CH194897A - Fernschreibmaschine. - Google Patents

Fernschreibmaschine.

Info

Publication number
CH194897A
CH194897A CH194897DA CH194897A CH 194897 A CH194897 A CH 194897A CH 194897D A CH194897D A CH 194897DA CH 194897 A CH194897 A CH 194897A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
lever
selector
machine according
rail
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon Ag filed Critical Autophon Ag
Publication of CH194897A publication Critical patent/CH194897A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/101Mountings, supports or terminals at head of electrode, i.e. at the end remote from the arc

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description


  Fernschreibmaschine.    Die     Erfindung        betrifft    eine     Fernsehreib-          maschine    mit Typenhebeln und diesen ein  zeln zugeordneten, von einem     Steuergetriebe          beeinflussbaren        Betätigungsgliedern,

      bei     wel-          eher    das Steuergetriebe     eine    von den Zeichen  elementen eines     Zeichens    elektromagnetisch  zu     steuernde        Wählvorrichtung    zur Auswahl  je eines     Betätigungsgliedes    und eine allen     Be-          tätigungs.gliedern    gemeinsame, elektromagne  tisch .gesteuerte     Druckvorrichtung    umfasst.  



  Die Erfindung soll     ermöglichen,    diese       Steuergetriebe    möglichst einfach und klein  auszubilden, so     dass    es unter einer gewöhn  liehen Schreibmaschine mit durch Tasten     ge-          csteuerten    Typenhebeln angebracht werden  kann. Hierbei müssen besondere, viel Platz  beanspruchende     Antriebsmotore    vermieden  werden, es müssen vielmehr die einzelnen  Vorgänge elektromagnetisch     gesteuert    wer  den.

   Zu diesem     Zweck    werden gemäss der       Erfindung    bei einer solchen Fernschreib  maschine die unter dem     E.influss    der Druck  vorrichtung vertikal verschiebbaren Betäti  gungsglieder von     liegend        angeordneten,durch       die     Wählschienen    der     Wahlvorriohtung    -ge  steuerten     Prüfgliedern    in den     Einilussbereich          der          verschwenkt.     



  Die Verwendung liegend angeordneter  Prüfglieder, welche die     Betätigungsglieder    in  den Einflussbereich der     Druckvorrichtung          verschwenken,    ermöglicht einen äusserst ge  drängten Aufbau der     Steuereinrichtung,    der  nur eine     geringe    Bauhöhe erfordert.  



       Ferner    kann hierbei     ,die        Anordnung    so  getroffen werden, dass die     Wählvorrichtung     nach     Einleitung    des Druckvorganges unab  hängig von dessen     Durchführung        bereits    wie  der in die Ruhelage zurückgestellt und unter  ,dem Einfluss des nächstfolgenden     Zeichens     neu     eingestellt    werden     kann.     



       Ein    Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes     ist        in    der     Zeichnung    dar  gestellt. Es     zeigt:          Fig.    1     einen        Längsschnitt,durch    die Fern  schreibmaschine,       Fig.    2 einen weiteren     Längsschnitt    durch  einen Teil der     Maschine.              Fig.    3 eine     Vorderansicht    eines     Wähl-          werkes,

            Fig.    4 eine     Aufsicht    auf Wählwerk und  Druckwerk,       Fig.    5 und '6 zwei Ansichten einer     .Sperr-          vorrichtung,          Fig.    7 ein     .Schlagglied    in     perspektivischer     Ansicht.  



  Die     S.chreibvorrichtung        SV    der Fern  schreibmaschine ist nach Art     gewöhnlicher          Schreibmaschinen    ausgebildet. Sie     umfass.t     im     wesentlichen    das     Typengestänge   <I>TG,</I> wel  ches um eine Achse     TW    schwenkbar gelagert       ist.    Jeder     Gestängehebel    TG trägt eine  Taste T, welche von Hand angeschlagen wer  den kann, und wirkt auf     einen    Typenhebel  <I>TH.</I> Die     Typenhebel        TII    sind auf der Achse  <I>TV</I> schwenkbar gelagert.

   Beim Anschlag der  zugeordneten     Taste        schlägt    das freie,     die     Type tragende Ende des Typenhebels gegen  die Schreibwalze, welche in     bekannter    Weise  auf einen quer zu den Typenhebeln beweg  lichen Wagen     R,    der in     Fig.    1 und 2 nur  schematisch angedeutet ist, angeordnet ist.  



