CH194897A - Fernschreibmaschine. - Google Patents
Fernschreibmaschine.Info
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Description
Fernschreibmaschine. Die Erfindung betrifft eine Fernsehreib- maschine mit Typenhebeln und diesen ein zeln zugeordneten, von einem Steuergetriebe beeinflussbaren Betätigungsgliedern,
bei wel- eher das Steuergetriebe eine von den Zeichen elementen eines Zeichens elektromagnetisch zu steuernde Wählvorrichtung zur Auswahl je eines Betätigungsgliedes und eine allen Be- tätigungs.gliedern gemeinsame, elektromagne tisch .gesteuerte Druckvorrichtung umfasst.
Die Erfindung soll ermöglichen, diese Steuergetriebe möglichst einfach und klein auszubilden, so dass es unter einer gewöhn liehen Schreibmaschine mit durch Tasten ge- csteuerten Typenhebeln angebracht werden kann. Hierbei müssen besondere, viel Platz beanspruchende Antriebsmotore vermieden werden, es müssen vielmehr die einzelnen Vorgänge elektromagnetisch gesteuert wer den.
Zu diesem Zweck werden gemäss der Erfindung bei einer solchen Fernschreib maschine die unter dem E.influss der Druck vorrichtung vertikal verschiebbaren Betäti gungsglieder von liegend angeordneten,durch die Wählschienen der Wahlvorriohtung -ge steuerten Prüfgliedern in den Einilussbereich der verschwenkt.
Die Verwendung liegend angeordneter Prüfglieder, welche die Betätigungsglieder in den Einflussbereich der Druckvorrichtung verschwenken, ermöglicht einen äusserst ge drängten Aufbau der Steuereinrichtung, der nur eine geringe Bauhöhe erfordert.
Ferner kann hierbei ,die Anordnung so getroffen werden, dass die Wählvorrichtung nach Einleitung des Druckvorganges unab hängig von dessen Durchführung bereits wie der in die Ruhelage zurückgestellt und unter ,dem Einfluss des nächstfolgenden Zeichens neu eingestellt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der Zeichnung dar gestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt,durch die Fern schreibmaschine, Fig. 2 einen weiteren Längsschnitt durch einen Teil der Maschine. Fig. 3 eine Vorderansicht eines Wähl- werkes,
Fig. 4 eine Aufsicht auf Wählwerk und Druckwerk, Fig. 5 und '6 zwei Ansichten einer .Sperr- vorrichtung, Fig. 7 ein .Schlagglied in perspektivischer Ansicht.
Die S.chreibvorrichtung SV der Fern schreibmaschine ist nach Art gewöhnlicher Schreibmaschinen ausgebildet. Sie umfass.t im wesentlichen das Typengestänge <I>TG,</I> wel ches um eine Achse TW schwenkbar gelagert ist. Jeder Gestängehebel TG trägt eine Taste T, welche von Hand angeschlagen wer den kann, und wirkt auf einen Typenhebel <I>TH.</I> Die Typenhebel TII sind auf der Achse <I>TV</I> schwenkbar gelagert.
Beim Anschlag der zugeordneten Taste schlägt das freie, die Type tragende Ende des Typenhebels gegen die Schreibwalze, welche in bekannter Weise auf einen quer zu den Typenhebeln beweg lichen Wagen R, der in Fig. 1 und 2 nur schematisch angedeutet ist, angeordnet ist.
Unterhalb dieser au sich bekannten Schreibvorrichtung SV ist in einem Unter satz U das iSteuergetriebe untergebracht, wel ches einen Anschlag der Typenhebel unter dem Einfluss empfangener Telegraphier- zeichen ermöglicht. Für jeden Gest'ängehebel <I>TG</I> des tastengesteuerten Typengestänges ist ein Schlagglied S vorgesehen.
Alle diese Schlagglieder sind auf einer gemeinsamen Achse SW gelagert. Jedes Schlagglied trägt einen beweglichen iSchlaghaken SH, der unier der Einwirkung einer Feder SF gegen eine feststehende Anschlagschiene SA ge zogen wird.
