CH194312A - Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben. - Google Patents
Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.Info
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Description
Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Notall- hülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer 3fe- tellhülle, insbesondere aus Aluminiumfolien, sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung derselben.
Genuamittel. empfindliche Chemikalien, aroma tische Stoffe wie auch lichtempfind liche Materialien werden meistens in Blech packungen aufbewahrt und in den Verkehr gebracht. Das luftdichte Verschliessen solcher Blechpackungen erfolgt meistens durch Ver löten oder Verkleben ihrer Fugen. Solche Blechpackungen sind oft teuer und auch schwer, und zu ihrer Herstellung ist ein er heblicher Material- und Arbeitsaufwand er forderlich.
Das schwere Gewicht der Blech packungen wirkt sich infolge der erhöhten Transportkosten und beim Export infolge der grösseren Zollspesen ungünstig auf den Preis der Ware aus, da, die Packungen meist zum gleichen Satz wie die verpackte Ware selbst verzollt werden müssen.
Es ist bereits be kannt, zum Beispiel Teekisten mit Bleifolien auszuschlagen und - besonders bei Übersee- transporten - durch Verlöten der Folien eine luftdichte Umhüllung der Waren zu schaffen.
Auch verwendet man dünngewalzte Zinnblätter und im letzten Jahrzehnt in er höhtem Masse Aluminiumfolien als Waren umhüllung. Diese äusserst :
dünnen Metall folien, die nur Tausendstel von Millimetern stark sind, lassen sich beim Bilden der Pak- kung nur auf sehr umständliche Weise ver löten, so dass- das Lötverfahren kaum ange wendet werden kann. Insbesondere aber bei der Verwendung von Aluminiumfolien, -die sich bekanntlich kaum verläss'lich verlöten lassen, sind diese Schwierigkeiten fast un überwindlich.
Aus diesem Grunde verwendet man Aluminiumfolien meistens nur als Wa renumhüllung in :der Weise, dass, man die Nähte der gebildeten Umhüllung lediglich faltet.
Durch die Faltungen hindurch kann die Ware austrocknen oder Feuchtigkeit auf nehmen, so dass der erreichte technische Zweck nur sehr gering ist. Nur als dekorati- ves Ausstattungsmaterial kommt die Metall folie voll zur Geltung.
In Zigarettenschaehteln zum Beispiel sind Aluminiumfolien eingelegt, .die auch nur einem ästhetischen Zweck dienen, während der technische Zweck nur mangelhaft erfüllt wird.
Auch ist bekannt, dünngewalzte Metall folien zur .mechanischen Verstärkung mit Papier zu verbinden oder sie mit einer Schicht aus Zelluloseabkömmlingen zu ver sehen.
Aus diesem Verbundstoff stellt man durch Verkleben Tüten und dergleichen Ver packungen her. Aluminiumfolien zum Bei spiel lassen sich mit gewöhnlichen Bindemit teln nicht kleben, insbesondere nicht, falls. es sich um kleine, streifenförmige Flächen han delt.
Bildet man Verpackungen aus Alumi niumfolien oder aus mit andern Materialien in Verbindung ,gebrachten Aluminiumfolien, so isst es. auch nicht ratsam, zum Verkleben Kitte zu verwenden, weil diese flüchtige Lö- sungsmittel enthalten, .die die aromatischen Stoffe oder Genussmittel beeinträchtigen können.
Hinzu kommt, dass es erhebliche Zeit in Anspruch nimmt, bis dieser Kitt verläss- lich bindet; infolge des metallischen Werk stoffes geht das Verflüchtigen der Lösungs- mittel nur sehr langsam vor sich, so dass der Klebstoff lange Zeit weich bleibt.
Als bekannt wird auch vorausgesetzt, dass man bereits dünngewalzte Aluminiumfolien mit Überzügen aus Zelluloseabkömmlingen versehen hat; ferner, dass man auf Träger aller Art solche Klebstoffe aufgebracht hat, die nach dem Erstarren und Trocknen in Wärme wieder aufweichen und klebend wer den.
