CH195123A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines homogenen, feinfasrigen Gutes. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines homogenen, feinfasrigen Gutes.

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CH195123A
CH195123A CH195123DA CH195123A CH 195123 A CH195123 A CH 195123A CH 195123D A CH195123D A CH 195123DA CH 195123 A CH195123 A CH 195123A
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disks
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Eirich Gebrueder
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Eirich Geb
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/02Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs
    • B02C7/06Crushing or disintegrating by disc mills with coaxial discs with horizontal axis
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    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/12Shape or construction of discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung        zur        Herstellung    eines     homogenen,    feinfasrigen Gutes.    Die     Erfindung    betrifft     ein        Verfahren    und  eine     Vorrichtung    zur     Herstellung    feinfas  riger     Massen    aus     Faserstoffe        enthaltendem     Gut.

       Als,    solches     wären    zu     nennen-Pflanzen-          stengel,        Pflanzenfasern,    wie Tabak, Baum  wolle,     Papiexjstoffe        und        Papierrohstoffe,    Zell  stoff oder     Zellstoff    enthaltende     Lösungen          bezw.        Flüssigkeiten.        Ferner        kommen    in  Frage Filz,     Leder,        Kunstseide,        Asbest,

       Schlacken- oder     Glaswolle.     



       Das        Neuartige    des     Verfahrens        besteht          darin,        .dass(        die        Ausgangsstoffe    zur     Herstel-          lung    der     feinfm#rigen    Massen durch eine       Scheibenmühle        hindurchgeführt    werden,

       in     der sie     mittels!        wenigstens        annähernd        radial          gestellter    Rippen am     Umfange,,

  der    gegenein  ander     arbeitenden    Scheiben ohne scherende  Wirkung     zerfasert        und    infolge Ader Ausbil  dung Ader     erwähnten    Scheiben     unmittelbar     nach der     Aufteilung    zu     Fasergut        aus    der       Arbeitszone        der        Mühle    her ausgeführt werden.  



  Die     Voxrichtung    zur     Ausführung    des       Verfahrens:        besteht    in einer     Scheibenmühle,          bei    der an der     Peripherie    der     Mahlseheiben            eine    Zone mit     Schneidrippen        vorgesehen    ist,

         die        wenigstens        annähernd    radial angeordnet  sind und     wobei    die     @Sehneidrippen    beider       Scheiben    in der gleichen     Umfangsrichtung          schräggestellt        sind,    so     da3        keine    scherende       Wirkung        eintwitt.     



  Zur     Unterstützung    des     Herausführens    des       Fasergutes    dient dabei     ,gegebenenfalls.    die       Einführung        eines    leicht beweglichen, das       heisst        flüssigen    oder     .gasförmigen    Druck  mittels,       In        Fig.    1     bis    8     sind:

          beispielsweise        Vor-          richtungen    zur     Ausführung    des     Verfahrens          -dargestellt,    und zwar     mit        waagrechter        Welse;     es ist aber auch     vertikale    oder geneigte Welle       augängig:          Fig:

      1 ist ein     senkrechter        Längsschnitt     durch die     Maschine,          Fig.    2 ein senkrechter     IAngsachnitt        einer          andern:

          Ausführungsform,          F'ig.    'd     ein    halber Ring der     Arbeitszone          mit    radial     verlaufenden        Rippen,    nach     F'ig.    2,       Fig.    4 seine     Ausführungsform    der     Zähne     zweier     Scheiben,              Fig.    5     bis    7     Rohrleitungen    für die Flüs  sigkeitszufuhr;

         Fig.    8 zeigt die Flüssigkeitszuführung  :durch     eine        Hohlwelle    in     bo-rösserem    Massstab.  Die     Maschine    nach     Fig.    1 besitzt zwei  Mahlscheiben, von denen die eine, e, fest  angeordnet werden kann, während die an  dere, b; umläuft. Beide Mahlscheiben b und e  haben am Umfang Ringe c mit     Schne,idrip-          pen,    .die radial oder nahezu radial angeordnet  sind. Durch die Ringe c mit :den Schneid  rippen werden zwei Zonen gebildet, nämlich  die Einzugs- oder Grobzone und die äussere  Feinzone.

   Die Welle a. mit der     Antriebs-          scheibe    d läuft     in    der     Lagerhülse        d,.     



  Auf     der    Scheibe b     sind        mitumlaufende     Flügel t vorgesehen, :die scharfe     Schneidkan-          ten    besitzen, um     Vorzerkleinerungsarbeit    zu       leisten.    Die Flügel schleudern .das Gut in die       Arbeitszone    und     erzeugen    gleichzeitig einen       kräftigen        Luftstrom,    :der das fein genug Zer  spaltene abführt.  



  Die     feste        Gegenscheibe    eist als Gehäuse  wand     ausgebildet.        Das    Rohr     nt    :dient für       Flüssigkeitszufuhr.    Es ist senkrecht     oder     schräg durch     die        feste    Mahlscheibe hindurch  geführt und am Ende mit     einer    schrägen oder       verstellbaren    Düse versehen.  



