CH194898A - Schaltungsanordnung bei Telegraphiewähleranlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung bei Telegraphiewähleranlagen.

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CH194898A
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung bei     Telegraphiewähleranlagen.       Gegenstand     vorliegender        Erfindung    ist  eine Schaltungsanordnung bei Telegraphie  wähleranlagen,     insbesondere    bei Anlagen mit  Fernverkehr, zum Beispiel nach dem     Netz-          gruppensystem.     



  In     Fernschreibvermittlungsanlagen    mit       Selbstansahlussbetrieb    können Fehlverbindun  gen     auftreten    wegen der Gleichartigkeit der  Stromart von Telegraphier- und Wahlimpul  sen. Wenn zum Beispiel während einer be  stehenden Telegraphenverbindung :

  durch Aus  setzen der     Stromversorgung    auf     einer        Unter-          station,    durch unbefugtes     Verstellen    der  Wähler     von.    Hand oder durch     Hängenbleiben     von Relais     kurzzeitig    ein     Auslösezustand     auftritt, so können die nachfolgenden     Tele-          graphierimpulse    eine falsche Beeinflussung  der Wähler zur Folge haben.

   Es kann     daher     vorkommen, dass ein Teilnehmer einem an  dern Teilnehmer, mit dem er gar nicht ver  bunden sein     wollte,        Nachrichten    zuschreibt.  



  Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten    sind     ,gemäss    der     Erfindung        Schaltmittel    vor  gesehen, die     beim    Verbindungsaufbau eine       Zeitlang        da.s    für die betreffende     Anlage    gel  tende     Schlusszeichenkriterium    zu .dem an  rufenden Teilnehmer aussenden.  



  Anhand der     Fig.    1 bis 6 werden     Ausfüh-          rungsbeispiele        des        Erfindungsgegenstandes     beschrieben..    In den     Fig.    1 bis     ä    sind     ;

  Schaltungen          dargestellt,    bei denen     das        Schlusszeichenkri-          terium    vom     Leitungswähler        aus        ausgesendet     und beim rufenden Teilnehmer durch     einen     Erdstromkreis     zweckmässig    unter     Benutzung     seiner     Ruftaste    aufgefangen wird.  



  Nach den     Fig.4    und 5 wird das vom  gerufenen Teilnehmer     ausgesendete        Schluss-          zeichenkriteriumdurch    eine     Relaiskette    beim  rufenden Teilnehmer ,aufgefangen.     Fig.    4       beschreibt    eine derartige     Schaltung    für einen       Ortsteilnehmer,    während in     Fig.    5     ein        Fern-          teilnehmer    dargestellt ist.

        In     Fig.    6     isst    dargestellt,     da.ss    man     das          Schlusszeichenkriterium,    das beim Verbin  dungsaufbau zurückgesandt wird, auch im       Teilnehmeranschluss    des gerufenen Teilneh  mers anordnen kann.  



       Fig.1    bringt in     schematischer    Darstel  lung     eia    übliches     Telegraphiewähleramt    mit  einer     Ortsteilnehmerstelle        TS,    auf     welches     der oben beschriebene     Erfindungsgedanke          sinngemäss    angewendet worden     ist.    Die     sich     beim Aufbau einer Verbindung abspielenden  Schaltvorgänge     sind    folgende:

    Drückt der Teilnehmer die     Ruftaste        Rt     seiner Teilnehmerstelle     TS,    so schliesst er da  durch in üblicher Weise einen Rufstrom  kreis für den     Vorwähler        VW.    Dieser Ruf  stromkreis beeinflusst über die Wicklung I  das Relais R, welches     seinerseits    über den  Kontakt     r3    den     Vorwähler    in     bekannter     Weise zum Anlaufen bringt.

   Der     Vorwähler     sucht nun     in.        freier    Wahl einen freien  Gruppenwähler     GW    (in     Fg.    1 nur an  gedeutet) auf. Durch     Betätigung    des Num  mernschalters und .damit     seines    Kontaktes     ni     wird nun die weitere Verbindung in üblicher  Weise hergestellt, das heisst beim Wählender  ersten Ziffer     wird,der        Gruppenwähler    in die       gewünschte    Dekade gehoben, in welcher er       nachfolgend    in freier Wahl einen unbesetzten       Leitungswähler    aufsucht.

   Die Wahl der  zweiten Ziffer beeinflusst     mittels    des Impuls  relais A des     Leitungswählers    durch den  Kontakt a, dessen     Hebmagneten    H, wodurch       dieser    gleichfalls in die     benötigte    Dekade  gehoben wird. Nachdem nun der Leitungs  wähler gehoben worden ist, kommt das Um  schalterelais<I>UR</I> über seine Wicklung I in       üblieher    Weise zum Ansprechen (das Re  lais C und damit auch der Kontakt     c2    sind  beim     Aufprüfen    des     Gruppenwählers    auf den  Leitungswähler betätigt worden).

   Neben der       Umschaltung,des        Impulskontaktes        a,    des Re  lais A vom     Hebmagneten    auf den Dreh  magneten des     Leitungswählers    und andern  für die vorliegenden     Erfindung    unwesent  lichen     Schaltvorgängen        bringt,das        Relais   <I>UR</I>       vermittels    seines Kontaktes     Zar,    das     Relais    F  zum Ansprechen, welches     vermittels    seiner         Kontakte        f,

      und<I>f 2</I>     Stromkreise        vorbereitet.     die für die     folgenden    Vorgänge von Wichtig  keit sind.  



  Durch die nun folgende letzte Impuls  serie wird wiederum     vermittels    :des     Kontak-          tes   <I>a,</I> des Relais<I>A</I> der     Drehmagnet   <I>D</I> des       Leitungswählers        beeinflusst.    Der     Leitungs-          wähler    wird dadurch auf den Teilnehmer  anschluss des     anzurufenden        Teilnehmers    ge  dreht.

   Die Welle des sich drehenden Lei  tungswählers     betätigt    in     bekannter    Weise  einen     Wellenkontakt    w,, der an die vom  Gruppenwähler     GW    kommende     b-Ader    über  den     betätigten        Kontakt        f2        +    Telegraphen  batterie     (+   <I>TB)

  </I>     anlegt.    Hat nun der     Tei-          tungswählerdie    dem     Teilnehmeranschluss    des       anzurufenden    Teilnehmers zugeordneten     Kon-          taktsegmente        erreicht,    so spricht über die       c-Ader    und die geschlossenen     Kontakte        c3,          ur2    und     v,    das     Relais    P an.

