CH194312A - Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben. - Google Patents

Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.

Info

Publication number
CH194312A
CH194312A CH194312DA CH194312A CH 194312 A CH194312 A CH 194312A CH 194312D A CH194312D A CH 194312DA CH 194312 A CH194312 A CH 194312A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pack
goods
airtight
dependent
metal foil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rado Leopold
Original Assignee
Rado Leopold
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rado Leopold filed Critical Rado Leopold
Publication of CH194312A publication Critical patent/CH194312A/de

Links

Landscapes

  • Packages (AREA)
  • Wrappers (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer     Notall-          hülle,    Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine luftdicht verschlossene     Packung    mit  dünngewalzter, weicher und biegsamer     3fe-          tellhülle,    insbesondere aus Aluminiumfolien,  sowie ein Verfahren und eine Vorrichtung  zur     Herstellung    derselben.  



  Genuamittel. empfindliche Chemikalien,       aroma    tische Stoffe wie auch lichtempfind  liche     Materialien    werden     meistens    in Blech  packungen aufbewahrt und in den Verkehr  gebracht. Das luftdichte     Verschliessen    solcher  Blechpackungen erfolgt meistens durch Ver  löten oder Verkleben ihrer Fugen. Solche  Blechpackungen sind oft teuer und auch  schwer, und zu ihrer Herstellung ist ein er  heblicher     Material-    und     Arbeitsaufwand    er  forderlich.

   Das schwere     Gewicht    der Blech  packungen wirkt sich infolge der erhöhten       Transportkosten    und     beim    Export infolge der  grösseren Zollspesen ungünstig auf den     Preis     der Ware aus, da, die Packungen meist zum  gleichen Satz wie die verpackte     Ware    selbst    verzollt werden müssen.

   Es ist     bereits    be  kannt, zum Beispiel Teekisten mit     Bleifolien     auszuschlagen und -     besonders    bei     Übersee-          transporten    - durch Verlöten der Folien       eine        luftdichte    Umhüllung der Waren zu  schaffen.

   Auch verwendet man     dünngewalzte          Zinnblätter        und    im     letzten    Jahrzehnt in er  höhtem     Masse        Aluminiumfolien        als    Waren  umhüllung.     Diese        äusserst        :

  dünnen    Metall  folien, die nur     Tausendstel    von     Millimetern     stark     sind,    lassen sich beim Bilden der     Pak-          kung    nur auf sehr umständliche Weise ver  löten, so dass-     das        Lötverfahren    kaum ange  wendet werden kann.     Insbesondere    aber bei  der     Verwendung    von Aluminiumfolien, -die  sich bekanntlich kaum     verläss'lich        verlöten          lassen,    sind diese Schwierigkeiten fast un  überwindlich.

   Aus     diesem    Grunde     verwendet     man Aluminiumfolien     meistens    nur als Wa  renumhüllung in :der     Weise,        dass,    man die  Nähte der     gebildeten    Umhüllung lediglich  faltet.

   Durch die Faltungen     hindurch    kann      die Ware austrocknen oder Feuchtigkeit auf  nehmen, so dass der     erreichte        technische     Zweck nur sehr gering     ist.    Nur als     dekorati-          ves        Ausstattungsmaterial    kommt die Metall  folie voll zur     Geltung.     



  In     Zigarettenschaehteln    zum Beispiel sind       Aluminiumfolien        eingelegt,    .die auch nur  einem     ästhetischen    Zweck dienen, während       der    technische     Zweck    nur mangelhaft erfüllt  wird.  



  Auch     ist    bekannt,     dünngewalzte    Metall  folien zur     .mechanischen        Verstärkung    mit  Papier zu     verbinden    oder sie mit einer  Schicht aus     Zelluloseabkömmlingen    zu ver  sehen.

