CH194303A - Verfahren zur gemeinsamen und selektiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an bereits bestehende, von einer Zentralstelle strahlenförmig ausgehende Leitungen, insbesondere Telefonleitungen angeschlossen sind. - Google Patents
Verfahren zur gemeinsamen und selektiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an bereits bestehende, von einer Zentralstelle strahlenförmig ausgehende Leitungen, insbesondere Telefonleitungen angeschlossen sind.Info
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Description
Verfahren zur gemeinsamen und selektiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an bereits bestehende, von einer Zentralstelle strahlenförmig ausgehende Leitungen, insbesondere Telefonleitungen angeschlossen sind. Zur selektiven Fernsteuerung von Alarm geräten wie Sirenen, Hupen, Glocken und Lichtsignale sind bereits Fernsteueranlagen bekannt geworden,
bei denen zwecks Erspa- i@zng eines besonderen Steuerleitungsnetzes die Alarmgeräte an je eine Teilnehmerstelle eines Telefonnetzes angeschlossen sind, wobei die Übertragung der die Alarmgeräte steu- ernd@en Ströme über das Telefonnetz erfolgt.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zur gemeinsamen und selektiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an b@e- reits bestehende, von einer Zentralstelle strahlenförmig ausgehende Leitungen, insbe- sondere Telefonleitungen angeschlossen sind, das erfindungsgemäss darin besteht,
dass von einer Geberstelle über eine besondere Steuer leitung ausgesandte Impulse bestimmter An zahl in der Zentralstelle !die mit dem ge wünschten Alarmgerät verbundene Leitung auswählen und dass ein ebenfalls,
von der Geberstelle über die 'Steuerleitung ausge- sandter Steuerstrom die Umschaltung der ge wählten Leitung von der Zentralstelle auf die Steuerleitung und daraufhin eine Ein sohaltung des angeschlossenen.
Alarmgerätes bewirkt und @dass in der Geberstelle der Sendevorgang nach einer bestimmten Zeit- spanne unterbrochen wird.
Die zur Ausführung des Verfahrens be- stimmte Fernsteuerranlage ist so getroffen, dass in der Geberstelle ein. idie Impulse er zeugender Impulswähler, :
die Aussendung des Steuerstromes bewirkende Relaisanordnun- gen, ein den Sendevorgang unterbrechendes Zeitschaltwerk und in der Zentrale je einem Alarmgerät zugeordnete Schaltmittel vorge sehen sind, wobei die ankommenden Impulse das gewünschte Schaltmittel auswählen und der Steuerstrom :
das gewählte Schaltmittel erregt, wodurch eine Umschaltung der, die sem Schaltmittel zugeordneten, sowie mit dem gewünschten Alarmgerät verbundenen Leitung von der Zentrale auf :die Steuerlei- tung und daraufhin eine Einschaltung des gewählten. Alarmgerätes bewirkt wird.
Die Geberstelle der Fernsteueranlage kann hierbei eine Relaisanordnung aufwei sen, die bei ihrer Erregung das Zeitschalt- werk einschaltet und den, den Steuerstrom führenden;
Stromkreis schliesst, wobei das Zeitschaltwerk nach einer bestimmten Zeit spanne die Relaisanordnung wieder entregt und den den Steuerstrom führenden Strom kreis wieder unterbricht. Diese Relaisanord- nung kann von zwei Druckknopfkontakten erregt werden,
von denen der eine für die Einleitung eines Daueralarmes und der an dere für die Einleitung eines intermittieren- den Alarmes bestimmt ist.
Eine zweite Relaisanordnung kann für die Steuerung eines zwiseben. Steuerleitung und einer die Impulse bezw. den Steuerstrom führenden Leitung befindlichen Hauptsehal- ters vorgesehen sein,
die vom lnnpulsigeber er regt und von dem Zeitschaltwerk nach einer bestimmten Zeitspanne wieder entregt wird.
