CH194706A - Verfahren und Einrichtung zum stetigen Durchschneiden eines Tonstranges. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum stetigen Durchschneiden eines Tonstranges.

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CH194706A
CH194706A CH194706DA CH194706A CH 194706 A CH194706 A CH 194706A CH 194706D A CH194706D A CH 194706DA CH 194706 A CH194706 A CH 194706A
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Thomas Koidl
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Description


  Verfahren und Einrichtung zum     stetlgen    Durchschneiden eines Tonstranges.    Es ist bekannt, Tonstränge durch Vor  richtungen mit     gespannten.    Drähten zu durch  schneiden. Weiterhin ist es bekannt, die  Schneideelemente in     feststehenden    Kulissen  zu führen, um dem Schnitt verschiedene For  men zu geben.  



  Ebenfalls sind     Abschneidevorrichtungen     für Tonstränge     bekannt,    durch welche belie  big     profilierte    .Schnittflächen hergestellt wer  den können. Zu diesem     Zwecke    sind zu bei  den Seiten des abzuschneidenden Stranges       beliebig        geformte        ausweclis,elbare    Schablonen  angeordnet.

   An diesen     :Schablonen    werden die  in bezug auf die     Schneiderichtung    neben  einander liegenden Schneideelemente entlang  geführt und dieselben schneiden, entspre  chend der     Formgebung    der Schablonen, ein  Profil aus dem     Materialstrangheraus.    Durch  die hierbei vorgenommene Führung der  Schneidedrähte     ist    es jedoch nur möglich,  stumpfwinklige Profile herzustellen, und es       entstehen    fernerhin bei jedem Schnitt Abfall-    streifen, die     mindestens    die Breite der ver  wendeten     Schablonen,    aufweisen.

   Mit .diesen  Vorrichtungen ist     es    also unmöglich, .die Ge  samtlänge des     Materialstranges    auszunutzen.  



  Bei andern     bekannten        Einrichtungen,    wer  den zwei     Schneidedrähte        beim    Schneiden  quer zur     .Strangrichtung        hintereinander,    je  doch beim Schneiden in oder gegen die       Strangrichtung    nebeneinander liegend durch  das     Material    geführt.     Diese    Führung -der  Schneidedrähte wird durch eine an sich be  kannte, entsprechend dem Profil ausgebildete,  feste Kulisse erzielt.

   Aber auch bei dieser  Einrichtung     ist        -es,    unmöglich,     Schnitte    aus  zuführen, die in oder gegen die     Strangrich-          tung    rechtwinklig öder spitzwinklig verlau  fen. Vielmehr ist     es    auch     mit        dieser    Ein  richtung nur möglich, solche Profile herzu  stellen, die in oder- gegen die     Strangrichtung     stumpfwinklig verlaufen.  



  Bei einer     andern    ebenfalls bekannten     Ab-          schneidevorrichtung,    welche     eine        Herstellung         beliebig     gekrümmter    Schnittflächen ermög  licht, sind die Führungsbolzen der Schneide  drähte in seitlich der Maschine fest ange  brachten     Führungen.        angeordnet.    Hierbei  sind die Führungsschlitze an den Stellen,

   an  denen     ihre    Richtung senkrecht oder annähernd       senkrecht    zur Richtung der die Bewegung       der        .Schneidedrähte        veranlassenden    äussern  Triebkraft steht, durch     unter    Feder- oder       Gewichtswirkung    stehende Daumen über  deckt.

   Hierdurch werden     .die        Schneidedrähte     über die     Stellen,    über die sie durch die äu  ssere Antriebskraft nicht hinwegbewegt wer  den könnten, alsdann     weiterbewegt.    Abgese  hen davon,     dass,diese    bekannte Einrichtung  das Abschneiden beliebiger Profile lediglich  durch zusätzliche     feder-    oder gewichtsbela  stete     Elemente    in Verbindung     mit    einer  festen Kulisse ermöglicht, ergibt sich auch  hier bei jedem .Schnitt zwangsläufig ein Ab  fallstreifen, so dass die     Einrichtung    unwirt  schaftlich arbeitet.

