CH194536A - Dampfkraftanlage mit mindestens einem Röhrendampferzeuger geringen Flüssigkeitsinhaltes. - Google Patents

Dampfkraftanlage mit mindestens einem Röhrendampferzeuger geringen Flüssigkeitsinhaltes.

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CH194536A
CH194536A CH194536DA CH194536A CH 194536 A CH194536 A CH 194536A CH 194536D A CH194536D A CH 194536DA CH 194536 A CH194536 A CH 194536A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F01K7/02Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of multiple-expansion type

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Description


  Dampfkraftanlage mit mindestens einem     Röhrendampferzeuger     geringen Flüssigkeitsinhaltes.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Dampfkraftanlage mit mindestens einem       Röhrendampferzeuger    geringen Flüssigkeits  inhaltes, vorzugsweise einem     Röhrendurch-          flussdampferzeuger,    einem Speicher und ei  ner mindestens einen Hochdruckteil, einen       Mitteldruckteil    - und     einen        Niederdruckteil     aufweisenden     Dampfkraftmaschine,

      wobei so  wohl in der     Frischdampfleitung    als auch in  den zwischen den einzelnen Teilen der Kraft  maschine     befindlichen    Dampfleitungen, in  einer den Hochdruckteil umgehenden Über  strömleitung und endlich in der Lade- und  in der     Entladeleitung    des Speichers Durch  flussregelorgane angeordnet sind, die nicht  nur durch Drücke, sondern auch durch Dreh  zahlimpulse der Kraftmaschine beeinflusst  werden, und besteht darin, dass die Regel  organe in der Weise miteinander gekoppelt  sind,

   dass die Drehzahl der Kraftmaschine  durch Beeinflussen des     Einlass-Regelorganes     des     Niederdruckteils    eingehalten wird und  die Drücke bei     Dampfüberschuss    durch Be  einflussen der     Einlass-Regelorgane    des Hoch-    druck- und des     Mitteldruckteils    und durch       Beeeinflussen    des     Speicherlade-Regelorganes,     bei Dampfmangel jedoch durch Beeinflussen  der     Einlass-Regelorgane    des Hochdruck- und  des     Mitteldruckteils    und durch Beeinflussen  des     Speicherentlade    -Regelorganes aufrecht  erhalten werden.  



  Ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes  ist auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt.  Im     Durchflussröhrendampferzeuger    1, der  einen geringen Flüssigkeitsinhalt aufweist,  wird Hochdruckdampf, der beispielsweise  normal den Druck von<B>110</B>     ata    aufweist, er  zeugt. Der Dampf wird dann durch die       Frischdampfleitungen    2 und 8 einer aus  einem Hochdruckteil 4, einem     Mitteldruck-          teil    5 und     einem        Niederdruckteil    6 bestehen  den     Dampfkraftmaschine    zugeführt. Der Ab  dampf des     Niederdruckteils    strömt durch die  Leitung 7 in den Kondensator B.

   Das Kon  densat gelangt durch die     Leitungen    9 und 10  in den     Speiseflüssigkeitsbehälter    11. Die  Pumpe 12     entnimmt    dem Speisebehälter 11      Flüssigkeit und fördert sie wieder in den  Dampferzeuger 1.  



  Der Abdampf des Hochdruckteils 4 ge  langt, zum Beispiel mit einem Druck von  9     ata,    zunächst in eine     Gegendruckleitung    13,  aus welcher ein Teil des Dampfes über die  Leitung 14 durch     einen        Zwischenüberhitzer     15, zum Beispiel bei einem Druck von 8     ata,     in den     Mitteldruckteil    5     weiterströmt.    An die       Gegendruckleitung    13 ist ausserdem über die  Leitung 16 der Dampfspeicher 17 und über  die Leitung 18 eine Verbrauchsstelle 19 an  geschlossen.

   Die     Abdampfleitung    20 des       Mitteldruckteils    5 (mit einem     Dampfdruck     von zum Beispiel 4,5     ata)    ist an die Zulei  tung 21 des     Niederdruckteils    6 angeschlossen.  Durch die     Leitung    22 kann der Zuleitung 21  ausserdem noch Dampf aus dem Speicher 17  zugeführt werden. Durch eine Leitung 23  strömt ein Teil des gespeicherten     bezw.    aus  dem     Mitteldruckteil    5 anfallenden Dampfes  in     eine    Verbrauchsstelle 24.  



