CH194881A - Einrichtung zur Erzeugung von sehr hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere für medizinische Zwecke. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von sehr hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere für medizinische Zwecke.

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CH194881A
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Aktieng Siemens-Reiniger-Werke
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Siemens Reiniger Werke Ag
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  Einrichtung zur Erzeugung von sehr hochfrequenten elektrischen Schwingungen,  insbesondere für medizinische Zwecke.    Die     Erfindung        betrifft    eine Einrichtung  zur     Erzeugung    von sehr hochfrequenten elek  trischen     Schwingungen        (z.    B. über 107 Hz.)  mit einem Röhrengenerator, insbesondere für  medizinische Zwecke.  



  Bei :den bekannten Einrichtungen dieser  Art, bei denen     Generatorkreis    und Behand  lungskreis zum Zwecke der Kopplung der  beiden Kreise miteinander je eine Induktions  schleife enthalten und beide Induktions  schleifen einander eng benachbart sind, hat  es sich als nachteilig herausgestellt, dass eine  Erschütterung der     Einrichtung    etwa beim       Transport    oder eine Lockerung einer Verbin  dung     an,    einer der Induktionsschleifen ein  gegenseitiges Berühren der Induktionsschlei  fen bewirken und dadurch der Behandlungs  kreis unter Hochspannung gesetzt werden  kann.

   Es hat sich nicht als zweckmässig her  ausgestellt, .diesem Nachteil durch den Ein  bau einer isolierenden Zwischenwand zwi  schen beiden Induktionsschleifen zu begeg-         nen,    denn :die     Zwischenwand    kompliziert den  Aufbau und erschwert die Übersicht.  



  Ein weiterer     Nachteil    der bekannten Ein  richtungen ist, dass bei Wellenlängen von  nur wenigen Metern die     Induktionsschleifen     im Hinblick auf .die geringen Abmessungen,  die ein auf so kurze Wellen abgestimmter       Schwingungskreis    haben muss, nicht mehr  hinreichend gross gemacht werden können, um  eine genügend feste Kopplung zu     bewirken.     



  Schliesslich hat sich bei den bekannten       Einrichtungen    ergeben, dass als Folge einer  zu festen Kopplung leicht eine Doppelwellig  keit     auftritt.     



  Bei den bekannten     Einrichtungen    mit  einem Röhrengenerator mit veränderbarer  Wellenlänge kommt zu den     vorstehenden     Schwierigkeiten noch hinzu, dass durch die  bei Verkürzung der Wellenlänge unvermeid  liche Verkürzung der     Induktionsscbleife    die       Kopplung,des        Generatorkreises        mit,dem    Be  handlungskreis geändert. und     zwar    loser  wird. Dieser Nachteil wird besonders unan-      genehm empfunden, denn die Leistung des  Apparates wird mit kürzer werdender Wellen  länge infolge der Verschlechterung     des    Wir  kungsgrades schon an sich kleiner.

   Es ist  erwünscht, dass die Kopplung zwischen Be  handlungskreis und     Generatorkreis    bei kürzer  werdender Wellenlänge fester     anstatt    wie  bisher loser wird. Durch die festere Kopp  lung     würfle    dem     Generatorkreis    eine verhält  nismässig grössere     Energiemengeentzogenwer-          den,    so dass sich die Energieverminderung im  Erzeugerkreis auf die Behandlung gar nicht  oder weniger als bisher auswirken würde.  



  Alle im vorstehenden erwähnten Nach  teile der bekannten Einrichtungen zur Er  zeugung von sehr     hochfrequenten    elektrischen  Schwingungen mit einem Röhrengenerator  sind beim Gegenstand -der Erfindung da  durch vermieden, dass     Kopplungselemente    des  Behandlungskreises so weit der Generator  röhre     bezw.    den     Generatorröhren    genähert  sind, dass das Streufeld der     Röhre(n)    die  Übertragung der     Hochfrequenzenergie    vom  G     eneratorkreis    auf den Behandlungskreis be  wirkt.  



  Als besonders zweckmässig hat es sich  herausgestellt, .den Behandlungskreis mit Ka  pazitätsflächen auszurüsten, die dem     Anoden-          biech        bezw.    den Anodenblechen der     Genera-          torröhre(n)    ausserhalb der Röhrenwandung  genähert sind.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass     boim     Gegenstand der Erfindung eine     elektrisch     leitende Berührung der die Kopplung des       (Teneratorkreises    mit dem     Behandlungskreis     bewirkenden Elemente (Kapazitätsflächen  Anodenblech) nicht erfolgen kann, dass der  Grad der Kopplung durch eine Verkleinerung  der     Abmessungen    .des     Generatorkreises    nicht  beeinträchtigt wird, und dass die Kopplung  mit kürzer werdender Wellenlänge infolge  des mit kürzer werdender Wellenlänge grösser       werdenden    Streufeldes von selbst fester wird.  



  Die Figur zeigt als Ausführungsbeispiel  des Gegenstandes der Erfindung einen Ultra  kurzwellentherapieapparat mit zum Teil ab  genommener Rückwand. Der Aufbau des       dargestellten    Apparates ist symmetrisch. Um    die Übersichtlichkeit nicht zu beeinträch  tigen, enthält nur die linke     Seite    der Figur       Bezugszeichen.     



  Der Apparat, :dessen Gehäuse mit 1 be  zeichnet ist, enthält .die beiden     @enerator-          röhren    2, die in Gegentakt geschaltet.     sind.     Die Röhren sind befestigt in je einem     So(-k-1     8, die auf der Schiene 4 aus Isoliermaterial  montiert sind. Die Anoden 5 der Generator  röhren sind mit den     Anschlussteilen    6 und  die     Gitterspiralen    7 mit den     Anschlussteilen     8 verbunden. Die     Anschlussteile    6 sind über  die Induktionsschleife 9 und die Anschluss  teile 8 über die Induktionsschleife 10 mit  einander verbunden.

   Beide Induktionsschlei  fen sind mit den     Anschlussleitungen    11 ver  sehen. Im Abstand von den Wandungen der       Generatorröhren    2 sind die     Kapazitätsflächen     12 den Anodenblechen 5 gegenüber gelagert.  Durch das von den     Anadenblechen    5 aus  gehende Streufeld wird ihnen ein Teil der  erzeugten     Hochfrequenzenergie    zugeführt.  Über Leitungen 13 sind die Kapazitäts  flächen 12 mit den     Anschlussklemmen    14 für  die Behandlungselektroden verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung von sehr hochfrequenten elektrischen Schwingungen mit einem Röhrengenerator, insbesondere für mediz5nische Zwecke, dadurch gekennzeich net, dass Kopplungselemente des Behand lungskreises so weit der Generatorröhre bezw. den Generatorröhren genähert sind, dass das Streufeld der Röhre ' (bezw. Röhren) die Übertragung der Hochfrequenzenergie vom Generatorkreis auf den Behandlungskreis be wirkt.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da.- durch gekennzeichnet, dass der Behandlungs kreis mit Kapazitätsflächen ausgerüstet ist, die dem Anodenblech bezw. den Anoden blechen der Generatorröhre (bezw. Röhren) ausserhalb der Röhrenwandung genähert sind..
CH194881D 1935-08-14 1936-07-23 Einrichtung zur Erzeugung von sehr hochfrequenten elektrischen Schwingungen, insbesondere für medizinische Zwecke. CH194881A (de)

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