       Über    den Kon  takt p,     wird    die     a-Ader    zum     angerufenen          Teilnehmerdurchgeschaltet.        Über    den     an-          gesprochenen    Kontakt     p2        wird        vermittels        des          betätigten        Doppelarbeitskontaktes        ur,    - Po  tential<I>(- TB)</I> an die vom Gruppenwähler  kommende     b-Ader    geschaltet.  



  Nach Vollendung des     Drehvorganges    ge  langt aber     das        Relais   <I>UR</I>     verzögert        zum    Ab  fall (es wurde     bis    jetzt über seine     Halte-          wicklung        II    gehalten).     Dadurch    öffnet sich  der Kontakt     ur,    und     schaltet    auf den noch       betätigten        Kontakt    f, um.

   Da aber     der    Kon  takt     f,    ebenfalls an -     Telegraphenbatterie     liegt, so     liegt    trotz des Umschalters     .des          Kontaktes        ur,    immer noch -     Potential    an  der vom Gruppenwähler kommenden     b-Ader.     Über     den        Kontakt        ur,    wurde aber     gleich-          zeitig    das     Relais    F stromlos, welches nun       seinerseits    verzögert abfällt.

   Damit gelangt  auch der     Kontakt    f, in seine     Ruhelage    und  nimmt die     endgültige        Durchschaltung        zum          angerufenen        Teilnehmer    vor.

   Dieses während  der Abfallzeiten der Relais UR und F an  die vom Gruppenwähler kommende     b-Ader     gelegte -Potential verläuft     rückwärtig    auf       das        Relais        SR,        welches    dadurch     für,die    Zeit  des Abfalles der     Relais   <I>UR</I> und F auf die       Dauerzeiehenlage        ,gelegt    wird.

       Das        Relais        SR         erhält also sofort nach vollzogenem Verbin  dungsaufbau für     eine        bestimmte    Zeit, wie in  der     Beschreibungseinleitung        gesagt,        iSchluss-          zeichenkriter        ium.    Damit würde an sieh die  eben     aufgebaute    Verbindung ausgelöst wer  den.

   Um dieses zu vermeiden,     ist    die Ruf  taste     Rt    der     Teilnehmerstelle    derart aus  gebildet,     dass    sie nach ihrer Betätigung nicht  in die Ruhelage     zurüekgeht,    sondern die  Teilnehmerschleife geschlossen hält.

   Da  durch wird erreicht, dass das     Relais        R     keinesfalls zum Abfall     gelangen    kann, selbst  wenn     da:s        Relais    L infolge des     .Schluss-          zeichenkriteriums    in üblicher Weise     durch          Gegenma.gnetisierung    zum Abfall gelangt.

    Das Relais     R    findet für seine Wicklung I  auch nach Abfall des     Relais    L in der     ge-          sehlossenen        Teilnehmerschleife    einen     Halte-          stromkreis.    Da nun     das        Relais    R nicht ab  fällt, so kann au-oh die     c-Ader,    welche über  die     Kontakte        r4    und     t3    .geschlossen ist, nicht       aufgerissen    und die     Verbindungsauslösung     nicht eingeleitet werden.  



  Das in der oben     beschriebenen    Weise zu  rückgesendete     Schlusszeiehenkriterium    kann  auch bei     :gewissen    Schaltungen als     Zählein-          leitungsimpuls        für,die    an sich     bekannte        Zeit-          zonenzählun;g    oder ein ähnliches Zählverfah  ren benutzt werden. Es ergibt sich dadurch  eine     weitere    Vereinfachung der     Schaltung.     



  Die Ruftaste     Rt    der     Teilnehmerstelle    hat  aber eine     doppelte    Funktion: 1. hält sie die       Teilnehmerschleife    dauernd     geschlossen,    und  2. wird durch sie der Fernschreiber, das heisst       dessen        Sendekontrakt        SK        und        dessen        Emp-          fan:

  gsmagnet        EM,        kurzgeschlossen.        Dadureh     wird erreicht, dass vor einer erneuten     Betäti-          gung    (Zurücklegen in die Ruhelage) nicht  telegraphiert werden     kann.    Als     Kennzeichen     für den     Teilnehmer,    wann er seine     Ruf-          taste        Rt    wieder in ihrer Ruhelage zu     bringen     hat,

   kann     beispielsweise        das    Aus-     und          Wiederanlaufen    der     Fernschreibmaschine     dienen.     Dieses    kommt     folgendermassen    zu  stande:

    Da infolge     des    sofort     naeh        Verbindungs-          aufbau        auftretenden        @Schluss.zeichenkriteriums     das     Relais    L zum Abfall kommt,     wird    über    die Kontakte     Z,,   <B>1,</B> und<B>1,

  </B> die Teilnehmer  schleife     umgepolt    und damit das Relais E  der Teilnehmerstelle in .seine     Ruhestellung     gelegt und über den Kontakt e das     Motor-          einschalterelais    M     entregt.    Sobald aber das       Relais    F ebenfalls zum Abfall     gelangt    ist  und über     seinen    Kontakt<B>f:

  ,</B>     die        Durchschal-          tung    zum angerufenen Teilnehmer vollzogen  hat, kommt von diesem Trennstrom auf das       Relais        SR    des     Vorwähler    s des rufenden Teil  nehmers, damit spricht auch :das     Relais    L  wieder an und polt die Teilnehmerschleife  des rufenden Teilnehmers wieder     in    den     Be-          tizebszustand    zurück.

   Das     Relais    E der Teil  nehmerstelle spricht wieder an und mit ihm  das Relais M,     welches    den Fernschreiber     ver-          mittels    des     Antriebsmotors   <I>AM</I>     wiederum     zum Ablaufen bringt. Durch     diesen        Vorgang     ist also der Teilnehmergenau im Bilde, wann  er seine     Ruftaste    wieder in ihre     normale     Stellung     zu    bringen hat.  



  Nach dem Zurücklegen der     Ruftaste        in.     ihre Ruhelage kann nun der rufende Teil  nehmer den Fernschreibbetrieb mit dem an  gerufenen     Teilnehmer    aufnehmen.     Tritt    nun  während dieses fernschriftlichen     Verkehrs     irgend eine zufällige     Störung    auf, die     einen     Vorgang, ähnlich     wie    in der     Beschreibungs-          einleitung    erwähnt, zur Folge hat, das     heisst          wird    durch die     Telegraphierimpulse    :

  des je  weils sendenden Teilnehmers eine neue     un-          erwünschte        Verbindung    gebildet, so     tritt     beim     Aufprüfen    des     Leitungswählers    auf  irgend     einen        Teilnehmeransehluss        ebenfalls          Schlusszeichenkriterium    auf.

