CH195427A - Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen.

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CH195427A
CH195427A CH195427DA CH195427A CH 195427 A CH195427 A CH 195427A CH 195427D A CH195427D A CH 195427DA CH 195427 A CH195427 A CH 195427A
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CH
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
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Description


  Einspritzdüse für     Brennkr        aftmasehinen.       Die Schliessbewegung des Ventils einer  Einspritzdüse für     Brennkraftmaschinen    wird  in der Regel von einer Feder bewirkt, die  auf einen Federteller drückt, der auf einen       Verrtilschaft.aufgeschraubt    ist. Dies     trifft    ins  besondere bei sogenannten Tellerdüsen zu,  bei denen ein Ventilteller am Ende der  Düsennadel die Austrittsöffnung für den  Brennstoff verschliesst.  



  Bei jedem Schliessen schlägt der Ventil  teller unter dem Einfluss der Schliessfeder  gegen den Ventilsitz. Die hierbei entstehende  Schlagbeanspruchung wird durch den Ventil  schaft auf das Gewinde übertragen, mit  welchem der Federteller     auf    dem Ventilschaft  befestigt ist. Unter dem Einfluss dieser sich  unaufhörlich wiederholenden Schlagbean  spruchungen lockert sich das Gewinde zwi  schen dem Federteller und dem Ventilschaft,  zumal die Gewindegänge infolge der sehr  kräftigen Schliessfeder nur einseitig aneinan  der anliegen. Bei der geringsten Lockerung  des Eingriffes im Gewinde schlagen die Ge  windegänge sehr rasch aus, so dass ein ein  wandfreies Arbeiten der ganzen Einspritzdüse  nicht mehr gewährleistet ist.

      Erfindungsgemäss wird dieser Übelstand  dadurch beseitigt, dass der Federteller zwei  Teile besitzt, von denen der eine Teil das  mit dem Gewinde des Ventilschaftes zusam  menwirkende Innengewinde trägt, quer zur  Längsrichtung der Düsennadel federnd zu  sammendrückbar, entgegen der Druckrichtung  der Schliessfeder kegelförmig verjüngt ist  und in einer entsprechenden hohlkegelförmi  gen Aussparung des zweiten     Federtellerteils     liegt; auf den die Schliessfeder wirkt.

   Da  durch wird das eingangs erörterte Ausschlagen  der     C-ewindegänge    sicher vermieden; denn  durch die Keilwirkung der     Kegelflächen    bei  der     Federtellerteile    und durch die Kraft der  Schliessfeder wird der innere     Federtellerteil     mit seinem Innengewinde derartig fest auf  das Gewinde des Ventilschaftes gepresst, dass  beide Flanken     seirrery.Gewindegänge    ständig  fest an den Gegenflanken des Ventilschaft  gewindes anliegen. Ein Ausschlagen des       Gewindes    ist     daher4ausgeschossen.     



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt die Einspritzdüse teilweise  im Längsschnitt; in den     Fig.    2 und 3 ist der      Federteller in grösserem     Massstabe    im Längs  schnitt     bezw.    im     Grundriss        veranschaulicbt.     



  Der Düsenkörper 1 ist in einer im Zy  linderkopf 2 der     Brennkraftrnaschine        vor-ge-          seherren,    mittels einem     Schraubstopfen    3 ver  schliessbaren     Kammer    4 untergebracht und  mittels einer     Überwurfmutter    5 mit dein  Düsenkopf 6 flüssigkeitsdicht verbunden. Der       Düsenkopf    6 ragt in den Zylinderraum der       Brennkraftmaschine    hinein. Die Zuführung  des     Brennstoffes    erfolgt durch eine Leitung  12, die aussen an den     Düsenkörper    ange  schlossen ist.  