  Unterhalb dieser au sich bekannten  Schreibvorrichtung     SV    ist in einem Unter  satz     U    das     iSteuergetriebe        untergebracht,    wel  ches einen Anschlag der Typenhebel unter  dem Einfluss empfangener     Telegraphier-          zeichen        ermöglicht.    Für jeden     Gest'ängehebel     <I>TG</I> des     tastengesteuerten        Typengestänges    ist  ein     Schlagglied        S    vorgesehen.

       Alle        diese     Schlagglieder sind auf einer     gemeinsamen     Achse     SW    gelagert.     Jedes    Schlagglied trägt  einen beweglichen     iSchlaghaken        SH,    der       unier    der     Einwirkung    einer Feder     SF    gegen  eine     feststehende        Anschlagschiene        SA    ge  zogen     wird.     



  Jeder     einzelne    dieser     Sohlaghaken        SII     kann in den Bereich     eines    allen     @Schlagglie-          dern    gemeinsamen Hammers H     ggahracht    wer  den.

   Dieser Hammer H     ist    als eine quer zu  allen     Schlaggliedern        S        verlaufende    Schiene       ausgebildet,    welche     vermittels    der Traghebel       HT    um eine     Achse        HW        geschwenkt    werden  kann. An einem     Ansatz   <I>HH</I> dieser Hammer  schiene greift     mittels    eines m einem     Schlitz     beweglichen     Zapfens    der     Anker   <I>HA</I> eines    Elektromagnetes<I>HM</I> an.

   Der Eisenkreis<I>HE</I>       dieses    Elektromagnetes ist     liegend.,    parallel  zur Grundfläche angeordnet     und    zur Er  höhung der Wirksamkeit     lamelliert.    Der  Anker<I>HA</I> ist vor dem einen Pol des Eisen  kreises drehbar     gelagert        und    wird bei Er  regung im     wesentlichen    senkrecht zur Ebene  des     Eisenkreises    gegen den freien Pol an  gezogen.

   Der Angriffspunkt des Ankers<I>HA</I>  an dem Hebel<I>HH</I> der     Schlagschiene    liegt  in der Nähe der     Drehachse    der     -Schlagschiene,     so dass bei Erregung des     .Elektromagnetes     die     Schlagschiene        Il    einen weit     ,grösseren     Weg macht als das freie Ende des     Ankers.     Ebenso     erfolgt    die     Lagerung    der Schlag  glieder     S    auf der Achse     SW    in der Nähe       desjenigen    Endes,

   an welchem die     Sohlag-          haken        SH        angelenkt        sind,        so,dass    das     daumen-          förmige    Ende<I>SD</I>     jedes        Schlaggliedes,    wel  ches unter einem Ansatz<I>T A</I>     des    zugeord  neten Typengestänges TG liegt,

   bei     Beein-          flu6sung    des     Schlaghakens        SH    einen weit  grösseren Weg durchläuft als der     iSchlag-          haken    und die     Sohlabmschiene.    Durch diese  mehrfache Übersetzung zwischen dem Anker  <I>HA</I> und dem Betätigungsdaumen     SD    jedes  Schlaggliedes wird erreicht, dass die zum An  schlag der Typenhebel erforderliche, ver  hältnismässig .grosse Wegstrecke nur einen  sehr kleinen Ankerweg erfordert. Dieser  kleine     Ankerweg    erhöht die Wirksamkeit des       Elektromagnetes    und     sichert    einen schnellen  Anschlag.

    



  Die Achse     SW    für die     :Schlagglieder        S     und die Achse     IIW    für die Schlagschiene<I>H</I>  sind in gemeinsamen     Itagerböcken   <I>HB ge-</I>  lagert. Die beweglichen     Teile    des Druck  werkes bilden somit eine für     sich    bestehende  Baueinheit.  



  Der seitliche     Abstand    der     Schlagglieder        S     wird durch die Federn     SF    sichergestellt,  welche in Schlitzen der festen Anschlag  schiene     SA    liegen.  



