CH194902A - Schaltungsanordnung für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents
Schaltungsanordnung für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.Info
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Description
Schaltungsanordnung für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Teilnehmer stationen in Fernsprechanlagen mit Wähler betrieb. Sie hat die Aufgabe, Rundfunkstö rungen, welche durch beim Ablauf des Num- mernscheibenkontaktes erzeugte Funken ent stehen, zu verhindern und erreicht dies da durch, dass nicht nur ein Funkenlöschkreis parallel zum Stromstosskontakt geschaltet ist, sondern auch Hochfrequenzdrosseln in die Zu leitungen zum Stromstosskontakt gelegt sind und der Symmetriemittelpunkt einer aus Kon densatoren bestehenden,
zwischen die Sprech adern geschalteten Brücke an diejenigen metallischen Teile der Station geführt ist, auf welche durch kapazitive Kopplung die vom Stromstosskontakt erzeugten hochfrequenten Schwingungen übertragen werden.
Die beigegebene Figur stellt ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung dar. Gezeigt ist eine Fernsprechstation mit Wählerbetrieb, welche das Telefon H, das Mikrofon M, den Transformator Tr, die Hakenumschalterkon- takte RÜ und die bei Betätigung der Num mernscheibe beeinflussten Kontakte nsi und nsa enthält.
Ausserdem weist die Station in üb licher Weise noch einen Wecker Wi auf, wel- cber in Reihe mit dem Kondensator Ci zwi schen die beiden Sprechadern<I>a</I> und<I>b</I> ge schaltet ist. An der Klemme W2 kann noch ein zweiter Wecker angeschlossen werden, dessen zweite Klemme an die b-Ader ange schlossen ist. Ferner enthält die Station noch eine Erdungstaste T, über welche vermittels der Klemme E (Erde), die beiden Sprech adern a und b geerdet werden können. Bei Betätigung der Taste wird im Amt ein Dif ferentialrelais erregt, welches die Rückfrage mit einem andern Teilnehmer ermöglicht.
Endlich enthält die Station ausser dem aus Kondensator Cl und Widerstand Wi gebilde ten Funkenlöschkreis für den Stromstosskon- takt nsi noch erfindungsgemäss die Hochfre- quenzdrosseln Dri, Dr2 und die Kondensa toren C2, C3 als besondere Rundfunkent- störungsmittel.
Das Telephon T ist in bekannter Weise über die Wicklung I des Ausgleichstransfor mators Tr induktiv an die in Reihe mit den Sprechadern liegenden Wicklungen<I>11</I> und ZII dieses Transformators angekoppelt. Das Mikro fon M liegt in der üblichen Weise mit seinem einen Ende zwischen den Wicklungen 11 und III des Transformators Tr und ist mit seinem andern Ende an die Sprechader a ange schlossen.
Da die Mikrofonströme einesteils über die Wicklung Ir des Transformators und die angeschlossene Teilnehmerleitung, anderseits in entgegengesetzter Richtung über die Wicklung III und die Leitungsnachbil dung N sich schliessen, so verhindert diese Schaltung in bekannter Weise eine Einwir kung der Sprechströme auf den eigenen Hörer. Die Hakenumschalterkontakte <I>HU</I> werden nach dem Abheben des Hörers geschlossen.
Der Stromstosskontakt nsi wird beim Ablauf der Nummernscheibe entsprechend der gewähl ten Zahl abwechselnd geöffnet und geschlos sen, während der sogenannte Kurzachlusskon- takt nsa in üblicher Weise sofort beim Ver lassen der Ruhestellungäder Nummernscheibe geschlossen wird und bis zur Rückkehr der Nummernscheibe in die Ruhelage geschlossen bleibt, zum Zwecke, das Mikrofon während der Wahl kurzzuschliessen.
Die beim Öffnen und Schliessen des Strom stosskontaktes nsi erzeugten Funken werden zum Teil durch den nach dem Schliessen der Hakenumschalterkontakte HU parallel ge schalteten, aus dem Kondensator Ci des Weckerkreises und dem Widerstand Wi be stehenden Funkenlöschkreis vernichtet.
Da dieser Funkenlöschkreis aber die bei der Funkenbildung auftretenden hochfrequenten Schwingungen nicht vernichtet, so sind die Hochfrequenzdrosseln Dri und Dr2 in die Zuleitungen zu dem Stromstosskontakt gelegt, und zwar so, dass die eine zwischen Strom stosskontakt und Anschlusspunkt des Wecker kreises liegende Drossel Dri gegen Störfre- quenzen sperrt, welche auf die a-Ader gelan gen können,
während die andere zwischen Stromstosskontakt und Hakenumschalterkon- takt liegende Drossel Dr2 gegen Störfre quenzen sperrt, welche auf die b-Ader ge langen können. Die Lage der Drosseln Dri und Dr2 unmittelbar am Stromstosskontakt innerhalb des nach dem Schliessen der Haken umschalterkontakte gebildeten Funkenlösch- kreises ist durch den Versuch als die günstigste festgestellt worden.
