CH194816A - Verfahren zur Herstellung einer Muffenverbindung und nach dem Verfahren hergestellte Muffenverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Muffenverbindung und nach dem Verfahren hergestellte Muffenverbindung.

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CH194816A
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CH
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sealing ring
socket
pipe
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Frederik Larsen Kai Knu Anders
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Larsen Kai Knud Anders Frederi
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/12Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints with a seal made of lead, caulked packing, or the like

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Description


  verfahren zur Herstellung einer     llluffenverbindung    und nach dem Verfahren  hergestellte     Huffenverbindung.       Bei der bisher gewöhnlichen Art der Her  stellung von     Muffenverbindungen    bringt man  zuerst die Muffe und das mit dieser zu ver  bindende Rohr in die richtige Lage im Ver  hältnis zueinander, wonach man das Dich  tungsmaterial, z. B. Blei oder Asphalt, durch  das die Verbindung     hergestellt    wird, ein  führt oder eingiesst. Dieses Verfahren kann  in vielen Fällen zu wesentlichen Übelstän  den führen, indem es oft schwierig ist, das  Eingiessen vorzunehmen.

   Ferner wird dieses  Eingiessen beschwerlich, wenn es sich um       Muffenverbindungen    handelt, bei denen die  Achse der Muffe nicht senkrecht oder an  nähernd     ,senkrecht    ist, sondern sich der       Waagrechten        nähert.     



  Nach dem Verfahren     gemäss    der Erfin  dung wird nun eine     Muffenverbindung    da  äurch     hergestellt,,dass    in die Muffe ein Dich  tungsring     eingebracht    wird, welcher aus  einem Material besteht, das bei     gewöhnlicher     Temperatur fest ist, bei verhältnismässig  schwacher Erhitzung jedoch plastisch     bezw.     flüssig wird, und dass die mit dem Dich-         tungsring    versehene Muffe mit dem mit ihr  zu verbindenden     Rohrteil    zusammengesetzt  wird, worauf das     Material    des Dichtungsrin  ges erhitzt wird,

   so dass es     plastisch        bezw.     flüssig wird und an dem zu verbindenden  Rohrende     und    der     Muffe    festklebt.  



  Das     Einbringen    des Dichtungsringes in  die Muffe kann in der Fabrik zum Beispiel  durch Einpressen oder Eingiessen des Dich  tungsringes erfolgen. Der     Dichtungsring     kann jedoch auch für sich geliefert und auf  dem Bauplatz lose in die Muffe     eingebracht     werden.  



  Bei Verwendung von losen, zweiteiligen  Muffen,     die    um ein Rohr zusammengespannt  werden sollen, kann der Dichtungsring auch  aus zwei Teilen bestehen. Wie bei ungeteil  ten Muffen können auch bei     geteilten        Muffen     die zwei     Muffenhälften    mit je einer Dich  tungshälfte versehen sein, welche     in    die     Muf-          fenhälfte    eingegossen oder     eingepresst    wer  den, so     ;

  dass    die zwei     Muffenhälften        unmittel-          bar        zusammengespannt    werden     können,         Der Dichtungsring kann aus einem     b,itu-          menartigen    Material, z. B. Asphalt, herge  stellt werden,     welchem    gegebenenfalls pulver  förmige oder gekörnte organische oder an  organische Stoffe beigemischt werden.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  kann bei vielen verschiedenen     Muffenverbin-          dungen    Verwendung finden, z. B. bei Ver  bindung von glasierten Tonröhren, Kloaken  röhren,     Gusseinfallröhren,    Schachtröhren für       Einstürzungssohächte,        S-S-MuffenTÖhren    bei  Anschluss von     Wasserklosettschalen    usw. Fer  ner kann das Verfahren Verwendung finden  bei Dichtungen von Röhrendurchführungen,  z. B. durch die Decke von Etagen, sowohl  von Kaltwasser-, wie auch von Heisswasser  und     Zentralheizungsröhren.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist  auf der     Zeichnung    beispielsweise veranschau  licht, wobei sämtliche Figuren     Muffenver-          bindungen    zeigen, bei welchen das Dich  tungsmaterial noch nicht durch Erhitzen  plastisch oder flüssig gemacht worden ist.  



       Fig.1    ist ein Schnitt durch eine Muffen  verbindung von zwei Röhren;       Fig.    2 zeigt .einen Schnitt durch eine  Rohrdurchführung durch eine zwei Etagen  voneinander trennende Decke,       Fig.    3 eine Draufsicht zu     Fig.    2 und       Fig.    4 eine andere Ausführungsform     einer     Rohrdurchführung.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 ein Rohr, das mit  einem mit einer Muffe 3 versehenen Muffen  rohr 2 verbunden werden soll. In der Muffe 3  ist ein     Dichtungsring    4, z. B. aus Muffen  asphalt, angebracht, welcher Ring entweder  in der Fabrik in     das        Muffenrohr    eingegossen  oder     eingepresst    und mit dem Ring 4     gelie-          fert    worden ist, oder in die Muffe unmittel  bar vor !der Einführung des Rohres 1 lose  eingebracht wurde. Der Ring 4 hat einen  innern Durchmesser, der dem äussern Durch  messer des Rohres 1 gleich oder nur um  wenig grösser ist.

