Zeitaufzeichner. Die Erfindung betrifft einen Zeitauf- zeichner, wie zum Beispiel eine Kontrolluhr., mit einem Blatt- oder Kartenaufnehmer, einem Druckwerk zum Bedrucken eines in diesen Aufnehmer eingesetzten Blattes oder einer Karte und einem Betätigungsglied zum Steuern dieses Druckwerkes. Dieser Zeitauf- zeichner kennzeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass das Betätigungsglied eine von der Bewegung der Typenräder des Druck werkes unabhängige Bewegung auszuführen vermag.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Zeitaufzeichners, der zur Kontrolle für das Kommen und Gehen dient; Fig. 2 ist eine Aufsicht auf eine bei die sem Zeitaufzeichner verwendete Karte; Fig. a' ist ein Schaubild der hintern Un tereinheit; Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Zeit aufzeichners bei abgenommenem Gehäuse; Fig. 5 ist ein senkrechter, von vorn nach hinten verlaufender Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein Schaubild der mittleren Untereinheit einschliesslich des Kartenauf nehmers und Farbbandvorschubmechnismus; Fig. 7 ist eine hintere Ansicht der mitt leren Untereinheit und zeigt den Kartenauf nehmer und die Kartenstütze; Fig. 8 zeigt eine Einzelheit des Farb- bandvorschubmechanismus ;
Fig. 9 ist eine schaubildliche Rücken ansicht der vordern Untereinheit und zeigt den Typenwagen und den Impulsantriebs- mecha.nismus; Fig. 10 ist eine Vorderansicht der vor- dern Untereinheit; Fig. 11 ist eine Seitenansicht derselben, wobei Teile im Schnitt gezeichnet sind; Fig. 12 ist eine Einzelansicht des durch Impulse gesteuerten Klinken- und Klinken radmechanismus bei abgezogener Trieb klinke;
Fig. 13 ist eine der Fig. 12 ähnliche An sicht, bei der aber Halte- und Triebklinke ausgerückt sind, um eine Einstellung des Zeilenanzeigermechanismus zu gestatten; Fig. 14 ist eine Ansicht des Betätigungs mechanismus für die Kartenstütze; Fig. 15 ist eine der Fig. 14 ähnliche An sicht bei anderer Lage der Teile; Fig. 16 ist eine Rückansicht dieses Me chanismus ; Fig. 17 ist ein von vorn nach hinten ver laufender Schnitt durch das Hammerwerk;
Fig. 18 ist ein gleicher Schnitt bei an derer Lage der Teile; Fig. 19 ist eine Rückansicht des Ham merwerkes; Fig. 20 ist eine Seitenansicht eines an dern Hammerwerkes; Fig. 21 ist eine Vorderansicht dieses Hammerwerkes nach Fig. 20; Fig. 22 ist eine Einzelansicht eines Teils des Kartenaufnehmers; Fig. 23 ist ein grösserer Schnitt nach Li nie 23-23 der Fig. 22;
Fig. 24 ist ein axialer Schnitt durch die Typenräder und Malteserkreuzgetriebe; Fig. 25 ist eine Vorderansicht des End- teils des Farbbandes-, Fig. 26 ist ein Schnitt durch den Endteil des Bandes und die Spulen; Fig. 2 7 ist eine schaubildliche Ansicht eines weiteren Zeitaufzeichners mit einem andern Hammerwerk;
Fix. 28 ist eine Vorderansicht des Ham merwerkes dieses Zeitaufzeichners und Fig. 29 eine Seitenansicht des Hammer werkes.
Gemäss den Zeichnungen enthält der dar gestellte Zeitaufzeichner, der als Arbeitszeit kontrolluhr dient, drei Hauptuntereinheiten. Die erste Untereinheit (Fix. 3) enthält eine senkrechte Rückplatte 1, einen Hammer betätigungsmechanismus 2 und eine Ham mersteuerung 3, die an der Platte 1 ange bracht sind, vier von der Rückplatte 1 ge tragene und nach vorn ragende Leit- und Stützglieder 4 zum Abstützen und Führen der andern Untereinheiten und des Gehäu ses und einen Schaltfuss 5 für den Anschluss der Zuleitungsdrähte.
Die zweite mittlere Untereinheit ( Fig. 6 und 7) enthält parallel zur hintern Rück platte 1 eine flache senkrechte Halteplatte 6, einen hinter der Halteplatte waagrecht ver schiebbaren Kartenaufnehmer 7, einen hin ter dem Kartenaufnehmer 7 angeordneten und parallel zu ihm beweglichen Karten stützenarm 8 (Fix.
5 und 7), einen vor der Halteplatte 6 gelagerten Triebmechanismus 9 für den Kartenstützenarm, eine auch vor der Halteplatte gelagerte Anzeigevorrich tung 10 zum Anzeigen der senkrechten Stel lung der Kartenstütze, einen ebenfalls vor der Halteplatte 6 angeordneten Farbband vorschub- und -haltemechanismus 11 und einen vor der Halteplatte angeordneten, in der Mitte angelenkten Schwenkarm 12, der an seinem untern Ende eine Stift- und Schlitzverbindung 13 mit dem waagrecht verschiebbaren Kartenaufnehmer 7 hat.
Diese Untereinheit ist an der hintern Untereinheit mittels zweier senkrechter Kegelstifte 14 (Fix. 7) befestigt, die in senkrechte Fassun gen 15 am obern Paar der Leit- und Stützen glieder 4 der Rückplatte passen, während zwei Schrauben 16 durch den untern Teil der Halteplatte hindurchgehen und in Pfei ler 17 geschraubt sind, die an der Rück platte 1 befestigt sind und von ihr vorragen.
Die dritte vordere Untereinheit (Fix. 9, 10 und 11) besitzt einen Rahmen, der zwei senkrecht verlaufende, in einem Abstand voneinander angeordnete parallele Blechsei- tenplatten 18 aufweist, an welchen eine vor dere senkrechte Blechplatte 19 befestigt ist, auf welcher das Uhrzifferblatt 20 gelagert ist. Zwischen den Seitenplatten, ist der Ty penwagen 21 waagrecht quer verschiebbar, und in diesem Typenwagen sind die durch die Impulsuhr angetriebenen Typenräder ge lagert.
Der Typenwagen ist mit dem oben erwähnten, waagrecht und seitlich verschieb baren Kartenaufnehmer 7 mittels des oben erwähnten, in der l@litte angelenkten Schwenk armes 12 derart verbunden, dass bei einer seitlichen waagrechten Verstellung des<B>Ty-</B> penwagens 21 in der einen Richtung der Kartenaufnehmer 7 seitlich und waagrecht in der entgegengesetzten Richtung verscho ben wird. Diese entgegengesetzte Bewegung der beiden Teile erfolgt durch den Eingriff des obern Endes 22 des in der Mitte gelager ten Schwenkarmes 12 zwischen die zwei in einem Abstand voneinander befindlichen Anlageglieder 23 des Typenwagens (Fig. 7 und 9).
Eine Sperrvorrichtung befindet sich zwi schen dem waagrecht verschiebbaren Typen wagen 21 und dem waagrecht verschiebbaren Kartenaufnehmer 7. Diese Sperrvorrichtung besitzt ein am Typenwagen aasgelenktes Sperrjoch 24, das über dem Typenwagen sitzt und schwenkbar daran gelagert ist und das einen nach oben ragenden Finger 25 be sitzt, der in eine der Vertiefungen 26 am obern Vorderteil des waagrecht verschieb baren Kartenaufnehmers 7 einrückbar ist (Fig. 4, 5, 6 und 9).
Zur Einstellung des Typenwagens 21 und Kartenaufnehmers 7 in die gewünschte Einstellage zwecks Sicher stellung der richtigen Lage des Abdruckes kippt der Arbeiter das Sperrjoch mittels sei nes nach oben ragenden Fingerstückes 27 nach vorn und verschiebt den Typenwagen 21 in der einen oder andern Richtung, um den Einstellfinger 25 des Sperrjoches in Ge genüberstellung zur gewünschten Vertiefung 26 des Kartenaufnehmers zu bringen. Der Arbeiter lässt dann das Sperrjoch los, wor auf die Feder 28 das Sperrjoch nach hinten zieht, um den Finger 25 in die gewünschte Vertiefung 26 des Kartenaufnehmers hinein zubringen und so den Typenwagen und Kar tenaufnehmer in der gewünschten gegensei tigen Lage zu halten.
