CH194903A - Modulationsschaltung. - Google Patents

Modulationsschaltung.

Info

Publication number
CH194903A
CH194903A CH194903DA CH194903A CH 194903 A CH194903 A CH 194903A CH 194903D A CH194903D A CH 194903DA CH 194903 A CH194903 A CH 194903A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cathode
anodes
anode
control
circuit according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Corporation Hazeltine
Original Assignee
Hazeltine Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hazeltine Corp filed Critical Hazeltine Corp
Publication of CH194903A publication Critical patent/CH194903A/de

Links

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


      Nodulationsschaltung.       Die     Erfindnug    bezieht sich auf eine     Mo-          dulatIonssehaltung    und ist     besonders    zur  Verwendung in     Hochfrequenzübertragungs-          schaltungen    geeignet, wie sie zum     Beispiel    in       Radiosende-    und     Empfänbseinrichtungen    ver  wendet     werden.     



  Eine     Modulation    oder     Frequenztranspo-          nierung    wird     bis    jetzt im allgemeinen da  durch     bewirkt,,dass    zwei     Weehsels-pannungen     von im allgemeinen verschiedener Frequenz  einer einzigen oder auch zwei verschiedenen  Entladungsröhren in Symmetrieschaltung     zu-          gef        ührt    werden, wobei wegen der nicht  linearen Arbeitsweise der Röhren     Schwin-          gungskomponenten    entstehen, deren Frequenz  gleich der Summe     bezw.    der Differenz der  Ursprungsfrequenzen ist.

   Es ist bekannt, dass  der Emissionsstrom einer     Glühkathodenröhre     im wesentlichen der     '/,t-en    Potenz der wirk  samen Steuerspannung proportional ist, wenn  diese Spannung positiv auf die Kathode ein  wirkt und null ist bei entgegengesetzt ge  richteter Steuerspannung. Diese nichtlineare    Arbeitsweise ruft Verzerrungen der     Aus-          gangsschwingungen    hervor, was häufig stö  rend ist.  



  Zu zwei     Mitteln    hat man in der     Praxis     hauptsächlich Zuflucht genommen, um diese  Verzerrungen zu vermeiden. Das erste ist an  wendbar, wenn die zu verarbeitenden Span  nungen nur klein sind; es besteht in einer  Begrenzung der     Aussteuerung    auf     einen    so  kleinen Bereich der Röhrencharakteristik,  dass der benutzte Teil dieser Kurve     praktisch     als parabolisch angesehen     werden    kann, wo  bei der mathematische Ausdruck für den       Emissionsstrom        keine    wesentlichen Glieder  höherer Ordnung als     qradratisehe    enthält.

    Dieser quadratische Ausdruck hat drei Teile,  nämlich je einen     zum    Quadrat jeder Einzel  spannung proportionalen und einen zum Pro  dukt der beiden Spannungen proportionalen  Teil; der letztgenannte enthält die Kompo  nenten der Summenfrequenz und der Diffe  renzfrequenz. Auf diese Weise kann die Ver  zerrung im wesentlichen vermieden werden,      vorausgesetzt, dass die Komponenten, die das  Quadrat jeder     Spannung    enthalten, heraus  gefiltert werden können, was nicht     immer     möglich ist.

   Das zweite     Mittel    ist geeignet,  wenn die zu     verarbeitenden    Spannungen gross       sind    und besteht darin, erstens im Anoden  kreis der     11Todulationsröhre    einen Widerstand  einzuschalten, der gross ist im Vergleich mit  dem     innern    Anodenwiderstand der Röhre  oberhalb des     Einsatzpunktes    der Anoden  stromkennlinie, und zweitens die Röhre über  den     Einsatzpunkt    hinweg auszusteuern, so  dass die     Arbeitskennlinie    der Röhre mit dem  äussern     Widerstand    aus einem Teil besteht,  bei welchem der Strom null ist, und einem  andern Teil,

   dessen Verlauf hauptsächlich  durch den äussern Widerstand bestimmt wird  und der     infolgedessen        annähernd    linear ist.  



       Gewisse        Verzerrungskomponenten    können  auch dadurch eliminiert     werden,    dass man  zwei Röhren in einer     Symmetrieschaltung          verwendet.    Es ist vorgeschlagen worden, da  bei an Stelle zweier Röhren eine einzige  Röhre mit zwei Anoden, zwei Steuerelek  troden und einer gemeinsamen Kathode zu  verwenden.

   Röhren dieser     Konstruktion    sind  jedoch für     lbZodulationsschaltungen        nicht    be  sonders in Gebrauch     gekommen,    weil - ausser       andern    Gründen -sie eine verhältnismässig  grosse     Steuerwechselspannung    brauchten, um  die Verteilung des Entladungsstromes zwi  schen den beiden Anoden zu steuern, so dass  eine     einzige    Röhre dieser Art in der Wir  kungsweise zwei     getrennten        Drei-Elektroden-          röhren    unterlegen war.

   Ausserdem wurde bei  diesen Röhren die Verzerrung nicht vollstän  dig     eliminiert,    weil die Steuerung der     Strom-          verteilung    zwischen den Anoden der zwi  schen den Steuerelektroden     wirksamen    Span  nung nicht proportional war.  



  Es wurde von uns bereits eine verbesserte  Entladungsröhre     mit    zwei Anoden beschrie  ben, bei welcher die Stromverteilung zwi  schen den beiden Anoden durch verhältnis  mässig kleine     Spannungen        gesteuert    werden  kann und im wesentlichen der Steuerspan  nung proportional ist. Diese Röhre enthält  eine Kathode, zwei Anoden und Mittel zur    Steuerung der Stromverteilung; die Elektro  den sind so angeordnet, dass die von der Ka  thode zu den Anoden verlaufende Entladung  in mehrere Teilentladungen zerlegt wird,  welche entsprechend dem Verlauf der Steuer  spannung abwechselnd von einer Anode auf  die andere gelenkt werden.

   Die Anordnung  der Röhrenelemente kann so getroffen wer  den, dass eine verhältnismässig kleine Ände  rung der Steuerspannung ausreicht, um die  Entladung von einer Anode zur     andern    abzu  lenken. Dann ist auch die dazu nötige Rich  tungsänderung der Elektronenwege so klein,  dass die Aufteilung der Entladung auf die  beiden Anoden im wesentlichen der steuern  den Spannung proportional ist bis zu dem       Punkt,    wo die Entladung vollständig von       einer    Anode auf die andere     abgelenkt    ist. Es  sind verschiedene Anordnungen der Röhren  elemente brauchbar, um diese     Wirkung    zu  erreichen.

   Eine Ausführungsform enthält  beispielsweise zwei Steuerelektroden, welche  nach der Art einer zweigängigen Schraube       ineinandergewunden    und     koachsial    zur Ka  thode angeordnet     sind,    wobei sie entweder  gleiche oder auch     ungleiche    Abstände von  der Kathode haben     können;    ferner sind zwei  ganz ähnlich gebaute     Anoden    vorhanden,  welche gleichfalls zwei     ineinandergewundene     oder "durchschossene" Schraubengitter     bilden     und die Steuerelektroden     umgeben;    sie haben  die gleiche Schraubensteigung wie die Steuer  gitterelektroden.

   Wenn bei dieser Anordnung  die einander entsprechenden Windungen der  Anoden und der Steuerelektroden sich gegen  überliegen, das heisst, wenn sie innerhalb  einer gemeinsamen, um die Kathode herum       entwickelten    Schraubenfläche liegen, kann  man sieh die Entladung in mehrere parallele  Ströme geteilt denken, welche entsprechend  den Veränderungen des     elektrostatischen     Feldes zwischen den Steuerelektroden von  einer zur andern Anode und umgekehrt ab  gelenkt werden. Ausserdem kann die Gesamt  emission durch eine zweite Spannung ge  steuert werden, die zwischen der Kathode       und    beiden Steuerelektroden gleichsinnig an  gelegt wird.

        In einer andern Ausführungsform der  Röhre wird die Gesamtemission durch eine  zusätzliche Elektrode gesteuert, und die in  einandergewundenen Steuerelektroden be  wirken nur die Ablenkung der Entladungs  ströme von einer Anode zur andern.  



  Bei einer weiteren Ausführungsform der  Röhre ist nur eine Steuerelektrode zur Steue  rung der Emission vorgesehen; die Ab  lenkungssteuerung wird durch ein elektro  magnetisches Feld bewirkt, welches durch  eine Steuerspule erzeugt wird, die ausserhalb  der Röhre und     koachsial    mit den Röhrenelek  troden angebracht ist.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine     Modu-          lationsschaltung,    in der eine Röhre der be  schriebenen Art verwendet wird, welche die  Modulation einer Frequenz mit einer andern  Frequenz bei ausserordentlich     geringen    Ver  zerrungen ermöglicht.  



