CH194934A - Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen. - Google Patents

Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen.

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CH194934A
CH194934A CH194934DA CH194934A CH 194934 A CH194934 A CH 194934A CH 194934D A CH194934D A CH 194934DA CH 194934 A CH194934 A CH 194934A
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Max Rueping
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Max Rueping
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Description


  Federnde     .Schienenbefestigung    auf Holzschwellen.    Das     Hauptpatent        behandelt    eine federnde       Schienenbefestigung    auf Holzschwellen, bei       welcher    in vorgebohrte Löcher der Schwelle  Nägel eingetrieben werden, die aus     aufein-          andergelegten        Stahlfederbä.ndern    bestehen.  Da. die im Hauptpatent     dargestellten    Nägel  einen langen gekrümmten Kopfteil besitzen.

    der beim Einschlagen am     Schienenkopf    vor  beigehen muss, so muss der Nagelschaft im       Alpstand    vom Schienenfuss in die     Sch;velle     eingeschlagen werden. Die bisher allgemein       gebr;iuchlichen        Unterlagsplatten    sind     da:ner     für     diese    Befestigung nicht verwendbar, weil  sich     rlie        Loeh.ung;    in den Platten     für    die  Durchführung der Befestigungsmittel     un-          niitt.elbar    neben dem Schienenfuss befindet.

         Meistens    sind auch die     Platten    zu kurz, um  die Löcher überhaupt     genügend    weit vom  Schienenfuss abrücken zu können.. Auch für       diadirekte        Befestigung    der Schienen auf       Hartholzschwellen    sind die im Hauptpatent       dargestellten        Schienenbefestibgoungen    nicht zu       verwenden,    weil hierbei :

  die Befestigungsmit-         tel    ebenfalls unmittelbar neben     .dem        -Schie-          nenfuss        in    die Schwelle eingeschlagen     werden     müssen, damit die Schiene eine Abstützung  an dem     Nagelschaft    hat.  



  Bei ,der     Schienenbefestigung    nach     der     vorliegenden Erfindung können die Befesti  gungsmittel     unmittelbar    neben dem     Schie-          nenfussi    in die     ;Schwell-e    geschlagen werden.  Dies     wird    erfindungsgemäss dadurch er  reicht, dass das     Bedestigungsmittel    mit     sei-          nem    oberhalb -der Schwelle     liegenden    ge  krümmten Teil den .Schienenfuss im Bogen  übergreift und bis     in    den senkrechten       Projektionsbereich    des Schienenkopfes reicht.

    Diese     Voraussetzungen    sind :deshalb von aus  schlaggebender Bedeutung, weil der An  griffspunkt der Schiene am Nagelkopf mög  lichst weit vom Nagelschaft entfernt sein  muss, da sonst der     Federnagel,    ebenso wieder  gewöhnliche Schienennagel, mit der Zeit  durch die     Schiene    aus der Schwelle heraus  gezogen werden würde.

   Durch .die bis in den  senkrechten Projektionsbereich des Schienen-           kopfes,        ;gegebenenfalls    .sogar     bis        zum    Schie  nensteg, reichende Kopflänge wird     erreicht,          dass-    der Kopf auch.     bei    der neuen     .Schienen-          befestigun:g        genügend    lang ist, um     die        erfor-          derlicheElastizität    beizubehalten.

   Das Ein  schlagen des     Federnagels        unmittelbar    neben  dem     Schienenfuss        ist    wegen     des    weitaus  ladenden     Schienenkopfes    mit Schwierigkei  ten     verbunden.        Der    Nagelschaft wird daher       vorteilhafterweise    mit     parallel    zur Schiene       gerichtetem    Nagelkopf in die Schwelle ge  schlagen, und zwar so     weit,    bis sich der  Nagelkopf     unterhalb    des:

       Schienenkopfes    be  fandet, alsdann kann der Nagel um 90   nach  der     Schiene    gedreht werden, so     dassdann     sein Kopf senkrecht zu dieser steht. Jetzt  kann der Nagel     bis    auf den Schienenfuss in  .die     Schwelle        eingeschlagen    werden. Um ein  Drehen     desi    Nagelschaftes in der     Schwellen-          bohrung    zu     ermöglichen,    können die Feder  bänder in ihrem untern Teil einen solchen       Querschnitt        haben.    dass sie zusammen .einen  Kreis bilden.

   Da die     Länge    des Nagelkopfes  bei dieser neuen Schienenbefestigung durch  die Breite des     Schienenfusses    begrenzt ist,  so erfährt. der Nagelkopf eine     gewisse    Ver  kürzung gegen seine Normalausbildung,       wenn    der Schienenfuss nicht aussergewöhn  lich breit ist. Es liegt daher die Gefahr  nahe,     dass    der Nagelkopf wegen seiner Ver  kürzung nicht mehr die erforderliche Elasti  zität     aufweist.    Um     .dieser    Gefahr vorzubeu  gen.     ist    es     vorteilhaft,    nicht sämtliche Stahl  federbänder, aus denen der Federnagel be  steht, bis zum Schienensteg durchzuführen.

