CH194301A - Fernsehübertragungsverfahren und Anordnung zur Durchführung desselben. - Google Patents

Fernsehübertragungsverfahren und Anordnung zur Durchführung desselben.

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CH194301A
CH194301A CH194301DA CH194301A CH 194301 A CH194301 A CH 194301A CH 194301D A CH194301D A CH 194301DA CH 194301 A CH194301 A CH 194301A
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Inventor
Radioaktiengesellschaft Loewe
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Loewe Opta Gmbh
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      Fernsehübertragungsverfahren    und Anordnung zur Durchführung desselben.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein     Fernsehübertragungsverfahren,    das  das Flimmern der Bilder beseitigt, und auf  eine Anordnung zur Durchführung desselben.  



  Bekanntlich wird, wie in     Fig.    la darge  stellt, eine Bildfläche 1 zur Zeit in der Weise  abgetastet,     da.ss    ein Lichtpunkt 2 von oben  nach unten in     aneinanderschliessende    Zeilen       über    die Bildfläche wandert, wie es durch  die Pfeile der     Fig.    la angedeutet ist. Jeder  Punkt des Bildes wird daher nur einmal pro  Bildaufbau belichtet. Bei     ?5    Bildern pro       Sekunde    liegen daher zwischen je zwei  Leuchtmomenten eines Bildelementes je  Sekunde lichtlose Pause.  



  In     Fig.        1b    ist der Zeilenverlauf der Ver  tikalbewegung des     Bildpunktes    in der Kurve  3 dargestellt, wie er bei dem heutigen Ver  fahren vor sich geht. Irgendein Bildpunkt,  z. B. der Punkt ? der     Fig.    la, wird mit den  durch die Zeit z angegebenen langen Pausen       (r    -     1/.,;        Sek.)    beleuchtet. Es ist sehr     nalie-          liegend,l    diesem     'Clielstand        dadnreh    ahzuliel-    feg, dass man die     Bahn    des Bildpunktes an  ders wählt.

   Man hat nur dafür zu sorgen,  dass ein gegebenes Bildelement     bezw.    seine  nächste     Umgebung    häufiger als einmal pro  Bildaufbau vom Licht getroffen wird.  



  Die in     Fig.        1b        dargestellte    Kurve 4'. 4"  erfüllt diese' Bedingung. indem jedes Bild  element pro     Bildaufbauzeit    zweimal, das  heisst mit Pausen von je nur     1/;"    Sekunde ge  zeichnet wird. Selbstverständlich kann man,  wie es die kurve 5 darstellt, dieses Verhält  nis noch weiter verbessern, indem man in  vertikaler Richtung mit: 75     Hertz    bei ?5 Bil  dern pro     Sekunde    eine     Kippsch-#vinb        ing    aus  führt.

   In     Fig.    1     U    ist dies durch die Kurve 5  wiedergegeben, bei welcher jede Bildzeile  pro Bild dreimal in Abständen von nur     1/;     des     liceutir,en        Pausenwertes    belichtet wird.  Hierdurch     wiii-e    der     Fliminereindruel@    rest  los vermieden.  



       Sellistverstündlieh    ist eine derartige     Ver-          :;rüssc        rund;    der lotrechten Geschwind     igl@eits-          koniponente    der     Ablastung    dadurch     zii    er-    
EMI0002.0001     
  
    kaufen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Frequenzbandbreite <SEP> der
<tb>  Fernbildübertragung <SEP> vergrössert <SEP> wird. <SEP> Hält
<tb>  man <SEP> nämlich <SEP> die <SEP> Zeilenzahl <SEP> für <SEP> jede <SEP> volle
<tb>  Vertikalperiode <SEP> immer <SEP> konstant, <SEP> so <SEP> bedeutet
<tb>  die <SEP> Kurve <SEP> 4 <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> <B>11-1</B> <SEP> ja.

   <SEP>  -eiter <SEP> nichts <SEP> als
<tb>  eine <SEP> Verbrösserun(r <SEP> der <SEP> Bildweehselzahl <SEP> von
<tb>  auf <SEP> 30 <SEP> pro <SEP> Sekunde, <SEP> und <SEP> die <SEP> Kurve
<tb>  sogar <SEP> eine <SEP> Verdreifachunb <SEP> derselben <SEP> und <SEP> in
<tb>  derselben <SEP> Heise <SEP> würde <SEP> das <SEP> benötigte <SEP> Fre  (auenzband <SEP> vergrössert <SEP> bezw. <SEP> die <SEP> Abtastzeit
<tb>  pro <SEP> Bildelement <SEP> verringert, <SEP> was <SEP> nicht <SEP> mehr
<tb>  angängig <SEP> ist. <SEP> Nach <SEP> dem <SEP> erfindungsgemässen
<tb>  Verfahren <SEP> hilft <SEP> man <SEP> sich <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise, <SEP> dass
<tb>  man <SEP> die <SEP> Abtastunb <SEP> in <SEP> versetzten <SEP> Zeilen  "ruppen <SEP> vornimmt. <SEP> Beispielsweise <SEP> wird <SEP> bei
<tb>  einer <SEP> Abtastunb <SEP> mit <SEP> :

  50 <SEP> Hertz <SEP> vertikal <SEP> für
<tb>  jeden <SEP> Zyklus <SEP> je <SEP> eine <SEP> Zeile <SEP> übersprungen, <SEP> das
<tb>  heisst <SEP> beim <SEP> erstenmal <SEP> bei <SEP> der <SEP> Kurve <SEP> 4' <SEP> der
<tb>  Fib. <SEP> 1u <SEP> werden <SEP> die <SEP> Zeilen <SEP> 1, <SEP> 3, <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP> us -. <SEP> bis
<tb>  <B>179</B> <SEP> und <SEP> bei <SEP> dem <SEP> zweiten <SEP> Zyklus <SEP> 4" <SEP> die <SEP> fol  genden <SEP> Zeilen <SEP> ?. <SEP> -I, <SEP> 6, <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 1.80 <SEP> des <SEP> Bildes
<tb>  übertragen <SEP> bez@v. <SEP> wiedergegeben.

   <SEP> Der <SEP> psv  cholobische <SEP> Verschinelzun"seindruck <SEP> sorgt
<tb>  beim <SEP> Beobachter <SEP> nicht <SEP> nur <SEP> dafür, <SEP> dass <SEP> das
<tb>  Bild <SEP> mit <SEP> allen <SEP> 180 <SEP> Zeilen <SEP> flimmerfrei <SEP> und
<tb>  mit <SEP> der <SEP> vollen <SEP> Bildpunktzahl <SEP> zur <SEP> Wirkung
<tb>  kommt, <SEP> sondern <SEP> hat <SEP> noch <SEP> darüber <SEP> hinaus
<tb>  den <SEP> Effekt, <SEP> class <SEP> Trotz <SEP> der <SEP> nicht <SEP> genauen
<tb>  Koinzidenz <SEP> je <SEP> zweier <SEP> repetierter <SEP> Bildele  inentc, <SEP> die <SEP> ja <SEP> niemals <SEP> genau <SEP> aufeinander <SEP> fal  len.

   <SEP> sondern <SEP> immer <SEP> um <SEP> eine <SEP> Zeilenbreite <SEP> ver  setzt <SEP> sind, <SEP> dass <SEP> das <SEP> auf <SEP> die
<tb>  eines
<tb>  Bildpunktes <SEP> einbestellte <SEP> Auge <SEP> den <SEP> Eindruck
<tb>  einer <SEP> ausreichend <SEP> häufigen <SEP> )Viederbolun  jedes <SEP> Bildpunktes <SEP> hat.
<tb>  



  Man <SEP> harn <SEP> die <SEP> 1_-n@enauig <SEP> leiten <SEP> des <SEP> L <SEP> abe  eindruckes <SEP> sieh <SEP> dadurch <SEP> zunutze <SEP> niaelien,
<tb>  dass <SEP> das <SEP> Bildelement <SEP>  icdei <SEP> zur <SEP> Zeileröl@er
<tb>  dimensionieil <SEP> wird <SEP> als <SEP> bei <SEP> denn <SEP> bisliel i,#-(,ti
<tb>  Verfahren <SEP> und <SEP> beispielsweise <SEP> die <SEP> Form <SEP> cine,#
<tb>  Stäbchens <SEP> '-i' <SEP> (Fi-. <SEP> <B>1a)</B> <SEP> erhält, <SEP>  -elches <SEP> zwei
<tb>  Zeilen <SEP> hoch <SEP> ist, <SEP> aber <SEP> nur <SEP> ein <SEP> Bildele-nient
<tb>  breit <SEP> ist. <SEP> Man <SEP> 1a1111 <SEP> dadurch <SEP> den <SEP> I"itidrcicl@
<tb>  der <SEP> Zeilenüberlappung <SEP> hervorrufen <SEP> und <SEP> Elen
<tb>  Licblstrom <SEP> pro <SEP> hil(Ipiuil@t <SEP> -egenüiter <SEP> ,lein
<tb>  heuliben <SEP> Verfahren <SEP> verdoppeln.
<tb>  



  Inn <SEP> folgenden <SEP> :erden <SEP> ausführnnsl@ei  <I>spiele</I> <SEP> des <SEP> @'crfa.lircitnaeh <SEP> der <SEP> I@rl'in <SEP> @littcb     
EMI0002.0002     
  
    anhand <SEP> von <SEP> Anordnungen <SEP> zur <SEP> Durchführun,'
<tb>  desselben <SEP> näher <SEP> beschrieben. <SEP> ,
<tb>  Zunächst <SEP> wird <SEP> ein <SEP> Filmsender <SEP> bescbrie  ben. <SEP> Dieser <SEP> kann <SEP> entweder <SEP> mit <SEP> bleichförmi=g
<tb>  bewegtem <SEP> Film <SEP> oder <SEP> mit <SEP> ruckweise <SEP> arbeiten  dem <SEP> Filmvorschub <SEP> ausgerüstet <SEP> sein. <SEP> In
<tb>  Fib.

   <SEP> ?a <SEP> bedeutet <SEP> 6 <SEP> den <SEP> Film, <SEP> in <SEP> vier <SEP> Phasen
<tb>  seiner <SEP> Bewegung <SEP> dargestellt, <SEP> das <SEP> zti <SEP> über  trabende <SEP> Bildchen <SEP> 7 <SEP> steht <SEP> bei <SEP> 6a <SEP> mit <SEP> dem
<tb>  untern <SEP> Rand <SEP> auf <SEP> der <SEP> Mittellinie <SEP> der <SEP> Abbil  dungsoptik <SEP> 8 <SEP> auf. <SEP> In <SEP> Fib.

