CH194931A - Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen. - Google Patents
Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen.Info
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Description
Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnanlagen. Die Erfindung bezieht sich auf solche elektrische Stellwerke für bei welchen Weichen und Signale mittels Relais gesteuert werden, welche Relais unter dem Einfluss von an einer Überwachungs stelle angeordneten Steuermitteln stehen und Teile eines, in :
die Steuerstromkreise zwischen Ader Überwachungsstelle und den Weichen bezw. Signalen eingeschalteten Re laisstellwerkes sind, welches Relaisstellwerk sowohl von der Überwachungsstelle als von den Weichen und den Signalen örtlich ge trennt ist.
Die vorliegende Erfindung be trifft die Ausbildung .des Stellwerkes in be- zug auf die Anordnung der Einrichtungen zum Bewirken der Zugwegverriegelung und Zugwegentriegelung bei Stellwerken der ge nanntem Art.
Der Erfindungsgegenstand ist nach- stehend anhand der beigefügten Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher be- schrieben., Fig. 1 stellt Zugwege,und Signalanord- n ungen auf einem Bahnhof dar, und Fi,g. 2 zeigt die Steuer- und Über- waehungsstromkrei,
se für eine Weiche; Fig. 3 zeigt die Stromkreise für ein Zug wegrelais und ein Signalrelais, Fig. 4 :
die Stromkreise für ein Zugweg- verriegelungsrelais, und Fig. 5 die .Stromkreise für ein Hilfs relais, welches =Überwachendes in Fig. 6 ,dargestellten Stromkreises für Zugwegent- riegelungsrelais dienen soll.
Die in den Fig. 2 bis 6 bei den verschie denen Kontaktwinkeln ersichtlichen Zeichen deuten schematisch an, :durch welche Mittel (Relais, Motor) die betreffenden Kontakte betätigt werden.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind am Bahn hof zwei Geleise<I>A, B</I> angeordnet, über welche zwei Zugwege, ,der eine über das::Gleis A, :der andere über das Gleis .8, durch entsprechende Umstellung der Weichen C und<B>D</B> gelegt werden können, Das Hauptgleis A ist mit zwei zu den verschiedenen Zugwegen ge hörenden Signalen AS, RS versehen, mittels welcher .der von rechts auf dem Bahnhof an kommende Verkehr gerebelt werden kann. Das Hauptgleis A ist in eine Anzahl von isolierten Gleisabschnitten F,<I>G, H, J</I> auf geteilt.
Fig. 2 zeigt .die Steuer- und Über wachungsstromkreise für die Weiche C. Das Umstellen der Weiche erfolgt in an sich be kannter Weise mittels eines, mit zwei ver schiedenen Magnetwicklungen <I>CAM</I> und <I>CBM</I> versehenen elektrischen Motors<I>CM,</I> dessen Stromkreise mittels Druckknöpfen CAK, CBK durch Vermittlung von zwei Relais<I>AM</I> und<I>BM</I> .gesteuert werden.
Die Zeichnung zeigt nur die durch die Druck knöpfe betätigten Kontakte CAKl, CAK2, <B>...</B> bezw. CB.Kl, CBK", . . . wobei die ZelchenCAK bezw. CBK sich auf die verschiedenen Druckknöpfe beziehen, während die dabei stehenden Indexziffern sich auf die ver schiedenen Kontakte an den Druckknöpfen beziehen. An Stelle von Druckknöpfen könn ten einfache Umschalter vorhanden sein.
Zur Bezeichnung der verschiedenen Relaiskon takte wird eine ähnliche Bezeichnungsweise benutzt, wie es eben bezüglich der Kontakte der Druckknöpfe angegeben wurde, so da.ss beispielsweise A1111 den Kontakt 1 am Re lais AM bezeichnet. Die Druckknöpfe bezw. Umschalter sind an einer besonderen Über wachungsstelle M auf dem Bahnhof oder im Bahnhofsgebäude angeordnet und an einer dort angebrachten Überwachungstafel mon tiert.