Jeder einzelne dieser Sohlaghaken SII kann in den Bereich eines allen @Schlagglie- dern gemeinsamen Hammers H ggahracht wer den.
Dieser Hammer H ist als eine quer zu allen Schlaggliedern S verlaufende Schiene ausgebildet, welche vermittels der Traghebel HT um eine Achse HW geschwenkt werden kann. An einem Ansatz <I>HH</I> dieser Hammer schiene greift mittels eines m einem Schlitz beweglichen Zapfens der Anker <I>HA</I> eines Elektromagnetes<I>HM</I> an.
Der Eisenkreis<I>HE</I> dieses Elektromagnetes ist liegend., parallel zur Grundfläche angeordnet und zur Er höhung der Wirksamkeit lamelliert. Der Anker<I>HA</I> ist vor dem einen Pol des Eisen kreises drehbar gelagert und wird bei Er regung im wesentlichen senkrecht zur Ebene des Eisenkreises gegen den freien Pol an gezogen.
Der Angriffspunkt des Ankers<I>HA</I> an dem Hebel<I>HH</I> der Schlagschiene liegt in der Nähe der Drehachse der -Schlagschiene, so dass bei Erregung des .Elektromagnetes die Schlagschiene Il einen weit ,grösseren Weg macht als das freie Ende des Ankers. Ebenso erfolgt die Lagerung der Schlag glieder S auf der Achse SW in der Nähe desjenigen Endes,
an welchem die Sohlag- haken SH angelenkt sind, so,dass das daumen- förmige Ende<I>SD</I> jedes Schlaggliedes, wel ches unter einem Ansatz<I>T A</I> des zugeord neten Typengestänges TG liegt,
bei Beein- flu6sung des Schlaghakens SH einen weit grösseren Weg durchläuft als der iSchlag- haken und die Sohlabmschiene. Durch diese mehrfache Übersetzung zwischen dem Anker <I>HA</I> und dem Betätigungsdaumen SD jedes Schlaggliedes wird erreicht, dass die zum An schlag der Typenhebel erforderliche, ver hältnismässig .grosse Wegstrecke nur einen sehr kleinen Ankerweg erfordert. Dieser kleine Ankerweg erhöht die Wirksamkeit des Elektromagnetes und sichert einen schnellen Anschlag.
Die Achse SW für die :Schlagglieder S und die Achse IIW für die Schlagschiene<I>H</I> sind in gemeinsamen Itagerböcken <I>HB ge-</I> lagert. Die beweglichen Teile des Druck werkes bilden somit eine für sich bestehende Baueinheit.
Der seitliche Abstand der Schlagglieder S wird durch die Federn SF sichergestellt, welche in Schlitzen der festen Anschlag schiene SA liegen.
Das daumenförmige freie Ende SD jedes Schlaggliedes S liebt unter einem Ansatz <I>TA</I> des zugeordneten @Gestängehebels TG. Um ein seitliches Abrutschen beim Anschlag zu vermeiden, können die iSclilagdaumen SD - wie in Fig. 7 dargestellt - mit Begrenzungs lappen SL versehen sein, welche den Ansatz <I>TA</I> des Typengestänges seitlich umfassen.
Sollen die empfangenen Teleb aphenzei- ehen aus jeweils fünf Wahlstromschritten ge bildet sein, dann werden in dem Wählwerk fünf Wahlmagnete WM vorgesehen, welche fünf @@Tahlschienen WS steuern. Die fünf Wahlmagnete W111 sind nebeneinander an einer Tragschiene WT angeordnet. Quer zu den Wahlmagneten W31 .liegen fünf Wahl schienen WS.
Die Wahlschienen <I>WS</I> tragen an ihrem untern Ende Schneiden WP, wel che in entsprechenden Auskerbungen von Lagerböcken WQ ruhen. ,Zur Verringerung der bewegten Masse sind die Wahlschienen WS mit Durchbreehungen versehen. Auf zwei Streben<I>WD</I> (Fig. 3 jeder Wählschiene) ist ein Bügel<I>WB</I> befestigt, an welchem ein drahtförmiges Kupplungsglied WG angreift.
