CH195014A - Dampfheizanlage für Kleinbetrieb. - Google Patents

Dampfheizanlage für Kleinbetrieb.

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CH195014A
CH195014A CH195014DA CH195014A CH 195014 A CH195014 A CH 195014A CH 195014D A CH195014D A CH 195014DA CH 195014 A CH195014 A CH 195014A
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CH
Switzerland
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heating system
steam heating
heating
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pipe
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Zeibig Ing Ernst
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Zeibig Ing Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/02Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant
    • B60H1/14Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant other than from cooling liquid of the plant
    • B60H1/18Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant other than from cooling liquid of the plant the air being heated from the plant exhaust gases
    • B60H1/20Heating, cooling or ventilating devices the heat being derived from the propulsion plant other than from cooling liquid of the plant the air being heated from the plant exhaust gases using an intermediate heat-transferring medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Dampfheizanlage für Kleinbetrieb.    Die Erfindung betrifft eine Dampfheiz  anlage für Kleinbetrieb, insbesondere zur  Ausnützung der Abgase, von Feuerungen oder  Verbrennungskraftmaschinen, und besteht  darin, dass     ein    oder mehrere     an,der    tiefsten       Stelle    :der. Anlage     angeordnete    Verdampfer  mit :einem gemeinsam für die     Hin-    und     Rück-          leitang    des Wärmeträgers dienenden Dampf  rohr und den wärmeabgebenden Heizkörpern  ein geschlossenes,     entlüftetes    System     bilden.     



  Es     ist    zwar schon versucht worden,     Heiz-          anlagen,    unter     vermindertem        Druck    zu     betrei-          ben,    jedoch musste zur     Aufrechterhaltung    des       Vakuums    immer     :

  eine    ständig oder zumindest  periodisch     wirkende        Entlüftungsvorrichtung     vorgesehen     sein,        während    bei der     Anlage     gemäss der Erfindung keinerlei maschinelle  Einrichtungen zur     Entlüftung    notwendig  sind. Es ist auch bekannt, Dampfheizanlagen  als geschlossenes .System auszubilden, doch       handelt    es sich     hierbei    nicht um     Kleinanla-          gen,    die an     ihrer    tiefsten     Stelle        beheizt    wer  den.

   Gerade durch die vorerwähnten Unter  schiede ist :es     möglich,    mit     geringen    Mengen    des, Verdampfungsmittels zu arbeiten, und  namentlich auch Abgase zur Beheizung ver  wenden zu können, weil     ,die        Dampfentwick-          lung        schon    bei niederer Temperatur stattfin  det und demgemäss auch die Heizröhren, wie  zum Beispiel     einzelner    Wohnräume, von Ge  wächshäusern, Kraftfahrzeugen und dergl.,  auf     verhältnismässig    niederer Temperatur ge  halten werden können.  



  Ein weiterer Vorzug     dieses    Systems liegt  neben .den geringen Montagekosten vor allem  darin, dass eine 'besondere Kesselanlage in  Wegfall     kommen    kann und     ausserdem'    bei  dem :dichten     Verschluss        des,    ;ganzen Systems  gegen die Atmosphäre Kesselsteinbildung  ausgeschlossen ist, da immer nur -die einge  schlossene,     dauernd        gleichbleibende    Flüssig  keitsmenge zur Verdampfung bezw. Konden  sation gebracht wird.

   Es, ist also möglich,  als     Wärmequelle    entweder die Roststelle oder  die Abgase :einer     bestehenden,    sonstigen       Zwecken    dienenden     Feuerung        (Küchenherd,     Raumheizofen) oder die Abwärme eines     Ver-          brennungskraftmotars,    eine     elektrische    Hei-      zung oder dergl. zur Dampferzeugung heran  zuziehen, wobei ausserdem ganz kleine Ver  dampfungsgefässe von wenigen Litern Flüs  sigkeitsinhalt. auch für     grössere    derartige  Kleinanlagen genügen.     Gegenüber    der be  kannten.

   Einrohrwarmwasserheizungsanlage  hat das beschriebene     System    den Vorzug  eines wesentlich höheren Wirkungsgrades, da.  bei     Kondensation    des     Dampfeau    die ganze  Verdampfungswärme an die Wandung des  Heizkörpers abgegeben wird.  



