CH194333A - Unter Last lösbare Kupplung, insbesondere für Flugzeugsteuerungen. - Google Patents

Unter Last lösbare Kupplung, insbesondere für Flugzeugsteuerungen.

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CH194333A
CH194333A CH194333DA CH194333A CH 194333 A CH194333 A CH 194333A CH 194333D A CH194333D A CH 194333DA CH 194333 A CH194333 A CH 194333A
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CH
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lever
coupling
shift lever
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Inventor
Dessau Askani Centralwerkstatt
Bamberg-Friedenau Carl
Original Assignee
Askania Werke Ag
Bamberg Friedenau Carl
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Description


  Unter Last lösbare Kupplung, insbesondere für Flugzeugsteuerungen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine unter  Last lösbare Kupplung mit zwei gleichachsig  zueinander gelagerten Kupplungsteilen, welche  durch ein auf dem einen Teil gelagertes,  durch einen Knickhebel abgestütztes Glied  gekuppelt sind. Eine derartige Kupplung  wird beispielsweise benutzt, um den am       Rudergestänge    eines Flugzeuges angreifenden  Kurbelarm mit der Welle eines Rudermotors  zu verbinden. Falls der Rudermotor aus  irgendeinem Grunde, zum Beispiel infolge  Beschädigung, klemmt, muss die Verbindung  zwischen     Rudermotorwelle    und Kurbelarm  unter Last leicht lösbar sein, damit das Ru  der dann von Hand betätigt werden kann.

    Die Anwendungsmöglichkeit einer solchen  unter Last lösbaren Kupplung ist aber keines  wegs auf den geschilderten Fall beschränkt.  



  Die Kupplung nach der Erfindung zeichnet  sich dadurch aus, dass der Drehpunkt des       Verbindungsgliedes    auf der Verlängerung der  Verbindungslinie     derjenigen    Punkte liegt,    in denen das Verbindungsglied in den beiden  Drehrichtungen an dem andern Kupplungs  teil angreift.  



  Die Lösung einer solchen Kupplung ge  schieht durch ein selbst bei Belastung einen  geringen Kraftaufwand erforderndes Aus  knicken des stützenden Knickhebels. Zweck  mässigerweise greift das Verbindungsglied in  einen radialen, durch parallele Seitenflächen  begrenzten Ausschnitt des *zu kuppelnden  Teils mit einer auf dem Verbindungsglied  gelagerten Rolle ein.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes  der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.       Fig.    1 ist ein Grundriss des untern Teils  der Kupplung und     Fig.    2 ist ein Grundriss  des darauf befestigten obern Teils der Kupp  lung.  



  Auf einer Welle 1 ist ein Kupplungsteil  2 befestigt, der mit einem radialen, durch  parallele     Seitenflächen    3', 3" begrenzten Aus  schnitt 3     versehen    ist. Ein zweiter, ebenfalls      auf der Welle 1 gelagerter, als Kurbelarm  ausgebildeter Kupplungsteil 4 trägt ein im  Punkt 5 drehbar gelagertes, als Hebel aus  gebildetes Verbindungsglied 6. Auf dem Ver  bindungsglied 6 ist ein Nadellager 7 ange  bracht, dessen äusserer Teil als Rolle 7' zwi  schen die Seitenflächen 3', 3" des Aus  schnittes 3 passt. Der Drehpunkt 5 des Ver  bindungsgliedes 6 liegt auf der Verlängerung  der Verbindungslinie     A-A    der Punkte 2'  2", in welchen das Verbindungsglied in den  beiden Drehrichtungen an dem andern Kupp  lungsteil 2 angreift.

   Wenn die Rolle 7' in  den Ausschnitt 3 eingeführt ist, wird das  Verbindungsglied 6 durch einen von zwei  Lenkern 8, 8' gebildeten Knickhebel abge  stützt. Der Lenker 8' ist bei 9 auf dem Kupp  lungsteil 4 gelagert, während der Lenker 8  auf dem Verbindungsglied 6 gleichachsig mit  der Rolle 7' gelagert ist. Die Gelenkachse  10 des Knickhebels ist in einem Längsschlitz  11 eines bei 12 auf dem Kupplungsteil 4  gelagerten Schalthebels 13 geführt     (vergl.          Fig.    2). Durch Ausschwenken des Hebels 13  nach der einen oder andern Seite wird der  Knickhebel eingeknickt und die Rolle 7'  aus dem Ausschnitt 3 herausgezogen.

   Der  Schalthebel 13 ist beidseitig mit Rasterker  ben 14, 14', 14" versehen und besitzt eine       Arretierwulst    15. Über dem Drehpunkt der  Kupplungsteile 2 und 4 greift bei 16 ein  Zugseil 17 an dem Schalthebel 13 an.  



  Auf dem Kupplungsteil 4 ist ausserdem  ein Sperrhebel 18 bei 19 drehbar gelagert.  Zwischen dem Sperrhebel 18 und dem Schalt  hebel 13 ist eine Zugfeder 20 angebracht.  Der Sperrhebel 18 wird durch die Feder 20  mit einer Hohlkehle 21 gegen die Arretier  wulst 15 gedrückt und hält auf diese Weise  den Hebel 13 in der Mittellage fest. An die  Hohlkehle 21 schliesst sich eine schräge Ab  lauffläche 22 an, die eine Sperrnase bildet.  Die Wirkungsweise der beschriebenen Kupp  lung ist folgende:  Wird zwecks Lösung der Kupplung an  dem Seil 17 gezogen, so wird entgegen der  Kraft der Feder 20 die     Arretierwulst    15  aus der Hohlkehle 21 herausgezogen; wobei    sich die Feder 20 streckt.

