CH194824A - Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Schachtfördermaschinen. - Google Patents

Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Schachtfördermaschinen.

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CH194824A
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für     Schachtfördermaschinen.       Es sind vereinigte Fahr- und     Sicherheits-          bremsen    bekannt, bei denen zur     Übertragung     des Fahr- und     Sicherheitsbremsdruckes    ein       doppelseitig    belastbarer Kolben dient, und  die Aufrechterhaltung des zur Bremsung er  forderlichen Luftdruckes durch ein Fallge  wicht erfolgt, das über ein     Gestänge        mecha-          nisch    mit     einem        weiteren    Kolben in     Verbin-          #,

  lung        steht.    Beide Kolben sind in einem ge  meinsamen ortsfesten     Gehäuse    angeordnet.  Die beiden     Kolbenflächen    des doppelseitig  belastbaren Kolbens sind durch verschieden  hohe     Drücke        belastet,

      solange sich die Brems  einrichtung in ihrer     Ausserbetriebastellung          befindet.    Der höhere     Druck        wirkt    hierbei im  Sinne des     Lüftens    der Bremsbacken und hält  das     Gewicht    in     seiner        höchsten        Stellung.     Beim Bremsvorgang wird ein auf der höher       belasteten    Kolbenseite befindlicher Zylinder  raum ganz oder     teilweise    entlüftet.

       Infolge>     der Entlastung ,des     Kolbens        kann    nunmehr  eine in     einem    Windkessel     gespeicherte    Luft-    menge     geringerer    Spannung in den     zwischen     den beiden Kolben befindlichen Zylinder  raum     expandieren:.    Die     Aufrechterhaltung     des zur     Bremsung        erforderlichenLuftdruekes     erfolgt     hierbei    durch das     Fallgewicht        und     den mit     ihm    verbundenen Kolben.

   Bei der  bekannten     Bremse        wird    beim Bremsvorgang  Druckmittel     ausgelassen;    es handelt     sich    also  um eine     sogenanate        Auslassbremse.    Bei der       bekannten    Anordnung     sind        das    Fallgewicht  und die     beiden    Kolben     derart        hintereinander          geschaltet,,dassi        ,das    Fallgewicht über die Kol  ben auf     das;

          Bremsgestänge        wirken    und so  eine     Bremsung    ,auch     unabhängig    vom     Druck-          mittel    herbeiführen kann.

   Die     bekannte     Bremse ist     bezüglich    der     Gestängeanordnung          verhü.ltnismässig        einfach,    säe bedingt jedoch  die Ausbildung der     Fahrbremse        ass        Auslass-          bremse        und.    damit     :

  die    doppelseitige     Beauf-          schlabgung        des        Fahrbremskolbens,    sowie die  Anordnung entsprechender Leitungen,     eines     zusätzlichen     Wmnd@k-esselsi        und,dergl.         Bei     andern    gleichfalls     bekannten        Brems-          anordnungen    hat man als     Fahrbremse    eine       sogenannte        Einlassbremse        vorgesehen,        d.    h.

    eine     Bremse,    bei der der     Bremsdruck    durch       Beaufschlagen        ödes        Fahrbremskolbens    mit in  den     Zylindereingelassener    Druckluft oder  mit Dampf     erfolgt.    Hierbei wurden meist  zwei     voneinander        getrennte    Zylinder als       Fahrbremszylinder    und Haltezylinder für  das     Fallgewieht        verendet    und bei     einer          Ausführung    ausserdem ein     Differentialhebel     als Übertragungsglied 

  vorgesehen.  



  Die     Erfindung    bezweckt, .die Vorzüge der       eingangs        beschriebenen        Auslassbremsen        und     der     alsdann        erörterten        Einlassbremsen    zu ver  einigen.

   Nach -der     Erfindung    wird dies  dadurch erreicht, dass in das vom Fall  gewicht zu den     BTemsbaeken    führende Ge  stänge     ein        Fahrbremszylinder    mit Kolben  beweglich     eingesöhaltet    ist, so     dae    im     Ge-          fahrfall    bei Erzeugung des Bremsdruckes       durch,das    Fallgewicht eine     Verstellung    nicht  nur des     Kolbens,        sondern    auch     des        Fahr-          bremszylinders    erfolgt.  