  Dies wird bei der Erfindung dadurch er  reicht, dass zwei elektrische Schwingungen  gleicher oder verschiedener Frequenz auf die  Steuermittel der Röhre derart einwirken, dass  eine Schwingung die     Gesamtelektronenemis-          sion    der Kathode und die andere     Schwingung     die Ablenkung der Entladung bald auf die  eine, bald auf die andere Anode steuert. Auf  diese Weise kann eine Spannung einer Fre  quenz durch die Spannung einer andern Fre  quenz moduliert werden; die entstehende  Spannung der Summen- oder Differenz  frequenz kann ausgefiltert werden.

   Die Be  ziehung zwischen der     Ablenkspannung    und  der sich ergebenden Stromverteilung zwi  schen den beiden Anoden ist innerhalb eines  günstigen, ziemlich weiten     Amplitudenberei-          ches    der     Ablenkspannung    im     wesentlichen     linear, solange nicht eine vollständige Ab  lenkung der Entladung auf eine der beiden  Anoden vorhanden ist. Dabei soll die Ge  samtemission durch die Ablenkungssteuerung  möglichst nicht beeinflusst werden, weil da  durch Verzerrungen entstehen würden.  



  Für die     Modulationsschaltung    gemäss der  Erfindung sind viele verschiedene Ausfüh  rungsformen möglich. Bei Verwendung der    Röhre mit den beiden     "durchschossenen"          schraubenförmigen    Steuerelektroden kann  eine der     Wechselspannungen-direkt    zwischen  beiden Steuerelektroden eingeschaltet werden,  so dass die     Ablenkwirkung    gemäss der Fre  quenz dieser Spannung gesteuert wird, und  die andere Wechselspannung kann zwischen  beiden Steuerelektroden einerseits und der  Kathode anderseits eingeschaltet werden, so  dass dadurch die Gesamtemission mit der  Frequenz der zweiten Spannung variiert wird.

    Auf diese Weise steuern beide Spannungen  den Strom im     greise        zwischen    den beiden  Anoden, und es ergibt sich eine Modulation  der einen     Spannung    durch die andere, so dass  Komponenten der     Überlagerungsfrequenzen     entstehen, welche durch einen Filter aus  gesiebt werden können.

       Wenn    eine Röhre mit       unsymmetrisch    angeordneten Steuerelektro  den     bezw.    Anoden verwendet     wird,    können  die Schaltungselemente so     dimensioniert    wer  den, dass trotzdem eine     Symmetrie    der Ab  lenksteuerung gewährleistet ist, so dass die       Ablenkspannung    die Gesamtemission nicht  beeinflusst; die allgemeine Schaltung bleibt  dieselbe. Bei der Ausführungsform mit mag  netischer     Ablenksteuerung    wird eine der       Steuerspannungen    dazu benutzt, die Verände  rung dieses Feldes zu erzeugen.  



  In den     Fig.    1, 2 und 3 ist eine der er  wähnten Entladungsröhren gezeigt, die in  der     erfindungsgemässen        Schaltung    zur An  wendung kommen kann. Sie enthält mehrere  Elektroden, welche durch einen     Quetschfuss     oder in irgend einer andern Weise gehalten  werden     können.    Das Vakuumgefäss ist     in    den  Figuren nicht dargestellt.

   Die Elektroden  bestehen in einer Kathode 2 (indirekt oder  direkt geheizt), zwei Steuerelektroden (Git  ter) 3     und    4, welche die Kathode     umgeben,     und zwei Anoden 5 und 6, welche die Steuer  elektroden     umgeben,    sowie einen Schirm 7,  der die Anoden 5 und 6 umgibt. In der dar  gestellten Ausführungsform sind die Steuer  elektroden 3 und 4 in der Form "durchschos  sener" Schrauben gebaut, welche in gleichen  Abständen von der     zylindrischen    Kathode 2  koaxial zu dieser angeordnet sind.

   Die Ano-      den 5 und 6 sind in ähnlicher Weise gebaut;  sie bilden     "durchschossene"    Schrauben, wel  che dieselbe     Steigung    und dieselbe     Win-          dungsrichtung    haben wie die Steuerelektro  den; sie sind     in    bezug auf die Kathode 2       koachsial        angeordnet    und     umgeben    die  Steuerelektroden 3 und 4.  



  Es können an sich beliebige     Halterungs-          mittel    für den     Elektrodenaufbau    verwendet  werden, wenn sie nur die notwendige Steif  heit haben, um die Elektroden in ihrer gegen  seitigen Lage     unverrückbar    festzuhalten.

   Im  vorliegenden Fall sind vier metallische     Stäbe     8, 9, 10 und 11 als Halter für die Anoden 5       und    6 vorgesehen und ausserdem     Isolierstützen     12, die an ihren     ganten    mit     Vertiefungen     versehen sind,     in    welche die Windungen der  Anoden und der Steuerelektroden eingreifen,  so dass sie im     richtigen    Abstand     voneinander     gehalten werden.  



  Die Metallstäbe 8 und 9 können mit den  Windungen der Anode 5 an     einander    gegen  überliegenden Punkten jeder     Windung    ver  schweisst sein; sie sind gegenüber den Win  dungen der Anode 6 mit     Ausschnitten    13  versehen, so dass keine elektrische Verbin  dung     zwischen    den     beiden        Anoden    entsteht.  Ebenso     können    die metallischen Stäbe 10 und  11 mit der Anode 6 verschweisst     sein        und          Ausschnitte    13 besitzen zur Verhinderung  einer elektrischen Verbindung zwischen den  beiden Anoden.

   Die Abschirmung 7 kann  mit     Vertiefungen    14 versehen sein, um ihre  Form den vier Stützen 8-11 anzupassen und  einen     gleichmässigen        Abstand    der Abschir  mung von den Anoden zu gewährleisten.  



  Die Lage der Elektroden zueinander       wird    am besten aus der     Querschnittsansicht     nach     Fig.    3 ersichtlich.     Man    erkennt, dass die  Windungen der einen Steuerelektrode und  die Windungen der einen Anode in derselben       Rechtsschraubenfläche    liegen. Demgemäss  liegen die Schnittflächen der     Steuerelektrode     3 und der Anode 5 auf einer gemeinsamen  Senkrechten zur Kathode 2. Ebenso     liegen     die Schnittflächen der Steuerelektrode 4 und  der Anode 6 auf einer     gemeinsamen    Senk  rechten zur Kathode 2.

      Bei dieser     Elektrodenanordnung    bewir  ken die beiden Steuerelektroden eine Auf  teilung der Entladung in mehrere parallele  Teilströme. Diese Vorstellung wird erleich  tert, wenn man jede Windung der Anoden  und Steuerelektroden für sich allein als einen  Teil der entsprechenden ganzen Elektrode  betrachtet, wobei die einzelnen     Teile    oder  Windungen an ihren Enden miteinander ver  bunden     sind.    Die Entladung erfolgt da  bei     innerhalb    zweier     ineinandergewundener          Schraubenkörper,

      die von je zwei zur Ka  thode im wesentlichen senkrecht stehenden  Schraubenflächen eingeschlossen werden und       zwischen    je zwei     benachbarten        Steuergitter-          windungen    der zweigängigen     Wicklung    hin  durchtreten. Die Stärke der Emission kann  durch die gleichzeitige Einwirkung beider  Steuerelektroden gesteuert werden.

   Wenn die       Augenblickspotentiale    der Elektroden 3 und  4 in bezug auf die Kathode 2 gleich sind und  in gleichem     Masse        verändert    werden, indem  beispielsweise dieselbe periodische Wechsel  spannung an beide Elektroden angelegt     wird,     so wird die Emission und damit die Grösse  des über die Anoden 5 und 6 fliessenden  Stromes entsprechend dem Verlauf der Wech  selspannung verändert. Ferner kann die       Richtung    der Entladungen durch Verände  rung des     elektrostatischen    Feldes zwischen  den Elektroden 3 und 4 gesteuert werden.

    Wenn die Elektrode 3 abwechselnd     negativer     und     positiver    gegenüber der Kathode 2 ge  macht wird als die Elektrode 4, so dass sich  das elektrostatische Feld zwischen den beiden  Elektroden verändert, so werden die Elek  tronen abwechselnd -auf die eine und     dann     auf die andere Anode gelenkt.     Wenn    also  eine Wechselspannung     zwischen    den Steuer  elektroden 3 und 4 angelegt wird, so wird  der Elektronenstrom abwechselnd von einer  Anode auf die andere gelenkt.  