Dieses Kupplungsglied.<I>WG</I> einer Wahl schiene ist an. einem Lappen<I>WL</I> des Ankers TVA1 eines der fünf Wahlmagnete W11 ge festigt. Jeder Wahlmagnet<I>WM</I> besitzt zwei Anker WAI, WA2, welche vor demselben Pol schwenkbar .gelagert und vemchieden- empfindlich sind, so da.ss sie bei verschie denen Erregungen ansprechen.
Beide Anker TT'Al und WA'2 können nach Art der an sich bekannten Fernsprechrelais Kontakt WK steuern. Der Anker WA1, welcher weniger empfindlich ist als der Anker WA2, dient vorzugsweise zur mechanischen Betätigung der zugeordneten Wahlschiene WS. Der Anker IT' A2 steuert lediglich Kontakte, die in dem Stromkreis des Wahlmagnetes an geordnet sind.
Durch die von den verschieden empfindlichen Ankern WAI, TV-42 gesteuer- ten Kontakte ist es möglich, den Erregungs stromkreis jedes einzelnen Wahlmagnetes so auszubilden, dass dieser Wahlmagnet nur kurzzeitig unter dem Einfluss des empfange nen Wahlstromzeichens steht.
Jede Wahlschiene<I>WS</I> steht ferner unter der Einwirkung einer Feder WF, die sie in die Lage zu ziehen sucht, die die Wahl schiene bei Abenregung des zugeordneten Wahlmagnetes<I>WM</I> einnimmt.
Oberhalb der Wählschienen WS und der Wahlmagnete<I>WM</I> sind auf einer gemein- samen Achse PW eine Reihe von Prüfglie dern PG-gelagert, deren Anzahl der Anzahl der Schlagglieder S entspricht.
Diese Prüf glieder PG tragen an ihrer Unterseite eine Reihe von Zacken PZ, und zwar für jede Wählschiene<I>WS</I> zwei Zacken, von denen jedoch stets immer einer weggebrochen wird. Diese Zacken PZ stützen sich auf den Wähl- schienen <I>WS</I> ab.
Jedes Prüfglied <I>PG</I> eteht ausserdem unter der Einwirkung einer Feder PF, welche es ,gegen die Wählschienen drückt. Bei der in Fig. 1 dargestellten An ordnung sind ,die Wählschienen <I>WS</I> alle in ihrer Ruhelage dargestellt.
In dieser Lage stützen sich ,die zweite, vierte, sechste, achte und zehnte Zacke des dargestellten Prüf gliedes auf den fünf Wählschienen ab. Es ist ersichtlich, dass, sofern idiese Zacken weg gebrochen sind, das Prüfglied PG mit seinen restlichen Zacken zwischen die Wählschienen WS einfallen kann.
Sind jedoch der erste, vierte, sechste, achte und zehnte Zacken des Prüfgliedes weggebrochen, dann wird das dargestellte Prüfglied so lange an einem Einfall gehindert, bis,die am weitesten links dargestellte Wählschiene bei Erregung des zugeordneten Wählmagnetes WM verstellt ist.
Sobald ein Prüfglied einfallen kann, ver hindern die zwischen die Wählschienen tre tenden Zacken eine Bewegung der Wähl schienen, sei es im Sinne eines Ankeranzuges oder eines Ankerabfalles.
Es ist auf diese Weise möglich, durch das für jedes Prüfglied unterschiedliche Weg brechen einzelner Zacken PZ bei jeder der möglichen Einstellagen ,der fünf Wählsohie- nen WS stets nur ein Prüfglied zum Einfall freizugeben.
Das einfallende Prüfglied ,drückt mit seinem freien Ende PD auf einen An- satz SB des zugeordneten iSchlaghakens <I>SH,</I> so dass dieser Haken entgegen der Einwir kung seiner Feder SF verschwenkt wird und in den Bereich ,der ,gemeinsamen iSchlag- schiene H .gelangt.
