     Saponinverbindungen    be  kannten     Weise,        zum    Beispiel ,durch Behand  lung     mit    hochsiedenden     Flüssigkeiten    wie       aromatische        Kohlenwasserstoffe,    insbesondere       Xylol    oder     dergl.    oder mit     Pyridin    oder ähn  lichen     Basen    oder nach andern Methoden auf  gespalten,

   wobei man     das.        Dehydroandroste-          ron    in reiner Form erhält.  



       Das        Androsteron    kann aus den dasselbe       enthaltenden        Anteilen    des Reaktionsgemi  sches, zum     Beispiel    durch     Extraktion    oder       dergl.    ebenfalls in reiner     Form    erhalten wer  den.  



  Nach dem erfindungsgemässen     Verfahren          kann        beispielsweise    auch die Trennung der  verschiedenen     isomeren        Androstanolone,    denen  die     allgemeine    Formel     C,DH3D02    zukommt  und -die     zum        Beispiel    erhalten werden,     wenn     man ein Gemisch     isomerer        hydrierter        Sterine          oxydiert,

      oder wenn man die     gesättigten    und       ungesättigten        Diketone,        Androstandione    und       Androstendione,    denen die     Formeln        CIDH2802     und     C.,DH2@0'2        zukommen.,        partiell        hydriert,     erzielt werden.  



  Gibt man     gemäss-der    vorliegenden Erfin  dung zu     einer    ein     Gemisch    der     isomeren          Androstanolone        enthaltenden    Lösung eine       Saponinlösung    zu und scheidet die     gebildete          Additionsverbindung    vom     Reaktionsgemisch     ab, so     erhält    man nach Zersetzung der ab  getrennten     Additionsverbindung        ein        Andro-          stanolon,        welchies;

      identisch ist mit     dem    so  genannten     trans-Andros@teron,        einem        Isome-          rendas    natürlichen     männlichen        Keimdrüsen-          hormons,        Andros.teron.    Der     Rest        des        Reak-          tionsgemisches,        aus    dem die     Additionsver-          bindung    abgetrennt wurde,

   enthält     die        Isome-          ren        cis-Androstanolone    oder     Androsterone,     welche zum Beispiel     dadurch        isoliert        werden     können,     dasss    man     die        verbleibende        Reaktions-          flüssigkeit        extrahiert,    oder nach andern Me  thoden     belmadelt.     



  Nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren       ist    es     ferner    möglich, die     isomeren    Andmo-         standiole,    welchen die Formel     C@DH320.,    zu  kommt und die zum     Beispiel        erhalten    wer  den,     wenn    man die gesättigten und     ungesät-          tigten        Diketone,

          Androstanidione    und     Andro-          stendione    der     allgemeinen    Formeln     C"DH2802     und     C1DH2s02        vollständig        hydriert,    zu tren  nen.  



  Gibt man     nämlich    zu einer Lösung,  welche ein     Gemisch,der        isomeren        Androstan-          ,diole    enthält, eine     Saponinlösung    und schei  det man die     gebildete        Additionsverbindung     von der     flüssigen    Phase ab, so erhält man  nach     Zersetzung    der     isolierten        Additionsver-          bindung    ein     Andrastondiol,

      welches     inden-          tisch        isst    mit     ,clean    sogenannten     trans-Andro-          standiol,        einem        Isomeren    :des soggenannten     ci,s-          Androstandiols,        :dem        Hydrierungsprodukt,des     männlichen     Keimdrüsenhormons.     



       Zur        Durchführung    des     Verfahrens    hat  sich     als,Saponinverbindung        insbesondere        das          Di@gito,nin    als wertvoll     erwiesen,    doch kann  man auch     andere        Sapanine,    wie z. B.     Solanin,          Cyclamin,        Dioscin    und     dergl.,    verwenden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Beider Ausfällung von gereinigten Hor  monöfen aus     Männerhain    mit     Hilfe    von       Semicarbaeid    gemäss dem Verfahren     des     deutschen Patentes Nr. 576718,     wird    ein       sohwerlöslicher        Semicmbazonanteil    ausge  schieden, welcher nach     :der        Aufspaltung        ein          Oxyketongenisch    vom F. P. 180     bis    166 D C       liefert.     