         Besteht    zum     Beispiel    der Nagel aus zwei       Federbändern    - was meistens der Fall     ist      so wird das eine Band     zweckmässig    bis     zum          Schienensteg        durchgeführt    und das andere  bleibt gerade nach oben gerichtet und     ist          vorteilhaft    an seinem Ende zu     seiner    Scho  nung mit einem Kopf versehen, unter :den  auch der     Nagelauszieher    .greifen kann.  



  Die     Zeichnung        zeigt    ein     Ausführungsbei-          spiel        :des        Erfindungsgegenstandes    (ohne     Un-          terlagsplatten)    in     Fig.    1 im     Querschnitt    und  in     Fig.    2 .im     Grundriss.    Die     Ausführung     kann ohne oder mit     Unterlegplatte    erfolgen.

      1 sind :die     :das    Befestigungsmittel. bilden  den     Näged    aus.     Stahlfederbändern    und 2     ist     die     Schiene.     



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, besitzt der im       Querschnitt    oben rechteckige     Schaftdes    aus  zwei aufeinandergelegten     Stahlfederbändern     1 bestehenden     Befestigungsmittels    unten: bei  18     runden    Querschnitt.

   Die Stellung der     Be-          festigungsmittel    beim     Eintreiben    in die  Schwelle ist aus     F'ig.    1     links        ersichtlich.          Sind    die,     Federn.ä@gel        bildenden        Befestigungs-          mitteJ    so weit     in,die    Schwelle     eingetrieben,          @dassi    ihre Köpfe tiefer liegen als der     Schie-          nenkopf    19,

   so     werden.    sie aus der Stellung       Fig.    1     links    in die Stellung     Fig.    1 rechts ge  dreht, was ohne     weiteres    möglich ist, da der  in der Schwelle     befindliche        Schaftteil    rund       ist.    Die     Federnügel    werden dann so weit ein  geschlagen, bis sie     nüühst    dem     Schienensteg     auf     denn.    Schienenfuss      < aufliegen.    Wie ersicht  lich, kann der     :

  Schaft    der Federnägel hier  bei am Schienenfuss anliegen, so dass es nicht  nötig ist, die Schiene zu ihrer sicheren Lage  rung in dis Schwelle einzulassen.  



  Diese     vorgeschriebenen    Nägel können  aber auch auf ihrer ganzen     Länge        runden     Querschnitt haben, wobei     zweckmässig    ihr  Kopfende abgeflacht wird.  



  Nach der Zeichnung ist nur das Stahl  band 2,0, das mit seinem obern, gekrümmten  Teil den Schienenfuss im Bogen übergreift,  bis zum Steg der Schiene     \?        geleitet,    während  das andere Band 21 entsprechend verkürzt  und senkrecht nach oben     gerichtet    ist.

   Diese  Nagelform     erleichtert    das     Einschlagen    des       Nagels.    Das Ausziehen wird dadurch     er-          leichtert"dass    man dem verkürzten und     senk-          ee,        li    oben     gerichteten    Band 21 einen  r     'ht        nar     Kopf 22 gibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnde Schienenbefestigung auf Holz schwellen nach Patentanspruch :des IHaupt- patentes, :dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel mit seinem oberhalb der Schwelle liegenden gekrümmten Teil den Schienenfuss im Bogen übergreift und bis in den senkrechten Pro jektiousboreich. .des Schie- nenkopfes, reicht.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Pa.tent.anspruch, dadurch gekenn- zeich.net, da.ss das Befestigungsmittel mit .einem oberhalb der Schwelle liegenden gekrümmten Teil bis zum Schienensteg reicht. '_'. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass-der Schaft des Befestigungs mittels am Schienenfuss anliegt.
    @. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der obere Teil des Schaftes des Befestigungsmittels eckigen und der untere Teil desselben runden Querschnitt besitzt. 1. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Unteranspruch 1, rlädurch gekennzeichnet, dass der Quer- schnitt des ganzen #'3cliaftes des Befesti gungsmittels. rund ist. 5.
    Federnde Schienenbefestigang nach. obi gem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Teil (2,0) des einen Stahlbandes (1) des Befestigungsmittels in dem. Projek- tionsbereicli des Schienenkopfes reicht, während ein Teil (21) eines andern Stahl bandes (1) gegenüber dem ersten Teil ver kürzt ist. 6.
    Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der verkürzte Teil (21) des einen Stahlbandes senkrecht nach oben gerichtet ist. 7. Federnde Schienenbefestigung nach obi gem Patentanspruch und Linteransprüeheii 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, da.ss der senkrecht nach oben gerichtete Teil (21) des einen Stahlfederbandes mit. einem hopf (22) versehen ist.
CH194934D 1936-04-06 1937-02-20 Federnde Schienenbefestigung auf Holzschwellen. CH194934A (de)

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