   Aus diesem Verbundstoff     stellt    man  durch     Verkleben    Tüten und dergleichen Ver  packungen     her.        Aluminiumfolien    zum Bei  spiel     lassen    sich     mit        gewöhnlichen    Bindemit  teln nicht kleben,     insbesondere    nicht, falls. es  sich um kleine,     streifenförmige    Flächen han  delt.

   Bildet     man        Verpackungen    aus Alumi  niumfolien oder aus mit andern     Materialien     in     Verbindung        ,gebrachten        Aluminiumfolien,     so     isst    es.     auch        nicht        ratsam,    zum Verkleben  Kitte zu     verwenden,    weil diese     flüchtige        Lö-          sungsmittel    enthalten, .die die aromatischen  Stoffe oder     Genussmittel        beeinträchtigen     können.

   Hinzu kommt, dass es     erhebliche    Zeit  in Anspruch nimmt, bis dieser Kitt     verläss-          lich    bindet;     infolge    des metallischen Werk  stoffes geht     das        Verflüchtigen    der     Lösungs-          mittel    nur sehr langsam vor sich, so dass der       Klebstoff        lange    Zeit weich bleibt.  



  Als bekannt wird auch     vorausgesetzt,    dass  man bereits dünngewalzte     Aluminiumfolien     mit Überzügen     aus        Zelluloseabkömmlingen          versehen    hat; ferner, dass man auf     Träger          aller        Art    solche     Klebstoffe    aufgebracht hat,  die nach dem     Erstarren    und Trocknen in  Wärme     wieder    aufweichen und     klebend    wer  den.  



       Mit,der        vorliegenden        Erfindung    wird eine  mit     M,etallfolienhülle        versehene    Packung vor  geschlagen, die die     verpackte    Ware vollkom  men luftdicht     umhüllt,    und in der     nicht    nur       feste    Körper, sondern auch     flüssige    Substan  zen verlässlich verschlossen,     transportiert    und       in.    den Verkehr     gebracht    werden können.

      Die     erfindungsgemässe    Packung besitzt       eine    dünngewalzte, weiche, biegsame Metall  hülle,     insbesondere        aus        Aluminiumfolien.          Die    Packung kann     mit    Hilfe solcher     Metall-          blätter        beispielsweise    in der     Weise    gebildet  werden,     dass    zuerst in     einem    Arbeitsgang  diejenigen     Stellen    der     Metallblätter,

      die bei       Bildung    der     Packung        zusammengeklebt    wer  den sollen, mit einer Schicht aus wärmepla  stischen Stoffen versehen werden, die auf der  Folie     auftrocknet.    Bei Bildung der Packung  wird .die Schicht an .den     zu3ammenzu:kleben-          den    Stellen durch     Wärmezufuhr    und Druck  nochmals     aufgeweicht    und das Verkleben  vorgenommen.  



  Man kann auch so     verfahren"dass        man,die          wärmeplastische        jSchicht    auf die .ganze  Fläche der zur     Bildung,der        Packung        dienen-          ,den        Metallfolien    aufträgt und das Verkleben  der Nähte an     den,    vorher     bestimmten    Stellen  durch Zufuhr von Wärme und     Druck    vor  nimmt.

   An den, Stellen, wo keine Einwir  kung von Wärme und     Druck    stattfindet,       bleibt,die        wärmeplasti@sehe    Schicht selbstver  ständlich trocken     und        bietet    ,der Packung  gleichzeitig     weitere        Vorteile,        indem    sie die  Folie gegen     chemische        Angriffe        und-    die ver  packte Ware in erhöhtem Masse gegen den       Einfluss    des     Metalles    schützt.

   Hierzu kommt  noch, dass insbesondere sehr     dünne        Alumi-          niumfolien    von zum     Beispiel    nur einigen       Tausendsteln    von     Millimetern        Stärke    porös  und     dampfdurchlässig    sind; durch -die       wärmeplastische    Schicht nun werden die Po  ren .der     Folien        verstopft        und    die Folien auf       diese    Weise     dampfundurchlässig    gemacht.