  Es darf natürlich nicht übersehen wer  den, dass die Aufteilung der Entladung auf  die Anoden zu einem gewissen Grade auch  durch die Potentiale an den Anoden     beein-          flusst        wird.        Wenn    die Anode 5 positiver  gegenüber der Kathode 2 ist als die Anode 6,      so werden mehr Elektronen zur Anode 5 als  zur Anode 6 gezogen und umgekehrt. Solche  Verschiedenheiten der Anodenpotentiale  haben jedoch einen geringeren Einfluss auf  die Stromverteilung als Verschiedenheiten  der     Steuergitterpotentiale,    weil die Anoden  einen grösseren Abstand von der Kathode  haben als die Steuerelektroden.  



  Es ist verständlich, dass die zwischen den  Anoden 5 und 6 hindurchgehenden Elektro  nen     wenigstens    zum Teil zu den Anoden zu  rückgezogen werden; einige können jedoch  auch die Abschirmung 7 erreichen, wenn das  Potential der Abschirmung nicht genügend  negativ ist, um die     Austrittsgeschwindigkeit     der Elektronen bis auf null abzubremsen.  Daher kann die     Abschirmung    7     zweckmässi-          gerweise    auf einem gegenüber der Kathode 2  leicht negativen Potential gehalten werden,  um dadurch die Elektronen zu den Anoden  zurückzutreiben.

   Wenn die Austrittsgeschwin  digkeit der Elektronen hinreichend klein ist,  kann die negative     Vorspannung    auch weg  gelassen und die Abschirmung 7 direkt mit  der Kathode 2 verbunden werden.  



  Die Abschirmung 7, welche die Anoden 5  und 6 umgibt, hat einen dreifachen Zweck  zu erfüllen. Erstens verhindert sie, dass sich  die zwischen den Anoden hindurchgehenden  Elektronen auf der     innern    Oberfläche des  Vakuumgefässes ansammeln und dadurch eine       unerwünschte    elektrostatische     Aufladung    bil  den. Zweitens vermindert sie die Sekundär  emission von der im Augenblick weniger  positiven Anode zur positiveren Anode, und  drittens wirkt sie als elektrostatischer Schirm  zur Verminderung der     kapazitiven    Kopp  lungen zwischen dem Eingangskreis und dem  Ausgangskreis.

   Sie ist besonders wirksam  zur Herabsetzung der     kapazitiven    Kopplung  zwischen den beiden Steuerelektroden einer  seits und den beiden Anoden anderseits. Um  die Sekundäremission von einer zur andern  Anode und die Kapazität     zwischen    den Elek  troden noch weiter zu vermindern, kann die  Abschirmung 7 mit einwärts gerichteten  schraubenförmigen Flossen versehen sein,  welche zwischen die beiden Anoden eingrei-         fen.    Wenn die     Abschirmung    mit der Kathode       verbunden    ist, haben diese Flossen im wesent  lichen die Wirkung eines     Fanggitters,    wie es  in den gebräuchlichen     Pentodenröhren    ver  wendet wird.  



  In     Fig.    4 ist eine Ausführungsform der       Modulationsschaltung    nach der Erfindung  dargestellt, welche eine Röhre mit den be  schriebenen Konstruktionsmerkmalen enthält.  Die Eingangselektroden 3 und 4     sind    mit der  Sekundärspule 17 eines Transformators 18  verbunden, an dessen     Primärspule    19 eine  Wechselspannung der Frequenz     f,_    zugeführt  wird. Der Mittelpunkt 20 der Sekundärwick  lung 17 ist über einen     Nebenschlusskonden-          sator    21 und die Sekundärspule 22 eines  Transformators 23 mit der Kathode 2 ver  bunden. Der Primärspule 24 des Transfor  mators 23 wird eine Wechselspannung der  Frequenz f 2 zugeführt.

   Um den Steuerelek  troden 3 und 4 eine geeignete negative Vor  spannung gegenüber der Kathode 2 zu er  teilen, kann eine     Vorspannungsquelle    zwi  schen,     .den    Klemmen 25 und 2.6     eingeschaltet     werden; der negative Pol dieser Spannungs  quelle ist mit der Klemme 25 zu     verbinden.     Die Anoden 5 und 6 sind mit den Eingangs  klemmen eines Filters 28 verbunden. Die  Kreise zwischen den Anoden 5 und 6 und der  Kathode 2 enthalten eine     Anodenspannungs-          quelle        +    B, die durch einen     Nebenschluss-          kondensator    27 überbrückt ist.  



  Man erkennt, dass die Spannung der Fre  quenz f 2 gleichzeitig beiden     Steuerelektroden     3 und 4 aufgedrückt wird, so dass dadurch  der - Mittelwert aus     den.    Augenblickspoten  tialen beider Elektroden gegenüber der Ka  thode 2 geändert wird. Daher wird die Grösse  der Emission     entsprechend    dem Verlauf der  an die Klemmen der Primärspule 20 angeleg  ten Wechselspannung gesteuert. Wie bereits  oben erwähnt wurde, wird die Gesamtent  ladung durch die     Steuerelektroden    in mehrere  parallele Teilentladungen zerlegt,     v#,elche    un  ter dem Einfluss des positiven Anodenpoten  tials zu den Anoden übergehen.

   Diese Teil  entladungsströme werden nun durch den Ein  fluss des elektrostatischen Feldes zwischen      den Steuerelektroden 3 und 4     entsprechend     dem Verlauf der an der Primärwicklung 19       zugeführten        Wechselspannung        abwechselnd     auf die eine und die andere Anode gelenkt.  Wenn beispielsweise während einer Halb  periode der Spannung des Transformators 18  die Polarität des elektrostatischen Feldes zwi  schen den Steuerelektroden 3 und 4 eine Ab  lenkung der Entladung auf die Anode 5 be  wirkt, so wird während der andern Halb  periode die Entladung auf die Anode 6 ab  gelenkt werden.

   Auf diese Weise fliesst der  von der Kathode 2 emittierte Strom abwech  selnd über die eine und die andere Anode  mit einer Periodizität, die durch die Frequenz  der dem Transformator 18 zugeführten Span  nung     bestimmt    wird. Gleichzeitig     wird    die  Grösse dieses Anodenstromes durch die Ver  änderung der Emissionsstärke entsprechend  der an den Eingangsklemmen des Transfor  mators 23 zugeführten Spannung gesteuert.  Die Anodenströme     bilden    an der Eingangs  impedanz des Filters 28 zwischen den Anoden  5 und 6 eine Potentialdifferenz aus, welche  eine Frequenz f 1 moduliert mit einer Fre  quenz f 2 enthält.

   Das Ergebnis ist die Er  zeugung zweier     Potentialdifferenzen,    deren  Frequenzen gleich<I>f</I>     l        -j-   <I>f</I>     =    und<I>f 1- f -</I> sind.  Der Filter 28 kann so dimensioniert sein, dass  er nur eine     Spannung    der einen Frequenz  komponente überträgt. Infolge der Symme  trie der Anordnung     wird    keine Spannung  der Frequenz f     -,    zwischen den Anoden er  zeugt.  



  Es ist bekannt, dass die Eigenkapazität  zwischen der Anode und der Steuerelektrode  einer Röhre eine Kopplung zwischen dem  Eingangskreis und dem Ausgangskreis ver  ursacht, welche oft sehr störend ist und wel  che     gewöhnlich    durch die Anwendung eines       Schirmgitters    zwischen der Steuerelektrode  und der Anode     vernachlässigbar    klein ge  macht werden kann. Bei der oben beschrie  benen Ausführungsform der Erfindung ist  dies unnötig, insoweit     Kopplungen    zwischen  dem Eingangs- und Ausgangskreis in Be  tracht kommen, weil die Schaltung sich bei  nahe vollständig selbst neutralisiert.

   Dies         liegt    daran, dass gewissermassen jede Steuer  elektrode die andere Steuerelektrode und jede  Anode die andere Anode abschirmt, und dass  die Anoden     nahezu    gleiche Kapazitäten (mit  entgegengesetzten Wirkungen) gegenüber den  Steuerelektroden haben.  



  In     Fig.    5 ist eine Ausführungsform der       Erfindung    gezeigt, welche je nach der Ein  stellung der Schaltungselemente sowohl als       Oszillatormodulator    für     einen        Superhetero-          dyneempfänger,    als auch als     Oszillatordetek-          tor    in einem     Homodyneempfänger    verwendet  werden kann. Die Schaltung unterscheidet  sich von     Fig.    4 dadurch, dass die zweite  Wechselspannung durch Rückkopplung in  einem     abstimmbaren    Resonanzkreis in der  Schaltung selbst erzeugt wird.

