CH195413A - Stufenlos regelbares Reibradgetriebe. - Google Patents

Stufenlos regelbares Reibradgetriebe.

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CH195413A
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Martin Berger
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Martin Berger
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion

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Description


  Stufenlos regelbares Reibradgetriebe.    Es sind bereits regelbare Übersetzungs  getriebe bekannt, bei denen ein umlaufendes  Zahnrad mit einem in seinem Durchmesser  einstellbaren Zahnrad in Eingriff steht.  Diese Getriebe haben den Nachteil, dass sie  nicht stufenlos regelbar sind, weil die Ver  stellung des einstellbaren Zahnkranzes immer  nur um den Betrag mindestens einer ganzen  Zahnteilung erfolgen muss.  



  Im Gegensatz hierzu lässt sich mit Reib  radgetrieben eine stufenlose Regelung er  zielen. Die bisher bekannten Reibradgetriebe  verwenden jedoch im allgemeinen konische  Räder, die axial gegeneinander verschoben  werden, so dass die sich berührenden Durch  messer wechseln. Diese Getriebe haben wie  derum den Nachteil, dass eine axiale Ver  schiebung erforderlich ist.  



  Die vorliegende     Erfindung    schafft ein  stufenlos regelbares Reibradgetriebe, das die  erwähnten Nachteile nicht aufweist. Zu die  sem Zweck ist der Reibkranz eines der bei  den Reibräder dadurch     in    seinem Durch  messer verstellbar gemacht, dass er aus Reib-    schuhen zusammengesetzt ist, die an nach Art  einer Irisblende verstellbaren Armen ange  ordnet sind. Die Arme     können    in mehreren  parallelen in     Richtung    der Getriebeachse  hintereinander angeordneten Sätzen vorhan  den und an Ringe angelenkt sein, durch deren  Verdrehung die Einstellung des Reibkranzes  erfolgt.  



  Zum Verdrehen der Ringe kann man  diese an ihrem äussern Umfang     mit    Zähnen  versehen, in welche für die     Vorwärtsdrehung     einerseits und für die     Rückwärtsdrehung     anderseits je ein gemeinsames, im Ringge  häuse gelagertes Zahnrad eingreift, wobei  beide Zahnräder durch ein     gemeinsames     Zahnrad gegenläufig verstellt werden.

   Eine  noch weitere Verdrehung der beiden     Ringe     gegeneinander erhält man dadurch, dass man  die Ringgruppen, durch deren gegenläufige  Drehung der     Reibkranz    eingestellt wird, mit  je einem Zahnrad oder Zahnsegment     in    Ver  bindung bringt, wobei diese Zahnsegmente  oder Zahnräder genau in der Mittelachse der  Ringe miteinander kämen, so dass     eine    Dre-      hung der einen Ringgruppe in der einen  Richtung stets einer Drehung der andern  Ringgruppe in der entgegengesetzten Rich  tung entsprechen muss.  



  Die Zeichnung zeigt als Beispiel zwei       Ausführungsformen    der Erfindung, und zwar  ist  Fig. 1 eine Seitenansicht des ersten Ge  triebes     teilweise    im Schnitt;  Fig. ? und 3 sind in der gleichen Ebene  geführte Querschnitte, jedoch gewisse Teile  in verschiedenen Stellungen, und zwar ist in  der Stellung der Teile nach Fig. 2 das grösste  Übersetzungsverhältnis vorhanden, während  bei der Stellung der Teile nach Fig. 3  die beiden Wellen die gleiche Geschwindig  keit haben:  Fig. 4 ist. ein senkrecht zur Schnittebene  der Fig. 3 geführter Schnitt, nach Entfer  nung des Umlaufkörpers, und zeigt einen ein  zelnen Reibkranzhebel und seine Verbindung  mit den Ringen:

    Fig. 5 bis 7 zeigen die zweite Ausfüh  rungsform des Getriebes, und zwar ist Fig. 5  ein Schnitt durch das Getriebe in der Lage,  in der das     verstellbare    Reibrad seinen gröss  ten Durchmesser hat:  Fig. 6 ist ein Grundriss von Fig. 5 unter  Fortlassung des Deckels und der zwischen  den Ringen angeordneten Arme,  Fig. 7 ist ein analoger Schnitt wie Fig. 5,  zeigt aber     gewisse    Teile in der Lage, in der  das verstellbare Reibrad den geringsten  Durchmesser hat:  Fig. 8 zeigt eine Einrichtung zum Ein  stellen des im Durchmesser     gleichbleibenden     Reibrades.  