         Selbstverständlich    wird durch den Überzug       auch:    .die     mechanische        Reissfestigkeit,der    Fo  lie erhöht.  



  Zusammengefusst, bietet     demnach    die     zu-          letzt        angeführte        Metallfolienpackung    fol  gende     Vorteile:     1.

   Die Metallfolie wird, auch     wenn    sie  sehr dünn ist,     dampfundurchlässig;     2. sie     gewinnt    eine erhöhte mechanische       Reissfestigkeit;     3. sie     wird    gegen     ehemis.che        Angriffe    ge  schützt und      4. das Verkleben erfolgt an     ge Tünschter     Stelle durch     Wärme    und Druck.  



  Die so     vorbereiteten    Folien haben das  Aussehen gewöhnlicher Metallfolien.     In     ihrem     Charakter    hat sich nichts     .geändert.          Selbstverständlich    kann die wärmeplastische  Schicht auch gefärbt sein. Als wärmepla  stische Schicht sollen     insbesondere    Lacke aus  Harzen,     I%unstharzen,    Gemische aus     Zellu-          loseabkömmlingen    mit entsprechenden Weich  machungsmitteln     usw.    verwendet werden.

         Der    Schmelzgrad     des    Überzuges. muss     den:    je  weiligen Erfordernissen     angepass.t    werden.       hie    Herstellung     solcher        wärmeplastischer     Überzüge wird als     bekannt    vorausgesetzt.  



  Die Bildung .der Packung gemäss der vor  liegenden     Erfindung    soll vorzugsweise     sö    er  folgen,     dass.    bei den zu verklebenden Nähten       wärmeplastische    Schicht sich mit     wärmepla-          stischer        Schicht    verbindet.

       Zum    Beispiel wird       ein    zugeschnittenes     Metallblatt    in der     Weise     gefaltet,     dass    die     wä.rlneplastisehe    Schicht der  Folie auf der     Innenseite    der     Passkung    liegt,  so     da.ss        wärmeplastische    Schicht auf wärme  plastische Schicht zu liegen kommt.

   Führt  man einen erwärmten     Gegenstand    wie ein       Plätteisen.,    eine geheizte Schiene oder ein  Rädchen an den     zusammenzuklebenden    Stel  len über die Folie, indem man einen Druck  dabei ausübt, so erfolgt     das    Zusammenkle  ben und die Bildung .der Packung, deren  Verschliessen nach     Einbringen.    der Ware auf  die gleiche Weise     vorgenommen;    wird.  



  Man kann die     Packungshülle    auch aus  zwei     Zuschnitten    formen, indem man zwei  mit wärmeplastischer Schicht versehene     Me-          ta.llfolienblätter    so     aufeinanderlegt,    dass die       wärmeplastischen.    Schichten     .gleichzeitig    die  zu bildende Packung auskleiden.

   Mit einem  erwärmten     Gegenstand    wird die Folie unter       Druck    verklebt.     Dies    kann auch mit Hilfe  eines     Formwerkzeuges    geschehen, das innen  hohl ist, so     dass    die Bildung, sowie das Ver  schliessen der Packung in .einem     Arbeitsgang     mit einem Druck vor sich gehen kann.  



  Verwendet man Metallfolien, bei     denen     die     wärmeplastische        Schicht    nur an den zu  verklebenden     Stellen    aufgetragen     ist,    so soll    das zur     Bildung    der Packung     ,dienende    Form  werkzeug     annähernd    die     .gleiche        Form    haben  wie die     Schablone,,        mittels    welcher die       wärmeplasais,ch,e    Schicht aufgetragen wurde.  



  Die bei der,     erfindungsgemäss@    h     ergestell-          ten    Packung rings herum entstandenen Nähte       bezw.        Klebstellen,    die durch das Verkleben  ziemlich steif geworden sind,     können    aufge  bogen werden und bilden eine mehr oder  weniger     steife        Umrandung    :der     Packung.    Die       zusammengeklebten    und steif gewordenen  Ränder .der     Päckung    eignen sich sehr gut  zum leichten Aufreissen, das, in grader Linie  erfolgt.  