  1,8 g     dieses        Gemisches    werden in 50 cm'  96 %     igem    Alkohol gelöst     und    mit 400     om3     einer 2,5     %igen        Lösung    von     Digitonin    in  96%igem Alkohol versetzt.

       Man    lässt das       Reaktionsgemisch        einige        Stunden    bei Zim  mertemperatur     stehen,        filtriert    den     gebilde-          ten    weissen     Niederschlag    ab, wäscht mit Alko  hol aus und     trocknet.        Ausbeute    5,5 g.

   Durch       Behandlung        des        Niederschlages    mit kochen  dem     Xylol    wird das     Diggitonid        in    seine     Kon-          stituenten        zerlegt.        Man    erhält so aus der       Xylollösung        das        D'ehydroanlrosteron    in  farblosen     Kristallen.        Ausbeute   <B>0,78</B> g; F. P.  nach     Umkristallisation    146     bis    148' C.  



  Die     beim        Abtrennen    des Digitonid-Nieder-           schlages    erhaltene     alkoholische    Lösung wird  mit Äther     versetzt    und     mit    Wasser extra  hiert. Das     überschüs        sige        Digitonin    geht dabei  in die     wässrige    Schicht über. Aus der äthe  rischen Lösung wird durch     Eindampfen        in     guter     Ausbeute    das     Androsteron    vom F. P.  178   C (nach     Umkristallnsieren)    gewonnen.

    <I>Beispiel 2:</I>  2 g eines     Gemisches    der     gesättigten        Di-          Alkohole        C,±,H320.,    das erhalten wurde durch  Hydrieren von     Androstandionen    oder     Andro-          stendion,    werden     in    60     cmg    96 %     igem    Alko  hol gelöst und mit 1000     ems    einer 1 % ixen       Digitoninlösung    in 946     %igem    Alkohol behan  delt.

   Nach     .etwa        10stündigem    Stehen hat sich       ein    weisser Niederschlag eines     Digitoni4s    ab  gesetzt.     Dieser        wird        abfiltriert    und für die       Zersetzung    in     Pyridin    .gelöst. Zu der     Pyri-          dinlösung    gibt     mandie    10fache Menge Äther,  wodurch     das        Digitonin        ausgeschieden    wird.

    Die Mutterlauge     wirrt    eingedampft und man  erhält als     Rückstand    das     trans-Androstandiol.     



       Die    beim     Abtrennen    des     Digitonid-Nie-          derschlages    erhaltenen alkoholischen Lösun  gen werden ebenfalls konzentriert. Der Rück  stand wird mit Äther und Wasser aufgenom  men. Aus der     ätherischen        Schicht    erhält man  durch Verdampfung das     cis-Androstandiol,     das etwa die     25fache    physiologische Wirk  samkeit des oben genannten     trans-Andro-          standiols        aufweist.     



  <I>Beispiel 3:</I>  100 mg eines Gemisches von     Androsteron     und     Dehydroandrosteron,        welches    erhalten  wurde durch Behandlung von gereinigten       Hormonölen    wie im     Beispiel    1 angegeben,  werden in Alkohol gelöst und mit 250 cm?  einer alkoholischen     Lösung,    welche 0,2       Solanin    enthält, versetzt.

   Nachdem man  mehrere Stunden bei     Zimmertemperatur    ste  hen gelassen hat,     wird    das Gemisch in 1 Liter  Wasser gegossen, und vom     gebildeten    flocki  gen weissen Niederschlag     abfiltriert,    mit  Wasser     ausgewaschen    und getrocknet.

   Der       Niederschlag    ist .das     Solanid    des     Dehydro-          androsterons,    einem     trans    -     Androstenolon.       Seine Zersetzung zum     freien        Dehydroandro-          steron    wird     durch    Behandlung mit     kochen-          denn        Xylol,        wie    im     Beispiel    1 beschrieben,       bewirkt.     