In Fig. 2 .ist ein Prüfglied PG in dieser eingefallenen,Stellung dargestellt. Um eine reibungsfreie Verstellung der Wählschienen WS zu ermöglichen, müssen die Prüfglieder PG von den Wählschienen abgehoben werden.
Zu diesem Zweck tragen die Prüfglieder jenseits ihrer Achse PW hakenförmige Ansätze<I>PH,</I> in welche eine für alle Prüfglieder gemeinsame Schiene AS einzutreten vermag. Diese Schiene<I>AS</I> ist an den Ankern<I>AA</I> zweier seitlich der Wählmagnete WM angeordneter Magnete AM befestigt. Bei Erregung der Magnete <I>AM</I> wird die Schiene AS nach unten :gedrückt, so dass;
die mit den Zacken PZ ausgerüsteten Enden aller Prüfglieder PG ausser Berührung mit den Wählschienen<I>WS</I> gebracht werden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende Bei Eingang eines Telegraphierzeichens werden zunächst, zweckmässig während des Startimpulses, die Magnete<I>AM</I> erregt und mittels :der :Schiene<I>AS</I> sämtliche Prüf- glieder PG ausser Berührung mit :den Wähl- schienen WS gebracht.
Nunmehr wirken die fünf einlangenden Wahlabschnitte des Tele graphenzeichens nacheinander auf die fünf Wahlmagnete ein. Hierbei können die Wahl magnets in Abhängigkeit von dem Stromfluss auf der Leitung erregt werden, sie können auch zunächst .gemeinsam erregt und sodann in Abhängigkeit von :dem 8tromfluss: auf :
der Leitung zum Abfall gebracht werden. Auch können die Wahlmagnete durch aufeinander folgende Betätigung ihrer beiden Anker kurze Zeitabschnitte aus .den zugeordneten Wahlabschnitten des Zeichens abgreifen.
Nach Empfang des letzten Wahlabschnittes .des Zeichens stehen die Wählschienen WS in einer Lage, die :den fünf empfangenen Zeichenabschnitten entspricht. Nunmehr wird die Erregung :der Magnete<I>AM</I> unterbrochen, alle Prüfglieder PG werden auf -die Wähl- schienen WS aufgelegt, und dasjenige Prüf glied PG, dessen weggebrochene :
Zacken der vorliegenden :Stellung der Wählschienen ent- sgricht, vermag mit seinen restlichen Zacken PZ zwischen die Wählschienen einzufallen. Hierbei verschwenkt dieses Prüfglied mittels seines Daumens PD den zugeordneten Schlag haken<I>SH,</I> so dassdieser in :
den Bereich .der Schlagschiene SH :gelangt. Unmittelbar an- schliessend wird der Druckmagnet H112 wirk sam, die Schlagschiene H schlägt auf den vorbereiteten Schlaghaken SH, und :der Dau men SD des Schlaggliedes S gibt diesen An schlag über den Ansatz<I>TA</I> :des Typen gestänges auf den Typenhebel<I>TH</I> weiter. Von dem Augenblick des Einfalles eines Prüfgliedes an können die Wahlmagnete be reits vorbereitend erregt oder aberregt wer den.
Eine Verstellung :der :die Wählschienen WS steuernden Anker WA1 erfolgt vorerst noch nicht, weil die Wählschienen WS dureh die Zacken PZ :des eingefallenen Prüfgliedes in ihrer Lage festgehalten werden.
Von :dem Augenblick an, da die Hammerschiene H auf den verschwenkten Schlaghaken<I>SH</I> trifft, können die Wählschienen WS durch Ab lieben des eingefallenen und der andern auf liegenden Prüfglieder PG wieder freigegeben werden, weil die Durchführung des Druck vorganges unabhängig von den Wählschienen und den Prüfgliedern erfolgt. Zu diesem Zweck werden die Magnete A12 wieder er regt, wobei die von ihnen gesteuerte :Schiene AS die Prüfglieder abhebt.