  Das     daumenförmige    freie Ende     SD    jedes  Schlaggliedes     S    liebt     unter    einem     Ansatz   <I>TA</I>  des zugeordneten     @Gestängehebels    TG. Um  ein seitliches Abrutschen beim Anschlag zu  vermeiden, können die     iSclilagdaumen        SD    -      wie in     Fig.    7 dargestellt - mit Begrenzungs  lappen     SL        versehen    sein, welche den Ansatz  <I>TA</I> des     Typengestänges    seitlich umfassen.  



  Sollen die empfangenen     Teleb        aphenzei-          ehen    aus jeweils fünf     Wahlstromschritten    ge  bildet sein, dann werden in dem Wählwerk  fünf Wahlmagnete WM     vorgesehen,    welche  fünf     @@Tahlschienen    WS steuern. Die fünf  Wahlmagnete     W111        sind        nebeneinander    an  einer Tragschiene     WT    angeordnet. Quer zu  den Wahlmagneten     W31    .liegen fünf Wahl  schienen WS.

   Die     Wahlschienen   <I>WS</I>     tragen     an ihrem     untern    Ende Schneiden WP, wel  che in     entsprechenden    Auskerbungen von  Lagerböcken     WQ    ruhen.     ,Zur        Verringerung     der bewegten Masse sind die Wahlschienen       WS    mit     Durchbreehungen    versehen. Auf  zwei Streben<I>WD</I>     (Fig.    3 jeder     Wählschiene)     ist ein Bügel<I>WB</I> befestigt, an welchem ein       drahtförmiges    Kupplungsglied WG angreift.

         Dieses    Kupplungsglied.<I>WG</I> einer Wahl  schiene ist an. einem Lappen<I>WL</I> des Ankers       TVA1    eines der fünf Wahlmagnete     W11    ge  festigt. Jeder Wahlmagnet<I>WM</I> besitzt zwei  Anker     WAI,        WA2,    welche vor demselben  Pol     schwenkbar        .gelagert    und     vemchieden-          empfindlich        sind,    so     da.ss    sie bei verschie  denen     Erregungen    ansprechen.

       Beide    Anker       TT'Al    und     WA'2    können nach     Art    der an  sich bekannten Fernsprechrelais Kontakt     WK     steuern. Der Anker     WA1,    welcher weniger  empfindlich     ist    als der Anker     WA2,    dient  vorzugsweise zur     mechanischen        Betätigung     der zugeordneten     Wahlschiene    WS. Der  Anker     IT'    A2 steuert lediglich Kontakte, die  in dem Stromkreis     des        Wahlmagnetes    an  geordnet sind.

   Durch die von den verschieden  empfindlichen Ankern     WAI,        TV-42        gesteuer-          ten    Kontakte ist es möglich, den Erregungs  stromkreis jedes einzelnen     Wahlmagnetes    so  auszubilden, dass     dieser    Wahlmagnet nur  kurzzeitig     unter    dem     Einfluss    des empfange  nen     Wahlstromzeichens    steht.  



  Jede Wahlschiene<I>WS</I>     steht    ferner     unter     der Einwirkung einer Feder     WF,    die sie in  die Lage zu ziehen sucht, die die Wahl  schiene bei     Abenregung    des zugeordneten  Wahlmagnetes<I>WM</I> einnimmt.

      Oberhalb der     Wählschienen    WS und der  Wahlmagnete<I>WM</I> sind auf einer     gemein-          samen    Achse     PW    eine     Reihe    von Prüfglie  dern     PG-gelagert,        deren    Anzahl der Anzahl  der Schlagglieder S entspricht.

       Diese    Prüf  glieder PG tragen an ihrer     Unterseite    eine  Reihe von     Zacken        PZ,    und zwar für jede  Wählschiene<I>WS</I>     zwei        Zacken,    von denen  jedoch stets     immer    einer     weggebrochen        wird.     Diese Zacken     PZ    stützen sich auf den     Wähl-          schienen   <I>WS</I> ab.

       Jedes        Prüfglied   <I>PG</I>     eteht     ausserdem     unter    der     Einwirkung        einer        Feder     PF,     welche    es     ,gegen    die     Wählschienen     drückt.     Bei    der     in        Fig.    1     dargestellten    An  ordnung     sind    ,die     Wählschienen   <I>WS</I> alle in  ihrer Ruhelage dargestellt.