   Die Schal  tung enthält einen Transformator 29, an des  sen Primärspule 30 die modulierten     Träger-          frequenzschwingungen    von einem vorher  gehenden Teil des Empfängers her zugeführt  werden; durch die Sekundärspule 31 werden  diese Schwingungen den Steuerelektroden 3  und 4 gegenphasig aufgedrückt. Der Anoden  kreis enthält die Primärspule 33 eines Trans  formators 32, die zwischen den beiden Ano  den 5 und 6 eingeschaltet ist; die Primär  spule 33 ist durch zwei in Serie geschaltete       Nebenschlusskondensatoren    34 und 35 über  brückt.

      Die Gesamtemission der Kathode 2 wird  durch die Spannung eines Resonanzkreises  36 gesteuert, der eine     Induktivität    37 und  einen     Abstimmkondensator    38 enthält. Der  Kreis ist zwischen den beiden Steuerelektro  den 3 und 4 einerseits und der Kathode 2  anderseits über den Kondensator 39 und die  beiden     Teile    der     Sekundärspule    31 ein  geschaltet.     LTm    in dem Resonanzkreis 36 eine  kontinuierliche Schwingung seiner Resonanz  frequenz zu erzeugen, ist eine Rückkopplung  vorgesehen, welche durch     eine    Spule 40 ge  bildet wird, die mit der     Indukti.vität    37 des       Schwingungskreises    gekoppelt ist.  



  Wenn die     Oszillator-14Zodulatorschaltung     der     Fig.    5 als     Transponierungsstufe    in einem       Superheterodyneempfänger    verwendet wer-      den soll,     kann    die Primärspule 30 mit dem  Ausgangskreis der vorhergehenden Hoch  frequenzverstärkerstufe verbunden sein, so  dass     zwischen    den     Steuerelektroden    3 und 4  die empfangene, modulierte Hochfrequenz  trägerspannung aufgedrückt wird.

   Diese  Spannung     bewirkt    die Ablenkung der Ent  ladungsströme abwechselnd auf die beiden  Anoden 5 und 6 und erzeugt dadurch eine  Veränderung der     Anodenstromv        erteilung    ent  sprechend der Frequenz des ankommenden  Trägers. Der Anodenkreis ist in     bezug    auf  die Kathode 2     symmetrisch,    so dass die       Trägerfrequenzkomponenten    sich in der Win  dung 33 in ihrer Wirkung gegenseitig aus  gleichen und keine     Komponente    der Träger  frequenzspannung     zwischen    dem     Mittelpunkt          .Il    und der Kathode 2 auftritt.

   Die Summe  der beiden     Anodenströme    fliesst durch die  Spule 40 und induziert in den Resonanzkreis  36 eine     Spannung.    Dieser Kreis kann mit  tels des veränderlichen Kondensators 38 auf  eine Resonanzfrequenz oberhalb oder unter  halb der empfangenen Trägerfrequenz ein  gestellt werden. Die an dem Kreis 36 er  zeugte Wechselspannung      wird    den Steuer  elektroden 3 und 4     gleichphasig    zugeführt,  so dass in der schon beschriebenen Weise die  Gesamtemission gesteuert wird.

   Diese Ver  änderungen der Gesamtemission modulieren  den durch die Ablenkungssteuerung erzeug  ten Wechselstrom, so dass im Anodenstrom       [Tberlagerungsfrequenzen    entstehen, welche  gleich der Summe und der Differenz der Ur  sprungsfrequenzen sind. Man erkennt, dass  die Wechselkomponente des Stromes in der  Spule 40 nur die     Oszillatorfrequenz    enthält,  die durch den Resonanzkreis 36 bestimmt ist.

    Durch     Abstimmung    der mit der Spule 33 ge  koppelten Kreise auf die gewünschte     Schwe-          bungsfrequenz,    welche einem     Überlagerungs-          empfänger    als Zwischenfrequenz mit den       Niederfrequenzschwingungen    moduliert ist,  wird nur diese ausgewählte     Schwebungs-          frequenz    zu den nachfolgenden Teilen des  Empfängers durchgelassen.  



  Durch den Kondensator 38 in     Fig.    5 kann  der Kreis 36 auch auf die Trägerfrequenz    der     Empfangsschwingungen        abgestimmt    wei  den, so dass die Wirkungsweise eines Homo  dyneempfängers erzielt wird.  



       In.        Fig.    6 ist     ein        Oszillatormodulator    dar  gestellt, der eine     Hochfrequenzspannung        mit     einer Niederfrequenz zu modulieren     gestattet     und für Laboratoriumszwecke besonders  brauchbar ist.

   Die Schaltung besitzt einen       abstimmbaren        Hochfrequenzresonanzkreis    45,  der in Parallelschaltung eine     Induktivität    46  und einen variablen Kondensator 4 7 enthält,  sowie einen     abstimmbaren    Niederfrequenz  resonanzkreis 48 mit einer     Induktivität    49  und einem variablen Kondensator 50. Der  Resonanzkreis 45 ist zwischen den Steuer  elektroden 3 und 4     eingeschaltet    und mit  einer     zwischen    den     Anöden    5     und    6 liegen  den     Induktivität    51 gekoppelt.

   Der Kreis 48  ist zwischen beiden     Steuerelektroden    einer  seits und der Kathode 2 anderseits ein  geschaltet und     mit    der Spule 52 gekoppelt,  welche     mit    dem Mittelpunkt 53 der Spule 51  verbunden ist; er liegt in dem gemeinsamen  Teil der beiden Anodenkreise. Der Anoden  kreis enthält auch eine     Anodenspannungs-          quelle        -f-    B, die mit einem Ende der Spule  52 verbunden und durch einen Kondensator  54 überbrückt ist.

   Die beiden Steuerelektro  den     können    durch Anlegen einer     Spannung          zwischen    den Klemmen 55 und 56, die durch  einen     Nebenschlusskondensator    57 überbrückt  sind, gegenüber der Kathode mit einer ge  eigneten     Vorspannung    versehen werden.  



  Bei Benutzung der in     Fig.    6 gezeigten  Schaltung wird zu den beiden     frequenz-          bestimmenden    Kreisen 45 und 48     Schwin-          gungsenergie    über die Kopplungen zwischen  den Spulen 46 und 51, sowie 49 und 52 zu  rückgeführt, so dass die beiden Resonanz  kreise in kontinuierlicher Schwingung erhal  ten werden.

   Auf diese Weise wird     eine    Hoch  frequenzwechselspannung entsprechend der  Resonanzfrequenz des Kreises 45 zwischen  den beiden Steuerelektroden 3 und 4 erzeugt,  wodurch die Ablenkung der     Entladung    ab  wechselnd zu der     einen    und     dann    zu der an  dern Anode veranlasst wird. Gleichzeitig ist  zwischen beiden Steuerelektroden 3     und    4      einerseits und der Kathode     29        anderseits    am  Resonanzkreis 48 eine     Niederfrequenzspan-          nung        wirksam,    , welche die Gesamtemission  zu den Anoden steuert.

   Dementsprechend  enthält der Strom in der Spule 51 eine Hoch  frequenzkomponente, welche mit einer Nie  derfrequenz     moduliert    ist.  



       Anstatt    zwei     symmetrisch    in bezug auf  die     Kathode    2 angeordnete Anoden zu ver  wenden,     kann    auch die Abschirmung, wel  che die übrigen Elemente der Röhre umgibt,  als Anode verwendet werden. Eine solche  Röhre ist in     Fig.    7 dargestellt; der Metall  zylinder 75 kann dabei als Anode geschaltet  werden. Sonst ist die Bauart der in dieser  Figur gezeigten Röhre identisch mit derjeni  gen in     Fig.    1.  



  Die Verwendung der     Abschirmung    an  Stelle der einen schraubenförmigen Anode  verändert die Wirkungsweise der Röhre nicht  wesentlich; infolge der Ablenkungssteuerung  treffen die Elektronen abwechselnd die Ober  fläche der     einen    und dann der andern Anode  (5 und 75) in derselben Weise, wie es bisher  beschrieben wurde. Man kann daher diese  Röhre in den beschriebenen     Modulations-          schaltungen    ohne wesentliche Veränderung  verwenden.

