CH195456A - Verfahren zur Herstellung von Hochdrucklampen, insbesondere Glühlampen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hochdrucklampen, insbesondere Glühlampen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Hochdrucklampen, insbesondere Glühlampen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Hoch drucklampen, insbesondere Hochdruckglüh lampen. Bei der Herstellung von Glühlam pen geht das Bestreben dahin, die Lampen mit einem Glühkörper zu versehen, der ohne verbraucht zu werden, auf die höchstmög liche Temperatur erhitzt ;werden: kann. Als Material für den Glühkörper wird deshalb heutzutage gewöhnlich Wolfram verwendet, das sehr schwer schmelzbar ist und gleich zeitig auch eine sehr hohe Verdampfungs- temperatur besitzt.
Es ist aber erwünscht, den Glühkörper auf Temperaturen zu erhit zen, bei denen der Dampfdruck so erheblich ist, dass auch Wolfram, sofern besondere Massnahmen nicht getroffen werden, sehr ball stark verdampfen würde. Um das zu vermeiden, ist es bereits vorgeschlagen wor den, den Glühkörper mit einer Gasatmo sphäre zu umgeben, welche die Verdampfung des Glühkörpermaterials herabsetzt. Der Ver- lauf kann dabei in folgender Weise gedacht w erden: Bei einer gewissen Temperatur hat das Glühkörpermaterial, z.
B. Wolfram, das Be streben, pro Zeiteinheit eine Anzahl von Molekülen auszusenden, welche dieselbe ist, unabhängig davon, ob der Glühkörper sich in einem evakuierten oder in einem gasgefüllten Raum befindet. Es besteht aber ein erheb licher Unterschied in der Verdampfungs- geschwindigkeit im evakuierten Raum im Vergleich mit derjenigen in einem gasgefüll ten Raum.
Dieser Unterschied ist darauf zu rückzuführen, dass ein Metallmolekül, wenn es in einem evakuierten Raum den Glühkör- per verlässt, seinen Weg geradlinig fortsetzt, bis es von einer Lampenglocke oder derglei chen gehemmt wird und sich dort unter Bil dung eines Metallbelages absetzt, während in einem gasgefüllten Raum ein grosser Teil der Metallmoleküle, die im Begriff sind, den Glühkörper zu verlassen oder ihn soeben ver-
EMI0002.0001
lassen <SEP> haben,
<SEP> von <SEP> den <SEP> in <SEP> ['jewegting <SEP> befind liehen <SEP> Molekülen <SEP> getroffen <SEP> werden <SEP> oder <SEP> an
<tb> diesen <SEP> anstossen <SEP> und <SEP> dadurch <SEP> wieder <SEP> in <SEP> das
<tb> Glühkörpermaterial <SEP> hinein- <SEP> oder <SEP> daraiil' <SEP> zii rückgeworfen <SEP> werden.
<tb>
Hieraus <SEP> geht <SEP> auch <SEP> Hervor. <SEP> dass <SEP> es <SEP> vorteil haft <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> Gasatmosphäre <SEP> mit <SEP> ni;igliehsi
<tb> schweren <SEP> Molekülen <SEP> zu <SEP> verwenden. <SEP> Als <SEP> Bei spiel <SEP> geeigneter <SEP> Gase, <SEP> die <SEP> Wolfraiu <SEP> iliclit <SEP> an greifen, <SEP> sind <SEP> zu <SEP> erwähnen: <SEP> lir. <SEP> 1. <SEP> _1r, <SEP> Hg.
<tb>
Es <SEP> ist <SEP> ferner <SEP> ersichtlich, <SEP> dass. <SEP> je <SEP> liiälier <SEP> de Druck, <SEP> das <SEP> heisst <SEP> je <SEP> grösser <SEP> die <SEP> Anzahl <SEP> de_
<tb> Gasmoleküle <SEP> ist, <SEP> die <SEP> von <SEP> den <SEP> vom <SEP> lTlü@iki@r per <SEP> ausgestossenen <SEP> 1letalliiiolekiilen <SEP> getroffc-ii
<tb> werden, <SEP> um <SEP> so <SEP> kleiner <SEP> wird <SEP> die <SEP> effektiv@#
<tb> Verdampfung <SEP> des <SEP> Glühkörpers. <SEP> Es <SEP> stösst <SEP> aller,
<tb> auf <SEP> gewisse <SEP> Schwierigkeiten, <SEP> eine <SEP> (i-lühlampc
<tb> mit <SEP> Gas <SEP> von <SEP> einem <SEP> Druck <SEP> zu <SEP> füllen. <SEP> der <SEP> den
<tb> Atmosphärendruck <SEP> erreicht <SEP> oder <SEP> diesen <SEP> #ogar
<tb> übersteigt.