   <SEP> ?), <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Seiten  riss <SEP> des <SEP> zugehörigen <SEP> Filmsenders <SEP> dargestellt.
<tb>  Hierbei <SEP> sieht <SEP> man <SEP> den <SEP> Film <SEP> 6 <SEP> mit <SEP> einem
<tb>  Spiegelrad <SEP> 1) <SEP> kombiniert, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Dreh  richtung <SEP> des <SEP> Spiegelrades <SEP> zu <SEP> der <SEP> Vorschubs  richtung <SEP> des <SEP> Filmes <SEP> so <SEP> gewählt <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> das
<tb>  Bild <SEP> der <SEP> Lochreibe <SEP> einer <SEP> hreislocbscheibe <SEP> 10
<tb>  dem <SEP> bewegten <SEP> Film <SEP> gerade <SEP> entgegen <SEP> zti <SEP> lau  fen <SEP> scheint. <SEP> Das <SEP> Spiegelrad <SEP> habe <SEP> beispiels  weise <SEP> zehn <SEP> Spiegel <SEP> bei <SEP> <B>150</B> <SEP> Touren <SEP> pro <SEP> 31i  nute.

   <SEP> Dann <SEP> bewegt <SEP> sich <SEP> das <SEP> Bild <SEP> der <SEP> L <SEP> oeli  scheibe <SEP> 11=1 <SEP> der <SEP> Nipkowsc-heibe <SEP> über <SEP> den <SEP> Filin
<tb>  in <SEP> der <SEP> Weise, <SEP> -wie <SEP> er <SEP> durch <SEP> den <SEP> hurvenzub  11 <SEP> dargestellt <SEP> ist. <SEP> In <SEP> der <SEP> Phase <SEP> <B>61)</B> <SEP> ist <SEP> dali@.r
<tb>  das <SEP> ganze <SEP> Filmbild <SEP> bereits <SEP> mit <SEP> 90 <SEP> Zeil->n
<tb>  einmal <SEP> allbetastet <SEP> und <SEP> zwischen <SEP> <B>(3</B>i) <SEP> und <SEP> <B>Gie</B>
<tb>  wird <SEP> es <SEP> noch <SEP> einmal <SEP> mit <SEP> <B>90</B> <SEP> Zeilen <SEP> ab-ge  tastet, <SEP> weil <SEP> inzwischen <SEP> dank <SEP> der <SEP> @ewe@@un#,

  
<tb>  des <SEP> Spiegelrades <SEP> die <SEP> abtastende <SEP> Zeile <SEP> den
<tb>  Sprung <SEP> 1-2 <SEP> über <SEP> den <SEP> Film <SEP> ausgeführt <SEP> und
<tb>  wieder <SEP> an <SEP> dessen <SEP> untern <SEP> Bildrand <SEP> belanb-t <SEP> ist
<tb>  und <SEP> ihn <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Phase <SEP> 6e <SEP> infolge <SEP> der <SEP> Iiela  tivbewebunb <SEP> von <SEP> Zeile <SEP> und <SEP> Filmstreifen <SEP> ge  geneinander <SEP> ein <SEP> zweites <SEP> <B>Mal</B> <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Rand
<tb>  abgetastet. <SEP> hat.
<tb>  



  Zwischen <SEP> C>a <SEP> uild <SEP> 6e <SEP> ist <SEP> gerade <SEP> ein <SEP> -an  zes <SEP> Bildchen <SEP> 7 <SEP> an <SEP> der
<tb>  8 <SEP> der <SEP> Op  tik <SEP> vorbeigelaufen.
<tb>  



  Es <SEP> ist <SEP> leicht, <SEP> mit <SEP> der <SEP> durch <SEP> die <SEP> Fi;-. <SEP> _'1@
<tb>  äebebcicn <SEP> Slüc@;clradlconibina.tion <SEP> auch <SEP> eine
<tb>  mehr <SEP> als <SEP> zweifache, <SEP> also <SEP> e1. -a- <SEP> drei- <SEP> odt#r
<tb>  vierfache <SEP> Abtasinnor <SEP> abzuführen, <SEP> wenn <SEP> ni < @ti
<tb>  die <SEP> Konstanten <SEP> der <SEP> Apparatur <SEP> etwas <SEP> ati@=i@#rs
<tb>  dimensioniert.
<tb>  



  I'i@e#rsiclüliclu#r <SEP> ist <SEP> eine <SEP> \endeanla@,@,e <SEP> mit
<tb>  nichweisein <SEP> Filititransporl. <SEP> wie <SEP> sie <SEP> in <SEP> Fib. <SEP> :i
<tb>  dar@c#@lcllt <SEP> i.1. <SEP> I4trch <SEP> (las <SEP> in <SEP> der <SEP> Einoteob  nik <SEP> helcannie <SEP> llalir#crhr@#uz < @c#iricl@c <SEP> wird <SEP> d#r         Film 6 nur beim Bildwechsel und dann gleich  um eine ganze Bildlänge weitergeschoben.  Während der     Bildübertragung,    das heisst  während     ',i        Sek.,    steht der Film ruhig  und wird in diesem Falle auf eine 90zeilige       Spirallochscheibe    10 durch die     Optiken    13,  14 abgebildet.

   Die Scheibe rotiert mit  3000     u\min.,    dreht sich also pro Bildzeit  zweimal ganz herum. Hierdurch würde eine  hinter der     Scheibe    10 angeordnete Photo  zelle 15 ein 90zeiliges Bild zweimal hinter  einander registrieren. wenn nicht für den er  forderlichen Versatz der Zeilen gegeneinan  der gesorgt     -würde.    Dies wird optisch er  reicht durch eine     planparallele,        ca.    5 mm  dicke Glasplatte 16. welche beispielsweise       durch    ein polarisiertes Relais 17 angetrieben  wird und zwischen zwei Anschlägen 18 und  19 hin und her geworfen wird.

   Nimmt die  Platte 16 ihre beiden     Grenzstellungen    kon  stant     während    je einer vollen Umdrehung  der Scheibe 10 ein. so verschiebt sich da  durch das Abbild des Filmes 6 über der  Scheibenteilung 10' in vertikaler, das heisst  radialer Richtung um einen einstellbaren  Betrag, den man gleich einer Zeilenbreite  macht. Der Antrieb des Relais erfolgt       zweckmässig        synchron    vom Antriebswechsel  strom. der den     Scheibenmotor    speist, even  tuell über     zwischengeschaltete    Phasenschie  ber, und das Relais wird so eingestellt, dass  es in weniger als einer Zeilenzeit umkippt  und dann liegen bleibt.

   Auch diese Anord  nung ist für drei- oder vierfache Wieder  holung leicht     umzudimensionieren.     



  Die angegebene Lösung mit     Spiralloch-          seheibe    und ruckweisem Filmtransport hat  immer noch den     schwerwiegenden    Nachteil.       ilass    die vom     tebräuchlichen        -Malteserkreuz-          getriebe    benötigte     @'orschubszeit    für     Fern-          sehzwecke    zu lang ist,

   nämlich     1i1""        Sek.          g   <B>-</B>     leich   <B>1</B>     ca.        45        Zeilen.        Ne        folgende        Anord-          nung    mit einer doppelspiraligen     Sclieilm    ver  meidet     auch    noch diesen     Nachteil.     



  Fit.     3a    zeigt     wiederum    die lotrechte       deichförmige        Filmbewegung    in     sechs    Pha  sen     auf-elöst,          L;        ig.131-        die    zur     Abtastung        lii#nittzte    1)o1i-         pelspiralscheibe.    Die Höhe der     Doppelspirale     entspricht gerade der Höhe eines Filmbildes  (respektive Filmbild     -i-        Synchronrand,    siehe       Fig.    4).

   Die Bewegung der Scheibe ist wie  derum, wie in     Fig.        3))    gezeichnet, derartig  orientiert, dass die     Bildpunkte    in absteigen  der Richtung wandern, wenn der Film in  aufsteigender Richtung bewegt wird.  



  Die     Scheibe        3u    dreht sich     zweimal    ganz  herum, wenn der Film um ein ganzes Film  bild     weitergerückt    ist, das heisst 3000     Töu-          ren    pro Minute bei     ?5    Bildwechsel pro Se  kunde.  



  In     Fig.    3a ist der Klarheit halber eine       Abtastung    in nur sechs Zeilen gezeichnet,  und es ist daraus erkenntlich, dass bei ste  tiger Anordnung der     Spirallöcher    und bei ste  tiger     Bewegung    des Filmes und wenn die  beiden aneinander stossenden     Bildpunktlöcher     90 und 91 der beiden     Spiralen    der Doppel  spiralscheibe an der Stossstelle den gleichen  Abstand vom     I)reliptinl;t    der Scheibe haben.  die in     Fig.    1 gewünschte     Abtastung    des Fil  mes     finit    dem erforderlichen Zeilenversatz in  X 90 Zeilen zustande kommt.

   Man braucht  nur noch eine mit der Scheibe synchron lau  fende     Verdunklung    jeweils der obern oder  der untern     Spirale        durch    eine umlaufende  Blende oder     einen        Schlitzversghluss    vorzu  nehmen.  



  Die umlaufende Blende 04 braucht dabei  nur eine volle     Umdrehung    pro Bildwechsel  zu machen, also im vorliegenden Falle nur  1500 Touren pro Minute. Sie hat die Form  wie in     Fig.    3c     gezeichnet    und     läuft        ini     gleichen     Dilehsinn    wie die     Nipkowscheibe.          Zweckmässig        verbindet        inan    starr auf der  selben Welle     gekoppelt        mit.    dieser     Spiral-          blende        einen     <RTI  

   ID="0003.0099">   undurchsichtigen        Arin    65,     wel-          cher        zwischen        Nipkowscheibe        und    Photo  zelle     periodisch    pro     Bildwechsel        einmal        das     Licht     absperrt        lind        da(hli.ch        die        Synchron-          zeic@ien    aus     stralili.    I     )

  ie        Verdunkhing        danert          zweckmässig        ca.        fünf    bis zehn     Bildpunkte.          Zweckmüssig        wird        die        Phase    der Blende 64  und     deripl;

  o@@-schiibe   <B>10</B>     ilitreli        ineelia-          nisclie,        besser        noch        durch        i#lektrische        -Mittel          tarr        g-el;oplielt.        Mi-li-hti-isclle        hopplling     s<B>s</B>      kommt eine     Schaltverbindung    zwischen den       Statorwicklungen    der beiden Synchronmoto  ren in Frage, von denen der eine die     Scheibe,     der andere die Blende antreibt.