Diese dritte vordere Untereinheit enthält ausser dem oben erwähnten Rahmentypen wagen und den Typenwagenführungen eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung 29 (Fig. 9) für die zeitlich abgestimmte perio dische Betätigung der Typenräder 30, einen Zeitanzeigemechanismus 31 (Fig.4) und ein Getriebe 32 (Fig. 10 und 11) für den An- trieb des Zeitanzeigemechanismus, welcher Antrieb in Synchronismus zu den die Zeit druckenden Typenrädern und dem oben er wähnten Mechanismus 9 für die Steuerung der absatzweisen Bewegung des oben erwähn ten Kartenstützenarmes angetrieben werden.
Diese dritte Untereinheit ist an der zweiten Untereinheit mittels zweier Kopfstifte 33 angebracht, welche in hakenförmige Glieder 34 passen, die von der mittleren Grundplatte 6 vorragen, während ein langer Stift 35 durch Löcher 36 der Seitenplatten 18 und fluchtende Löcher in den am vordern untern Teil der mittleren Grundplatte 6 befestigten ' Konsolen 37 hindurchgeht (Fig. 6 und 9). Bevor die verschiedenen Teile des Zeit aufzeichners im einzelnen beschrieben wer den, wird allgemein die Arbeitsweise gezeigt.
Durch. Impulse gesteuerter Antrieb <I>für Ty-</I> <I>penräder,</I> Zeitanzeigemechanismus <I>und</I> Kar- tensti'stzensteuerung (Fig. 4, 5, 6 und 9 bis 13).
In der Anlage, in welcher dieser Zeit aufzeichner benutzt wird, werden Minuten impulse von der zentralen Hauptuhr aus gesandt. Jeder Minutenimpuls erregt den Elektromagnet 38 und zieht den Anker 39 nach unten. Dies bewirkt eine Abwärtsver- schwenkung des Schwenkrahmens 40, der die Antriebsklinke 41 für die Typenräder, die Uhrzeiger und den Kartenstützennocken 42 trägt (Fig. 4).
Die Übertragung von der Antriebsklinke 41 auf die Malteserkreuzgetriebe für die Typenräder 30 enthält ein von der Antriebs klinke 41 angetriebenes Klinkenrad 43, eine mit dem Klinkenrad drehbare quadratische Welle 44 und ein mit einem Zahnrad 46 eines Malteserkreuzgetriebes kämmendes Zahnrad 45 (Fig. 24), das verschiebbar auf der quadratischen Triebwelle 44 gelagert ist. Infolge dieser verschiebbaren Verbindung mit der quadratischen Welle 44 werden die Typenräder richtig angetrieben, welche seit liche Einstellung der Typenwagen 21 auch haben mag.
Die tatsächliche Antriebsbewegung der durch die Zeit gesteuerten Mechanismen er folgt mittels einer Feder 47 (Fig. 5), die am Schwenkrahmen 40 befestigt ist und den Rahmen nach oben zieht, wenn der Elektro magnet 38 stromlos wird. Anschläge 48 be grenzen die Aufwärtsbewegung des Schwenk rahmens.
Der Antrieb für den Minutenzeiger 49 des Zeitanzeigemechanismus geht von der oben genannten quadratischen Welle 44 aus und über ein mit dieser Welle drehbares Ritzel 50 (Fig. 5), ein von diesem Ritzel drehbares Zahnrad 51 (Fig. 5 und 10), ein mit dem Zahnrad 51 verbundenes grösseres Zahnrad 52 und ein mit diesem Zahnrad 52 kämmendes und mit dem Minutenzeiger ver bundenes grosses Zahnrad- 53. Für den Stun denzeiger kann ein bekannter Antrieb vor gesehen sein.
Der Antrieb für den Kartenstützennocken 42 (Fig. 4 und 10) geht von einem kleinen, mit dem grossen Zahnrad 53 verbundenen Ritzel 54 aus über ein mit diesem Ritzel 54 kämmendes Zahnrad 55, ein mit dem Zahn rad 55 verbundenes kleines Ritzel 56 und ein mit dem Ritzel 56 kämmendes grosses Zahnrad 57, an welchem der Kartenstützen nocken 42 derart gelagert ist, dass er sich mit dem Zahnrad 57 dreht.
Dieser Nocken 42 drückt periodisch den die Kartenstütze steuernden Schwenkarm 58 herab und lässt ihn plötzlich los, nachdem er nach unten verschwenkt wurde, um eine Verstellung des Kartenstützenarmes 8 um eine Stufe zu gestatten, was um einen Schritt die Strecke verändert, um welche die garte in den Aufnehmer gesteckt werden kann.
Aus obigem ist ersichtlich, dass jeder Minutenimpuls der Hauptuhr dieVorschaltung der Typenräder um einen Schritt und ebenso die Vorschaltung des Zeitanzeigemechanis- mus um einen Schritt in Synchronismus mit den Typenrädern veranlasst, so dass die Zei ger des Zeitanzeigemechanismus die Zeit an zeigen, welche von den Typenrädern bei Be- tätigung des Hammers gedruckt wird.
Es ist auch ersichtlich, dass die durch die Zeit ge steuerte Bewegung des Kartenstützennockens periodisch (einmal alle 24 Stunden) eine Anderung der Stellung der Kartenstütze um einen Schritt veranlasst, um die Strecke zu verändern, um welche die Karte in den Kar tenaufnehmer eingesteckt werden kann.
Handeinstellung <I>f</I> iir <I>die</I> Drucklage.
Bei der Auswahl der Kartenspalte, in welcher der Abdruck erfolgen soll, zieht der Bedienende das federbelastete Sperrjoch mit tels des nach oben ragenden Fingerstückes 27 nach vorn und verschiebt unter Benut zung dieses Fingerstückes als Handgriff den Typenmagen in seitlicher Richtung, um den Einstellfinger 25 des Sperrjoches gegenüber diejenige Vertiefung 26 zu bringen, welche der Spalte entspricht, in welcher der Ab druck erwünscht ist. Der Arbeiter lässt dann das Sperrjoch los und den Einstellfinger in die ausgewählte Vertiefung des Kartenauf nehmers eintreten. Dies stellt die Typen räder und den Kartenaufnehmer mit Bezug aufeinander ein und verriegelt sie miteinan der, so dass der Abdruck in der gewünschten Spalte der Karte erfolgen wird.
Fla-ncnie-raverk <I>und</I> Farbbandvorschub- mechan.isinus.
Das Drucken sowie der Farbbandvor- schub werden durch die den Hammer steuernde Stossstange 59 (Fig. 5) gesteuert, welche durch eine Öffnung des Gehäuses vorragt. Bei der Benutzung steckt der Ar beiter seine Karte in den Kartenaufnehmer und lässt sie auf dem gekrümmten Teil 60 der Kartenstütze aufsitzen, was die richtige. durch die Zeit, das heisst durch die Haupt uhr gesteuerte senkrechte Einstellung für die Karte gewährleistet, wobei der Typen wagen schon eingestellt ist, um das Drucken in der richtigen Spalte sicherzustellen. Der Arbeiter schiebt dann die Stossstange 59 ein wärts, wodurch der Hammer zurückgezogen und ausgelöst wird und das Farbband etwas vorgeschaltet wird.
Einzelheiten <I>der</I> hintern <I>Untereinheit.</I> Der Hammer 61 (Fig. 3) ist bei 62 dreh bar an einer an der hintern Rückplatte 1 befestigten Konsole 63 gelagert.
Der durch die Handstossstange 59 gesteuerte, den Ham mer zurückziehende und auslösende Mecha nismus enthält einen Schwinghebel 64 (Fig. 3, 5, 17, 18 und 19), der bei 65 drehbar an einer an der Rückplatte 1 befestigten Kon sole<B><I>66</I></B> und bei 67 ebenfalls drehbar an der Stossstange 59 angeordnet ist, während ein Arbeitsdaumen 68 schwenkbar bei 69 am obern Ende des Schwinghebels 64 gelagert ist und eine bogenförmige Fläche 70 besitzt, die mit einer Abnutzungsplatte 71 am Ham mer unter dem Hammerdrehpunkt 62 in Ein griff kommen kann und längs dieser Platte verschiebbar ist. Eine Schraubenfeder 72 sucht das vordere Ende des Arbeitsdaumens in angehobener Lage und in Anlage an dem Anschlagstift 73 zu halten.