       Weiterhin    ist es unmög  lich, mit dieser Einrichtung Schnitte auszu  führen, die "Feder" und "Nut" ergeben, und       es    kann     jeweils    immer nur ein     wirksamer          Schnitt    von einer     Tischseite        aus    .geführt wer  den, so     dass3    die gesamte     Schneidevorrichtung     nach einem     .Schnitt    im Leerlauf jeweils in       ihre        Betriebsstellung        wieder        zurückgeführt     werden     muss,.     



  Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren  zum stetigen     Durchschneiden    eines Tonstran  ges zwecks     Herstellung    beliebig profilierter,  insbesondere     mit    Nut und kleinerer Feder  versehener     Bausteine    unter voller Ausnut  zung der Länge des     Materialstranges        mittels          gespannter    Schneidedrähte, bei welchem beim  Schneiden quer zur     Stranglänge    die Schneide  drähte     mittels        relativ    zum Tonstrang fest  stehenden     Kulissen        geführt    werden,

   und     beim     Schneiden unter einem beliebigen Winkel in  oder gegen die     Strangrichtung    die Führung  der Schneidedrähte in fliegenden Kulissen in       Abhängigkeit    von der     Gestaltung    der fest  stehenden Kulissen erfolgt, wobei beim  Schneiden quer zur     .Strangrichtung    nur ein       einfacherSchnitt,    dagegen beim ,Schneiden in  oder gegen die     Strangrichtung    ein doppelter    Schnitt ausgeführt     wird,    und .eine Einrich  tung zur     Durchführung    des Verfahrens.  



  Die fliegende     Kulisse    bedingt vor allem  die Form des Schnittes.     bezw.    die     winklige     Ablenkung     aus    der geraden Richtung, wäh  rend die feststehende     Kulisse    die Tiefe der       Ablenkung,    sowie die Führung in der Gera  den     bestimmt.    Die Führung     der    Schneide  drähte in den beweglichen     Kulissen    erfolgt       insbesondere    derart,

       dass    die Schneidedrähte  in der beweglichen Kulisse entgegengesetzt  winklig in     bezug    auf die     feste    Kulisse abge  leitet werden. Die     Vorteile    des neuartigen  Verfahrens und der zur Ausübung desselben  dienenden neuen Einrichtung bestehen gegen  über dem Bekannten darin, einen Baustein       herzustellen,    oder unter voller Ausnutzung der  Länge des;     Materialstranges    beliebig profi  liert ist, d. h. es können nunmehr auf ein  fache Weise auch Profile     hergestellt    werden,  die in oder gegen die     Strangrichtung    des  Materials rechtwinklig oder auch stumpf  winklig verlaufen.

   Die Angabe: Ausnutzung  der vollen     Stranglänge    bedeutet, dass keiner  lei Abfallstreifen hinsichtlich der Länge des       Materialstranges        auftreten.    Um aber auch  bei der     Verwendung    der     Bausteine    gegebe  nenfalls eine     entsprechende        Mörtelfuge    oder       dergl.    zu schaffen, soll beim Schneiden quer  zur     Strangrichtung        zweckmässigerweise    nur  ein einfacher Schnitt mit in der     Schneidrich-          tung        hintereinander    liegenden Schneidedräh  ten,

   dagegen beim Schneiden in oder gegen  die     Strangrichtung    ein doppelter Schnitt mit  in der     Schneidrichtung    nebeneinander     liegen-          den     geführt werden.     Die          Einrichtung    ist zweckmässig so ausgebildet,  dass sie bei     jeder    Bewegung, d. h. also von  beiden     Seiten    des Tisches:     wirksame        Schnitte     ausführt, so dass keine     "leer    laufende Bewe  gungen" der     Einrichtung    sich erforderlich  machen.  



  Die Figuren der     Zeichnung    stellen Aus  führungsbeispiele     einer        Einrichtung,    die zur  Ausübung     .des    neuen Verfahrens dient, dar.       Fig.    1 zeigt einen Querschnitt,       Fig.    2 eine Seitenansicht     und    die           Fig.    3     bis    12     Einzelteile    der Einrichtung  jeweils in einer Draufsicht.  