   Da nun aber in  der     Teilnehmerstelle        TS    die     Ruftaste        IIt     nicht     die        Teilnehmerschleife    geschlossen hält,  so     gelangt    infolge des     Abfallens    des Relais L  auch das     Relais    R des betreffenden Vor  wählers zum Abfall,

   wodurch     durch    Öffnen  des     Kontaktes        r4    die     c-Ader        aufgerissen    und  somit die soeben aufgebaute     unerwünechte     Verbindung zum Zusammenfallen gebracht  wird. Ausserdem bewirkt der Abfall des       Relais    L eine     Umpolung    der Teilnehmer  schleife, wodurch das     Relais        E        in    seine       Ruhestellung    zurückgelegt und mit     ihm.    das       Motoreinschalterelais    M     @entregt    wird.

   Der      Fernschreiber bleibt also stehen. Über .den  Kontakt     m,.    ,des     Motoreinschalterelais    M wird  die     Teilnehmerschleife        leichfalls    aufgeris  sen, so dass für das Relais R des     Vorwähsers     kein     Haltestromkreis    entstehen kann.     Es    er  folgt also ein vollkommenes Zusammenfallen  der     Verbindung.     



  In     Fig.    2     ist    prinzipiell dasselbe dar  gestellt wie in     Fig.    1. Nur sind die Schalt  mittel, welche ,das     sofortige    Zusammenfallen  der     Verbindung    mach     erfolgtem    Verbindungs  aufbau     verhindern,    andere.

   Zum     Unterschied     gegenüber     Fig.    1     wird    zur     Aufrechterhaltung     der     Verbindung    nicht .die Teilnehmerschleife  selbst, sondern     ein    zusätzlicher, über Erde  verlaufender Stromkreis     verwendet.        Beim          Drüoken    der Ruftaste wird über einen be  sonderen Kontakt     dieser        Taste    die vom Vor  wähler kommende     b-Ader    in der Teilnehmer  stelle     TS    an     Erde    gelegt.

   Damit ist von der       Telegraphenbatterie    über die     b-Ader    und  Erde für :die     Wicklung    11 ,des Relais X ein       Haltestromkreis        geschlossen.    Das Relais X       besitzt        zwei    getrennte     Wieklungen,    von denen  je eine in der a- und eine in der     b-Ader    liegt.

    Diese     Wicklungen    des     Relais    X sind derartig  geschaltet, dass ein nur in der Teilnehmer  schleife     fliessender        iStrom    auf     das        Relais    X       unwirksam    bleibt.

   Da .nun die Teilnehmer  schleife     vermittels    des     Widerstandes        Wi,     welcher     gleichzeitig    als     Strombegrenzungs-          und        Teitungsverlängerungswiderstand    be  nutzt werden kann,     unsymmetrisch    .gestaltet  ist, so fliesst über die Wicklung     1I    .des Re  lais X bei     geschlossener        Ruftaste    ein ,grösserer       Strom    als über die Wicklung I (zusätzlicher       Erdstromkreis)

  .    Die Grösse dieses über Wick  lung     II    des     Relais    X wirksamen Stromes       wird    so bemessen, dass das Relais X bei     ge-          drückter    Ruftaste auf jeden Fall zum Anzug  gelangt und gehalten wird.  



  Der Aufbaueiner Verbindung erfolgt bei  dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2 in  genau     denselben        Weise    wie im     Ausführungs-          beispiel    nach     Fig.    1, nur mit dem     Unter-          schied,        @dass        gleichzeitig    mit     dem        Relais    R  auch     das    Relais X zum Anzug     gelangt.        Das          Relais    X hat einen Kontakt x,

   welcher -dem    Kontakt     r4    :des     Relais    R parallel     geschaltet:          ist,    das     heisst    das Anlaufen     bezw.        dm    Zu  rückdrehen     in,    d     ie    Ruhelage des     Vorwählers     ist in gleicher     Weise    vom Relais X wie vom       Relais    R abhängig.  



  Trifft     nun    sofort nach vollzogenem Ver  bindungsaufbau in     Abhängigkeit    der     Relais     UR und F     Schlusszeichenkriterium    am Vor  wähler     VW    des     rufenden        Teilnehmens    ein,  so     ,gelangen        die    Relais L und R     allerdings     zum Abfall, da .der die     Teilnehmerschleife     schliessende Kontakt der Ruftaste     Rt    nach       erfolgtem    Anruf :

  nicht in seiner Lage ver  bleibt wie im     Ausführungsbeispiel    nach       Fig.    1, sondern wieder in     seine    Ruhelage       zurückgeht.    Der     zweite    die Erdung herbei  führende     Kontakt    der Ruftaste     Rt    bleibt  aber im     Gegensatz    zum ersten in seiner durch  den Anruf     hervorgebrachten    Lage und hält  somit das     Relais    X erregt.

   Da nun der Kon  takt x, des Relais X dieselben     Funktionen          ausführt        wie    der     Kontakt    r4 des Relais R,  so     kann    trotz des     auftretenden        :Sohlusszeichen-          kriteriums        kein        Zusammenfallen    der eben       aufgebauten    Verbindung erfolgen.

   Erst     das     Zurücklegen     dieses        zweiten        Kontaktes    der       Ruftaste        Rt        ermöglicht    bei einem     eventuell          später        auftretenden        Schlusszeichenkriterium     den Zusammenfall der Verbindung.

   Wird  nach     erfolgtem        Verbindungsaufbau        dieser          zweite    Kontakt der     Ruftaste        Rt    von Hand  zurückgelegt, so fällt infolge der Differenz  wirkung     .der    Wicklungen I und     II    das Re  lais X ab und bleibt für alle nun folgenden  Vorgänge wirkungslos, das heisst auch dann,  wenn infolge eines     unerwünschten    Verbin  dungsaufbaues sofort nach erfolgtem Aufbau  dieser     unerwünschten        Verbindung        Schluss-          zeichenkriterium    auftritt.

       Dieses        ISehluss-          zeichenkriterium    ist nun in     gleicher        Weise     wie im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 dank  .der nunmehrigen     Wirkungslosigkeit    des     Re-          lais    X imstande, ein     sofortiges    Zusammen  fallen dieser     unerwünschten        Verbindung    zu  veranlassen.  



       Fig.    3 bringt     ein        Ausführungsbeispiel    für       einen        sogenannten        "Fernteilnehmer",    das      heisst für einen Teilnehmer, der     nicht    am  Ort des     Vermittlungsamtes    selbst, sondern  irgendwo weit entfernt     liegt    (beispielsweise  in einer andern Stadt usw.).

