CH195290A - Selbsttätig abschliessender Trichter, insbesondere für Milchfilter. - Google Patents

Selbsttätig abschliessender Trichter, insbesondere für Milchfilter.

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CH195290A
CH195290A CH195290DA CH195290A CH 195290 A CH195290 A CH 195290A CH 195290D A CH195290D A CH 195290DA CH 195290 A CH195290 A CH 195290A
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Karl Cordts
Josefa Gastreich
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Karl Cordts
Josefa Gastreich
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  Selbsttätig abschliessender Trichter, insbesondere für     Milchfilter.       Die Erfindung betrifft einen selbsttätig  abschliessenden Trichter, insbesondere für       Milchfilter,    mit Schwimmer,     Auslösestange     und     Abschlussorgan.     



  Das Wesen der Erfindung     besteht        darin,     dass der     Schwimmer    auf der     Auslösestange     gelagert ist und zusammen mit. dieser die       Abschlussorgane    derart beeinflusst, dass diese  beim Aufsetzen des     Trichters    auf ein Füll  gefäss     selbsttätig    geöffnet, bei erreichter  Füllhöhe und beim Abheben des Trichters  vom Füllgefäss geschlossen werden.  



  In der     Zeichnung    sind einige Ausfüh  rungsbeispiele     des        Gegenstandes    der Erfin  dung schematisch     dargestellt.    Es zeigt:       Fig.    1 einen Milchfilter, getrennt vom  Füllgefäss,     mit    der     Verschlussvorrichtung    in  geschlossener Stellung,       Fig.    2 die     Auslösestange    nach     Fig.    1 in  Draufsicht,       Fig.    3 eine abgeänderte Ausführungs  form.

   des     Milchfilters    mit dem Abschluss-         organ    in der Öffnungsstellung für den  Durchlauf der Milch,       Fig.    4 einen     .Schnitt    durch den     Ventil-          sitzkörper    nach der Linie     A-B    der     Fig.    3,       Fig.    5 eine     weitere,    abgeänderte Ausfüh  rungsform des     Milchfilters    mit dem untern  Teil des     Abschlussorganes    in geschlossener  Lage bei gefülltem Füllgefäss,

         Fig.    6 eine     weitere    Ausführungsform .der       Verschlussvorrichtung,          Fig.    7 den Schwimmer nach     Fig.    6 in  Draufsicht.  



  In     Fig.    1 ist 1 der     Trichterkörper    des  Milchfilters mit der Filteranordnung 2,  welche in der     Zeichnung    mit     gestrichelten     Linien angedeutet ist. 3     ist    der von oben  wirksame Teildes     Abschlussorganes    in Form  einer Kugel, 4 der     Ventileitzkörper,    welcher  sich an den Enden zu konischen     Ventilsitzen     erweitert,

   von denen der     untere        Ventilsitz     mit dem     kugelflächenartigen        Abschlussorgan     5 am obern Ende des Schwimmers 6 zusam-           menwirkt.    Der Schwimmer 6 besitzt ausser  dem noch an seinem obern Ende ein Öff  nungsorgan 7 in Form eines     Stiftes,        Vor-          aprunges    oder     dergl.    zum Abheben der Ku  gel 3 von dem obern Ventilsitz des Kör  pers 1 (wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist).

   Die       Auslösestange    8 ist an einem Ende abgesetzt  und mit. einer     Nase    9 versehen, mit welcher  sie durch einen vertikalen Schlitz 10 im       Trichterhals    11     hindurchragt    und in diesem  geführt ist. Das andere Ende der     Auslöse-          stange    8 ist nach oben und schliesslich nach  aussen umgebogen, um sich beim Aufsetzen  des Milchfilters auf das Füllgefäss 12 zwi  schen dessen obern Rand und den Milch  filtertrichter 1 zu legen.

   Der     Auslösehebel    8  ist ausserdem auf der rechten Seite in einem  Schlitz 13 des     Triehterhalses    11 so in ver  tikaler Richtung geführt, dass er     uin    einen  gewissen     Betrag    nach oben und unten ge  schwenkt werden kann.     Unterhalb    des Ventil  sitzes des     Abschlussorganes    3 und des       Schwimmers    6 ist auf dem     Auslösehebel    8  ein     Vorsprung    in Form eines Stiftes 14 oder       dergl.    angeordnet, welcher mit einer entspre  chenden Vertiefung 15 im Schwimmer 6 mit.

    ausreichendem seitlichen Spiel übereinstimmt  und grössere seitliche     Bewegungen    des  Schwimmers 6 aus seiner zentralen Lage  zum     Ventilsitzkörper    4 verhindert. Nach  Anheben der Nase 9 und des Schwimmers 6  kann der     Auslösehebel    8 seitlich durch den  Schlitz 13 aus dem     Trichterhals    11 heraus  genommen werden. Zum Ausgleich der  Höhenlage des Trichters 1 auf dem Füll  gefäss 12 sind an gegenüberliegenden Auf  lagestellen des Trichters 1 Abstandsstücke  28 durch Löten, Schweissen. Nieten oder       dergl.    angebracht. Zum Entweichen der Luft  aus dem     Trichterhals    11 sind in dessen     obern     Teil Öffnungen 29 angebracht.  