   Unter Umständen kann es jedoch  vorteilhaft sein, die Schaltung nach     Fig.    8 zu  verwenden; sie entspricht der nach     Fig.    4 mit  dem Unterschied, dass nur die Anode 75  direkt in den Ausgangskreis geschaltet ist;  die Anode 5 befindet sich auf einem festen  positiven     Potential,    welches über die     Klemme     76 angelegt wird. Hierbei wirkt die Anode  5 als Schirmgitter zwischen den Steuerelek  troden 3 und 4     einerseits    und der     Einzelanode     75 anderseits. Das an die Elektrode 5 an  gelegte positive Potential ist im allgemeinen  geringer als das der Anode 75.  



       In.        Fig.    9 ist eine weitere Modifikation  der zu verwendenden Röhre dargestellt, .bei  welcher die Windungen der schraubenförmi  gen Steuerelektroden zueinander "auf Lücke  stehen"; die Windungen der einen Steuer  elektrode sind nämlich in einem grösseren Ab  stand von der Kathode angeordnet als die  der andern Steuerelektrode. Dementspre-         chend    ist die Steuerelektrode 4 ein     8olenoid     von grösserem Durchmesser als das     Solenoid     der Elektrode 3.  



  Die     Unsymmetrie    des Röhrenaufbaues  ändert die grundsätzliche Wirkung der Ab  lenksteuerung nicht; es ist aber vorteilhaft,  einen unsymmetrischen     Eingangskreis    zwi  schen diesen beiden Steuerelektroden zu ver  wenden. Eine solche unsymmetrische Schal  tung ist     in        Fig.    10 gezeigt; sie ist der Schal  tung nach     Fig.    4 ähnlich, jedoch mit dem  Unterschied, dass die Sekundärspule des  Transformators 18 in zwei Teile 77 und 78  von ungleicher     Windungsanzahl    unterteilt  ist.

   Die Spule 77 von grösserer     Windungs-          zahl    ist mit der von der Kathode 2 weiter  entfernten Steuerelektrode 4     verbunden,    und  der Teil 78 von kleiner     Windungszahl    ist  mit der Steuerelektrode 3 verbunden, die  der Kathode 2     näherliegt.    Die Wirkungs  weise dieser Schaltung ist im wesentlichen  die gleiche wie die der Schaltung nach     Fig.    4;  das Verhältnis der     Windungszahlen    von 77  und 78 ist so zu wählen, dass die     Änderungen     der     Steuergitterpotentiale,    welche über den  Transformator 18 zugeleitet werden, keinerlei  Einfluss auf die Gesamtemission hervorrufen.

    Ferner sind die Verhältnisse der     Windungs-          zahlen    in den     Kopplungsmitteln    der Trans  formatoren 18 und 23 so bemessen, dass die  zur Steuerung der Gesamtemission dienende  Spannung     keine    Ablenkung der Entladungs  ströme bewirkt. Aus     Einfachheitsgründen     wird nur die Steuerelektrode 3, die der Ka  thode zunächst liegt, zur     Emissionssteuerung     verwendet; in ihrem Kreis liegt der Sekun  därteil 22 des Transformators 23.  



  In der Röhre nach     Fig.    11 ist die Anode  6 weggelassen; die zylindrische Elektrode  75 wirkt dabei als zweite Anode, wie es in  Verbindung mit     Fig.    7 beschrieben wurde;  die Anordnung der Steuerelektroden ist un  symmetrisch wie in     Fig.    9. Eine Röhre die  ser Bauart kann in einer unsymmetrischen       Modulationsschaltung,    wie sie in     Fig.    12 dar  gestellt ist, verwendet werden. Eine Span  nung der Frequenz f 1 wird mittels eines  Transformators 81 zugeführt, um die Ab-           lenkung    der Entladungsströme auf die bei  den Anoden 5 und 7 5 zu steuern.

   Der Trans  formator 81 enthält zwei Sekundärspulen 82  und 83, die zwischen den Steuerelektroden 3  und 4 über den Kopplungskondensator 84 in  Serie eingeschaltet sind. Eine Spannung der  Frequenz     f.,        wird    den     Elektroden    3 und 4  gleichphasig aufgedrückt, um dadurch die  Gesamtemission zu steuern. Die Zuführung  von f 2 erfolgt über den Transformator 85,  der eine     Primärspule    86 und zwei Sekundär  spulen 87 und 88 hat.

   Der Ausgangskreis       zwischen    den Anoden 5 und 75 und der Ka  thode 2 enthält die Primärspule eines Trans  formators 89, mit welchem über eine An  zapfung 90 die positive Klemme einer     Ano-          denspannungsquelle        +    B verbunden ist.  



  Die Wirkungsweise der     Schaltung    nach       Fig.    12 .ist der von     Fig.    4 ähnlich; die     Ver-          bältnisse    der     Windungszahlen    sind so ge  wählt, dass die     Unsymmetrie    infolge der un  symmetrischen Anordnung der Steuerelektro  den 3 und 4 und der Anoden 5 und 75 kom  pensiert wird.

   In beiden Fällen sind die     Win-          dungszahlen    der     Transformatoren    so be  stimmt, dass die Spannung der Frequenz f,  die Elektronenemission nicht beeinflusst und  die Spannung der Frequenz     f.-,    nicht zwischen  den Anoden 5 und 75 erscheint.  



  In     Fig.    13 ist eine weitere Modifikation  der verwendeten Röhre dargestellt, in wel  cher zwei weitere Elektroden, nämlich ein  schraubenförmiges Schirmgitter 91 und ein  schraubenförmiges Fanggitter 92 zusätzlich  zu den in     Fig.    11 beschriebenen Elementen  vorgesehen sind. Eine     3Iodulationsschaltung     mit einer derartigen Röhre ist in     Fig.    14 dar  gestellt. Dabei ist das Fanggitter 92 inner  halb der Röhre mit der Kathode 2 und das  Schirmgitter mit der positiven Klemme einer       Spannungsquelle    verbunden, so dass das letz  tere Gitter auf einem     etwas    geringeren posi  tiven Potential gehalten wird als die Anoden  5 und 75.

   Die Wirkungsweise dieser Schal  tung ist im wesentlichen die gleiche wie bei  den schon beschriebenen Schaltungen.  



  In der Röhre nach     Fig.    15 wirkt der Me  tallzylinder 75 als Anode und die schrauben-         förmige    Elektrode 93 wirkt als     Schirmgitter.     Es ist auch ein schraubenförmiges     Fanggitter     94 vorgesehen, welches zwischen der Elek  trode 93 und der Anode 75 liegt.

   Die Ver  wendung dieser Röhre in einer     Modulations-          schaltung    ist in     Fig.    16 dargestellt, welche  sich von der in     Fig.    14 dargestellten Schal  tung nur     darin    unterscheidet, dass eine ein  zige Anode verwendet wird;     das    Schirmgitter  wird durch die Elektrode 93 gebildet, und  die Elektrode 94 ist als Fanggitter mit der  Kathode 2     verbunden.     



  Bei der in     Fig.    17 gezeigten Röhre ist  eine     zusätzliche    Steuerelektrode 95 zwischen  der Kathode 2 und den     ineinandergewun-          denen,schraubenförmigen    Steuerelektroden 3  und 4 vorgesehen. Mit dieser Elektrode kann  eine von den     Steuerelektroden    3 und 4 unab  hängige Steuerung der     Emission        bewirkt     werden, und 'die     Steuerelektroden    3; und 4     be-          wirken    allein die     Ablenkung,der    Entladungs  ströme.

   Eine     Schaltung    mit     der    Röhre nach       Fig.    17     ist    in     Fig.    18     dargestellt;    man sieht.       Tl.a. &     in dieser Figur     eine    Klemme der     Spule     2.2 mit der zusätzlichen Elektrode 95     anstatt     mit den     Elektroden    3 und 4 verbunden     ist.     



  In den bisher beschriebenen Ausfüh  rungsformen der     Modulationsschaltung    wurde  die     Ablenkspannung    und die Emissionssteuer  spannung auf die     Steuerelektroden    auf  gedrückt. Man kann nun auch eine dieser  Spannungen oder beide den Anoden zuführen.  Als Beispiel ist in     Fig.    19 eine Röhre dar  gestellt, welche die Anoden 5 und 6, die Ka  thode 2 und eine Einzelelektrode 96 zur  Steuerung der Elektronenemission enthält.

   Die  Röhre     wirkt        in    bezug auf die Emissionssteue  rung     wie    eine normale     Dreielektrodenröhre,     während sie in bezug auf die     Ablenkungs-          steuerung    in der Weise eines Gleichrichters       wirkt;    die     Ablenkspannung    wird den Anoden  aufgedrückt.

