CH194934A - Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen. - Google Patents
Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen.Info
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Description
Federnde .Schienenbefestigung auf Holzschwellen. Das Hauptpatent behandelt eine federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen, bei welcher in vorgebohrte Löcher der Schwelle Nägel eingetrieben werden, die aus aufein- andergelegten Stahlfederbä.ndern bestehen. Da. die im Hauptpatent dargestellten Nägel einen langen gekrümmten Kopfteil besitzen.
der beim Einschlagen am Schienenkopf vor beigehen muss, so muss der Nagelschaft im Alpstand vom Schienenfuss in die Sch;velle eingeschlagen werden. Die bisher allgemein gebr;iuchlichen Unterlagsplatten sind da:ner für diese Befestigung nicht verwendbar, weil sich rlie Loeh.ung; in den Platten für die Durchführung der Befestigungsmittel un- niitt.elbar neben dem Schienenfuss befindet.
Meistens sind auch die Platten zu kurz, um die Löcher überhaupt genügend weit vom Schienenfuss abrücken zu können.. Auch für diadirekte Befestigung der Schienen auf Hartholzschwellen sind die im Hauptpatent dargestellten Schienenbefestibgoungen nicht zu verwenden, weil hierbei :
die Befestigungsmit- tel ebenfalls unmittelbar neben .dem -Schie- nenfuss in die Schwelle eingeschlagen werden müssen, damit die Schiene eine Abstützung an dem Nagelschaft hat.
Bei ,der Schienenbefestigung nach der vorliegenden Erfindung können die Befesti gungsmittel unmittelbar neben dem Schie- nenfussi in die ;Schwell-e geschlagen werden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch er reicht, dass das Bedestigungsmittel mit sei- nem oberhalb -der Schwelle liegenden ge krümmten Teil den .Schienenfuss im Bogen übergreift und bis in den senkrechten Projektionsbereich des Schienenkopfes reicht.
Diese Voraussetzungen sind :deshalb von aus schlaggebender Bedeutung, weil der An griffspunkt der Schiene am Nagelkopf mög lichst weit vom Nagelschaft entfernt sein muss, da sonst der Federnagel, ebenso wieder gewöhnliche Schienennagel, mit der Zeit durch die Schiene aus der Schwelle heraus gezogen werden würde.
Durch .die bis in den senkrechten Projektionsbereich des Schienen- kopfes, ;gegebenenfalls .sogar bis zum Schie nensteg, reichende Kopflänge wird erreicht, dass- der Kopf auch. bei der neuen .Schienen- befestigun:g genügend lang ist, um die erfor- derlicheElastizität beizubehalten.
Das Ein schlagen des Federnagels unmittelbar neben dem Schienenfuss ist wegen des weitaus ladenden Schienenkopfes mit Schwierigkei ten verbunden. Der Nagelschaft wird daher vorteilhafterweise mit parallel zur Schiene gerichtetem Nagelkopf in die Schwelle ge schlagen, und zwar so weit, bis sich der Nagelkopf unterhalb des:
Schienenkopfes be fandet, alsdann kann der Nagel um 90 nach der Schiene gedreht werden, so dassdann sein Kopf senkrecht zu dieser steht. Jetzt kann der Nagel bis auf den Schienenfuss in .die Schwelle eingeschlagen werden. Um ein Drehen desi Nagelschaftes in der Schwellen- bohrung zu ermöglichen, können die Feder bänder in ihrem untern Teil einen solchen Querschnitt haben. dass sie zusammen .einen Kreis bilden.
Da die Länge des Nagelkopfes bei dieser neuen Schienenbefestigung durch die Breite des Schienenfusses begrenzt ist, so erfährt. der Nagelkopf eine gewisse Ver kürzung gegen seine Normalausbildung, wenn der Schienenfuss nicht aussergewöhn lich breit ist. Es liegt daher die Gefahr nahe, dass der Nagelkopf wegen seiner Ver kürzung nicht mehr die erforderliche Elasti zität aufweist. Um .dieser Gefahr vorzubeu gen. ist es vorteilhaft, nicht sämtliche Stahl federbänder, aus denen der Federnagel be steht, bis zum Schienensteg durchzuführen.