Das Tastenfeld der .Schreibvorrichtungen gewöhnlicher Schreibma-schinenbesitzt nicht nur Tasten zur Steuerung der Typenhebel, sondern noch weitere Tasten zur :Steuemng des die iSchreibwalze tragenden Wagens.
So ist in .der Regel, eine Taste vorgesehen, wel che den Wagen um einen Ab@standschritt fort schaltet, und es sind weiter eine oder meh rere Tasten vorgesehen, um :den Wagen mit samt der :Schreibwalze anzuheben, so :dass eine andere Type von mehreren auf :dem ,gleichen Typenhebel vorgesehenen Typen zum Ab druck ,gelangt.
Das Gestänge :dieser für be sondere Massnahmen vorgesehenen Tasten ist dem in Fig. 1 dargestellten Gestänge <I>TG</I> gleich. Infolgedessen :erfolgt auch die Be einflussung :dieses für besondere Massnahmen vorgesehenen Tastengestänges seitens der in dem Untersatz angeordneten Steuervorrich- tung in der gleichen Weise wie bei Anschlag eines Typenhebels.
Dem betreffenden Tasten hebel<I>TG</I> ist ein Schlagglied S zugeordnet.
Für die Umsteuerung des Wagens zwecks Abdruck einer andern, auf dem :gleichen Typenhebel vorgesehenen Type ist bei tasten gesteuerten in der Regel eine Vorrichtung vorgesehen, welche eine eine längere Zeit andauernde Umschaltung er möglicht.
Bei der dargestellten Anordnung ist eine entsprechende Sperrvorrichtung SP vorgesehen, welche im nachfolgenden be schrieben wird: Durch die Taste T1 (Fig.2) wird der Tastenhebel TG1 bewegt, dessen Ansatz TAl unter dem Zapfen eines Winkelhebels RA1 liegt, der um die Achse RWl schwenkbar ist.
Der Wagen R, welcher .die Schreibwalze trägt und in der Zeichnung nur schematisch angedeutet ist, läuft mittels Kugeln RK in zwei .Schienen RS, welche an einem Hebel <I>RH</I> befestigt sind. Das eine Ende dieses Hebels RH ist mit dem um die Achse RWl schwenkbaren Winkelhebel<I>RAI</I> verbunden, während das andere Ende mit einem um die Achse RW2,
schwenkbaren Hebel RA2 verbunden ist. Eine Feder RF dient zum Ausgleich :des Gewichtes des Wagens. Wird die Taste TI gedrückt, dann wird durch -den Ansatz TA1 der Winkelhebel RA1 ge schwenkt und ,damit der Wagen R an gehoben.
Das dem Hebelgestänge TGl zu- geordnete Schlagglied <B>81</B> wird ebenso wie die andern Schlagglieder durch ein Prüf- giied PGl ausgewählt und vermittels seines Schlaghakens SHl von der Hammerschiene 1-I ;
esteuert. Neben diesem Schlagglied SI ist ein Winkelhebel SP angeordnet, der unter der Einwirkung einer Feder SP f gegen das Schlagglied SI gedrückt wird. .Sobald das Schlagglied<B>81</B> unter der Einwirkung der Hammerschiene H verschwenkt wird, tritt das freie Ende des Winkelhebels SP unter das Schlagglied<B>81</B> und verhindert somit dessen Rückkehr in die Ausgangslage.
Da das Schlagglied 81 vermittels des Ansatzes TA1 den Winkelhebel<I>RAI</I> versehwenkt und den Wagen R anhebt, bleibt somit der Wagen R in .der angehobenen Lage. Erst, wenn nach Empfang des Telegraphierzei- chens für die Rückschaltung,des Wagens ,das Schlagglied S2 (Fig. 5) betätigt wird, wird das .Schlagglied S1 wieder freigegeben.
Das Schlagglied 82 besitzt einen Zughaken SZ, welcher unter den einen Schenkel des Winkel hebels ST .greift. iSobald,das ,Schlagglied 82 durch Einwirkung der Hammerschiene H verschwenkt wird, nimmt der Zughaken SZ den Winkelhebel ST mit und verschwenkt diesen entgegen der Einwirkung der Feder HP f .