Die beiden Relaisanordnungen können auch, um einen eingeleiteten Steuervorgang zu jeder Zeit wieder rückgängig zu machen, von einem handbetätigten Unterbrecherkon- takt entregt werden.
Die Zentrale der Fernsteueranlage enthält zweckmässig eine Kontaktwähleranordnung, die von einem von den Impulsen gesteuerten Relais in eine dem gewünschten AlaTmgerät zugehörige Stellung ,
gebracht und von einem vom Steuerstrom beeinflussten Relais erregt wird. Durch die Erregung der Kontakt- wähleranordnung wird eine Umschaltung der mit dem gewählten Alarmgerät verbundenen Leitung von der Zentralstelle auf die Steuer leitung bewirkt.
Bei Sammelalarm, @d. h. bei gemeinsamer Auslösung aller Alarmgeräte gelangt die Kontaktwähleranordnung in eine Stellung, in der sämtliche mit den Alarm- geräten verbundene Leitungen von der Zen trale auf die,Steuerleitung umgeschaltet wer den.
In der Zeichnung ist in einem Ausfüh- rungsbeispiel eine F$rnsteueranlage, und zwar eine Sirenenanlage zur Darstellung ge- bracht, bei .der die Fernsteuerung der Sirenen unter Verwendung des Telefonnetzes ge schieht.
Die Fernsteueranlage enthält in der Ge berstelle I einen Impulswähler J, eine Relaäs- anordnung R,, ,eine Relaisanordnung R2 und ein Zeitschaltwemk Z, .in der Telefonzentrale II ein Gleichstromrelais G, ein Wechsel- stromre-Iais W,,
ein Schrittschaltwerk S, eine Kontaktwähleranordnung g und ein Um- schaltrelais U, sowie in der Empfangsstelle III ein Telefon T, ein Wechselstromredais WZ und eine,Sirene Si.
Der Impulswähler J weisst zwei Kontakte i,, i2 auf, von denen bei in Tätigkeit befind licher Wahlscheibe a Ader erste geschlossen und der zweite entsprechend :
der gegebenen Impulszahl unterbrochen wind. Bei Errei chung der Ruhestell ng ,der Wählerscheibe a befinden sieh die Kontakte il, i2 wieder in der aus, der .Zeichnung ersichtlichen Stellung.
Die ReIaisanorduung B, besitzt Druek- knopfkontwkte b,, b2, einen Unterbrecherkon- takt b3, ein Relais d mit Kontakten d,, d2, ein. Relais e mit Kontakten e,, e2,
ein Relais <I>f</I> mit Kontakten f,., f2, ss, ein Relais <I>h</I> mit einem Kontakt h,, sowie den jeweiligen Schaltzustand kennzeichnende Signallampen <I>1, m,</I> n.
Die Relaisanordnung R, enthält ein Relais o mit Kontakten o,, o2 und ein. Relais p mit einem Doppelkontakt p,.
Das & itslehaltwerk Z weist zwei Zeit motoren<I>r, t</I> auf, von denen de ernste Kon- tekte r,, r2 und der zweite einen periodisch unterbrochenen Kontakt t, steuert.
Das von einem Kontakt g, des Gleich- stromrelais G gesteuerte SchriUschaltwerk S weist einen Schleifkontakt s, und zwei Kon- taktrelais, s2, s3 auf.
Das Kontaktrelais s2 bewirkt auch bei Erregung eine Verstellung desRTI ID="0002.0251" WI="23" HE="3" LX="1286" LY="2010"> Kontaktarmes des Schleifkontaktes s,.
Die KontaktWähleranordnung g zeigt einen Kontaktwähler ls,, einen von diesem gesteuerten Nullstellkontakt k2, ein Relais v mit Kontakten v,, v2, ein. Relais x mit e1Jnem Kontakt<I>x,
</I> und ein Relais<I>y</I> mit einem Dop- p-elkonta:kt y,. Die Erregung der Kontakt- wähleranordnung K erfolgt durch den Kon takt w, des Wechs@elstromrelais <I>W,.</I> In der Zeichnung ist nur ein Relais. y mit dem Dop pelkontakt y, zur Darstellung gebracht.