Mit,der vorliegenden Erfindung wird eine mit M,etallfolienhülle versehene Packung vor geschlagen, die die verpackte Ware vollkom men luftdicht umhüllt, und in der nicht nur feste Körper, sondern auch flüssige Substan zen verlässlich verschlossen, transportiert und in. den Verkehr gebracht werden können.
Die erfindungsgemässe Packung besitzt eine dünngewalzte, weiche, biegsame Metall hülle, insbesondere aus Aluminiumfolien. Die Packung kann mit Hilfe solcher Metall- blätter beispielsweise in der Weise gebildet werden, dass zuerst in einem Arbeitsgang diejenigen Stellen der Metallblätter,
die bei Bildung der Packung zusammengeklebt wer den sollen, mit einer Schicht aus wärmepla stischen Stoffen versehen werden, die auf der Folie auftrocknet. Bei Bildung der Packung wird .die Schicht an .den zu3ammenzu:kleben- den Stellen durch Wärmezufuhr und Druck nochmals aufgeweicht und das Verkleben vorgenommen.
Man kann auch so verfahren"dass man,die wärmeplastische jSchicht auf die .ganze Fläche der zur Bildung,der Packung dienen- ,den Metallfolien aufträgt und das Verkleben der Nähte an den, vorher bestimmten Stellen durch Zufuhr von Wärme und Druck vor nimmt.
An den, Stellen, wo keine Einwir kung von Wärme und Druck stattfindet, bleibt,die wärmeplasti@sehe Schicht selbstver ständlich trocken und bietet ,der Packung gleichzeitig weitere Vorteile, indem sie die Folie gegen chemische Angriffe und- die ver packte Ware in erhöhtem Masse gegen den Einfluss des Metalles schützt.
Hierzu kommt noch, dass insbesondere sehr dünne Alumi- niumfolien von zum Beispiel nur einigen Tausendsteln von Millimetern Stärke porös und dampfdurchlässig sind; durch -die wärmeplastische Schicht nun werden die Po ren .der Folien verstopft und die Folien auf diese Weise dampfundurchlässig gemacht.
Selbstverständlich wird durch den Überzug auch: .die mechanische Reissfestigkeit,der Fo lie erhöht.
Zusammengefusst, bietet demnach die zu- letzt angeführte Metallfolienpackung fol gende Vorteile: 1.
Die Metallfolie wird, auch wenn sie sehr dünn ist, dampfundurchlässig; 2. sie gewinnt eine erhöhte mechanische Reissfestigkeit; 3. sie wird gegen ehemis.che Angriffe ge schützt und 4. das Verkleben erfolgt an ge Tünschter Stelle durch Wärme und Druck.
Die so vorbereiteten Folien haben das Aussehen gewöhnlicher Metallfolien. In ihrem Charakter hat sich nichts .geändert. Selbstverständlich kann die wärmeplastische Schicht auch gefärbt sein. Als wärmepla stische Schicht sollen insbesondere Lacke aus Harzen, I%unstharzen, Gemische aus Zellu- loseabkömmlingen mit entsprechenden Weich machungsmitteln usw. verwendet werden.
Der Schmelzgrad des Überzuges. muss den: je weiligen Erfordernissen angepass.t werden. hie Herstellung solcher wärmeplastischer Überzüge wird als bekannt vorausgesetzt.
Die Bildung .der Packung gemäss der vor liegenden Erfindung soll vorzugsweise sö er folgen, dass. bei den zu verklebenden Nähten wärmeplastische Schicht sich mit wärmepla- stischer Schicht verbindet.
Zum Beispiel wird ein zugeschnittenes Metallblatt in der Weise gefaltet, dass die wä.rlneplastisehe Schicht der Folie auf der Innenseite der Passkung liegt, so da.ss wärmeplastische Schicht auf wärme plastische Schicht zu liegen kommt.