       Fig.    2 zeigt     eine    Maschine mit ungleich       breiten    Mahlringen k,     k,    bei     gleichem    äusse  rem Durchmesser. Der breite Ring     k,    am Ge  häuse e ist feststehend, der schmale Ring     k.     ist an     der    umlaufenden Scheibe b.     Diese          Arbeitsringe    enthalten die     Schneidrippen        i..     die     radial    oder nahezu radial verlaufen und       beispielsweise        sägezahnart:

  gen    Querschnitt       haben        (Fig.    3 und 4).     Ferner    stehen die  Zähne des     umlaufenden    Ringes derart, dass  sie nicht     senkrecht,        sondern    schräg gegen die  Fläche der :Sägezähne :der feststehenden       Ringfläche        treffen,    :damit lange     Fasern    ge  bildet werden.     An    dem Ring<I>k</I> sind Arme     h.     vorgesehen., die, über den     freiltegend:

  en        ge-          zahnten    Teil des breiten Ringes     k,    zwecks       Vorzerkleinerung        hinwegstreichen.    Durch     die     hohle Welle     a    oder das in :diese eingebaute  Rohr g mit Abzweigungen wird     Flüssigkeit     zur     Arbeitszone        unter        Druck        ,geführt.    An-         derseits    dienen zur     Einleitung    der Flüssig  keit durch :

  die     feste        Arbeitsfläche    mehrere  Rohre in, die schräg oder     senkrecht    zur dreh  baren Mahlfläche k gerichtet sind     (Fig.    2. und  5). Die     Austrittsenden    der Rohre tragen       faste    schräggestellte oder     verstellbare    Düsen  s     (Fig.    6, 7), so dass die     Sprilzflüssigkeit     zwecks, besserer Reinigungswirkung     mög-          liehst    senkrecht auf die     Arbeitsfläche    auf  trifft.

   Das gilt auch für die     Arme    des     Rohr-          systems,    g     (Fig.    2).  



  In     F'ig.    8 ist     eine    Anordnung für ein       senkrechtes    Auftreffen     der        Flüssigkeit    ge  zeichnet.     Die    :die umlaufende     Mahlbahn    b  besprühenden Düsen p :sind in :der     stillste-          henden    Mahlbahn e eingebaut.     Das        An-          schlussstüak    an :

  die Rohrleitung ist nur     bei     -der Düse gezeichnet, die nahe an .der     Berüh-          rungsstelle    der beiden Mahlzonen, Feinzone  z und Grobzone     2c    ausmündet. Eine     zweite          Düse    p     ist    in der Grobzone     u        punktiert    an  gedeutet.     Das        Besprühen    :

  der     feststehenden     Mahlbahn e erfolgt durch Düsen p in der um  laufenden Mahlbahn b,     denen        Flüssigkeit     durch die Hohlwelle a     über    Rohrleitung g  zugeführt wird.  



  Das zwischen den Mahlscheiben b     und    e  oder     k    und     k,        (Fig.    1 und     2@)        austretende     Fertiggut wird :durch Wurfflügel n     heraus-          geschleudert.    Bei etwaigem     Durchgang    von       Fremdkörpern    durch die Mühle tritt -selbst  tätig Erweiterung     des        Durchgangsschlitzes     am Umfange der Mahlscheiben b     und    e oder  Ir und     7r,    ein, indem die Welle<I>a,</I> auf     :

  der     die     Mahlscheibe    b sitzt,     nachgibt.    Nach       Durchgang    eines     Fremdkörpers    geht die  Welle     cz        selbsttätig    in :die     Anfangslage    zu  rück. Durch einen Hebel     (nichtdargestellt),     der an der     Welle    a     angelenkt        ist,    kann diese  axial verschoben werden, so     dass        zwangläufig     die Durchgangsweite zwischen den Mahl  scheiben     verändert        werden    kann.  



  Um die     Mahlscheiben    zu kühlen     und    das  Verschmieren und Verstopfen der Lücken  zwischen den Rippen zu vermeiden und da  mit einen schnellen Durchgang des     Gutes     durch die Mühle zu erreichen und eine     Zer-          mahlung    des Gutes zu     verhindern,        kann    an      Stelle     einer        Flüssigkeit    beliebiger Art       Dampf,        Luft,   <B>101</B> oder     Jemgl.    unter     Druck          eingeführt        wenden:

  .    Dadurch     wird        Staub-          oder        Grussbildung        verhütet;        denn        die    Zwi  schenräume     zwisohen,den,        ,Sohneidrippen    wer  den     nun    nicht     mehr        mit        Bestandteilen        des     Mahlgutes.

   oder     Ausscheidungen    aus     diesem          vollgesetzt.    Die     Rippen        bleiben;        blank.     