   In dieser Lage  stützen sich     ,die        zweite,        vierte,        sechste,        achte     und zehnte Zacke des dargestellten Prüf  gliedes auf den fünf     Wählschienen    ab. Es  ist ersichtlich,     dass,        sofern        idiese    Zacken weg  gebrochen sind, das Prüfglied PG mit seinen  restlichen Zacken     zwischen    die     Wählschienen     WS einfallen kann.

   Sind jedoch der     erste,     vierte, sechste, achte und     zehnte    Zacken des  Prüfgliedes     weggebrochen,    dann wird das  dargestellte Prüfglied so     lange    an     einem     Einfall     gehindert,        bis,die    am     weitesten    links  dargestellte     Wählschiene    bei     Erregung    des       zugeordneten        Wählmagnetes    WM verstellt ist.  



       Sobald    ein     Prüfglied        einfallen    kann, ver  hindern die     zwischen    die Wählschienen tre  tenden Zacken eine     Bewegung    der Wähl  schienen, sei     es    im Sinne eines     Ankeranzuges     oder eines     Ankerabfalles.     



  Es ist auf diese     Weise    möglich,     durch     das für jedes     Prüfglied        unterschiedliche    Weg  brechen     einzelner    Zacken     PZ        bei    jeder der  möglichen     Einstellagen    ,der fünf     Wählsohie-          nen    WS stets nur ein     Prüfglied        zum        Einfall     freizugeben.

   Das einfallende Prüfglied     ,drückt     mit seinem freien Ende     PD    auf     einen        An-          satz    SB des zugeordneten     iSchlaghakens   <I>SH,</I>  so dass dieser Haken entgegen der Einwir  kung seiner Feder SF     verschwenkt    wird und  in den Bereich ,der     ,gemeinsamen        iSchlag-          schiene    H .gelangt.  



  In     Fig.    2 .ist ein Prüfglied PG in     dieser          eingefallenen,Stellung        dargestellt.         Um eine     reibungsfreie    Verstellung der  Wählschienen WS zu     ermöglichen,        müssen     die Prüfglieder PG von den     Wählschienen     abgehoben werden.

       Zu    diesem Zweck     tragen     die Prüfglieder jenseits ihrer     Achse        PW     hakenförmige Ansätze<I>PH,</I> in     welche    eine  für alle Prüfglieder     gemeinsame    Schiene AS       einzutreten    vermag.     Diese    Schiene<I>AS</I> ist  an den Ankern<I>AA</I>     zweier    seitlich der       Wählmagnete    WM angeordneter Magnete AM       befestigt.    Bei     Erregung    der     Magnete   <I>AM</I>  wird die Schiene AS nach unten :gedrückt, so  dass;

   die mit den Zacken     PZ        ausgerüsteten     Enden aller     Prüfglieder    PG ausser Berührung  mit     den    Wählschienen<I>WS</I> gebracht werden.  



  Die     Wirkungsweise    der beschriebenen  Einrichtung ist folgende  Bei Eingang     eines        Telegraphierzeichens     werden     zunächst,        zweckmässig        während    des  Startimpulses, die Magnete<I>AM</I> erregt     und          mittels    :der :Schiene<I>AS</I>     sämtliche        Prüf-          glieder    PG ausser     Berührung    mit     :den        Wähl-          schienen    WS gebracht.

   Nunmehr     wirken    die  fünf     einlangenden        Wahlabschnitte    des Tele  graphenzeichens nacheinander     auf    die fünf  Wahlmagnete ein.     Hierbei    können     die    Wahl  magnets in     Abhängigkeit    von dem     Stromfluss     auf der     Leitung    erregt werden, sie können  auch zunächst     .gemeinsam    erregt und sodann  in Abhängigkeit von :dem     8tromfluss:    auf :

  der       Leitung    zum Abfall     gebracht    werden.     Auch     können die Wahlmagnete     durch    aufeinander  folgende     Betätigung    ihrer beiden Anker  kurze     Zeitabschnitte    aus .den zugeordneten  Wahlabschnitten     des        Zeichens    abgreifen.