  In der Zeichnung     sind    drei     Ausführungs-          beispiele    für     die        Erfindung        dargestellt.     



  In     der        Fig.    1     ist    1 der     Bremskranz,    an  den     sich    ,die     Bremsklötze    2     anlegen,        wenn        das,          Gestänge    4     nach    oben gedrückt     wird.    5     ist     der     Zylinder    der     Fahrbremse    mit dem Kol  ben 6, der durch das     Gestänge    4,

   7     mit    dem       Bremsgastänge    8     verbunden    ist. Der     Brems-          zylinder    5     ist    durch den Teil 9 am     Brems-          hebel    10     befestigt,    der bei 11     ortsfest    gela  gert     ist.    Das Ende     h2        ,des    Hebels 10 ist mit  dem     Fallgewicht    1:

  3, und -der     HaltevorTich-          tung    14     verbunden.        Die        Haltevorrichtung          besteht    aus dem     artsfesten    Haltezylinder 15  und     -dem    Kolben 16.

   An der Stange 17     ist     der     Haltekolben    1.6     und    das Fallgewicht 13       befestigt.    1.8     ist    ein     Druckluftbehälter,    an  den der     Fahrbremszylinder    5 über das     Manö-          vrierventil    19, angeschlossen ist.

       Da,    der       Zylinder    5     sich    mit dem Hebel 10 auf-     und          abbewegen        muss,    ist der Zylinder 5 beweg  lich, zum     Beispiel    durch     einen    biegsamen  Schlauch 31,     mit    ,dem Ventil 19 verbunden.  



  An     Iden        gleichen        Druckluftbehälter        ist            ausserdem    über die     Leitung    20 und das Ven  til 2:

  1 -der     Haltezylinder    15     angeschlossen.          Das    Ventil     2'1    ist     durch    das Gestänge 30 mit  einer an sich     bekannten        Auslösevorrichtung          verbunden,    die im     Gefahrfasle    die     Sicher-          heitsbremse        auslöst.    An die     Stelle,der        Druck-          lufthaltevo:rrichtung    14 kann auch     .eine    an  dere     Haltevorrichtung,    z.

   B. eine einfache  Klinke, treten.  



  Im normalen     Betriebszustand    wird das  Bremsgewicht 13 durch     Druekluft    im Halte  zylinder     1!5!        in    der     obersten,    Lage festgehal  ten, in der sieh     ider        Bremshebel    auf das- Fun  dament 22 stützt.

   Der     Bremszylinder    5     ist     also     festgehalten.    Wird durch das     Manövrier-          ventil    19 Luft     in        denn        Zylinder    5     gelassen,        so     bewegt     sich    der Kolben 6 aufwärts., und -die       Bremse    wird angezogen.

   Strömt die     Luft        aus     dem     Zylinder    5 nach Umlegen des     Manö-          vrierbrems#h,ebels    aus, so geht der Kolben 6  zurück     und    löst die Bremse. Die Brems  kräfte werden also     bei.    diesem Vorgang un  mittelbar auf das Fundament     \?    2 übertragen  und der Hebel 10 ist völlig ausgeschaltet.  



  Die     ,Stange    8 ist in an .sich     bekannter    Weise  mit     einem        Zwischenglied,    z. B. einem Diffe  rentialhebel, verbunden, -der mit ,der Sicher  heitsbremse über die     .Stange    3:0 gekuppelt ist,  und der vom     Fahrbremshebel    und vom     Si-          cherheitsbremshebel        beeinflusst    wird.  



  Im     G-efahrfalle        vexstellt    die Sicherheits  vorrichtung über dieses     Zwischenglied        und     über das     Gestänge    8 das Ventil 19 und gibt       dadurch    der     Druckluft    den Weg in den Zy  linder 5 frei. Die     Druckluft        strömt        unter     den Kolben 6. Ausserdem wird     gleichzeitig     über     das        Gestänge   <B>8,0</B> das Ventil 21     verstellt,     wodurch der Zylinder 15 entlüftet     wird.     