  An die     Frischdampfleitung    2 sind zwei  Ventile 25 und 26 angeschlossen, die mittels  der Impulsleitungen 27 und 28 derart unter  dem Einfluss des Kesseldruckes stehen, dass  ihr     Durchflussquerschnitt    beim     Steigen    des  Druckes vergrössert und beim Sinken des       Druckes    verkleinert     wird.    Die beiden Beein  flussungen durch die Leitungen 27 und 28  sind gegeneinander so     abgestimmt,    dass das  Ventil 25 in der     Frischdampfleitung    3,

   zum  Beispiel bei einem Druck von 110     ata        und    das       Überströmregelventil    26 in der     Überström-          leitung    26' erst bei     einem        Druck    von zum  Beispiel 112     ata    öffnet. Das     Einlassregelventil     25 steht ausserdem unter dem Einfluss eines  von der Welle der     Kraftmaschine    angetrie  benen Drehzahlreglers der Kraftmaschinen  anlage, und zwar so, dass bei steigender Dreh  zahl der     Durchflussquerschnitt    verkleinert  wird.

   Die     Beeinflussung    durch den Dreh  zahlregler kann die Beeinflussung durch den       Druck    aufheben und umgekehrt kann die Be  einflussung durch den Druck auch die Be  einflussung durch den Drehzahlregler auf  heben.    Die     Einlassregelventile    29 und 34 des       Mitteldruckteils    und des     Niederdruckteils     werden durch den gleichen Drehzahlregler  wie das     Einlassregelventil    25     beeinflusst.    In  der Zeichnung ist dieser Regler bei jedem  dieser Ventile der Deutlichkeit halber     je-          weilen    besonders dargestellt.  



  Das Ventil 29 in der Zuleitung 14 des       Mitteldruckteils    5 wird durch den Druck in  der     Abdampfleitung    13 (z. B. 9     ata)        mit-          telst    der Impulsleitung 30 so beeinflusst, dass  bei steigendem Druck der Querschnitt ver  grössert, bei sinkendem Druck aber verklei  nert wird. Ausserdem steht das Ventil auch  über die Impulsleitung 31 unter dem Einfluss  des Druckes in der     Abdampfleitung    20  (z.

   B. 4,5     ata)    des     Mitteldruckteils    5, und  zwar in der Weise, dass bei steigendem     Druck     der     Durchflussquerschnitt    verkleinert und bei  sinkendem Druck aber vergrössert     wird.    End  lich steht das Ventil 29 noch unter dem Ein  fluss des     Geschwindigkeitsreglers    der Kraft  maschinenanlage, welcher den     Durchfluss-          querschnitt    bei steigender Drehzahl verklei  nert und bei sinkender Drehzahl vergrössert.  



  In der an die     Gegendruckleitung    13 an  geschlossenen     Speicherladeleitung    16 ist ein  Ladeventil 32 angeordnet, das nach Massgabe  des Druckes in der     Abdampfleitung    13  (z. B. 9     ata)    durch die     Übertragung    der Im  pulsleitung 33 gesteuert     wird,    und zwar so,  dass bei steigendem     Druck    der Querschnitt  vergrössert und bei sinkendem Druck der  Querschnitt verkleinert     wird.     



  Das Ventil 34 in der     Zuleitung    21 des       Niederdruckteils    6     wird    vom Kesseldruck  über die Impulsleitung 35, vom     Auslassdruck     des Hochdruckteils 4 über die     Impulsleitung     36 und vom     Auslassdruck    des     Mitteldruck-          teils    5 über die     Impulsleitung    37 je so beein  flusst, dass bei steigendem Druck der Durch  flussquerschnitt verkleinert und bei sinken  dem Druck vergrössert     wird.    Ausser dieser  Druckbeeinflussung steht das Ventil 34 auch  noch unter dem Einfluss des Geschwindig  keitsreglers der Kraftmaschine.  



  Das     Entladeventil    38 wird durch den       Auslassdruck    des     Mitteldruckteils    5 über die      Impulsleitung 39 so beeinflusst, dass bei sin  kendem Druck eine vermehrte Dampfent  nahme, bei steigendem     Druck    eine vermin  derte Dampfentnahme aus dem Speicher  stattfindet.  



  Bei der     beschriebenen        Dampfanlage,    arbei  tet der Dampfspeicher 17 mit dem zwischen  dem Austrittsende der Hochdruckteils 4 und  dem Eintrittsende des     Niederdruckteils    6 be  stehenden Druckunterschied (Höchster Lade  druck 9     ata,    tiefster     Entladedruck    4,5     ata).     Der Speicher erhält also aus dem Hochdruck  teil 4 über die Leitungen 13 und 16 den  Ladedampf, während der     Entladedampf    über  die Leitungen 22 und 21 unmittelbar in den       Niederdruckteil    6 strömt.

