CH194562A - Zündeinrichtung für Stromrichter mit flüssiger Kathode. - Google Patents
Zündeinrichtung für Stromrichter mit flüssiger Kathode.Info
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Description
Zündeinrichtung für Stromrichter mit flüssiger Kathode. Es ist vorgeschlagen worden, zur Zün dung von Stromrichtern mit flüssiger Ka thode, beispielsweise mit Quecksilberkathode; einen die Kathodenoberfläche durchdringen den Halbleiterstift zu verwenden, dessen aus dem Kathodenmetall herausragendes Ende zur Einleitung der Zündung an eine hohe Spannung gegenüber der Kathode gelegt wird. Die Erfindung betrifft eine besonders einfache und widerstandsfähige Zündein- richtung dieser Art, bei der die Strom zuleitung zur Zündelektrode isoliert durch das Kathodenmetall hindurchgeführt ist und durch einen Schirm dafür Sorge getragen ist, .dassdiese Durchführung vom Kathodenfleck nicht angegriffen werden kann. Die Abbildung zeigt in zum Teil schema tischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das aus Glas oder einem andern geeigneten Isoliermaterial bestehende zylindrische Gefäss 1 ist an beiden Enden durch Metallkappen 2, 3 geschlossen, die einen nach innen eingestülpten mittleren Teil besitzen. Sie bestehen aus einem, mit der Gefässwand J verschmelzbaren Metall. Wird ein Hartglas (beispielsweise Corningglas G71) verwendet, so eignet sich zum Verschmelzen eine Legierung mit 28 % Nickel, 13 % Kobalt und 54 % _ Eisen. Die untere Kappe 3 wird durch -das flüssige Kathodenmetall 4 über .deckt. Die obere Kappe 2 dient -der Anode und ist mit dem; vorzugsweise aus Kupfer bestehenden Stromleiter 5 durch Löten oder Schweissen verbunden. In ähnlicher Weise ist die Zuführung 5' mit der Kappe 3 ver bunden. Die Zündelektrode 6 besteht in an sich bekannter Weise aus einem halbleiten den Material und taucht mit ihrer Spitze in das Kathodenmetall 4 ein. Bei Vorhan densein eines hohen Potentialgefälles (zirka 100 bis 2,210 Volt) zwischen der wenig ein tauchenden, halbleitenden Zündanode und der Quecksilberkathode tritt an der Kontaktober fläche eine Ionisation auf, die .die Hauptent ladung einleitet. Der Halbleiter ist durch Klemmen, Schrauben- oder mit andern Mit- teln mit der Metallhülse 7, die sie mantel artig umgibt, fest verbunden. Zur Strom zuleitung -dient der isoliert durch die untere Kappe hindurchgeführte Stromleiter 9-. Diese Durchführung besteht aus einem vakuum dicht mit der Kappe 3 verschweissten Rohr 8, dessen Innenseite mit dem Glas 11 ver schmolzen ist, in das der Stromleiter 9 ein geschmolzen ist. Es bestünde nun die Ge fahr, dass der Kathodenfleck an dem Röhr chen 8 ansetzt und dieses zerstört. Es wäre ferner nicht ausgeschlossen, -däss der Ka thodenfleck auf das Röhrchen 8 übergeht und beispielsweise an der Grenzstelle zwi- schendem Glas 11 und dem Metall des Röhr chens 8 längere Zeit verweilt, so ,dass die va kuumdichte Verbindung oder das Glas zer stört wird. Diese Gefahren werden bei der Anordnung gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Stromdurchführung von einem , Schutzrohr 12 umgeben isb, das aue einem gegen den Lichtbogen widerstands fähigen Material besteht. Es eignen sich dazu alle hochschmelzenden Metalle. Beson dere Vorteile bietet die Verwendung von Malybdän oder Wolfram als Schutzrohr für die Stromeinführung, weil diese Metalle die Eigenschaft haben, vom Quecksilber benetzt zu werden. Dadurch wird erreicht, @dass der Kathodenfleck sich an der Grenzlinie zwi schen dem Quecksilber und dem Schutzrohr 12 festsetzt. Ein solcher festsitzender Ka- tlhodenfleck kann bekanntlich mit bedeutend niedrigerer Stiomstärke betrieben werden. Der Lichtbogen reisst also weniger leicht ab. Bei Stromrichtern, .die mit einer niedrigen Spannung betrieben werden, bietet daher die beschriebene Anordnung den zusätzlichen Vorteil, dass der Lichtbogen während eines längeren Teils der positiven Halbwelle der Anodenwechselspannung aufrecht erhalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zündeinrichtung für Stromrichter mit flüssiger Kathode, insbesondere Quercksilber- kathode, dadurch .gekennzeichnet, dass die Stromzuleitung zu dem die Zündung be wirkenden Halbleiterstift (6) isoliert durch das Kathodenmetall hindurchgeführt ist und ein Schutzrohr (12) aus .gegen den Licht bogen widerstandsfähigem Material vor gesehen ist, das die Oberfläche des Kathoden metalles durchdringt und .die Stromzufüh rung zum Halbleiter umgibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Zündeinrichtung nach Patentanspruch"da- durch gekennzeichnet, dass .der Isolator (11) der Stromzuführung (9) zur Halb leiterelektrode (6) * mit einem die Ka-' thodenfläche durch-dringendeu Röhrchen ($) vakuumdicht verbunden ist, -das seiner seits vakuumdicht mit dem Boden (3) des Kathodengefässes verbunden ist. 2. Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (12) aus einem von Quecksilber benetzba-ren Metall hergestellt ist. 3.Zündeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2"dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzrohr (12) aus Holybdän oder Wolfram besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH194562D CH194562A (de) | 1935-08-06 | 1936-08-05 | Zündeinrichtung für Stromrichter mit flüssiger Kathode. |
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1936
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