Die Relais<I>AM,</I> BM und die durch die Weiche in bekannter Weise gesteuerten Re lais CAR und CBR, sowie die in den Fig. 3 bis 6 gezeigten Relais sind an einer sowohl von der Überwachungsstelle als von den verschiedenen, auf dem Bahnhof befind lichen Weichen und Signalen örtlich ge trennten Stelle angebracht und sind dort zu einer Apparatgruppe S zusammengefasst, die dem Stellwerk bei gewöhnlichen Stellwerks anlagen entspricht, aber kein Bedienungs personal verlangt,
weil alle Steuerungsmass nahmen mit Hilfe der an der Überwachungs- stelle befindlichen Druckknöpfe bezw. Um schalter ausgeführt werden. Sämtliche der zum Stellwerk S gehörenden Teile befinden sich zwischen den beiden strichpunktierten Linien L1 und L= in Fig. 2 und sind also zwischen der Überwachungsstelle<B>31</B> einer -seits und der an der Weiche befindlichen Weichenantriebsvorrichtung B anderseits in die Steuerstromkreise eingeschaltet. Im übri gen dürfte die Beschaffenheit der Anord nung aus der folgenden Beschreibung des Schaltungsverlaufes hervorgehen.
In dem in Fig. 2 dargestellten Fall ist angenommen, dass die Weiche C zur Ein fahrt auf,das Gleis A gestellt ist. In diesem Fall ist das zur Weiche C gehörende Über wachungsrelais<I>CAR</I> erregt, indem dasselbe über die Strombahn 1 Strom erhält.
Diese Strombahn enthält auch das Überwachungs relais CBR, aber wegen der Anordnung von Gleichrichtern<I>AL, BL</I> wird nur das Über wachungsrelais<I>CAR</I> bei der vorhandenen Stromrichtung im Stromkreis 1 wirksam. Wenn die Weiche C zum Einfahren auf das Gleis B umgelegt werden soll, wird der Druckknopf CBK betätigt.
Dabei wird, der Überwachungsstromkreis l am Kontakt CBIi, unterbrochen. Das Überwachungsrelais; <I>CAR</I> wird .stromlos und schliesst einen Kontakt <I>CARL,</I> wobei ein Stromkreis 2 durch das Relais BM über den jetzt geschlossenen Kon takt CBK2 am Druckknopf CBK geschlos sen wird. Der genannte Stromkreis enthält auch einen jetzt geschlossenen Kontakt <I>T f A,</I> an einem Zug wegverriegelungsrelais <I>T f A</I> (Fix. 4).
Beim Betätigen des Kontaktes CBK wurde auch ein Kontakt CBK1 im Strom kreis des Relais AM unterbrochen, so dass das letztgenannte Relais unter keinen Um ständen gleichzeitig mit dem Relais <I>BM</I> er regt sein kann. Sobald das Relais<I>BM</I> seinen Anker anzieht, wird ein Kontakt B1111 ge schlossen, wodurch das Relais sich über den genannten Kontakt und einen Kontakt CAK1 am zweiten Druckknopf in einen Halte stromkreis einschaltet.
Infolgedessen bleibt .das Relais<I>BM</I> stromführend, auch nachdem der Druckknopf CBK freigegeben worden ist. Das Relais <I>BM</I> schliesst mittels des Kon taktes BilL gleichzeitig einen Stromkreis 3 durch den Motor CM und dessen Magnet wicklung<I>CBM,</I> wobei die Weiche in be kannter Weise in ihre andere Lage umgelegt wird.
Sobald die Weiche die neue Lage ein nimmt., wird der Überwachungsstromkreis 1 über Kontakte VK, die durch die Weiche ge steuert sind, umgeschaltet, so dass die Strom richtung :durch die Überwachungsrelais um gekehrt wird. Infolgedessen wird nun das Relais CBR erregt, während Relais<I>CAR</I> un wirksam bleibt. Das Relais CBR öffnet sei nen Kontakt CBR, im Stromkreis 2, wobei das Relais <I>BM</I> aberregt wird.
Der Motor stromkreis 3 ist schon vorher an einem vom Motor gesteuerten Kontakt MK, unterbro chen worden.
