CH194264A - Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen. - Google Patents
Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen.Info
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Description
Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen. Bei nach dem sogenannten Startstopp verfahren arbeitenden Fernsteueranlagen kom men die synchronbeweglichen Kontaktwähler des Gebers und der Empfänger gewöhnlich nach einem Umlauf zum Stillstand. Zur Er reichung eines sofortigen Stillsetzens des Kontaktwählers in der Anfangsstellung wurde bereits ein Sperrelais vorgeschlagen, durch dessen kurzzeitige Erregung der Sperranker die Läuferachse frei gibt und kurz darauf wieder in die Sperrstellung gelangt, so dass der Kontaktwähler nach Rückkehr genau in seiner Anfangsstellung festgehalten wird.
Eine derartige Sperreinrichtung, die wohl ein so fortiges Stillsetzen der Kontaktwähler in ihren Anfangsstellungen bewirkt, bringt es jedoch mit sich, dass die Fernsteueranlage kompli ziert und verwickelt wird. Man muss nämlich bedenken, dass nicht nur der Geber, sondern auch alle Empfänger ein derartiges Brems relais aufweisen müssen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen von einem Synchronmotor ange- triebenen Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen, durch den erfindungsge mäss der Läufer des Synchronmotors mit einem Bremsmittel zusammenarbeitet; das bei Entregung des Motors ein rasches Still setzen des Läufers bewirk.
Für dieses Brems mittel kann ein Bremsring dienen, der an der Innenseite einer den Läufer abdeckenden Kappe angeordnet ist und gegen den bei Entregung des Motors die Stirnfläche des achsial verschiebbaren Läufers durch eine Federkraft gedrückt wird. Zweckmässigerweise wird man die Anordnung noch so treffen, dass ein Anschlag die achsiale Verschiebung des Läufers in der einen Richtung derart be grenzt, dass die Nabe des Läufers während des Umlaufes nicht auf der Lagerbuchse zum Anliegen kommt.
Eine derartige Bremsanordnung ist ausser ordentlich einfach und billig. Sie ist gegen über der bekannten zweckgleichen Anordnung insbesondere deshalb von Vorteil, weil sie keine besonderen Relais benötigt. Weiterhin kann der Xontaktarm der Xontaktwähler in jeder beliebigen Stellung, stillgesetzt werden, was bei der erwähnten Anordnung nicht mög- lich In ist. der Zeichnung ' ist ein Ausführungsbei- spiel der Erfindung zur Darstellung gebracht.
Die achsial verschiebbare, unter dem Ein- fiuss einer Blattfeder 1 stehende Achse 2 des Synchronmotors 3 trägt einerseits einen Läu fer 4 und anderseits ein Zahnritzel 5. Der Kontaktarm 6 des Kontaktwählers 7 ist mit tels eines Zahnrades 8 mit diesem Zahnritzel gekuppelt. Die achsiale Verachiebbarkeit der Läuferachse 2 wird in der einen Rich tung durch einen auf der Innenseite einer Kappe 9 befindlichen Bremsring 10 und in der andern Richtung durch einen verstell baren Anschlag 11 begrenzt.
Bei Erregung des Synchronmotors 3, in der an sich bekannten Weise, wird der Läu fer 4 durch die Zugkraft des Ständers 12 entgegen der Wirkung der Blattfeder 1 so weit nach rechts verschoben, bis die Blatt feder 1 an - den Anschlag 11 zum Anliegen kommt. In der Zeichnung ist diese Stellung dargestellt.
Bei Unterbrechung des den Synchron motor 3 speisenden Stromes wird der Läufer 4 durch die Blattfeder 1 sofort gegen den Bremsring 10 gedrückt, wodurch der Läufer 4 rasch zum Stillstand kommt. Da dessen Nabe 13 an der Buchse 14 nicht anliegt, so kann die nachteilige Wirkung der Klebekraft des Öls nicht: in Erscheinung treten. Im andern Falle wäre es nämlich möglich, dass der Läufer 4 bei Stillsetzung des Synchronmotors 3 nicht sofort von der Blattfeder 1 gegen den Brems ring 10 gedrückt wird, sondern erst die Klebe kraft des Öls überwinden muss, wodurch dann aber der Läufer 4 etwas länger als erwünscht weiter läuft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteuer anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer des Synchronmotors mit einem Brems mittel zusammenarbeitet, das bei Entregung des Synchronmotors ein rasches Stillsetzen des Läufers bewirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kontaktwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Innen Seite einer den Läufer (4) abdeckenden Kappe (9) ein Bremsring (10) angeordnet ist, gegen den bei Entregung des Syn- chronmotoes (3) die Stirnfläche des achsial verschiebbaren Läufers (4) durch Feder kraft gedrückt wird. 2.Kontaktwähler nach P,atentansprucb, da durch gekennzeichnet, da1S ein Anschlag (11) die achsiale Verschiebung des Läufers (4) in der einen Richtung derart begrenzt, dass die Nabe (13) des Läufers. (4) wäh rend seines Umlaufes nicht auf der Lager buchse (14) zum Anliegen kommt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH194264T | 1937-05-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=4439338
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|---|---|---|---|
| CH194264D CH194264A (de) | 1937-05-13 | 1937-05-13 | Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH194264A (de) |
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1937
- 1937-05-13 CH CH194264D patent/CH194264A/de unknown
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