   Der am Manometer  40 abzulesende Speicherdruck kann sich dem  nach zwischen dem     Auslassdruck    des Hoch  druckteils 4 und dem     Einlassdruck    des       Niederdruckteils    6, also um 4,5     ata    verschie  ben.  



  Die Drehzahl der Maschinenanlage wird  so geregelt, dass die Frequenz des durch den  Generator 41 erzeugten Stromes konstant ge  halten wird. Zu diesem Zweck wird durch  den Geschwindigkeitsregler der Kraftma  schine das     Einlassventil    des     Niederdruckteils     beeinflusst. Ausserdem können auch noch die       Einlassventile    des     Mitteldruckteils    und des  Hochdruckteils unter gewissen Bedingungen  durch den Geschwindigkeitsregler gesteuert  werden.  



  Wird im Dampferzeuger 1 eine über den  Bedarf der     Kraftmaschinenanlage    hinaus  gehende Dampfmenge erzeugt, so wird zu  nächst das     Einlassventil    34 durch den Ge  schwindigkeitsregler so beeinflusst, dass die  Druckbeeinflussung über die Leitungen 35,  36 und 37 ausgeschaltet ist. Wenn der       Niederdruckteil    durch das     Einlassventil    34  nahezu oder vollständig abgeschaltet ist,     wird     auch der     Dampfeinlass    in den Hochdruckteil  durch das     Einlassventil    25 vermindert.

   Der  Druck in der     Frischdampfleitung    2 steigt  dann so hoch, dass über die     Überströmleitung     26' und das     Überströmregelorgan    26 der  Frischdampf unmittelbar in die     Auslasslei-          tung    13 überströmt. Das hat zur Folge, dass    in der     Abdampfleitung    13 und in der Lei  tung 16 der Druck steigt und dadurch das  Ladeventil 32 geöffnet wird.

   Der Dampf  überschuss in der Leitung 13, der vom     Mittel-          druckteil    5 über das     Einlassregelorgan    29 und  von der Verbrauchsstelle 19 nicht aufgenom  men werden kann, wird dann im Speicher 17  aufgespeichert und dadurch der Druck der       Abdampfleitung    13     konstant    gehalten. Sollte  auch in der     Abdampfleitung    20 der Druck  noch ansteigen, so wird durch die Impuls  leitung 31 der     -Durchgangsquerschnitt    des  Ventils 29 verkleinert, so dass die Beeinflus  sung über die Impulsleitung 30 und durch  den Geschwindigkeitsregler ausgeschaltet ist.

    Der     Mitteldruckteil    5 erhält dann     soviel     Dampf als zur     Konstanthaltung    des Druckes  in der     Abdampfleitung    20 notwendig ist. Das  Ventil 25 wird ausserdem auch vom Ge  schwindigkeitsregler der Kraftmaschine be  einflusst, und zwar so, dass bei steigender  Drehzahl der     Durchgangsquerschnitt    verklei  nert     bezw.    geschlossen     wird.     



  Wird im Dampferzeuger 1 weniger  Dampf erzeugt, als dem Bedarf der Kraft  maschine und den übrigen Verbrauchsstellen  entspricht, so öffnet zunächst der Geschwin  digkeitsregler das Ventil 25. Dadurch     sinkt     der Druck in der Leitung 2, so dass vor allem  zunächst das Ventil 26 geschlossen wird;  sinkt der Druck weiter, so wird über die  Impulsleitung 27 auch der     Durchflussquer-          schnitt    des Ventils 25 verkleinert, so dass  der Einfluss durch den Geschwindigkeits  regler aufgehoben und der Druck im Dampf  erzeuger auf     konstanter    Höhe erhalten wird.

    Der Geschwindigkeitsregler beginnt     dann    die  Ventile 29 und 34 zu öffnen, was zur Folge  hat, dass der Druck in den     Abdampfleitungen     13 und 20 zu     sinken        beginnt.    Um dies zu ver  hüten,     wird    durch die Impulsleitung 30 die  Beeinflussung des Ventils 29 durch den Ge  schwindigkeitsregler ausgeschaltet. Dagegen       wird    aber das Ventil 34 über die.Impulslei  tungen 36 und 37 und auch über die Impuls  leitung 35 infolge der     sinkenden    Drücke in  der     Frischdampfleitung    und in den beiden       Abdampfnetzen    13 und 20 geöffnet.