   Um     nun    die       Fernein-    und     -ausschaltung    eines     derartigen     Teilnehmers gewährleisten zu können, muss        <  < m    Aufstellungsort der fernen Teilnehmer  ,Station ein Teil der im     Vorwähler    eines nor  malen     Ortsteilnehmers    vorhandenen Schalt  mittel wiederholt werden.

   Diese sich wieder  holenden     iSchaltmittel    sind in     Fig.    3 im       sogenannten        "Fernteilnehmerabschluss        FTA"          zusammengefasst.    Die .sich wiederholenden  Schaltmittel haben die gleiche Bezeichnung  wie im     Vorwähler    erhalten und führen zum  Unterschied nur eine     Sonderkennzeichnung,     <I>z. ER', T'</I>     usw.     



  Ruft ein     :derartiger    Teilnehmer durch  Drücken seiner     Ruftaste        Rt    in der Teil  nehmerstation     TS,    so wird dadurch ein  Stromkreis für das Rufrelais R'     im    Fern  teilnehmerabschluss     FTA    geschlossen.

   Durch  Betätigung des     Kontaktes        r',        erhält,die    teil  nehmerseitige Wicklung des Relais ER'  Strom (der Kontakt des     Relais        SR'    liegt     ent-          ;egengesetzt    zur     gezeichneten    Lage in seiner  sogenannten falschen Ruhelage).

   Dadurch  sendet das     Relais    ER'     vermittels    seines Kon  taktes<I>er'</I> Trennstrom über die     Fernleitung     <I>FL</I> hinweg zum     ER-Relaie    des     Vorwählers.     Das     ER-Relais    des     Vorwählers    legt     seinen     Kontakt<I>er</I> dadurch ,gleichfalls in die Trenn  lage, wodurch durch Addition :

  der -Wirkun  gen der     Wicklungen    I und     II    das Relais R  des     Vorwählers    V W zum Ansprechen     ge-          Ia.n.gt.    Über .den     Kontakt        r4    wird nun     in     üblicher Weise der     Vörwähler    zum Anlaufen  und zum     Aufprüfen    auf einen freien  Gruppenwähler gebracht.

   Das     Ausprüfen    auf  einen freien Gruppenwähler ist in     ,gleichfalls     üblicher Weise durch     das        Ansprechen    des  Relais     T    charakterisiert. Damit erfolgt     über     die Kontakte     t1        und        t2    die     Durchschaltuug     zum     aufgesuchten    freien     Gruppenwähler.     Über den Kontakt     t3        wird.    der     Vorwähler     stillgesetzt.

   Vom Gruppenwähler kommt auf  das Relais     SR        Trennstrom,    wodurch der  Kontakt     sr    in :die Trennlage gelegt wird und    nun     seinerseits    Trennstrom     über    die Fern  leitung auf das Relais     SR'    des     Fernteil-          nehmerabschlusses        FTA    sendet.

   Das Relais       S.Pe'    legt also gleichfalls in     die    Trennlage  um.     Durch    Addition der Wirkungen der  Wicklungen I und     II    des     Relais    T' gelangt  dieses zum Anzug     und    polt vermittels seiner  Kontakte     t',        t'?,        t'3        die    Teilnehmerschleife  der Teilnehmerstelle um, wodurch in üblicher  Weise der Fernschreiber     res    rufenden Teil  nehmers zum Anlaufen     gebracht    wird.

   Die       weitere    Wahl erfolgt durch Betätigen.     zdes          Nummernschalters    und damit des Kon  taktes     ni.    Für das Rufrelais R' des Fern  teilnehmerabschlusses     FTA        ist        vermittels     eines zweiten,

   nach     Betätigung    nicht in  seine Ruhelage     zurückkehrenden.    Kontaktes  der Ruftaste     Rt    ein     Haltestromkreis        geschlos-          sen.    Wird     nun    sofort nach     erfolgtem    Ver  bindungsaufbau in gleicher Weise wie     in    den       Ausführungsbeispielen    nach     Fig.    1 und 2       vermittels    .der     Relais    UR und F     Schluss-          zeichenkriterium    zum rufenden Teilnehmer  gesandt,

   so kann trotz des Abfalles .des     Re-          lais    T' das     Relais    R' infolge der Haltewir  kung des     zweiten        Kontaktes,der    Ruftaste     Bt     nicht zum Abfall kommen. Dadurch     wird    er  reicht, dass der Kontakt     r',    dauernd geschlos  sen bleibt. Die     teilnehmerseitige    Wicklung  des     Relais    ER' erhält     deshalb        unabhängig     von der Lage des Kontaktes     sr'    dauernd  Strom. Es kann also nicht aus seiner Trenn  lage gebracht werden.

   Dadurch erhält das       ER-Relais    des     Vorwählers        VW    ebenfalls       :dauernd    Trennstrom, wodurch das Relais R  im     erregten    Zustand gehalten wird.     Ein    Auf  reissen der     c-Ader    über den Kontakt     r4    kann  also nicht auftreten. Damit     wird    also die  Verbindung trotz des     .Schlusszeichenkrite-          riums    gehalten.

   Erst nach dem Zurücklegen  des zweiten     Kontaktes    der     Ruftaste        Rt    kann  das     Relais    R'     im        Fernteilnehmerabsohluss          FTA    auf ein     Schlusszeichenkriterium    reagie  ren und somit erst dann ein Zusammenfallen  einer Verbindung     entstehen.     



       Fig.    4 zeigt in schematischer Darstellung  ein übliches     Telegraphiewähleramt    mit einer       Ortsteilnehmerstelle        TS,    auf welches der      oben     beschriebene        trfindungagedanke    eben  falls sinngemäss angewendet worden ist.  



  Hier wird das     Schlusszeichenkriterium     durch eine     Relaiskette    aufgefangen, so dass  die     bestehende    Verbindung trotz dieses     ein-          treffenden        Sehlusszeichenkriteriums    aufrecht  erhalten bleibt.  



       Drückt    der     Teilnehmer    die Ruftaste     Rt          seiner        Teilnehmerstelle        TS,    so schliesst er  dadurch     in    üblicher Weise einen     Rufstrom-          kreis    für den     Vorwähler    VW.

   Dieser Ruf  stromkreis beeinflusst über die Wicklung I  das Relais     R,    welches     seinerseits    über :den       Kontakt        r3    den     Vorwähler    in bekannter  Weise zum Anlaufen bringt und über den  Kontakt     r5    das     Relais    H' (Wicklung I) an  sprechen lässt. Der     Vorwähler    sucht nun in  freier Wahl einen freien Gruppenwähler     GW     (in     Fig.    4 nur angedeutet) auf.