  In der Zeichnung ist 1 eine mit der  treibenden Welle in Verbindung     stehende     Scheibe, die mit. einer längs eines Durch  messers verlaufenden Leiste 2 in eine ent  sprechende Nut einer Zwischenscheibe ein  fasst. Die Zwischenscheibe hat eine Leiste 4,  die ebenfalls längs eines Durchmessers ver  läuft und rechtwinklig zur Leiste 2 steht  und in eine entsprechende Nut einer Scheibe  5 einfasst, die auf einer Welle 6 fest ange  ordnet ist. Durch diese Verbindung     bestellt       zwischen der treibenden Welle und der Welle  6 eine dauernde feste Kupplung, die aber  eine radiale Verschiebung der beiden Wellen  gegeneinander zulässt.

   Die Welle 6 ist in  einem     Lagerkörper    7 gelagert, der in zwei  Führungen 8 in der Richtung eines Durch  messers verschiebbar ist, und die Welle 6  selbst trägt den     Umlaufkörper    9.  



  Der Reibkranz wird durch Reibschuhe  einer Anzahl von Armen 10 gebildet, die um       Achscri    11 schwenkbar an Ringen 12 ange  ordnet sind. Die Ringe 12 sind in einem Ge  häuse 15 drehbar gelagert. An den den       Schwenkachsen    11 gegenüberliegenden En  den sind die Arme 10 mit Schlitzen lla ver  sehen, mit denen sie über Zapfen 18 fassen.  Letztere sind an Ringen 14     angebracht,    die       abwechselnd    mit den Ringen 12 im Gehäuse  15 untergebracht sind. Die Ringe 14 sind  ebenfalls in     dem    Gehäuse 15 drehbar. Zur  Drehung der Ringe 12     bezw.    14 dienen Zahn  räder 16 und 17, die in Verzahnungen 18       bez%v.    19 an den Ringen einfassen.

   Die Ringe  12 tragen die Verzahnungen 18 und die  Ringe 14 die Verzahnungen 19, und wenn  die beiden Zahnräder 16 und 17 in entgegen  gesetzter Richtung gedreht werden, dann  werden auch die Ringe 12 und 14 entgegen  gesetzt zueinander gedreht, und dadurch wer  den nach :Art einer     Irisblende    bei photogra  phischen Apparaten die Arme 10 nach innen  oder nach aussen bewegt.     Fig.    2 zeigt die  Arme in der am weitesten aussen liegenden  Lage, während sie in     Fig.    3 am weitesten  nach innen geschwenkt sind.  



  Es sind     mehrere    Sätze von Armen 10  nebeneinander     resp.        achsial    hintereinander  angeordnet, bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel sechs, und in jedem Satz sind  vier Arme vorgesehen. Die einzelnen Arme  sind, wie     Fig.    4 zeigt, gekröpft. ausgebildet,  d. h. ihre beiden Enden sind gegeneinander  versetzt, so dass sie einander übergreifen kön  nen und dadurch in axialer Richtung an  Raum gespart wird. Zur Drehung der beiden  Zahnräder 16 und 17 dient eine auf der  Nabe 20 des Gehäuses 15 angeordnete, in      axialer Richtung verschiebbare Hülse 21. Die  Nabe 20, an die sich das Lager 22 für die  getriebene Welle 19 anschliesst, sitzt fest auf  der Welle 19 und dreht sich mit dieser.