   Eine entsprechende     Modula-          tionsschaltung    ist in     Fig.    20 dargestellt; die  Anoden 5 und 6 sind über die Blockkonden  satoren 97 und 98 an den     Sekundärteil    eines       Transformators    99 angeschlossen, dem an  seiner Primärspule ein Strom der Frequenz  f 1 zugeführt wird. Die sich ergebende Ab-           lenkung    der Entladungsströme von einer  Anode zur andern ist der Erzeugung eines  Stromes der Frequenz     f,    äquivalent, der über  die Anoden und über den Sekundärteil des  Transformators 99 fliesst.

   Durch     einen    Trans  formator 100 kann nun eine     Spannung    der  Frequenz     f.    der Elektrode 95 zugeführt wer  den, so dass die Emission mit der Frequenz f,  gesteuert wird, wodurch der Widerstand  zwischen den Anoden 5 und 6 und der Ka  thode mit dieser Frequenz f     .,    verändert wird.  Daraus folgt, dass zwischen den Anoden 5 und  6 Potentialdifferenzen solcher Frequenzen  entstehen, welche der Summe und der Diffe  renz der Ursprungsfrequenzen     f1    und f,  gleich sind.  



  Bei der in     Fig.    20 dargestellten Anord  nung ist     angenommen,    dass allein die Diffe  renzfrequenz ausgenutzt werden soll, und dass  diese     Frequenz        beträchtlich    niedriger als     f,     ist, so dass sie vom Eingangskreis durch die  Kondensatoren 97     und    98 ferngehalten wer  den     kann.     



  In     Fig.    21 ist     eine    Schaltung dargestellt,  in welcher die     Emissionssteuerspannung    den  beiden Anoden 5 und 6 und die     Ablenksteuer-          spännung    den beiden Steuerelektroden 3 und  4 aufgedrückt wird. Die Schaltung unter  scheidet sich von der nach     Fig.    4 nur darin,  dass die     Emissionssteuerspannung    der Fre  quenz f , auf die Anoden anstatt auf die  Steuerelektroden aufgedrückt wird. Dazu ist  ein Transformator 102 mit einer Sekundär  spule 103 vorgesehen, die zwischen den Ano  den 5 und 6 einerseits und der Kathode 2 an  derseits liegt.

   In dieser     Schaltung        wird    die  Modulation im Anodenkreis nach Art der       Heisingmodulation    bewirkt.  



  In der Schaltung nach     Fig.    22 sind die  Steuerelektroden 3 und 4 weggelassen; beide  Steuerspannungen werden den Anoden 5 und  6 zugeführt. Die Schaltung ist der von     Fig.    20  ähnlich, jedoch ist der Transformator 100  weggelassen und durch     einen    Transformator  104 ersetzt, durch den die     Spannung    der Fre  quenz f 2 zwischen den Anoden 5 und 6 einer  seits     und    der Kathode 2 anderseits angelegt       wird.    Der Transformator 104 besitzt eine    Primärspule 105, die von dem Strom der Fre  quenz     f=    durchflossen wird, und eine Sekun  därspule 106,

   welche zwischen dem Mittel  punkt 107 der Sekundärspule des Transfor  mators 99 und der Kathode 2 über den Kon  densator 108 eingeschaltet ist. Die Anoden  können symmetrisch angeordnet sein, wie es  dargestellt ist, oder die äussere Abschirmung  kann als Anode verwandt werden, wobei eine  der     ineinandergewundenen    Anoden wegfällt.  Wie in     Fig.    20 wird die Ablenkung der Ent  ladung von einer Anode zur andern durch  die Spannung der Frequenz f 1 gesteuert, die  zwischen den Anoden durch den Transfor  mator 99     aufgedrückt    wird. Ausserdem wird  die Emission durch die Spannung der Fre  quenz f 2 gesteuert, die     zwischen    beiden Ano  den einerseits und der Kathode anderseits  über den Transformator 104 aufgedrückt  wird.

   Wie in der Schaltung nach     Fig.    20  sind Eingangs- und Ausgangskreis parallel  geschaltet.  



  Die in     Fig.    23 dargestellte Schaltung  wirkt ähnlich wie     die    der     Fig.    22, jedoch  sind Eingangs- und Ausgangskreis in Serie       anstatt    parallel geschaltet. Diese Anordnung  kann manchmal vorteilhafter sein.

   Ein wei  terer Unterschied liegt     darin,    dass die ver  wendete Röhre unsymmetrisch ist; eine  Anode 5 hat die Form eines Gitters und die  andere Anode 75 hat die Form einer Ab  schirmung oder Platte ausserhalb des Gitters,  ähnlich den Anoden der     Fig.    7 und 11. 'Die  Röhre ist daher im wesentlichen     eine    ge  wöhnliche Triode, jedoch ist die Schaltung  sehr verschieden von den gebräuchlichen       Modulationsschaltungen,    worin gewöhnliche  Trioden verwendet werden. Der Eingangs  kreis entspricht dem der     Fig.    12, und es sind  gleiche Bezugszeichen für einander entspre  chende Elemente verwendet.

   Die     Ablenk-          spannung    der Frequenz     f,    wird zwischen den  Anoden 5 und 75 durch die Sekundärspulen  82 und 83 des Transformators 81 auf  gedrückt;     diese    Spulen haben ein solches Ver  hältnis der     Windungszahlen,    dass die Ab  lenkspannung nicht auf die Emission ein  wirkt. Die     Emissionssteuerspannung    der      Frequenz f 2 wird zwischen den Anoden 5  und 75 einerseits und der Kathode 2 ander  seits über die Sekundärspulen 87 und 88 des  Transformators 85 aufgedrückt.  



  Bisher wurde die Wirkung der Ablen  kungssteuerung unter Verwendung von Steuer  elektroden beschrieben, wobei die Ablenkung  durch die Wirkung des elektrostatischen  Feldes zwischen den Steuerelektroden her  vorgerufen wird; die gewünschte Ablenkung  der Entladungsströme kann auch durch die  Wirkung eines veränderlichen     magnetischen     Feldes erzeugt werden. In     Fig.    24 ist eine  Röhre mit einer Kathode 109 dargestellt. Sie  enthält ferner eine Reihe von     achsial        gerich-          teten    Stäben 110, die     innerhalb    der Röhre  miteinander verbunden sind und auf diese  Weise eine zur Kathode konzentrisch liegende  Steuerelektrode bilden.

   Ausserdem sind eine  Reihe von     achsial    gerichteten Anodenstäben  111 vorhanden, von denen, wenn man sie  aufeinanderfolgend numeriert, die mit ge  raden und die mit ungeraden Ordnungszahlen  miteinander verbunden sind, so dass sie zwei       ineinandergreifende    oder "durchschossene"  Anoden bilden. Die Anzahl der Steuergitter  stäbe ist halb so gross wie die Anzahl der  Anodenstäbe; jeder Steuergitterstab steht  dem Durchgang zwischen zwei Anodenstäben  gegenüber. Eine Abschirmung 112 umgibt  die Elektroden, welche alle von einem     evä-          kuierten    Gefäss 113 aufgenommen werden.  Um W     irbelstrombildung    in der Abschirmung  möglichst zu vermeiden, ist ein Spalt 112'  darin vorgesehen.

   Die Ablenkung der Ent  ladungsströme wird durch eine Spule 114 be  wirkt, welche ausserhalb der Umhüllung her  um angeordnet ist und durch einen geeigne  ten Steuerstrom erregt wird.  



  Eine     Modulationsschaltung    mit der in       Fig.    24 dargestellten Röhre ist in     Fig.    25  gezeigt. Eine Wechselspannung der Frequenz  f 1 wird der Spule 11.4 zugeführt und eine  zweite Wechselspannung der Frequenz     fz     wird über den Transformator 116 an die       Emissionssteuerelektrode    115 angelegt. Die  beiden Anoden 119 und 120 sind mit einem  Ausgangskreis verbunden, der den Eingangs-    teil des Filters 121 und     eine    Anodenspan  nungsquelle enthält.  



  Im Betriebe wird die Emission von der  Kathode 109 zu den Anoden entsprechend  der Frequenz     f2    durch die an der Steuerelek  trode 115 liegende     Spannung        gesteuert.     Ausserdem wird die Entladung durch das  magnetische Wechselfeld abwechselnd auf  die eine und dann auf die andere Anode ge  lenkt.  



  Die beschriebene     Modulationsschaltungen     sind besonders für drei Verwendungsarten  brauchbar, nämlich zur Modulation eines  Senders, zur Modulation zwecks Erzeugung  der Zwischenfrequenz in einem     Superhetero-          dyneempfänger    und zur     Demodulation    in  einem Empfänger. Bei diesen Anwendungen  soll eine Spannung einer einzigen monochro  matischen Frequenz mit einem Frequenzband  kombiniert werden. Der Vorteil einer ge  ringeren Verzerrung wird im allgemeinen  besser erreicht, wenn die Signalspannung  zur     Ablenksteuerung    und die monochroma  tische Frequenz zur Emissionssteuerung ver  wendet wird.