  Die     Bremsbacken    werden sofort     durch    den  Kolben 6     über        das        Gestänge    4, 7, 3 angelegt,  da das     Gewieht        einmal        durch    die     erst    aus  strömende     Druckluft    aus dem Zylinder 15,  das andere Mal     durch,

  die    in Zylinder 5     ein-          strömende        Druckluft    am     Absinken    verhin  dert     wird.    Das     Gewicht    13     sinkt    solange  nicht ab, als     unter,dem    Kolben 6     genügend     Druckluft vorhanden ist.

   Zum Lösen der       Bremse        kann    über das     Ventil    21 wieder           Druckluft    in den Zylinder eingelassen wer  den, so     dass:    der Kolben 16 emporsteigt, bevor  der Zylinder 5 mit dem Kolben 6 nieder  geht und dabei die     Bremsklötze        :3    löst.  



  Eine andere Anordnung zeigt     Fig.    2, bei  der der Haltezylinder     ortsfest    ist;     sein    Kol  ben ist als Zylinder für die     Fahrbremse    aus  gebildet. 15 ist der     Haltezylinder,    16 der in  ihm bewegliche Kolben. Dieser     ist    bei 40 an  dem Hebel 10 beweglich     befestigt.    Der Kol  ben 16     ist    so ausgebildet,     dass    er für :die  Fährbremse den Zylinder 5 bildet, in dem  der Kolben 6 sich auf- und     abbewegt,    an den  das     Bremsgestänge    4, 7     angeschlossen    ist.  



  Beim     betriebsmässigen        Bremsen    wird die  Druckluft durch die     Leitung    31 in den Zy  linder 5     geleitet    und     dadurch    ,der Kolben 6  in der Richtung der Pfeile     beaufschlagt.     Hierdurch wird     der    Kolben 6 nach oben     :ge-          presst,    so     da3    :die     Bremsbacken    zum     Anl-ie-          (ren        -ammen.    Der auf :

  den Kolben 16     wir-          Z   <B>71</B>       kende    Druck, der     -das    Gewicht in der gezeich  neten     Luftstellung    hält, ist nach     unten-    ge  richtet. Solange :das     Fallgewicht    nicht aus  gelöst ist, stützt sich der Kolben 16 auf  einem     Auflager    ab, behält also auch beim       Arbeiten    :der Fahrbremse die gezeichnete  Stellung bei.  



  Bei dem in der     Fig.    3     dargestellten    Aus  führungsbeispiel     ist    auf     einer        Grundplatfie     41. ein Zylinder 42     befestigt,    in dem ein  Luftkolben 43 für das Fallgewicht 44     ge-          führt    isst. Luftkolben und     Fallgewicht    ste  hen     über    einen Lenker 45, einen um die  Welle 46 :drehbaren Doppelhebel 47 und eine  Stange 48     miteinander    in Verbindung.

   Durch  die Leitung 49     wird    ein     Druckmittel    in den  Ringraum 50     geleitet,    das     :die        ringförmige     Kolbenfläche 51 des     Lü.ftkolbens    43     beauf-          sohlagt.    Auf :diese Weise wird das Fallge  wicht 44 in     seiner        Luftstellung    gehalten.

   Der  Luftkolben 43     bildet        einen    innerhalb der  Ringfläche 51 liegenden Zylinder 5,2, in dem  der     Fahrbremskolben        53        geführt        ist.    Der     Zy-          l.inderraum    54 des     Fahrbremskolbens        steht     über einen     Druckregler    55, eine     Leitung    56  und     Bohrungen    57 im Luftkolben 43 mit dem       Druckmittelnetz    62! in Verbindung.

   Der         Fahrbremekolben    53 .ist über eine Kolben  stange 58 am Bremshebel 59 oder an einem       Zwischengestänge    aasgelenkt. Beim     Fahr-          bremsen        wird        das        Druckmittel    über :den       Dfruckregler    55     Odem    Zylinderraum 54     zuge-          führt,    und :dadurch wird :der     Fahrbremskol-          ben    nach oben     verstellt.    Auf     -diese        Weise     wird entsprechend :

  der jeweiligen Auslage  des     Fahrbremshebels    60     ein    mehr oder min  der grosser     Bremsdruck    erzeugt. Der     Lüft-          kolben,    der die     Reaktionskomponente        des     vom     Fahrbremskolben        übertragenen;        Brems-          druckes        aufnimmt,        :stützt    sich in     seiner    un  tern Endlage an     Anschlägen    61 indem fest  stehenden Zylinder 42 ab.  