    Nach Empfang des letzten     Wahlabschnittes     .des Zeichens     stehen    die     Wählschienen    WS  in einer Lage, die :den fünf     empfangenen          Zeichenabschnitten        entspricht.    Nunmehr     wird     die     Erregung    :der Magnete<I>AM</I>     unterbrochen,     alle Prüfglieder PG werden auf -die     Wähl-          schienen    WS aufgelegt, und     dasjenige    Prüf  glied PG, dessen     weggebrochene        :

  Zacken    der       vorliegenden        :Stellung    der     Wählschienen        ent-          sgricht,    vermag mit     seinen    restlichen Zacken       PZ    zwischen die     Wählschienen        einzufallen.          Hierbei        verschwenkt        dieses        Prüfglied        mittels       seines Daumens     PD    den     zugeordneten    Schlag  haken<I>SH,</I> so     dassdieser    in :

  den Bereich .der  Schlagschiene SH :gelangt.     Unmittelbar        an-          schliessend    wird der     Druckmagnet        H112    wirk  sam, die Schlagschiene H schlägt auf den  vorbereiteten Schlaghaken SH, und :der Dau  men SD des Schlaggliedes S     gibt    diesen An  schlag über den Ansatz<I>TA</I> :des Typen  gestänges auf den Typenhebel<I>TH</I> weiter.  Von dem Augenblick des Einfalles eines       Prüfgliedes    an können     die        Wahlmagnete    be  reits     vorbereitend        erregt    oder     aberregt    wer  den.

   Eine     Verstellung    :der :die Wählschienen  WS steuernden Anker     WA1        erfolgt        vorerst     noch nicht, weil die Wählschienen WS     dureh     die Zacken     PZ    :des eingefallenen Prüfgliedes  in ihrer Lage     festgehalten    werden.

   Von :dem       Augenblick    an, da die     Hammerschiene    H auf  den     verschwenkten    Schlaghaken<I>SH</I> trifft,  können die Wählschienen WS durch Ab  lieben des eingefallenen und der andern auf  liegenden Prüfglieder PG     wieder    freigegeben  werden, weil die Durchführung des Druck  vorganges     unabhängig    von den Wählschienen  und den Prüfgliedern erfolgt. Zu     diesem     Zweck werden die Magnete     A12        wieder    er  regt, wobei die von ihnen     gesteuerte        :Schiene     AS die Prüfglieder abhebt.  



  Das Tastenfeld der     .Schreibvorrichtungen          gewöhnlicher        Schreibma-schinenbesitzt    nicht  nur     Tasten    zur     Steuerung    der     Typenhebel,     sondern noch weitere Tasten zur     :Steuemng     des die     iSchreibwalze    tragenden Wagens.

   So  ist in .der     Regel,    eine     Taste        vorgesehen,    wel  che den Wagen um einen     Ab@standschritt    fort  schaltet, und es sind     weiter    eine oder meh  rere Tasten vorgesehen, um :den Wagen mit  samt der     :Schreibwalze    anzuheben, so     :dass    eine       andere    Type von mehreren auf :dem     ,gleichen     Typenhebel vorgesehenen Typen zum Ab  druck ,gelangt.

   Das     Gestänge    :dieser für be  sondere Massnahmen vorgesehenen Tasten     ist     dem in     Fig.    1     dargestellten        Gestänge   <I>TG</I>  gleich. Infolgedessen :erfolgt auch die Be  einflussung     :dieses    für     besondere    Massnahmen       vorgesehenen    Tastengestänges     seitens    der in  dem     Untersatz    angeordneten     Steuervorrich-          tung    in der gleichen     Weise    wie     bei    Anschlag      eines Typenhebels.

   Dem betreffenden Tasten  hebel<I>TG</I> ist ein Schlagglied     S    zugeordnet.  



  Für     die        Umsteuerung    des Wagens zwecks  Abdruck einer     andern,    auf dem     :gleichen     Typenhebel     vorgesehenen    Type ist bei tasten  gesteuerten in der     Regel     eine     Vorrichtung    vorgesehen,     welche    eine eine  längere     Zeit    andauernde Umschaltung er  möglicht.

   Bei der     dargestellten        Anordnung     ist eine entsprechende     Sperrvorrichtung        SP     vorgesehen, welche im     nachfolgenden    be  schrieben wird:  Durch die Taste T1     (Fig.2)    wird der       Tastenhebel        TG1    bewegt, dessen Ansatz     TAl     unter dem Zapfen eines Winkelhebels     RA1     liegt, der um die Achse     RWl    schwenkbar  ist.