   Wenn in einem Sender eine  symmetrische Röhre, wie in     Fig.    4, als     Modu-          lationseinrichtung    verwendet wird,     und    die  Signalspannung (Niederfrequenz) zur Ab  lenksteuerung dient, so hebt sich der Träger  im Ausgangskreis auf. Wenn jedoch eine un  symmetrische Röhre in einer Schaltung nach       Fig.    8 verwendet wird und die Signalspan  nung wiederum zur     Ablenksteuerung    dient,  erhält man eine normale     Amplitudenmodula-          tion,    wobei der Ausgangsstrom den Träger,  moduliert durch beide Seitenbänder, enthält.  



  In einem     Superheterodyneempfänger    für       amplituden    - modulierte Trägerschwingungen  können die Empfangsschwingungen zur Ab  lenksteueiung und die örtliche Hilfsschwin  gung zur Emissionssteuerung verwendet wer  den; dabei     sollte    die Spannung der Empfangs  schwingungen zwischen den     Ablenkelektro-          den    hinreichend klein sein, um eine lineare  Aussteuerung bei allen Amplituden des mo  dulierten Trägers zu ergeben.

   In     einem        Super-          heterodyneempfänger    für     frequenzmodulierte     Zeichen kann jedoch die zur Ablenkungs-           steuereng    verwendete Empfangsspannung so  gross     sein,    dass die Entladung vollständig von  einer Anode zur andern abgelenkt     wird,    so  dass auf diese Weise eine begrenzende Wir  kung geschaffen wird.  



  In einer     Demodulationsschaltung    ohne ört  liche     Homodyn-Schwingungserzeugung    kann  das vollständige Empfangsband zur     Ablenk-          steuerung    und die über einen scharf ab  gestimmten     Selektionskreis        ausgesiebte    Trä  gerspannung zur Emissionssteuerung verwen  det werden.  



       In.        einer        Ilomodyn-Demodulationsschal-          tung    mit örtlicher     Schwingungserzeugung     kann das vollständige Empfangsband zur Ab  lenkungssteuerung     dienen,    während die ört  liche     Schwingung    die Emission steuert.  



  Die in den letzten beiden Absätzen be  schriebenen Schaltungen ergeben eine lineare       Demodulation    und vermeiden somit die in  nicht linearen Detektoren auftretenden Ver  zerrungen, auch die des quadratischen Typs.  Sie sind besonders zur     Demodulation    beim       Einseitenbandempfang    brauchbar, da selbst  die gebräuchlichen linearen     Detektoren    in  diesem Fall verzerren, wenn nicht die Träger  komponente in bezug auf die     Seitenbandkom-          ponenten    ausserordentlich gross ist.  



  Die beschriebenen     Modulationsschaltungen          haben    eine besondere Anwendungsmöglich  keit     in    Schaltungen zur automatischen     Ab-          stimmung    bei     Superheterodyneempfängern.     Die     Schaltungen    sind den für     Empfangs-          demodulation        beschriebenen        Schaltungen    ähn  lich. ausgenommen, dass die Spannung zur  Emissionssteuerung nicht in Phase mit der  Trägerkomponente der Zwischenfrequenz  spannung, sondern mit ihr     in    Quadratur steht.

    Die     Kombination    dieser     Spannungen    ergibt       eine        Gleichspannung,    welche normalerweise       null    ist, die sich jedoch von Null in     einer     oder der andern Richtung entfernt,     wenn    die  Phasendifferenz zwischen den     Spannungen     sich von der     Quadratur    entfernt.

   Es muss da  bei unterschieden werden, ob die     Emissions-          steuerspannung    durch scharfe     Aussiebung    des  Trägers oder durch     einen    örtlichen Homo-         dynoszillator    erzeugt wird.

   Im ersteren Falle  verändert sich die eben erwähnte Phasendif  ferenz schnell, wenn die Zwischenfrequenz  sich von der Resonanzfrequenz des scharf ab  gestimmten greises entfernt, und die sich  ergebende Gleichspannung ist zur     Steuerung     der Frequenz des     Superheterodyneoszillators     in solcher Weise anwendbar, dass die Zwi  schenfrequenz im wesentlichen mit der Reso  nanzfrequenz zur Koinzidenz gebracht     wird.     Im letzteren Falle ist die erhaltene Gleich  spannung anwendbar, um die Phase des       Heterodyneoszillators    in solcher Weise zu  steuern, dass die erwähnte Phasendifferenz im       wesentlichen    in Quadratur gebracht wird.  



  Wenn auch     in    den verschiedenen hier be  schriebenen Ausführungsformen der verwen  deten Röhre schraubenförmige Steuerelektro  den und Anoden vorausgesetzt wurden, so ist  es doch klar,     da3        ebensogut    auch     andere     Formen verwendet werden können. Die Elek  troden können zum Beispiel aus "durchschos  senen",     koachsialen        Ringen    aufgebaut sein,       wobei    jeder Ring in einer Ebene liegt und  alle Ringe     einer    Elektrode gleichen Durch  messer haben.

   Natürlich müssen die einzel  nen Ringe jeder Elektrode in diesem Fall  elektrisch     miteinander    verbunden     sein.    Ganz  allgemein kann die Form der Ringe     bezw.    des       Querschnittes    der schraubenförmigen Elek  troden von beliebiger Gestalt     sein,    wie zum  Beispiel abgeflacht oder elliptisch. Auch kön  nen die Paare der "durchschossenen" Elek  troden aus     conplanar    liegenden Teilen auf  gebaut sein,     wobei    abwechselnd ein Teil     einer     Elektrode auf den entsprechenden Teil der  andern Elektrode folgt.  



  Es sei darauf     hingewiesen,    dass die Aus  drücke     "ineinandergreifend"    und "durch  schossen", welche in der Beschreibung viel  fach auftauchen, zur     Kennzeichnung    der  relativen Lage der Elektroden     in    ihrem wei  testen Sinne zu verstehen sind, ohne Rück  sicht darauf, ob die einzelnen     Elektrodenteile     tatsächlich in demselben Abstand von der  Kathode liegen.

   Es kommt nur darauf an,  dass von der Kathode aus gesehen die Ober  flächen der Teile so     erscheinen,    als ob die      Teile der beiden     "ineinandergreifenden"     Elektroden abwechselnd     nebeneinanderliegen.     So sollen beispielsweise die     Steuerelektroden     auch bei demjenigen Ausführungsbeispiel als  "durchschossen" angesehen werden, wo sie  verschiedene Durchmesser besitzen, ihre Win  dungen aber zueinander     "auf    Lücke stehen".  