<tb>
Dies <SEP> beruht <SEP> vor <SEP> allem <SEP> auf <SEP> der <SEP> Tatsache.
<tb> dass <SEP> eine <SEP> Lampe, <SEP> wenn <SEP> sie <SEP> mit <SEP> Gas <SEP> gefüllt
<tb> worden <SEP> ist, <SEP> gewöhnlich <SEP> von <SEP> der <SEP> (iisziifiili rungsleitung <SEP> dadurch <SEP> abgetrennt <SEP> wird. <SEP> class
<tb> die <SEP> Zuführungsleitung <SEP> in <SEP> der <SEP> Nähe <SEP> der <SEP> Lam penglocke, <SEP> das <SEP> sogenannte <SEP> Punipröhrehen.
<tb> durch <SEP> abschmelzen <SEP> zugeschlossen <SEP> wird. <SEP> Vin
<tb> ein <SEP> derartiges <SEP> Abschmelzen <SEP> unter <SEP> gleielizeili gem <SEP> Zuschliessen <SEP> der <SEP> Lampe <SEP> zu <SEP> ermöglichen.
<tb> ist <SEP> es <SEP> notwendig. <SEP> dass <SEP> das <SEP> Pumpröhrehen <SEP> ent weder <SEP> von <SEP> einer <SEP> mechanischen <SEP> Vorrichtun beeinflusst <SEP> wird.
<SEP> oder <SEP> auch <SEP> von <SEP> e=iner <SEP> Atmo sphäre <SEP> desselben <SEP> oder <SEP> höheren <SEP> @ruel:es <SEP> um geben <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass. <SEP> wenn <SEP> die <SEP> Erweichung <SEP> elc:
<tb> Pumpröhrchens <SEP> durch <SEP> die <SEP> Erwärmung <SEP> an fängt, <SEP> das <SEP> Röhrchen <SEP> zusammengepresst <SEP> und
<tb> dadurch <SEP> zugeschlossen <SEP> wird.
<tb>
Eine <SEP> Anzahl <SEP> auf <SEP> diesem <SEP> (rrunds:itz <SEP> ba sierter <SEP> Konstruktionen <SEP> ist <SEP> bereits <SEP> auch <SEP> vor geschlagen <SEP> worden, <SEP> aber <SEP> insbesondere <SEP> weiiii
<tb> es <SEP> sieh <SEP> um <SEP> Lampen <SEP> mit <SEP> unter <SEP> hohem <SEP> L)rueh
<tb> stehenden <SEP> Gasfüllungen <SEP> handelt, <SEP> entstelie;t
<tb> beim <SEP> Füllen <SEP> grosse <SEP> technische <SEP> Schwierigkei ten. <SEP> Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindung <SEP> betrifft <SEP> nnii
<tb> eine <SEP> Arbeitsweise, <SEP> mit <SEP> welcher <SEP> derartige
<tb> Lampen <SEP> in <SEP> einer <SEP> sehr <SEP> wirksamen <SEP> und <SEP> zeiver lässigen <SEP> Weise <SEP> zugeschlossen <SEP> werden <SEP> können.
Lias Verfahren gemäss Erfindung ist da- ihirchgekennzeichnet, dass der Gasdruck in fier Lampe während der Zuschmelzoperation höchstens gleich dem umgebenden Druck, der gegebenenfalls höher als Atniosphärendruek "ein kann. gehalten wird.
Die Erfindung kann mit Vorteil in der folgenden Weise ausgeführt werden: Nachdem die Lampe durch Ar@.:cliliel@en an den Rezipienten einer @'akuumlinntlle elv:i- kuiert worden ist, wird eine bestimmte Menge des Füllgases in diesen' eingeführt. Hierauf wird die Lampe allgekühlt. wobei das in der Lampe befindliche Gas kondensiert oder ge froren wird. so dass der Druck in der Appa ratur niedriger wird als der umgebende Atmosphärendruck, und gegebenenfalls nur einige min Hg beträgt.
Das Zuschmelzen der Laiupe kann darauf in bekannter Weise ausgeführt werden, da der Druck der äussern Atniospliäre, sobald das Glas erweicht ist, diese, an der Zu-- schuielzstelle vakuumdicht zusarnrnenpresst. Später wenn die Lampe wieder erwärmt wird, steigt der Druck beim Verdampfen des Gases.