   Beim- Auf  prüfen auf den Gruppenwähler zieht in be  kannter Weise :das     T-Relais    an. Über Kon  takt     t2    erhalten :die     Relais        SR,   <I>L</I> (Wick  lung I) und H'     (Wicklung        II)        +        Telegra-          phenbatterie        (-+-    TB) aus dem -Gruppen  wähler, wodurch     SB    auf die     Trennstromseite     umlegt und Relais L zum Ansprechen ge  bracht wird.

   Relais H', dessen Wicklung I  durch Ansprechen von T durch Öffnen des       Kontaktes        t,        stromlos    wurde, hält sich über       Wicklung        II    weiter. Die     Relais        SB    und<I>L</I>  werden     durch,den        Kontakt   <B>1,</B> von der     rück-          wärtigen        Übertragungsleitung        (b-Ader)    ab  getrennt und     direkt    an     -j-   <I>TB</I> gelegt.

   Re  lais     SB    bleibt daher auf     Trennstromseite     liegen, und     Relais    L bleibt     weiter    angezogen.  Durch Ansprechen :des     Relais    L wurde die       Teilnehmerschleife    umgepolt, so dass nun die       Fernschreibmaschine    :des rufenden Teilneh  mers zum     Anlaufen        .gebracht    wird.

   Durch  Betätigung :des     Nummernschalters    und damit  seines     Kontaktes        ni        wird    nun     die        weitere     Verbindung in üblicher     Weise        hergestellt,     das heisst     beim    Wählen der ersten Ziffer wird  der     Gruppenwähler    .in     -die        gewünschte    De  kade .gehoben,

   in welcher er     nachfolgend    in  freier     Wahl    einen unbesetzten     Leitungs-          wähler        aufsucht.    Die     Wahl    der     zweiten     Ziffer     beeinflusst        mittels    des     Impulsrelais    A    des Leitungswählers durch .den Kontakt     a1     dessen     Hebmaganet    H, wodurch     dieser    gleich  falls in die     benötigte    Dekade gehoben wird.

         Nachdem        nun    :der Leitungswähler gehoben       worden    ist, kommt das     Umschalterelais        UR,     über seine     Wicklung    I in üblicher Weise zum       Ansprechen        (:das        Relais    C und damit auch  der Kontakt     e,        sind    beim     Aufprüfen        :des          Gruppenwählers    auf den     Leitungswähler    be  tätigt worden).

   Neben der     Umschaltung    des       Impulskontaktes        a1    des Relais     S    vom     Ileb-          magneten    auf den     Drehmagneten    des Lei  tungswählers und     andern    für :die vorliegende       Erfindung    unwesentlichen     Schaltvorgängen     bringt     das        Relais   <I>UR</I>     vermittels    seines Kon  taktes     ur        da:

  s    Relais F zum Ansprechen, wel  ches     vermittels        seiner        Kontakte        f1    und     f=          Stromkreise    vorbereitet; die für die nach  folgenden Vorgänge von     Wichtigkeit    sind.  



  Durch die nun folgende     letzte    Impuls  serie wird     wiederum        vermittels    .des Kon  taktes     a1    :des     Relais    4 der     Drehmagnet    D       des        Leitungswählers    beeinflusst. Der Lei  tungswähler wird dadurch auf den     Teil-          nehmeranschluss    des anzurufenden Teil  nehmers gedreht.

   Sofort zu Anfang     dieses     Drehvorganges legt der Wellenkontakt     w1     um und legt an die vom     Gruppenwähler        GW     kommende     b-Ader    über den     betätigten    Kon  takt     f2        +Telegrapfenbatterie   <B>(+</B>     TB)    an.

    Hat nun :der     Leitungswähler    die dem     Teil-          nehmeranschluss    des     anzurufenden        Teil-          nehmers    zugeordneten     Kontaktsegmente    er  reicht, so spricht über die     c-Ader    und die       geschlossenen        Kontakte        c3,        ur,

      und     v1    das       Relais    P     an.    Über den     Kontakt        p1        wird    die       a-Ader    zum angerufenen Teilnehmer     durch-          geschaltet.    Über den angesprochenen Kontakt       p2        wird        vermittels    des     betätigten        Doppel-          arbeitskoutakteG        uri    -Potential<I>(- TB)

  </I> an  die vom     Gruppenwähler    kommende     b-Ader          geschaltet.     



  Nach     Vollendung        :des    Drehvorganges ge  langt aber das     Relais   <I>UR</I> verzögert zum Ab  fall (es wurde bis jetzt über seine     Halte-          wicklung        II    :gehalten).     Dadurch    öffnet     sich     der Kontakt     Uri        und        schaltet    auf den noch       betätigten        Kontrakt    f     i    um.

   Da aber der      Kontakt     f,    ebenfalls     "an        -Telegraphenbat-          terie    liegt, so     liegt    trotz     :des        Umschaltens    des       Kontaktes        ur,    immer noch -Potential an  der     vom,Gruppenwähler    kommenden     b-Ader.     Über den Kontakt     ur,    wurde aber gleich  zeitig das Relais F     .stromlos,    welches nun  seinerseits verzögert abfällt.

   Damit gelangt  <B>i</B> auch der Kontakt f, in seine Ruhelage und  nimmt die endgültige     Durehschaltung    zum       angerufenen    Teilnehmer vor. Dieses während  der Abfallzeiten der Relais<I>UR</I>     und    F an  die vom Gruppenwähler kommende     b-Ader     gelegte - Potential verläuft     rückwärtig    auf  das Relais H', welches nach einiger     Zeit    ab  fällt, sich durch     Kontakt        h.',

      selbst von der       b-Ader    abtrennt und     statt    seiner über den  Kontakt     h'@    die     Relais        SR    und<I>L</I> (Wick  lung I)     wieder    an die     b-Ader        legt.    Der       Dauerzeichenstrom    ist so bemessen,     .dass          :er    zwar auf     Idas    Relais L (Wicklung I)  noch einwirkt, dieses:

   aber nicht mehr  zum Abfall bringen kann, so     dass        eine          Auslösung    der     Verbindung    nicht eintritt.  Der Teilnehmer erkennt das Eintreffen  des     Dauerzeichenstromimpulses    daran, dass  seine     .Maschine        ",durchläuft".    Beim     Eintref-          fen        .des        Dauerzeiehenstromes    fällt der Anker  des     Empfangsmagnetes    ab, und :

  die Fern  schreibmaschine wird ausgelöst,     weil    ihre  Kupplung durch den zugehörigen Teil des       Magnetes    nicht festgehalten     wird.    Die     llla-          tehine    läuft also unter dem     Einfluss    ihres  Motors, ohne     dass    der Magnet das Wählwerk  betätigt und ohne dass     ein    Text     empfangen          bezw.    gesendet wird.