Es ist klar, dass selbstverständlich mit jedem Kontakt der Kontaktreihe des Kontaktwäh lers k, ein solches einer Sirene zugeordnetes Relais verbunden ist. Ubenso ist auch eine den vorhandenen ,Sirenen entsprechende Art zahl Umschaltrelais L' mit einem Doppelkon takt z4, vorgesehen, die alle an den Strom kreis des Kontaktes x, angeschlossen sind.
Da die dargestellte Fernsteueranlage mit zwei. Strömen verschiedener Stromart, und zwar mit Gleichstrom und Wechselstrom arbeitet, sind dort wo es notu.#endig ist, für die Sperrung @d;
es Gleichstromes Konden satoren e, und für die,Sperrung -des Wech- selstromes, Drosselspulen e2 eingeschaltet. Es sei hierbei gleich erwähnt, dass natürlich an Stelle des Gleichstromes, auch ein Wechsel- strom treten kann,
der jedoch dann eine von dem andern Wechselstrom verschiedene Fre quenz besitzen russ,.
Die Verbindung der einzelnen: Wirkungs- mittel in der Schaltanordnung der Fern- steueranlagge miteinander geht ohne weiteres aus der Zeichnung kla=r hervor, so dass auf diese nicht näher eingegangen zu worden braucht. Auch ist aus der Zeichnung klar ersichtlich,
in welcher Weise der Anschluss der einzelnen Stromquellen in der Schaltann ordnung erfolgt.
Zur Einleitung eines Alarmes an einen bestimmten Empfangsort russ in ;der Geber stelle I die Wählerscheibe a des Impul,swäh- lers J entsprechend verstellt werden. Es sei angenommen, dass; auf der Wählerscheibe a die Zahl 4 ;
gewählt wird. Bei Betätigung der Wählerscheibe a wird dann der Arbeitskon- takt i, geschlossen und der Ruhekontakt i2 viermal unterbrochen.
Durch .die Schliessung,des Arbeitskontak <I>tes i,</I> wird das Relais o erregt und, damit dessen. Arbeitskontakte o,, o2 geschlossen. Der Kontakt o, bewirkt dann ;
die Schliessung eines Haltestromkreises + o, o" b3, r2, -, so dass, das zugehörige Relais o bei, nach Rück kehr der Wählerscheibe a erfolgter Unter- brechung des Kontaktes i,
geschlossen bleibt. Weiterhin wird durch den Arbeitskontakt o2 das Relais p erregt. Der Doppelkontakt p, wird daher,dde Steuerleitung j, müder Lei- tung j2 verbinden., wodurch die .Steuerleitung j,
über die Steuerleitung j2 an die Gleich stromspannung EZ angeschlossen wird.
Durch die Herstellung der Verbindung zwischen Steuerleitung j, und Leitung j, wer den daher von ;
dem Impulswähler J vier Gleichstromimpulse auf die Steuerleitung j, übertragen. Das in der ZenIrale II befind- liche G wird somit von den ankommenden vier Gleichstromimpulsen erregt und denenIsprechend; viermaä umge schaltet.
Das Schrittschaltwerk S und damit auch der mit diesem .gekuppelte Kontakt- WähIer k, werden, dann in eine ;diesen Impul sen entsprechende .Stellung ;.gebracht, d. h.
der Kontaktarm ,d-es Kontaktwählers k, wird auf Iden mit ;dem Relais y verbundenen Kon- takt,der Kontaktreihe des. Kontaktwählers. k, zum Aufliegen kommen.