Führt man einen erwärmten Gegenstand wie ein Plätteisen., eine geheizte Schiene oder ein Rädchen an den zusammenzuklebenden Stel len über die Folie, indem man einen Druck dabei ausübt, so erfolgt das Zusammenkle ben und die Bildung .der Packung, deren Verschliessen nach Einbringen. der Ware auf die gleiche Weise vorgenommen; wird.
Man kann die Packungshülle auch aus zwei Zuschnitten formen, indem man zwei mit wärmeplastischer Schicht versehene Me- ta.llfolienblätter so aufeinanderlegt, dass die wärmeplastischen. Schichten .gleichzeitig die zu bildende Packung auskleiden.
Mit einem erwärmten Gegenstand wird die Folie unter Druck verklebt. Dies kann auch mit Hilfe eines Formwerkzeuges geschehen, das innen hohl ist, so dass die Bildung, sowie das Ver schliessen der Packung in .einem Arbeitsgang mit einem Druck vor sich gehen kann.
Verwendet man Metallfolien, bei denen die wärmeplastische Schicht nur an den zu verklebenden Stellen aufgetragen ist, so soll das zur Bildung der Packung ,dienende Form werkzeug annähernd die .gleiche Form haben wie die Schablone,, mittels welcher die wärmeplasais,ch,e Schicht aufgetragen wurde.
Die bei der, erfindungsgemäss@ h ergestell- ten Packung rings herum entstandenen Nähte bezw. Klebstellen, die durch das Verkleben ziemlich steif geworden sind, können aufge bogen werden und bilden eine mehr oder weniger steife Umrandung :der Packung. Die zusammengeklebten und steif gewordenen Ränder .der Päckung eignen sich sehr gut zum leichten Aufreissen, das, in grader Linie erfolgt.
Verwendet man zur Bildung der Pak- kungshülle Folien, die in ihrer ganzen Fläche mit wärmeplastischer Schicht bedeckt sind,, so wird es häufig erforderlich sein, an den Stellen, wo die Packungshülle mit .der Ware in Berührung kommt, ein Deckblatt -einzu ordnen,
damit nicht etwa d ie Ware beim Bil den und Verschliessen der Packung an der Metallumhüllung klebt. Zu diesem Zweck kann auch eine Metallfolie eingeordnet wer den, die die Ware vor dem Zusammenkleben mit dem innern Teil der Packungshülle schützt. Bei entsprechender maschineller Einrichtung wixd .dies jedoch nicht immer erforderlich sein.
In die erfindungsgemässe Packung können in bekannter Weise versteifende Mittel ein geordnet sein. Die versteifenden Mittel kön nen; zum Beispiel .Seitenwände der Packung bilden.
Mit Hilfe der wärmeplastischen Schichten können die versteifenden Mittel auch in die Packungshülle eingeklebt wer den, so dass die so .geformte Packung an S.tei- figkeit gewinnt. Auch können die verstei fenden Mittel gleichzeitig zum Aufreissen der Packung dienen.
Das Einordnen von Auf reissfäden in der Packung kann ohne weiteres erfolgen, und der Aufreissfaden kann mittels der wärmeplastischen Schicht in die Pak- kungshriil.le selbst eingeklebt werden.
Will man die Herstellung der Packung in Grossfabrikation vornehmen, so geschieht dies vorzugsweise in der Weise, dass man die Packungshülle aus zwei von Abwiakelrollen laufenden: Bändernd. h. Metallfolien-bahnen, bildet, wobei die Ware auf das untere, sich fortlaufend bewegende Band gelegt wird. Darüber verläuft mit der gleichen Geschwin- digkeit das zweite Band.
Die auf die bei den Bänder aufgetragenen wärmeplastischen Schichten sind einander zugekehrt, und die Bildung .der Packung wird durch ein geheiz tes Färmwenkzeug, wie eine Schiene oder ein Rad, fortlaufend an vorgesehenen Stellen vorgenommen.
Die Verpackung der Ware kann zum Bei spiel auf einem Transportband erfolgen; auch kann ein rotierender Zylinder verwen- det werden.
