CH194528A - Einbaufertige Dichtung für bewegte Maschinenteile, wie Wellen und dergl. - Google Patents

Einbaufertige Dichtung für bewegte Maschinenteile, wie Wellen und dergl.

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CH194528A
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Freudenberg G M B H Carl
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Freudenberg Carl Gmbh
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  Einbaufertige Dichtung für bewegte Maschinenteile, wie Wellen und der     g1.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Dich  tung für bewegte Maschinenteile zur Abdich  tung gegen Flüssigkeiten, Gase oder Staub,  die sich durch die Einfachheit ihrer Herstel  lung und ihrer Anwendung, durch ihre Le  bensdauer ,sowie durch die -Grösse ihres An  wendungsgebietes auszeichnet.    Bekannt und üblich sind Dichtungsman  schetten und     -stulpen    in Hut-, Napf-, gleich  schenkeliger oder     ungleichschenkeliger    Nut  ringform usw., die aus einem Material, z. B.  Gummi,     bestehen,    das über den ganzen Quer  schnitt dieser     Formstücke    von ,gleichmässiger  Elastizität ist.

   Bekannt sind auch ähnlich  geformte Dichtungselemente, die durch     ein-          oder    mehrschichtige, durch den ganzen Quer  schnitt reichende Stoff- oder Drahtgeflecht  einlagen eine hohe Formbeständigkeit     beson-          ders:    gegenüber abzudichtenden hohen     Flüs-          sigkeits-    oder Gasdrucken erhalten haben.

         Dichtungen    der letztgenannten Art besitzen  jedoch durchgehend eine verhältnismässig    grosse Steifheit, die zum Beispiel bei Ab  dichtung von in Pendellagern laufenden oder  infolge unpräziser Lagerung     ,schlagenden     Wellen eine schlechte Abdichtung bewirkt  und zu     unszuträglichen    Reibungsverlusten  und einer schädlichen     Wärmeentwicklung     durch die bedeutenden     Verformungskräfte     führt.

   Da bei Dichtungen der letztgenannten  Art     :die    Anlagefläche an den relativ zur  Dichtung bewegten     Maschinenteil,    die man  als     Gleitabschnitt    bezeichnen kann, in der  Regel grösser ist als die Anlagefläche an dem  feststehenden Maschinenteil, die die Bezeich  nung Halte- oder Haftabschnitt erhalten  kann, erfordern sie zu ihrer     Befestigung    zu  sätzliche Vorrichtungen, z. B. Druckflansche,  die sie durch Pressung in Richtung der  Achse der     abzulichtenden    Welle, Stange und  dergleichen festhalten.  



  Es, sind auch sogenannte einbaufertige  Dichtungen, insbesondere einbaufertige Dich  tungaringe, bekannt, die lediglich durch ra-      diesle Eigenspannung eine für die     Abdich-          tung    nicht zu hoher     Flüssigkeits-        bezw.    Gas  drucke ausreichende     Haftung    im aufnehmen  den     Maschinenteil    haben, einer besonderen       Haltevorrichtung,    wie Druckflansche, also  nicht bedürfen. Sie zeichnen sich jedoch  durch     einen        komplizierten    und kostspieligen  Aufbau aus. Solche Dichtungen werden bis  her aus mindestens zwei getrennten Teilen,  und zwar einem Gehäuse, z.

   B. einem Blech  käfig,     und    dem eigentlichen Dichtungskörper,  z. B. aus Leder, hergestellt. Im allgemeinen  wird ein     mehrteiliger        Haltekäfig    verwendet,  in dem das Dichtungselement durch Ver  klemmung oder     Verklebung    befestigt ist,  meistens derart, dass es .durch besondere  Hilfsorgane, - wie Abstandsglieder, die mit  dem Gehäuse     verbördelt    oder sonst fest ver  einigt sind, den     nötigen    Halt erhält.  



  Die Dichtungselemente solcher zusam  mengesetzter Dichtungen werden im allge  meinen aus     Werkstoffen,        wie    Leder, herge  stellt, die bei geeigneter Vorbereitung genü  gend dicht, schmiegsam und bis zu einem  gewissen Grad formbeständig sind. Diese  Vorbereitung     besteht    in einer besonderen     Im-          prägnierung,    durch die die vorhandenen Po  ren, die die Dichtheit vor allem bei höheren  Temperaturen oder wechselnden Drucken ge  fährden würden, verschlossen werden.

