CH195128A - Schleuder mit Kohlensäure-Sättigungsgerät in der Schleudergutableitung. - Google Patents
Schleuder mit Kohlensäure-Sättigungsgerät in der Schleudergutableitung.Info
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Description
Schleuder mit Kohlensäure-Sättigungsgerät in der Schleudergutableitung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schleuder mit Kolilensäuresättigungs- berät in der Schleudergutableitung.
In der Kelterei benutzt mau neuerdings. zum Klären von Fruchtsäften Schleudern mit schaumfreier Abführung des Schleuder gutes durch Schälkörper. Wenn die Schleu der den geklärten Fruchtsaft direkt. in einen Lacertank fördert.
der unter einem Kohlen- säuredruck. von 7 bis 8 atü steht, kann bei einem Förderdruck der Scliälvorriclitiing von etwa 10 atü eine vollkommene SättigUng des Saftes durch ein zwischen Schleuder und Drucktank eingeschaltetes Imprägniergerät erreicht -erden. 'Während die Schleuder meist im Kellerraum steht. wird das Im prägniergerät gewöhnlich neben den Druck tank aufgestellt.
Die Füllung der Lagertanks erfolgt selten in einem Zuge, da bei Versclilaininung der Schleudertrommel. anderer Einstellung des Imprägniergerätes. längeren Unterbrechun- gen der Schleuderbutzufuhr. Schichtwechsel usw. die Schleuder stillgesetzt wird. Dann werden Saft- und Gasleitung am Drucktank abgesperrt, und je nach der Höhenlage der Geräte zueinander könnten sich die Leitun gen ganz oder zum 'feil entleeren und mit Luft anfüllen. Der Saft müsste aufgefangen werden oder es entständen Verluste.
Beim Wiedereinsclialten des Separators würde die in den Leitungen vorhandene Luft in den Tank gedrückt. Das ist mit Rücksicht auf die Haltbarkeit des Saftes unerwünscht. Man sieht deshalb an allen notwendigen Stellen Absperrorgane vor, deren Bedienung und Überwachung besondere Aufmerksamkeit und Mehrarbeit erfordert.
Erfindungsgemäss, ist null die Sättigungs- vorriclitunb unmittelbar an der Schleuder angebra.clit und können die Organe zur Ein stellung und Beobachtung der Schleuder und des Sättigungsgerätes ganz oder teilweise in einem gemeinsamen, an der Schleuder sitzen- den Gehäuse untergebracht und zu einem Keltereigerät vereinigt sein.
Dadurch wird die Einrichtung wesentlich verbilligt und vereinfacht. Ausserdem ist die Beobachtung und Bedienung von Schleuder und Sätti gungsgerät erleichtert.
In der Zeiehnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, in Fig. 1 durch ein Schema. des Aufbaues einer mit dem Erfindungsgegenstand ausge rüsteten Anlage; Fig. ? zeigt den Erfindungsgegenstand selbst.
In Fig. 1 bedeutet a die Druckschleuder aus der der geklärte Saft durch das Imprä gniergerät b und die Leitung c in den Koh- lensäuredrucktank d gedrückt wird. Das Gas strömt dem Imprägniergerät aus dem Tank durch die Leitung e zu. Druckmesser f und g zeigen .den Gasdruck des Tanks und den Förderdruck der Schleuder an.
\Taeh Fig. 2 befindet sich in dem Sa-ft- ablaufstutzen ? der Schleuder 1 ein Schau glas 3, an dem die Klärwirkung der Schleu der beobachtet. werden kann. Proben des ge schleuderten Saftes können am Ilalin 4 ent nommen werden. Der Druckmesser 5 zeigt.
den vom Schälkörper erzeugten Förderdruck an. Das Drosselorgan 6 dient zur Einstel lung des Druckes bei den verschiedenen Durchflussmengen. Die Durchflussmenge rich tet sich nach der Klärwirkung der Schleu der. In der Einströmdüse 7 wird der über schüssige Förderdruck in Geschwindigkeit umgesetzt, so dass die Kohlensäure aus dem Raum 8 angesaugt wird.