       Fig.    2     zeigt    einen     Auslösehebel    8 in  Draufsicht, wie er in     Fig.    1 in Seitenan  sicht     dargestellt    ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3  ist das Öffnungsorgan 7 mit drei radial ver  laufenden und sich nach     aussen    hin     verjiiri-          genden    Führungsrippen 16 versehen, mit    denen der Schwimmer 6 in seiner zentralen  Lage zum Ventil im     Ventilsitzkörper    4 in  vertikaler Richtung geführt ist.     Der    mittlere  Kanal 17 des     Ventilsitzkörpers    4 kann als  zylindrische oder nach unten leicht konisch       erweiterte        Bohrung    ausgeführt sein.

   Die  übrigen Teile der     Verschlussvorrichtung     stimmen in ihrer Ausbildung und Anord  nung mit den entsprechenden Teilen der       Fig.    1     überein    und sind mit den gleichen       Bezugszeichen    versehen.  



  In     Fig.4    ist die Schwimmerführung im       Ventilsitzkörper    4 im Schnitt nach der Linie       A-B    der     Fig.    3 mit. drei radialen Rippen  16     dargestellt.     



       Bei    dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    5  sind, an Stelle der Führungsrippen 16 am  Öffnungsorgan 7, am Schwimmer 6 radial  verlaufende Führungsrippen 18 angeordnet,  mit denen er im zylindrischen     Trichterhals     11 in vertikaler Richtung bewegbar geführt  ist; die übrigen Teile sind in der gleichen  Ausbildung und Anordnung wie in     Fig.l     vorhanden und sind mit den gleichen Be  zugszeichen versehen.  



       Bei    dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6  ist der     Auslösehebel    8 mit einem Ansatz 19  in einem vertikalen Schlitz 20 des     Trichters     11 und mit einem entsprechend umgebogenen  Ende 21 im Schlitz 22 des     Trichterhalses    11       geführt    und durch einen lösbaren Ring 23  am Ende 21 gegen ein     ungewolltes    Heraus  fallen aus seinen Führungsschlitzen 20 und       2')    gesichert. Hierbei ragt der Schwimmer 6  tiefer nach     unten    herunter.

   Er ist an     gegen-          überliegenden    Seiten bei 24 und 25     (Fig.    7)  etwas abgeflacht und trägt an seinem obern  Ende     wiederum    ein     Abschlussorgan    5, zum       Beispiel    in Form einer Halbkugel. Das sich  hieran anschliessende Öffnungsorgan 7 trägt  auf einem Verlängerungsstift 2,6 gleichzeitig  den obern Teil des     Abschlussorganes    in Form  einer Halbkugel 27. Die übrigen Teile der       Versehlussvorrichtung    sind wie in     Fig.    1 aus  gebildet und angeordnet und tragen die glei  chen     Bezugszeichen.     



  Die dargestellten und     beschriebenen    Aus  führungsbeispiele können in     Anpassung    an      die     jeweiligen    Fälle .der Praxis zahlreiche  Abänderungen erfahren, ohne dass der Be  reich der Erfindung verlassen wird. Der mit  dem Schwimmer 6 verbundene untere Teil 5  des     Abschlussorganes    nach     Fig.    1, 3, 5, 6  kann durch den Schwimmer selbst oder  durch einen mit diesem fest oder lösbar, bei  spielsweise durch Verschraubung, verbunde  nen Teil gebildet werden. Der Schwimmer 6  oder der damit verbundene untere Teil 5 des       Abschlussorganes    kann eine entsprechende  Auflage oder Einlage aus einem andern       Baustoff,    wie z. B.

   Hartgummi, Weich  gummi oder einem nicht rostenden Metall  aufweisen oder aus solchen Stoffen     bestehen.     Die     Teile    der Filteranordnung 2 können aus  Aluminium, Neusilber oder     irgendeinem     Metall mit nicht     rostendem    Überzug aus       Zinn    oder dergl. hergestellt werden. Der       Führungsvorsprung    14 kann anstatt an der       Auslösestange    8 auch an dem Schwimmer 6       angeordnet    und dazu     in    der     Auslösestange    8  eine entsprechende     Öffnung    oder     Vertiefung     15 vorgesehen werden.

   Bei     U-förmiger    Aus  bildung der genannten     Auslösestange    8  kann diese sich mit den gegenüberliegenden       Enden    auf     einen.        Auflagering    stützen, der       zwischen,    den     Filtertrichter    1 und das Füll  gefäss 12, zu liegen kommt. Der     U-förmig          ausgebildete        Auslö.sehebel    8 wird dann  zweckmässig nach unten aus. den zu diesem  Zweck unten offenen, seitlichen Führungs  schlitzen im     Trichterhalse    11 herausgenom  men.