  Zur Evakuierung  der Anlage, welche zur       Vermeidung    des die Zirkulation störenden  Luftsackes im dicht geschlossenen Rohr  system unerlässlich ist, wird zweckmässig an       einer    beliebigen,     vorteilhaft    an der höchst  gelegenen Stelle des Rohrsystemes eine kleine  verschliessbare Öffnung vorgesehen und die  Anlage so lange in Betrieb     gesetzt,        bis    nach  der     ausgeströmten    Luft auch Dampf aus die  ser Öffnung austritt.

   In diesem Moment wird       dann    die Öffnung     etwa    durch einen     Pfropfen     oder Hahn verschlossen oder dicht ver  schweisst. so dass die Anlage nunmehr als  dicht geschlossenes. evakuiertes Rohrsystem       betriebsfähig:    ist. Die notwendige     Flüssig-          keitsmenge    bestimmt sich aus dem Gesamt  volumen des Rohrsystemes und kann etwa,  derart bemessen werden, dass im kalten Zu  stande etwa. ein Druck von 0.10 ata in der  Anlage herrscht.  



  In weiterer Ausbildung der Erfinding  können: die Verdampfer vom übrigen System  auch leicht abnehmbar ausgebildet sein. um  die Verdampfer mit oder ohne Wärmequelle  leicht auswechseln zu können. Es können an  einem     System    mich mehrere Verdampfer mit  verschiedenen     Heizquellen,    zum Beispiel einer  von Abgasen beheizt, der andere mit einem  bliebigen Brenner oder elektrischen Heiz  widerstand als     Heizquelle        angeschlossen        sein.          -Wesentlich    ist immer nur. dass sich die Ver  dampfer an der tiefsten Stelle des Systems  befinden.

   Die angeschlossenen     Heizkörper     sind zweckmässig an ihrer     tiefsten    Stelle mit  dem     System    verbunden, damit das     Kondens-          wasser        stet    vollständig in den Verdampfer  zurückgeführt     -werden    kann.

      Werden als Heizmittel die Auspuffgase  eines     Fahrzeuges    mit     Verbrennungskraft-          maschine    verwendet, so     kann        man    auch die  Auspuffleitung so umleitbar machen. dass die  Abgase     entweder        filier    den Verdampfer ge  leitet oder     unmittelbar    ins Freie geführt  werden.  



  In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes  beispielsweise dargestellt. In Fig. 1 ist eine  Anlage mit     einem    einzigen     Verdampfer    in  Ansieht und teilweise im Schnitt gezeigt. Die  Fig. ? und 3 zeigen zwei aufeinander senk  recht stehende lotreche Schnitte durch einen  mit vier Einzelsystemen ausgestatteten     Trok-          kenschrank.    Fig. --1 zeigt im Schaubild     sche-          matiseh    eine Anlage zur Fahrzeugbeheizung.  Fig. 5 zeigt eine andere Form eines Heiz  körpers fier eine Fahrzeugheizanlage.  



  Der Verdampfer 1 (Fig. 1). welcher mit       Feuerrohren        \?        versehen    ist. ist     s    durch eine  Verschraubung 3 mit dem untern Ende des  Dampfrohres .1, verbunden. Vom Dampfrohr       i-    zweigen die als Heizkörper wirkenden Rohre.  5 ab.

   In den Rohren \3 des Verdampfers 1       Minnen    elektrische     Heizkörper    (nicht     gezeieli-          net)        eingelegt        werden    oder der Verdampfer  wird in ein(,     beliebige    Feuerung     eingesetzt.     so dass ihn die Abgase oder Abdämpfe     einer          beliebigen        Wärmequelle    umspülen     und    durch  streichen.  



  Der in den     Fig.    2 und 3 dargestellte       Trockenschrank    besitzt eine aus     vier        g@e-          schlossenen    Einzelsystemen     bestehende    Heiz  anlage. Mit 7 sind die vier     "in    der     tiefsten     Stelle .der     Anlage        liegenden        Verdampfer    be  zeichnet., von welchen jeder für sich durch  eine Rohrleitung 8 mit dem     Heizkörper     verbunden ist.

   Für die     vier    Verdampfer ist  eine gemeinsame     Feuerung    1.0     vorgesehen.     



  Die     Heizkörper    9 sind in Kammern 11       untergebracht.    Durch den     Ventilator    12 wird       Frischluft    angesaugt, die beim Streichen  über die Dampfheizflächen auf die     geforderte          Trockentemperatur    gebracht     wird    und im  Trockenraum     1,3    die Wärme abgibt.  