  Der Rahmen 1 ist auf einer Kugelbahn 2  und den Kugeln 3 beweglich gelagert. An  den Ständern 5, wo Führungsrollen befestigt  sind, sind relativ zum Tonstrang feststehende  Kulissen 6 angeordnet, in welchen die Rol  len 7 laufen. Die     Kulissen    6 sind aus dein  Grunde als     "feststehende"    bezeichnet, da die       Relativgeschwindigkeit    zwischen ihnen und  dem zu durchschneidenden     Strang    17 gleich       i'.#Tull    sein muss, damit ein Schneiden     quer    zur       Strangrichtung        überhaupt    möglich ist.

       Steht     der Strang 17 still, so führt auch der     Tisch     225 und der Ständer 5, in welchem die Kulis  sen 6 fest eingebaut sind, keinerlei     Bewegun-          gen:    aus. Bewegt     sich    jedoch der Strang 17  während des     .Schneidens,    was, bei den     meisten     Einrichtungen in der Praxis der Fall     ist,    so  müssen sich der     @Schneidefisch    25 und der  Ständer 5 und damit auch die Kulissen -6  gleich schnell bewegen, damit ein     Schnitt     quer zur     Strangrichtung    ausgeführt werden  kann.

   Auch hierbei .ist wiederum die     Rela-          tivgeschwindigkeit    zwischen dem Strang 17  und :den     Kulissen    6 gleich Null. An dem  Rahmen 1 sind Querstreben 8 angebracht       bezw.        befestigt,    auf welchen je ein Hebel 9  beweglich gelagert ist.     Gleichzeitig    ist auf  den     Streben    8 je eine weitere sogenannte flie  gende Kulisse 10 befestigt, welche zwangs  läufig mit dem Rahmen 1     hin-    und herbewegt  wird.

   Diese Kulisse 10 wird als "fliegende"  Kulisse bezeichnet, da die     Relativgeschwin-          digkeit    zwischen . ihr und dem zu durch  schneidenden Strang 17,     sowie    der festen  Kulissen 6 grösser ist als Null. Auf jedem  Hebel 9 ist ein weiterer Hebelarm 11  schwenkbar gelagert. auf welchem einerseits  die Rolle 7 befestigt ist, welche in der     fest-          stehenden    Kulisse 6 läuft, anderseits die  Rolle 12, welche in der fliegenden Kulisse  10 läuft. Die Rollen 12 sind gleichzeitig die  Führungsrollen der     Schneidedrähte    13.

   Die  obere Rolle ist beispielsweise durchbohrt und  weist an ihrem     untern    Teil einen Haken     1'4,     an ihrem obern Teil eine .Spannvorrichtung  1:5 auf. Auf der untern Rolle 12 ist eine         Vorrichtung   <B>16</B> befestigt, um welche der  Draht .geschlungen wird. Mit 17     .ist    der zu  durchschneidende     Tonstrang    bezeichnet.  



       Fig.    2 zeigt in einer Seitenansicht das       Untergestell    18, auf welchem das .Schneide  aggregat ebenfalls auf Kugeln 19     .gelagert          ist,    und je nach     .Stranggeschwindigkeit        vor-          und    zurückgeschoben: wird. Der Schneide  tisch .2I5 (Schneideaggregat) wird mit dem in  einem auf dem     Tisch    25 befestigten.

   Lager  bock     gelagerten    Hebel 20, welcher gleich  zeitig die     Distanzierungsanschlagklappe    2.1       betätigt,    vor- und     rüekwärtsbewegt.    Wird  der Hebel     2:

  0    vorgeschoben, so geht     der        Arm     22 in der Pfeilrichtung A nach vorn und  senkt mittels des Bolzens 23 den um den       Zapfen    40 drehbaren Hebel 24, auf welchem  die     Distanzierungsanschlagklappe    211 ver  stellbar gelagert     ist.    Diese verschwindet un  ter     ,dem        Schneädetisch        .25,    von welchem der       abgeschnittene    Strang     bezw.    Formling abge  nommen werden kann.