   Auf  der Aussenseite der Nabe 20 ist ein Gewinde  gang eingedreht, der in der Zeichnung durch  eine gestrichelte Linie dargestellt ist, und in  den ein Zahn 23 an der Hülse 21 fasst. Die  Hülse 21 selbst ist wiederum auf ihrer  Aussenseite mit einem Gewindegang versehen,  in den ein Zahn 24 einer in dem Lager 25  angeordneten Hülse 26 fasst. Die Hülse 26  ist an ihrer dem Gehäuse 15 zugekehrten  Seite mit einer Verzahnung 27 versehen, und  diese Verzahnung greift in zwei Zahnräder  28 und 29 ein. Das letzterwähnte Zahnrad  steht über ein Umkehrzahnrad 30 mit einem  Zahnrad 31 auf der Welle des Zahnrades 16  in Eingriff, während das Zahnrad 28 un  mittelbar mit einem Zahnrad 32 kämmt, das  gleichachsig mit .dem Zahnrad 17 angeordnet  ist.

   Wird die Hülse 21, die mit einer Nut     33     zum Einfassen eines Stellhebels ausgerüstet  ist, in axialer Richtung verschoben, zum Bei  spiel aus der in der Zeichnung Fig. 1 in  vollen Linien gezeigten Lage in die strich  punktierte Lage gebracht, so wird infolge  des Entlanggleitens des Zahnes 23 in dem  Gewindegang der Hülse 21 diese sich gegen  über der Nabe 20 drehen. Bei dieser Dre  hung nimmt sie die Hülse 26 mit. Es wird  aber ausserdem die Hülse 26 noch eine wei  tere Drehung ausführen, da sich ja gleich  zeitig auch der Zahn 24 an der Hülse 26 in  dem auf dem äussern Umfang der Hülse 21  angeordneten Gewindegang verschiebt. Es  sind zwei Zähne 23, 24 und zwei Gewinde  gänge angeordnet, um eine verhältnismässig  grosse Drehung trotz einer sehr grossen Stei  gung des Gewindeganges zu erzielen.

   Bei der  Drehung der Hülse 26 werden die beiden  Zahnräder 28 und 29 mitgenommen,     und     diese übertragen die Drehung auf die beiden  Zahnräder 16 und 17, die infolge des Zwi  schenrades 30 entgegengesetzte Drehungen  ausführen und dadurch die Ringe 12     und    14  in der oben angegebenen Weise entgegenge  setzt drehen und die Arme 10 aus der Lage    gemäss     Fig.    2 in die Lage gemäss     Fig.    3 füh  ren,     resp.    umgekehrt.  



  An den Armen 10 sind nun. Reibrollen     33     gelagert, deren Achsen radial     bezw.    an  nähernd radial gerichtet sind. Die Rollen lie  gen einzeln auf gewölbten Flächen     in    Aus  sparungen von Füssen 35 der Arme 10 und  werden durch einen um sie herumgelegten  Ring 34 gehalten. Der Ansatz     bezw.    Fuss 35  an den Armen 10,     in    dem die Rollen gelagert  sind, ist auf der     Innenseite    kreisförmig ab  gerundet.  



  Die Füsse der Arme 10 mit den Rollen     33     greifen in entsprechende Nuten 36 des Um  laufreibkörpers 9 ein. Wenn nach dem Ein  greifen der Rollen in eine Nut eine Bewe  gung des Umlaufkörpers 9     stattfindet,    klem  men sich die Rollen     infolge    der gewölbten  Auflagefläche in der Nut des Umlaufkörpers  fest und werden von ihr mitgenommen.  



  Schliesslich ist noch     eine    in der     Zeichnung     nicht dargestellte Feder oder dergleichen vor  gesehen, durch welche das Lager 7 mit der  Welle 6 dauernd in radialer     Richtung    nach  aussen gedrückt wird, also in     Fig.    1, nach  oben.  



  Die Arbeitsweise der Einrichtung ist  demnach folgende:  Wenn die Teile die in     Fig.    1 und 2 ge  zeigte Lage einnehmen, dann ist die Achse  des Reibkörpers 9 radial am weitesten nach  aussen verschoben, und die Arme 10     :sind     vollkommen nach aussen verschoben, so dass  der Reibkranz seinen grössten Durchmesser  hat. In     Fig.    2 sind nur vier Arme 10 zu  sehen, die in eine Nute des Umlaufkörpers 9  einfassen. Diese vier Arme bilden einen Satz.  Wie bereits erwähnt, sind sechs solcher  Sätze vorgesehen, und aus diesem Grunde ist  der Umlaufkörper 9 mit sechs nebeneinander  liegenden Nuten versehen, je eine für jeden  Satz. Die Schuhe 35 der Arme der verschiede  nen Sätze sind gegenübendem Umfang des.