Nach Aussendung der vier Gleichstromimpulse wird, @da auf der Geberstelle I die Leitung j2 der Gleichstrom quelle E2 durch ;
den Ruhekontakt i2 geschlos- sen bleibt, das in der Zentrale befindliche Gleichstromrelais G terregt bleiben, wobei (der Kontakt g, die linkeStellung einnimmt.
Zwecks Einschaltung der gewählten Sirene russ, nunmehr entweder der Druck knopfkontakt b, für den intermittierenden, den sogenannten Fliegeralaun, oder der Druckknopfkontakt b2 für den Dauer-, den sogenannten Endalarm niedergedruckt wer den.
Beim Niederdrückendes Druekknopfkon- taktes b, wird durch den obern Kontakt ein Stromkreis -f-, d, b,, - fürdass Relais. d und durch den untern Kontakt ein .Stromkreis -I-, e, f2, bi, - für dass; Relais, e geschlossen.
Der Arbeitskontakt d, bewirkt dann ein. Schliessen eines Haltestromkreises, -(-, d, d,, b3, r2, - für dieses, zugehörige Relais <I>d</I> und der Arbeitskontakt d2 ein Schliessen zweier ;
Stromkreise -I-, r ;bezw. t, d2, - und, +, h, <I>d2,</I> -, so,dass, die beiden Zeitmotoren <I>r</I> und <I>t</I> und das Relais h erregt werden.
Die Erregung des Relais e bewirkt durch den Arbeitskontakt e, :die Schliessung eines Haltestromkreises -I-, e, el, b3, r2, - und :
durch den Ruhekontakt e@ iclie Abschaltung des Druckknopfkontaktes b2 vom negativen Teil der Spannungsquelle, wodurch jetzt :eine Beeinflussung der Relaisanordnung R, :durch den D:ruckknopfkontakt b2 vermieden wird.
Durch ,die Erregung des Relais h und der Zeitmotoren r, t werden :der h, angezogen und die Motoren<I>r, t</I> in. Umlauf versetzt.
Dabei wird vom Zeitmotor r der Kontakt r, und :der Kontakt t, vom Zeit motor<I>t</I> geschlossen. Der vom Zeitmotor<I>t</I> periodisch unterbrochene Kontakt t, wird dann bei jedesmaligerSchliessung,die Wech- selstromspaunung E3 an :die Steuerleitung j, legen.
Dadurch werden also Wechselstrom- impulss:e ganz bestimmter Zeitdauer auf :die Steuerleitung j, übertragen.
Der :erste Wechselstromimpuls bringt nun in der Zentrale II das. Wechs@elstromrelais W, zum Ansprechen, dessen Arbeitskontakt w, einen .Stromkreis -a--, <I>w,, v,</I> - schliesst, so dass, das damit erregte Relais v die Ar- beitskontakte v,, v2 schliesst.
Der Kontakt v, bildet dann einen Haltestromkreis +, k2, <I>v,,</I> v, - für das Relais v. D:emgemäss@ haben dann weitere, durch :
die ankommenden Wech- seIstromimpulse hervorgerufene Schliessungen bezw. Unterbrechungen des Kontaktes w, auf das Relais v keinen Einfluss mehr.
Weiter hin wird durch :den Arbeitskontakt v2 der Stromkreis -f-, v2, y, - geschlossen, so dass der mit der Telefonleitung j3 verbundene Doppelkontakt y, durch das erregte Relais <I>y</I> von der Telefonzentralleitung j4 abgeschal- tet und mit der Steuerleitung j, verbunden wird.
Der von der Wechselstromquelle E3 her rührende, durch den Kontakt t, penod2sch unterbrochene @Stenerwechselstrom gebangt daher jetzt auch auf die Telefonleitung j3. Das Relais WZ in der :
Station ITI wird daher von diesem Steuerstrom erregt und mittels des Kontaktes w2 die Sirene Si entsprechend den ankommenden Wechselstromimpulsen ein- und ausschalten, wodurch von der Sirene Si ein inseiner Tonhöhe geänderter Heulton hervorgerufen wird.