   Da-      durch würde der Druck in der Leitung 20  noch weiter sinken, wenn nicht über die Im  pulsleitung 39 das     Entladeventil    38 des  Speichers geöffnet würde, wodurch aus dem  Speicher eine dem Dampfmangel im Dampf  erzeuger entsprechende Dampfmenge nachge  liefert wird. Diese Dampfmenge bringt da  bei nicht nur die     Kraftmaschinenanlage    auf  die gewünschte Leistung, sondern stellt auch  sowohl im     Abdampfnetz    13 als auch im Ab  dampfnetz 20 den notwendigen     Druck    wieder  her.  



  Es ist daraus ersichtlich,     dass    die Ver  brauchsstellen 19 und 24 sowohl bei Dampf  überschuss, als auch bei Dampfmangel mit  praktisch konstantem Dampfdruck arbeiten  können, und dass dabei auch die Frequenz des  durch den Generator 41 erzeugten Stromes  eingehalten werden kann.  



  Durch die Ladung und die Entladung des  Speichers steigt     bezw.    sinkt sein Druck.  Nach     Massgabe    dieser Druckveränderungen,  die am Manometer 40 abgelesen werden kön  nen, wird dann, von Hand oder     selbsttätig,     die     Feuerungsanlage    42 so beeinflusst, dass  bei steigendem Druck die Feuerintensität  vermindert und bei sinkendem Druck die  Feuerintensität vergrössert wird.  



  Um die Temperatur des Dampfes auf  recht zu erhalten, wird das Speiseventil 43  über die Impulsleitung 44 unter dem Ein  fluss der     Frischdampftemperatur    so gestellt,  dass bei steigender Temperatur das     Ventil    ge  öffnet, bei sinkender Temperatur aber ge  schlossen wird.  



  Die bauliche Ausführung sowohl des       Röhrendampferzeugers,    als auch der Regel  organe bleibt ohne Einfluss auf die Erfin  dung. Es ist ebenso nicht notwendig, dass an  den     Zwischendampfstufen    der Kraftmaschine  noch andere     Dampfverbrauchsstellen    ange  schlossen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfkraftanlage mit mindestens einem Röhrendampferzeuger geringen Flüssigkeits inhaltes, vorzugsweise einem Röhrendurch- flussdampferzeuger, einem Speicher und einer, mindestens einen Hochdruckteil, einen Mittel druckteil und einen Niederdruckteil aufwei senden Dampfkraftmaschine, wobei sowohl in der Frischdampfleitung als auch in den zwi schen den einzelnen Teilen der Kraftmaschine befindlichen Dampfleitungen,
    in einer den Hochdruckteil umgehenden Überströmleitung und endlich in der Lade- und in der Ent- ladeleitung des Speichers Durchflussregel- organe angeordnet sind, die nicht nur durch Drücke, sondern auch durch Drehzahlimpulse der Kraftmaschine beeinflusst werden, da durch gekennzeichnet, dass die Regelorgane in der Weise miteinander gekoppelt sind,
    dass die Drehzahl der Kraftmaschine durch Be einflussen des Einlass - Regelorganes des Niederdruckteils eingehalten wird und die Drücke bei Dampfüberschuss durch Beein flussen der Einlass-Regelorgane des Hoch druck- und des Mitteldruckteils und durch Beeinflussen des Speicherlade-Regelorganes, bei Dampfmangel jedoch durch Beeinflussen der Einlass-Regelorgane des Hochdruck- und des Mitteldruckteils und durch Beeinflussen des Speicherentlade - Regelorganes aufrecht erhalten werden. . <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Dampfkraftanlage nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine weitere Ver koppelung, mit deren Hilfe bei starker Leistungsverminderung der Kraftmaschine das Einlassregelorgan des Niederdruckteils vollständig geschlossen und das Einlass- regelorgan des Hochdruckteils in Ab hängigkeit von der Drehzahl der Kraft maschine beeinflusst wird. 2.
    Dampfkraftanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dampfüberschuss im Dampferzeuger durch die Überströmlei- tung in den Speicher geführt wird und dazu das Überströmregelorgan in Ab hängigkeit vom Druck im Dampferzeuger beeinflusst wird.
CH194536D 1936-08-20 1936-08-20 Dampfkraftanlage mit mindestens einem Röhrendampferzeuger geringen Flüssigkeitsinhaltes. CH194536A (de)

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