Besteht zum Beispiel der Nagel aus zwei Federbändern - was meistens der Fall ist so wird das eine Band zweckmässig bis zum Schienensteg durchgeführt und das andere bleibt gerade nach oben gerichtet und ist vorteilhaft an seinem Ende zu seiner Scho nung mit einem Kopf versehen, unter :den auch der Nagelauszieher .greifen kann.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei- spiel :des Erfindungsgegenstandes (ohne Un- terlagsplatten) in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 .im Grundriss. Die Ausführung kann ohne oder mit Unterlegplatte erfolgen.
1 sind :die :das Befestigungsmittel. bilden den Näged aus. Stahlfederbändern und 2 ist die Schiene.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besitzt der im Querschnitt oben rechteckige Schaftdes aus zwei aufeinandergelegten Stahlfederbändern 1 bestehenden Befestigungsmittels unten: bei 18 runden Querschnitt.
Die Stellung der Be- festigungsmittel beim Eintreiben in die Schwelle ist aus F'ig. 1 links ersichtlich. Sind die, Federn.ä@gel bildenden Befestigungs- mitteJ so weit in,die Schwelle eingetrieben, @dassi ihre Köpfe tiefer liegen als der Schie- nenkopf 19,
so werden. sie aus der Stellung Fig. 1 links in die Stellung Fig. 1 rechts ge dreht, was ohne weiteres möglich ist, da der in der Schwelle befindliche Schaftteil rund ist. Die Federnügel werden dann so weit ein geschlagen, bis sie nüühst dem Schienensteg auf denn. Schienenfuss < aufliegen. Wie ersicht lich, kann der :
Schaft der Federnägel hier bei am Schienenfuss anliegen, so dass es nicht nötig ist, die Schiene zu ihrer sicheren Lage rung in dis Schwelle einzulassen.
Diese vorgeschriebenen Nägel können aber auch auf ihrer ganzen Länge runden Querschnitt haben, wobei zweckmässig ihr Kopfende abgeflacht wird.
Nach der Zeichnung ist nur das Stahl band 2,0, das mit seinem obern, gekrümmten Teil den Schienenfuss im Bogen übergreift, bis zum Steg der Schiene \? geleitet, während das andere Band 21 entsprechend verkürzt und senkrecht nach oben gerichtet ist.
Diese Nagelform erleichtert das Einschlagen des Nagels. Das Ausziehen wird dadurch er- leichtert"dass man dem verkürzten und senk- ee, li oben gerichteten Band 21 einen r 'ht nar Kopf 22 gibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federnde Schienenbefestigung auf Holz schwellen nach Patentanspruch :des IHaupt- patentes, :dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mit seinem oberhalb der Schwelle liegenden gekrümmten Teil den Schienenfuss im Bogen übergreift und bis in den senkrechten Pro jektiousboreich. .des Schie- nenkopfes, reicht.UNTERANSPRüCHE: 1. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Pa.tent.anspruch, dadurch gekenn- zeich.net, da.ss das Befestigungsmittel mit .einem oberhalb der Schwelle liegenden gekrümmten Teil bis zum Schienensteg reicht. '_'. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass-der Schaft des Befestigungs mittels am Schienenfuss anliegt.@. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil des Schaftes des Befestigungsmittels eckigen und der untere Teil desselben runden Querschnitt besitzt. 1. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Unteranspruch 1, rlädurch gekennzeichnet, dass der Quer- schnitt des ganzen #'3cliaftes des Befesti gungsmittels. rund ist. 5.Federnde Schienenbefestigang nach. obi gem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil (2,0) des einen Stahlbandes (1) des Befestigungsmittels in dem. Projek- tionsbereicli des Schienenkopfes reicht, während ein Teil (21) eines andern Stahl bandes (1) gegenüber dem ersten Teil ver kürzt ist. 6.Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der verkürzte Teil (21) des einen Stahlbandes senkrecht nach oben gerichtet ist. 7. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Linteransprüeheii 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der senkrecht nach oben gerichtete Teil (21) des einen Stahlfederbandes mit. einem hopf (22) versehen ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE194934X | 1936-04-06 | ||
| CH173310T | 1937-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH194934A true CH194934A (de) | 1937-12-31 |
Family
ID=25719332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH194934D CH194934A (de) | 1936-04-06 | 1937-02-20 | Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH194934A (de) |
-
1937
- 1937-02-20 CH CH194934D patent/CH194934A/de unknown
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