Nach einer bestimmten Zeitspanne, bei- spielsweise nach drei Minuten., wird in :der Geberstelle der Ruhekontakt r2 von @diem. Zeit motor<I>r</I> unterbrochen. Die Relais<I>d, e, o</I> werden :dann, da diese über den.
Kontakt r2 mit der negativen Seite der Spannungsiquelle verbunden sind, entregt. Hierdurch wird eine Entregung des Relais p und damit eine Ab- schalteng der Steuerleitung j, von der Lei- teng j2 erfolgen.
Das Relais h und,die zwei Zeitmotoren<I>r, t</I> bleiben jedoch noch erregt, da diese über den; geschlossenen Ruhekontakt r, :des Zeitmotors. r mit dem negativen Teil der Spannungsquelle verbunden sind.
Durch die Abschaltung der .Steuerleitung j, von, der Leitung j2 fällt sowohl :
die Span nung E2, els1 auch ,die Spannung E3 aus, so dass, die Sirene Si zum Stillstand gelangt und .das Gleichstromrelais G, sowie :das: Wech:sel- stromrelaais W, entregt werden.
Nach der Entregunig id@es Gleichstromrelais G gelangt :der Kontakt g, wieder in die rechte Stellung. Das Schrittschaltwerk S wird somit erregt und zufolge ider :Selbstunterbrechersehastung dessen Kontaktarm in die Anfangsstellung zurückgeführt.
Durch die Erregung dies, @Schrittschalt- werkes S gelangt auch der Kontaktarm: :des Kontaktwählers 1c, in seine Anfangsstellung, in der :er wieder den Nullstellkontakt k2 un terbricht.
Diese Unterbrechung des Nullstell- kontaktes 7c. bewirkt wiederum eine E:nt- regung ödes Relais v, wodurch ,die Kontakte v,, v2 geöffnet werden.
Beim Zurückgehen des Kontakarmess des Kontaktwählers lc, wurde natürlich, auch :das Relais, yspan nungslos und damit :dessen Doppelkontakt y, wieder müdem Doppelkontakt u, verbunden. In der Zentrale II haben dann sämtliche Teile wieder die aus :der Zeichnung ersichtliche Stellung eingenommen.
Kurz nach Unterbrechung des Kontaktes r. des Zeitmotors r der Geberstelle I wird auch der bei der Einschaltung,des Zeitmotors t geschlossene Kontakt r1 von dem Zeitmotor r wieder unterbrochen, so dass nunmehr auch das Relais h und die beiden Zeitmotoren <I>r,
t</I> entregt werden. Es nehmen dann auch in der Geberstelle I sämtliche Teile wieder die aus der Zeichnung ersichtliche Stellung ein.
Zur Auslösung des Endalarmes wind nach der bereits beschriebenen Wahl des ge wünschten Alarmgerätes .der Druckknopf- kontakt b2 niedergedrückt. Es wird .dann durch den obern Kontakt ein Stromkreis -I-, <I>d,</I> b2, e.,
- für das Relais <I>d</I> und durch den untern. Kontakt ein Stromkreis e2, - für das Relais f geschlossen.
Die Erregung des Relais d bewirkt, wie bereits beschrieben, die Schliessung der Strom kreise für,das Relais h und die beiden Zeit motoren<I>r,</I> t.. Die Erregung des Relais<I>f</I> führt mittels (des Arbeitskontaktes f, die Schliessung eines Haltestromkreises -I-, f, f1, b3, r2,
- mittels des Ruhekontaktes f 2 die Ausschaltung des Druckknopfkontarktess bl und mittels des Arbeitskontaktes f 3 das Kurz schliessen des Kontaktes t1 .des Zeitmotors t herbei.