Wenn die Stoss stange 59 nach innen gestossen wird, wird das obere Ende des Schwinghebels 64 nach vorn geschwenkt, wobei die gekrümmte Flä che 7 0 des Schwenkdaumens das untere Ende des Hammers nach vorn stösst. Die Ein wärtsbewegung der Stossstange veranlasst ein Abwärtsgleiten der gebogenen Fläche 70 des Arbeitsdaumens an der Abnutzungsplatte 71 des Hammers, bis schliesslich der Arbeits daumen die untere Kante der Abnutzungs platte völlig freigibt. Dies löst den Hammer aus und lässt die Hammerbetätigungsfeder 73' den Hammer nach vorn werfen, wodurch ein Abdruck erfolgt.
Damit das endgültige Drucken des Hammers unter seiner eigenen kinetischen Energie erfolgt und ebenso auch ein teilweises Zurückziehen des Hammers nach dem Drucken veranlasst wird, um ihn in Lage für den Wiedereingriff mit dem Daumen 68 zur richtigen Zeit zu bringen, ist eine Federtotgangsverbindung zwischen der Hammerbetätigungsfeder 73' und dem Ham mer 61 vorgesehen. Diese Tot,-angsfederver- bindung enthält ein Schwenkglied 74, das gleichachsig zum Hammer angelenkt ist und mit dem einen Ende einer Schraubenzug feder 75 verbunden ist, deren anderes Ende am Hammer befestigt ist. Diese Feder sucht den Hammer in Eingriff mit dem Anlage teil 76 des Schwenkgliedes zu halten.
Die Hammerbetätig@ingsfeder 73 ist an einem Ende mit dem Schwenkglied 74 und am an dern Ende mit einem von der Hammerstütze getragenen Stift 77 verbunden. Die Bewe gung des Schwenkgliedes unter der Wir kung der Hammerfeder wird durch den Ein griff des Stiftes 7 8 des Schwenkgliedes mit der Hammerkonsole 63 beschränkt. Wenn der Hammer aus der Stellung nach Fig. 5 in die Stellung nach Fig. 17 zurückgezogen und durch den Daumen 68 ausgelöst wird, zieht die Hammerfeder das hintere Ende des Schwenkgliedes nach oben aus der Stellung nach Fig. 17 in die Stellung nach Fig. 18, bis der Stift 78 am Schwenkglied durch den Eingriff mit der Hammerkonsole 63 ange halten wird.
Von diesem Punkt an bewirkt die kinetische Energie des Hammers eine Be wegung des obern Endes des Hammers nach vorn, um das Drucken zu bewirken, wie in Fig. 18 gezeigt, und diese Bewegung erfolgt gegen den Widerstand der verhältnismässig schwachen Feder 75, die den Hammer mit dem Schwenkgliede 74 verbindet.
Nachdem der Hammer das Drucken aus geführt hat, zieht diese Feder 75 den Ham mer zurück, bis Hammer und Schwenkglied miteinander in Eingriff kommen. Dies bringt das untere Ende des Hammers in eine solche Stellung zurück, dass bei der Vor wärtsbewegung unter der Wirkung der auf den Schwenkhebel 64 einwirkenden Feder 7 9 die Fläche 70 unter die untere gante des Hammers gleitet und schliesslich hinter dem Hammer nach oben in eine solche Stellung schnappt, dass der Hammer zurückgezogen wird, wenn die Stossstange 69 das nächste Mal einwärtsgeschoben wird.
Es ist zu er kennen, dass die bogenförmige Fläche 70 des Daumens ihren Mittelpunkt im Drehpunkt dieses Daumens hat, so dass kein "Zwängen" dieses Daumens bei der Hammerabziehbewe- gung erfolgt, das heisst keine Änderung des Abstandes zwischen dem Drehzapfen des Daumens und dem Eingriffteil desselben ist vorhanden.
Dies ist einer der Faktoren, wel cher das Zurückziehen des Hammers mittels eines Druckes, der etwa halb so gross wie der für die Hammerbetätigung gewöhnlich er forderliche Druck ist, und mittels eines Be wegungsbereiches ermöglicht, der im wesent lichen ein Drittel desjenigen für die Ham merbetätigung bei bekannten Zeitaufzeich- nern erforderlichen Arbeitsbereiches ist.
Jede Betätigung der Stossstange 59 be wirkt eine geringe Vorschubbewegung des Farbbandes. Dies erfolgt mittels eines Stif tes 80 (Fig. 3, 4, 6 und 19), der an der Stossstange 59 angebracht ist und in eine Nut des den Farbbandvorschub betätigenden Hebels 81 eingreift.
Die vier vorragenden Stützglieder 4 die nen nicht nur dazu, die mittlere Untereinheit zu stützen, sondern auch das Gehäuse 82 beim Aufbringen zu führen. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 82 mit vier einwärts ra.genden Stiften 83 (Fig. 3 und 5) versehen, die so gestellt sind, dass sie die obern waag rechten Kanten der vier vorragenden Stüt zen 4 erfassen. wenn das Gehäuse in Stel lung schlüpft. Dadurch ist verhindert, dass das Gehäuse beim Aufbringen in den von ihm bedeckten Mechanismus hineinschlägt. Jede der vorragenden Stützen ist mit einer tiefen Kerbe 84 an ihrem hintern Teil ver sehen, in welche die vier Stifte des Gehäu ses hineinfallen, wenn das Gehäuse in der richtigen Lage ist.
Um zu verhindern, dass die Kanten des Gehäuses gegen die Rück- platte 1 schlagen =und so ihre Politur be schädigen, ist jede der vier Tragstützen 4 m it einem aufwärtsragenden Widerlager 8.3 i aufwärtsragenden versehen, das so angeordnet ist, dass es von dem Stift 83 des Gehäuses erfasst wird, be vor die Kante des Gehäuses die Politur der hintern Grundplatte berühren kann. <I>Einzelheiten der</I> mittleren <I>Untereinheit.</I> Kartenaufnehmer.
Der Kartenaufnehmer (Fig. 4, 5, 6, 7,. 22 und 23) ist eine flache Konstruktion mit einem trichterförmigen Einlass 86, um den Eintritt der Karte zu erleichtern, und mit seitlichen Nuten 87 für die Aufnahme der Seitenkanten der Karte 88. Der Kartenauf nehmer wird bei seiner seitlichen Bewegung mittels einer Führungsstange 89 geführt, die von Stützen 90 an der hintern Fläche der Grundplatte 6 getragen wird und sich durch Öffnungen der Stützen 91 erstreckt, die an der hintern Fläche des Kartenaufnehmers befestigt sind.
Federpuffer sind an jedem Ende der Führungsstange in Form von Schrauben druckfedern 92 vorgesehen, die von den Stüt zen des Kartenaufnehmers an den Enden der Kartenaufnehmerbewegung erfasst werden können. Das untere Ende des Kartenaufneh mers ist mittels eines genuteten Knopfes 93 geführt und wird dadurch in richtiger Stel lung gehalten. Dieser Knopf ist am untern Ende des Kartenaufnehmers befestigt und in seiner Nut wird die untere Kante der Grundplatte 6 aufgenommen. Der Knopf wird durch den Stift in Stellung gehalten, der in die Nut am untern Ende des Schwenk hebels 12 eingreift, um die Stift- und Schlitz verbindung 13 zwischen dem verschiebbaren Kartenaufnehmer und dem verschiebbaren Typenwagen herzustellen.
Der Kartenaufnehmer ist mit einer Farb- bandführung 94 (Fig. 22 und 23) versehen, deren untere Kante die obere Kante des Farbbandes überlappt. Jedes Ende der Farbbandführung ist mit einem abwärts ragenden Finger 95 versehen, und das Band läuft zwischen diesem Finger und dem Sei tenteil des Kartenaufnehmers.