  Das     beim,        Abtrennen    des     Solanid-Nied-er-          schlages        erhaltene        wässrige        al"koholisch@e    Fil  trat wird     zur        Trockne    verdampft     und    der  Rückstand mit Äther erschöpfend extra  hiert.

   Aus der     ätherischen.    Lösung     gewinnt     man das     Androsteron    nach     Umkristallisation     aus     verdünntem    Alkohol     in.    einer     Ausbeute     von     44    mg.  



       Beispiel     2 g eines     Gemischas    von     Androstan:diolen,          das    erhalten wurde durch Hydrierung von       Androstandionen    oder     Androstendionen,    wer  den in 50 cm' Methylalkohol gelöst und  20,0     cm9    einer     heissen    5 % ixen     methylalkoholi-          schen        Digitoninlösung    zugefügt..

   Nach mehr  stündigem     Stehen    wird die     Reaktionslösung     zur Trockne verdampft     und    der     Rückstand     mit Äther     extrahiert.    Nach Verdampfung     der          ätherischen:

      Lösung erhält man     das        soge-          nannte        cis-Androstandiol.    Der beider     Extrak-          tion    mit Äther     verbleibende        Rückstand    ent  hält     das        Digitonid,    aus :

  dem     durch        Behand-          lung    mit     Pyridin    und Äther     wie        im        Beispiel     2     beschrieben,    das     trans-Androstandiol    iso  liert werden kann.  



  Der     Fortschritt        des    vorliegenden Verfah  rens ist darin zu erblicken,     dass        dasselbe    es  ermöglicht, in einfacher     Weise        verschiedene          Oxyverbindungen    der     Androstanreibe        aus     diese     enthaltenden        Gemischen    in     reiner    Form  zu erhalten.

       Diese    Verbindungen konnten bis  jetzt nur schwer     getrennt    werden, da sie eine  nahe     chemische        Verwandtschaft    aufweisen.       Überdies    können     durch    die Trennung der  Gemische der     verschiedenen.        Oxyverbind-um-          gen,    die aus natürlichem oder     synthetischem     Rohmaterial erhältlich sind,

   gemäss dem Ver  fahren der     vorliegenden    Erfindung Präpa  rate mit     beträchtlich        erhöhter        physiologischer          Wirksamkeit    erzielt werden,     @da        diejenigen          Oxyverbindungen,    welche     mit        den.Saponinen     keine     schwerlöslichen        Additionsverbindun-          gen    eingehen, in der     Regel    wirksamer sind  als     diejenigen,

      die     als        schwverlösliche    Addi-           tionsverbindungen        ausgeschieden        werden:.    Die       physiolobgisch        weniger        wirksamen        Oxyver-          bindungen,    welche durch     Zersetzung    der       schwerlöslichen        Additionsverbindungen    er  halten werden,     :

  können        dann    durch     Isomeri-          sationsverfahren    in Substanzen von höherer       physiologischer        Wirksamkeit    übergeführt  werden.

       Bei        diesen        IsomLerisationsverfahren     erhält man     ebenfalls        Gemische        isomerer    Ver  bindungen, welche     wiederum    dem     erfin.-          dur@gsgemäss,en        Trennungsprozess        unterworfen          werden.        können.    So     ist    es zum Beispiel mög  lich,

   ein     wenig        aktives        trans-Androsteran     durch     Isomerisierung    und Trennung der bei  den     Isomeren    des .dabei     erhaltenen.        Gemisches.,     in das     eis-Androsteron.    dessen Wirksamkeit  7-     bis        10mal    so :gross ist wie diejenige :des       Ausgangsmaterials,        überzuführen.     



  Natürlich. kann man an     Stelle    der in den  Beispielen angegebenen     Gemische    auch an  dere     Ausgangsmaterialien        verwenden,    wie     sie     zum Beispiel     bei.    Verfahren zur     Herstellung     von     Androstauverbindungen    erhalten werden,  welche     Gemische    von Verbindungen enthal  ten, die     eine        verschiedene        stereochemische          Konstitution        besitzen,    d. h.

   cis- und     trans-          Modifikationen.    der An     drostanreihe        darstellen.     