       Beim    Aufhören des       Dauerzeichenstromimpulses    wird der Anker  des     3la.gnetes    der     Fernschreibmaschine    wieder  angezogen, so     da-ss    das Wählgetriebe angehal  ten wird.

   An diesem     Kennzeichen    erkennt  der rufende Teilnehmer, dass er     mit    dem An  gerufenen in der üblichen     Weise    die     Fern-          sehreibverbindun:

  g    aufnehmen     kann.    Tritt       nun    während dieses     fernschriftlichen    Ver  kehrs irgend eine zufällige Störung     auf,        die     einen Vorgang, ähnlich wie in der     Beschrei-          bungseinleitung    erwähnt, zur Folge hat, das  heisst, wird durch die     Telegraphierimpulse          des    jeweils sendenden     Teilnehmers    eine neue         unerwünschte        Verbindung        gebildet,

      so     tritt     beim     Aufprüfen    des     Leitmgswählers    auf       irgendeinen        Teilnehmeransehluss        ebenfalls          Schlusszeichenkriterium    auf.

   Da nun aber  nicht wie beim Aufbau der Verbindung     :das     Verzögerungsrelais H' die     b-Ader    im Vor  wähler abschliesst, sondern :das     Relais        SR    und  das     Verzögerungsrelais    L angeschlossen sind,  erfolgt Auslösung der Verbindung, da der       Dauerzeichenstrom    vom     Leitungswähler    in  seiner     Länge    :

  so bemessen ist,     dass    das     Re-          Iais    L vor     Beendigung    des     Dauerzeichen-          stromimpulses    abfällt.     Relais    L     polt,die        Teil-          nehmerschleife    um, setzt dadurch die Teil  nehmermaschine still und bringt Relais     R     zum Abfall, so     :dass    .der     Vorwähler    nach       Idause    läuft und somit die Verbindung     zu-          sammengeworfen    wird.  



       Fig.    5     bringt        ein.    Ausführungsbeispiel für  einen     sogenannten        Fernteilnehmer,    das heisst  für einen     Teilnehmer,    der nicht am Ort d es       Vermittlungsamtes    selbst, sondern irgendwo  weit entfernt liegt     (beispielsweise        in    einer  andern Stadt usw.).

   Um nun die     Fernein-          und        -:aussohaltung    eines :derartigen Teilneh  mers     gewährleisten    zu können, muss am Auf  stellungsort :der ferneren     Teilnehmerstation     ein Teil der im     Vorwähler    eines normalen       Ortsteilnehmers    vorhandenen     Schaltmittel     wiederholt werden.

   Diese     sieh    wiederholen  den     -SchaUmittel    sind in     Fig.    5 im     sogenann-          ten        "Fernteilnehmerabschluss        FTA"        x11sam-          mengefasst.    Die sich     wiederholenden    Schalt  mittel haben :die gleiche     Bezeichnung    wie  im     Vorwähler    erhalten und führen zum Un  terschied nur eine     Sonderkennzeichnung,    z. B.

    <I>ER', T'</I>     usv.    Auch bei dem     Beispiel    der       Fig.    5     -wird    die     Verbindung    trotz eintreffen  den     :Sehluss.zeichenkriteriums    durch eine     Re-          laIskette    aufrechterhalten,     die    das     Schluss-          zeichenkriterium        auffängt.     



  Ruft ein derartiger Teilnehmer durch  Drücken seiner     Ruftaste        Rt    in der     Teil-          nehmerstation        TS,    so wird     dadurch    ein       Stromkreis    für das Rufrelais     -ff    im Fernteil  nehmerabschluss     FT    A     geschlossen.        Durch          Betätigung    des Kontaktes r',

       erhält    die     teil-          nehmerseitige        Wicklung    des     Relais    ER'      Strom (der     Kontakt        sr'    des     Relais        SR'    liegt       entgegengesetzt    zur gezeichneten     Labe    in       seiner        sogenannten        falschen    Ruhelage).

   Da  durch sendet     das    Relais ER'     vermittels        seines          Korntaktes   <I>er'</I>     Trennstrom    über die Fern  leitung     FL    hinweg zum     ER-Relais    des Vor  wählers.

   Das     ER-Relaisdeo        Vorwählers    legt  seinen     Kontakt   <I>er</I> dadurch     ,gleichfalls    in die  Trennlage, wodurch durch Addition der Wir  kungen der Wicklungen I und     II    das Re  lais     R,        des        Vorwählers   <I>VW</I> zum Ansprechen  gelangt. Über den Kontakt r4     wird    nun in  üblicher     Weise    der     Vorwähler        zum    Anlaufen  und zum     Aufprüfen    auf einen freien       Gruppenwähler        ;

  gebracht.        Ferner    spricht über  Kontakt     r,    das Relais H' (Wicklung I)     an..     Das     Aufprüfen    auf einen freien     firuppen-          wähler    ist     in        gleichfalls    üblicher Weise       durch    das     Ansprechen    des Relais T     eharak-          terisiert.    Über     Kontakt        t3    wird der Vor  wähler     stillgesetzt,    und über den     Kontakt        t,

       erhalten     :die        Relais   <I>SR, L</I> (Wicklung I) und  <I>H'</I> (Wicklung     II)        -j-   <I>TB</I> aus dem     Gruppen-          wähler.    SR und L trennen sich     darnach        in     der schon     beschriebenen        Weise    wieder von  der     b-Ader    ab und erhalten direkt     -j--   <I>TB.</I>  Der     weitere        Aufbau    der     Verbindung        nimmt     den schon beschriebenen Verlauf.

   Der Teil  nehmer wählt, und beim     Aufprüfen    des     1,ei-          tungswählers    auf den     gerufenen    freien Teil  nehmer erhält der     Vorwähler    aus dem     Lei-          tungswähler    den     begrenzten        Dauerzeiehen-          stromimpuls,    der :

  das     H'-Relais    zum Abfall       bringt,        das        darnach        angeschaltete        L-Relais     aber     nicht    mehr abwerfen     kann,    so dass die       Verbindung        bestehen    bleibt und .die Teil  nehmer     -den        :

  Schreibverkehr    aufnehmen kön  nen.     Findet        während    der     bestehenden    Ver  bindung Teilauslösung     statt        und    wird ein  neuer Teilnehmer angewählt, dann     wirkt    der       DauerzeichenstTomimpuls    des Leitungswäh  lers nur     auf    .das     L-Relaie,    lässt     dieses    ab  fallen     und.    veranlasst somit Auslösung der       Verbindung.     