Damit die Karte nachgibt und ein Bie gen der Karte von oben nach unten verhin dert wird, sind die Nuten 87, in welchen die Seitenkanten der Karte geführt sind, bei 96 ausgeschnitten und eine leichte biegsame Blattfeder 97 ist bei 98 am Kartenaufneh mer befestigt. Der Zungenteil dieser Blatt feder erstreckt sich nach unten, um eine biegsame Rücklage für die Kante der Karte zu bilden, so dass sich das obere Ende der Karte biegen kann, wenn der Hammer ar beitet, und so ein Biegen der Karte von oben nach unten vermieden wird. Das untere Ende der Blattfeder 97 erstreckt sich in die zugehörige Nute 87 und legt sich gegen die untere Kante des ausgeschnittenen Teils, wo durch eine Stütze für das untere Ende der Blattfeder vorgesehen wird.
h:rrrteiistiit,t-e und Betätigungsinechanisnius. Die Kartenstütze selbst ist von sehr ein faeher Konstruktion und besteht aus dem Kartenstützenarm 8, der bei 99 an der Platte 6 drehbar gelagert isst und aus einem an ihm befestigten Kartenstützenfinger mit einem bogenförmigen Teil 60 für den Eingriff mit der untern Kante der Karte.
Um jede Mög lichkeit zu verhindern, dass die Karte zwi schen die Grundplatte und die Kante des Kartenberührungsfingers schlüpft, sind zwei im Abstand angeordnete Streifen 100 an der Riiekfläche der Grundplatte 6 befestigt, zwi- sehen denen der Kartenberührungsfinger 60 arbeitet. Diese Streifen dienen dazu, die Karte von der Grundplatte 6 im Abstand zu halten, wodurch sichergestellt wird, dass der Kartenstützenfinger immer unter der untern Kante der Karte liegt.
Wie schon angegeben, stösst der durch die Zeit gesteuerte Kartenstützennocken 42 periodisch (einmal alle 24 Stunden) allmäh lich den die Kartenstütze steuernden Arm 58 nach unten und löst ihn plötzlich aus. Dieses allmähliche Abziehen und plötzliche Frei geben des die Kartenstütze steuernden Ar mes 58 bewirkt eine Schwenkung des Kar tenstützena.rmes 8 um einen Schritt.
Der 111e- ehatiismus, durch welchen dies erfolgt (Fig. 4, 14, 15 und 16), enthält einen ebenfalls bei 99 drehbar gelagerten, unter dem Einfluss einer Feder stehenden Schwenkarm 101, an dessen freiem Ende<B>105</B> ein von einem Ha ken<B>103</B> des Armes 58 erfasster Stift 102 an ,gebracht ist, ist, auf dem eine Klinke 104 dreh- liar angebracht ist.
Durch diese Klinke wird ein ebenfalls bei 99 drehbar gelagertes Zahn segment 106 betätigt, das mit dem Karten stützenarm derart verbunden ist, dass bei einer N'erschwenkung des Segmentes um einen bestimmten Winkel der Arm 8 um den gleiehen Winkel verschwenkt wird.
Je- desmal wenn der Stift 102 herabgezogen und ausgelöst wird, wird dem Zahnsegment 106 eine Weiterschaltung um einen Schritt im 1-Thrzeigersinne in bezug auf Fig. 15 er teilt, was wiederum eine Einschrittweiter- schaltung dem Kartenstützenarm 8 verleiht, wodurch die Strecke, um welche die Karte in den Aufnehmer gesteckt werden kann. verkürzt wird. Eine bei 108 angelenkte Halteklinke 107 verhindert eine Zurück bewegung des Zahnsegmentes 106, wenn der Stift wieder abgezogen wird, um eine wei tere Schaltbewegung zu veranlassen.
Bei Zeitaufzeichnern, die als Kontroll uhren für das Kommen und Gehen dienen. ist es erwünscht, dass die Kartenstütze, wenn sie bis zu ihrer äussersten obern Bewegungs grenze hochgeschaltet ist, selbsttätig in ihre äusserste untere Bewegungsgrenze zurück bewegt wird. Wenn also die Karte Anord nungen zur Berücksichtigung von sieben aufeina.nderfolgenden Tagen besitzt, so ist es erwünscht, dass am Ende des siebenten Tages die Kartenstütze in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt wird, um der folgenden Wo che Rechnung zu tragen.
Zu diesem Zwecke sind solche Mittel vorgesehen, dass nach der Hochschaltung der Kartenstütze in ihre äusserste obere Bewegungsgrenze das nächste Abziehen und Auslösen der Antriebsklinke 104 ein Ausrücken der Halteklinke 107 ver- anlasst, um die Kartenstütze und das mit ihr verbundene Zahnsegment unter der Wirkung der Schwere in ihre äusserste untere Lage fallen zu lassen.
Die Konstruktion, durch welche dieses Herausstossen der Halteklinke 107 erfolgt, enthält ein mit dem Zahnsegment bewegli ches Anlageglied 109, einen mit der An triebsklinke 4 angeordneten und von diesem Anlageglied erfassten Stift 118 und einen mittels Feder gehaltenen Daumen 110, der drehbar bei 1.11 an einer Verlängerung der Triebklinke 104 gelagert ist und mit einem an der Halteklinke 107 angebrachten Stift 112 in Eingriff kommen kann.
Wenn im Betrieb die Kartenstütze in ihre oberste Lage bewegt wurde, wurde das Anlageglied 109, das sich mit dem Zahnsegment 106 be wegt, in eine solche Stellung hinaufbewegt, dass der Stift 113 der Triebklinke das Glied 109 erfasst, wenn das nächste Mal der durch den Nocken gesteuerte Stift 102 nach unten geschoben wird (Fig. 14), und ein Ein schwenken des obern Endes des Verlänge rungsarmes der Klinke in eine solche Stel lung veranlasst, dass der Daumen 110 am obern Ende dieses Verlängerungsarmes den Stift 112 der Halteklinke 107 erfasst, wenn der Antriebsstift 102 für seine Aufwärts bewegung freigegeben wird.
Dieser Eingriff des Daumens 110 mit dem Stift 112 der Halteklinke zieht die Halteklinke 107 ausser Eingriff mit dem Zahnsegment 106 (Fig. 16) und hält auch die Triebklinke 104 ausser Eingriff mit dem Zahnsegment 106, und zwar wegen der gegabelten Konstruktion des Daumens, die ein Umgreifen des Stiftes 112 der Halteklinke veranlasst. Da so Halte klinke wie auch Triebklinke ausser Eingriff mit dem Zahnsegment 106 gehalten werden, wird die Kartenstütze durch die Schwere in ihre unterste Stellung fallen.
Die nächste nach unten gerichtete Bewegung des Betäti gungsstiftes 102 lässt die Halteklinke 104 wieder das Zahnsegment 106 erfassen, be freit den gegabelten Daumen 110 vom Stift 112 der Halteklinke 107 und lässt somit die Triebklinke 104 wieder das Zahnsegment er fassen, wodurch die Teile in eine Stellung für eine durch die Zeit geregelte stufenweise Schaltung der Kartenstütze gebracht sind.
Manche Zeitkarten sind für sieben Tage, manche für 14 Tage und manche für 16 Tage ausgeführt. Die Einstellung des Bewegungs bereiches der Kartenstütze kann auf sehr einfache Weise bei der oben beschriebenen Konstruktion erfolgen. Für eine Siebentag karte wird der Anschlagstift 113', der die unterste Lage des Zahnsegmentes und damit der Kartenstütze begrenzt, in die Kurz bereichöffnung 114 eingeschraubt, welche die Kartenstützenbewegung auf sieben Tage beschränkt.
Für eine 14-Tagebewegung wird der Anschlagstift in eine Langbereichöff- nung geschraubt, welche eine Bewegung von 14 Tagen der Kartenstütze erlaubt. Für eine 16-Tagebewegung wird das Anlageglied 109 entfernt, um so die Durchführung zweier weiterer Schaltbewegungen zu gestatten. Ist das Anlageglied entfernt, so kann die Schalt bewegung des Zahnsegmentes fortgesetzt werden, bis der Arm 115, an welchem das Anlageglied 109 angebracht war, weit ge nug nach oben bewegt ist, um als Anlage glied zu dienen.
Dies ermöglicht zwei zu sätzliche Tagesbewegungen, um einem Zeit raum von 16 Tagen Rechnung zu tragen.