   Zur Erleich  terung des Sendebetriebes ist auch eine     stro-          hoskopische    Methode empfehlenswert, welche  beispielsweise aus zwei Serien von Glimm  lampen besteht. von denen die eine im Strom  kreis     rles        \iplzowscheibenmotors:        30M    mal pro  Minute, die andere im Strombreis des     Blen-          denmotors        150(_)    mal pro     -Minute    aufblitzt.  



  Die in F     ig.    3 angegebene zweite Licht  führung mit dem Hohlspiegel     20    und der  Lichtquelle 21, welche eine     Vierkantblende          ??    über einen     Kondensor        23    beleuchtet, dient  zur Gewinnung der Synchronimpulse nach  dem Verfahren der     sogenannten    Zusatz  beleuchtung. Es wird von der Blende     ??     durch den Spiegel 20 und die Linse 14 ein       Bildfeld    von derselben Grösse wie das Film  abbild 10', jedoch von einer etwas geringeren  Fläche als die Teilung der     Spiralscheibe    10.

    auf die Scheibe entworfen und die Hellig  keit dieser konstanten Zusatzbeleuchtung  wird an der Lampe ?1 mittels des     Heiz-          widerstandes        \?4    so einreguliert, dass     beire     Überlaufen des lichtlosen Bildrandes von 10'  durch den Wegfall der Hilfsbeleuchtung ein  Belichtungssprung in Richtung "schwarz"  von der gewünschten und einstellbaren Grösse  entsteht.  



  In     Fig.    4 ist nochmals zur Verdeut  lichung die     Bildfeldteilutig    10 der     Spiral-          lochscheibe    angegeben und man kann sehen,  wie der beleuchtete Teil<B>10'</B> in beiden Koor  dinaten etwas kleiner gehalten wird als diese  Teilung. Es entsteht dadurch ein v     ölli-;     lichtloser Rand<B>2,5.</B> bei dessen     Abta.stung    die       Sy        nchronisieriinpulse    automatisch und in  der richtigen Phase erzeugt. werden.  



  Bei     Nipkowscheiben.    die pro Bild     zwei-          inal    ganz     umlaufen,        kann        nian    das     Bild-          wechselzeichen    nicht nach     Fig.    4     erzeugen.     weil man dann pro     l')ild    zwei     Bildweclisel-          zeichen        bekommen        @@-ür@h.    In diesen Fällen  empfiehlt :

  ich die     Anwündung    einer     rotic-          renden    Blende     welclit,        zwischen     Photozelle 15     tttid        fler        @clieili,10        finit     
EMI0004.0059     
  
    Hertz <SEP> rotiert <SEP> und <SEP> beim <SEP> Bildwechsel <SEP> einmal
<tb>  das <SEP> ranze <SEP> Licht <SEP> vor <SEP> der <SEP> Zelle <SEP> absperrt.
<tb>  



  Zur <SEP> Durchführung <SEP> einer <SEP> solchen <SEP> synchro  nisierten <SEP> Sendung <SEP> gehört <SEP> ein <SEP> Verstärker, <SEP> der
<tb>  eine <SEP> eindeutige <SEP> und <SEP> von <SEP> der <SEP> Zeitdauer <SEP> aller
<tb>  Belichtungszustände <SEP> völlig <SEP> unabhängige
<tb>  Ausgangsspannung <SEP> proportional <SEP> der <SEP> Ein  gangsbelichtung <SEP> der <SEP> Photozelle <SEP> 15 <SEP> abgibt.
<tb>  Dies <SEP> leistet <SEP> in <SEP> vollem <SEP> Umfange <SEP> der <SEP> Träger  frequenzverstärker. <SEP> Mit <SEP> einfacheren <SEP> "Mitteln
<tb>  leistet <SEP> es <SEP> aber <SEP> auch <SEP> ein <SEP> Verstärker <SEP> nach
<tb>  Fig. <SEP> 5.
<tb>  



  Dieser <SEP> Verstärker, <SEP> der <SEP> als <SEP> Umwebverstär  ker <SEP> bezeichnet- <SEP> werden <SEP> kann, <SEP> besteht <SEP> aus <SEP> der
<tb>  'Parallelschaltung <SEP> zweier <SEP> Einzelverstärker.
<tb>  von <SEP> denen <SEP> der <SEP> eine, <SEP> ein <SEP> RC-gekoppelter <SEP> 'Wi  derstandsverstärker, <SEP> die <SEP> Frequenzen <SEP> von <SEP> ?5
<tb>  Hertz <SEP> bis <SEP> zur <SEP> höchsten <SEP> Bildfrequenz, <SEP> das
<tb>  heisst <SEP> 540 <SEP> Kilohertz. <SEP> verarbeitet <SEP> (Hochpass),
<tb>  während <SEP> der <SEP> zweite <SEP> (Tiefpass) <SEP> nur <SEP> die <SEP> Gleich  stromkomponente <SEP> und <SEP> langsame <SEP> Schwankun  gen <SEP> bis <SEP> etwa <SEP> 10 <SEP> Hertz <SEP> verarbeitet. <SEP> In <SEP> der
<tb>  Fig. <SEP> 5 <SEP> sieht.

   <SEP> man <SEP> den <SEP> Hochpassverstä.rker.
<tb>  welcher <SEP> mit <SEP> <B>26</B> <SEP> bezeichnet <SEP> ist. <SEP> Er <SEP> besteht
<tb>  aus <SEP> vier <SEP> Röhren <SEP> grosser <SEP> Steilheit <SEP> mit <SEP> verhält  nismässig <SEP> kleinen <SEP> Anodenwiderständen <SEP> von
<tb>  50()0 <SEP> Ohm <SEP> für <SEP> die <SEP> "'orstufen <SEP> und <SEP> 1000 <SEP> Olim
<tb>  für <SEP> die <SEP> Endstufen <SEP> und <SEP> gibt:

   <SEP> seine <SEP> Ausgangs  spannung <SEP> über <SEP> einen <SEP> Kondensator <SEP> <B>'27</B> <SEP> an <SEP> die
<tb>  Leitung <SEP> 28 <SEP> ab, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> also <SEP> ohne <SEP> die
<tb>  Gleichstromkomponente <SEP> des <SEP> Bildes. <SEP> Der <SEP> an  dere <SEP> Verstärkerteil, <SEP> der <SEP> Tiefpass <SEP> 34, <SEP> kommt:

  
<tb>  mit <SEP> nur <SEP> zwei <SEP> Röhren <SEP> aus, <SEP> da <SEP> er <SEP> ohne <SEP> Rück  sicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> IZapazitätsvei-1iiiltnisse <SEP> mit. <SEP> selig
<tb>  grossen <SEP> Anodenwiderständen <SEP> 29 <SEP> a.usgeriistet
<tb>  werden <SEP> kann <SEP> (1. <SEP> lle,#-olim). <SEP> U <SEP> m <SEP> mit <SEP> geerde  ten <SEP> Kathodenpotentialen <SEP> arbeiten <SEP> zu <SEP> können.
<tb>  wird <SEP> von <SEP> einer <SEP> Kunstschaltung <SEP> Gebraueli
<tb>  gemacht.

   <SEP> Sie <SEP> beruht <SEP> auf <SEP> dem <SEP> Gedanken,
<tb>  durch <SEP> Aufwendung <SEP> einer <SEP> besonders <SEP> grolieii
<tb>  Gittervorspantihatterie <SEP> 311 <SEP> die <SEP> Atiwentiun.@
<tb>  eines <SEP> Spannungsteilers <SEP> 21/31 <SEP> pro <SEP> Röhre
<tb>  lich <SEP> zti <SEP> machen, <SEP> an <SEP> dein <SEP> inan <SEP> durch <SEP> den <SEP> A1)  griff <SEP> die <SEP> richtigen <SEP> (littervoi-spannitnl"f,ti
<tb>  gegen <SEP> die;ccr < icten <SEP> I@atho < lcnvcrstürhcrröh  ren <SEP> gewinnen <SEP> kann. <SEP> Der <SEP> @'erltist <SEP> :in <SEP> "'erstür_
<tb>  kling, <SEP> den <SEP> diese <SEP> Slrtnnitngsteilting <SEP> init <SEP> sieh
<tb>  briii-i. <SEP> wird <SEP> <B>11111</B> <SEP> so <SEP> kleiner <SEP> gehalten, <SEP> je <SEP> 1i1411.         die     Gittervorspannung    30 die Anodenspan  nung 33 überwiegt.

   Zweckmässig werden  beide Batterien im     praktischen    Betriebe  durch     Glimmstreckenstabilisatoren    30', 3?'       ersetzt.    Man erhält an der Leitung 33 die  Gleichstromkomponente und die sehr tiefen  Bildfrequenzen. Die Gesamtverstärkung des  Hochpasses ?6 wird ebenso gross eingestellt  wie die des Tiefpasses 34.     An    diesen Ein  stellungen braucht während der Übertragung  nichts mehr geändert zu werden und die Bil  der kommen mit richtigen     Halbtonwerten     zustande.  



  Der Betrieb eines Empfängers, beispiels  weise einer Fernsehröhre 35, gestaltet sich  dann nach folgender typischer     Schaltung:     Die     Glühkathode    36 muss an Erde liegen.  Das Steuergitter 37 ist wie üblich über einen  Gitterkondensator 38 an die Wechselstrom  leitung     ?8    angeschlossen und erhält seine  lokale     Vorspannung    über einen Arbeits  widerstand 39 und ein Beruhigungselement  40, 41 aus einer     Vorspannbatterie    4?. An  den Basispunkt des Gitterwiderstandes 39  wird dann die Leitung 33 des     Tiefpassver-          stärkers    34 direkt angeschlossen.

   Ein in den       Tiefpassverstärker    eingebauter Widerstand 43  von gleicher Grösse wie 41 sorgt für die rück  wirkungsfreie Mischung der lokalen Vor  spannung mit der gesendeten     Vorspannung.     Der Basispunkt der gesendeten     Vorspannung     wird an dem     Ausgangspotentiometer    31 ein  für allemal eingestellt, und zwar so, dass bei  völliger     Verdunklung    des Lichtes hinter der       Nipkowscheibe    10 auch die Empfängerröhre  völlig verdunkelt wird.  



  Man kann sieh die     'NVirlzutigsweise    der  beschriebenen Kombination von Hoch- und       Tiefpassverstärker    durch Überlegung der       Vberiragung    bestimmter schematischer Bild  inhalte klar     zit    machen versuchen und wird  stets wieder finden, dass eine solche     Kombi-          liation    imstande ist, alle möglichen Bild- und       .I,..     