  An     Stelle    der     Durchführung    der Reak  tion in     wässriger        äthylalkoholischer        Lösung          kann    man auch Alkohol vom geringerer Kon  zentration oder auch andere Alkohole oder       andere        mit        Wasser        mischbare        organische          Lösungsmittel        verwenden..    Man kann auch       dass        Saponin    ohne vorherige     Auflösung    der       

  Reaktionslösung    in feinverteilter Form zu  setzen. Natürlich ist     @es    in diesem Falle     not-          wendig,        das        Reaktiomgemisch        baut    zu     rühren.     Die besten     Ergebnisse    werden jedoch erzielt,       wenn.    man sowohl     dass        Ausgangsmaterial,

      als  auch das     Saponin    in     9@ss    %     iger        äthylalkoholi-          scher    Lösung     verwendet.     



       Statt    wie in den     Beispielen    1 und     2,    be  schrieben, die Ausscheidung des     Saponids     durch     langes    Stehenlassen     des    Reaktions  gemisches zu     bewirken,    kann man die Lö  sung auch ganz oder     teilweise    zur Trockne  verdampfen, wobei im     letzteren    Falle die       Ausfällung,des        Saponi@ds,        wie    sich zeigte,

   er-         leichtert        wund.        Im        ersteren    Falle wird der       Trockenrücls,tand        zweckmässig    in     das        Sapo-          nid    und die     andern    Komponenten     durch          Extraktion    mit einem     Lösungsmittel,    wel  ches nur diese     Komponenten    löst, während  das     Saponid        ungelöst        bleibt,    zerlegt.

       Dieses          Verfahren        ist    im     Beispiel    4     beschrieben,     wobei als     Extraktionsmittel    Äther zur     Ter-          wendung        :gelangt.    Natürlich kann man für       -diesen,        Zweck    auch andere     geeignete    orga  nische     Lösungsmittel        verwenden.     



       Eine    weitere     Möglichkeit    zur     Abschei-          dung    des     Saponids    aus dem     Reaktionsgemisch          besteht    darin, ersteres durch Verdünnung des       Reaktionsgemisches    mit einer geeigneten  Flüssigkeit, welche eine Ausscheidung     des          Saponicle        bewirkt,

          niederzuschlagen.        Dieses          Verfahren    ist zum Beispiel in     Beispiel    3     be-          schrieben,        wobei    als     Fällungsmttel        Wasser          verwendet    wird, doch können an     Stelle    des       Wassers    auch andere     Flüssigkeiten    zu die  sem     Zweck        Verwendung    finden.  



  Bei     ider        Aufspaltung    des     :Saponids    kann  man an     Stelle    von     Xylol    andere     hochsiedende          Flüssigkeiten;    verwenden. Statt     Pyridn     können andere     Pyridinbasen    oder     dergl.    An  wendung finden, wie dies in     :der    Technik be  kannt     ist.    Die Zersetzung     des        .Saponids    kann  auch :durch Erhitzung desselben mit organi  schen     iSänzreanhydTiden,    z.

   B. mit     Essigsäure-          anhydrid,    erfolgen,     wobei    bei     Extraktion    der       Zersetzungsmischung    mit Äther oder     dergl.     die entsprechenden Ester der     Oxyverbindung     erhalten     wenden,    die     dann    wieder     verseift          werden.     



       Eine        Reinigung    der     getrennten        Andro-          stanverbindunben        kann    in irgend einer be  kannten     Weise,    z.