   Der Wagen R, welcher .die     Schreibwalze     trägt und in     der        Zeichnung    nur     schematisch     angedeutet ist, läuft mittels Kugeln     RK    in  zwei     .Schienen        RS,        welche    an einem Hebel  <I>RH</I>     befestigt        sind.    Das eine Ende dieses  Hebels RH ist mit dem um die     Achse        RWl     schwenkbaren Winkelhebel<I>RAI</I> verbunden,  während das andere Ende mit einem um  die Achse     RW2,

          schwenkbaren    Hebel     RA2     verbunden ist.     Eine    Feder RF dient zum  Ausgleich :des Gewichtes des Wagens. Wird  die Taste TI gedrückt, dann wird     durch        -den     Ansatz     TA1    der Winkelhebel     RA1    ge  schwenkt und     ,damit    der Wagen R an  gehoben.

   Das dem     Hebelgestänge        TGl        zu-          geordnete        Schlagglied   <B>81</B>     wird    ebenso wie  die andern Schlagglieder durch     ein        Prüf-          giied        PGl    ausgewählt und     vermittels    seines  Schlaghakens     SHl    von der Hammerschiene     1-I          ;

  esteuert.    Neben diesem Schlagglied     SI    ist  ein Winkelhebel     SP    angeordnet, der unter  der     Einwirkung    einer Feder     SP    f gegen das  Schlagglied     SI        gedrückt    wird. .Sobald das  Schlagglied<B>81</B> unter der     Einwirkung    der       Hammerschiene    H     verschwenkt    wird,     tritt     das freie Ende des     Winkelhebels        SP        unter     das Schlagglied<B>81</B> und     verhindert    somit  dessen Rückkehr in die Ausgangslage.

   Da       das    Schlagglied 81 vermittels des     Ansatzes          TA1    den Winkelhebel<I>RAI</I>     versehwenkt        und     den Wagen R anhebt, bleibt somit der  Wagen R in .der angehobenen     Lage.    Erst,    wenn nach Empfang des     Telegraphierzei-          chens    für die     Rückschaltung,des    Wagens     ,das     Schlagglied     S2        (Fig.    5)     betätigt    wird, wird  das     .Schlagglied        S1    wieder freigegeben.

   Das  Schlagglied 82 besitzt einen     Zughaken        SZ,          welcher        unter    den einen Schenkel des Winkel  hebels     ST    .greift.     iSobald,das        ,Schlagglied    82  durch     Einwirkung    der     Hammerschiene    H       verschwenkt    wird, nimmt der     Zughaken        SZ     den Winkelhebel     ST    mit und     verschwenkt     diesen     entgegen    der Einwirkung der Feder       HP    f .

   Das Schlagglied     S1        wird    hierdurch  freigegeben, und der Wagen R kehrt unter  der     Einwirkung    seines     Gewichtes    in die  Normalstellung     zurück.     



  In dem     dargestellten        Beispiel    ist     eine     starre Verbindung :der einzelnen Glieder der  Steuereinrichtung     mit,der        ,Schreibvorrichtung     nicht vorgesehen.

   Die     Schlagglieder        S    könn  ten auch an die     Ansätze   <I>T A</I> der     Tasten-          gestaüge   <I>TG</I>     artgelenkt        sein,    jedoch hat die  dargestellte     Anordnung    den     Vorteil,    dass  beim     Anschlag    der Tasten T keinerlei     \teile     der     Steuereinriolhtung        mitbewegt    werden,  der     Anschlag    der Typen somit     nicht    er  schwert     wird.    Auch kann :die :

  gesamte     Steuer-          einrichtung    in     dieser        Form    in     einem    Unter  satz angeordnet     sein,    auf den bei     Bedarf    eine  vorhandene     @Sch:rei@bvorriehtung        aufgestellt     wird.  



  Die Vorrichtung zur     Steuerung    der ein  zelnen Magnete und zum Verteilen der ein  laugenden     Zeichenstromschritte    auf     dieZVahl-          magnete    kann     'beliebiger    Bauart sein;     :zweek-          mässig    wird eine     aus        Relais        gebildete    Ver  teileranordnung     verwendet.     