       'onungs\verte    richtig zu     iibertragen.    Daher  ist ein solcher Verstärker nach     Fia.    5     auch     in einer     Station    nach     Fig.    3     und        Fig.    -1     finit     optische r     Erzeugung    der     S\Inelironis1(1r-          itiil)iihe        ;

  itiwetidbar.       Der Empfang einer Sendung mit     Ab-'          tastung    nach     Fig.        1b    erfordert auch im Emp  fänger die Herstellung eines solchen Zeilen  versatzes, um der Bewegung des     sendersei-          tigen        Abtasipunktes    richtig nachkommen zu  können.  



  Beim Empfang mit optischen     Zerlegern     kann man die Verlagerung der Zeilengrup  pen gegeneinander, kurz den Zeilenversatz,  den der Sender erfordert, mit planparallelen  Platten in derselben Weise durchführen, wie  es in F i-. 3 mit der Platte 16 im Sender  gezeigt worden ist.     Sch-,vieriger    ist die  Durchführung des Zeilenversatzes bei Benut  zung der     Braunschen    Röhre als Empfänger.  



  Eine prinzipielle Lösung des Problems,  an den vertikalen     Ablenkplatten    der Braun  sehen Röhre eine     Vorspannung    von     ca.        1_oo     der maximalen     Ablenkspannung        aufzubauen     und während je einer Bildwiederholung wie  der wegzunehmen,     \wird    unter Benutzung  eines     Thy        ratrotis    in     Fig.    6 dargestellt. Das  normale Rastergerät ist innerhalb der Um  randung 44 dargestellt, und zwar als Gegen  taktgerät, wie es in den     Hochvakuumröhren     der     Aitmelderin    Verwendung findet.

   Die  zum Zeilenversatz erforderliche besondere  Röhre ist mit 45 bezeichnet und steht in  eigenartiger Weise mit dem Rastergerät 44,  sowie     finit    denn Empfänger 46 in Verbin  dung. Über einen     Hoehohmwiderstand    4 7  ist die Anode von     -15    an eine im Empfänger  vorhandene     Gleichspanwtngsleitung    von<B>va.</B>       ?00    Volt angeschlossen.

   Das Steuergitter     voll     45 ist dabei     über    einen     Vorwiderstand    48  derart     negativ        vorgespannt,        dass    bei     ?Uo    Volt       Anodenspannung    eine     Ziindung    des Rohres  noch     sticht    eintreten     kann.    Ebenso wie das  Steuergitter des     Kipprohres    49     iin        Raster-          g        -er,

          it        44.        stellt,        111111        al)er        a-lich        das        Gitter        des          Zeilenversatzrollres    -15     finit        dem        I@inpfüngrr     46 in Verbindung.

   Beide Gitter     erhalten    da  her in     Parallc#lschaltultg        zueinander    die       Bilcl@@-eehselimpule    von dein     I;mpfün;er        1@>.     



  Es ist     itlmr        quell    die     Anode        iles        Bohre     .15 mit einer     @@'echsclsp@nnun@g    des     Master-          geriiles        -1-1         < gekoppelt.        lind        zwar    ist sie     silier     ein     lloc#hl'rectuenzfilter,        iuoispielsweise        Ulis       
EMI0006.0001     
  
    den <SEP> Kondensatoren <SEP> 50,

   <SEP> 51 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Wider  stand <SEP> 5? <SEP> mit <SEP> der <SEP> vertikalen <SEP> Ablenkplatte <SEP> :, <SEP> 3
<tb>  der <SEP> Fernsehröhre <SEP> 54 <SEP> direkt <SEP> verbunden. <SEP> Diese
<tb>  Ablenkplatte <SEP> 53 <SEP> führt, <SEP> wie <SEP> aus <SEP> der <SEP> Schal  tung <SEP> hervorgeht. <SEP> einen <SEP> hochfrequenten <SEP> Im  puls <SEP> mit <SEP> negativere <SEP> Vorzeichen. <SEP> sobald <SEP> das
<tb>  Rohr <SEP> .I9 <SEP> den <SEP> Kondensator <SEP> 56 <SEP> entladet. <SEP> Die
<tb>  Dauer <SEP> dieses <SEP> Impulses <SEP> ist <SEP> die <SEP> Rücklaufdauer
<tb>  (Grössenordnung <SEP> einer <SEP> Zeilenperiode) <SEP> und
<tb>  dementsprechend <SEP> ist <SEP> das <SEP> Filter <SEP> 51j.

   <SEP> 51, <SEP> 5?
<tb>  nur <SEP> für <SEP> Zeilenfrequenz <SEP> zu <SEP> dimensionieren
<tb>  (<B>5</B>0<B>00</B> <SEP> cm <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 000 <SEP> ()hm).
<tb>  



  Unter <SEP> der <SEP> Zusammenwirkung <SEP> des <SEP> Ano  den- <SEP> und <SEP> des <SEP> Gitterimpulses <SEP> bildet <SEP> sich <SEP> in
<tb>  dem <SEP> Thyratron <SEP> .I:3 <SEP> gerade <SEP> die <SEP> EntladF#zeit  kurve <SEP> aus, <SEP> welche <SEP> gebraucht <SEP> wird.
<tb>  



  Fig. <SEP> 7 <SEP> veranschaulicht <SEP> die <SEP> Vorgänge. <SEP> in  dem <SEP> über <SEP> der <SEP> Zeitachse <SEP> t <SEP> nach <SEP> unten <SEP> die
<tb>  kurzseitigen, <SEP> durch <SEP> das <SEP> Filter <SEP> 50, <SEP> 5? <SEP> in <SEP> ihrer
<tb>  Dauer <SEP> einstellbaren <SEP> Lösehungsimpulse <SEP> 5 <SEP> 7
<tb>  des <SEP> Anodenkreises <SEP> von <SEP> <B>-Y)</B> <SEP> aufgetragen <SEP> .sind,
<tb>  während <SEP> nach <SEP> oben <SEP> die <SEP> auf <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> auf  treffenden <SEP> Zündimpulse <SEP> :

  18 <SEP> gezeichnet <SEP> sind.
<tb>  Man <SEP> erkennt <SEP> aus <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> den <SEP> Mechanis  mus <SEP> leicht <SEP> wie <SEP> folgt  Die <SEP> Löschimpulse <SEP> inüsscn <SEP> sich <SEP> am <SEP> Fil  ter <SEP> 505? <SEP> so <SEP> schnell <SEP> wie <SEP> möglich <SEP> cintelleil.
<tb>  Da <SEP> die <SEP> CTittei'ziin(linipulse <SEP> länger <SEP> dauern <SEP> als
<tb>  die <SEP> lokal <SEP> erzeugten <SEP> .ltiodenlüscliungsiniptilse,
<tb>  muss <SEP> das <SEP> Thy <SEP> ratron <SEP> 1:r <SEP> hei <SEP> der <SEP> ersten <SEP> Impuls  g1#uppe <SEP> a <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> eingezündet <SEP> werden, <SEP> da
<tb>  (ler <SEP> Löschungsimpuls <SEP> 7 <SEP> bereits <SEP> erloschen <SEP> ist,
<tb>   'iihrend <SEP> der <SEP> Zündimpuls <SEP> :;

  5. <SEP> der <SEP> vom <SEP> Sen  der <SEP> kommt, <SEP> noch <SEP> anheilt. <SEP> Die <SEP> Gliinment  ladung <SEP> setzt. <SEP> daher <SEP> ein <SEP> und <SEP> brennt <SEP> unter <SEP> der
<tb>  Wirkung <SEP> der <SEP> Gleichspamituig' <SEP> mit. <SEP> einer
<tb>  Stromstärke <SEP> weiter, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> (1(-n <SEP> Vor  widerstand <SEP> -17 <SEP> und <SEP> denutzwiderstalld <SEP> :19
<tb>  definiert <SEP> ist, <SEP> wobei <SEP> sich <SEP> an <SEP> #19 <SEP> eine <SEP> positive
<tb>  Vorpannung <SEP> aufhaut, <SEP>  -(-rehe <SEP> der <SEP> Platt(# <SEP> :

  1
<tb>  die <SEP> gewünschte <SEP> kleine <SEP> _@Illenh'loicbspanliun@,'
<tb>  erteilt. <SEP> die <SEP> das <SEP> Bildraster <SEP> ins-esalet <SEP> Wjer
<tb>  eine <SEP> Zeilenbreite <SEP> hoeh.s(@hi@#Ilt. <SEP> Sobald <SEP> das
<tb>  also <SEP> beendet <SEP> ist. <SEP> kippt <SEP> das <SEP> I <  < r.aer@@'crsit <SEP> -11
<tb>  Hach <SEP> 1 <SEP> Z" <SEP> Sei.. <SEP> Zeilen. <SEP> Hierl-lci <SEP> -11;

    sieht <SEP> automatisch <SEP> der <SEP> örtliche <SEP> =lno(1@#n  löschttngspunkt <SEP> :171). <SEP> Das <SEP> @h@-ralron <SEP> -1.) <SEP> 1111i13
<tb>  au.-;löschen. <SEP>  -enn <SEP> die <SEP> -@InO11e113pallIll111@@' <SEP> allen     
EMI0006.0002     
  
    nur <SEP> einen <SEP> Moment <SEP> unter <SEP> ?(1 <SEP> Volt <SEP> sinkt. <SEP> So
<tb>  ist <SEP> der <SEP> Löschungsimpttls <SEP> einreguliert. <SEP> Der
<tb>  Strom <SEP> durch <SEP> das <SEP> Thvratron <SEP> erlischt <SEP> und <SEP> bis
<tb>  zum <SEP> Impuls <SEP> c <SEP> der <SEP> Fig.