In der Ausström- düse 9 sättigt sich der Saft mit Kohlensäure. Die Bohrungen der Düsen 7 und 9 sind so bemessen.
dass ein Kohlensäureüberscliuss mit gerissen wird, so dass eine Nachsättigung noch in der anschliessenden Schlauch- oder Rohrleitung und im Tank stattfinden kann. Das Kohlensäure-Flüssigkeitsgemisch fliesst weiter durch das R.üclzselila-0Wentil 10. das Sehauglas 11 und die Schlauchleitung 1? in den Drucktank.
Am Schauglas<B>11</B> kann die S:ittignng beobachtet -,v erden. Sie ist ausreichend, wenn der Saft im Schauglas stark schaumig er scheint, also viele, fein verteilte Kohlen säurebläschen einen geiiügetiden Kohlen- s < iureüberscliuss anzeigen. 3in Probierhahn 13 können mit Kohlensäure gesättigte Saft proben genommen werden.
Durch die Lai- tung 1d und den Stutzen <B>15</B> wird das Gas dem Sättigungsgers t zugeführt. Der Gas raum 8 des Gerätes kann mit einem Druck- messer verbunden sein. In der Gasleitung be findet sich ein Absperr- oder IZückschlag- ventil, zweckmässig nahe am Imprägnier gerät.
Das Rückschlagventil in der Gaslei tung kann so eingerichtet sein. dass es bei normalem Druckuntersehie:d zwischen Tank und Gasraum 8 offen bleibt. sich aber schliesst, wenn der Druckunterschied zum Beispiel durch LTndiehtigkeite n oder Zerplat zen eines Sehaaiglases plötzlich grösser wird.
Das Riicl@scblaä entil 10 braucht nicht zwi schen Düse 9 und Schauglas 11 angeordnet zu sein. Es kann auch zwischen Sehaup ;las 11 und Schlauchleitung 1? oder am Tank sit zen. Es kann auch .durch ein Absperrventil ersetzt werden.
Die Diisen 7 und 9 sind auswechselbar. damit sie der Durchflussmen e angepasst wer den können. Nötigenfalls kann in die Ablei tung noch ein Durchfluss.mengenmesser ein gebaut sein.
Im Ausführungsbeispiel sind alle zum Imprägniergerät und zur Kontrolle der Drücke und des Iiläreffelztes notwendigen Armaturen hintereinander in die Ableitung gesetzt. Sie können aber auch nebeneinander oder umeinander liegen. wobei die einzelnen Teile durch Kanäle miteinander verbunden sind. fluch können die Einzelteile wenig stens zum Teil in einem gemeinsamen Ge häuse am Kopf oder geeigneter Stelle der Schleuder angeordnet sein.
Zweckmässig lie gen dabei die Schaugläser und Zei-er der 1lessgeräte in einem Blickfeld.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schleuder mit Kohlensäure-Sättigiwgs- einrichtung in der Schleuderbgutableitung, dadurch gekennzeichnet. dass die Sättigungs einrichtung unmittelbar an der Schleuder an gebracht ist. <B>UNTERANSPRUCH:</B> Schleuder nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass die Organe zur Einstel- lung und 13eobaehtung der Schleuder und des Sättigungsgerätes wenigstens zum Teil in einem gemeinsamen, an der Schleuder sit zenden Gehäuse untergebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE195128X | 1936-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195128A true CH195128A (de) | 1938-01-15 |
Family
ID=5747913
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195128D CH195128A (de) | 1936-11-12 | 1937-07-05 | Schleuder mit Kohlensäure-Sättigungsgerät in der Schleudergutableitung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195128A (de) |
-
1937
- 1937-07-05 CH CH195128D patent/CH195128A/de unknown
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