CH194687A - Fahrradhilfsantrieb. - Google Patents

Fahrradhilfsantrieb.

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CH194687A
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A-G Fichtel Sachs
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Fichtel & Sachs Ag
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      Fahrradhilfsantrieb.       Im Patentanspruch des Hauptpatentes  ist, ein     Fahrradhilfsantrieb        umschrieben,    bei  welchem der     'Motor    drehbar auf der Achse  des Hinterrades gelagert und ausschliesslich  durch ein federndes Zwischenglied gegen den  Rahmen abgestützt ist. Die vorliegende Er  findung betrifft eine Verbesserung :dieses  Antriebes, die     :darin    besteht, dass dieses  Zwischenglied so angeordnet ist,     da.ss    die  Rahmenrohre durch die von ihm übertrage  nen Kräfte nur in ihrer Längsrichtung be  ansprucht werden.

   Da die Fahrradrahmen in  der Regel nur auf Beanspruchung der Rah  menrohre in ihrer Längsrichtung     berechnet     sind, besteht bei einer Anordnung des Zwi  schengliedes derart, dass die Rüttelbewegun  gen quer zur Längsachse der Rahmenrohre  auf diese     übertragen    werden, die Gefahr  einer allmählichen Zerstörung des Rahmens  durch     Verbiegung    oder Bruch :des. Rahmen  rohres, an welchem :das     federnde    Zwischen  glied angreift. Zugleich wird an dieser Stelle  leicht der äussere Anstrich des Rahmens be-    schädigt und dadurch das Aussehen beein  trächtigt.  



  Eine besonders zweckmässige     Ausbildung     des Antriebes     besteht    darin, dass das- Zwi  schenglied     eine    an das Motorgehäuse an ge  lenkte Puffervorrichtung aufweist, die durch  eine Stange mit der die     Sattelstütze    auf  nehmenden Rahmenmuffe verbunden ist.  Diese Stange kann in einfacher Weise an  die Klemmschraube .der Muffe für die  Sattelstütze aasgelenkt sein, wodurch auch  :das Ab- und wieder     Anmontieren    des An  triebes ausserordentlich einfach     gestaltet     wird.

   Ist für die     Puffervorrichtung    Gummi  verwendet, so werden dadurch auch .die klei  nen, rasch aufeinanderfolgenden Erschütte  rungen geräuschlos aufgenommen, die bei  Zwischenschaltung von Stahlfedern ein     länsti-          ges:    Geräusch erzeugen.  



  Ein Ausführungsbeispiel .des. Fahrrad  hilfsantriebes gemäss der Erfindung ist in  der Zeichnung     sohematisch        dargestellt.              Fig.    1     zeigt        das    mit dem Antrieb ver  sehene Fahrrad in Seitenansicht;

         Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab den  Antrieb mit dem au     das:    Motorgehäuse an  gelenkten Teil des Zwischengliedes,       Fig.    3 ist eine Ansicht des Zwischenglie  des, mit     Schnitt    durch die     Puffervorrichtung;          Fig.    4 ist eine Seitenansicht der Klemm  muffe für die     iSattelstütze    mit     angelenkter          Verbindungsstange    und       Fig.    5 eine Rückansicht zur     Fig.    4.  



  Der Motor 1     ist    drehbar auf der Nabe des  Hinterrades gelagert, welche ihrerseits auf  der in den     Lagern    der     hintern    Rahmenteile  2, 3 drehbaren Achse läuft. Zur Übertra  gung der Reaktion .der Antriebskräfte des  Motors auf den Rahmen dient das Zwischen  glied 4, das mit seinem untern Ende 5 mit  tels     eines    Bolzens an einen Ansatz 6 ,des, Mo  torgehäuses. 1 und mit seinem obern Ende 7  an die Klemmschraube 8 der Muffe 9 für die       Sattelstütze        angelenkt    ist.  



  Das Zwischenglied weist eine     Puffervor-          richtung    10 und eine diese mit der     Klemm-          muffe    der     .Sattelstütze    verbindende     Stange     11 auf. Erstere wird durch ein Gummilager  gebildet,     das    aus. einer innern Hülse 12, einer  äussern Hülse 13 und einem mit diesen bei  den Teilen verbundenen     hohlzylinderförmi-          gen    Gummipolster 14 besteht. Durch die  Zwischenschaltung dieses Gummipolsters 14  ist- ,eine axiale Verschiebung der innern  gegen die äussere Hülse in gewissem Um  fange möglich.  



  Mit der äussern Hülse 18 ist die Stange  11 beispielsweise durch Verschraubung oder       Vernietung    verbunden. Die innere Hülse 12  besitzt ein Innengewinde, in welches das  Gliedende 5 eingeschraubt ist, das ein Auge  16 zum Anschluss an den mit dem Ansatz 6  des     Motorgehäuses    verbundenen Bolzen trägt.  Durch Verschraubung des Endes 5 in .der       Hülse    12 und     Feststellung    der gewünschten  Lage mittels der     Mutter    17 kann die Länge    .des ganzen Zwischengliedes nach Bedarf ein  gestellt werden.  



  Das obere Ende ,7 der Stange 11 ist mit  einem Auge versehen, durch welches der  Bolzen der Klemmschraube 8 der Muffe 9  für die     ,Sattelstütze    gesteckt     ist.    Dadurch  werden die von dem Zwischenglied übertra  genen Kräfte in     einfacher    Weise auf die  Klemmuffe der     Sattelstütze    und von dieser  in einem Knotenpunkt auf den Rahmen über  tragen, so dass die Rahmenrohre nur in ihrer  Längsrichtung beansprucht werden.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRUCH Fahrradhilfsantrieb nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass das. den Motor gegen den Rah men abstützende federnde Zwischenglied so angeordnet ist, dass die Rahmenrohre durch die von ihm übertragenen Kräfte nur in ihrer Längsrichtung beansprucht werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Fahrradhilfsantrieb nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Zwischenglied eine an das Mo torgehäuse angelenkte Puffervorrichtung aufweist, welche durch eine Stange mit der die Sattelstütze aufnehmenden Muffe des Rahmens verbunden isst.
    2. Fahrradhilfsantrieb nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsstange des Zwischengliedes an der Klemm schraube der Muffe für -die Sattelstütze aasgelenkt ist. 3. Fahrradhilfsantrieb nach dem Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Puffervorrichtung aus einem beim Stossaufnehmen axial be anspruchten Gummilager besteht.
CH194687D 1935-12-05 1936-09-29 Fahrradhilfsantrieb. CH194687A (de)

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DE194687X 1935-12-05
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CH194687D CH194687A (de) 1935-12-05 1936-09-29 Fahrradhilfsantrieb.

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