   Auf :dem     Untergestell     18 ist ein Ständer 2.6 angebracht, der eine       feststehende    Tischplatte 2.7 aufweist, welche  .den Strang 17 stützt, während sich der       Schneidetisch   <B>215</B> beim Vor- und     Rückwärts-          gehen    des     @Schneideaggregates    unter Ader       Tischplatte    27 einschieben kann. Eine Walze  <B>28</B> gibt dem Strang 17 den geraden Lauf.

    Am     :Ständer    26 ist ein     Fliissigkeitsbehälter     29     angebracht,    in welchem     eine    Walze     3'0     läuft, die beispielsweise mit Filz überzogen  ist     und,den    Strang     an.        seiner    Lauffläche be  feuchtet, um ein     Ankleben        am    Laufblech zu  verhindern.  



       Fig.    3     bis    1-0 zeigen eine     beispielsweise          Darstellung    der Rollenführung in den beiden       Kulissen    6 und 10, sowie :die Ausführung  der     Schnitte    je in einer Draufsicht.  



       Fig.    3 zeigt die Querstreben 8, auf     wel-          ohen    :die fliegenden     Kulissen    10     befestigt          sind    und mit den Querstreben zwangsläufig  quer zur Richtung des     Tonstranges    hin- und       herbewegt    werden (Pfeil C). Die Zeichnung  entspricht der     Stellung    bis zur ersten Kurve       :der        feststehenden        Kulissen    6.

   Die Drähte     1'3          haben:    den Weg     hintereinander    .durch -das      Material     zurückgelegt    und     sohin    nur einen  einfachen Schnitt     erzeugt.     



       Fig.    4 zeigt das     Gestänge        oben:    mit der       Kulisse    40 bis zur zweiten     Kurve    der     dor-          "tigen        feststehenden        Kulisse    6     vorgeschoben.     Die Rolle 7 hat die ansteigende Kurve be  reits     hinter    sich.

   Da die Kurve .     in    der flie  genden     Kulisse    10 in entgegengesetztem       Winkel    zur     feststehenden        Kulisse        @6        steht          bezw.    verläuft,     anderseits    aber die Rolle 7  mit der gleichen     Geschwindigkeit        wie    die       Kulisse    10!     vorgeschoben    wird, erhält der     He-          belarm    11     bezw.    die Rolle 12 eine recht  winklige Ablenkung.

   Die beiden Drähte 13  schneiden     nun    nebeneinander und erzeugen je  nach Belieben einen     schmäleren.    oder breite  ren Ausschnitt. An der gebrochenen Kurve  jeder Kulisse     10,    ist     eine,Sperrklinke        .31    an  gebracht, welche auf     demBolzen        32    schwenk  bar     gelagert    .ist. Diese, Sperrklinke ist hinter  den     Drähten    mit einer ovalen Platte     33-    ver  sehen, welche mit beiden Enden knapp an  die     ILaufbahn    der Kulisse 10 reicht.

   Hinter  dieser     Platte    befindet sich eine     Zunge        .34.     Geht     nun        das    Gestänge noch weiter vor, so  trifft die Zunge 34 auf eine     Nocke    35, wel  che auf     ,dem    Bolzen '35'     ruht,    der auf :

  der  dortigen feststehenden Kulisse 6     befestigt        isst.     Die     Zunge,34    wird zurückgezogen, die Sperr  klinke 31 legt sich hinter die Rolle 12 und       sperrt    den Rückweg und     leitet    die Rolle 12  in die gegenüberliegende     Kurve        (Fig.    5)  über.  



  Bei     ,d-er        Abwärtsbewegung    der Rolle 7  geht nun die Rolle 12: ebenfalls wieder in  entgegengesetzter Richtung zur Kulisse 6 zu  rück, und die Drähte schneiden wieder unter  einem     bestimmten    Winkel, und zwar     wieder     nebeneinander     liegend.        Durch    das Eingreifen  .der     Nocke    35 an die     Zunge    34, wodurch die  Sperrklinke     3'1    die eine.     Kulissenbahn    ab  sperrt, hat sich die     Platte        33    in die Lauf  bahn der Kulisse geschoben.

   Da nun die  Rolle 12 diesen Weg in der Kulisse zurück  legt, schiebt .die Rolle 12 die Platte     wieder     in die     Mitte,    so     :dass;,die    Sperrklinke 31 wie  der gerade     steht.            F'ig.    6 zeigt die Stellung bei Beendigung  des     Schneidvorganges,    unmittelbar vor Be  ginn der Rückwärtsbewegung, bei welcher  der     Schnitt    von neuem beginnt.  