Wenn -der Zugweg A wieder hergestellt werden soll, wird :die Weiche C wieder :durch Betätigung des Druckknopfes CAK in ihre urspriingliche Lage umgelegt. Die sich bei dieser Umlegung abspielenden Schaltvorgänge sind vollständig analog den eben beschriebe nen. Unter der Voraussetzung, :dass auch die Weiche<I>D</I> sich in der, dem Zugweg<I>A</I> entsprechenden Lage befindet, wird dabei der Stromkreis 4 durch das Zugwegrelais T <I>A</I> geschlossen.
Dieser Stromkreis wird teils durch Kontakte CAR_ und DAR2 an den zu den Weichen C und D gehörenden Über wachungsrelais für den Zugweg A und teils durch Kontakte<I>FR,, GR,, HR,</I> :an den, den verschiedenen Gleisabschnitten F, G und H zugeordneten Gleisabschnittrelais überwacht, welche letzteren stromführend :sind, so lange kein Zug sich auf .dem zugehörigen Gleisab schnitt befindet.
Der Stromkreis 4 enthält auch einen Kontakt<I>T f A,</I> am Zugwegver- riegelungsrelais <I>T f A</I> (Fig. 4), welches bei unverriegeltem Zugweg A über einen Strom kreis 5 erregt ist, :der einen Kontakt KAK, an einem an der Überwachungsstelle -1V (Fig. 2) befindlichen Druckknopf enthält. Wenn das Relais<I>TA</I> seinen Anker anzieht, schliesst es einen Kontakt<I>TA,</I> und bereitet dadurch einen über den Kontakt<I>T f</I> A;, am Zugwegverriegelungsrelais verlaufenden Haltestromkreis für sich selbst vor.
Das Re lais<I>TA</I> öffnet ausserdem einen Kontakt TA2 in einem Nebenschluss zum Kontakt KAK, und ermöglicht :dadurch das Unterbrechen des Stromkreises 5 (Fig. 4) mittels des Druckknopfes KAK. Hierdurch wird Sichlar- beit gewonnen :
dafür, dass das Zugwegver- riegelungarelais <I>T f A</I> nicht stromlos gemacht werden kann und also nicht das Umstellen des Signals AS (Fig. 1) auf "Fahrt" ver anlassen kann, ehe .das Zugwegrelais <I>T A</I> seinen Anker angezogen hat, welches wieder um nur erfolgen kann, wenn :der Zugweg A frei ist.
Das Signal<I>AS</I> kann jetzt auf "Fahrt" gestellt werden, was durch Betätigung des Druckknopfes KAK bewirkt wird. Dabei wird der Kontakt KAK, im Stromkreis 5 geöffnet, und,das. Relais<I>T f A</I> wird stromlos. Gleichzeitig werden ein Kontakt gAK2 (Fig. 3) am selbem Druckknopf und ein Kon takt<I>T f A4</I> am Relais <I>T f A</I> geschlossen, welch letztgenannter Kontakt in einer Strombahn -6 für das Signalrelais SA ent halten ist.
Die letztgenannte Strombahn ent hält auch einen bei unbesetztem Zugweg A geschlossenen Kontakt TuA, am Zugwegent- riegelurigsrelais TuA (Fig. 6) und ist im übrigen über die Kontakte<I>CAR,</I> DARB, <I>FR,,</I> GR, und HR, im Stromkreis des Zug wegrelais geführt.
Folglich wird nun der Stromkreis 6 :des Signalrelais SA geschlos sen, wobei :das Relais SA sich in einen Haltestromkreis einschaltet, oder über seinen Kontakt SA, und einen Kontakt SAK, an einem ebenfalls an der Überwachungsstelle befindlichen Druckknopf SAK verläuft, mit tels welches letztgenannten Druckknopfes -das Signal im Bedarfsfalle auf "Halt" gestellt werden kann.
Durch Aberregung des Zug- wegverriegelungsrelai.s <I>T f A</I> wird :der Zug weg<I>A</I> verriegelt, indem das Relais<I>T f A</I> den Kontakt<I>T f A,</I> (Fig. 2) in dem gemein samen Teil der Stromkreise für die Relais <I>AM</I> und<I>BM</I> unterbricht und also jede Um legung der Weiche C verhindert. In entspre chender Weise wird natürlich auch die Weiche D verriegelt.