Durch Regelung der Menge des in die Apparatur hineingeführten und nachher in der Lampe kondensierten Füllgases, kann der (lasdruck beliebig abgepresst werden.
Uni den Druck in der Lampe zit berech nen, soll male zweckmässig das Volumen des Rezipienten. sowie auch das Volumen der init (Tas zii füllenden Lampe kennen. Mit Hilfe des allgemeinen Zustandsgesetzes der Gase kann dabei die folgende Gleichung aufge stellt werden:
EMI0002.0048
EMI0002.0049
dabei <SEP> bedeutet:
<tb> L", <SEP> = <SEP> das <SEP> Volumen <SEP> des <SEP> Rezipienten.
<tb> 1-.. <SEP> = <SEP> das <SEP> Volumen <SEP> der <SEP> Lampe.
<tb>
7', <SEP> -= <SEP> den <SEP> Druck <SEP> der <SEP> Gasfüllung <SEP> vor <SEP> der <SEP> All kühlung,
<tb> :), <SEP> = <SEP> den <SEP> Druck <SEP> der <SEP> Gasf <SEP> üllung <SEP> in <SEP> der <SEP> l@@tinpc.
<tb> P., <SEP> = <SEP> den <SEP> Gasdruck <SEP> ini <SEP> Rezipienten <SEP> nach <SEP> der
<tb> Abtrennung <SEP> der <SEP> Lampe.
<tb>
Wenn <SEP> die <SEP> Abkühlung <SEP> und <SEP> die <SEP> dadurch
<tb> verursachte <SEP> Kondensierung <SEP> so <SEP> weit <SEP> getrieben wird, dass P;; vernachlässigt werden kann, wird die Gleichung in folgender Weise ver einfacht: .
EMI0003.0002
Man kann also eine Lampe gewünschten Druckes P:; erhalten durch Füllung des Re zipienten mit einer Gasmenge von dement sprechend bemessenem Druck P, Die Ab kühlung der Lampe kann beispielsweise mit Hilfe von flüssiger Luft ausgeführt werden. Die in dieser Weise erreichbare Temperatur genügt vollständig, u. a. für die Herstellung von krypton-xenongefüllten Hochdrucklam pen.
Bei der Herstellung von argongefüllten Hochdrucklampen ist dagegen die Verwen dung von flüssigem Stickstoff vorzuziehen. Eine noch effektivere Kühlwirkung wird mit flüssigem Wasserstoff erhalten, wobei aber infolge der explosiven Natur des Gases Vorsichtsmassregeln zu treffen sind. An Stelle von Wasserstoff kann deshalb zweck mässig flüssiges Neon oder ein anderes schwer- kondensierbares Gas verwendet werden.
Wenn man der Lampe eine Gasmischung bestimmter Zusammensetzung zuführen will, kann es bisweilen notwendig sein, die ver schiedenen Gase nacheinander in die Lampe einzuführen und zu kondensieren.
Die Erfindung kann mit Vorteil ange wendet werden, wenn die Evakuierung und Gasfüllung der Lampen in stufenweise ar beitenden Automatmaschinen (in fliessender Fertigung) durchgeführt wird. Das Küh lungsmoment wird dabei zweckmässig auf mehrere Stufen verteilt, so dass eine Vorküh- lung erhalten wird, und erst nachher zur end gültigen Abkühlung geschritten wird. Hier durch wird erreicht, dass einerseits die Ka pazität der Automatmaschine infolge der grö sseren Maschinengeschwindigkeit erheblich er höht, anderseits die Abkühlung der Lampe mit erheblich geringeren Verlusten ausge führt werden kann.
Dass der letzterwähnte Umstand von gro sser Bedeutung ist, ist selbstverständlich, da eine möglichst weitgehende Verminderung der Verluste in dem für die niedrigste Tem peratur bestimmten .Teil der Kühlvorrich tung erstrebt wird, da dieser Teil die höch sten Betriebskosten verursacht. Wenn eine kontinuierliche Kühlung durchgeführt wird, kann das bekannte Gegenstromprinzip ganz oder teilweise angewendet werden.
In einfacher Weise kann die Abkühlung der Lampe dadurch geschehen, dass die Lampe in ein Dewarsches Gefäss eingeführt wird, das das gewünschte Kühlmittel ent hält.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit Vorteil bei der Herstellung von Lampen, die in sog. "Gabel" evakuiert und gasgefüllt werden, zur Verwendung kommen. Bei die ser Methode ist eine Anzahl Lampen parallel mit dem Rezipienten verbunden.