Eine Eiuwixkung des D:ruckknopf- kontaktes b, auf die Relaisanordnung B1 ist dann durch den unterbrochenen Ruhekontakt f 2 nicht möglich. Durch das Kurzschliessen des Kontaktes t1 von dem Kontakt f 3 wird der zur Aussendung gelangende Steuerstrom nicht mehr intermittierend unterbrochen.
Die Gleichstromimpulse und der Steuer- w echselstrom betätigen das Relais y der Zen trale II in der gleichen Weise,
wie bereits bei Aussendung eines intermittierenden Steuerstromes. Ebenso erfolgt auch @die Ab schaltung der Relaisanordnung B1 in der Ge berstation I und die Zurückstellung des Schrittsehaltwerkes rS' bezw. der Kontakt wähleranordnung g in der .gleichen Weise wie vorher.
Bei Sammelalarm, d. h. bei Auslösung aller Alarmgeräte wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch den Impulswäh ler J nur ein Impuls gegeben. Der Kontakt arm des Kontaktwählers 1c, gelangt dann nur auf .den zweiten Kontakt, also auf den, Kon- takt, der mit dem Relais x verbunden ist.
Demzufolge wird bei Eintreffen @dess. Steuer- wechselstromes in der Zentrale da & -dann er- regte Relais x ,den, Ruhekontakt x1 unterbre- chen, wodurch sämtliche,
den einzelnen Sire- nen zugeordnete Relais U spannungslos wer den. Die zu diesem Relais U zugehörigen Umschalter u1 werden daher alle mit ihren Telefonleitungen j3 verbunden, s o @dass auf den Empfangsstellen III alle Sirenen Si zum Ansprechen kommen.
Jeder einmal eingeleitete @Sendevorgang kann in der Geberstelle I durch Betäü bgung des Unterbrecherkontaktes b3 unterbrochen werden.
In. .einem solchen Fall werden näm- lich die Relaisanordnungen R1, R2 von. dem negativen Pol der Spannungsquelle abge schaltet und damit entregt. Diese Entregung der Relaisanordnungen R,,
R2 bewirkt eine Absehaltung der Leitung j2 von der Steuer leitung j1, wodurch eine Aussendung des Im puls- bezw. Steuerstromes, nach den Stellen II und III unterbunden wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur .gemeinsamen und: selek- tiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an bereits bestehende, von einer Zen, tralstelle strahlenförmig ausgehende Lei- tungen, insbesondere Telefonleitungen an geschlossen sind, ,dadurch ,gekennzeich- net,@dass von -einer Geberstelle über eine besondere Steuerleitung ausgesandte Im pulse bestimmter Anzahl in der Zentral- stelle die mit dem gewünschten Alarm- ,gerät verbundene Leitung auswählen. und ,dass. ein ebenfalls von der Geberstelle über die Steuerleitung ausgesandtex Steuerstrom die Umschaltung der ge wählten Leitung von der Zentralstelle auf -die Steuerleitung und ,d ,Taufhin eine Einschaltung des angeschlossenen Alarm gerätes bewirkt und dass, in,der Geber- stelle der Sendevorgang nach einer be- stimmten Zeitspanne unterbrochen wird. Il.Fernsteueranlage zur Aussfühmlng ödes Verfahrens nach Patentanspruch I, da- durchgekennzeichnet, dass RTI ID="0005.0246" WI="4" HE="4"LX="1537" LY="2147"> in. der Geber- stelle ein die Impulse erzeugender Im- pulswähler,die Aussendung des Steuer- stromes bewirkende Maisanordnungen, ein den Sendevorgang unterbrechendes Zeitschaltwerk und in der Yentrale je einem Alarmgerät zugeordnete Schalt- mittel vorgesehen sind, wobei,äme ankom menden Impulse das gewünschte ,Schalt- mittel auswählen und der Steuerstrom ,das ,gewählte Schaltmittel erregt, wo durch eine Umschaltung der, diesem Schaltmittel zugeordneten,sowie mit dem gewünschten Alarmgerät verbunde nen Leitung von der Zentrale auf die Steuerleitung und .daraufhin eine Ein- schaltung des gewählten Alarmgerätes bewirkt wird. UNTERANSPRüCHE 1.Fernsteueraalage nach Patentauspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Geberstelle eine Relaisanordnung (durch deren Erregung das Zaitschaltwerk ein schaltet und den den :Steuerstrom füh renden Stromkreis schliesst und @dass, das Zeitsehaltwerk nach einer bestimmten Zeitspanne diese Relaisanordnung wieder entregt und den den Steuerstrom füh renden ,Stromkreis wieder unterbricht. 