  In Einzelheiten können das     Wählwerk     und das Druckwerk     auch        anders        ausgeführt     werden, ohne von dem Prinzip der Erfin  dung abzuweichen. Insbesondere kann     es     zweckmässig sein, zur     Steuerung    .der Schlag  schiene H,     ähnlich    wie für die 'Schiene<I>AS,</I>  zwei     Magnete   <I>HM</I> vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernschreibmaschine mit Typenhebeln und diesen einzeln zugeordneten, von einem Steuergetriebe beeinflussbaren Betätigungs- gliedern, welches Getriebe eine von den Zeichenelementen eines Zeichens elektro#mag- netis.ch zu steuernde WählvorTichtung zur Auswahl je eines Betätigungsgliedes und eine allen BetätigunsgEedern gemeinsame,
    elektromagnetisch .gesteuerte Druckvorrich tung umfasst,dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem Einfluss der Druckvorrichtung vertikal verschiebbaren Betätigungsglieder (SH) von liegend angeordneten, durch die Wählschienen (WS)
    der Wahlvorrichtung gesteuerten Prüfgliedern; (PG) in den Einflussbereich :der Druckvorrichtung ver- schwenkt werden.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Betäti- gungsglieder (SH) hakenförmig ausgebil det sind und in ihrer Ausgangsstellung mittels Federn (SF) dem Einflussbereich der Druckvorrichtungentzogen sind.
    2. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, .dass jedes Betätigungsglied (SH) nahe seiner Selhwenkachse einen Ansatz (SB) besitzt, auf den das zugeordnete Prüfglied (PG) nach seiner Freigabe sei tens der Wählschiene (WS) einwirkt. 3.
    Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteranoprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes BetätigLings- glied (SH) an einem liegend und schwenk bar angeordneten Schlagglied (S) gelagert ist, welches bestimmt isst, mit seinem freien Ende an einem von Tasten (T) ge- steuerten Gestänge<I>(TA)
    </I> eines Typen hebels<I>(TH)</I> anzugreifen. 4. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ,gekennzeichnet, da,ss der allen Betäti- gungsgliedern gemeinsame Hammer (H) der Druckvorrichtung von einem drehbar gelagerten und senkrecht zur Hauptebene des Eisenkornes beweglichen Anker <I>(HA)
    </I> eines liegend angeordneten Magnetes (Hi11) gesteuert wir .d. 5. Fernschreibmae-chine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis -4, dadurch gekennzeichnet, idass zwischen Anker<I>(HA)</I> und Hammer (H) eine Hebelübersetzung eingeschaltet ist. 6.
    Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>5,</B> dadurch. ge kennzeichnet, dass .die Drehachse (SW) iderSchlagglieder (S) und die Achse (HW) des Hammerhebels<I>(HH)</I> an ge meinsamen Lagerböcken<I>(HB)</I> gelagert sind. 7. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, :
    dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfglieder (PG) entsprechend der zugeordneten Strom schrittkombination je eine Anzahl Zacken (PZ) und eine Anzahl durch Ausbrechen von Zacken entstandene Zackenlücken aufweisen. -8.
    Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und. Unteransprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass d ie Prüfglieder (PG) für jede Wählschiene (WS) je eine Zacke (PZ) und eine durch Wegbrechen einer Zacke entstandene Zackenlücke besitzen.
    9. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1,<B>2</B>, 7 und 8, da .durch gekennzeichnet, dass durch die nicht weggebrochenen Zacken eines aus gewählten Prüfgliedes (PG) die Wähl schienen (WS) in .der eingerückten Lage gehalten werden.
    10. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass die die Wähl- schienen (WS) steuernden Magnete (Will) mit je zwei Ankern (W A 1,<I>W</I> A2) aus- gerüstet sind, von :
    denen der eine mit der zugeordneten -\#Tählsahiene (WS) gekup pelt ist, während sich der andere unab hängig von dem ersten bewegen kann. 11. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 10, da durch ,gekennzeichnet, dass,die Anker der Wählmagnete Kontakte steuern. 12.
    Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prüfglieder (PG) unter dem Einfluss einer ge meinsamen, elektromagnetisch .gesteuerten Schiene (AS) stehen, welche sie bei der Betätigung ausser Berührung mit den Wählschienen (WS) hält.
    I'). Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 12, :da- tlurch .gekennzeichnet, :dass zur Steuerung der Schiene (AS) zwei seitlieh der Wähl- magnete (T4'31) angeordnete Magnete :1:l7) vorgesehen sind, deren Anker<I>(AA)</I> mit :der Schiene verbunden sind.
    1-1. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, gekenn zeichnet dadurch, dass zwischen den Anker<I>(11A)</I> des Magnetes <I>(HM)</I> und den von den ;Schlaggliedern (S) genteuer- ten Gestängen: (TG) :eine Übersetzung in mehreren Stufen eingeschaltet ist.
    1;5. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und U nteransprüohen 1 bis 5 und 14. dadurch gekennzeichnet, .dass die @Schlag- gIieder (S) als zweiarmiger Hebel aus gebildet sind, an deren kurzem Hebelarm die Betätigungsglieder (SH) ;
    gelagert sind, während die langen Hebelarme daumenförmige Ansätze (SD) tragen, welche je unter einem Ansatz (TA) <I>des</I> Gestänges<I>(TG)</I> eines Typenhebels<I>(TH)</I> liegen.
    <B>16.</B> Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Daumen (SD) jedes !Schlaggliedes mit @seitlichen Führungslappen (SL) ausgerüstet ist, welche den Ansatz (TA) des zugeord neten Typengestänges (TG) umgreifen.
    17. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, d ass nieht nur für die die Typenhebel<I>(TH)</I> steuernden Tastenhebel <I>(TG),</I> sondern auch für .die für Umsteuer massnahmen vorgesehenen Tastenhebel (TGl) Schlagglieder (S'1) vorgesehen sind. 18.
    Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 :bis 5 und 17, da durch gekennzeichnet, dass der den Papierwagen (R) zur Umschaltung auf eine andere Typengruppe anhebende Tastenhebel (TG1) :durch ein iSchlagglied (.S'1) beeinflussbar ist, welches unter dem Einfluss einer (SP) steht, die es nach Betätigung in seiner Betätigungslage hält, so :dass :
    der Wagen (R) in der Umschaltlage gehalten bleibt. 19. Fernschreibmaschine nach Patentanspruch und U nteransprüchen 1 bis 5, 17 und 18, ,dadurch gekennzeichnet, dass dem Um schalthebel (TGl) ein zweites .Schlagglied (S'2) zugeordnet ist, welches bei Betäti gung die Sperrvorrichtung (SP) unwirk sam macht und hierdurch den Wagen (R) in die Ausgangslage zurücksohaltet.
CH194897D 1936-01-02 1936-12-08 Fernschreibmaschine. CH194897A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE194897X 1936-01-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH194897A true CH194897A (de) 1937-12-31