  Verwendet man zur Bildung der     Pak-          kungshülle    Folien,     die    in     ihrer        ganzen    Fläche  mit     wärmeplastischer    Schicht     bedeckt    sind,,  so     wird    es häufig erforderlich     sein,    an den       Stellen,    wo die     Packungshülle    mit .der Ware  in     Berührung    kommt, ein Deckblatt -einzu  ordnen,

   damit     nicht        etwa    d     ie    Ware beim Bil  den und Verschliessen der     Packung    an der  Metallumhüllung     klebt.    Zu     diesem        Zweck          kann    auch eine Metallfolie     eingeordnet    wer  den, die die     Ware    vor dem     Zusammenkleben     mit dem     innern    Teil der     Packungshülle     schützt. Bei     entsprechender    maschineller  Einrichtung     wixd    .dies jedoch nicht immer  erforderlich sein.  



  In die     erfindungsgemässe        Packung    können  in     bekannter        Weise    versteifende     Mittel    ein  geordnet sein. Die     versteifenden        Mittel    kön  nen; zum Beispiel     .Seitenwände    der Packung  bilden.

   Mit Hilfe der wärmeplastischen  Schichten können die versteifenden     Mittel     auch     in    die     Packungshülle    eingeklebt wer  den, so     dass    die so     .geformte        Packung        an        S.tei-          figkeit    gewinnt. Auch können die verstei  fenden     Mittel        gleichzeitig    zum Aufreissen der  Packung dienen.

   Das Einordnen von Auf  reissfäden     in    der Packung kann ohne     weiteres     erfolgen, und der     Aufreissfaden        kann        mittels     der     wärmeplastischen    Schicht in die     Pak-          kungshriil.le    selbst     eingeklebt    werden.  



       Will    man die Herstellung     der    Packung       in        Grossfabrikation    vornehmen, so geschieht  dies     vorzugsweise    in der     Weise,    dass man die       Packungshülle    aus zwei von     Abwiakelrollen         laufenden: Bändernd. h.     Metallfolien-bahnen,     bildet, wobei die Ware auf das     untere,    sich  fortlaufend bewegende Band gelegt wird.  Darüber verläuft mit der gleichen     Geschwin-          digkeit    das zweite Band.

   Die auf     die    bei  den Bänder aufgetragenen     wärmeplastischen     Schichten sind einander zugekehrt, und die       Bildung    .der     Packung    wird durch ein geheiz  tes     Färmwenkzeug,    wie eine     Schiene    oder ein  Rad, fortlaufend an vorgesehenen Stellen  vorgenommen.  



  Die     Verpackung    der Ware kann zum Bei  spiel auf einem     Transportband        erfolgen;     auch kann     ein        rotierender    Zylinder     verwen-          det    werden.

   Im     Transportband        bezw.    im ro  tierenden Zylinder, sind     zweckmä-ssigerweise     der zu     verpackenden    Ware entsprechende       Vertiefungen    vorgesehen, die etwa der Hälfte  der Warendicke     entsprechen,    so,     dass    sich :die  Klebenähte rings um     .die        Mitte    der Höhe der  Packung bilden.  



  Auch die versteifenden     Mittel    können vom  Band     aus        fortlaufend    in die     Packung    einge  bracht     werden.     



  Die     Andrückfläaehe    ödes zur     Herstellung     der Packung benutzten, geheizten     Werkzeu-          ges        ist    vorzugsweise mit nachgiebigen Mit  teln überzogen. Als Überzug können Faser  stoffe,     wie        Filz,    Gewebelagen und derglei  chen     verwendet    werden, die das vollkommene  Verklebender Nähte bewirken.  