   Der Ring kann dem Rohr 1       auch    so angepasst werden, dass er an letzte  rem fest anliegt. Wenn das Rohr 1 an seinem  Platz in der Muffe 3 gebracht ist     (Fig.    1),  wird die Muffe erhitzt, z. B.     mittels    einer    Lötlampe, wodurch der Ring 4 so weit pla  stisch     bezw.        flüssig    wird, dass er am Rohr 1  und der Muffe 3     festklebt,    so     dass    nach dar  auf folgender Abkühlung eine feste und  dichte Verbindung zwischen den Röhren 1  und 2 erreicht ist.  



  Wie bekannt, werden zum Beispiel Zen  tralheizungsröhren oder andere Röhren, die  grösseren Temperaturschwankungen ausge  setzt sind, in der Weise durch die Decken  zwischen     Etagen    geführt,     .dass    an diesen  Aussenrohre     befestigt    werden, welche einen  innern Durchmesser haben, der beliebig grö  sser ist als der äussere     Durchmesser    des  Durchführungsrohres, so dass das Durchfüh  rungsrohr sich bei der durch Temperatur  veränderungen hervorgerufenen     Erweiterung     und Zusammenziehung frei bewegen kann.  



  Diesen gewöhnlichen     RöhrendurchfÜhrun-          rungen    haftet der Mangel an,     dass    schädliche  Insekten., wie Wanzen,     Kakerlake    und ähn  liche, von .der einen Etage zu der     andern    ein  dringen können, und zwar längs der Reiz  röhren durch den Spielraum zwischen diesen  und den Aussenrohren. Ausserdem werden  Geräusche, wie Lärm, leicht von der einen  Etage nach der andern übertragen.  



  Zur     Beseitigung    dieser Übelstände sind  verschiedene Dichtungsvorrichtungen vorge  schlagen worden, durch welche eine Abdich  tung zwischen dem Durchführungsrohr und  der Decke zwischen den Etagen erhalten  wird. Die bisher vorgeschlagenen Dichtungs  vorrichtungen sind jedoch nicht ganz     zufrie-          denstellend,    indem sie entweder recht kom  pliziert sind oder keine vollkommene Sicher  heit für eine tatsächliche und dauerhafte  Dichtung bieten.  



  In     F.ig.    2 und 3 ist eine Röhrendurchfüh  rung durch eine Decke zwischen zwei Etagen       dargestellt,    wobei 5 ein Heizrohr bezeichnet,  das durch die Decke 6 hindurchgeht. In die  ser Decke ist ein Aussenrohr 7 befestigt,  zwischen welchem und dem Rohr 5 ein Spiel  raum 8 vorhanden     ist,    um eine freie     Bewe-.          gung    des Rohres 5 bei     Temperarturschwan-          kungen    zu gewährleisten.

   Am Rohr 5 ist un-           ter    der Decke 6 eine Muffe 9 befestigt, die  gemäss     Fig.    3 aus zwei Hälften besteht, die  je mit einer Hälfte eines zweiteiligen Dich  tungsringes     10    aus Bitumen oder dergl. ver  sehen sind. Im untern Teil 11 der Muffe 9  ist eine Rille 12 für die     Anbringung    eines  passenden     Packungsmaterials,    z. B. eines  Bleiringes, vorgesehen, der zur dichten An  lage gegen das     Rohr    5 gebracht wird, wenn  die zwei Hälften der Muffe um das Rohr  zusammengespannt werden, was mittels des  Spannbügels 14 mit Schraube 15 geschieht.  



       Wenn,    die zwei     Muffenhälften,    wie in       F'ig.    2     dargestellt,    angebracht sind,     so,dass,    die       Bitumenhalbringe    10 das Aussenrohr 7 um  schliessen und in dieser Lage mittels des  Spannbügels 14 festgespannt sind, kann man  mit einer Lötlampe oder     dergl.    die Muffe 9  so weit erhitzen, dass der Asphalt oder dergl.  plastisch     bezw.    flüssig wird und an dem  Aussenrohr 7 und der Muffe 9 festklebt, wo  durcheine     dichte    Verbindung geschaffen ist.    Falls das.

   Rohr 5 ein     Zentralheizungs-          rohr    ist, wird die Wärme der durch dasselbe  hindurchfliessenden Flüssigkeit genügen, den  Dichtungsring nach kurzer Zeit so plastisch  zu machen,     dass,das        Dichtungsmaterialdicht     sowohl an der     Muffenwand,    wie an .der  Röhrenwand klebt, so dass eine besondere  äussere Erhitzung nicht notwendig ist. Fer  ner wird :erreicht, dass das Rohr 5 sich inner  halb gewisser Grenzen bewegen kann, die im  Hinblick auf die     stattfindenden    Temperatur  schwankungen notwendig sind.  



