CH194272A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH194272A
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  Elektrische Entladungsröhre.    Die Erfindung bezieht sich auf elektri  sche Entladungsröhren und     bezweckt,    die  Elektroden zu distanzieren und mit den       Stromzuführungsleitern    zu verbinden.  



  In den bisher     bekannten    elektrischen Ent  ladungsröhren ist     innerhalb    einer     meist    aus  Glas oder Metall     bestehenden    Hülle ein     Elek-          trodensystem    angeordnet, das auf in dem       Abschlusskörper    der Hülle, z.

   B. in     einer     Quetschstelle, angebrachten Zuführungsdräh  ten und     gegebenenfalls    Stützdrähten     be-          festig        wird.    Das     Elektrodensystem    wird da  bei meist derart zusammengesetzt, dass sich  die Elektroden und etwaigen Stützdrähte in  der Hauptsache parallel zueinander     erstrek-          ken    und mit Hilfe von Distanzstücken oder  Distanzplatten in einem gewissen Abstand  voneinander gehalten werden, wonach das  System an den bereits in der Quetschstelle  oder im     Abschlusskörper    angebrachten Zu  führungsdrähten und etwaigen Stützdrähten  befestigt wird.

   Die elektrischen Verbindun  gen der Elektroden mit den Stromzufüh-         rungsdrähten    werden dann meist durch be  sondere Verbindungsdrähte hergestellt, wel  che auf der einen Seite mit den Elektroden  und auf der andern Seite mit den Zufüh  rungsdrähten verbunden sind. Diese     Verbin-          dungsdrähtchen    bilden unterhalb des     Elek-          trodensystems        ein    ziemlich unregelmässiges  Netz von sich in allen möglichen     Richtungen     kreuzenden Drähten. Die Verbindungsstel  len sind dabei den zum Schweissen oder Löten  derselben dienenden Werkzeugen     besonders     schwer zugänglich.

   Ausserdem gewähren sol  che     Verbindungsdrähte    dem ganzen     Elektro-          densystem    nur     wenig        Unterstützung,    so dass       gewöhnlich    besondere Stützdrähte vorgese  hen werden müssen. Infolgedessen ist es       praktisch    unmöglich, diese Elektroden  systeme mit Hilfe einer Maschine zusammen  zusetzen, so dass viel Handarbeit erforder  lich ist.  



  Die     Erfindung    besteht darin, dass in einer  elektrischen Entladungsröhre die dem     Elek-          trodensystem    zur     Stützung    und zur Strom-           zuführung    dienenden Drähte,     sowie    die  Elektroden mittels eines scheibenförmigen  Isolierkörpers, an dem die die Verbindung       zwischen    den Elektroden und den Strom  zuführungsdrähten herstellenden Verbin  dungsdrähte befestigt sind, distanziert wer  den.  



  Die Erfindung ermöglicht, den     Abschluss-          körper    oder die Quetschstelle mit einer An  zahl von kurzen, geraden Zuführungsdrähten  und gegebenenfalls Stützdrähten zu ver  sehen, die dann     mit    Hilfe des     Isolierkörpers,     in dem die     Verbindungsdrähte    angebracht  sind, an den Elektroden befestigt werden  können.  



       Ein    grosser Vorteil der Erfindung ist,  dass man den     Isolierkörper,    an dem die Ver  bindungsdrähte befestigt sind, vorher her  stellen und dann, gegebenenfalls     mit    Maschi  nen, das     Elektrodensystem    weiter auf ihm       aufbauen    kann.  



  Ein solcher Isolierkörper kann zum Bei  spiel aus zwei     Glimmerscheiben    bestehen,       zwischen    denen die zweckmässig bandförmi  gen Verbindungsdrähte angeordnet sind. Die       Glimmerscheiben    können mit Hilfe von Nie  ten oder     Schuhösen    aneinander     befestigt    sein.

         In    den zwei     Scheiben    sind zweckmässig ent  sprechende Löcher gebohrt oder gestanzt, so  dass     in    einem Teil derselben die Elektroden  enden     und    in einem     andern    Teil die Strom  zuführungsdrähte und     etwaigen    zusätzlichen       Stützdrähte    angebracht werden     können.    Die       Verbindungsdrähte    ruhen zweckmässig mit  umgebogenen     Enden        gleichzeitig    in diesen  Öffnungen, wobei sie die     Verbindung    einer  Elektrode mit dem entsprechenden Strom  zuführungsdraht bilden.  



  Bei einer andern Ausführungsform der       Erfindung    können die     Verbindungsdrähte    in  einem     scheibenförmigen    glasartigen oder ke  ramischen Körper angeordnet     sein,    in dem  Öffnungen zum     Anbringen    der Elektroden,  der     Stromzuführungs-    und der     etwaigen    zu  sätzlichen Stützdrähte vorgesehen sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.    1 bis 3 ein Ausführungsbeispiel des    Gegenstandes der     Erfindung    mit einem Me  tallkolben. Es können aber auch Röhren  mit einer aus anderem Material bestehenden  Wand zur Verwendung kommen.  



       Fig.    1 ist ein teilweiser Schnitt der  Röhre;       Fig.    2 veranschaulicht den Zusammenbau  des     Elektrodensystems    und       Fig.    3 ist eine Einzelansicht der Verbin  dung der Kathode mit den     Stromzuführungs-          drähten.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die Metallwand  der     Entladungsröhre.    Diese Röhre ist durch  den scheibenförmigen Körper 2 abgeschlos  sen, in dem unter     Zwischenfügung    von glas  artigem Isolierstoff die     Stromzuführungs-          drähte    4, 5, 6, 7, 8 und 9 angebracht sind.  Diese Zuführungsdrähte sind durch die Öff  nungen der doppelten     Glimmerscheibe    14 ge  steckt und mittels der     Verbindungsstücke    17  mit den Elektroden, unter anderem mit der  Anode 10, den     Gittern    11 und 12 und der  indirekt     erhitzten    Kathode 13 verbunden.