  Solange. die     Druckmittelzufuhr    aus dem  Netz 62 über ,die     Leitung    56     in        Ordnung        ist,     behält der     Lüftkolben        stets        die    in     clor        Zeich-          nung        :

  dargestellte        Luftstellung    bei.     Beim          Fahrbremsen        wie        auch        beim        Sicherheitsbrem-          sen,        wird        :der        Bremsdruck    nämlich lediglich  durch Zufuhr von     Druckmittel    in den     Fahr-          bremszyl.inder        und    :

  durch     Verstellen.    des       Fahrbremskolbens        erzeugt.        :Sinkt        jedoch,        aus     irgend einem     Grund    der     Druckmitteldruck     unter :den für     die    Sicherheit des     Betnahes    er  forderlichen Mindestbetrag, o     wird,der        Lüft-          kalben    vom     Fall,gewioht    44 nach oben ver  stellt.

   Der Boden des.     Fahrbremszylinders     legt     sieh        gegen    :den Kolben 5:3 und     bringt     dadurch die Bremsbacken zum     Anliegen.    Die       hierbei    im Zylinderraum 54     etwa    noch vor  handene     Druckluft    dient zum     Ausgleich        :der          Massenkräfte.     



  In der     Leitung    49 kann     ein    Regelorgan       vorgesehen    werden:, das ein     Ausströmen    des       Druckmitbels        aus,dem        Ringraum    50     nur,dann          zul:ässt,        wenn    d er Druck im Netz     unter        einen          bestimmten    Betrag sinkt.  



  Es ist auch: möglich, den     Fahrbremskol-          ben    als     Zylinder    für den     Luftkolben    auszu  bilden. Soll :der Bremsdruck auch im Gefahr  fall durch     Zuführung    von     Druckluft    in dem       Fahrbreimszylinder-        erzeugt    werden, so     wird     mit dem     Anker    63 des     Auslösemagnetes    64       über    einen     Winkelhebel    65     nicht        allein        :

  die     zum     Dreiwegehahn    6,6 :des     Luftzylinders        füh-          rend,e    :Stange 67     verbunden,    sondern auch     ein         Steuerglied für den Druckregler 55 .der Fahr  bremse am Hebel 65     angelenkt.     



       Bim    dem -dargestellten Ausführungsbei  spiel steht mit dem Winkelhebel 65 über ein       Langloch    eine     .Stange    68 in     Verbindung,    die  am     Differentialhebel    69 angreift. Der mitt  lere.     Anlenkungspunkt    des     Differentia-Ihebels     steht über     eine    Stange 70 mit :dem Steuer  glied des Druckreglers 55 in Verbindung.  Am dritten     Gelenkpunkt    des     Diffrential-          hebels    6,9 ist über eine Stange 71 der Fahr  bremshebel 60     augelenkt.     



  Im     Gefahrfall    wird :der Differentialhebel  69 in die     Auslegestellung    geführt, die  dem gewünschten     Sicherheitsbremsdruck    'ent  spricht. Der Bremsdruck kann hierbei durch  einen verstellbaren     Anschlag    auf den ge  wünschten 'Wert     begrenzt    werden. Der An  schlag     verhindert,        -dass    der     Differentialhebel     beim     Bremsen    über die     eingestellte    Lage 69'  hinausbewegt wird.

   Auch im     Gefahrfalle     strömt die     Druckluft    in den     Fahrb.remskol-          ben    und legt die Bremse an. Der     Ltiftzylin-          dar    der Sicherheitsbremse wird zwar mit dem       Auslass    verbunden,     der        hüftkolben    43     behält     jedoch die gezeichnete     Lage    bei.     Es    tritt  infolgedessen kein Absinken des Fallgewich  tes 44 der Sicherheitsbremse ein.  



  Am     Auslass        des        hüftzylinders    kann ein       Drosselventil    72 vorgesehen werden, das ein  plötzliches Ausströmen der Druckluft aus  dem     Lüftzylinder    5.0 verhindert, solange für  das Siehe     rheitsbremsen        genügende    Druckluft  im Netz 62 zur Verfügung steht.