Das Schlagglied S1 wird hierdurch freigegeben, und der Wagen R kehrt unter der Einwirkung seines Gewichtes in die Normalstellung zurück.
In dem dargestellten Beispiel ist eine starre Verbindung :der einzelnen Glieder der Steuereinrichtung mit,der ,Schreibvorrichtung nicht vorgesehen.
Die Schlagglieder S könn ten auch an die Ansätze <I>T A</I> der Tasten- gestaüge <I>TG</I> artgelenkt sein, jedoch hat die dargestellte Anordnung den Vorteil, dass beim Anschlag der Tasten T keinerlei \teile der Steuereinriolhtung mitbewegt werden, der Anschlag der Typen somit nicht er schwert wird. Auch kann :die :
gesamte Steuer- einrichtung in dieser Form in einem Unter satz angeordnet sein, auf den bei Bedarf eine vorhandene @Sch:rei@bvorriehtung aufgestellt wird.
Die Vorrichtung zur Steuerung der ein zelnen Magnete und zum Verteilen der ein laugenden Zeichenstromschritte auf dieZVahl- magnete kann 'beliebiger Bauart sein; :zweek- mässig wird eine aus Relais gebildete Ver teileranordnung verwendet.
In Einzelheiten können das Wählwerk und das Druckwerk auch anders ausgeführt werden, ohne von dem Prinzip der Erfin dung abzuweichen. Insbesondere kann es zweckmässig sein, zur Steuerung .der Schlag schiene H, ähnlich wie für die 'Schiene<I>AS,</I> zwei Magnete <I>HM</I> vorzusehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fernschreibmaschine mit Typenhebeln und diesen einzeln zugeordneten, von einem Steuergetriebe beeinflussbaren Betätigungs- gliedern, welches Getriebe eine von den Zeichenelementen eines Zeichens elektro#mag- netis.ch zu steuernde WählvorTichtung zur Auswahl je eines Betätigungsgliedes und eine allen BetätigunsgEedern gemeinsame,elektromagnetisch .gesteuerte Druckvorrich tung umfasst,dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Einfluss der Druckvorrichtung vertikal verschiebbaren Betätigungsglieder (SH) von liegend angeordneten, durch die Wählschienen (WS)der Wahlvorrichtung gesteuerten Prüfgliedern; (PG) in den Einflussbereich :der Druckvorrichtung ver- schwenkt werden.UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti- gungsglieder (SH) hakenförmig ausgebil det sind und in ihrer Ausgangsstellung mittels Federn (SF) dem Einflussbereich der Druckvorrichtungentzogen sind.2. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, .dass jedes Betätigungsglied (SH) nahe seiner Selhwenkachse einen Ansatz (SB) besitzt, auf den das zugeordnete Prüfglied (PG) nach seiner Freigabe sei tens der Wählschiene (WS) einwirkt. 3.Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranoprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes BetätigLings- glied (SH) an einem liegend und schwenk bar angeordneten Schlagglied (S) gelagert ist, welches bestimmt isst, mit seinem freien Ende an einem von Tasten (T) ge- steuerten Gestänge<I>(TA)</I> eines Typen hebels<I>(TH)</I> anzugreifen. 4. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ,gekennzeichnet, da,ss der allen Betäti- gungsgliedern gemeinsame Hammer (H) der Druckvorrichtung von einem drehbar gelagerten und senkrecht zur Hauptebene des Eisenkornes beweglichen Anker <I>(HA)</I> eines liegend angeordneten Magnetes (Hi11) gesteuert wir .d. 5. Fernschreibmae-chine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -4, dadurch gekennzeichnet, idass zwischen Anker<I>(HA)</I> und Hammer (H) eine Hebelübersetzung eingeschaltet ist. 6.Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>5,</B> dadurch. ge kennzeichnet, dass .die Drehachse (SW) iderSchlagglieder (S) und die Achse (HW) des Hammerhebels<I>(HH)</I> an ge meinsamen Lagerböcken<I>(HB)</I> gelagert sind. 7. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, :dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfglieder (PG) entsprechend der zugeordneten Strom schrittkombination je eine Anzahl Zacken (PZ) und eine Anzahl durch Ausbrechen von Zacken entstandene Zackenlücken aufweisen. -8.Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und. Unteransprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass d ie Prüfglieder (PG) für jede Wählschiene (WS) je eine Zacke (PZ) und eine durch Wegbrechen einer Zacke entstandene Zackenlücke besitzen.9. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1,<B>2</B>, 7 und 8, da .durch gekennzeichnet, dass durch die nicht weggebrochenen Zacken eines aus gewählten Prüfgliedes (PG) die Wähl schienen (WS) in .der eingerückten Lage gehalten werden.10. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass die die Wähl- schienen (WS) steuernden Magnete (Will) mit je zwei Ankern (W A 1,<I>W</I> A2) aus- gerüstet sind, von :denen der eine mit der zugeordneten -\#Tählsahiene (WS) gekup pelt ist, während sich der andere unab hängig von dem ersten bewegen kann. 11. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 10, da durch ,gekennzeichnet, dass,die Anker der Wählmagnete Kontakte steuern. 12.Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfglieder (PG) unter dem Einfluss einer ge meinsamen, elektromagnetisch .gesteuerten Schiene (AS) stehen, welche sie bei der Betätigung ausser Berührung mit den Wählschienen (WS) hält.I'). Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 12, :da- tlurch .gekennzeichnet, :dass zur Steuerung der Schiene (AS) zwei seitlieh der Wähl- magnete (T4'31) angeordnete Magnete :1:l7) vorgesehen sind, deren Anker<I>(AA)</I> mit :der Schiene verbunden sind.1-1. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekenn zeichnet dadurch, dass zwischen den Anker<I>(11A)</I> des Magnetes <I>(HM)</I> und den von den ;Schlaggliedern (S) genteuer- ten Gestängen: (TG) :eine Übersetzung in mehreren Stufen eingeschaltet ist.1;5. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und U nteransprüohen 1 bis 5 und 14. dadurch gekennzeichnet, .dass die @Schlag- gIieder (S) als zweiarmiger Hebel aus gebildet sind, an deren kurzem Hebelarm die Betätigungsglieder (SH) ;gelagert sind, während die langen Hebelarme daumenförmige Ansätze (SD) tragen, welche je unter einem Ansatz (TA) <I>des</I> Gestänges<I>(TG)</I> eines Typenhebels<I>(TH)</I> liegen.<B>16.</B> Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumen (SD) jedes !Schlaggliedes mit @seitlichen Führungslappen (SL) ausgerüstet ist, welche den Ansatz (TA) des zugeord neten Typengestänges (TG) umgreifen.17. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, d ass nieht nur für die die Typenhebel<I>(TH)</I> steuernden Tastenhebel <I>(TG),</I> sondern auch für .die für Umsteuer massnahmen vorgesehenen Tastenhebel (TGl) Schlagglieder (S'1) vorgesehen sind. 18.Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 :bis 5 und 17, da durch gekennzeichnet, dass der den Papierwagen (R) zur Umschaltung auf eine andere Typengruppe anhebende Tastenhebel (TG1) :durch ein iSchlagglied (.S'1) beeinflussbar ist, welches unter dem Einfluss einer (SP) steht, die es nach Betätigung in seiner Betätigungslage hält, so :dass :der Wagen (R) in der Umschaltlage gehalten bleibt. 19. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und U nteransprüchen 1 bis 5, 17 und 18, ,dadurch gekennzeichnet, dass dem Um schalthebel (TGl) ein zweites .Schlagglied (S'2) zugeordnet ist, welches bei Betäti gung die Sperrvorrichtung (SP) unwirk sam macht und hierdurch den Wagen (R) in die Ausgangslage zurücksohaltet.
Applications Claiming Priority (1)
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