   <SEP> 7 <SEP> verschwindet <SEP> daher
<tb>  auch <SEP> die <SEP> Vorspannung <SEP> an <SEP> 59, <SEP> so <SEP> dass <SEP> die
<tb>  ganze <SEP> zweite <SEP> Abtastueg <SEP> .ohne <SEP> die <SEP> bisher <SEP> (@1<B>-</B>
<tb>  zeugte <SEP> positive <SEP> Vorspannung <SEP> von <SEP> <B>5.3</B> <SEP> vor <SEP> sielt
<tb>  gehen <SEP> muss. <SEP> das <SEP> heisst <SEP> mit <SEP> einem <SEP> um <SEP> eine
<tb>  Zeilenbreite <SEP> nach <SEP> unten <SEP> verschobenen <SEP> R.aste'r.
<tb>  



  Das <SEP> geschilderte <SEP> Verfahren <SEP> zur <SEP> Erzeu  gung <SEP> des <SEP> Zeilenversatzes <SEP> hisst <SEP> sich <SEP> auch <SEP> auf
<tb>  Kathodenstrahlsender, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> auf <SEP> das <SEP> Iloilo  skop, <SEP> ohne <SEP> weiteres <SEP> übertragen.
<tb>  



  Wird <SEP> zum <SEP> Empfang <SEP> ein <SEP> Superhet <SEP> niit
<tb>  Gleichrichterausgang <SEP> vervendet, <SEP> so <SEP> kallir
<tb>  eine <SEP> Schalturig <SEP> nach <SEP> Fiel
<tb>  ",. <SEP> 8 <SEP> verwendet <SEP> wer  den, <SEP> bei <SEP> welcher <SEP> auch <SEP> die <SEP> Gleichstromkompo  nente <SEP> automatisch <SEP> finit <SEP> übertragen <SEP> wird. <SEP> Ein
<tb>  Ulti#aaudioil <SEP> 6() <SEP> gibt <SEP> an <SEP> seinem <SEP> Arbeitswider  stand <SEP> (11 <SEP> eine <SEP> gleicll-(rericlitete <SEP> und <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Kompensationswirkung <SEP> der <SEP> Zwillingsgitter
<tb>  von <SEP> der <SEP> Trägerfrequenz <SEP> gereinigte <SEP> Bild  wecliselspannung <SEP> ab <SEP> und <SEP> wird <SEP> direkt <SEP> #g'al  vanisch <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Steuergitter <SEP> der <SEP> Braun  sehen <SEP> Röhre <SEP> verbunden.

   <SEP> Um <SEP> dem <SEP> l'icliti_'(_ll
<tb>  Grauwert <SEP> einzustellen, <SEP> liegt <SEP> über <SEP> der <SEP> Ano  denliatterie <SEP> (;3 <SEP> des <SEP> Empfangs- <SEP> bezw. <SEP> CTleit#11  ricliter:s <SEP> ein <SEP> Potentioineter <SEP> 6:;, <SEP> dessen <SEP> Ahl'riff
<tb>  mit <SEP> der <SEP> Kathode <SEP> 3(<B>)</B> <SEP> der <SEP> Fernsehröhre <SEP> vor  bunderi <SEP> ist. <SEP> Ist <SEP> di<B>e</B> <SEP> Kathode <SEP> ausserdem <SEP> durch
<tb>  einen <SEP> Kondensator <SEP> (;

  #1 <SEP> (1vnaniiscll <SEP> geerdet, <SEP> so
<tb>  ül)ei#ti'ligt <SEP> ein <SEP> solcher <SEP> Eiäpfling'erausgau  auch <SEP> stationlire <SEP> Helli(-'keitswerte <SEP> zur <SEP> GIeiell  stromlzonipolielite. <SEP> NoWeildig <SEP> ist <SEP> hierbei
<tb>  allerdings, <SEP> (1 < l13 <SEP> die <SEP> Anode <SEP> (@@l <SEP> der <SEP> Fernseh  rölire <SEP> auf <SEP> positiver <SEP> _@nadenspannltng' <SEP> ge@.;'eu
<tb>  Erde <SEP> liegt <SEP> ((;(;<B>)</B>. <SEP> Damit, <SEP> sind <SEP> aber <SEP> auch <SEP> di(#
<tb>  tlhlonl:plaiton <SEP> un(1 <SEP> der <SEP> K < itlio(lensil'ltlil <SEP> seli <SEP> #t
<tb>  f<I><U>g</U></I>('("'e11 <SEP> J<B><I>',</I></B>rde <SEP> (#I)e11.-;0 <SEP> stark <SEP> 110.s1tiv <SEP> vorgespa11111.
<tb>  



  Vori-cilliait <SEP> wird <SEP> eiu <SEP> üuJ3eror <SEP> metalliscll(#r
<tb>  Lola;;' <SEP> (;7 <SEP> auf <SEP> die <SEP> I@öhr(#n 'an(lung <SEP> auf-  braebt <SEP> n11(1 <SEP> direkt <SEP> geerdet, <SEP> weil <SEP> mir <SEP> dadure!)
<tb>  ('ine <SEP> Strahlbei@egltii- <SEP> dureb <SEP> Annlilierun'g
<tb>  erdeier <SEP> Leiter <SEP> alt <SEP> tlen <SEP> Röhrenkohlen <SEP> aus(;c._
<tb>  schaltet <SEP> wer(len <SEP> kann.
<tb>  



  <B>7,111.</B> <SEP> liurellfüll1'1111g <SEP> (los <SEP> Verfahreu_s <SEP> (1(.1.
<tb>  (Irapllentusl(#rnn@@' <SEP> können <SEP> zwei <SEP> tecllnicloMethoden <SEP> ange -cn(let <SEP>  -erden, <SEP> u11(1 <SEP> zwar              a)    ferngesteuerte Synchronisierung des       CTruppenrasters,          h)    ortsgesteuerte     Synchronisierung    des       Gruppenrasters.     



  In     hig.    9 sei das     Grundprinzip    des Emp  fanges nochmals erläutert, weil es für die  weiteren Darlegungen wichtig ist. Darge  stellt ist eine Bildfläche mit der Umrandung  68. Die     Abtastung    hat     zli    beginnen am ober  sten Rand mit der Zeile 1', 3', 5'     usw.    und  geht bis zur Zeile 179'. Anschliessend muss  dieselbe Bildfläche noch einmal von oben  nach unten abgetastet werden, aber mit einer  Zeile Versatz.

   Die     Abtastung    muss also be  ginnen mit der Zeile     '?'.    dann folgt 4', 6'  usw. und die     Abtastunb    endet mit der Zeile       l80'.    welche den untersten Rand der Bild  fläche abtastet.  



       Fig.    10 zeigt die     Ortszeitkurve.    die der  Kathodenstrahl auf der Empfangsseite be  schreiben muss,     uni    eine     Abtastunb    nach dem  Schema der     Fig.    9 ausführen zu können. Der  Kurvenzug 69 läuft von den Zeilen 1' bis  <B>179',</B> der Kurvenzug 7 0 von den Zeilen     ?'     bis 18U'. Die Punkte 71 und 7 2 sind Zünd  punkte eines die     Kippschwingungen    erzeu  genden     ThZ        ratrons.    Die Punkte 73 und 74  sind     Löschpunkte    desselben.

   Werden die       Kippseliwingungen    in der     bekannten    Weise  dadurch hergestellt,     dass    ein Kippkondensa  tor parallel zur Anode und Kathode eines       Tlivi-atrons    liegt und über einen grossen Wi  derstand auf positive Spannung linear auf  geladen wird, so     muss,        nin    eine     Kippkurve     nach     Fig.   <B>10</B> herstellen     zu    können, der     Zünd-          n     t 71     uni    eine Zeilenperiode früher  e     lipiinl,          gegeben    werden.

   als die     zeitliebe        :Mitte        zwi-          scben    den     beiden        Ziindiinplilsen    7     \?    und 7:>.       Iltis    Verfahren besteht also in der     Aus-          sen(hung        anisochroner    Impuls(,.     1Js    ist in       Fig.    11. erläutert.  



       Fig.    11 zeigt die zeitliche     :Uufeinander-          folge        voll        Zündimpulsen,        welche    an     das    Lüt  ter des     Entladungstlivratrons        geleitet    wer  den.     1)ie    Impulse     71)        lind    7 7     Haben        einen          zeitlichen        Allstand        voll    1,,;

   Sekunde bei     ?;l     Bildern pro     #Sekuude.    Per 1     inpuls    79, wel-    eher gestrichelt angedeutet ist, würde genau  in der Mitte zwischen 7 6 und 7 7 liegen. Bei  seiner     Anwendung        würde    ein Zeilenversatz  nicht     zustandekommen    können. Es wird da  her an Stelle von 79 der Impuls 7 8 ausge  sendet, welcher um die Zeit z" d. h. eine Zei  lenperiode zu früh eintrifft.

   Dadurch wird  erreicht, dass das     Thyratron    zu früh einge  tastet wird und daher der     Zündpunkt    71 von       Fig.   <B>10</B> gerade um eine Zeilenbreite     höher     liegt als der     Zündpunkt        7=?    oder     75    der zwei  ten Gruppe.  



  Die     praktischen    Erfahrungen der     Aninel-          derin    mit der     anisochronen        Zündauslösun-          haben    eindeutig ergeben,     dass        Thvratrons    in  der Schaltung nach     Fig.    12 genau die Kurve  der     Fib.    10 liefern.

   Bedingung hierfür ist       allerdings.    dass     iin        Entladekreis    des     Kipp-          kondensators    80 vor der Anode des     Thvr-          atrons    81 ein     Verzögerungswiderstand        V83     von etwa 10 bis     :30    Ohm liegt, ohne den es  nicht möglich ist, reproduzierbare gleich  mässige Entladungen herzustellen. Der Wi  derstand 82 wird     zweckmässig    so gross ge  macht, dass der Entladungsvorgang gleich  oder etwas grösser als eine Zeilenperiode ist.  



       Vlier    die Form der     Tastimpulse        eler          Fig.    11 ist. folgendes zu sagen:  Da der     Einsatzpunkt    der Zündung ge  nauer definiert sein     inuss    als eine Zeilen  periode, so ist eine Impulsform     zweckmässig,     deren Stirn so steil verläuft.,     (lass    das     Impuls-          maxiintini    bereits in     13rue.hteilen        einer    Zei  lenzeit erreicht ist.  



  F     I",-.    13 zeigt     übereinander    in       Fig.        13V1        eilt    Zeichen.     welches    die     Zeilen-          sYnehronisierung    besorgen soll.  



       Fig.        131)    ein Zeichen,     welches    die     Bild-          evnelironisierung        besorgen    soll.  



  Um beide     Zeilengruppen    auf dieselbe  Welle und     niit    gleicher     Amplitude    überfra  gen und trennen zu     können,        inuss    man     ihnen          verscllicdelle        Zeileilliin-en    geben.

       11a    es aber       bereits        niöglicll    ist,     beispielsweise    durch     All-          wendung        voll        Widerst.,l1leLskondensatorschal-          tunge        n.    oder     noch        besser.    wie     voll    der     .1n-          nielderin    bereit.     vorgeschlasen        worden    ist.

        durch Resonanztransformatoren, Zeichen von  einander zu trennen, wenn ihre Dauer sich  nur wie 1 : 1() unterscheidet, so ist es bereits  möglich, zur     Vertikalsynchronisierung    ein  Zeichen nach     Fig.    131 zu verwenden, dessen  gesamte Dauer nicht wesentlich grösser als  eine Zeile zu sein braucht und dessen Stirn  gleich der Stirn des schnelleren Zeichens. das  heisst des Zeilenzeichens der     Fig.    13a ist.