Im Transportband bezw. im ro tierenden Zylinder, sind zweckmä-ssigerweise der zu verpackenden Ware entsprechende Vertiefungen vorgesehen, die etwa der Hälfte der Warendicke entsprechen, so, dass sich :die Klebenähte rings um .die Mitte der Höhe der Packung bilden.
Auch die versteifenden Mittel können vom Band aus fortlaufend in die Packung einge bracht werden.
Die Andrückfläaehe ödes zur Herstellung der Packung benutzten, geheizten Werkzeu- ges ist vorzugsweise mit nachgiebigen Mit teln überzogen. Als Überzug können Faser stoffe, wie Filz, Gewebelagen und derglei chen verwendet werden, die das vollkommene Verklebender Nähte bewirken.
Wie bereits früher angeführt, entsteht an den zusammengeklebten Stellen infolge .der zwei Metallfolien und der beiden wärmepla- stischen Schichten ein versteifter Rand.
In diesem versteiften Rand können Rillen ein gepresst werden, welche die Versteifung er höhen. Diese Einrillung kann rings um die Packung vorgenommen werden, so dass sie rahmenartig ist und der ganzen Packung einen festen: Halt gibt. Diese Einrillungen können auch aus Prägungen mit Texten, oder Verzierungen bestehen.
Es ist selbstverständlich möglich, aus ge- wöhnlichen,dünngewalzten Metallfolien eine weiche Packungsbülle zu bilden, und die zu verklebenden .Stellen je mit einem Band aus einer mit einer wärmeplastischen Schicht ver- sehenen Metallfolie zu überkleben.
Zur Bil dung der Packungshülle kann man auch Fo lien verwenden, die in bekannter Weise zur Erhöhung ihrer Reissfestigkeit mit andern Stoffen, z. B. Papier, Gewebe, Folien aus Zel- luloseabkömmlingen usw., versehen sind.
In diesem Falle bildet diese, die mechanische Reissfestigkeit der Folie erhöhende Schicht vorteilhafterweise die Aussenseite der Pak- kung, während die wärmeplastische :Schicht auf der Metallfolie auf der Innenseite der Packungshülle liegt.
Zur Herstellung der erfindungsgemässen Packung sollen vorzugsweise Aluminium folien in zweckmässiger Stärke verwendet werden. Man kann auch Folien verwenden, die äuf einer oder beiden Seiten lackiert sind; die wärmeplastische Schicht wird dann auf einer Seite der Folie aufgetragen. Der Schmelzpunkt des Lackes muss höher liegen als der Schmelzpunkt der wärmeplastischen Schicht.
Das Kleben bei Bildung der Pak- kung erfolgt dann vorteilhaft mit einem ge heizten Werkzeug, dessen Hitzegrad unter dem Schmelzpunkt des Lackes liegt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird auf beiliegende Zeichnung hingewiesen: Fig. 1 stellt eine erfindungsgemässe Pak- kung in Draufsicht dar; Fig. 2 zeigt dieselbe Packung im Schnitt x-y der Fig. 1.
Im vorliegenden Falle sind mit 1 und 2 die zwei Blätter bezeichnet, aus welchen die Phekungshülle gebildet ist, mit 3 die ringsherum mit plastischen Bindemit- teln verklebten Nähte, mit 4 die verpackte Ware.
Fig. 3 zeigt eine andere Packung, auch in einem Schnitt x-y der Fig. 1. Ringsherum sind mit 5 bezeichnete, versteifende Mittel in die Packung eingebracht.
Fig. 4 zeigt einen Zuschnitt, d. h. ein Blatt, aus welchem die. Packungshülle gebil det werden soll und bei welchem der wärme- plastische Klebstoff in bekannter Weise schablonenmässig an den zu verklebenden Stellen aufgebracht ist. Das Blatt ist mit 6, der wärmeplastische Klebstoff mit 7 bezeich net.
Fig. 5 zeigt .einen Zuschnitt, der gänzlich mit wärmeplastischer Masse bestrichen ist und der zum Verhindern .des Klebens der Ware mit e einem :die wä.rmeplasti:sche Schicht bedeckenden Blatt versehen ist, so dass rings herum ein zum Verkleben geeigneter Rand verbleibt. Der Zuschnitt, der die wärmepla stische Klebmasse trägt, ist mit. 8, das dek- kende Blatt mit 9 bezeichnet.