  Wie     bereits    früher     angeführt,        entsteht    an  den     zusammengeklebten        Stellen    infolge .der  zwei Metallfolien und der beiden     wärmepla-          stischen    Schichten     ein    versteifter Rand.

   In  diesem versteiften Rand können Rillen ein  gepresst werden,     welche    die     Versteifung    er  höhen.     Diese        Einrillung    kann rings um die  Packung     vorgenommen    werden, so dass sie       rahmenartig    ist und der ganzen Packung  einen     festen:        Halt    gibt. Diese     Einrillungen     können auch     aus    Prägungen mit     Texten,    oder  Verzierungen bestehen.  



  Es ist     selbstverständlich        möglich,        aus        ge-          wöhnlichen,dünngewalzten    Metallfolien eine  weiche     Packungsbülle    zu     bilden,    und die zu  verklebenden     .Stellen    je mit     einem    Band aus  einer     mit        einer        wärmeplastischen    Schicht ver-         sehenen    Metallfolie zu überkleben.

   Zur Bil  dung der     Packungshülle    kann man auch Fo  lien verwenden, die in bekannter     Weise    zur  Erhöhung ihrer Reissfestigkeit mit andern  Stoffen, z. B. Papier,     Gewebe,    Folien aus     Zel-          luloseabkömmlingen    usw.,     versehen    sind.

   In  diesem Falle bildet diese, die     mechanische     Reissfestigkeit der Folie erhöhende Schicht       vorteilhafterweise    die Aussenseite der     Pak-          kung,    während die     wärmeplastische    :Schicht  auf der Metallfolie auf der     Innenseite    der       Packungshülle    liegt.  



  Zur Herstellung der     erfindungsgemässen     Packung sollen vorzugsweise Aluminium  folien in zweckmässiger Stärke     verwendet     werden. Man     kann    auch Folien     verwenden,     die     äuf    einer oder beiden Seiten lackiert sind;  die wärmeplastische Schicht wird     dann    auf  einer Seite der Folie aufgetragen. Der       Schmelzpunkt    des     Lackes    muss höher liegen  als der     Schmelzpunkt    der wärmeplastischen  Schicht.

   Das Kleben bei Bildung der     Pak-          kung    erfolgt dann     vorteilhaft        mit        einem    ge  heizten     Werkzeug,    dessen Hitzegrad     unter          dem    Schmelzpunkt des Lackes liegt.  



  Zum besseren Verständnis der Erfindung       wird    auf     beiliegende    Zeichnung hingewiesen:       Fig.    1     stellt    eine erfindungsgemässe     Pak-          kung    in Draufsicht dar;       Fig.    2     zeigt    dieselbe     Packung    im     Schnitt          x-y    der     Fig.    1.

   Im vorliegenden Falle sind  mit 1 und 2 die zwei Blätter bezeichnet, aus  welchen die     Phekungshülle    gebildet     ist,    mit  3 die ringsherum mit     plastischen        Bindemit-          teln    verklebten Nähte, mit 4 die     verpackte     Ware.  



       Fig.    3 zeigt eine andere Packung, auch in  einem Schnitt     x-y    der     Fig.    1. Ringsherum  sind mit 5     bezeichnete,    versteifende     Mittel    in  die     Packung    eingebracht.  



       Fig.    4 zeigt einen Zuschnitt, d. h. ein       Blatt,    aus welchem     die.    Packungshülle gebil  det werden soll und bei welchem der     wärme-          plastische        Klebstoff    in     bekannter    Weise       schablonenmässig    an den zu verklebenden  Stellen     aufgebracht    ist. Das Blatt     ist    mit 6,  der     wärmeplastische    Klebstoff     mit    7 bezeich  net.