   Es  zeigt sich jedoch, dass das     Imprägnierungs-          mittel    beim Arbeiten :des     Materials    infolge  von Temperatur-, Druck- und Feuchtigkeits  schwankungen sich aus ,dem Verband der  Fasern löst, so dass die Dichtungselemente  aus Leder nach längerem Gebrauch durch  lässig werden.  



       Anderseits    bedürfen     Dichtungselemente     aus Leder und     dergl.    zur     Erzielung    der er  forderlichen Steifheit der     Dichtung    in ihrem  Halte- oder Haftabschnitt, das heisst dem  Teil, mit dem sie in dem feststehenden Ma  schinenteil     befestigt    sind, des Einbaues in  einen steifen Käfig.

   Hierbei arbeiten     aie     einzelnen Teile,. :die zur     Befestigung    und zur       Lageerhaltung    des     Dichtungselementes        nötig     sind, wie Winkelringe,     Zwischenlegescheiben       oder andere     Pressorgane,    in .gewissen Fällen  gegeneinander.  



  Anderseits ist es nicht möglich,     einteilige          Dichtungen    aus Leder derart     herzustellen,     .dass sie im     Haftabschnitt    eine genügende  Eigensteifheit besitzen,     um    .die notwendige  Spannung dem     feststehenden        Maschinenteil     gegenüber zu halten und anderseits im     Gleit-          abschnitt,    das heisst in dem auf der abzu  dichtenden Fläche aufliegenden Teil, die not  wendige Schmiegsamkeit aufzuweisen.

   In der  Mehrzahl der Fälle ist es daher ausserdem  noch nötig, durch federnde Elemente, wie       Schraubenfederringe,    den Grad der Elastizi  tät des     Gleitabschnittes    zu erhöhen und eine  dichte     Anpressung    des     Gleitabschnittes    sicher  zustellen.  



  Die Dichtung nach der Erfindung ver  einigt in sich die     Vorteile    aller     bekannten     Dichtungen, ohne deren Nachteile zu besit  zen. Sie .besteht .aus einem im Verarbeitungs  zustand plastisch verformbaren, in einen  hochelastisch schmiegsamen bis steifen Zu  stand     überführbaren    Werkstoff.

   Die Erfin  dung     besteht    darin,     dass    die     Dichtung    einen  ein einheitliches Ganzes     darstellenden    Kör  per bildet mit     einem    ,steifen Haftabschnitt,  der den Dichtungskörper unter Eigenspan  nung im relativ feststehenden     Maechiüenteil     dichtend festzuhalten vermag, und einem  elastisch schmiegsamen     Gleitabschnitt,    der  unter geringer Spannung dichtend auf dem  relativ bewegten Maschinenteil aufliegt.  



  Als     Werkstoffe    zur     Herstellung    der Dich  tung nach der Erfindung kommen natürliche  oder     künstliche        Polymerisate    organischer un  gesättigter Verbindungen, insbesondere un  gesättigter     Kohlenwasserstoffe,    in Frage.

    Mit Vorzug können natürliche oder synthe  tische     Kautschuke,    sowie     Polyvinyl-    oder       Polyacrylverbindungen    verwendet werden,  die durch Kondensation und     Polymerisation     der entsprechenden     mononieren    Verbindungen  sowie ihrer Lösungen oder wässerigen Emul  sionen in     plastisch-verformbarem    Zustand er  halten werden     und    sich .durch zusätzliche Be  handlungen in weitgehend schmiegsame bis  steife Form überführen lassen.

   Hierzu ge-      hören die synthetischen     Kunststoffe,    die       unter    den Namen     "Buna",        "Vinoflex",    "Pro  vinal",     "Duprene"    im Handel ;sind.     Unter     diesen Stoffen kann man in Anpassung an  den Zweck der herzustellenden Dichtungs  elemente solche wählen, die gegenüber Mi  neralölen, Benzin, Glyzerin, Gasen, Stäuben,  Säuren, Alkalien, Laugen und Abwässern  verschiedenster Art usw. beständig sind.  



  Diese     Polymerisate    können sowohl als sol  che, als auch     unter    Zusatz von     Einlagerungs-          und    Füllstoffen verwendet werden, insbeson  dere solchen, die ihre Festigkeit oder Dicht  heit erhöhen oder andere Eigenschaften     ver-          hessern.    Als Einlagerungen     faseriger    Natur  können natürliche und künstliche tierische  und pflanzliche oder mineralische Fasern,  wie Lederfasern, Hautfasern, Wolle, Seide,  Kunstseide oder Asbestfasern verwendet wer  den.