   Die Ablauffläche  22 gleitet dann an der Seitenfläche der Ar  retierwulst 15 ab, wobei die Spannung der  Feder 20 der Zugwirkung am Seil 17 nicht  mehr     entgegenwirkt,    sondern diese unterstützt.  Sobald also die Wulst 15 aus der Hohlkehle  21 herausgezogen ist, schnappt fast ohne  weiteren Zug am Seil 17 der Hebel 13 in  seine     Entkupplungsstellung,    in der dieser  Hebel infolge Eingriffes der Sperrnase 22 in  einer der     Rastenkerben    14, 14', 14" festge  halten wird. Bei dieser Schwenkbewegung  des Hebels 13 wird die Gelenkachse 10 des  Knickhebels mitgenommen. Der Knickhebel  dreht das Verbindungsglied '6 und zieht die  Rolle 7' aus dem Ausschnitt 3 heraus. Nun  mehr ist die Verbindung zwischen den Kupp  lungsteilen 2 und 4 gelöst.

   Unter Last liegt  die Rolle 7' des Verbindungsgliedes 6 an  einer der beiden parallelen Seitenwände 3'  oder 3" an und rollt beim Einknicken des  Knickhebels leicht aus dem Ausschnitt 3  heraus. Die Last selbst wird von dem     tan-          gential    verlaufenden Verbindungsglied 6 auf  genommen. Längenabweichungen des Knick  hebels     können    keine     Klemmung    der Kupp  lung verursachen, da die Rolle 7' in radialer  Richtung im Ausschnitt 3 genügend Spiel bat.  



  Da es grundsätzlich gleich ist, ob der  Knickhebel nach links oder rechts     ausknickt,     kann der Hebel 13 sowohl nach links oder  rechts gezogen werden. Der Lagerträger 23  des Sperrhebels 18 kann zweckmässig um  setzbar ausgebildet sein, so dass der Sperr  hebel 18 in bezüglich des Schalthebels  spiegelbildlichen Lagen von links oder rechts  angreifen kann, je nachdem, ob die Kupp  lung durch Linkszug oder Rechtszug betätigt  werden soll.  



  Das Einkuppeln kann 'einfach durch Zug  an dem Sperrhebel 18 erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Unter Last lösbare Kupplung, insbesondere für Flugzeugsteuerungen, mit zwei gleich achsig zueinander gelagerten Kupplungsteilen, welche durch ein auf dem einen Teil gela gertes, durch einen Knickhebel abgestütztes Glied gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt (5) das Verbindungsglie des (6) auf der Verlängerung der Verbin dungslinie derjenigen Punkte liegt. in denen das Verbindungsglied in den beiden Dreh richtungen an dem andern Kupplungsteil (2) angreift. UNTERANSPR1l CHE 1.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungs glied (6) mit einer auf ihm gelagerten Rolle (7') in einen radialen, durch paral lele Seitenflächen (3', 3") begrenzten Aus schnitt (3) des zu kuppelnden Teils (2) eingreift. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (7') als Teil eines auf dem Kupplungsglied (6) sitzenden Rollenlagers (7) ausgebildet ist. 3. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkachse (10) des Knickhebels in einem schwenkbar ge lagerten Schalthebel (13) derart geführt ist, dass bei Betätigung eines in der Nähe des Drehpunktes der zu kuppelnden Teile (2, 4) angreifenden Zugorganes (17) der Knickhebel ausgeknickt wird. 4.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (13) durch Rasten sowohl in der Kupplungs-, als auch in der Entkupplungsstellung gehalten wird. 5. Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch einen getrennt vom Schalthebel (13) gelagerten und mit diesem durch eine Zugfeder (20) verbundenen 'Sperrhebel (18). 6. Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel (18) mit einer Hohlkehle (21) versehen ist und sich mit dieser auf eine am Schalthebel (13) angebrachte Arretierwulst (15) auflegt. 7.
    Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sp rrhebel (18) derart angeordnet und ausgebildet ist, dass die zwischen ihm und dem Schalt hebel (13) angeordnete Zugfeder (20) an fänglich einer Bewegung des Schalthebels entgegenwirkt, jedoch nach einem bestimm ten Winkelweg gleichsinnig mit der Be wegung des Schalthebels wirkt. B. Kupplung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sperrhebel (18) in zwei spiegelbildlich verschiedenen Lagen relativ zum Schalthebel (13) anbringbar ist.
CH194333D 1935-12-27 1936-11-18 Unter Last lösbare Kupplung, insbesondere für Flugzeugsteuerungen. CH194333A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759165C (de) * 1939-02-08 1953-01-26 Siemens App Motorische Ruderlegvorrichtung mit bei UEberlast selbsttaetig ausrueckbarer Kupplung, insbesondere fuer Luftfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759165C (de) * 1939-02-08 1953-01-26 Siemens App Motorische Ruderlegvorrichtung mit bei UEberlast selbsttaetig ausrueckbarer Kupplung, insbesondere fuer Luftfahrzeuge

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