Als das Verriegelungs- relais <I>T f A</I> stromlos wurde, wurde auch ein Kontakt<I>T f</I> A3 im Haltestromkreis des Zug- wegrel.aiss <I>TA</I> geschlossen. Das letztgenannte Relais bleibt folglich jetzt trotz dem Öffnen des Kontaktes <I>T f A,</I> stromführend,
bis die Zugwegverriegelung durch Erregen !des Re lais<I>T f A</I> aufgehoben wird. Indem das Ver- riegelungsrelais <I>T f A</I> seinen eigenen Strom kreis am Kontakt<I>T f</I> A@ unterbrach, wurde .das genannte Relais in Abhängigkeit eines Stromkreises 7 gebracht, welch letzterer einen;
zur Zeit unterbrochenen Kontakt SA, am S bgnalrelaü._ und. einen ebenfalls zur Zeit unterbrochenen Kontakt TuA. am Zugweg- entriegelungsrelais TuA (F'ig. ,6) enthält.
Nachdem die Zugwegverriegelung somit bewerkstelligt und das Signal auf "Fahrt" gestellt worden ist, kann in den Zugweg A eingefahren werden.
Wenn der Zug auf .den Bahnhof :einfährt, werden, wie noch erläu- tert wird, zuerst das Relais TuRA und dann das Relais. TuA zum Umstellen des Signals AS auf "Halt" und zur Aufhebung der Zugwegverräegelungerregt. Die Stromkreise für die letztgenannten Relais sind schon durch Schliessung :
der Kontakte <I>T</I> f A6, TA;, und<B>TA,</B> vorbereitet worden. Wenn der Zug über die Gleisabschnitte F und G fährt, wer den auch die Kontakte FR, und GR= an den zugehörigen Gleisabschnittrelais in dem Stromkreis für das Hilfsrelais TuRA ge schlossen, welcher Stromkreis also jetzt ge schlossen wird.
Das Hilfsrelais zieht seinen Anker an und schaltet sich über einen Kon takt TuRA, in e nen von den Gleisrelais un abhängigen Haltestromkreis ein.
Gleichzeitig wird ein Kontakt TuRAz im Stromkreis des Zugwegentriegelungsrelais TuA geschlossen. Da letztgenannteRelaiskannjcdochnochnicht seinen Anker anziehen, weil der Stromkreis desselben am Kontakt FR, unterbrochen ist. Erst nachdem der Zug den Gleisabschnitt F verlassen hat,
und das zugehörige Gleisrelais wieder seinen Anker anzieht, wird der Kon takt FR, ,geschlossen, wobei das Zugwegent- riegelungarelais TuA .Strom erhält und sei nen Anker anzieht. Das letztgenannte Relais schliesst jetzt einen Kontakt TuA2 und he- reitet dadurch den Stromkreis 7 für das Zug- wegverriegelungsrelais <I>T f A</I> vor.
Das Ent- riegelungs:relais TuA unterbricht aber gleich zeitig am Kontakt TuA, den Stromkreis 6 für das .Signalrelais SA, welches also aber regt wird und das Einstellen des Signals auf "Halt" veranlasst.
Sobald das Relais S,4 seinen Anker loslässt und seinen Kontakt SA;
schliesst, wird der Stromkreis 7 für das Verriegelungsrelais Tf _4 geschlossen, wel ches Relais jetzt seinen Anker anzieht und am Kontakt Tf A3 den Ilaltmtromkreis für -das Zugwegrelais <I>TA</I> unterbricht.
Gleich zeitig wird die Verriegelung :der Weiche C durch Schliessen des Kontaktes <I>T f A,</I> (Fig. 2) aufgehoben. Als das Zugwegverriegelungs- relams <I>T f A</I> seinen Anker anzog, wurde es wieder durch Schliessen des Kontaktes <I>T f A,</I> in Abhängigkeit vom Stromkreis 5 gebracht.
Inzwischen ist das Relais TnRA (F'ig. 5) durch Unterbrechung des Kontaktes <I>T f As</I> abcrreggt worden. Dabei wurde auch der Stromkreis für das Entriegelungsrelais <B>T mA</B> am Kontakt TuRAz unterbrochen.