  Auch bei der Ausführungsform mit nur  einer schraubenförmigen Anode,     wobei    der  umgebende Zylinder als zweite Anode dient,  können die der Kathode zugewendeten wirk  samen Oberflächen der beiden Anoden als       "durchschossen"    oder     "ineinandergreifend"     angesehen werden, da von der Kathode aus  gesehen die in den Zwischenräumen der  schraubenförmigen Anode sichtbaren Teile  der zylindrischen Anode genau so betrachtet  werden können, als läge eine aus ihnen ge  bildete zweite schraubenförmige Anode in  den Zwischenräumen der ersten     schrauben-          förmiL-en    Anode.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Modulationsschaltung unter Verwendung einer Röhre mit einer Kathode und minde stens zwei auf positiver Spannung gegenüber der Kathode gehaltenen Elektroden, bei wel cher in Abhängigkeit von einer ersten Steuer grösse eine Steuerung der Stromverteilung auf die beiden positiv vorgespannten Elektroden und in Abhängigkeit von einer zweiten Steuergrösse eine Steuerung der Stärke der zu beiden positiven Elektroden übergehenden Gesamtentladung erfolgt, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die von der Kathode ausgehende Entladung in mehrere, getrennte Entladungsbündel der artig aufzuteilen,
    dass jedes Bündel ein Ober flächenelement einer Anode und gleichzeitig ein von der Kathode aus gesehen diesem dicht benachbartes Oberflächenelement der andern Anode treffen kann, wobei die Entladungs bündel entsprechend dem Verlauf der ersten Steuergrösse abwechselnd überwiegend auf die Teile der einen und dann auf die Teile der andern Anode fallen, während die Steue rung der zu beiden Anoden übergehenden Gesamtentladung entsprechend dein Verlauf der zweiten Steuergrösse erfolgt.
    UNTERANSPRtTCHE 1. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zur Aufteilung der von der Ka thode ausgehenden Entladung ein, in Be zug auf die Kathode als Strahlungs quelle schattenbildendes Gitter angeord net ist.
    2. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Aufteilung der Entladung in meh rere Entladungsbündel dienende Gitter elektrode und eine der Anoden einander in Bezug auf die Kathode als Strahlungs quelle schattenbildlich ähnlich sind, so dass in der einen Phase der Ablenksteue- rung die durch die Zwischenräume der aufteilenden Gitterelektrode hindurchtre tenden Entladungsbündel auch im wesentlichen durch die Zwischenräume der schattenbildlich ähnlichen Anode hin durchtreten können, während in der an dern Phase diese Anode von den Entla dungsbündeln getroffen wird.
    3. Modulationssehaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die andere der beiden Anoden in derartiger Lage zu den übri gen Elektroden angeordnet ist, dass sie die auf die Zwischenräume der schatten bildlich ähnlichen Anode fallenden Ent ladungsbündel erfasst. 4. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die ausser der schattenbildlich ähnlichen Anode vorhan dene Anode als Flächenelektrode aus gebildet und von der Kathode aus ge sehen hinter der schattenbildlich ähn lichen Anode angeordnet ist.
    5. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass beide Anoden als Gitter ausgebildet sind, deren wirk same Elemente von der Kathode aus ge sehen "auf Lücke" stehen. 6. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass beide Anoden gleiche Entfernung von der Ka thode haben, so dass die wirksamen Ele mente der einen Elektrode in den Zwi schenräumen der andern. liegen.
    7. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ineinandergreifenden Anoden als Schraubengitter ausgebildet sind. B. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, und den Unteransprüchen 1 bis 3 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ineinandergreifenden Anoden nach Art zweigängiger Schrauben inein- andergewunden sind, wobei auch minde stens eine schattenbildende Gitterelek trode als Schraubengitter kleineren Durch messers, aber mit gleicher Steigung, aus gebildet ist.
    9. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden ineinandergreifenden Anoden als Stabgitter aus zueinander und zur Ka thodenachse parallelen Stäben aufgebaut sind, wobei auch mindestens eine schat tenbildende Gitterelektrode als geome trisch ähnliches Stabgitter in kleinerem Abstand von der Kathode vorgesehen ist.
    10. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, 5, 6 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe der ineinandergreifenden Ano den auf einem koachsial zur Kathode liegenden Zylinder angeordnet sind. 11. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser dem genannten schattenbildenden Gitter ein zweites schattenbildendes Gitter mit gleicher Funktion vorgesehen ist.
    12. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den schattenbildenden Gitterelektroden derartig angeordnet sind, dass ihre wirk- sauren Elemente von der Kathode aus gesehen ,,auf Lücke" stehen. 13. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden schattenbildenden Gitterelektro den gleiche Entfernungen von der Ka thode haben, so . dass die wirksamen Ele mente der einen Elektrode in den Zwi schenräumen der andern liegen.
    14. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die schattenbildenden Gitterelektroden als Schraubengitter ausgebildet sind. 15. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendete Röhre zwei zueinander auf Lücke stehende schattenbildende Gitter elektroden und zwei, von der Kathode aus gesehen, dahinter liegende, schatten bildlich ähnliche, gleichfalls zueinander auf Lücke stehende gitterförmige Anoden enthält.
    16. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die schatten bildenden Gitterelektroden, als auch die ihnen schattenbildlich ähnlichen gitter- förmigen Anoden mit gleicher Steigung und paarweise nach Art zweigängiger Schrauben ausgebildet sind. .
    17. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um eine Steuerwechsel spannung einer ersten Frequenz den bei den schattenbildenden Gitterelektroden gegenphasig und eine Steuerwechselspan nung einer zweiten Frequenz mindestens einer der beiden schattenbildenden Gitter elektroden zuzuführen, und dass der Aus gangskreis an mindestens eine der beiden Anoden angeschlossen ist. 18. Modulationsschaltung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3.
    5, 6, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuergrösse einer ersten Frequenz einer Spule zugeführt wird, deren mag netische Feldlinien den Entladungsraum durchdringen, und dass eine Steuerspan nung einer zweiten Frequenz zwischen der Kathode und einer die Emissions stärke steuernden schattenbildenden Git terelektrode zugeführt wird, während der Ausgangskreis an mindestens eine der beiden Anoden angeschlossen ist. 19. :1Iodulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgangskreis zwischen beide Anoden in Gegentaktanordnung geschaltet und auf die gewünschte Schwebungsfrequenz abgestimmt ist.
    ?(). Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerspannung einem Steuerorgan der Röhre über einen Schwingungskreis zu geführt wird, und dass vom Kreise einer Anode her eine Rückkopplung auf diesen Schwingungskreis vorgesehen ist, so dass die Steuerspannung der einen Frequenz in der Schaltung selbst erregt wird.
    21. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die C-Titterelektroden für die Ablenksteuerung in bezug auf die Kathode unsymmetrisch und die ihnen gegenphasig zugeführten Spannungsamplituden durch entspre chende Dimensionierung der Kopplungs mittel derartig verschieden gewählt sind; dass durch die Ablenkspannungen im wesentlichen keine Beeinflussung der Emissionssteuerung erfolgt.
    22 2). Modulationsschaltung nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Röhre ausser den zur Ablenksteue- rung bestimmten Gitterelektroden eine besondere Elektrode zur Emissionssteue rung vorgesehen ist, wobei die zur Emis sionssteuerung dienende Wechselspan nung zwischen der Kathode und dieser zusätzlichen Elektrode angelegt ist, wäh rend die Ablenkspannung zwischen den beiden Ablenkelektroden angelegt ist.
    23. Modulationssehaltung nach Patentan spruch und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablenkspannung zwischen den beiden Anoden angelegt ist. 24. Modulationsschaltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Emissionssteuerspannung zwischen der Kathode und mindestens einer Anode an gelegt ist.
CH194903D 1936-01-31 1937-01-30 Modulationsschaltung. CH194903A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US194903XA 1936-01-31 1936-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH194903A true CH194903A (de) 1937-12-31

Family

ID=21793492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH194903D CH194903A (de) 1936-01-31 1937-01-30 Modulationsschaltung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH194903A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE966270C (de) Elektronenentladungseinrichtung zur Erzeugung von ultrahochfrequenten Schwingungen
DE908743C (de) Verfahren zum Betrieb von Laufzeitroehren
DE938851C (de) Kathodenstrahlablenkeinrichtung mit Spartransformator
DE911737C (de) Speichernde Bildsenderoehre, deren Mosaikelektrode mit langsamen Elektronen abgetastet wird
DE909706C (de) Roehrenanordnung fuer ultrakurze Wellen
DE726142C (de) Verfahren und Einrichtung zur Phasenmodulation
DE2461616A1 (de) Hf-elektronenroehre mit hohlraumresonatoren und elektronischer frequenzabstimmung
CH194903A (de) Modulationsschaltung.
DE874030C (de) Modulationsschaltung
DE755065C (de) Selbstschwingende Mischroehrenschaltung
DE950561C (de) Anordnung mit einer Kathodenstrahlroehre
AT160643B (de) Schaltung mit einer Entladungsröhre, welche außer einer Kathode mindestens zwei Steuerelektroden und zwei Anoden enthält, und Röhre für eine solche Schaltung.
DE913209C (de) Entladungsroehre
DE863537C (de) Kreis zur Erzeugung saegezahnfoermiger Schwingungen
DE933694C (de) UEberlagerungsanordnung
DE857550C (de) Elektronen-Entladungseinrichtung mit Schaltungsanordnung zum Betrieb mit Hoechstfrequenzen
DE701030C (de) Entladungsroehre mit gebuendelter Entladung
DE639571C (de) Elektronenroehre mit einer Gluehkathode und fuenf oder mehr weiteren Elektroden
DE1127497B (de) Elektronenstrahlroehre mit Geschwindigkeitsmodulation zur Verstaerkung sehr kurzer elektrischer Wellen
DE672510C (de) Magnetronroehre mit Kathode, mehreren dazu achsparallelen Anodensegmenten und Hilfselektroden
DE836959C (de) Gleichrichteranordnung zur Erzeugung einer hohen Gleichspannung bei relativ kleiner Stromstaerke, insbesondere fuer Fernsehzwecke
AT150762B (de) Elektronenröhre mit Sekundäremission.
AT237695B (de) Farbfernseh-Bildröhre und eine solche Röhre enthaltende Einrichtung
AT159655B (de) Anordnung mit einer Elektronenröhre.
DE750156C (de) Entladungsroehre