             Fig.    5     zeigt        .einen    Zuschnitt, der     gänzlich     mit wärmeplastischer     Masse        bestrichen    ist  und der zum Verhindern .des     Klebens    der  Ware mit e einem :die     wä.rmeplasti:sche    Schicht       bedeckenden    Blatt versehen     ist,    so dass rings  herum ein zum Verkleben     geeigneter    Rand  verbleibt. Der     Zuschnitt,    der die wärmepla  stische Klebmasse trägt, ist mit. 8, das     dek-          kende    Blatt mit 9 bezeichnet.

    



       Fig.    6     zeigt    im Schnitt eine zweiteilige  Wärme- und     Druckvozrichtung;    eine Vertie  fung im untern Teil 10 ist mit 11, das untere  Blatt, aus welchem die Packungshülle zum  Teil     .gebildet    wird, mit     12.,    die zu     verparä-          kende    Ware mit 13, das .deckende Blatt mit  1     -,        der    obere Teil der Vorrichtung, in wel  chem vorzugsweise ebenfalls eine Vertiefung  vorgesehen ist, und das zur Vollziehung der       Klebung    geheizt werden kann, mit 15 be  zeichnet.

   Die Teile 10 und 15 werden unter  Druck zusammengebracht und die Bildung  der Packung wird so vorgenommen.  



       Fig.    7 stellt eine zur Bildung der     Pak-          Imng    in     fortlaufendem    Arbeitsgang     geeignete     Vorrichtung dar. Von der     Abwickelrolle    16  läuft eine untere     Metallfolienbahn    und von       der        Abwickelrolle    17 läuft eine obere     Metall-          folienha.hn,    aus welchen die     Packungshülle     gebildet bildet werden soll.

   Das über eine ortsfeste       Unterlage    18 führende     Transportband    18'       W#wegt    die von der     Abwickelroll-e    16 a     .blau-          fen:de    Bahn 19; die Waren 2,0     \werden    auf  diese Bahn gelegt; an der mit 21 bezeichne  ten Stelle erfolgt durch Zusammenpressen     .der     obern und der     untern    Bahn die Bildung der  Packung.

   Die aus dünnen     Aluminiumfolien          1;;,:steh.enden.    von den     Abwickelrollen    16 und  1 7 ablaufenden Bahnen     sind    an ihren     gegen-          c@ina.nder    gerichteten Flächen mit in Wärme       -#chmelzharen    Überzügen versehen, so     dass.     ihre Ränder     unter,d-em        Drucke,der    geheizten       lind    zum Beispiel mit einer     Schicht.Schwamm-          gummi    überzogenen Walze zusammengeklebt  werden.

   Die einzelnen, zum Beispiel durch  Perforationen. getrennten Packungen werden  dann von den Bahnen gänzlich abgetrennt,       st@i        e.#    durch irgend eine bekannte mecha-         nische        Einrichtung    oder von Hand mittels  einer Schere oder eines Messers.  



       Fig.    8     zeigt    eine     tütenähukche        Packungs-          hülle        aus    Metallfolie, 2 die     durch    Wärme  einwirkung     zusammengeklebte    Verschluss  naht und 3 die     Einrillung,    .die     gleiehzeitige     Prägung mit textlichen oder     verzierenden          Darstellungen    sein kann.

   Im vorliegenden  Falle verläuft die     Einrillung        nicht    durch die  ganze     Verschlussnaht,    sondern wie an Stelle  4 ersichtlich, bleibt ringsherum nach     ein        un-          geprägter    Rand.  



       Fig.    9 zeigt die     Vorrichtung,    mit der die       Enrillung        vorgenommen    wird, 6     ist    .der un  tere und 5 der obere Stempel, von     .denen:

      der       eine    positiv, der andere     entsprechend        negativ     gebildet     ist.    Die zu     verschliessenden,        zusam-          men,zuklebenden    und     einzurillenden    Teile  werden zwischen die beiden     Stempel        einge-          führt    und     unter        Druck    und Wärme     vereinigt     und     gepresst.     



       Fig.    10 und 11 zeigen     eine        luftdicht    ver  schlossene Packung, bei der die     Einrillung     rings um die Packung     rahmenartig    verläuft.  8 ist der     zusammengeklebte        Rand,    9 die     Ein-          rillung    und 7 die     Packungshülle    selbst.  