   Ge  häuses 15 versetzt     zueinander    angeordnet, so  dass ein ununterbrochener Eingriff des durch  die Schuhe 35 gebildeten Reibkranzes     mit     dem Umlaufkörper 9 gesichert ist. Bei dieser  Lage der Teile wird die Drehgeschwindigkeit      der treibenden Welle 1 entsprechend dem  Durchmesser des Umlaufkörpers 9 zu dem  Durchmesser des Reibkranzes ins Langsame  übersetzt. Die getriebene Welle 19 wird also  entsprechend langsamer laufen. bei dem Aus  führungsbeispiel im     Verhältnis    von 1     :3.     Wird nun, und es kann dies     während    des  Laufens der Vorrichtung geschehen, die  Hülse 21 axial verschoben, so werden die  Arme<B>19</B> entsprechend nach innen bewegt.

    Dabei wird der Durchmesser des durch die  Schuhe 35 gebildeten     Reibkranzes    immer  mehr verringert, die     Umlaufgeschwindigkeit     der Welle 19 wird     entsprechend    grösser, bis  schliesslich in der Endlage, die in Fig. 3 ge  zeigt ist. der Umlaufkörper 9 und der Reib  kranz konzentrisch sind und die Geschwin  digkeiten der treibenden und der     getriebenen     Welle die gleichen sind.  



  Die Einrichtung kann     natürlich    baulich  auch anders     ausgestaltet    sein. So wird sich  zum Beispiel die Anzahl der Sätze der arme  10, die nebeneinander angeordnet sind, den  jeweiligen Verhältnissen, insbesondere der  Grösse des Getriebes und der Grösse der zu  übertragenden Kraft anpassen,     ebenso    auch  die Anzahl und die Grösse der an den einzel  nen Armen vorhandenen, zur     Mitnahme    be  stimmten Rollen. Die gewölbte Innenfläche  der Schuhe 35 ist dein grössten Durchmesser  des durch     letztere    gebildeten Reibkranzes an  gepasst. Sie legt sich     gegen    den Boden der  Nuten in den Umlaufkörper. Die Nuten selbst  können rechteckigen Querschnitt haben.

   Die  Anordnung der Rollen ermöglicht eine leichte  Kupplung und Entkupplung, denn der Ver  stelldruck erfolgt stets radial, nur der Ar  beitsdruck ist tangential gerichtet. Der     Ar-          beitsdruclz-        kann    auch nicht auf die     Stell-          vorrielitung    zurückwirken, im Gegenteil  wird durch die Klemmwirkung der Rollen  in den Nuten die Stellvorrichtung verriegelt.  Der die Rollen tragende Teil der Füsse 35  dient lediglich     zur    Führung des Umlaufkör  pers 9, nicht zur Kupplung. Das     Kuppeln    er  folgt lediglich durch die Reibrollen.  



  In den Fig. 5 bis 7 ist noch ein weiteres  Getriebe     finit    verstellbarem Reibrad gezeigt.         liier    ist: zum     Zwecke    der Drehung der Ringe  12 und 1.4     gegeneinander    an sämtlichen Rin  gen 12 je ein Ansatz 40 und an sämtlichen  Ringen 14 je     ein    Ansatz 41 vorgesehen. An  jedem dieser     Ansätze    greift eine Feder 42  bezw. 43 au, und das zweite Ende der Federn  ist am Gehäuse 15 befestigt.

   Die Federn sind       bemüht,    die Ringe gegenläufig zu drehen,  und zwar in einer solchen Richtung, dass  die an     den        Armen        in    vorgesehenen Reib  schuhe 35 nach der     Mitte    zu bewegt werden,  der Reibkranz also auf den kleinsten     Durch-          inesser    eingestellt wird.