   Unter Umständen werden die     Polymeri-          sate    in Lösungsmitteln gequollen und in     ge-          c:        nollenem    Zustand mit :den faserigen Stoffen  vermischt. Als nicht faserige Zusatzstoffe  kommen Metallpulver, zum Beispiel Alumi  niUmpulver, Metallspäne, zum Beispiel     Ei-          senfeilspäne:,    Metalloxyde, zum Beispiel Ei  senoxyd, Zinkoxyd, mineralische Stoffe, wie       liies,elkreide,        Kieselgur,    Kaolin, ferner Gra  phit, Russ und     dergl.    in Betracht.

   Bei     An-           -endung    von Metallpulvern und Metall  spänen werden Formkörper von erhöhter  Wärmeleitfähigkeit erhalten.  



  Ausserdem können die     Polymerisations-          produkte    mit     Weichmachungsmitteln,        Vul-          kanisationsmitteln    und     Vulkanisationsbe-          sehleunigern    versetzt werden.  



       Dio    Herstellung der     Dichtungselemente          aus    diesen     Materialien    kann in verschiedener  Weise erfolgen. Die Ausgangsmassen können  vergossen werden, nass verformt, getrocknet  und dann vulkanisiert werden. Sie können  nach Art der     Herstellung    von Gegenständen  aus Kondensationsprodukten von Harzen in       Pulverform    oder in Tablettenform     verpresst           -erden.    Sie können auch durch Düsen ge  presst und die erhaltenen Stränge auf Länge  geschnitten und zu Ringgebilden verschmol  zen werden.

   Eine     weitere    Möglichkeit be-    steht in der Herstellung in Anlehnung an .die  bei     Ledermanschetten    üblichen Verfahren,  wobei :das Dichtungsmaterial aus Platten in       Scheiben        gestanzt,    verformt und gegebenen  falls anschliessend durch Stanzen,     Abstechen,     Abdrehen auf Mass gebracht wird.  



  Zur     Herstellung    einer erfindungsgemässen  Dichtung, die einen steifen Haftabschnitt und  einen     ,schmiegsam    elastischen Gleitabschnitt  besitzt, sind verschiedene Wege gegeben.  



  Man kann     die    beiden     Dichtungsabschnitte.     aus verschiedenen Werkstoffen oder verschie  den vorbehandelten Werkstoffen herstellen  und sie dann zu einem geschlossenen Ganzen  vereinigen. So kann man zum Beispiel beide       Abschnitte    für ,sich formen und hierbei :den       Haftabschnitt    in höherem Masse mit härten  den Einlagerungen versehen, worauf beide  Abschnitte durch     Zusammenschmelzen,    Zu  sammenschweissen oder auf sonstige Weise       vereinigt    werden.

   Anderseits kann man dem  für .sich geformten Haftabschnitt grössere  Mengen     Vulkanisationsmittel    einverleiben,  so dass :dieser     Abschnitt    nach Vereinigung  mit :dem     Gleitabschnitt    und gemeinsamer       Vulkanisation    einen höheren     Steifheitsgrad     erhält.  



  Die     Einstellung    der beiden Abschnitte  des :aus dem gleichen Material     hergestellten     Dichtungskörpers auf verschiedene Grade  von -Steifheit     bezw.    Schmiegsamkeit kann  auch noch :dadurch erreicht werden, dass man  den beiden     Abschnitten    einen     verschiedenen          Querschnitt    verleiht, zum Beispiel     derart,    dass  man :den Haftabschnitt massiv ausbildet,  während man den     Gleitabschnitt    als schmale  Lippe ausbildet.  



  Es ist auch selbstverständlich möglich,  diese verschiedenen Ausführungsformen zu  kombinieren, zum     Beispiel    derart, dass man  die Eigenschaften :der     beiden        Abschnitte    so  wohl durch die Wahl der Werkstoffe oder  ihre     Vorbehandlung,    als auch durch Wahl  des     Querschnittes    beeinflusst.  