       Fig.    7     zeigt    einen fertigen Schnitt durch  den     Strang    17. Dieser Strang ist     entspre-          chend    den     Fig.    3 bis 5     durchschnitten    wor  den. Die in der     festen        Kulisse    6     hinterein-          ander    geführten Schneidedrähte 13     haben:    zu  nächst einen quer zur     Richtung    des Stranges  17 verlaufenden     einfachen        Schnitt    36 ausge  führt.

   Nachdem die Rollen 12 in die flie  genden     (beweglichen    Kulissen 10 gelangt  sind, werden die nunmehr     nebeneinander    ge  führten Schneidedrähte 13 senkrecht,     @d.    h.  in die     Strangrichtung,    abgeleitet und führen  den ersten :doppelten Schnitt     3,7        (Fig.    7) aus.

    Alsdann erfolgt in Abhängigkeit der     Aus-          bildung,der    festen Kulissen 6 wieder ein ein  facher     ,Schnitt    mit hintereinander liegenden       Schneidedrähten    13 quer zur     Strangrichtung     und hierauf wiederum ein     doppelter    Schnitt  37 bis die Rollen 12 hiernach den tiefsten  Punkt in den fliegenden     Kulissen    10     wieder     erreicht haben.

   Darnach führen .die Schneide  drähte 13     wieder    einen einfachen     .Schnitt     quer zur     Strangrichtung    aus,     wonach    der  Strang 17 alsdann entsprechend     :der        Ausbil-          dung    der Kulisse 6     und    10 völlig durch  schnitten worden ist.  



       Fig.        B.        und    9     zeigen    die     Ausgestaltung     der     Kulissen    ,6 und 10 zur Herstellung eines  sogenannten winkelrechten     Z-Schnittes,    mit  ebenfalls     ausgeschnittenen,    verbreiterten Mör  tel-     bezw.    Luftschlitzen.  



       Fig.    10     zeigt    ,die Vorrichtung zur Her  stellung mehrerer stufenartiger Winkel  schnitte.  



       Fig.    11 und 12 lassen die entsprechen  den     Schnitte    durch den. Strang     erkennen.     Die Einrichtung arbeitet folgendermassen:  Auf dem in bekannter Weise vor die       Strangpresse        gestellten,        Schneidetisch    25  läuft ,der Strang 17 über eine am     Schneide-          tisch    angebrachte Walze 30, welche in einem       Flüssigkeitsbehälter    29 gelagert ist.

   Diese       beispielsweise    mit     Filz    überzogene Walze      drückt sich nur soweit     unter    dem .Strang 17  an diesen fest an,     dass    sie von diesem mitge  nommen wird und dabei sich um ihre eigene  Achse dreht. Hierdurch wird die Lauffläche  des Stranges mit Flüssigkeit, am besten mit  01, benetzt, und das Ankleben des Stranges  auf der Laufbahn des     Schneidetisches    wird  vermieden.

   Dieses hat den     Vorteil,    dass eine       Bewässerung    des Stranges überflüssig ist, die  sich nachteilig auf den Strang und auf     den          Trockenprozess    auswirkt, weil der Strang in  seiner     untern    Basis aufgeweicht     bezw.    mehr  Feuchtigkeit erhalten wird als in seinen an  dern     Teilen..    Ein     weiterer    Vorteil des     Ein-          ölens    des     .Stranges    in seiner     Laufbahn    liegt  darin, dass.

   als Laufbahn eine ebene     glatte     Fläche     genommen        werden    kann, auf der der  Strang leicht rutscht, wodurch ein Breitlau  fen des     Stranges.    in seiner untern Basis ver  mieden wird, was bei Rollen, Walzen oder  Schuppenschneidetischen stets der Fall ist.  