Family

ID=5746723

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH194897D CH194897A (de) 1936-01-02 1936-12-08 Fernschreibmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH194897A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH194897A (de) Fernschreibmaschine.
DE725865C (de) Fernschreibempfaenger
AT152178B (de) Fernschreibmaschine.
DE659225C (de) Auswaehlmechanismus fuer Typendrucktelegraphenempfaenger
DE253570C (de)
DE377036C (de) Typendrucktelegraph
DE539106C (de) Typendrucktelegraph fuer Blattdruck mit einem Papierwagen, der von einem Motor ueber eine Reibungskupplung gesteuert wird
DE145223C (de)
DE51541C (de) Repititions-Mechanik für Pianofortes
DE655203C (de) Sende- und Empfangsanlage zur UEbermittlung von Stromstosskombinationen
DE675416C (de) Tastensender fuer Typendrucktelegraphen
DE414330C (de) Schreibmaschine zur Vornahme von Buchungen
DE632566C (de) Druckende Tabelliermaschine
DE177708C (de)
AT117618B (de) Mechanischer Übersetzer für Drucktelegraphen.
DE556091C (de) Steuervorrichtung fuer die Fadenfuehrerschienenriegel von flachen Kulierwirkmaschinen
DE153582C (de)
DE266579C (de)
DE291731C (de)
DE438925C (de) Telegraphischer Sender
DE304017C (de)
DE44585C (de) Vielfach - Telegraph
DE94303C (de)
DE133764C (de)
AT218045B (de)