   B. durch     Kristallisation.          Destillation    und Sublimation,     insbesondere     im Hochvakuum, im Falle .der     Anwesenheit     von     Oxyketonen    durch     Umsetzung    mit     typi-          schen        Ketonreagenzien    wie     Semicarbazid,     oder in     irgend    einer andern     :gewünschten          Weisse,        @durchgeführt        werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Trennung -von Oxyverbin- ,dungen der Androstanreihe"dadurch gekenn- zeichnet, dass man einem Oxyverbindungen der Androstanreihe enthaltenden Gemisch ein Sa.ponin zusetzt und das so erhaltene :Reaktionsgemisch auf Grund der verschie denen Löslichkeit seiner Komponenten zulegt. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man zu dem Oxy- verbindungen der Androstanreihe enthal tenden Gemisch.
    ein Saponin zusetzt, aus einer Lösung des so erhaltenen Reak tionsgemisches die gebildeten soh-#verlös- lichen Additionsverbindungen abtrennt, die abgetrennten Additionsverbindungen zersetzt und aus dem Zersetzungsprodukt der Saponinadditionsverbindung, sowie aus der nach Abtrennung der scIiv=erlös- lichen Additionsverbindung verbleiben den Lösung Oxyverbindungen isoliert. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man das Oxyverbin- dungen der Androstanreihe enthaltende Gemisch, mit einem Saponin versetzt, aus dem Reaktionsgemisch denjenigen Teil der Oxyverbindungen, welcher keine Additionsverbindung eingegangen ist, entfernt und diese Oxyverbin.dun:
    gen iso liert,,die gebildeten Additionsverbindun- gen zersetzt und im Zersetzungsprodukt enthaltene Oxyverbindungen ebenfalls isoliert. 3. Verfahren nach Patentanspruch,dadurch gekennzeichnet, dass man als Saponin Digitonin verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mann das zu trennende Oxyverbin- dungen der Androstanreihe enthaltende Gemisch in einem organischen Lösungs- mittel auflöst, zu diesem Gemisch eine Saponinlösung zusetzt, ausgefällte,Sapo- nin - Additionsverbindung von der Lö sung abtrennt und zur Wiedergesinnung der freien Oxyverbindung zersetzt,
    und dass mann die nach Abtrennung der Sapo- nin - Additionsverbindung verbleibende Lösung zur Isolierung der nichtumgesetz- ten Anteile :des Ausgangsmaterials äuf- arbeitet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, dass man das die Oxyverbindungen der Androstanreihe enthaltende Gemisch in einem organischen Lösungsmittel auflöst, .dieser eine saponinhaltige Lösung zufügt, die Mischung zur Trockne verdampft, den Verdampfungsrückstand mit organi schen Lösungsmitteln,
    welche die Sapo- ninanlagerungsverbindungen nicht lösen, extrahiert, den Extraktionsrückstand zur Wiedergewinnung der freien Oxyverbin- dungen zersetzt, während der Extrakt zwecks Isolierung der nichtumgesetzten Komponenten des Ausgangsmaterials aufgearbeitet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass man die Oxyverbindungen der An- drostanreihe enthaltende Mischung in einem organischen Lösungsmittel auflöst, dieser Lösung eine Saponinlösung zu fügt, die @Saponinanlagerungsverbindung durch Zusatz einer Flüssigkeit, welche befähigt ist, dieses auszuscheiden,
    aus fällt, von der Lösung abtrennt und zwecks Wiedergewinnung der. freien Oxyverbindung zersetzt, während die nach Abtrennung der Saponinanlage- rungsverbindung verbleibende Lösung zur Isolierung der nichtumgesetzten Komponenten des Ausgangsgemisches aufgearbeitet wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel für das Oxyverbindungen der Andro- stanreihe enthaltende Gemisch ein mit Wasser mischbares organisches Lösungs- mittel verwendet wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass man als mit Wasser mischbares organisches Lösungs mittel 96 % gen Alkohol verwendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass die .Saponinanlage- rungsverbindung zur Freisetzung der bgyverbindung mit hochssedenden orga- nischen Lösungsmitteln behandelt wird. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 9, da- ]durch gekennzeichnet, dass die zerset- zung der .Saponinanlagerungsverbindung durch Erhitzen in Xylol erfol=gt. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, -dass@ die Zersetzung ,der Saponinanlage- rungsverbindung durch Behandlung mit einer Pyridinbase erfolgt.
    12. Verfahren nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass .die Zerset zung der ,Saponin.anlagerungsverbindung durch Behandlung mit Pyridin erfolgt.
    13. Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein Gemisch verwendet, das cis- und trans-Androsteron enthält. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs material ein Gemisch verwendet, -das Dehydroandrosteron und Androsterone enthält. 15. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs- material ein Gemisch verwendet, .das stereoisomere Androstandiole enthält.
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