Das Ent- riegelungsrelais wirkt aber mit Verzögerung und hält deshalb seinen Anker genügend lange fest, um das Umstellen des Signals in die Stellung "Halt" und das Aufheben der Zugwegverriegelung :
durch Erregung des Relais <I>T f A</I> sicherzustellen. .Solange der Zug sich auf dem Bahnhof befindet, sind die zu den Gleisabschnitten <I>G,</I> II gehörenden Gleis- relass stromlos und die entsprechenden Kon takte in :den Stromkreisen 4 und 6 unter brochen.
Eine Betätigung des Kontaktes KAK zwecks Umstellung des Signals wird folglich keinen Einfluss auf die Relais <I>TA</I> und SA haben, solange der Zug auf dem Bahnhof steht.
Wenn der Zug den Bahnhof vaslässt, werden damit sämtliche Stromkreise in den ursprünglichen Zustand zurückge- stellt, und :die Weichen können zur Herstel- lung eines neuen Zugweges umgelegt wer den.
Bei dem oben beschriebenen Stellwerk erfolgt :die Zugwegentriegelung selbsttätig durch Einwirkung des Zuges selbst. Nach dem .die Zugwegverriegelung durch Betä.ti- gung,des Druckknopfes KAK bewerkstelligt worden ist, kann jedoch die 7,ugwegverriege- lung auch durch Massnahmen des Über wachungspersonals aufgehoben werden.
Zu diesem Zweck ist ein Druckknopf<I>NT</I> (Fi,g. 4) in. Neben;schluss zum Kontakt TuA2 geschaltet, mittels welches Druckknopfes der Stromkreis 7 geschlossen werden kann, wobei das Verriegelungs.relais. <I>T f A</I> seinen Banker anzieht und die Aberregung der Re lais<I>TA</I> und SA veranla3t.
Das wechselweise Umschalten des Zug- wegverriegelungsreIais <I>T f A</I> in Abhängigkeit der Stromkreise 5 und 7 kann auch durch Anwendung eines Zweiwegumschalters an Stelle des Druckknopfes KAK bewirkt wer den, welcher Umschalter zwei Lagen besitzt, die der Zugwegentriegelung und der Zug- wegverriegelungentsprechen. Durch Umstel lung des,
genannten Umschalters; in die eine oder andere Lage können die genannten Stromkreise wahlweise an die Batterie an geschlossen -werden, so dass der eine ausge schaltet ist, wenn der aa.dere eingeschaltet ist, und umgekehrt.
Dabei ist eine besondere Taste<I>NT</I> nicht mehr erforderlich und kann in Fortfall kommen;, während !die übrigen Kontakte in ähnlicher Weise wie vorher in den betreffenden Stromkreisen angeordnet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrisches Stellwerk für Eisenbahnan lagen, bei welchen Weichen und Signale mit tels Relais .gesteuert -werden, welche Relais unter dem Einfluss von an einer Über angeordneten Steuermitteln stehen und Teile eines in die Steuerstrom kreise zwischen der Überwachungsstelle und den Weichen bezw. Signalen eingeschalteten Relaisstellwerkes.sind, welches Relaisstell werk sowohl von,der Überwachungsstelle, als von den Weichen und den Signalen örtlich getrennt ist, .dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerstromkreise (2, 3) für die in einen Zugweg eingehenden Weichen bezw. Signale durch Kontakte an einem a)m Relaisstell werk (S)angebrachten Zugweh erriegelungs- relais (TJA) überwacht sind, dessen E.r- reg@zngszustand von der (111) aus mittels eines an dieser Stelle ange brachten Steuerorganes. (KAK)beim Vorlie gen bestimmter Betriebszustände im Stell werk beeinflusst werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stellwerk nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass.der