Um die Stellung der Kartenstütze anzu zeigen, ist eine drehbare Skala 116 (Fig. 4) vorgesehen, die die Angaben für die auf einanderfolgenden Daten trägt. Diese Skala ist mit dem Zahnsegment 106 verbunden, so dass jede Schaltbewegung des Zahnsegmentes eine entsprechende Schaltbewegung auf die Skala überträgt. Die Verbindung zwischen dem Zahnsegment und der Skala enthält einen Lenker 117, der drehbar bei 118 an dem oben genannten Arm<B>115</B> befestigt ist, der seinerseits sich mit dem Zahnsegment 106 mitbewegt, während am obern Ende des Len kers bei 120 ein Zahnradsegment 119 ange- lenkt ist, mit dem ein Ritzel 121 kämmt, das mit der Anzeigeskala 116 drehbar ist.
Bei dieser Konstruktion bringt jede Schaltbewe gung des Zahnsegmentes die Angaben für den darauffolgenden Tag unter die Schau öffnung 122 des Gehäuses (Fig. 1 und 4).
Farbbandvorschub <I>und</I> -abstützung (Fig. 4, 6, 7 und 8).
Der Farbbandvorschub erfolgt nur in einer Richtung. Die Spule 123, von welcher das Farbband abzuwickeln ist, ist auf einem Stift 124 gelagert, der von einer Konsole <B>125,</B> die von der mittleren Grundplatte 6 vorragt, derart getragen ist, dass er eine Reibhemmung aufweist. Von dieser Spule geht das Farbband 126 über eine Leerrolle 127, die hinter der Schauöffnung 128 des Gehäuses liegt (Fig. 1). Von dieser Leer rolle<B>127</B> läuft das Band hinter die Grund platte 6 und über die Rückfläche der Grund platte zur Aufwindespule 129.
Die senk- rechte Stellung der Spulen ist derart, dass das von einer Spule zur andern quer verlau fende Band mit Bezug auf den Hammer und die Typenräder riebtig eingestellt ist. Die Spulen können so gestellt sein, dass nur eine Hälfte der Breite des Bandes mit dem Ham mer und den Typenrädern zusammenarbei tet, so dass die Spulen, wenn das Band im wesentlichen um seine ganze Länge vorge schoben worden ist, durch Auswechseln der Spulen auf ihren Spindeln umgekehrt wer den können, um die unbenutzte Hälfte des Bandes in richtige Zusammenarbeitslage mit Bezug auf den Hammer und die Typenräder bringen zu können.
Wie oben angegeben, wird der Antrieb für die Aufwindespule 129 von der Stoss stange 59 hergeleitet, welche der Arbeiter betätigt, wenn er einen Druckvorgang vor nimmt. Die Übertragung von der den Ham mer steuernden Stossstange zu der Auf windespule (Fig. 4, 6 und 8) enthält den Hebel 81, der eine Stift- und Schlitzverbin dung mit der Stossstange 59 besitzt, einen Einwegschraubenfederantrieb 130 (Fig. 8), der mit dem Hebel 81 schwenkbar ist, eine von diesem Einwegschraubenfederantrieb 130 umgehende Trommel 131,
eine diese Trom mel 131 umgehende Schraubenfederhaltevor- richtung 132 zum Halten der Trommel gegen Rückwärtsbewegung bei der nichtbetätigen- den Bewegung des Hebels 81, ein mit dieser Trommel drehbares Ritzel 133, ein vom Trommelritzel 133 getriebenes Zwischenrit- zel 1.34 und ein von dem Zwischenritzel an getriebenes und mit der Aufwindespule drehbares Zahnrad 135.
Dieser Einwegschraubenfederantrieb und die Haltevorrichtung ermöglichen, dass eine ganz geringe Schwenkbewegung des Hebels 81 mit sehr geringem Totgang auf die Auf windespule 129 übertragen wird.
Da kein Umsteuermechanismus für das Farbband vorhanden ist, ist es erwünscht, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, um an zuzeigen, wenn gerade das Ende des Farb bandes erreicht ist. Zu diesem Zwecke ist jedes Ende des Farbbandes mit einer unter schiedlichen Farbe versehen, so dass bei etwa voll abgewickeltem Farbband diese unter schiedliche Farbe in der Schauöffnung<B>128</B> des Gehäuses sichtbar wird und anzeigt, dass ein neues Farbband eingesetzt werden sollte oder das gerade benützte Farbband umge dreht werden sollte.
Gemäss Fig. 25 und 26 ist ein Band abschnitt 135s. aus nicht absorbierendem Ma terial zwischen dem eingefärbten Teil 135b des Bandes und dem Anzeigeteil 135c vor gesehen und besitzt solch ausreichende Länge, dass er vollkommen um den Anzeige abschnitt 135c (Fig. 26) gewickelt werden kann, um zu verhindern, dass der eingefärbte Teil 135b des Bandes mit dem Anzeige abschnitt 135e in Berührung kommt.
Der eingefärbte Teil 135b und der Anzeigeteil 135e besitzen verschiedene Farbe. Ein An zeigeteil kann an einem oder an beiden En den des Farbbandes vorgesehen sein.
<I>Einzelheiten der</I> vordern <I>Untereinheit.</I> Klinkenantrieb <I>für die Typenräder.</I> Der Klinkenantrieb für die Typenräder (Fig. 9, 10, 11, 12 und 13) enthält die bei 136 am Schwenkrahmen 40 drehbar ange- lenkte Triebklinke 41, eine bei 138 an der Seitenplatte 18 drehbar gelagerte Halte klinke 137 und eine diese beiden Klinken verbindende Feder<B>1.39,</B> welche die Stifte beider Klinken in Eingriff mit den Zähnen des Klinkenrades 43 zu halten sucht.
Die beiden Klinken stehen in solcher Wechsel beziehung, dass das Klinkenrad an einer Be wegung in beiden äussersten Lagen des Schwenkrahmens 40 gehindert wird. Bei der obern Lage des Schwenkrahmens (Fig. 11) wird die Triebklinke 41 in Eingriff mit den Sperrzähnen mittels eines hakenförmigen Gliedes 140 der Halteklinke 137 gehalten, wobei das Glied 140 üben einen Abstands stift 141 der Triebklinke ragt.
Bei der untersten Stellung des Schwenkrahmens (Fig. 12) wird die Halteklinke 137 in Ein griff mit den Zähnen des Klinkenrades in folge der Berührung des Stiftes 142 der Halteklinke mit der Kante der Triebklinke 41 gehalten.
Um das Ausrücken beider Klinken ausser Eingriff mit dem Klinkenrad zu ermöglichen und so die Einstellung der Typenräder und Uhrzeiger zu ermöglichen, ist die Halte klinke 137 mit einem Betätigungshandgriff 143 versehen, der nach vorn gezogen werden kann, um die Halteklinke aus dem Eingriff mit dem Klinkenrad zu ziehen. Dieses Her ausziehen der Halteklinke rückt gleichzeitig die Triebklinke 41 aus, und zwar wegen der Berührung des untern Endes der Halteklinke mit der Triebklinke (Fig. 13). Werden beide Klinken so ausser Eingriff gehalten, so kön nen die Uhrzeiger und Typenräder leicht durch Drehen des Minutenzeigers oder eines der einen Teil des Uhrgetriebes bildenden Zahnräder eingestellt werden.
Kartenstützennocken. Der Nocken 42, der den Schwenkarm 58, der zur Steuerung der Kartenstütze dient, steuert, ist um die Achse des Zahnrades 57, welches den Nocken trägt, einstellbar, damit die Zeit, zu welcher die Verstellung der Kar tenstütze erfolgt, verändert werden kann. Um den Nocken in einer seiner Einstellagen zu halten, ist er mit einem vertieften Teil 168 versehen, der in ein Loch eine Anzahl von Löchern 169 des Zahnrades 57 gebracht werden kann (Fig. 10).
Der Schwenkarm 58 ist auf einem Stift 1'70, der an einer Seiten platte 18 vorgesehen ist, drehbar gelagert und mit dem Hakenende 103 versehen, um über den vorher beschriebenen Stift 102 zu fassen, der die Triebklinke 104 für das Zahn segment 106 steuert.