2-. Fernsteueraulage nach Patentaaspruch II und Unteransprueh 1, dadurch gekenn- zeichnet, da.3 in der Gebeastelle ,die das Zeitachaltwerk beeinflussende Relaisan- ordnungdurch zwei D.ruckkuopfkontakte erregt wird,von denen der eine für cdie Einleitung eines Daueralarmes und der andere für die Einleitung eines inter- mittierenden Alarmes bestimmt isst. B.Fernsteueranlage nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der Gaberstedlareihe mit jedem Druckknopfkontakt ein jeweils von dem andern Druokknopfkontakt ge- steuerter Vorkontakt liegt. 4.Fernsteueranlage nach Patentanspruch II und Unterausspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet,dass in der Geberstelle eine zweite Relaisanordnung für die Steue- rung eines zwischen Steuerleitung und einer die Impulse bezw. den;.Steuerstrom führenden Leitung befindlichen Haupt- schalten vom Impulswähler erregt und von dem .Zeitschadtwerk nach einer. be- stimmten Zeitspanne wieder entregt wird. 5.Femsbeueranlage naoh Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass, in der Gebeustelle .die beiden Relaisanordnungen auch von einem handbetätigten Un.terbrecherkon- takt überwacht werden. 6.Fernsteueranlage nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass in der Geberstahle das Zeit- sohaltwerk die intermitkerende Unter brechung des den Steuerstrom führenden Stromkreises bewirkt,die durch den Druckknopfkontakt für den Daueralarm aufgehoben wird. 7. Fernsteueranlage nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, @dass, in der Zentralstelle eine Kontraktwäbleran.ord- nung- von einem von den Impulsen ge steuerten Relais,in eine dem gewünsch- ten Alarmgerät zugehö:riga Stellung ge bracht und von einem, vom .Steuerstrom beeinflussten Relaiserregt wird, und, ,d@ass die Erregung der Kontaktwähleranord- nung ,eine Umschaltung der mit dem ge wählten Alarmapparat verbundenen Lei tung von,der Zentralstelle auf die Steuer- leitung bewirkt.B. Ferwteueraailage nach Patentampmch 1I und Unteranspruch 7, ,dadurch gekenn- zaiohuet, dass in der ZentraloWle in einer bestimmten Stellung der Kontaktwähler- anordnung, bei .dessen Erregung sämt liche mit den Alaxmgeräten verbundenen;Leitungen von,der Zentralstelle auf die Steuerleitung umgeschaltet wanden. 9. Fernsteueranlage nach Patentanspruch II und Unteraaspruch 8,dadurch gekenn- zeichnet"dass. in .der Zentralstelle die Um schaltung sämtlicher Leitungen auf die Steuerleitung durch die von derRTI ID="0006.0254" WI="13" HE="4" LX="1798" LY="2050"> Wähler- kontaktan:ordnung bewirkte Entregung eines unter Ruhestrom befindlichen Schaltrelais bewirkt wird.
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| CH194303D CH194303A (de) | 1937-02-25 | 1937-02-25 | Verfahren zur gemeinsamen und selektiven Fernsteuerung von Alarmgeräten, die an bereits bestehende, von einer Zentralstelle strahlenförmig ausgehende Leitungen, insbesondere Telefonleitungen angeschlossen sind. |
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