  In     Fig.        -1    ist eine von den Auspuffgasen  eines Kraftwagens beheizte Anlage zur Be-      heizung eines Kraftfahrzeuges dargestellt.  Mit 14 ist ,das Auspuffrohr     bezeichnet,    wel  ches sich in zwei Zweige 15 und 16     teilt.    In  die Gabelung des Rohres 14 ist     :eine    nicht  gezeichnete Klappe eingebaut, welche die       Auspuffgase    entweder in das Rohr 15 zur       Betätigung        ,der    Heizung oder über d     aas    Rohr  16     unmittelbar    ins Freie leitet.

   Der Ver  dampfer 17 ist mit einer vorschraubbaren       Entleerungsöffnung    18 versehen und     mittels     der Verschraubung 19 mit dem Dampfrohr  20     verbunden.    Das Dampfrohr     20    verzweigt  sich in mehrere     Arme,    :deren     Enden,        in.    Heiz  körper     2'1    münden, die an den     entsprechenden     Stellen des Fahrzeuges untergebracht sind.  Diese Heizkörper können beliebige Form  haben., zum Beispiel mit Rippen versehen sein.

    Wesentlich ist nur, dass sie an. ihrer tiefsten       Stelle    mit dem Rohrsystem verbunden sind,  damit das     Kondenswasser    restlos in den Ver  dampfer zurückfliesst. Eine Manometerlei  tung 2:2 mit Manometer 2,3 gestattet, den je  weiligen Druck und     ,damit        :die    Höchsttempe  ratur der     Heizkörper    abzulesen. Ein Hahn  24 dient zum Einlasseen von Luft, wenn die  Anlage ausser Betrieb gesetzt und allenfalls  das     Wasser    durch die Schraube     1.8    abgelas  sen werden soll.  



  Die Fig. 5 zeigt einen anders ausgebilde  ten Heizkörper für     eine    von den Auspuff  gasen beheizte Kraftwagenheizanlage. Das  vom     Verdampfer        kommende    Rohr 2,0' mün  det hier     meinen        topfförmigen    Dampfbehäl  ter 25, und zwar an der     tiefsten    Stelle seines  kegelförmig     ausgebildeten        Bodens.    Der Be  hälter ist in     seiner    lotrechten Achsrichtung  von oben und unten offenen Röhrchen 26  durchsetzt, in denen die Luft schon durch    natürlichen Zug von unten nach oben steigt  und sich dabei erwärmt.

   Reicht der natür  liche     Zug    nicht     aus.,    so saugt der Ventilator  27     .die    Luft aus dem Wagen oder auch       Frischluft    an und     drückt    sie     durch,die    Röhr  chen 26. Bei dieser     Ausbildung    des Heiz  körpers: ist bei geringem Platzbedarf eine  rasche Durchwärmung des Wageninnern. er  zielbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfheizanlage für Kleinbetrieb, insbe sondere zur Ausnützung der Abgase von Feuerungen oder Verbrennungskraftmaschi nen, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere, an der tiefsten Stelle der Anlage angeordnete Verdampfer mit einem gemein sam für die Hin- und Rückleitung des Wärmeträgers dienenden Dampfrohr und einem oder mehreren wärmeabgebenden Heiz- körpern,ein geschlossenes, entlüftetes System bilden. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Dampfheizanlage nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, da der Ver dampfer der Anlage in einer von der Aus puffleitung eines Kraftfahrzeugverbren nungsmotors abzweigenden. Leitung liegt, durch welche die Abgase bei Bedarf gelei- tet werden können. 2.
    Dampfheizanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der -wärme- abgebende Heizkörper die Form eines Topfes besitzt, der in der Achsrichtung von oben und unten offenen Röhrchen durchsetzt ist, die von der zu .erwärmen- den Luft durchzogen werden.
CH195014D 1937-02-08 1937-02-08 Dampfheizanlage für Kleinbetrieb. CH195014A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2492326A1 (fr) * 1980-10-21 1982-04-23 Delery Marc Dispositif pour chauffer un habitacle a partir d'un moteur a refroidissement a air, notamment sur un vehicule automobile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2492326A1 (fr) * 1980-10-21 1982-04-23 Delery Marc Dispositif pour chauffer un habitacle a partir d'un moteur a refroidissement a air, notamment sur un vehicule automobile

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