  Die erhaltenen Formgebilde     zeichnen    sich  unter anderem durch gute     Dichtwirkung    des  elastisch schmiegsamen     Gleitabschnittes,     durch die     Haftfestigkeit    des     steifen    Haft-           abschnittes,        durch    ihre Formbeständigkeit  und durch eine besonders gute Laufeigen  schaft aus. Die     Reibung        zwischen    dem Gleit  abschnitt der Dichtung und den abgedich  teten bewegten Teilen ist sehr .gering, so dass  die Dichtungen sich nur sehr langsam ab  nützen.

   Ausserdem findet hierdurch eine bes  sere Kraftausnutzung in den mit Dichtungen  gemäss der Erfindung abgedichteten Vorrich  tungen     statt.     



  Für besondere Zwecke     kann    man die  Steifheit oder .die mechanische Widerstands  fähigkeit des Haftabschnittes der Dichtun  gen, insbesondere gegenüber hohem Druck,  auch noch durch Ein- oder     Auflagerung    von       Formstücken    aus 'steifen Werkstoffen, z. B.

    Ringen, Winkelblechen, Zungenringen,     Kar-          kassen    aus Blech,     Spannringen,    Federringen,  erhöhen.     DieseVersteifungskörper    können zum  Beispiel durch     Einvulkanisieren    mit dem  Dichtungskörper zu einem einheitlichen Gan  zen verbunden     werden.    Zweckmässig werden  die eingelagerten     Körper    mit     Durchbrechun-          gen    versehen, die -der Dichtmasse     ein:    Durch  treten     gestatten,    wodurch die eingelagerten  Körper in der Dichtmasse fest     verankert    wer  den.

   Hierdurch wird verhindert, dass sich der  geschlossene Dichtungskörper in unzusam  menhängende Schichten auflöst.     Unter    Um  ständen     kann    man durch     Aufrauhung    der       Einlagerungen    die innige Haftung in an sich       bekannter    Weise noch unterstützen.  



  Im     allgemeinen    kann die erfindungs  gemässe einteilige Dichtung ohne äussere  Stütz- oder     Haltevorrichtungen    verwendet  werden. In manchen Fällen, z. B. bei der       Übertragung    axialer Kräfte auf ein Kugel  lager, hat es sich jedoch als vorteilhaft er  wiesen, den erfindungsgemässen     Dichtungs-          körper    mit einem     Halteteil    zu versehen.  Die Verbindung zwischen     Dichtungskörper     und Halteteil wird vorzugsweise durch Vul  kanisieren herbeigeführt; sie kann aber auch  durch die     Eigenspannung    des     Halteteils    er  folgen.

   Zur Abdichtung höherer Drucke ist  es vorteilhaft, dass man einen Dichtungs  körper mit einvulkanisierten Versteifungsein  lagen     verwendet    oder durch     Verstärkung,des       gefährdeten     Querschnittes    des Dichtungskör  pers eine ausreichende Versteifung bewirkt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsformen der Dichtung nach .der  Erfindung dargestellt, und zwar     zeigt          Fig.    1 in Seitenansicht, halb aufgeschnit  ten, eine Dichtung     mit        eingearbeiteter        Kar-          kasse    zur Versteifung des Haftteils und  einer Einlage in Form eines Winkelringes,       Fig.    2 einen Winkelring mit in federnde       Fig.    3 die durchbrochene Karkasse,       zungen        unterteiltem    Flansch,

         Fig.    4 ein einheitliches     Einlagerungs-          stück    zur Versteifung des Haftabschnittes  mit einem federnden     Steg,          Fig.    5 eine Dichtung mit     teils        versteifen-          .der,    teils federnder Einlage und einem ein  fachen Aussenschutz des Haftabschnittes, wo  bei alle Teile fest zusammenvulkanisiert     sind;          Fig.    6 gibt eine Dichtung mit einem auf  vulkanisierten Versteifungsring auf einem  Teil .des     Haftabschnittes    wieder;

         Fig.    7 zeigt einen Dichtungskörper mit  Aussenschutz am     Haftabschnitt    und     doppel-          lippigem    Gleitteil;       Fig.    8 zeigt eine Aussendichtung     ähn-          l:chen    Aufbaues wie     Fig.    1,       Fig.    9 einen Körper ohne Einlage, bei  .dem durch die Bemessung des Profils von       Haftabschnitt    und     Gleitabschnitt,        Steifigkeit     und Elastizität gegeneinander abgestimmt  sind;

         Fig.    10 soll veranschaulichen,     .dass,    aus  zunächst aus verschiedenen Massen hergestell  ten Einzelringen für     Haftabschnitt    und       Gleitabschnitt    im Endzustand ein einheit  licher     Körper    der gewünschten Art erhalten  werden kann.  