<I>Typenräder und -wagen.</I>
Die Typenradzusammenstellung ist so ausgebildet, dass keine der Sperrscheiben oder Triebscheiben der Malteserkreuzgetriebe zwischen den Typenrädern liegt. Dies er möglicht, dass die Typenräder dicht zusam mengestellt werden können und so axial auf ihrer Welle einen geringsten Raum einneh men. Diese Konstruktion ist in Fig. 24 im einzelnen dargestellt.
Bei dieser Konstruk tion treibt das Einheitenrad 144 das Zehn minutenrad 145 vermittels eines Malteser- kreuzgetriebes während das Zehnminutenrad 145 vermittels eines. MaIteserkreuzgetrie- bes das Stundenrad 146 treibt und das Stundenrad 146 das Tagesrad 147 vermit tels eines Malteserkreuzgetriebes antreibt.
Die auf der die Typenräder tragenden Achse an geordneten Organe bilden in Wirklichkeit vier Untereinheiten, von denen der Klarheit wegen jeweils die zur gleichen Einheit ge hörenden Teile in Fig. 24 in gleicher R.ieh- tung schraffiert sind.
Die erste Untereinheit enthält eine Buchse 148, auf welcher das Einheitenrad 144, das Triebzahnrad 46 für das Einheitenrad, die Triebscheibe 149 zum Antrieb des Malteser kreuzritzels 150, welches das Zehnminuten rad antreibt, und die Sperrscheibe 151 für die Steuerung dieses Malteserkreuzritzels ge lagert sind und von der Buchse mitgenom men werden.
Die zweite Untereinheit enthält eine Buchse 152, die sich durch die Buchse 148 für das Einheitenrad hindurch erstreckt und auf der mittleren Achse 153 drehbar ist. Das Zehnminutenrad 145 dreht sich mit dieser Buchse 152, auf welcher es gelagert ist, und die Untereinheit enthält ferner das vom Mal teserkreuzritzel<B>150</B> angetriebene Triebzahn rad 154,
die Triebscheibe 155 für die stu fenweise Schaltung des Malteserkreuzritzels 156 zum Antrieb des Stundenrades und die Sperrscheibe 157 zum Steuern der stufen weisen Schaltbewegung dieses Malteserkreuz- ritzels 156.
Die dritte Untereinheit enthält eine auf der mittleren Achse 153 drehbar gelagerte Buchse 158, das mit dieser Buchse sich mit drehende Stundenrad 146, das Antriebszahn rad 159, welches mit dem mit dem oben ge nannten Malteserkreuzritzel 156 sich mit drehenden Ritzel 160 kämmt, die Trieb scheibe 161 für das Malteserkreuzritzel 162., welches das Tagesrad 147 treibt, und die Sperrscheibe 163 zur Regelung der Bewe gung dieses Nalteserkreuzritzels 162.
Die vierte Untereinheit enthält eine auf der Buchse 1.58 drehbar gelagerte Buchse 164, das sich mit dieser Buchse 164 mit drehende Tagesrad 147, sowie das auch mit der Buchse 1E14 drehbare und vom Malteser kreuzritzel 162 angetriebene Zahnrad 165. Die Malteserkreuzritzel sind auf Achsen 166 gelagert, die zwischen den Seitenplatten 167 des Typenwagens angebracht sind.
Infolge der oben beschriebenen Buehsen- anordnung ist die Konstruktion derart, dass sich keine Triebzahnräder oder Sperrschei ben zwischen den Typenrädern -wie bei be kannten Konstruktionen befinden. Das Zahn rad 46 für das Minutenrad wird vom Zahn rad 45 angetrieben, welches auf der quadra tischen Antriebswelle 44 verschiebbar ge lagert ist. Die Malteserkreuzgetriebe sind so ausgebildet, dass jeder vollständige Umlauf des Einheitenra.des 144 eine Weiterbewe gung des Zehnminutenrades 145 um einen Schritt und jede halbe Umdrehung des Zehn minutenrades 145 eine Weiterschaltung des Stundenrades 146 um einen einzigen Schritt veranlasst.
Jeder vollständige Umlauf des Stundenrades 146 veranlasst eine Einschritt bewegung des Tagesrades 147. Die Ritzel. Sperrscheiben und Triebzahnräder der Mal feserkreuzgetriebe werden nicht im einzelnen beschrieben, da ihre Konstruktion wohl be kannt ist und jedes für diese Zwecke geeig nete Malteserkreuzgetriebe Verwendung fin den kann.
.lbge & -raderte Formen <I>des</I> Hammerwerkes. Es kann manchmal erwünscht sein, an die Stelle der waagrechten, vorn aus dem Gehäuse vorragenden Stossstange 59 eine senkrechte Stossstange zu setzen, die oben aus dem Gehäuse vorragt. und den Hammer betätigt. Hierdurch fällt die vorn aus dem Gehäuse vorragende Stossstange weg, wo durch Raum gespart wird und die Stoss stange neben dem Kartenaufnehmer ange ordnet werden kann, um eine Einhandbetäti- gung der Karte und des Hammerwerkes zu gestatten. Eine derartige Konstruktion ist in Fig. 20 und 21 dargestellt.
Bei dieser Konstruktion ist eine senkrecht hin- und her bewegbare Stossstange<B>171</B> vorgesehen, die nach oben über das. Gehäuse 82 rechts vom Kartenaufnehmer hervorragt, und zwar derart nahe am Kartenaufnehmer, dass eine Betätigung der Stossstange mittels der die Karte für das Drueken in Stellung bringen den Hand möglich ist. Diese Stossstange 171 ist verschiebbar an der Rückplatte 1 mittels zweier Stifte 172 befestigt, die an der Rück platte angebracht sind und sich durch Schlitze 173 der Stossstange erstrecken.
Die Übertragung von dieser Stossstange auf den den Hammer betätigenden Schwinghebel 64 erfolgt über einen bei 175 an der Stossstange 171 drehbar angeschlossenen Lenker 174, einen bei 177 drehbar angebrachten und an dem Lenker 174 bei 178 drehbar befestigten Winkelhebel<B>176,</B> sowie einen am untern Arm des Winkelhebels 176 befestigten Stift 179, der zwischen Führungsflanschen 180 eines Schwenkarmes 181 arbeitet, welcher mit dem Schwinghebel 64 verbunden ist und mit ihm mitschwingt. Bei der Benutzung lässt der Arbeiter seine Karte in den Karten aufnehmer fallen und drückt die Stossstange 171 mit den Fingern derselben Hand, wel che er beim Halten der Karte benutzt, herab.
Dies schwingt das untere Ende des Winkel hebels 176 nach vorn, lässt das obere Ende des Schwinghebels 64 sich nach vorn bewe gen und veranlasst das Zurückziehen und Auslösen des Hammers 61 wie bei dem vor her beschriebenen Hammerwerk.
In Fig. 27, 28 und 29 ist noch ein wei teres Hammerwerk dargestellt, bei welchem eine längliche Stossstange 181a hinter dem Kartenaufnehmer 7 vorgesehen ist, und zwar derart nahe am Kartenaufnehmer, dass sie durch die die Karte haltende Hand betätigt werden kann, welcher Teil der Karte auch immer ergriffen wird und ob dieses Ergrei fen mit der rechten oder linken Hand ge schieht.
Bei dieser Ausführungsform ent hält das Übertragungsgestänge zwischen der Stossstange 181a und dem Hammerbetäti- gungs!hebel 181b zwei senkrecht verschiebbare Lenker 181c, die an der Stossstange befestigt sind und bei ihrer senkrechten Bewegung durch Schrauben 181d geführt werden, wel che durch Schlitze 181e der Lenker hin durchgehen und in die Rückplatte 1 ge schraubt sind.
Ferner weist dieses Gestänge zwei Schwenkhebel 181f auf, die an den un tern Enden der senkrecht verschiebbaren Lenker drehbar befestigt, bei<B>1819</B> an der Rückplatte drehbar gelagert und mit Stif ten 181h zum Erfassen einer Querschiene 181k am Hammerbetätibungshebel 181v ver sehen sind. Bei dieser Konstruktion bewirkt ein Druck auf einen Teil der waagrechten Stossstange 181a eine Abwärtsbewegung der einen oder beider senkrecht verschiebbaren Lenker 181c, wodurch der Hammer zurück gezogen und ausgelöst wird, wie das bei den vorherbeschriebenen Ausführungsformen er folgt.