Die Induktivität der Dros seln bietet den hochfrequenten Schwingungen einen hohen Widerstand. Die auf einem ge meinsamen Eisenkern angeordneten Drosseln Dri und Dr2 sind gegensinnig geschaltet, um den Sprechströmen keinen induktiven Widerstand zu bieten.
Die hochfrequenten Schwingungen können nicht nur auf galvanischem Wege, sondern auch durch kapazitive Kopplung der einzel nen Leiter untereinander bezw. der Leiter mit dem Gehäuse auf die Leitungsadern gelangen. Von da können sie sich infolge kapazitiver Kopplung einerseits der Leitungs adern mit Erde, anderseits der Antenne mit den Leitungsadern in einem Stromkreis über das geerdeteRundfunkempfangsgerät schliessen.
Aus diesem Grunde sind in Brücke zwischen die beiden Adern a und b zwei gleiche Kon densatoren C2 und C3 geschaltet, welche für die auf die Sprechadern gelangenden hoch- frequenten Ströme einen Kurzschluss bilden. Ausserdem ist diese aus den beiden Konden satoren C2 und C3 gebildete Brücke in der Mitte an diejenigen metallischen Teile der Station geführt, auf welche durch kapazitive Kopplung die hochfrequenten Schwingungen übertragen werden.
Solche Teile sind zum Beispiel bei aus Pressstoff hergestelltem Ge häuse der Station die metallische Grundplatte G und das metallische Gehäuse des Num- mernscheibenkontaktes, welches mit der Grundplatte verbunden wird. Die zwischen den Sprechadern liegende, die Kondensatoren C2., Cs enthaltende Brücke wird durch den an die Grundplatte geführten Anschlusspunkt in zwei symmetrische Hälften geteilt.
Durch diese Anordnung werden die infolge der ka- pazitiven Kopplung mit den Metallteilen der Station in den Leitungsadern fliessenden hochfrequenten Ströme kurzgeschlossen.
Durch die Hochfrequenzdrossel Drs und den Kondensator C2 wird auch die Übertra gung von Hochfrequenzströmen über die zu einem zweiten Wecker Wz führende Leitung verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Teilnehmersta tionen in Fernsprechanlagen mit Wählerbe trieb, dadurch gekennzeichnet, dass nicht nur ein Funkenlöschkreis zum Stromstosskontakt parallel geschaltet ist, sondern auch Hoch frequenzdrosseln indie Zuleitungen zum Strom stosskontakt gelegt sind, und dass der Sym metriemittelpunkt einer aus Kondensatoren bestehenden, zwischen die Sprechadern ge schalteten Brücke an diejenigen metallischen Teile der Station geführt ist, auf welche durch kapazitive Kopplung die vom Strom stosskontakt erzeugten hochfrequenten Schwin gungen übertragen werden. UNTERANSPRüCHE 1.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen die beiden Sprechadern geschaltete Brücke aus zwei in Reihe liegenden, gleichen Kon- densatoren besteht, welene durch den an die Grundplatte der Station geführten An schlusspunkt in zwei symmetrische Hälften geteilt wird. 2.Schaltungsanordnung nachPatentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Rocbfre- quenzdrosseln derart in die Zuleitungen zum Strorustosskontakt gelegt sind, dass die eine Drossel zwischen Stromstosskontakt und Anschlusspunkt des Weckerkreises, die zweite Drossel zwischen Stromstoss kontakt und Hakenumschalterkontakten liegt. 3. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden auf einem gemeinsamen Eisenkern ange ordneten Drosseln für die Sprechströme gegensinnig geschaltet sind. 4.Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu einem weiteren Wecker (W?) führende Lei tung von den Sprechadern derart abge zweigt ist, dass sie durch die zur Entstö rung der Sprechleitung vorgesehenen Hoch frequenzdrosseln und Kondensatoren auch entstört wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194902X | 1934-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194902A true CH194902A (de) | 1937-12-31 |
Family
ID=5746759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194902D CH194902A (de) | 1934-06-21 | 1935-05-21 | Schaltungsanordnung für Teilnehmerstationen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194902A (de) |
-
1935
- 1935-05-21 CH CH194902D patent/CH194902A/de unknown
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