  Im einzelnen ist a, der Dichtungskörper  mit dem Gleitabschnitt b und dem Haftab  schnitt c. d ist ein Winkelring .gemäss     Fig.    2,  e eine     Karkasse    gemäss     Fig.    3. Winkelring  und     Karkasse    bilden in     Fig.    4 ein einheit  liches Stück f. Hierdurch ist der Haft  abschnitt in hohem Masse     versteift,    die     Ela-          stizität,    die an sich     bereits    durch die Profi  lierung des Gleitabschnittes erzielt ist, durch  die federnden     Zungen    des Steges g noch er-      höht.

   Nach     Fig.    5 erhöht der zum Beispiel       aufvulkanisierte    Winkelring h die     Steifheit     des     Haftabschnittes.    Dem gleichen Zweck  dient der Ring     i.    nach     Fig.    6,     sowie    der  Ring<I>7-</I> nach     Fig.    7.

   Der zu einer schmalen  Lippe     verformte    Gleitabschnitt     I.    des Ringes  nach     Fig.    9 ist, was sich durch     Vorversuche     leicht     ermitteln    lässt, ausschliesslich durch  Seine Formgebung auf das nötige Mass von  Schmiegsamkeit gegenüber dem in erforder  lichem Umfang steifen     Haftabschnitt        iYZ    ein  gestellt.

   Die Ausführungsform nach     Fig.    10  ist beispielsweise     derart    entstanden, dass ein  Profilstrang n zu einem Ring verformt und  hierauf mit einem durch Düsen gepressten,  zu einem Ring vereinigten     Strangabschnitt     <B>c</B> zusammenvulkanisiert ist. Der äussere Ring  kann jedoch auch durch Ausstanzen oder der  gleichen hergestellt werden. Durch eine an  dere     Vorbehan.dlung        und/oder    Zusammenset  zung des Werkstoffes besitzt er eine grössere  Steifheit nach der     Vulkanisation.     



  Diese Ausführungsform bietet den Vor  teil, dass bei     festgelegtem    Düsenquerschnitt  für die     Herstellung    des Stranges des Gleit'       o.bschnittes    einander gleiche Wellen mit  Dichtungselementen verschiedener Aussen  masse abgedichtet werden können oder um  gekehrt in Maschinenbohrungen von gleichem  Durchmesser Dichtungen für verschiedene  Wellenmasse eingesetzt werden können, weil  ,der ausgestanzte Haftabschnitt den jewei  ligen Bedürfnissen entsprechend stärker oder  schwächer bemessen werden kann.  



  Der     Gleitabschnitt    .der Dichtung gemäss  der Erfindung kann noch mit einer rings  umlaufenden Aussparung versehen sein, die  zur Fixierung eines Federringes dient.  