In dieser Ausführungsform wird der Farbbandvorschubmechanismus mittels eines Schwenkhebels 181m betätigt, der die vor her genannte Feder 130 verschwenkt, und die Schwenkbewegung des Hebels 181m er folgt mittels zweier Klammern 181n, die entgegengesetzte Seiten eines Stiftes 181P des Schwenkhebels 181m erfassen.
Allgemeines. Es ist ersichtlich, dass bei den beschrie benen Zeitaufzeichnern zur Erzielung der Verringerung in der Grösse und daher der Kosten neue -Merkmale vorgesehen wurden. Der Kartenaufnehmer und der Typenschlit ten sind so ausgebildet, dass sie sich in ent gegengesetzten Richtungen bewegen, wenn eine seitliche Verschiebung erfolgt, wodurch der zur Überquerung der Karte erforderliche Weg um die Hälfte verringert und somit die Breite des Zeitaufzeichners verkleinert wurde.
Dies ist ein Unterschied gegenüber be kannten Zeitaufzeichnern, da bei diesen ent weder die Typenträger quer über die volle Druckbreite der Karte bewegt werden, oder die Typenträger festgehalten und der Kar tenaufnehmer quer um die volle Druckbreite der Karte bewegt wird. In diesen beiden Fällen ist die doppelte Raumgrösse zur Er zielung des gleichen Ergebnisses erforder lich.
Wenn ein verschiebbarer Trichter be nutzt wird, so bedingt dies ein sehr breites Zeitaufzeichnergehäuse, um die Bewegung quer über die volle Druckbreite der Karte ausführen zu können. Wenn ein verschieb barer Typenmechanismus vorgesehen ist, so verlangt dies eine komplizierte Hammer anordnung, wobei der Hammer dem Typen mechanismus folgt, oder eine längliche Ham merfläche, die eine Ausgleicheinrichtung verlangt, damit der Abdruck ohne Ver- schwenken des Hammers sichergestellt wird, in welcher Stellung sich der Typenmecha nismus auch befinden mag.
Die Verkürzung des Weges durch die gleichzeitige entgegen gesetzt gerichtete Verschiebung des Karten aufnehmers und Typenwagens ermöglicht eine sehr starre feststehende Hammerkon struktion von kleiner Breite, welche keinen Ausgleich braucht, um einen gleichmässigen Druck an den Typenrädern sicherzustellen, in welche Lage auch immer der Typenwagen verschoben sein mag.
Neben diesen Vor zügen erfolgt die doppelte Verschiebung durch die Bewegung eines einzigen Hebels, der, nachdem er in einer bestimmten Spalte zur Ruhe gekommen ist, als unmittelbare und zwangläufige Sperrung zwischen dem Kartenaufnehmer und dem Typenwagen wirkt, und es besteht absolut kein Zurück bleiben oder eine Totgangsbewegung zwi schen den beiden Teilen, wenn der Abdruck erfolgt, und kein Ausrichtungsmittel oder Sondermechanismus wird benötigt, um si cherzustellen, dass der Abdruck innerhalb des für ihm auf der Karte vorgesehenen Rau mes erfolgt.
Der verwendete Typenmechanismus wird mittels Klinke angetrieben und enthält 141al- teserkreuzgetriebe. Der Antrieb vom Klin kenrad wird auf die Typenräder ohne Rück sicht auf die Verschiebungslage des Wagens mittels einer (hier derBequemlichkeit wegen als quadratisch gezeigten) Welle übertragen, die quadratisch sein kann oder mit Keilen oder Federkeilen versehen sein kann oder D-förmig ausgebildet sein kann.
Ein Zahn rad mit einem der verwendeten Welle ähn lich geformten Loch gleitet auf der Welle hin und her und übermittelt in a11 seinen Verstellungslagen die Bewegung auf die Typenräder. I'm ein Verklemmen zu ver meiden, wenn der Typenwagen verschoben wird, der auf zwei durch den Wagen gehen den Stangen läuft, ist die übertragende An triebswelle an dem einen Ende halbschwe bend.
Die vier für den gewünschten Abdruck erforderlichen Typenräder, nämlich das Ein heitenrad, Zehnminutenrad, Stundenrad und Tagesrad, sind ganz nahe nebeneinander ge stellt, um den Abdruck in dem gewünschten Raum zu ergeben. Hierfür sind alle Sperr scheiben und Zahnräder, die für die Übertra gung des- Antriebes von einem Typenrad auf das nächste erforderlich sind, auf derselben mittleren Welle wie die Typenräder aber ganz ausserhalb der Typenräder angeordnet.
Dies steht im Gegensatz zu bekannten Typen- mechani.sinen, bei welchen die Sperrscheiben und die Zahnräder für die Einstellung der Typenräder zwischen den Typenrädern vor <B>o.</B> e sehen sind.
Die Einstellung der Typenräder erfolgt durch Ausschaltung der Stossklinke und der haltenden Sperrklinke, die gewöhnlich mit einander verriegelt sind. Die Klinken wer den durch eine einfache Bewegung der Halteklinke ausgerückt, wobei diese Bewe gung beide Klinken zugleich ausschaltet. Die Einstellung kann dann durch Bewegen oder Einstellen des Minutenzeigers auf die ge wünschte Stunde und Minute erfolgen.
Die Kartenhubvorrichtung wandert in folge einer neuen Anordnung in derselben Ebene wie der Kartenaufnehmer, was im Gegensatz zu bekannten Zeitaufzeichnern steht und einen ganz kleinen Raum ver langt, um das gewünschte Ergebnis einer senkrechten Veränderung der Lage der Karte zu erzielen, wodurch die Tiefe des Zeitaufzeichners verringert wird.
Ausser dem Arbeiten in der gleichen Ebene wird die Gedrängtheit der senkrech ten Hubvorrichtung dadurch erreicht, dass ein direkter Klinkenantrieb von demselben Mittelpunkt aus, um welchen der Hubarm selbst schwingt, benutzt wird, wodurch alle Zwischenzahnräder, Behelfe, Lager und Nok- ken beseitigt werden. Ein weiterer zusätzlicher Satz von Nocken und Zahnrädern ist erfor derlich, um den senkrechten Hub von einer Woche auf zwei Wochen oder einen halben Monat bei andern Arten von Kartenhub vorrichtungen umzustellen.
Bei der beschrie benen Hubvorrichtung ist es nur erf order- lich, den verwendeten Anschlagstift in ver schiedene Stellungen zu bringen, um eine Änderung in der Arbeitsgrösse der Hubvor richtung zu erreichen.
Der bei bekannten Farbbandvorschubvor- richtungen gewöhnlich benutzte Umsteuer mechanismus und sein zugehöriger Mecha nismus wurden vollständig beseitigt und ein neuer Bandvorschubmechanismus verwendet, bei welchem das Band sehr langsam über die Fläche der Type vorgeschoben wird, bis das Band aufgebraucht ist, worauf ein neues Band eingesetzt wird. Zur Erreichung die ses Ergebnisses wird ein sehr langsamer Federgriffantrieb verwendet, der das Klin kenrad und die Zahnradübersetzung, die bei Verwendung eines Klinkenrades erforderlich sein würde, beseitigt.
Der langsame Antrieb erfolgt in solcher Weise, dass die Lebens dauer des Bandes praktisch ebenso lang ist wie bei einem mit Umkehrmechanismus ver wendeten Bande, und es ist möglich, auf diese Weise eine ebenso grosse Anzahl les barer Abdrücke zu erlangen.
Der Vorschub des Farbbandes quer über die Fläche der Type mit dem Federgriff antrieb erfüllt einen doppelten Zweck. Wenn ein frisches Band eingesetzt wird, ist der Vorschub ausserordentlich langsam und 500 bis 600 Abdrücke sind erforderlich, um das Band um einen Zoll (2,54 cm) zu verschie ben, da zu dieser Zeit das Aufwickeln am kleinsten Durchmesser der Spule erfolgt. Wenn sich das Rad auf die Spule auf- wickelt, nimmt der Umfang des aufgewickel ten Bandes zu und da immer 500 bis 600 Abdrücke erforderlich sind, um der Spule eine Umdrehung zu geben, nimmt der Farb- bandvorschub über die Fläche der Type all mählich zu, bis er seine Höchstgeschwindig keit erreicht, wenn das Farbband nahe am Ende seines Weges ist.