Stromkreis (5) des Verriegelungsrelais <I>(T f A)</I> durch ein am Relaisstellwerk (S) angebrachtes, bei Vorliegen des Ferügzustandes. des Zugweges erregtes Zugwegrelaas <I>(TA)</I> ,derart beeinflusst wind,@dass das Ver- riegelungsrelais <I>(T f A)</I> nicht aberregt werden kann, so lange das Zugwegrelais stromlos ist. 2,. .Stellwerk nach Unteranspruch 1, da ,durch @gekennzeichnet, dass das Zugweg- relaisi <I>(TA)</I> sobald es erregt wird,sich über einen durch das Zugwegverriege- lungsrela.is MA) <I>A)</I> überwachten Kontakt <B><I>(TU,)</I></B> in einen Haltestromkreis. ein- schaltet, derart, dass es auch nach be- werkstelligter Verriegelung erregt bleibt. 3.Stellwerk nach Unteranspruch 2., da- durch gekennzeichnet, dass, ein zum Zug weg gehörendes ,Signal (AS) durch Ver- mittlung eines am Relaisstellwerk (S) angeordneten. Signalrelais (SA) betätigt wird., .dessen ,Stromkreis durch das, Zug wegverriegelungsrelais<B><I>(T f</I></B><I> A)</I> derart überwaoht .ist, dass das Signal nicht auf Fahrt gestellt werden. kann, ehe das Ver- riegelungsrelais sich in demjenigen Be- triebszustand befindet, in, welchem es die Zugwegverriegelung bewirkt. 4.Stellwerk nach Unteranspruch 3" da- duroh gekennzeichnet, dass sich Idas Sij- gnalrelais (SA) nach dem Erregtwerden in einen Haltestromkreis einschaltet, der durch amen Schalter (SAK) über wacht ist, und dass-,das Signalrelais (SA) beim Öffnen dieses Schalters, aberregt wird, so dass es. die Einstellung des Si- gnals auf "Halt" herbeiführt. 5. Stellwerk nach Unteranspruch;4, da durch. gekennzeichnet, dass der Strom- EMI0006.0001 kreis <SEP> (6), <SEP> über <SEP> welchen <SEP> das <SEP> Signalrela3s <tb> (SA) <SEP> zwecks, <SEP> Einstellung <SEP> -des, <SEP> Signals <tb> auf <SEP> "Fahrt" <SEP> erregt <SEP> wird, <SEP> auch <SEP> über <SEP> Kon takte <SEP> an <SEP> dem <SEP> ,den <SEP> Stromkreis <SEP> des <tb> Verriegelungsrelais <SEP> <B><I>(T <SEP> f</I></B><I> <SEP> A)</I> <SEP> steuernden <tb> Steuerorgan <SEP> <I>(KAK)</I> <SEP> geführt <SEP> ist, <SEP> @derart, <tb> ,dass <SEP> das <SEP> Signalrelaäs <SEP> (SA) <SEP> nicht <SEP> erregt <tb> werden <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> nicht <SEP> -das, <SEP> genannte <tb> Steuerorgan <SEP> <I>(k <SEP> AK)</I> <SEP> zur <SEP> Bewirkung <SEP> der <tb> Zugwegverriegelung <SEP> betätigt <SEP> worden, <SEP> ist. <tb> 6. <SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch. <SEP> 5, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Strom kreiszweig <SEP> (7) <SEP> des <SEP> Verriegelungsrelais <tb> <I>(T <SEP> f <SEP> A)</I> <SEP> durch <SEP> ein <SEP> Zugwegentriegelungs relais <SEP> <I>(TuA)</I> <SEP> überwaoht <SEP> ist, <SEP> dessen <tb> ,Stromkreis <SEP> seinerseits <SEP> durch <SEP> Gleisrelais <tb> <I>(FR, <SEP> GR)</I> <SEP> überwacht <SEP> ist <SEP> ,derart, <SEP> ,dass <SEP> die <tb> Zugwegverriegelung <SEP> selbsttätig <SEP> aufge hoben <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> der <SEP> Zug <SEP> in <SEP> ,den <SEP> Zug weg <SEP> einfährt. <tb> 7.<SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 6, <SEP> .da durch <SEP> .gekennzeichnet, <SEP> dass, <SEP> der <SEP> Strom kreis <SEP> der <SEP> Zugwegentriegelungsrelais <tb> <I>(TuA)</I> <SEP> ,durch <SEP> das <SEP> Zugwegrelams <SEP> <I>(TA)</I> <tb> überwacht <SEP> äst, <SEP> derart, <SEP> dass,derselbe <SEP> beim <tb> Aberregen <SEP> des <SEP> Zugwegrelais <SEP> unterbro chen <SEP> wird. <tb> 8.<SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 7, <SEP> da ,durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass, <SEP> das <SEP> Verriege lungsreiais <SEP> (TJA) <SEP> wechselweise <SEP> über <tb> mindestens <SEP> eine <SEP> Gruppe <SEP> von <SEP> zwei <SEP> Stram kreiszweägen <SEP> (5, <SEP> 7) <SEP> beeinflusst <SEP> werden <tb> kann, <SEP> und <SEP> dass <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Bteinflussung <tb> des <SEP> Relais <SEP> über <SEP> den <SEP> einen <SEP> Stromkreis zweig <SEP> die <SEP> Herbeiführung <SEP> der <SEP> Zugweg - <SEP> verriegelung <SEP> und <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Beeänflus,- EMI0006.0002 sang <SEP> über <SEP> einen <SEP> andern <SEP> .Stramkreiszweig <tb> die <SEP> Herbeiführung <SEP> der <SEP> Zugwegentriege lung <SEP> veraulaüt <SEP> wird. <tb> 9.<SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 8, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> das <SEP> Verriege lungsrelais <SEP> <I>(T <SEP> f <SEP> A)</I> <SEP> seine <SEP> eigenen <SEP> Strom kreiszweige <SEP> derart <SEP> überwacht, <SEP> dass <SEP> es, <tb> wenn <SEP> eis <SEP> über <SEP> den <SEP> einen <SEP> Stromkreiszweig <tb> (5) <SEP> aberregt <SEP> wird, <SEP> sich <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <tb> von <SEP> dem <SEP> andern <SEP> ,Stromkreiszweige <SEP> (7) <tb> umschaltet, <SEP> und <SEP> umgekehrt. <tb> 10. <SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 9, <SEP> da -durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> -dass. <SEP> der <SEP> Umschal ter <SEP> <I>(KAK),</I> <SEP> in <SEP> ;dessen <SEP> einer <SEP> Schaltstel lung <SEP> das, <SEP> Verriegelungsrelais <SEP> <I>(T <SEP> f <SEP> A)</I> <SEP> zur <tb> Herbeiführung <SEP> der <SEP> Zugwegverriegelung <tb> aberregt <SEP> ist, <SEP> auch <SEP> denjenigen <SEP> Stromkreis zweig <SEP> (7) <SEP> überwacht, <SEP> über <SEP> welchen <SEP> das <tb> Verriegelungsrelais <SEP> zur <SEP> Herbeiführang <tb> .der <SEP> Zugwegentriegelung <SEP> erregt <SEP> werden <tb> kann, <SEP> so <SEP> dass, <SEP> derselbe <SEP> Umschalter <SEP> ab wechselnd <SEP> die <SEP> Verriegelung <SEP> und <SEP> die <SEP> E,nt rieagelung <SEP> herbeiführen <SEP> kann. <tb> <B>11.</B> <SEP> Stellwerk <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 9, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass,das <SEP> Verriege lungsrelais <SEP> <I>(T <SEP> f <SEP> A)</I> <SEP> im <SEP> Ruhezustan <SEP> d <SEP> des <tb> Stellwerkes.<SEP> über <SEP> einen <SEP> Haltestromkreis zweig <SEP> (5) <SEP> erregt <SEP> ist, <SEP> und <SEP> @dass <SEP> es <SEP> beim <tb> Betätigen <SEP> des, <SEP> zugehörigen <SEP> Umschalters <tb> <I>(KAK)</I> <SEP> stromlos <SEP> gemacht <SEP> wird, <SEP> wobei <tb> .es <SEP> in <SEP> Abhängigkeit <SEP> desjenigen <SEP> Strom kreiszweiges- <SEP> (7) <SEP> bleibt, <SEP> über <SEP> welchen <SEP> es <tb> zur <SEP> Herbeiführung <SEP> der <SEP> Zugwegentriege lung <SEP> erregt <SEP> werden <SEP> kann.
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