   Bewegt man das  Reibrad 9 in radialer Richtung aus der in       Fig.    7 gezeichneten Lage in die Stellung  nach F i-. 5, dann werden die Arme 10 mit  den Reibschuhen 35 nach aussen gedrückt  und dadurch infolge der Verbindung der  Arme 11) mit den Ringen 12 und 14 diese  gegenläufig in die in     Fig.    5 gezeichnete Lage  gedreht. Die Federn geben dabei nach und  werden gespannt.  



       Uni    nun zu bewirken, dass die gegen  läufige Bewegung der beiden Ringgruppen  genau übereinstimmend ist und eine spiel  freie     Verstellung    nach beiden Richtungen hin  erfolgt,     sind    im Gehäuse zwei miteinander  in Eingriff stehende Zahnsegmente 44 und  45     vorgesehen,    deren Eingriffspunkt genau       in        der     der Ringe 12 und 14 liegt.  Die beiden     Segmente    sind um einander     dia-          nietral        gegenüberliegende    Zapfen 46 und 47  in dein Gehäuse 15 gelagert.

   Die     Segmente     besitzen nach aussen Tiber den Umfang der  Ringe 12 und 14 hinausragende Arme, in  denen ein Zapfen 48     bezw.    49 oder ein an  derer     Mitnehmer    befestigt ist. Der Zapfen 48  fasst in Löcher ein, die an Ansätzen an den  Scheiben 12 vorgesehen sind, und der Zapfen  49 in Löcher an     Ansätzen    der Ringe 14.

    Wird     detnuach    zwecks Einstellung der Über  setzung das Reibrad 9 in radialer Richtung  bewegt und dadurch auch nur auf einen der  Ringe     l        \I    oder 14 eine Drehbewegung aus  geübt, dann überträgt sich diese Drehbewe  gung durch die Zapfen 48 und 49 und die       dazwischengeschalteten    Zahnradsegmente 44       und    15 auf     #sänitliche    andere Ringe, so dass      die Ringe der einen Gruppe gleichmässig in  der einen und die Ringe der andern Gruppe  in demselben Masse in der entgegengesetzten  Richtung sich drehen müssen.  



  Es wird hierdurch eine genaue Einstel  lung der     beiden    Ringgruppen gegeneinander  und auch der Ringe jeder Gruppe mitein  ander sichergestellt, und     es-    bedarf zur Ver  stellung des Getriebes lediglich einer radia  len Bewegung des Umlaufkörper 9. Diese  kann in der Weise erfolgen, wie beispiels  weise in Fig. 8 gezeigt. Hier ist ein Hebel  50 vorgesehen, der den Umlaufreibkörper 9  trägt. Der Hebel ist um einen festen Zapfen  51 schwenkbar. Auf der gleichen Welle 6,  auf der der Körper 9 sitzt, ist auch noch ein  Zahnrad 52 vorgesehen, welches mit einem  Zahnrad 53 auf der Welle 51 kämmt. Letz  teres dient zur Übertragung der Bewegung  von der treibenden Welle auf die Welle 6.  Der Hebel 50 kann an einem Zahnsegment 54  entlangbewegt und durch eine Falle 55 in  verschiedenen Stellungen festgestellt werden.

    In Fig. 8 sind die beiden Endstellungen des  Hebels 50 und des Körpers 9 gezeigt.  



  Natürlich kann auch umgekehrt die trei  bende Welle 6 mit dem Umlaufkörper 9 orts  fest angeordnet sein, und es wird dann der  getriebene Teil, also das gesamte Gehäuse  mit dem verstellbaren Reibrad, verschoben.  



  Die Ringe 12 und 14 können natürlich  auch im Gehäuse 15 so gelagert sein, dass sie  in genau konzentrischer Lage gehalten wer  den. Die Einrichtung kann im übrigen auch  baulich     abgeändert    werden. So kann man  zum Beispiel bei geeigneter     Anordnung    der  Ansätze 41 und 42 auch für je zwei benach  barte Ringe eine Feder     verwenden,    die diese  Ringe gegenläufig dreht, man kann die  Federn 42 und 43 auch ganz fortlassen, ob  wohl die Einschaltung der Federn zweck  mässig ist, um dadurch Spielraum in den Ver  bindungen auszuschalten.