    .Nur mit     Rücksicht    auf durch den W     ider-          stand    8? in     Fig.    1? empfängerseitig ver  zögerte     Entladungsgeschwindigkeit    ist es  praktisch     zweckmässig,    den     Schwanz    des Zei  chens     1311    länger auszudehnen als nur auf  eine Zeilenperiode.

   das Zeichen also drei oder  vier Zeilenperioden lang zu machen, weil ja  dieses Zeichen gleichzeitig die     Verdunklung     der     Rücklauflinie    des Empfängers überneh  men soll, indem es gleichzeitig auf die       Braunsche    Röhre signalisiert     wird.     



       Fig.    14 zeigt, wie man derartige Zeichen  in einfacher     Weise    unter     Verwendung    einer       IVipkowscheibe    erzeugen kann. Gezeichnet  ist nochmals eine     Doppelspiralscheil\e    ent  sprechend     Fig.        3t,.    Es     -werden    hierbei ganz  bestimmte Löcher dieser Scheibe undurch  sichtig gemacht. Die Bildfläche ist mit 83  bezeichnet. Sie ist kleiner als die Teilung  der Scheibe. Durch einen schwarzen Strei  fen 84 wird sie zur vollen Grösse ergänzt.  Der Bildteil 83 wird durch eine     besondere     Lichtquelle mit Zusatzlicht versorgt. Letz  teres fällt im schwarzen Streifen 84 fort.

    Synchronzeichen werden daher dann und nur  dann erzeugt, wenn ein Bildpunkt durch den  schwarzen Rand 84 läuft. weil nur dann  jeweils Licht von der Photozelle ferngehal  ten wird, nicht aber bei     Abtastung    der Bild  fläche 83 infolge des     Zusatzlichtes        daselbsl.          Vorteilhaft    werden die     Lücher    91' bis     9.1',     das heisst also eine Dauer von vier Zeilen  perioden, undurchsichtig     gensacht.    Desglei  chen werden die Löcher 1' bis     ?'    und 3',

   so  wie das Loch<B>180'</B> der     Sclicibe    in     Fig.    14       undurelisiehtig        geniii.clit-.    Bei     einer        DriIung     der     Scheibe        sui        gE@zeiclineteii        IThi-zi-i@@ersinn     werden daher zweimal pro Bild     l@inE#        Syn-          chronimpulse        @.w@lulic     
EMI0008.0047     
  
    1. <SEP> um <SEP> je <SEP> eine <SEP> Zeilenperiode <SEP> anisochron
<tb>  sind, <SEP> und <SEP> welche
<tb>  ?.

   <SEP> eine <SEP> Dauer <SEP> von <SEP> vier <SEP> Zeilenperioden
<tb>  haben, <SEP> und <SEP> deren <SEP> Anstieg
<tb>  genau <SEP> demjenigen <SEP> gleich. <SEP> welcher <SEP> beim
<tb>  Vorbeilaufen <SEP> durchsichtiger <SEP> Bildpunktlöclier
<tb>  zum <SEP> Zwecke <SEP> der <SEP> Zeilensynchronisierung <SEP> er  zeugt <SEP> wird. <SEP> Letzteres <SEP> kommt <SEP> daher. <SEP> dis)
<tb>  der <SEP> Vorgänger <SEP> des <SEP> geschwärzten <SEP> Lichtpunk  tes <SEP> gerade <SEP> eben <SEP> den <SEP> lichtlosen <SEP> Streifen <SEP> 8-1
<tb>  durchlaufen <SEP> muss, <SEP> bevor <SEP> sich <SEP> der <SEP> dunkle
<tb>  Punkt <SEP> an <SEP> ihn <SEP> anschliesst. <SEP> So <SEP> geht <SEP> das <SEP> Zei  lenzeichen <SEP> stetig <SEP> in <SEP> seine <SEP> Fortsetzung". <SEP> das
<tb>  Bildwecliselzeichen.

   <SEP> Durch <SEP> den <SEP> Versatz <SEP> der
<tb>  Gruppe <SEP> 91' <SEP> bis <SEP> 1,(4' <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Gruppe <SEP> 1<B>#;</B>(".
<tb>  1', <SEP> ?', <SEP> 3' <SEP> wird <SEP> eine <SEP> anisoclirone <SEP> Zeiellen  <B>..</B> <SEP> 0 <SEP> 'bunr <SEP> nach <SEP> <B>11</B> <SEP> mit <SEP> o,erade <SEP> eiiier <SEP> Zei  .e <SEP> <I>t'</I> <SEP> t' <SEP> tD
<tb>  lenperiode <SEP> Versatz <SEP> sichergestellt. <SEP> Es <SEP> ist <SEP> klar,
<tb>  dass <SEP> für <SEP> Verfahren <SEP> finit <SEP> mehreren <SEP> 'Wieder  holungen <SEP> der <SEP> Abtastung <SEP> entsprechend <SEP> mehr
<tb>  als <SEP> einer <SEP> Zeilenperiode <SEP> Versatz. <SEP> auf <SEP> dieselbe
<tb>  Art. <SEP> z. <SEP> B.

   <SEP> finit <SEP> einer <SEP> dreigängigen <SEP> Spirale,
<tb>  anisorhrone <SEP> Innpulse <SEP> mit <SEP> der <SEP> richtigen <SEP> Yor  eilung <SEP> miteinander <SEP> uni <SEP> eine <SEP> hezw. <SEP> zwei <SEP> Ze <SEP> i  lenperioden <SEP> sicher <SEP> hergestellt <SEP>  erden <SEP> k'ö'nnen.
<tb>  



  Eine <SEP> andere <SEP> Methode <SEP> zur <SEP> Eizeugung <SEP> aniso  chroner <SEP> Zeichen <SEP> ist. <SEP> in <SEP> Fio-. <SEP> 1 <SEP> 5 <SEP> dargestellt.
<tb>  Sie <SEP> he@sttht <SEP> in <SEP> der <SEP> Anwendung <SEP> einer <SEP> clivibe
<tb>  83 <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Nasen <SEP> 86 <SEP> und <SEP> 8I, <SEP> jedoch <SEP> finit
<tb>  der <SEP> Eigenschaft, <SEP> diss <SEP> die <SEP> Nase <SEP> 87 <SEP> um <SEP> berade
<tb>  ;

  eine <SEP> Zeilenteilung <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Nase <SEP> 88, <SEP> wel  che <SEP> diametral <SEP> gegenüber <SEP> von <SEP> 86 <SEP> sitzen <SEP> würde.
<tb>  versetzt <SEP> ist. <SEP> Das <SEP> (ranze <SEP> wird <SEP> von <SEP> einem
<tb>  Motor, <SEP> welcher <SEP> pro <SEP> Bildwechsel <SEP> einmal <SEP> um  läuft, <SEP> angetrieben <SEP> und <SEP> die <SEP> 'Nasen <SEP> 86 <SEP> und <SEP> 8 <SEP> 7
<tb>  unterbrechen <SEP> ein <SEP> auf <SEP> sie <SEP> scharf <SEP> abgebildetes
<tb>  Lichtbündel. <SEP> Cber <SEP> einen <SEP> Photozellenverstür  ler <SEP> lassen <SEP> :

  ich <SEP> mit <SEP> einer <SEP> solchen <SEP> Anordnum,,
<tb>  beliebige <SEP> anisochrone <SEP> Impulse <SEP> herstellen.
<tb>  deren <SEP> Anisoehronisinus <SEP> durch <SEP> den <SEP> Winkel <SEP> a
<tb>  eingestellt <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Eine <SEP> solche <SEP> lni  pulssirene <SEP> kann <SEP> als <SEP> Zusatzgerät <SEP> für <SEP> vor1ian  deue <SEP> Anlagen, <SEP> hei <SEP> denen <SEP> bisliei <SEP> s@-mnictrisehe
<tb>  Innpulse <SEP> erzeugt <SEP> Wisrden, <SEP> ohne <SEP> "weite <SEP> i-i-;

   <SEP> ein  #l;i#set7t <SEP>  -erden <SEP> nind <SEP> würde <SEP> derartigere <SEP> filtere
<tb>  Si,nder <SEP> sofort <SEP> in <SEP> den <SEP> Stand <SEP> setzen. <SEP> naeli <SEP> dein
<tb>  Griippenversatzverfaliren <SEP> zii <SEP> senden. <SEP> wob,.i
<tb>  @üiutlirliiIv,itlio@liin.lr;tllewuili;in@;vr <SEP> i.iii@         derartige Sendung in der     richtigen    Weise       mitmachen    würden, wenn ihre freie Schwin  gung von     ?5    auf 5(1 Hertz erhöht würde.  



  Bei dem Verfahren     a,    welches soeben be  schrieben wurde, besteht ein zwangsläufiger  Zusammenhang zwischen mechanischem Sen  der und     Kathodenstrahlempfänger    und  gleichzeitig wird Verdunklung der zwei       Rücklauflinien    bei einer zweimaligen Bild  repetition automatisch vom Sender durch  geführt.  



  Die folgende Methode,     h,    kommt ohne  einen Generator für     anisochrone    Impulse  aus. Sie erzeugt den erforderlichen Versatz  der     Bildkippschwingungen    durch     Zusetzung     einer Hilfssynchronisierung,      selche    vom     Zei-          lenkippteil    übernommen wird.  



       Fig.    16 zeigt das Zustandekommen der  Vertikalkomponente mittels eines     Kippgerä-          li@s    (mit der Kippfrequenz 50) mit     dem          '1.1y        ratron    81 und dem     Verzögerungswider-          stand    82 und Kippkondensator 80,     sowie     Ladewiderstand 89 und     Gittervorspannwider-          stand    90, wobei das Gitter von 81 über einen  Kondensator 91 von der Leitung 92 her     Iso-          chronimpulse    vom Sender erhält.

   Es sind  (lies     ?5    Impulse mit genau gleicher Form  und mit genau gleichem abstand voneinan  der. Es erhält nun aber das     Gitterthyratron     81 noch eine zweite Gruppe von Impulsen,  welche hergeleitet werden aus der Zeilen  komponente des     Empfängerkippgerätes.    Der       Zeilenkippteil    98 wird bekanntlich ebenfalls  vom Sender her in Tritt gehalten, und  zwar wird er über eine Leitung 94 mit 4500  kurzen Impulsen .7., synchronisiert.