  Ist der Strang dann auf :der     Rutschplatte     soweit vorgeschoben, dass er     ander    Anschlag  klappe 21     ansteht,    so nimmt er den auf Ku  geln gelagerten -     Schneidetisch    automatisch  mit. In     demselben    Augenblick, wo der Strang  an :den Anschlag ansteht und der Schneide  tisch mitgeht, beginnt der Schneidevorgang,  indem der Rahmen 1 quer zur     Strangrich-          tung    verschoben wird, was entweder von  Hand oder automatisch erfolgen kann.

   Die  Laufrollen 7 machen :den Weg durch die fest  stehenden     Kulissen    6, welche zusammen mit  den Kulissen 10 :die Tiefe des     Schnittes.    in  oder gegen die     :Strangrichtung    bestimmen,  wobei die Rollen 12 in den fliegenden Kulis  sen 10 die Drahtführung übernehmen. Un  mittelbar nach dem Schneidevorgang wird  der Schneidetisch mit dem Hebel 20 vorge  schoben, die Anschlagklappe 21 verschwindet  unter     der    Laufbahn, der Ziegel respektive .der       Formlingl    wird     abgenommen;    und der Schneide  tisch mit dem Hebel 20 wieder zurückge  schoben, wodurch die Anschlagklappe 21 wie  der in     Betriehsstellung    gelangt.

   Der Schneide  vorgang beginnt wieder von neuem, jedoch  diesmal in entgegengesetzter Richtung von  der andern Tischseite aus, so     dass    der gleiche    Schnitt in hin- und hergehenden Bewegun  gen ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum stetigen Durchschneiden eines Tonstranges zwecks Herstellung belie big profilierter, insbesondere mit Nut und kleinerer Feder versehener Bausteine unter voller Ausnutzung :
    der Länge des Material stranges mittels gespannter Schneidefläche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schneiden quer zur Stranglänge die Schneidedrähte mittels relativ zum Tonstrang feststehenden Kulissen geführt werden, und dass@ beim Schneiden unter einem beliebigen Winkel in oder gegen die Strängrichtung die Führung der Schneidedrähte in fliegenden Kulissen in Abhängigkeit von der Gestaltung der fest stehenden Kulissen erfolgt,
    wobei beim Schneiden quer zur Strangrichtung nur ein einfacher ,Schnitt, dagegen beim Schneiden in oder gegen die ,Strangrichtung eindoppel ter .Schnitt ausgeführt wird. UNTERANSPRUCH: 1.
    Verfahren nach Pätentanspruch I, @da- durch ,gekennzeichnet, @dass, die Führung der .Schneidedrähte in den fliegenden Kulissen in. Abhängigkeit von der Gestal- tung,der feststehenden Kulissen derart er folgt, dass :
    die Schneidedrälhte in den flie genden Kulissen, entgegengesetzt winklig in bezug auf die feststehenden Kulissen abgeleitet werden. PATENTANSPRUCH II:
    Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I und Unteran spruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass auf dem beweglichen Schneidetisch (25) ein die relativ zum Tonstrang feststehenden Kulis gen (6) tragender Rahmen (5) befestigt ist, dass ein auf dem Schneidetisch (25) vorge sehener quer zur :Strangrichtung beweglicher Rahmen (1) :
    die fliegenden Kulissen (10) trägt, die mit Querstreben (8) des Rahmens (1) verbunden sind, und dass in den fliegen den Kulissen (10) geführte Rollen (12),,die als Träges für die Schneidedrähte (13) die nen, je mittels eines Hebels (11) mit den in den feststehenden Kulissen (6) geführten Bollen (7) verbunden sind,
    die je durch einen an den Querstreben ( & ) des Rahmens (1) drehbar gelagerten Hebel (9) in Abhängig keit von der Bewegung des Rahmenas, (1) ,ge- steuert werden.
    UNTERANSPRUCH: 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass auf den beweg- liehen Kulissen (10) je eine auf einem Bolzen (39,) schwenkbar gelagerte, mit einer ovalen Platte (33) und einer Zunge (34) versehene ,Sperrklinke (31) derart mit einer auf einem Bolzen (35') der dor tigen festen Kulisse (6)
    angeordneten Nocke (35) zusammenwirkt, dass eine ge wollte Führung der Rollen (12,) innerhalb ,der beweglichen: Kulissen (10) gewährlei stet ist.
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