       Wenn    die- Lage  rung der Ringe in dem Gehäuse     nicht    genü  gend genau ist, dann dürfte es sich empfeh  len, an Stelle der einfachen Zapfen 48 und  49 den diese Zapfen tragenden Hebelarm an  den Zahnradsegmenten am Ende zu verbrei-    tern -und mehrere Verbindungszapfen in ihm  anzuordnen, die durch eine entsprechende  Anzahl von Löchern am Umfange der Ringe  hindurchgehen müssten. Zweckmässig wird  man die Zapfen 48 und 49 mit Gewinde ver  sehen und jeden einzelnen Ring in seiner  genauen Lage zwischen aufgesetzten Muttern  sichern. Da aber die     Drehpunkte    der Seg  mente und der Ringe nicht miteinander über  einstimmen, müssen die Zapfen 48 und 49  eine Drehbeweglichkeit innerhalb der Boh  rungen an den Ringen aufweisen.

   Die Ver  stellung der     Ringe    12 und 14 kann natür  lich auch mit beliebigen andern Mitteln er  folgen, zum Beispiel durch ein Differential=  getriebe oder dergl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stufenlos regelbares Reibradgetriebe, da durch gekennzeichnet, dass der Reibkranz eines der beiden Reibräder dadurch in seinem Durchmesser verstellbar ist, dass er aus Reib schuhen (35) zusammengesetzt ist, die an. nach Art einer Irisblende verstellbaren Ar men (10) angeordnet sind. UNTERANSPRÜUCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (10) in mehreren parallelen in Richtung der Ge triebeachse hintereinander angeordneten Sätzen vorhanden sind und- die an ihnen vorgesehenen Reibschuhe (35) im Sinne des Umfanges des Reibkranzes gegenein ander versetzt liegen. 2.
    Getriebe nach Unteranspruch 1, - dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (10) ge kröpft ausgebildet sind, so dass sich die Arme eines 'Satzes gegenseitig über greifen. 3. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ringe (12, 14), an denen die Arme (10) angelenkt sind, an ihrem äussern Umfang mit Zähnen ver sehen sind und in die Ringe für Vor wärtsdrehung einerseits, und für Rück wärtsdrehung anderseits, je ein gemein sames, im Ringgehäuse (15) gelagertes Zahnrad (16 bezw. 17) eingreift und diese beiden Zahnräder (16, 1.7) durch ein ge meinsames Zahnrad<B>(27)
    </B> gegenläufig<I>v</I> er- .stellt werden. 4. Getriebe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibschuhe Reib rollen<B>(33)</B> besitzen, die wenigstens ange nähert radial gerichtete Achsen haben, und dass die Rollen von kurvenförmigen Stützflächen getragen werden, um die am einen Reibrad vorgesehenen Reibschuhe zwischen zwei Flanken einer Nute des andern Reibrades festzuklemmen. 5.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen von Ringen (12, 14). durch deren gegenläufige Dre hung der Reibkranz verstellt wird, mit je einem verzahnten Körper in Verbindung stehen und diese verzahnten Körper genau in der Mittelachse der Ringe miteinander kämmen, so dass eine Drehung der einen Ringgruppe in der einen Richtung stets einer Drehurig der andern Ringgruppe in der entgegengesetzten Richtung entspre chen muss. 6.
    Getriebe nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch zwei am Ringgehäu,=e auf diametral einander gegenüberliegenden Zapfen (46, 47) drehbar gelagerte Hebel, die an den einander zugekehrten Enden miteinander kämmende Zahnsegmente (44, 45) tragen, während die äussern Hebel enden mit den Ringen je einer Gruppe verbunden sind. 7.
    Getriebe naeli Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Ringe in der Richtung, in der das ver stellbare Reibrad auf den kleinsten Durch messer eingestellt wird, durch an den Ringen anfassende Federn (42, 43) er folgt.
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