Somit wird ein fri sches Farbband schneller gegen das Ende seines Weges zu vorgeschoben, wo das Farb band natürlich trockener sein kann, als wenn es zuerst eingesetzt wird. Dies ist jedoch nur eine Vorsichtsmassregel, da der oben be schriebene Vorschub das Band über seinen ganzen Weg feucht zu" halten sucht, weil nur ein kleiner Teil der Luft ausgesetzt ist, be vor er seine Höchstzahl von Abdrücken ab gegeben hat und auf die Aufwickelspule geht.
Dies ist der zweite Vorteil, von dem oben gesprochen wurde, da bei umgesteuer ten Vorschubmechanismen das Farbband ständig auf- und abgewickelt und wiederholt über die Typenfläche und Führungsplatten gezogen wird und immer wieder der Luft ausgesetzt wird, welche das Farbband rasch zu trocknen sucht.
Ausserdem ist das Farbband ausreichend exzentrisch eingestellt, so dass bei Erreichung des Endes des Farbbandes die Spulen um gedreht werden können und derselbe lang same Weg mit einem frischen, die Type kreuzenden Farbbandteil wiederholt werden kann, wodurch die Lebensdauer des Farb bandes verdoppelt und die Erzielung einer doppelten Anzahl von Abdrücken ermög licht wird.
Fernerhin wird ein Signal sichtbar, wenn das Farbband das Ende seines Weges er reicht. Dieses Signal wird zeitig genug vor her sichtbar, so dass eine grosse Anzahl von Abdrücken nach dem Warnsignal erfolgen kann, wenn ein neues Farbband nicht so gleich eingesetzt wird. Eine Beschädigung des Zeitaufzeichners kann nicht eintreten, wenn ein neues Band nicht eingesetzt wird, da gegebenenfalls keine weiteren Abdrücke gemacht werden. Der Vorteil dieses Signals ist leicht er sichtlich.
Bei Zeitaufzeichnern mit Umkehr mechanismen wird das Farbband oft selten ersetzt und wird dauernd angeschlagen, lange nachdem das Farbband erschöpft ist, und man sucht oft nach Mitteln, um den Abdruck vor dem Ersetzen des Farbbandes zu verstärken.
Bei dem für die beschriebenen Zeitauf- zeichner entworfenen langsamen Antrieb ist die Geschwindigkeit, mit welcher das Band über die Typenfläche gezogen wird, derart, dass die Höchstzahl von Abdrücken erhalten wird, bevor das Signal erscheint, und wenn es sichtbar wird, so verlangt es ein Um drehen der Spulen, wie oben beschrieben wurde. wodurch die Anzahl von Abdrücken wegen der neuen, der Typenfläche dargebo tenen Bandfläche verdoppelt wird.
Wenn das Farbband bei diesem zweiten Weg sein volles Mass an Abdrücken abgegeben hat, er scheint das Signal wieder und ein neues Farbband muss eingesetzt werden, da bei weiterem Betrieb nach dem Erreichen des Signals der ungefärbte Teil des Farbbandes über die Typenräder gezogen wird und keine Abdrücke möglich sind.
Das oben beschrie bene Verfahren des Umkehrens der Spulen verlangt einen nicht eingefärbten Teil au jedem Ende des Farbbandes, um das durch das äussere Gehäuse hindurch bemerkbare Signal zu ergeben, und fordert auch ein Band von ausreichender Breite, damit es exzentrisch eingestellt werden kann und nach dem Umkehren der Spulen eine neue Bandfläche den Typenrädern darbietet. Auch kann ein langes schmäleres Band mit einem nicht eingefärbten Teil an nur einem Ende für das die Erschöpfung des Bandes anzei gende Signal ohne Umkehrung der Spulen verwendet werden.
Bei bekannten Zeitaufzeichnern sind das Hammerwerk und der für sein Arbeiten not wendige Handgriff von solcher Art, dass er 2,27 bis 8,18 kg (5 bis 7 engl. Pfung) Druck zum Vorschub des Farbbandes zum genauen Einstellen des Typenmechanismus am Kar tenaufnehmer und zur Erzielung des ge- wünschten sichtbaren Abdruckes an der Zeit karte erfordert. Ausserdem muss der Hand griff, welcher sich vorn oder an der Seite des Zeitaufzeichnergehäuses befindet, um 38.1 bis<B>63,5</B> mm (111!- bis 21;; Zoll) nach unten bewegt werden.
Im Gegensatz zu be kannten Mechanismen mit Klinken und Nok- kenhammer, die über<B>2,27</B> kg (5 engl. Pfund) Druck und<B>38,1</B> mm (11/2 Zoll) Hub zur Er reichung des Abschnellpunktes verlangen, und gegenüber bekannten, bei andern Zeit aufzeichnern vorgesehenen Abgleitmechanis- men, welche ein Spannen oder Zwängen zur Erzielung des Abschnellens benützen und noch mehr als 2,27 kg (5 engl. Pfund) Druck und einen langen Hub verlangen,
sind die bei den beschriebenen Zeitaufzeichnern vor gesehenen Hammerwerke so ausgebildet, dass der Abdruck mittels Ein-vvärtsstossen des He bels erfolgt und nur 1,13 kg (21/2 engl. Pfund) Druck und 12,7 mm (1/#, Zoll) Hub zur Erzielung des Abschnellens verlangt. Das zum Abschnellen des Hammers verwen dete Einwärtsstossen beseitigt auch den Zwang zur Anordnung eines grossen Loches im Gehäuse, das der= lange Schwinghebel er fordert, ebensowenig ist die zur Abdeckung dieses Loches notwendige Blendenanordnung erforderlich.
Bei diesem gedrängten Hammerwerk mit Stossbetätigung für das Abschnellen kann das Stossorgan entweder vorn oder oben vor gesehen sein, wobei es dann zweckmässig nahe am Kartenaufnehmer vorgesehen ist. Dies erleichtert die Einhandbetä:tigung des Zcitaufzeichners und beseitigt ausserdem die oben genannte Blenden- oder Abdechanord- nung.
Der gesamte, oben beschriebene Mecha nismus mit Ausnahme des Hammerwerkes ist an einer mittleren Halteplatte angebaut, das heisst das Typenwerk, das Kartenhub werk, das Verschiebewerk und der Karten aufnehmer, und ausserdem kann jedes dieser gesonderten Werke von der mittleren Platte abgenommen werden.
Dies ist eine einheitliche und neuartige Anordnung und beseitigt die üblichen lan- gen Wellen, die Getriebezüge, Stützplatten, Pfeiler und gewöhnlich verwendeten Guss- stücke. Die erhaltene Einfachheit und die Leichtigkeit, mit welcher der Zeitaufzeich- ner bedient werden kann, ist dem Fachmann wie auch dem Laien ersichtlich.
Die mittlere Halteplatte mit a11 ihren Einheiten ist an zwei Stützbahnen aufge hängt, welche von der Rückwand des Zeit aufzeichners vorragen, und wird unten durch zwei Pfeiler gehalten. Zum Abnehmen der mittleren Halteplatte braucht man nur die beiden Schrauben aus den Pfeilern zu ent fernen. Ausserdem. werden diese Bahnen auch als Führungen benutzt, wenn das Ge häuse aufgesetzt wird, um den eingeschlos senen Mechanismus vor Beschädigung zu schützen. Die Bahnen sind auch so ausge bildet, dass sie das Gehäuse beim Aufschie ben an einer Berührung mit der Rückwand hindern und so ein Zerkratzen oder Ver unstalten der an der Rückwand verwendeten Emaille oder Politur vermeiden.
Bei den beschriebenen Zeitaufzeichnern sind die Dimensionen gegenüber bekannten Zeitaufzeichnern kleiner, wobei mit ihnen trotzdem die gleiche lesbare Aufzeichnung auf derselben Kartengrösse mit der gleichen Anzahl von Feldern, welche im Handel üblich sind, gemacht werden kann. Mit den beschriebenen Zeitaufzeichnern können nicht nur garten, sondern auch Blätter be druckt werden. Wenn daher in der Be schreibung von einer garte, einem Karten aufnehmer usw. gesprochen ist, so ist dies jeweils auch für ein Blatt, einen Blatthalter usw. zutreffend.