  Der Düsenkörper 1 weist eine Längs  bohrung auf, in der ein Filterkörper 13 liegt;  dieser trägt aussen Längsnuten, durch die  der Brennstoff zwecks     Filtrierens    hindurch  strömt. Der Brennstoff tritt dann durch im  innern Teil des Filterkörpers vorgesehene  feine     Offnungen    14 in eine Aussparung 15,  in die der im Düsenkopf 6 verschiebbare  Schaft 16 eines     Düsenventils    hineinragt.  Dieses beherrscht     rnit    dem Ventilteller 17  die     Austrittsöffnung    für den     Brennstoff    am  Düsenkopf 6.  



  Der Ventilteller 17 wird durch eine Feder  18     geschlossen    gehalten, die in der Aus  sparung 15 des Filterkörpers 13 unterge  bracht ist, sich auf den Düsenkopf 6 abstützt  und auf einen am obern Ende der Düsen  nadel 16 befestigten Federteller wirkt. Steigt  der Druck des durch den Filter 13 hindurch  geführten     Brenr)atoffes,    so dass er die     Sclrliel.',-          kraft    der Feder 18 überwindet,

   so wird der  Teller 17 von seinem Sitz abgehoben und  der     Brennstoff    tritt durch die sich bildende       spaltförmige    Austrittsöffnung in Form von  Strahlen in den     Verbrennungsraum.    Der  Federteller ist zweiteilig ausgebildet und be  steht aus einem auf den Schaft 6     aufschraub-          baren    Teil     1'._i    und einem     rnit    diesem     zu-          sanrmenwirkenden        hülsenfürmigen    Teil 20.  



  Der Gewindeteil 19 weist zwei in der  Längsrichtung des Schaftes 16 verlaufende  Schlitze 21 und 22 auf, von denen der  Schlitz 21 auf der     ganzen    Höhe durch den  Gewindeteil geführt ist, wogegen sich der  Schlitz 22 nur über einer) Teil der Höhe    erstreckt, so dass ein Steg 23 stehen bleibt,  der die beiden durch die Schlitze 21 und 22  gebildeten Hälften des Gewindeteils 19 mit  einander verbindet. Durch die beiden Schlitze  21 und 22 wird erreicht, dass sich der Ge  windeteil 19 quer zur Längsachse des Schaf  tes 16 federnd etwas zusammendrücken lässt.

    Der Teil 19 des Federtellers ist entgegen  der Druckrichtung der Schliessfeder 18 kegel  förmig verjüngt und liegt in einer entsprechen  den     hohlkegelförmigen    Aussparung 24 des       hülsenförmigen        Federtellerteils    20. Unter der  Einwirkung der Schliessfeder wird der hülsen  förmige     Federtellerteil    20 auf den Teil 19       gedrückt,    so dass der federnde Teil 19     ruft     seinem Innengewinde fest in das Aussenge  winde des Ventilschaftes 16 gepresst wird.  Hierdurch wird erreicht, dass beide Flanken  der Gewindegänge ständig fest     ain    der, Gegen  flanken des     Ventilschaftgewindes    anliegen.

    Ein Ausschlagen dieser Gewindegänge unter  dem Einfluss der sich bei jedem Schliessvor  gang wiederholenden Schlagbeanspruchungen  ist dadurch mit Sicherheit     vermieden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einspritzdüse f(ir Brennkraftmaschinen, bei der eine Schliessfeder auf einen Feder teller einwirkt, der auf einen Schaft eines die Düse steuernden Ventils aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Feder teller zwei Teile besitzt, von denen der eine Teil das mit dein Gewinde des Ventilschaftes zusar)rrr)enwirkende Innengewinde trägt, quer zur Längsrichtung des Ventilschaftes federnd zusarnmendrückbar, entgegen der Druckrich tung der Schliessfeder kegelförmig verjüngt ist und in einer entsprechenden hohlkegel förmigen Aussparung des zweiten Federteller teils liegt,
    auf den die Schliessfeder wirkt. UNTERANSPRUCH: Einspritzdüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet,, dass der das Innen gewinde tragende Federtellerteil zwecks Er zielung der Federung geschlitzt ist.
CH195427D 1936-03-02 1937-02-27 Einspritzdüse für Brennkraftmaschinen. CH195427A (de)

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