   Es ent  stehen auf diese Weise an den vertikalen  Platten 95 und 96 der Braunscheu Röhre  <B>101</B>     Zeilenkippschwingungen.    Mit den mo  dernen Kippgeräten ist es erreichbar,     dass     (fiese     Zeilenkippschwingungen    nach Form  und Grösse von den sonstigen Vorgängen  unabhängig     bleiben    und     nur        frequenzmässig     vom     Sender    her genau     synchronisiert        wer-          clen.    Die     Schwingungen    an 96 sind daher  an eine sehr     definierte        Spannungsquelle    ge  

  legt,      -elche        über    eine     Differentiationssehal-          tun;;    dein     Bil(1 v(echseltliyi',iti'on        131    zuge-    mischt     werden    können. Die     Differentiations-          schaltung    besteht einfach aus einem kleinen       1'eutrodonkondensator    9 7<B>(10</B> cm) und einem  ebenfalls     niederohmigen    Widerstand 98  (l000 Ohm).

   An einem     Teilabgriff    von 98  erhält man daher einstellbare Impulse nur  bei jedem Zeilenwechsel.     Überlagert    man  jetzt die von der Leitung 99 kommenden  Zeilenstösse und die über die Leitung 92 ein  treffenden     senderseitigen        Bildwechselstösse,     so lässt sich leicht erreichen, dass beim gleich  zeitigen Vorhandensein beider Impulse die  Zündung um eine Zeilenperiode früher er  folgt als beim Aussetzen des einen von ihnen,  nämlich des     senderseitigen    Impulses. Durch  Umpolen der Leitung<B>100</B> von der Klemme  95 an die Klemme 96 kann leicht erreicht  werden, dass aus der     Voreilung    eine Verspä  tung wird.  



  Dieses Verfahren der     Fig.    16, welches als  einzige Komplikation gegenüber bereits vor  handenen     Kippgeräten    die     Differentierschal-          tung    97, 98 enthält. ist geeignet, für alle       finit    Kathodenstrahlen arbeitenden Sende  und Empfangsanlagen, die also nicht mit  mechanischen     Zerlegern    ausgerüstet sind.  Beispielsweise kann das Rohr 101 auch ein       lkonoskop    sein.

   Wird dessen     Abtastfläche     mit schwarzen Rändern versehen, wie es in       Fig.    14 für eine     Nipkowscheibe    vorgesehen  war, so bildet sich automatisch eine Sendung  aus, welche bereits die richtigen     Synchroni-          sierimpulse    für beide Komponenten und mit  dem richtigen Versatz     entli < ilt.    Die Bild  fläche des     Ikonoskops    braucht zu (fiesem       Zwecke    nur in der Weise beleuchtet zu wer  den wie es in     Fig.    17 gezeichnet ist. Zu dein  schwarzen Streifen 84, der     bereits    in     Fig.    1-1.

    beschrieben worden ist,     trelen        zwei    neue  schwarze     Querstreifen   <B>103</B>     und        10?    hinzu  und wenn der     Kathodensin'ilil    eine     solebr     Bildfläche     überstreicht        mid        selbst        dabei        Zei-          lengruppenversatz    ausführt,     wodurch    er von       Fig.    16 veranlasst     wurde,

      so     bilden        siele        @yn-          chronisierinipulse        finit    allen     r;'e@@'ünscliten        Ei-          @enscliaften    an, so (sass     normale        Ianlifänger     ohne (sie     1##hel'llflhlne@('haltlltl@   <B>97</B> lies     #.19        die          Sen(lnn@.;'        ric'hii'        aufn(1itnen        können.  

Claims (1)