  In     Fig.    6 ist     @dargestellt,        dass    man     die          Schaltmittel,    die das     zurückzusendende    Aus  lösekriterium erzeugen,     auch        in        Teilen    .der  Schaltung anordnen kann, die dem gerufenen    Teilnehmer     individuell    zugeordnet     sind.        In          Fig.    6 ist beschrieben,     wie    sie in .der     Vor-          wählers,

  cha.Itung        angeordnet    werden. Die  Wirkungsweise der     Schaltung        ist    folgende:  Der Teilnehmer     schliesst    durch     Drücken     der     Ruftaste        Rt    seiner     Teilnehmerstelle        TS     in     üblicher    Weise einen Rufstromkreis für  die     Vorwähler   <I>VW.</I> Dieser     Rufstromkreis     beeinflusst über :

  die Wicklung I     des        Relais    R,  welches     seinerseits    über den Kontakt     r3    den       Vorwähler    in     bekannter    Weise zum Anlau  fen     bringt.    Der     Vorwähler    sucht nun in  freier Wahl einen     freien    Gruppenwähler     GW     (in     Fig.    6 nur     angedeutet)    auf.

   Durch Be  tätigung des     Nummernschalters    und damit  seines     Kontaktes        ni    wird     nun    die     weitere          Verbindung    in üblicher     Weise        hergestellt,     das heisst beim     Wählen    der ersten Ziffer       wird    der     Gruppenwähler    in die     gewünschte     Dekade gehoben, in     welcher    er nachfolgend  in freier Wahl einen     unbesetzten    Leitungs  wähler aufsucht.

   Die Wahl der zweiten  Ziffer     beeinflusst    .mittels des     Impulsrelais    A  des     Leitungswählers    durch den Kontakt     a1     dessen     Hebmagneten    H, wodurch dieser  gleichfalls     in    die     benötigte    Dekade gehoben       wird.        Nachdem        nun    der     Leitungswähler    ge  hoben worden     ist,

      kommt das Umschaltrelais  UR über     seine        Wicklung    I in üblicher Weise  zum     Ansprechen    (das     Relais    C und     damit     auch der     Kontakt        c2        sind        beim        Aufpräfen     des     Gruppenwählers    auf den     Leitunbggswähler          betätigt    worden).

   Die     Umschaltung    .des     Im-          pulskontaktes    a" des     Relais    A vom     Hebma.g-          neten    auf den Drehmagneten des     Teitungs-          wählers        und    andere     bekannte        Schaltvorgänge     sind für den vorliegenden     Erfindungsgegen-          stand    nicht von     Bedeutung.     



  Durch !die nun folgende letzte     Impuls-          serie        wind        wiederum        vermittels    des     Kontak-          tes        a1    des     Relais   <I>A</I> der     Drehmagnet   <I>D</I>     des          Leitungswählers    beeinflusst.

   Der Leitungs  wähler     wird        dadurch    auf den     Teilnehmer-          anschluss    des     anzurufenden    Teilnehmers ge  dreht.     Sofort    zu     Anfang    dieses Drehvor  ganges legt der     Wellenkontakt    w um  und legt     au        die    vom     Gruppenwähler        GW          kommende        b-Ader        -f-        Telegraphenbatterie              (-;

  -   <I>TB).</I> Hat nun der     Leitungswähler    die  dem     Teilnehmeranschluss    des     anzurufenden     Teilnehmers     zugeordneten        Kontaktsegmente          erreicht,    so     sprieht    über .die     c-Ader    und die  geschlossenen Kontakte     c:;

  ,        ur.    und     v,.    das  Relais P an.     Über    den Kontakt p, wird die       a-Ader        und    über Kontakt     b2    die     b-Ader    zum       i        ,in,

          gerufenen        Teilnehmer        durchgeschaltet.        Ab-          weichend    von den     vorstehenden        Beispielen          wird    also in diesem Fall auch die rück  wärtige     Verbindungsleitunr        (b-Ader)    zum       gerufenen        Teilnehmer,durchgesehaltet.     



  Für die     weitere    Betrachtung der Vor  gänge beim gerufenen     Teilnehmer    ist die       Fig.6    so zu betrachten,     da.ss    der Ruf über  die Adern<I>a', b', c'</I> ankommt. .Sobald der       Leitungswähler    auf den Anschluss -des ge  rufenen Teilnehmers     aufgeprüft    hat, wird  über den Kontakt y des     dauernd    angezogenen       Relais    Y Minus über die     b-A.der    nach rück  wärts .gegeben.

   Das Relais Y     wird    über  einen Kontakt     t;    des     Prüfrelais   <I>T</I> erregt und  ist durch einen parallel ,geschalteten Konden  sator C     abfallverzögert.    Über die     Prüfader    c'  spricht das Relais T an, und das     Relais    Y  kommt durch Auftrennen der Speisung bei  t; verzögert zum Abfall. Durch die Verzöge  rungszeit des     Relais    Y     ist    :die Länge     des     über die     b-Ader        zurückgesandten    Minus  impulses bestimmt.

   Der Doppelkontakt y be  sorgt auch gleichzeitig die     Durchschaltung     der     b-Ader    zum gerufenen Teilnehmer. Die       Schaltung    nach     Fig.    6 kann     natürlich    in allen       vorherbe        chriebernen        Schaltungen    nach     Fig.    1.  bis 5 angewendet werden.  