Fig. 6 zeigt im Schnitt eine zweiteilige Wärme- und Druckvozrichtung; eine Vertie fung im untern Teil 10 ist mit 11, das untere Blatt, aus welchem die Packungshülle zum Teil .gebildet wird, mit 12., die zu verparä- kende Ware mit 13, das .deckende Blatt mit 1 -, der obere Teil der Vorrichtung, in wel chem vorzugsweise ebenfalls eine Vertiefung vorgesehen ist, und das zur Vollziehung der Klebung geheizt werden kann, mit 15 be zeichnet.
Die Teile 10 und 15 werden unter Druck zusammengebracht und die Bildung der Packung wird so vorgenommen.
Fig. 7 stellt eine zur Bildung der Pak- Imng in fortlaufendem Arbeitsgang geeignete Vorrichtung dar. Von der Abwickelrolle 16 läuft eine untere Metallfolienbahn und von der Abwickelrolle 17 läuft eine obere Metall- folienha.hn, aus welchen die Packungshülle gebildet bildet werden soll.
Das über eine ortsfeste Unterlage 18 führende Transportband 18' W#wegt die von der Abwickelroll-e 16 a .blau- fen:de Bahn 19; die Waren 2,0 \werden auf diese Bahn gelegt; an der mit 21 bezeichne ten Stelle erfolgt durch Zusammenpressen .der obern und der untern Bahn die Bildung der Packung.
Die aus dünnen Aluminiumfolien 1;;,:steh.enden. von den Abwickelrollen 16 und 1 7 ablaufenden Bahnen sind an ihren gegen- c@ina.nder gerichteten Flächen mit in Wärme -#chmelzharen Überzügen versehen, so dass. ihre Ränder unter,d-em Drucke,der geheizten lind zum Beispiel mit einer Schicht.Schwamm- gummi überzogenen Walze zusammengeklebt werden.
Die einzelnen, zum Beispiel durch Perforationen. getrennten Packungen werden dann von den Bahnen gänzlich abgetrennt, st@i e.# durch irgend eine bekannte mecha- nische Einrichtung oder von Hand mittels einer Schere oder eines Messers.
Fig. 8 zeigt eine tütenähukche Packungs- hülle aus Metallfolie, 2 die durch Wärme einwirkung zusammengeklebte Verschluss naht und 3 die Einrillung, .die gleiehzeitige Prägung mit textlichen oder verzierenden Darstellungen sein kann.
Im vorliegenden Falle verläuft die Einrillung nicht durch die ganze Verschlussnaht, sondern wie an Stelle 4 ersichtlich, bleibt ringsherum nach ein un- geprägter Rand.
Fig. 9 zeigt die Vorrichtung, mit der die Enrillung vorgenommen wird, 6 ist .der un tere und 5 der obere Stempel, von .denen:
der eine positiv, der andere entsprechend negativ gebildet ist. Die zu verschliessenden, zusam- men,zuklebenden und einzurillenden Teile werden zwischen die beiden Stempel einge- führt und unter Druck und Wärme vereinigt und gepresst.
Fig. 10 und 11 zeigen eine luftdicht ver schlossene Packung, bei der die Einrillung rings um die Packung rahmenartig verläuft. 8 ist der zusammengeklebte Rand, 9 die Ein- rillung und 7 die Packungshülle selbst.