    Diese Elektroden     sind    ebenfalls in Öffnun  gen in der doppelten     Glimmerscheibe    be  festigt. Die Verbindungsdrähte 17     sind    zwi  schen den mittels Nieten 18 fest aneinander  befestigten     Glimmerscheiben    angeordnet.  



  Jeder     Verbindungsdraht    besitzt umgebo  gene Enden 19, die in die Öffnungen der  untern     Glimmerscheibe    passen und     zum    Bei  spiel durch Schweissen an den Zuführungs  drähten und den Elektroden befestigt sind.  Hierdurch entsteht eine feste     Elektroden-          anordnung,    so dass sie sich nicht weiter in  der     Längsrichtung    verstellen können und  gleichzeitig eine gute elektrische     Verbindung     zwischen den Zuführungsdrähten und den       Elektroden    besteht.  



       Fig.    2 zeigt das     Elektrodensystem    wäh  rend der Aufstellung, wobei jeder Teil ein  zeln dargestellt ist. Jeder     Verbindungsdraht     wird auf der untern     Glimmerscheibe    16 an  geordnet, wobei die umgebogenen Enden  nach unten durch die Öffnungen treten. Die  obere Scheibe 15 wird     dann    auf die untere  gelegt, so dass die Öffnungen in der     obern         Scheibe mit den in der untern Scheibe vor  gesehenen in Flucht liegen, wonach die  Scheiben mit Hilfe der Nieten 18 aneinan  der befestigt werden.

   Es hat sich vorteil  haft erwiesen, während des Zusammenbaues  des     Elektrodensystems    die Elektroden zum  Beispiel mittels einer Schablone richtig zu  distanzieren. Die zusammengesetzte     Glim-          merplatte    wird dann über die Elektroden  enden geschoben, worauf diese durch Punkt  schweissen an den Verbindungsdrähten be  festigt werden.

   Das so zusammengebaute       Elektrodengebilde    wird dann an den im Ab  schlusskörper angebrachten Zuführungsdräh  ten     derweise    befestigt, dass diese Zufüh  rungsdrähte in die entsprechenden     Offnun-          gen    der     Glimmerscheibe    eingeführt und  durch Punktschweissen an den Verbindungs  drähten befestigt werden. Wenn diese Öff  nungen genau oberhalb der Zuführungs  drähte liegen, erübrigt es sich, diese Zufüh  rungsdrähte zu biegen.

   Infolgedessen ent  steht eine feste Anordnung des ganzen     Elek-          trodensystems,    und es kann gleichzeitig da  für Sorge getragen werden, dass Kurzschlüsse  vermieden werden und ein möglichst grosser  Ableitungsweg über die     Glimmerscheibe          entsteht.     



       Fig.    3 veranschaulicht in grösserem Mass  stabe die mechanische und elektrische Be  festigung des Kathodenröhrchens an dessen       Stromzuführungsdraht.    Diese Verbindung  besteht aus dem Verbindungsdraht 17, der  mit den umgebogenen Enden 19 einerseits am  Verlängerungsteil 20 des Kathodenröhrchens  13 und anderseits am Zuführungsdraht 9 be  festigt ist. Der Verbindungsdraht 17 ist zwi  schen den     Glimmerscheiben    15 und 16 an  gebracht.  



  Die Verbindungsdrähte können zweck  mässig als zum Beispiel aus Nickel be  stehende Metallbändchen ausgebildet werden.  Diese Bändchen können aus einer Metall  platte gestanzt werden, wobei die Enden um  gebogen und gegebenenfalls schwach konkav  gemacht werden, so dass sie sich genau an  die runde Oberfläche der Zuführungsdrähte       und    der Elektroden anschliessen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Elektrische Entladungsröhre, dadurch ge kennzeichnet, dass die dem Elektrodensystem zur Stützung und zur Stromzuführung die nenden Drähte, sowie die Elektroden mittels eines scheibenförmigen Isolierkörpers, an dem Verbindungsdrähte zur Herstellung der mechanischen und elektrischen Verbindung zwischen den Elektroden und den Strom zuführungsdrähten befestigt sind, distanziert sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte zwischen zwei Glimmerscheiben angeordnet sind. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in den Glimmerscheiben Öffnungen vorgesehen sind, in denen die umgebo genen Enden der Verbindungsdrähte stecken. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden und die Stromzufüh- rungsdrähte in den gleichen Öffnungen befestigt sind, in denen die umgebogenen Enden der Verbindungsdrähte ange bracht sind. 4.
    Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte an den Elek troden und an den Stromzuführungs- drähten befestigt sind. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Verbindungsdrähte an den Elektroden und an den Stromzufüh- rungsdrähten festgeschweisst sind. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte aus platten Metallstreifen bestehen. 7.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die umgebogenen Enden der Verbin dungsdrähte konkav ausgebildet sind, so dass sie sich gut an die Stromzuführungs- drähte und Elektroden anlegen. B. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte aus Nickel bestehen. 9. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch. I, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Isolierkörper aus glasartigem Material besteht. 10.
    Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der scheibenförmige Isolierkörper aus keramischem Material besteht. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer elektri schen Entladungsröhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der scheiben förmige Isolierkörper mit den Verbindungs drähten gesondert hergestellt und dann an dem Elektrodensystem der Röhre befestigt wird.
CH194272D 1936-03-21 1937-03-19 Elektrische Entladungsröhre. CH194272A (de)

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