   Der     Ventils.itzkörper    4 für das     Ab-          schluss-organ        kann    durch entsprechende Pres  sung der     Blechtrennwand    an dieser Stelle       hergestellt    oder als     besonderer        Ringkörper     durch Anlöten, Anschweissen oder     dergl.    mit  der Blechtrennwand verbunden werden.  



  Beim     Aufsetzen    des     Milchfiltertrichters    1  auf das Füllgefäss 12 wird .durch Anheben  der     Auslösestange    8 und des     .Schwimmers    6  das obere     Abschlussorgan    3 von seinem Sitz 4  abgehoben     (Fig.3)    und der     Durchfluss    für  -die Milch nach dem Füllgefäss selbsttätig  freigegeben.

   Bei     .gefülltem    Füllgefäss, 12  wird :der     Schwimmer    6 durch die Milch an  gehoben und     verschliesst    mit dem Organ 5    die     Ventildürchlassöffnung    von unten     (Fig.5).          Beim        Abnehmen        des        Fülltrichters    1 vom Ge  fäss, 12     sinken    die     Auslösestange        B.    und der       Schwimmer    6 nach unten, während ,

  der obere  Teil $ des     Absehlnssorganes    sich auf die       Ventilöffnung    legt und .diese abschliesst  (Fix. 1).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig abschliessender Trichter, ins besondere für Milchfilter, mit Schwimmer, Auslösestange und Abschlussorgan, dadurch gekennzeichnet, dass .der Schwimmer (6) auf .der Auslös estange (8) gelagert ist und zu- sammen mit -dieser die- Abs-clilussorgane (3 und 5) derart beeinflusst, dass diese beim Aufsetzen des Trichters:
    (1) auf ein Füllge fäss, (12) selbsttätig geöffnet, bei erreichter Füllhöhe und beim Abheben: des Trichters (1) vom Füllgefäss (12) geschlossen werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Trichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (6) als flacher, an der Oberseite sich ver jüngender Hohlkörper ausgebildet ist, dessen oberes Ende in ein von unten wirksames Abschlussorgan (5) und an schliessend daran in ein Öffnungsorgan (7) für das von oben wirksame Ab schlussorgan (3) übergeht.
    2. Trichter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass das von oben wirk same Absehlussorgan (3) lösbar mit dem zugehörigen;
    Öffnungsorgan (7) am Schwimmer (6) verbunden, ist. 3. Trichter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (6) durch konzentriseh zur zentralen Durch- lauföffnung angeordnete Mittel derart geführt ist, .dass lediglich eine senkrechte Auf- und Abwärtsbewegung des.Schwim- mers (6)
    beim Schliessen und Öffnen der Abschlussorgane (3 und 5) möglich ist. 4. Trichter nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmer (6) auf dex Auslösestange (8) durch eine zentrale Vertiefung (h4) in dem einen dieser beiden Teile (6 bezw. 8) und einem in diese Vertiefung (14) hinein ragenden, zentralen Vorsprung (15) an dem andern Teil geführt ist. 5.
    Trichter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, -dass als Führungsmittel für den Schwimmer ((I) an dem<B>Off</B> - nungsorga-n (7) für das obere Abschluss- organ (3) über den Urinfang verteilte. radial verlaufende Rippen (16) vorge sehen sind. 6. Trichter nach Unteranspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrippen (16) nach aussen hin verjüngt ausgeführt sind. 7.
    Trichter nach Unteranspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass als Führungsmittel für den Schwimmer (6) an der Innen wand des Trichterhalses (11) anliegende. radiale Rippen (18) über den Umfang des Sch,%N-immers (6) verteilt an dieseln angebracht sind. B. Trichter nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen Schwimmer (6) und (#ffnungsorgati <B>(7)</B> liegende, von unten wirksame Abschluss- organ (5) eine im Vertikalschnitt kur venförmige Ventilfläche aufweist und mit einem anders geformten Ventilsitz körper (4) zusammenwirkt. 9.
    Trichter nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet. dass das zwischen Schwimmer (6) und Offnungsorgan (7) liegende, von unten wirksame Abschluss- organ (5) im Vertikalschnitt eine kuge lige Form aufweist. 10. Trichter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der Ventilsitzkörper (-1) zwischen dem Ventilsitz für das obere (3) und das untere Abschlussorgan (5) einen mindestens annähernd zylin drischen Kanal (17) bildet. 11.
    Trichter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitzkör- per (-1) zwischen dem Ventilsitz für das obere (3) und das untere Abschlussorgan (5) einen nach unten leicht konisch er weiterten Kanal (1'7) bildet.
CH195290D 1936-07-08 1937-02-01 Selbsttätig abschliessender Trichter, insbesondere für Milchfilter. CH195290A (de)

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