  Die in der Zeichnung veranschaulichten  Ausführungsbeispiele zeigen Gestaltungen,  die im wesentlichen bedingt sind durch die  Verschiedenheit der Elastizität des Werk  stoffes im Endzustand, etwa derart, dass der  Dichtungskörper nach     Fig.    1. bis     8,    einheit  lich aus einem verhältnismässig weichen, nach       Fig.    9 aus einem mittelsteifen und nach       Fig.    10 aus verschieden elastischem Werk  stoff besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Einbaufertige Dichtung für bewegte Ma schinenteile aus einem Werkstoff, der pla stisch verformbar und in einen hochelasti- schen schmiegsamen bis steifen Zustand über führbar ist, :
    dadurch gekennzeichnet, dass sie einen ein einheitliches Ganzes darstellenden Körper bildet mit einem elastisch steifen Haftabschnitt, der den Dichtungskörper unter Eigenspannung im relativ feststehenden Ma schinenteil dichtend festzuhalten vermag, und einem elastisch schmiegsamen Gleitabschnitt, der unter geringer Spannung dichtend auf dem relativ bewegten Maschinenteil aufliegt. UNTERANSPRü CHE 1.
    Dichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass sie aus Poly- merisaten organischer ungesättigter Ver bindungen besteht. 2. Dichtung nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Polymerisaten ungesättigter Kohlenwasserstoffe besteht. 3. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, die gegen Wasser, Luft und Säure beständig ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Naturkautschukprodukten besteht. 1.
    Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, aus gegen die Einwirkung von Mineralölen bestän digem Werkstoff, dadurch gekennzeich net, dass sie aus einem Produkt des syn thetischen Kautschukes besteht. 5. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, bestehend: -aus Poly- merisaten organischer ungesättigter Ver bindungen und Einlagerungsmassen. 6.
    Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, bestehend aue Polymerisaten ungesättigter organischer Verbindungen und Fasern. 7. Dichtung nach Patentanspruch I und Un teransprüchen 1 und 5, bestehend aus Polymerisaten ungesättigter organischer Verbindungen und die Festigkeit stei gernden Füllstoffen. B. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, bestehend aus Polymerisaten ungesättigter organischer ;Verbindungen und die Dichtheit stei gernden Füllstoffen. 9.
    Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, bestehend aus Polymerisaten ungesättigter organischer Verbindungen und die Wärmeleitfähig keit steigernden Füllstoffen. 10. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, bestehend aus Polymerisaten ungesättigter organischer Verbindungen und die Laufeigenschaft steigernden Füllstoffen. 11. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, .dadurch ge kennzeichnet, dass sie Polymerisate un gesättigter organischer Verbindungen und Vulkanisationsmittel enthält. 12.
    Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 5 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie Polymerisate ungesättigter organischer Verbindungen, Vulkanisationsmittel und -beschleunigen enthält. 18. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass sie Polymerisate ungesättigter organischer Verbindungen und Weich macher enthält. 14. Dichtung nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Steifheit er höhende Einlagen. 15. Dichtung nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch die Elastizität er höhende Einlagen.
    <B>16.</B> Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 14 und. 15, gekenn zeichnet durch die Steifheit und Elastizi tät erhöhende Einlagen. 17. Dichtung nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch die Steifheit erhöhende Auflagen. 18. Dichtung nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch .die Elastizität erhöhende Auflagen. 19. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 17 und 18, gekenn zeichnet durch die Steifheit und Elastizi tät erhöhende Auflagen. 20.
    Dichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 18, gekennzeichnet durch eine rund um den Gleitabschnitt lau fende Rille, die zur Fixierung eines Schraubenfederringes dient. 21. Dichtung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das eigent liche Dichtungselement mit einem Halte teil zu einem einteilig wirkenden Ganzen fest verbunden ist. 29. Dichtung nach Patentanspruch I und Unteranspruch 21, dadurch gekennzeich net, dass die Dichtungsmanschette mit einem Winkelring aus Eisenblech zu einem einteilig wirkenden Ganzen fest verbunden ist. 28.
    Dichtung nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch Verstärkungen des Querschnittes des Dichtungselementes an durch Überdruck gefährdeten Abschnit ten. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von einbau fertigen Dichtungen gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der ein ein heitliches Ganzes darstellende DicUtungs- körper aus einem elastisch steifen Haft abschnitt und einem elastisch schmiegsamen Gleitabschnitt gebildet wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 24.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da ,durch gekennzeichnet, dass der Haft abschnitt und der Gleitabschnitt aus ver schiedenen Werkstoffen hergestellt wer den, die nachträglich zu einem einheit lichen Ganzen vereinigt werden. 25. Verfahren nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass der Haft abschnitt und der Gleitabschnitt aus ver schieden vorbehandelten Werkstoffen hergestellt werden, die nachträglich zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt werden.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Haft abschnitt und der Gleitabschnitt durch Vulkanisation zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt werden. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Abstu fung des Grades der Steifheit des Haft abschnittes und des Grades der Schmieg- @samkeit des Gleitabschnittes durch ent sprechende Bemessung des Querschnittes dieser Abschnitte erfolgt.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2,7, dadurch gekennzeich net, dass zwecks Abstufung des Grades der Steifheit ,des Haftabschnittes und des Grades -der Schmiegsamkeit des Gleit abschnittes der Haftabschnitt einen massiven Querschnitt erhält, während .der Gleitabschnitt als schmale Lippe ausgebildet wird. 29.
    Verfahren zur Herstellung von einbau fertigen Dichtungen nach Patentan spruch II, die mit Einlagen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen mit dem eigentlichen Dich tungskörper durch Vulkanisation innig verankert werden. 30.
    Verfahren zur Herstellung von einbau- fertigen Dichtungen nach Patentanspruch II, die mit Auflagen versehen sind, da durch gekennzeichnet, .dass die Auflagen mit .dem Dichtungskörper durch Vulkani- sation verankert werden.
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