CH194298A - Schaltungsanordnung mit Überbrückungskondensator für sehr hohe Frequenzen. - Google Patents

Schaltungsanordnung mit Überbrückungskondensator für sehr hohe Frequenzen.

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CH194298A
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Schaltungsanordnung mit Überbrückungskondensator für sehr hohe Frequenzen.    Die Erfindung betrifft eine Schaltungs  anordnung mit Kondensatoren, mittels denen  Leitungen, welche Betriebsspannung führen,  für sehr hohe Frequenzen, beispielsweise  10',     KHz        kapazitiv    kurzgeschlossen oder     ka-          pazitiv    mit Erde verbunden sind.  



  Es ist bekannt, die zu überbrückenden  Leitungen selbst als einen Belag des     Kon-          densators    zu verwenden.  



  Die Erfindung bezweckt, Schwingungen  solcher Teile .der überbrückten Leitungen zu  verhindern, die an der Bildung des einen       Kondensatorbelages    nicht beteiligt, d. h. nicht  von dein andern     Kondensatorbelag,    der in  bekannter Weise eine Metallplatte sein kann;  überdeckt sind.  



  Die Erfindung ist im folgenden an einem  Beispiel erläutert.  



       Fig.    1 ist ein teilweise schematischer Auf  riss dieses Beispiels.     Fig.    2, in grösserem Mass  stabe als     Fig.    1 gezeichnet, zeigt einen Schnitt  nach der Linie 2-2 der     Fig.    1.    Es sind nur solche Teile der Vorrichtung,  die ein Generator oder Empfänger sein kann,  dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung  nötig sind.  



  Eine Isolierplatte T, die aus keramischem  Material bestehen kann, trägt eine Elektro  nenröhre E, eine Isolierplatte J und eine  Metallplatte     M.    Die Platten<I>J,</I>     M    sind durch  Schrauben     S    an der Platte T befestigt. Die       Zuführleitungen    H, A der Röhre E sind  zwischen der Platte<I>T</I> und den Platten<I>J,</I>     M     festgeklemmt und bestehen vorzugsweise aus  Metallband. Die Anordnung ist solcher Art,  dass ein Kondensator vorhanden ist, der aus  einem Belag H, A, einem     Dielektrikum    J  und einem Belag M besteht.  



  Die Leitungen H sind an den Heizfaden  angeschlossen, der in dem gezeigten Beispiel  die Kathode der Röhre E ist. Die Leitung  A dient zum Zuführen der Anodenspannung.  



  Die Platte M, mit der diese drei Lei  tungen, die der Zuführung der Betriebsspan-           nungen    dienen, überdeckt sind, bildet einen       kapazitiven        gurzschluss    für die hohen Fre  quenzen.  



  Der Teil der Leitung A, den die Platte       M    nicht überdeckt, wird von einem Ohm  schen     Widerstande        R    gebildet. Dieser ist an  den Schwingkreis der Röhre E möglichst in  der Nähe des     Schwingkreiskondensators    C  angeschlossen und bewirkt, dass der freie, d.  h. nicht überdeckte Teil der Leitung     9.    ge  dämpft ist. Dieser Teil der Leitung     r1    kann  daher nicht schwingen. Die Platte     M    kann  daher soweit von der Röhre und dem Schwing  kreis entfernt sein, dass sie die Raumkapazität  am Schwingkreise nicht in unzulässigem  Masse vergrössert.  



  Der Widerstand     R    kann ungefähr zwischen  102 und 104 Ohm liegen, ist jedoch den Be  triebs- und Schwingungsverhältnissen anzu  passen.  



  Statt eines     Ohinschen    Widerstandes kann  irgend ein anderes     Dämpfungsmittel    vorge  sehen werden.  



  Wenn die Leitungen     H,        9.        kapazitiv    ge  erdet werden sollen, ist es nur erforderlich,  die Platte     M    mit Erde zu verbinden.  



  Obwohl in dem gezeigten Beispiel nur  die Leitung     9.    mit einem     Dämpfungsmittel     ausgerüstet ist, ist zu beachten, dass jede    andere Leitung dieser Art in der beschrie  benen Weise gedämpft werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung mit Überbrückungs kondensator für sehr hohe Frequenzen, wobei der eine Belag des Überbrückungskondensators von einer oder mehreren Betriebsspannungs- leitungen der Schaltungsanordnung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht als gondensatorbelag dienende freie Teil mindestens einer dieser Leitungen gedämpft ist. UNTERANSPRüCHE 1.. Anordnung nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass der gedämpfte Lei tungsteil durch einen Widerstand gebildet wird. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand ein Ohnischer Wider stand ist. 3. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand unmittelbar an einen Belag eines Schwingkreiskondensators an geschlossen ist.
CH194298D 1936-02-05 1937-02-01 Schaltungsanordnung mit Überbrückungskondensator für sehr hohe Frequenzen. CH194298A (de)

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