  Bei der Verwendung eines Dichtungsrin  ges aus Asphalt oder Bitumen besteht keine  Gefahr für ein     Heraussickern    des     Dichtungs-          materials    längs des Rohres 7 oder - bei     ge-          teilt-er    Muffe - durch die Stossflächen der       Muffenhälften,    wie .dies der Fall ist bei  Dichtung zum Beispiel mit flüssigem Blei,  indem das Asphalt oder Bitumen bei ge  wöhnlicher Temperatur fest ist und auch bei  der hier vorliegenden Erhitzung nicht flüs  sig, sondern nur in solchem Grade plastisch  wird, wie es notwendig ist, um die ge  nügende Bewegung zwischen dem Aussenrohr    und dem Durchführungsrohr mit daran fest  gespannter Muffe zu ermöglichen.  



  Bei schon bestehenden Zentralheizungs  anlagen ist es möglich, dass man nicht ohne       weiteres    die in     Fig.    2 und 3     dargestellte     Muffe benützen kann, indem das Aussen  rohr 7 nicht oder nur wenig unten über die  Decke vorsteht. Man kann dann ein Ver  längerungsstück verwenden, zum Beispiel  wie in     Fig.    4 dargestellt ist. Hier bezeichnet,  wie in     Fig.    2 und 3, 6 die Decke, 5 das  Durchführungsrohr und 7 das Aussenrohr.  Im untern Ende desselben ist :ein     rohrförmi-          ges    Verlängerungsstück 16 festgekeilt, das  zur Abdichtung mit einem Flansch 17 mit  Packung 18 versehen ist.

   Das Rohrstück 16       besteht    im übrigen aus zwei Hälften, die bei  19 eng aneinander stossen und zum Beispiel  durch Bindedraht     zusammengespannt    wer  den, der in     Rillen    20 angebracht und straff  angezogen wird. Die Muffe 9 wird danach  wie bei der Ausführungsform nach     Fig.    2  und 3 an dem Rohr 5 angebracht,     wobei,das     untere Ende des Verlängerungsstückes 1-6  an     Stelle    des Endes des Rohres 7 in     Fig.    2  tritt.  



  Die     Vorrichtung    nach     Fig.    4     ist,    wie er  wähnt, nur zur     Verwendung    bei vorhandenen  Heizungsanlagen     bestimmt,    während bei  sämtlichen Neuanlagen die in     Fig.    2 und 3       dargestellte,        bedeutend    einfachere Ausfüh  rungsform     benutzt    werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung einer Muffen verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass in die Muffe ein Dichtungsring eingebracht wird, welcher aus einem Material besteht, das bei gewöhnlicher Temperatur fest ist, bei verhältnismässig :
    schwacher Erhitzung jedoch plastisch bezw. flüssig wird, und dass die mit dem Dichtungsring versehene Muffe mit dem mit ihr zu verbindenden Rohrteil zu sammengesetzt wird, worauf das Material ,des Dichtungsringes erhitzt wird, so,dass es plastisch bezw. flüssig wird und an,dem zu verbindenden Rohrteil und der Muffe fest klebt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass der Dichtungs ring in die Muffe .eingepresst wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass der Dichtungs ring in die Muffe eingegossen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, in Anwendung bei losen, zweiteiligen Muf fen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Muffenteile ein ebenfalls zweiteiliger Dichtungsring eingebracht wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, in Anwendung bei einer Rohrdurchführung, bei welcher das Durch führungsrohr ein Aussenrohr durchsetzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen teile zur Abdichtung gegen das Aussen rohr mit einem Dichtungsring und zur Abdichtung gegen das Durchführungsrohr mit einer Packung versehen werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Innen- .durchmesser des Dichtungsringes dem Aussendurchmesser des mit,der Muffe zu sammenzusetzenden Rohrteils derart ange- passt wird, dass der Dichtungsring beim Zusammensetzen von Muffe und Rohrteil fest gegen den letzteren anliegt. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, da .durch gekennzeichnet; dass der Dichtungs ring aus bitumenartigem Material herge stellt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring aus Asphalt her gestellt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 6, ,da=durch gekennzeichnet, .dass .dem bitumenartigen Material pulver förmige Stoffe beigemischt werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch ,6, dadurch gekennzeichnet, dass dem bitumenartigen Material ge körnte Stoffe beigemischt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Muffenverbindung, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I.
CH194816D 1937-02-11 1937-02-11 Verfahren zur Herstellung einer Muffenverbindung und nach dem Verfahren hergestellte Muffenverbindung. CH194816A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990002902A1 (en) * 1988-09-07 1990-03-22 Ab Kinds Produkter A device and a method of providing a joint between two components and the use of such a joint

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990002902A1 (en) * 1988-09-07 1990-03-22 Ab Kinds Produkter A device and a method of providing a joint between two components and the use of such a joint

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