  1. <B>PATEN</B> TAS SPRüCHE I. Fernsehübertragungsverfahren unter Ver wendung der -Methode der Abtastung in versetzten Zeilengruppen, dadurch ge kennzeichnet, da.ss senderseitig der Film während der Abtastzeit eines ganzen Bildes eine Relativbewegung senkrecht zur Zeilenabtastrichtung gegenüber dem Bildfenster erfährt, so dass eine mehr fache, über das ganze Bild laufende Ab- ta.stung in mehreren Zeilengruppen er folgt,
    während empfängerseitig der das Bild aufbauende Strahl zeitlich und ört lich denselben Zeilengruppenversatz er- en fährt. II. Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass senderseitig eine Lochscheibe zur Abtastung verwendet wird, deren Bildpunktlöcher bei einmali ger vollständiger Abtastung des auf die Lochscheibe projizierten Bildes die Flä che in mehreren Zeilengruppen abtasten. UNTERAS SPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass die Erzeu gung der Relativbewegung optisch er folgt. ?. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass die Erzeu gung der Relativbewegung mechanisch erfolgt. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Fern synchronisierung der Empfänger nach dem Zeilengruppenverfahren der Sender Bildwechselimpulse ausschickt, welche gegen die Zeilenimpiile durch grössere Länge unterschieden und trennbar sind.
    .I. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Fernsyn chronisierung der Empfänger nach (leite Zeileng ruppenverfahren der Sender Bild- wecliselimpulse ausschickt.
    welche -e-en die Zeilenimpulse durch grössere @ün- e unterschieden und ti,Pnnl)ar sin(l, und welch(' anisoehron uiit 1,inür oder Nacheilung von einer ganzen Anziihl von Zeilenperioden ablaufen.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass zur Zeilensynchronisierung und zur Bildsynchronisierung die beiden Im pulsgruppen auf derselben Welle mit gleicher Amplitude übertragen werden, jedoch verschiedene Dauer im Verhältnis von etwa 1 : 7 0 aufweisen. G. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch -t. dadurch gehennzeicli- net, dass zur Zeilensynchronisierung und zur Bildsynchronisierung die beiden Im pulsgruppen auf derselben Welle mit gleicher Amplitude übertragen werden. ,jedoch verschiedene Dauer im Verhält nis von etwa l : 10 aufweisen. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteranspriichen 3 und 5, dadurch gelzennzeichnet, dass Bildimpulse verwen det werden, die eine gleiche Wellenstirn besitzen, und dass die Impulsdauer für die Bildsynchronisierung etwa drei bis vier Zeilenperioden beträgt. B. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteranspriichen .1 und G. dadurch gekennzeichnet, dass Bildimpulse verwen det werden, die eine gleiche Wellenstirn besitzen und dass die Impulsdauer für die Bildsynchronisierung etwa drei bis vier Zeilenperioden beträgt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch T, da durch gel;ennzeicbnet, dass über das Filmabbild eine gleichmässige erleuchtete Lichtfläche auf die Scheibe abgebildet wird und beide Flächen um eine Rand streifenbreite kleiner als die durch die Scheibenteilung definierte Abtastfliiclic. gemacht werden. 10.
    Verfahren nach Pal.entanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man zuni Empfang von Sendungen von einem Sen der gi-undsiitzlicli dieselben Zerlegerein- richtnng-en wie auf der Senderseite zur Erzielung des 7,eilenvers < itzcs verwendet. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 10. d-,i1lui.cli gehennzeiclt- net, dass man eine Braunsche Röhre ver wendet, an deren Ablenkplatten eine konstante Vorspannung, welche zur Ab lenkung um mindestens eine Zeilenbreite hinreicht, während je einer Bildabta- stung gelegt. und darnach weggenommen wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass man die Vorspannung, welche zum Rasterversatz gebraucht wird, durch periodische Unterbrechung und Schlie ssung eines empfangsseitigen Gleichstro mes gewinnt. 13. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 10 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Unterbre chung und Schliessung des Vorspan- nungsgleichstromes durch ein Elektro nenrohr vornimmt und damit die EIIK so hoch wählt, dass die Anwendung von V orschaltwiderständen ermöglicht wird.
    deren Widerstand den innern Wider stand der Entladungsstrecke in der Re laisröhre stets bei weitem überwiegt. 14. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 3 und 10 bis 13. dadurch gekennzeichnet. dass das U nter- brecherrohr gleichzeitig von örtlich er zeugten Impulsen, die mit der Raste rung synchron laufen. sowie von vom Sender aufgenommenen Impulsen ge steuert wird, und dass beide Steuerun gen in Überlagerung zur Wirkung kommen. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 3 und 10 bis 14, gekennzeichnet durch Verwendung einer gasgefüllten Triode. deren Anode lokal bei jedem Bildrücklauf vom Kippgerät einen Löschungsimpuls und deren Gitter vom Sender her bei jedem Bildwechsel einen Zündungsimpuls enthält. jvobei die Löschungsimpulse kürzer sind als die Zündungsimpulse. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprtichen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass man das Steuergit- ter der Fernsehröhre des Bildempfängers direkt mit dem Empfangsgleichrichter ohne Kondensatoren verbindet, die Vor spannung zwischen Gitter und Kathode durch eine Ohmsche Widerstandsbrücke einstellt und die Anode, sowie die Ab lenkplatten der Fernsehröhre auf hoher positiver Vorspannung gegen die ge erdete Kathode legt. 17. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 10, 11 und 16, gekenn zeichnet durch die Verwendung einer Fernsehröhre mit einem metallischen Überzug der äussern Kolbenwände, wel cher direkt an Erde angeschlossen wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 3 und 10 bis 14 unter Verwendung eines Ventilrohres, das durch Fernimpulse und durch Lo kalimpulse gesteuert wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die lokalen Impulse bei jedem Bildwechsel mit negativer Po larität nicht nur auf das Ventilrohr, son dern gleichzeitig auf die Lichtsteuerung der Bildempfangsröhre gegeben werden, wodurch sämtliche Riieklauflinien unab hängig vom Sender unsichtbar gemacht werden. 19. Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ein gasgefüll tes Elektronenrohr verwendet. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass Scheiben verwendet werden, die so ausgestaltet sind, dass zweimal pro Bild ein Lichtbiindel unterbrochen wird, -elches auf eine Photozelle gerichtet ist, wodurch bei der Unterbrechung Syn- ehronimpulse mit einem Versatz von einer Zeilendauer erzeugt werden. ?1.
    Verfahren nach Pateiitansprueh I und den U nteranspriiclien 4 und ?0, gekenn zeichnet durch die Verwendung einer Scheibe finit zwei Bim Unifang angebrach ten Nasen, wobei die eine Nase nicht genau diametral der andern gegeniiber- EMI0012.0001 steht. <SEP> sondern <SEP> uni. <SEP> eine <SEP> Zeilenteilung <SEP> ge genüber <SEP> der <SEP> Diainetrallinie <SEP> versetzt <SEP> ist. <tb> ??. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> :
    3. <SEP> dadurch <SEP> gel@enn7eich net. <SEP> dass <SEP> empfangseitig <SEP> der <SEP> erforderliche <tb> Versatz <SEP> der <SEP> Bildkippschwingung <SEP> durch <tb> eine <SEP> Hilfssvnehronisierspannung <SEP> erzeugt <tb> wird. <SEP> welche <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Zeilenkippteil <SEP> leer geleitet <SEP> wird. <tb> ?3. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> den <SEP> U <SEP> nteransprüehen <SEP> 3 <SEP> und <SEP> 3?, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> einen <SEP> Bild kippgenerator <SEP> und <SEP> einen <SEP> Zeilenkippgene rator <SEP> verwendet. <SEP> welche <SEP> je <SEP> eine <SEP> gitter gesteuerte <SEP> Gasentladungsröhre <SEP> enthalten. <tb> an <SEP> deren <SEP> Gitter <SEP> vom <SEP> Sender <SEP> her <SEP> über tragene <SEP> Impulse <SEP> zur <SEP> Bild- <SEP> bezw.
    <SEP> Zeilen synchronisierung <SEP> gelegt <SEP> werden, <SEP> und <SEP> wo bei <SEP> an <SEP> das <SEP> Gitter <SEP> der <SEP> Bildkippentlade röhre <SEP> zusätzliche <SEP> Impulse, <SEP> die <SEP> aus <SEP> der <tb> Zeilenkomponente <SEP> des <SEP> Empfangskipp generators <SEP> hergeleitet <SEP> sind. <SEP> geführt <SEP> wer den. <SEP> _ <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> den <SEP> Unteransprüchen <SEP> 3, <SEP> ?? <SEP> und <SEP> ?3. <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet. <SEP> dass <SEP> die <SEP> zusätz lichen <SEP> Impulse <SEP> < ins <SEP> dem <SEP> Zeilenkippgene rator <SEP> über <SEP> eine <SEP> 1>ifferentiationss:
    ehal tung, <SEP> welche <SEP> eine <SEP> Kondensator-Wider standskombination <SEP> enthält, <SEP> hergeleitet <tb> erden. <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> I <SEP> und <tb> den <SEP> Unteranspriichen <SEP> 3, <SEP> ?_i, <SEP> ?3 <SEP> und <SEP> ?-I, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Diffe rentiationsschaltung <SEP> so <SEP> bemessen <SEP> wird <tb> und <SEP> veränderlich <SEP> ist,
    <SEP> dass <SEP> bei <SEP> der <SEP> L <SEP> ber lagerung <SEP> der <SEP> vom <SEP> Zeilenkippgerät <SEP> gelie ferten <SEP> Impulse <SEP> und <SEP> der <SEP> vom <SEP> Sender <SEP> ge lieferten <SEP> Bildkippinipulse <SEP> die <SEP> Entladung <tb> des <SEP> Bildkippgeneralors <SEP> nach <SEP> der <SEP> ersten <tb> Abtastung <SEP> innerhalb <SEP> i#iner <SEP> Bildabtast periode <SEP> uni <SEP> i#ine <SEP> Zeilenflauer <SEP> früher <tb> bezw. <SEP> später <SEP> erfolgt <SEP> als <SEP> bei <SEP> der <SEP> aiidei-ii <tb> Bildabtastperiodu. <tb> ?6. <SEP> Verfahren <SEP> n < ii@li <SEP> I'atc#ntanspruch <SEP> I. <SEP> da durch <SEP> gelcennz@#ichn@#t, <SEP> dass <SEP> auf <SEP> der <SEP> Sende seite <SEP> zur <SEP> Aufnahme <SEP> I3ililcc-iii <SEP> Iho iioshop <SEP> vc <SEP> r -endit <SEP> Wird.
    <SEP> @li#ssen <SEP> .11tast- EMI0012.0002 Fläche <SEP> mit <SEP> sch -arzen <SEP> Rändern <SEP> versehen <tb> ist, <SEP> in <SEP> der <SEP> Weise, <SEP> dass <SEP> am <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Zei len <SEP> ein <SEP> schwarzer <SEP> Streifen <SEP> und <SEP> schwarze <tb> Querstreifen <SEP> in <SEP> Zeilenrichtung <SEP> vorgese hen <SEP> sind. <SEP> derart, <SEP> dass <SEP> sich <SEP> die <SEP> Synchroni sierimpulse <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> der <SEP> 7weimali gen <SEP> Abtastung <SEP> automatisch <SEP> ergeben. <tb> ?7.
    <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> II, <SEP> da durch <SEP> -#elzennzeielinet, <SEP> dass <SEP> ruckweiser <tb> Filmtransport <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> finit <SEP> Spiral loehscheibe <SEP> und <SEP> einer <SEP> schräggestellten <tb> planparallelen <SEP> Platte <SEP> verwendet <SEP> wird, <tb> wobei <SEP> die <SEP> letztere <SEP> pro <SEP> Bildzeit <SEP> nachein ander <SEP> und <SEP> synchron <SEP> mehrere <SEP> definierte <tb> verschiedene <SEP> Stellungen <SEP> zum <SEP> Strahlen gang <SEP> einnimmt. <tb> ?8. <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> Ir. <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet.
    <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Kreis loclischeibe <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> gle@chft@r niigem <SEP> Filmtransport <SEP> und <SEP> einem <SEP> Spiegel rad <SEP> verwendet <SEP> wird, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Drehsinn <tb> des <SEP> Spiegelrades <SEP> der <SEP> Bewegungsrichtung <tb> des <SEP> Filmstreifens <SEP> entgegenläuft, <SEP> uni <SEP> so <tb> die <SEP> Relativbewegung <SEP> optisch <SEP> zu <SEP> erzielen. <tb> ?9. <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Patentansprueli <SEP> 1I, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> ilass <SEP> ein <SEP> gleiclii#ör miger <SEP> Filmtransport <SEP> in <SEP> Verbindun <SEP> o,, <SEP> niit <tb> einer <SEP> die <SEP> Gesamtzahl <SEP> der <SEP> gewünschten <tb> Zeilen <SEP> pro <SEP> Bild <SEP> auf <SEP> mehreren <SEP> vollen <SEP> Spi ralen <SEP> enthaltenden <SEP> Spirallochscheibe <SEP> ver wendet. <SEP> wird.
    <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Vertikalbewe gung <SEP> der <SEP> Bildpunkte <SEP> der <SEP> Spirale <SEP> der <tb> Vorschubrichtun@g <SEP> des <SEP> Filmes <SEP> entgegc,n geset7t <SEP> ist, <SEP> <B>11111</B> <SEP> ilitie <SEP> @elativbewc@@ung <tb> senkrecht <SEP> zur <SEP> Zeilenabtastrichtung <SEP> -e uenüber <SEP> dein <SEP> Bildfenster <SEP> zu <SEP> erzielen. <tb> <B>30.</B> <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Patenlansprucli <SEP> II <SEP> und <tb> Unteranspruch <SEP> ?<B>(</B>), <SEP> dadurch <SEP> gelzennzcich net., <SEP> dass <SEP> bei <SEP> Verwendung- <SEP> einer <SEP> Doppel spiralscheibe <SEP> hei <SEP> dein <SEP> Cbergang <SEP> von <SEP> ih-r <tb> einen <SEP> Spirale <SEP> zur <SEP> andern <SEP> zur <SEP> Erzielung <tb> fites <SEP> @cilenvc#rsaizis <SEP> die <SEP> beiden <SEP> @l@tast löc:
    her <SEP> gleichen <SEP> Absta1iil <SEP> vorn <SEP> Prel1ptt1tht <tb> der <SEP> Sclic@il@e <SEP> lial@en. <tb> :31. <SEP> Anor(lnii1t-. <SEP> naeli <SEP> I',iti@ntanslirnch <SEP> <B>11</B> <SEP> und <tb> il@#n <SEP> Unl@#ranairüclien <SEP> ?'.) <SEP> und <SEP> ')(). <SEP> dadurch <tb> @@c#h@@nnzciehnct, <SEP> (lall) <SEP> (#iiie <SEP> #vnclii#o11:#, <SEP> finit <tb> @1@#r <SEP> @lürulloch@i#la#ü@e <SEP> luwu#:;te <SEP> I31@n@i# vorgesehen ist, welche nur immer eine der Spiralteilungen zur Lichtabtastung freigibt. 3?.
    Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen ?9 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelspiral- lochscheibe zwei volle L mdrehungen ge lacht hat. wenn der Film um ein gan zes Filmbild weitergeriickt ist.
    33. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Gleich stromkomponente und die niedrigsten Frequenzen unterhalb der Bildwechsel frequenz über einen besonderen Gleich stromverstärker und an dessen Ausgang den Spannungen eines kapazitätsgekop- pelten Verstärkers additiv zugesetzt werden, wobei die Verstärkungsgrade beider Verstärkungsgruppen gleich sind. 34.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zur Aussendung der Impulse Kippgeräte verwendet wer den. welche einen Kondensator und eine gesteuerte Gasentladestrecke enthalten und in deren Entladekreis ein Wider stand von einer solchen Grösse angeord net ist, dass der Entladungsvorgang min destens gleich einer Zeilenperiode ist. 35. Anordnung nach Patentanspruch II und L nteranspruch 34, dadurch gekennzeich net, dass die Impulse eine Impulsform besitzen, deren Stirn so steil verläuft, dass das Impulsmaximum bereits in Bruchteilen einer Zeilenzeit erreicht ist. 36.
    Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 39 bis 3?, dadurch gekennzeichnet, dass eine Nipkowscheibe mit Doppelspirale verwendet wird, bei der bestimmte Löcher an den Enden bei- der Spiralen undurchsichtig gemacht "-erden. 37. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 9 bis 3? und 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Bild fläche kleiner als die Scheibenteilung ist und durch einen schwarzen Randstrei fen zur vollen Bildfenstergrösse ergänzt wird.
    38. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen ?9 bis 3?, 36 und 37, dadurch gekennzeichnet, dass der eigentliche Bildteil durch die Abta.st- lichtquelle und zusätzlich durch eine be sondere Lichtquelle beleuchtet wird. 39. Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen ?9 bis 33 und 37.
    dadurch gekennzeichnet, dass eine der artige Anzahl von Löchern undurchsich tig gemacht wird, dass sich Dunkelpau sen von der Dauer von etwa drei bis vier Zeilenperioden ergeben. derart, dass zwei mal bei einer vollständigen Abtastung eines Bildes lange Bildsynchronimpulse ausgesandt werden. 40.
    Anordnung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen ?9 bis 33, 36, 37 und 39, dadurch gekennzeichnet, dass die langen Bildw echselsy nchronisierimpulse, welche zweimal pro Bildwechsel erzeugt werden, um je eine Zeilenperiode aniso- chron sind und eine Dauer von etwa vier Zeilenperioden haben, und deren anstieg genau deinjcnigen gleicht,
    welcher beim Vorbeilaufen durchsichtiger Bildpunkt- löcher zum Zwecke der Zeilensynchroni- sierung erzeugt wird.
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