  Die     beiliegende        schematische        Zeichnung          erläutert    den grundlegenden Gedanken nur  in den Hauptzügen     und    gibt dem Fachmann  für .die     konstruktive        Ausbildung    der Vor  richtung,     je    nach Zweckmässigkeit, nur Hin  weise. Die     Vorrichtung    muss     selbstverständ-          lich    dem zur Verwendung gelangenden Mate  rial angepasst     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher, biegsamer Metall hülle, insbesondere aua Aluminiumfolien, und mit einem durch Kleben gebildeten Ver schluss, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Packung durch in Wärme schmelzbare Binde- mittel verklebte Nähte hat und mit solchen verschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I. dadurch gekennzeich- net, ,dass die Packung aus :dünngewalzten Metallfolien ,gebildet ist, die in ihrer ganzen Fläche mit wärmeplastischer, die Packung auskleidender Masse bestrichen sind. 2.
    Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pak- kungshülle aus zwei Zuschnittblättern hergestellt ist, von denen einer ,den un tern, der andere den obern Teil der Pak- kungshülle bildet. 3.
    Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, :dass eines der Zusahnittblätber flachliegend, das zweite bedeckende Zuschnittblatt raum bildend gewölbt und so auf dem untern aufgeklebt ist. 4.
    Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Zuschnittblätter raumbildend ,gewölbt sind und die Verklebun,g sich ringsherum in der Mitte der Höhe der Packung be findet. 5.
    Luftdicht verschlossene Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass, an den Klebestellen rillenartige Vertiefungen gebildet sind. PATENTANSPRUCH 1I: Verfahren zur Herstellung der luftdicht verschlossenen Packung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass. man zu nächst auf eine Metallfolie wärmeplastischen Klebstoff mindestens auf die Klebstelle auf trägt und durch Anwendung einer geheizten Vorrichtung .die Nähte zum luftdichten<B>Ab-</B> schliessender Verpackung verklebt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 6.
    Verfahren. nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass, man nach dem Aufbringen der Ware auf ein Metall.- folienblatt letzteres faltet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man zunächst schablonenmässig wärmeplastische Kleb- masse auf ein Metallfolienblatt aufträgt und trocknen lässt und in einem andern Arbeitsgang mit einem dem schaablonen- mässigen Auftrag angepassten geheizten Werkzeug .die Packung unter Druck formt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, -dadurch gekennzeich net, dass der Klebstoff auf zwei Metall folienblätter so aufgetragen wird, dass die Klebstoffsehichten sich bei Bildung der Packung decken. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, .dass die Bildung der Packung fortlaufend mittels zweier M etallfolienbahnen erfolgt und .die ein zelnen Packungen nach Verpacken und luftdichtem Verschliessen der Ware in .der Packung fortlaufend hergestellt wer den. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 9, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den einzelnen Packun gen das Abtrennen erleichternde Perfora tionen vorgenommen werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 9, dadurch ,gekennzeich net, dass nach dem fortlaufenden Ver- packen und luftdichten Verschliessen der Ware die einzelnen Packungen fortlau fend abgetrennt werden.
    PATENTANSPRUCH III: Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass .die die Verklebung der Packung bewerkstelligende Vorrichtung zwei die Packung pressende Teile hat, die :das Ver kleben .der Hüllenränder unter Druck und Wärme ausüben. UNTERANSPRüCHE 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass, jeder .der ,genannten Teile der Verklebevorrichtung eine der Ware entsprechende Aushöhlung besitzt.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 12, dadurch gekenn zeichnet, dass die Tiefe jeder der beiden Aushöhlungen etwa .der Hälfte der Dicke der zu verpackenden. Ware entspricht. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass, die Vor richtung eine Abwickelrolle besitzt, von welcher eine den untern Teil der Packung bildende Metallfolienbahn fortlaufend über eine gegen Druck von oben abge stützte, den einen pressenden Teil bil dende Transportvorrichtung geführt wird,
    und dass ein den andern pressenden Teil bildendes Wärme- und Druckwerk zeug eine ebenfalls von einer Abwickel- rolle ablaufende, den obern Teil der Pak- kung bildende Metallfolienbahn fortlau fend an einer bestimmten Stelle auf die Ware und die untere Bahn drückt und verklebt.
    15. Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 14, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Wärme- und Druck- werkzeug ,der zu verpackenden Ware eng sprechende Aushöhlungen besitzt. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch III und Unteranspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, .dass das Wärme- und Druok- werkzeug mit einem elastischen Überzug versehen ist.
CH194312D 1935-12-02 1936-07-20 Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben. CH194312A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE194312X 1935-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH194312A true CH194312A (de) 1937-11-30