  Bei     einer        Form    wird durch     eine-Verbrei-          terung    der     Mahlfläche    der festen     Scheibe     nach     innen    ein     Flüssigkeitssammelraum    ge  bildet, aus     tdem    noch     zusätzlich        Flüssigkeit     in die Arbeitszone     ,gedrückt    wird, deren       Druck    sich     rin    der     Förderungsrichtung    des zu       behandelnden        Gutes    auswirkt.

   An :der     sohnalä-          leren    umlaufenden     Mahlscheibe    sind noch  einzelne     Arme    vorgesehen, die beim     Vorbei-          streichen    an     dem        freiliegenden        ,gezahnten    Teil  der     festen.    Scheibe     Vorzerklennerung    bewir  ken.

       Das    am     Umfang    der     ,Scheiben        austre-          tende    Gut kann durch     Wurfflügel    aus dem  Gehäuse     geschleudert        werden.     



  Es können beide     Mahlscheiben    oder nur  eine, bei     zwei        verschieden        schnell,    umlaufen.  Es russ     zwischen    :den     :Schnevdrippen        ein     schmaler Spalt     verbleiben.        Die        Rippenteilung     kann auf     beiden.    Scheiben     ;gleich    oder ver  schieden     ausgestaltet    sein.

   Die     .Sohneiclrip-          pen    selbst können .gradlinig     radial,    oder auch       nicht    genau     radial,        sondern    etwas schräg     an-          geordnet        verlaufen,    wobei die     Schneidrippen     beider Scheiben in     gleicher        Umfangsrichtung          schräggestellt        sind;

      so     @dass.    keine scherende       Wirkung        eintritt.    Die     nicht    ganz     radiale          Stellung,der        Sehneidrippen    bei beiden     Sehei-          ben        verlangsamt    die     Durchgangssgeschwin-          digkeit    :des     Behandlungsgutes    etwas, was für  gewisse Stoffe von Vorteil ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur .Erzeugung feinfasriger Massen aufs Faserstoffe enthaltendem Gut, dadurch gekennzeichnet, :dass: die Ausgangsstoffe durch eine Scheiben mühle hindurchgeführt werden, in der sie mittels;
    wenigstens annähernd radial gestellter, am Umfang der gegenein- ander arbeitenden Scheiben, angeordneter Schneidrippen ohne scherende Wirkung zerfasert und infolge der Ausbildung der :
    erwähnten Scheiben unmittelbar nach der Aufteilung zu Fasergut aus der Arbeitszone der Mühle herausgeführt werden. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens nach Patentanspruch I, beste hend in einer Scheibenmühle, dadurch gekennzeichnet,
    dass: an der Peripherie ,der Mahlscheiben eine Zone mit ,Schneid- rippen vorgesehen ist, wobei :die Rippen wenigstens annähernd radiale Stellung aufweisen und die Sohneidrippen beider Scheiben in der gleichen Umfangsa:
    ich- tung schräggestellt sind, so @dass, keine scherende Wirkung eintritt, und dass von den Mahlsicheiben wenigstens. eine idreh- bar ,angeordnet ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- @durch .gekennzeichnet, @dass. in die aus den Söhneidrippen .gebildete Zone Flüssig keit unter Druck eingeführt wird. 2:
    Verfahren nach Patentampruch I, da durch gekennzeichnet, da, 'n die aus den Schneidrippengebildete Zone Dampf unter Druckeingeführt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da ' :durch gekennzeichnet, dass in die aus den Schneidrippen gebildete Zone gespannte Gase :eingeführt werden.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch. II, ge kennzeichnet durch ein durch die hohle Welle für die umlaufende :Scheibe hin .durchgeführtes Rohr mit Abzweigungen für die Einführung von Flüssigkeit unter Druck. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass, -die festste- hende ,Scheibe ,durchdringende Rohre für .die Einführung von Flüssigkeit unter Druck angeordnet sind. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da- .durch gekennzeichnet, dass die Rohre in der aus .Schneidrippen ,gebildeten Zone zwecks:
    Bildung eines Wassersammel- raumal in ,der Mühle an der nach in nen verbreiterten Mahlflüche der festen Scheibe ausmünden, während die schmale Mahlfläche der umlaufenden Mahlscheibe ,einzelne Arme besitzt, .die über den frei liegenden gezahnten Teil hinwegstrei- chen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch ZI, ,da durch gekennzeichnet, dati die Schneid- rippen sägezahnarti.g ausgebildet sind.
CH195123D 1937-09-24 1936-10-23 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines homogenen, feinfasrigen Gutes. CH195123A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2403105A1 (fr) * 1977-09-20 1979-04-13 Imp Group Ltd Procede et dispositif pour homogeneiser des boues et des liquides
EP0122402A3 (de) * 1983-02-23 1986-11-12 Heinrich Gerk Schrotmühle

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FR2403105A1 (fr) * 1977-09-20 1979-04-13 Imp Group Ltd Procede et dispositif pour homogeneiser des boues et des liquides
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