Die beiliegende schematische Zeichnung erläutert den grundlegenden Gedanken nur in den Hauptzügen und gibt dem Fachmann für .die konstruktive Ausbildung der Vor richtung, je nach Zweckmässigkeit, nur Hin weise. Die Vorrichtung muss selbstverständ- lich dem zur Verwendung gelangenden Mate rial angepasst werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher, biegsamer Metall hülle, insbesondere aua Aluminiumfolien, und mit einem durch Kleben gebildeten Ver schluss, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Packung durch in Wärme schmelzbare Binde- mittel verklebte Nähte hat und mit solchen verschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeich- net, ,dass die Packung aus :dünngewalzten Metallfolien ,gebildet ist, die in ihrer ganzen Fläche mit wärmeplastischer, die Packung auskleidender Masse bestrichen sind. 2.Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pak- kungshülle aus zwei Zuschnittblättern hergestellt ist, von denen einer ,den un tern, der andere den obern Teil der Pak- kungshülle bildet. 3.Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, :dass eines der Zusahnittblätber flachliegend, das zweite bedeckende Zuschnittblatt raum bildend gewölbt und so auf dem untern aufgeklebt ist. 4.Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Zuschnittblätter raumbildend ,gewölbt sind und die Verklebun,g sich ringsherum in der Mitte der Höhe der Packung be findet. 5.Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass, an den Klebestellen rillenartige Vertiefungen gebildet sind. PATENTANSPRUCH 1I: Verfahren zur Herstellung der luftdicht verschlossenen Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass. man zu nächst auf eine Metallfolie wärmeplastischen Klebstoff mindestens auf die Klebstelle auf trägt und durch Anwendung einer geheizten Vorrichtung .die Nähte zum luftdichten<B>Ab-</B> schliessender Verpackung verklebt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 6.Verfahren. nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass, man nach dem Aufbringen der Ware auf ein Metall.- folienblatt letzteres faltet. 7.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man zunächst schablonenmässig wärmeplastische Kleb- masse auf ein Metallfolienblatt aufträgt und trocknen lässt und in einem andern Arbeitsgang mit einem dem schaablonen- mässigen Auftrag angepassten geheizten Werkzeug .die Packung unter Druck formt. B.Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, -dadurch gekennzeich net, dass der Klebstoff auf zwei Metall folienblätter so aufgetragen wird, dass die Klebstoffsehichten sich bei Bildung der Packung decken. 9.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass die Bildung der Packung fortlaufend mittels zweier M etallfolienbahnen erfolgt und .die ein zelnen Packungen nach Verpacken und luftdichtem Verschliessen der Ware in .der Packung fortlaufend hergestellt wer den. 10.Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den einzelnen Packun gen das Abtrennen erleichternde Perfora tionen vorgenommen werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch ,gekennzeich net, dass nach dem fortlaufenden Ver- packen und luftdichten Verschliessen der Ware die einzelnen Packungen fortlau fend abgetrennt werden.PATENTANSPRUCH III: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass .die die Verklebung der Packung bewerkstelligende Vorrichtung zwei die Packung pressende Teile hat, die :das Ver kleben .der Hüllenränder unter Druck und Wärme ausüben. UNTERANSPRüCHE 12.Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass, jeder .der ,genannten Teile der Verklebevorrichtung eine der Ware entsprechende Aushöhlung besitzt.13. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tiefe jeder der beiden Aushöhlungen etwa .der Hälfte der Dicke der zu verpackenden. Ware entspricht. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass, die Vor richtung eine Abwickelrolle besitzt, von welcher eine den untern Teil der Packung bildende Metallfolienbahn fortlaufend über eine gegen Druck von oben abge stützte, den einen pressenden Teil bil dende Transportvorrichtung geführt wird,und dass ein den andern pressenden Teil bildendes Wärme- und Druckwerk zeug eine ebenfalls von einer Abwickel- rolle ablaufende, den obern Teil der Pak- kung bildende Metallfolienbahn fortlau fend an einer bestimmten Stelle auf die Ware und die untere Bahn drückt und verklebt.15. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Wärme- und Druck- werkzeug ,der zu verpackenden Ware eng sprechende Aushöhlungen besitzt. 16.Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, .dass das Wärme- und Druok- werkzeug mit einem elastischen Überzug versehen ist.
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1936
- 1936-07-20 CH CH194312D patent/CH194312A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207867B (de) * | 1961-08-12 | 1965-12-23 | Riegel Paper Corp | Behaelter fuer Speckscheiben |
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