       Das    Dros  selventil 72 kann in Abhängigkeit vom       Druck    im     Druckluftnetz    62     gesteuert    und  voll geöffnet werden, wenn zum Beispiel der  Druck im Netz soweit absinkt,     dass    ein     ord-          nungsmässiges    Bremsen nicht mehr gewähr  leistet     sein    würde.  



  Ist der     Druck    im Netz 62 zu gering, so  wird das Fallgewicht 44 zur Erzeugung     des          Bremsdruckes    mit herangezogen. Der Ansatz  73 im Boden     des        Zylinderrauanes    54 legt sich  hierbei     gegen;    den     Fahrbremskolben    53     und     erzeugt so den Bremsdruck.  



  Der     Höchstdruck,    den man mit Hilfe der       Fahrbremse    vom Fahrbremshebel 60 aus er-    zeugen kann, ist in der Zeichnung durch die  Stellung 69" des     Differentialhebels    69 darge  stellt, während die einstellbare     Sscherheits-          bremsstellung    durch die     Lage   <B>69'</B> veran  schaulicht ist.  



  Bewegliche     Steuerleitungen    zur Zufüh  rung der Druckluft zu dem innenliegenden  Zylinderraum werden     @da-dureh    vermieden,  dass in dem äussern Kolben eine     ringförmige          Aussparung    vorgesehen ist, die über Kanäle  mit dem     innern        Druckraum    in Verbindung  steht.

   Der     ringförmige    Raum 74     ist    in axialer       Richtung    durch     gleichbreite    Schultern be  grenzt, so dass     die    Druckluft keine     Verstel-          lung,des    Kolbens 48     hervorrufen    kann, wenn  sie den Raum 74     durchströmt.     



  Der     Sicherheitsbremsh        ebel    75     isst    an der  Stange 68 nicht fest     angelenkt,        sondern    steht  mit ihr über ein Langloch 76 in     Verbindung.     Wird der Hebel 69 durch den     Auslöse-          magneten    63, 64 verstellt, so wird bei dieser       Steuerbewegung        der     75 nicht mitbewegt.

   Bei     ordnungismässigem          Bethieb        wird    sowohl beim Fahr- wie beim       Sicherheitsbremsen    dem     Fahrbremszylinder     Druckluft aus dem      Netz    62 zugeführt; hier  durch werden die Massenwirkungen des Fall  gewichtes vollkommen ausgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse für Schachtfördermasehinen mit einer dureh ein Druckmittel beaufschlagten Fahrbremse und einer durch :
    ein Fallgewicht betätigten Sicherheitsbremse, bei welcher die Fahr bremse als Einlassbremse ausgebildet ist, da durch gekennzeichnet, dass in das vom Fall- gev-icht zu .den Bremsbacken führende Ge- stänge in Fahrbrems,zylinder mit Kolben eingesehaltet ist, so :
    d.ass im Gefahrfall bei Erzeugung dies Bremsdruckes durch ,das Fall gewicht eine Verstellung nicht nur des Kol- bens, sondern auch des Fahrbremszylinders erfolgt.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse nach Patentansprnxch, dadurch gekenn- zeichnet, dass einer dar beiden Kolben den Zylinder für den Kolben der andern Bremse bildet. ?.
    Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse nach Unteranspruch 1, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Lüftkolben für das Fall- gewicht der Sicherheitsbremse als Zylin der für den Fahrbremskolben ausgebildet ist. 3.
    Vereinigte Fahr- und .Sicherheitsbremse nach Unteranspruch 2, dadurch gakenn- zeichnet, dass der Lüftkolben mit einer den Fahrbremszylinder ringförmig umgeben den Kolbenfl.äohe (51<B>)</B> versehen ist, die von dem zum. Lüften des Fallgewichtes dienenden Druck beaufschlagt wird.
    4. Vereinigte Fahr- und Sicherheitsbremse nach Unteranspruch 3" dadurch gekenn zeichnet, -dass zur Überleitung des Druck mittels in,den innern Druckraum (54) eine ringförmige Aussparung im äussern Kol ben (43) vorgesehen ist, die über Kanäle mit dem innern Druckraum in Verbindung steht.
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