Family

ID=5743707

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH194312D CH194312A (de) 1935-12-02 1936-07-20 Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH194312A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207867B (de) * 1961-08-12 1965-12-23 Riegel Paper Corp Behaelter fuer Speckscheiben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207867B (de) * 1961-08-12 1965-12-23 Riegel Paper Corp Behaelter fuer Speckscheiben

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3008817C2 (de)
DE1479949A1 (de) Laminatschlauch fuer Verpackungszwecke sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung desselben
DE2910741A1 (de) Verfahren zur herstellung von verbundkoerpern aus polyvinylchloridfolien mit eingeschweisstem versteifungsmaterial
EP0694015B1 (de) Einschlagpackung
DE60029984T2 (de) Verfahren zur herstellung eines verpackungsbehaelters mit einer oeffnungsvorrichtung
DE3425821C2 (de)
CH194312A (de) Luftdicht verschlossene Packung mit dünngewalzter, weicher und biegsamer Metallhülle, Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung derselben.
DE2422616A1 (de) Vakuumverfahren zur oberflaechenverguetung durch oberflaechenbeschichtung
DE1504637B1 (de) Verfahren zur herstellung von sackpapier fuer mehrwandige saecke
EP0380942A2 (de) Verfahren zum Verkleben eines mit Kunststoffolie laminierten Kartonzuschnittes, insbesondere für Klappdeckelschachteln für Cigaretten
AT335913B (de) Vakuumbeschichtungsverfahren und einrichtung zu dessen durchfuhrung
DE9014155U1 (de) Einschlagpackung
DE469077C (de) Stoff zum Bespannen von Waenden und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2402977C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer Skin-Packung
DE3413575C2 (de) Verfahren zur Herstellung von mit Polyolefinfolien versehenen Pappen
DE861784C (de) Seitenfaltenbeutel mit sich beim Fuellen bildendem Boden sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen dieses Seitenfaltenbeutels
DE933240C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schlauchfoermiger Behaelterzuschnitte mit feuchtigkeitsdichter Innenauskleidung
DE2054199A1 (en) Quilted insulating packaging - contg polystyrene bead insulation and possessing flexibility
DE1835924U (de) Medizinisches fusspolster, insbesondere in form einer einlegesohle.
DE2638624A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von tueten oder verpackungen
DE572680C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von mit Metallfolien belegten, mit Aufdrucken und Praegungen versehenen und fuer die Weiterverarbeitung zu Packungen o. dgl. bestimmten Werkstoffbahnen
DE652134C (de) Verfahren zum Bedrucken von Gewebebahnen unter Aufkleben des Gewebes auf einen Mitlaeufer
DE956746C (de) Mehrschichtige Schuhsteifkappe
DE648430C (de) Verfahren und Vorrichtung zum fluessigkeits- und gasdichten Verschliessen von Hohlgefaessen, insbesondere Flaschen
DE1604561C (de) Verfahren und Deckblatt zum Her stellen von Sacken oder Beuteln aus Kunststoff Folien