CH194264A - Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen. - Google Patents

Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen.

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CH194264A
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Inventor
A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/26Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using dynamo-electric motor

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Description


  Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere  für     Fernsteueranlagen.       Bei nach dem sogenannten Startstopp  verfahren arbeitenden     Fernsteueranlagen    kom  men die synchronbeweglichen Kontaktwähler  des Gebers und der Empfänger gewöhnlich  nach einem Umlauf zum Stillstand. Zur Er  reichung eines sofortigen     Stillsetzens    des  Kontaktwählers in der Anfangsstellung wurde  bereits ein Sperrelais vorgeschlagen, durch  dessen kurzzeitige Erregung der Sperranker  die Läuferachse frei gibt und kurz darauf  wieder in die Sperrstellung gelangt, so dass  der Kontaktwähler nach Rückkehr genau in  seiner Anfangsstellung festgehalten wird.

   Eine  derartige Sperreinrichtung, die wohl ein so  fortiges     Stillsetzen    der Kontaktwähler in ihren  Anfangsstellungen bewirkt, bringt es jedoch  mit sich, dass die     Fernsteueranlage    kompli  ziert und verwickelt wird. Man muss nämlich  bedenken, dass nicht nur der Geber, sondern  auch alle Empfänger ein derartiges Brems  relais aufweisen müssen.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen von einem Synchronmotor ange-         triebenen    Kontaktwähler, insbesondere für       Fernsteueranlagen,    durch den erfindungsge  mäss der Läufer des Synchronmotors mit  einem Bremsmittel zusammenarbeitet; das  bei     Entregung    des Motors ein rasches Still  setzen des Läufers bewirk.

   Für dieses Brems  mittel kann ein Bremsring dienen, der an  der Innenseite einer den Läufer abdeckenden  Kappe angeordnet ist und gegen den bei       Entregung    des Motors die Stirnfläche des       achsial    verschiebbaren Läufers durch eine  Federkraft gedrückt wird.     Zweckmässigerweise     wird man die Anordnung noch so treffen,  dass ein Anschlag die     achsiale        Verschiebung     des Läufers in der einen Richtung derart be  grenzt, dass die Nabe des Läufers während  des Umlaufes nicht auf der Lagerbuchse zum  Anliegen kommt.  



  Eine derartige Bremsanordnung ist ausser  ordentlich einfach und billig. Sie ist gegen  über der bekannten zweckgleichen Anordnung  insbesondere deshalb von Vorteil, weil sie  keine besonderen Relais benötigt. Weiterhin      kann der     Xontaktarm    der     Xontaktwähler    in  jeder beliebigen Stellung, stillgesetzt werden,  was bei der erwähnten Anordnung nicht     mög-          lich        In        ist.        der        Zeichnung    '     ist        ein        Ausführungsbei-          spiel    der Erfindung zur Darstellung gebracht.

    Die     achsial    verschiebbare, unter dem     Ein-          fiuss    einer Blattfeder 1 stehende Achse 2 des  Synchronmotors 3 trägt einerseits einen Läu  fer 4 und anderseits ein     Zahnritzel    5. Der  Kontaktarm 6 des Kontaktwählers 7 ist mit  tels eines Zahnrades 8 mit diesem     Zahnritzel     gekuppelt. Die     achsiale        Verachiebbarkeit     der Läuferachse 2 wird in der einen Rich  tung durch einen auf der Innenseite einer  Kappe 9 befindlichen Bremsring 10 und in  der andern Richtung durch einen verstell  baren Anschlag 11 begrenzt.  



  Bei Erregung des Synchronmotors 3, in  der an sich bekannten Weise, wird der Läu  fer 4 durch die Zugkraft des Ständers 12  entgegen der Wirkung der Blattfeder 1 so  weit nach rechts verschoben, bis die Blatt  feder 1 an - den Anschlag 11 zum Anliegen  kommt. In der Zeichnung ist diese Stellung  dargestellt.  



  Bei Unterbrechung des den Synchron  motor 3 speisenden Stromes wird der Läufer  4 durch die Blattfeder 1 sofort gegen den  Bremsring 10 gedrückt, wodurch der Läufer  4 rasch zum Stillstand kommt. Da dessen Nabe  13 an der Buchse 14 nicht anliegt, so kann die  nachteilige Wirkung der Klebekraft des Öls  nicht: in Erscheinung treten. Im andern Falle    wäre es nämlich möglich, dass der Läufer 4  bei Stillsetzung des Synchronmotors 3 nicht  sofort von der Blattfeder 1 gegen den Brems  ring 10 gedrückt wird, sondern erst die Klebe  kraft des Öls überwinden muss, wodurch dann  aber der Läufer 4 etwas länger als erwünscht  weiter läuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteuer anlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer des Synchronmotors mit einem Brems mittel zusammenarbeitet, das bei Entregung des Synchronmotors ein rasches Stillsetzen des Läufers bewirkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kontaktwähler nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an der Innen Seite einer den Läufer (4) abdeckenden Kappe (9) ein Bremsring (10) angeordnet ist, gegen den bei Entregung des Syn- chronmotoes (3) die Stirnfläche des achsial verschiebbaren Läufers (4) durch Feder kraft gedrückt wird. 2.
    Kontaktwähler nach P,atentansprucb, da durch gekennzeichnet, da1S ein Anschlag (11) die achsiale Verschiebung des Läufers (4) in der einen Richtung derart begrenzt, dass die Nabe (13) des Läufers. (4) wäh rend seines Umlaufes nicht auf der Lager buchse (14) zum Anliegen kommt.
CH194264D 1937-05-13 1937-05-13 Von einem Synchronmotor angetriebener Kontaktwähler, insbesondere für Fernsteueranlagen. CH194264A (de)

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