  Die Erfindung .ist auch nicht auf die  gezeigten     Ausführungsbeispiele        beschränkt.     Vielmehr sind Abwandlungen der     Schaltung     möglich, sofern nur ein     ;Schlusszeiehenkrite-          rium    für die Kontrolle des     Verbindungsauf-          baues        benutzt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung bei Telegraphie- wähleranlagen, insbesondere bei Anlagen mit Fernverkehr, gekennzeichnet durch & halt- mittel, welche beim Verbindungsaufbau eine Zeitlang das für die betreffende Anlage gel- tende Schlusszeichenkriterium zu dem an rufenden Teilnehmer aussenden, zum Zwecke, Fehlverbindungen,
    die dureh die einer Strom unterbrechung oder einem sonstigen kurz zeitig auftretenden Fehler folgenden Tele- graphierimpuIse entstehen könnten. zu ver hindern.
    UNTERANSPRÜCHE 1.. .Sehaltungsanordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Schaltmittel in dem dem rufenden Teilnehmer zugeordneten Teil der Anlage, dem sogenannten Teil nehmeranschluss, welche nach Verbin- @dunb aufbau durch den Teilnehmer trotz eintreffenden :
    Sühlusszeichenkriteriums die aufgebaute Verbindung aufrechterhalten. 2. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet dureh eine solche Aus- bildung, :
    dass die ,das Zusammenfallen der Verbindung verhindernden Schaltmittel in .der Teilnehmerschleife wirksam wer- ,den. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung, dass die das Zusammenfallen der Verbindung verhindernden Schaltmittel über einen zusätzlichen Erdstromkreis wirksam wenden.
    4.,Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1., gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung, dass der Verkehr mit idem an gerufenen Teilnehmer nur aufgenommen werden kann, wenn die das Zusammen fallen einer Verbindung verhindernden Schaltmittel unwirksam gemacht worden sind.
    5. Schaltungsanordnung nach Patentan- spruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass !das unmittelbar nach vollendetem Verbindungsaufbau- ent stehende Schlusszeichenkriterium durch Schaltmittel innerhalb des Leitungswäh- lers erzeugt wird, welche bei dessen Auf prüfen auf den Teilnehmeransehluss des angerufenen Teilnehmers wirksam wer den.
    6. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch eine solche Aus- bildurig, dass Idas unmittelbar nach er folgtem Verbindungsaufbau auftretende Schlusszeichenkriterium in der Weise zur Einleitung des Zählvorganges mitbenutzt wird, dass es die in .der rückwärtigen Ver bindung liegenden Zeitzonenzähler aus . löst.
    <B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel zur Verhinderung des Zu sammenfallens einer Verbindung nach deren Aufbau identisch sind mit für den Verbindungsaufbau vorhandenen Schalt, mitteln. B.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, .dass das Ruf relais des Teilnehmeranschlusses ein Schaltmittel zur Verhinderung des Zu- sammenfallens einer Verbindung nach vollendetem Aufbau ist. <B>9.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet,
    dass zur Ver hinderung des Zusammenfallens einer aufgebauten Verbindung nach vollzoge nem Aufbau im Teilnehmeranschluss ein zusätzliches Schaltmittel vorgesehen ist. <B>10.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zu sätzlichen Schaltmittel :durch ein Diffe renzrelais gebildet sind.
    11. 'Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildurig, dass das zusätzliche Schaltmittel durch den normalen Telegraphier- und Auslösevorgang nicht beeinflusst wird.
    12. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Verhinderung eines Zusammenfallens einer Verbindung nach vollzogenem Auf- bau dienende mit .dem An ruforgan der Teilnehmerstelle kombiniert ist. 13.,Sehaltu:
    ngsanordnung nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch einen Wider stand, der bestimmt ist, .die für das Diffe renzrelais notwendige U.nsymmetrie .der zum Teilnehmer führenden Ader hervor- - zurufen und gleichzeitig als Leitungsver- lä@ngerunbms- und Strombegrenzungewider- stand zu wirken.
    14.-Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel, die nach Verbindungsaufbau trotz Eintreffen des Schlusszeichenkrite- riums die Verbindung aufrechterhalten, als Verzögerungsrelais ausgebildet sind und im Teilnehmeranschluss der Anlage liegen.
    15.,Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Teil- nehm:eranschluss mehrere Verzögerungs relais zum Abfangen .des Schlussze.ichen- kriteriums vorhanden sind, von denen jedes einen Teil des @Schluss:zeichenkrite- riums aufnimmt, wobei. eines der Ver zögerungsrelais sich vor dem Ende .des Schlusszeichenkriteriums von der Leitung abschaltet und den Rest des genannten Kriteriums auf die übrigen Verzögerungs relais umleitet.
    16. Schaltungsaaorduung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab fallzeit der Verzögerungsrelais so -bemes sen ist, da.ss die Summe aller Abfallzeiten grösser, jede einzelne Abfallzeit jedoch kleiner als die Dauer des Schlusszeichen- kriteriums ist. 17. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 14, dadurch .gekennzeichnet, dass zwei Verzö@gerungs:rela,is zum Abfangen des (Schluss:zeichenkriteriums vorhanden sind.
    18. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>115,</B> dadurch gekennzeichnet, .dass während des Bestehens der Telegraphierverbindung in abgehender Richtung nur eines der Verzögerungsrelais an die rü.ckwärti.ge Übertragungsleitung angeschaltet ist. 19. Schaltungsanordnung mach Unteranspruch 1,5, dadurch gekennzeichnet,,dass bei einer Belegung des Teilnehmeranschlusses in ankommender R.i.chtun.g nur eines der Verzögerungsrelais angeschaltet wird. 20.
    Schaltungsanordnung nach Unteransprii- ehen 18 und 19, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, dass beim Abfall des bei bestehender Verbindung an- geschalteten Verzögerunb relais die Aus lösung der Verbindung erfolgt.
    21. Sehaltungsanordnung nach Unteranspruch 15, gekennzeichnet durch eine solche Aus bildung, dass -die Durchschaltung .der rückwärtigen Übertrag-unggsleitung zur Teilnehmerstelle erst naoh Anschaltung ,des Verzögerungsrelais erfolgt, @dae zu letzt vom Schlusszeichenkriterium be tätigt wird. 22.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine :solche Aus bildung, .dass das Sehlusszeichenkriterium nach beendetem Verbindungsaufbau von Schaltmitteln ausgesendet wird, die dem gerufenen Teilnehmer individuell zu geordnet :sind.
    23..Schaltu% -anordnung nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel, die nach beendetem Verbin dungsaufbau. .das @Schlusszeichenkriterium aussenden, im Vorwähler des :gerufenen Teilnehmers angeordnet sind.
    24. Sehaltungslanordnung nach Unteranspruch 2.3, dadurch .gekennzeichnet, dass durch ,den Kontakt eines Hilfsrelais, das Ruhe strom führt, das Schlusszeichen über die rückwärtige Übertragungsrichtung (b-Ader) ausgesendet wird, während das über die Prüfader (c-Ader) ansprechende Prüfrelais die Abschaltung des Hilfs relais und damit die zeitliche Begrenzung des Schlusszeichenkriteriums,
    sowie die Durchschaltung :der rückwärtigen Ü@ber- tragungsrichtung (b-Ader) veranlasst.
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