Die Schwierigkeit, dabei denselben Druck in sämtlichen Lampen zu erreichen, kann da durch überwunden werden, dass in der Lei tung, die jede der Lampen mit dem Rezipien ten verbindet, eine Verengung oder derglei chen vorgesehen ist, wodurch ein im Verhält nis zum Strömungswiderstand der übrigen Apparatur grosser Strömungswiderstand er halten wird. Dieser Widerstand wird so gross bemessen, dass bei gleichzeitiger Abkühlung von mehreren Lampen der Druckausgleich im Rezipienten so schnell erfolgt, dass die ver schiedenen Lampen eine gleichförmige Fül lung erhalten.
Die Erfindung ist indessen nicht auf das oben beschriebene Verfahren beschränkt, son dern die Arbeitsweise kann in verschiedenen Hinsichten variiert werden.
So ist es zum Beispiel nicht notwendig, die Abkühlung des Füllungsgases in der Lampe selbst vorzunehmen, sondern das Gas kann zum Beispiel in flüssiger Form in die Lampe eingeführt werden. Die Kondensie- rung des Gases geschieht in diesem Falle zweckmässig in einer Sonderkühlanlage, und das kondensierte Gas wird den Lampen ge gebenenfalls durch eine gemäss dem Prinzip des Dewarschen Gefässes isolierte Leitung zu geführt.
Die Menge des zugeführten Gases kann zum Beispiel dadurch reguliert werden, dass eine gewisse Quantität aus der Leitung in die Lanipe "hineingesehleust" wird. Werin die Lampe finit einer Gasmischung bestimm-. ter @usarinuene tzun g versehen werden soll. können die geeigneten Quantitäten der be- treffenden G=ase in flüssiger Foriu in die Lampe eingeführt -erden.
Insbesondere :venn für die Allkühlung des Füllgases Wasserstoff verwendet werden soll. kann die erwihnte Methode mit Vorteil 1)enutzt #;-erden. sie Kühlanlage kann näm- lich in fiesem Falle in einer explosionssiche- ren Kammer angeordnet werden. wodurch die Gefahr von Unglücksfällen beseitigt wird.
Bei dein beschriebenen Verfahren kann es zweckmässig sein, die Lampe abgekühlt zu halten, um die Vergasung vor dem Zuschniel- zen zu verhindern oder herabzusetzen.
Das Gas kann aber der Lampe auch in der Weise zugeführt werden. dass in die Lampe eine Substanz eingeführt wird, die das Ga' in chemisch oder mechanisch ge bundenem Zustand enthält. \ach dem Zu schliessen der Lampe wird das Gas frei gemacht, z. B. durch Erhitzen. Beispiele der- artiger Stoffe sind Stickstoffverbindungen. z.
B. die Azide der Alkali- oder Erdalkali- inetalle. %vie \aN.,. ferner Hvdricle der Al- 1_ali- oder Erdalkalinietalle. Es kann auch in die Lampe ein Stoffgemisch eingeführt wer- den. aus iw(-leliem die Füllgase uach dein Zrr- sclniicizen der <RTI
ID="0004.0064"> Lampe auf chemischem Wege @,#nt ;-ickelt werden.
In dem vorhergehenden ist die Anwen- dung der Erfindung zuniiehst bei Hoch- druckgIiihlampen beschrieben. Hervorzuhe- ben ist aber, da.ss die Erfindung dieselben Vorteile bietet auch bei der Herstellung Lin- derer Hochdrucklampen, tx-ie z.
B. Hoch- druekentladungsröliren. Als Beispiel eines bei der Herstellung derartiger Rohre für die Erzeugung eines hohen Gasdruckes geeigne- @en Stoffes ist Lithiumhidrid (Lila) zu er- wähnen, das beim Erhitzen Wasserstoff al)- gibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Hoch drucklampen. insbesondere Glühlampen. die auch. ausser Betrieb einen (rohen. über denn Atmosphärendruck liegenden Glasdruck auf weisen, dadurch gekennzeichnet. class der Gasdruck in der Lampe während der Zri- schmelzoperation höchstens gleich dem um gebenden ()ruck gehalten wird.U LATERAN SPRü CHE I. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der um gebende Druck der Atmosphärendruck ist. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der hohe Druck in der Lampe erst nach dem Zu schliessen der Lampe ausgebildet wird.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gras in die Lampe unter Cberdriick eingeführt und vor dem Zuschliessen der Lampe auf einen Pruclz leerabgesetzt wird, der dem umgebenden Druck höch stens gleich ist.4. Verfahren gemäss Patentansprrieh und L'nteransprueh 3. dadurch gekennzeich net. dass die Verminderung des CTas- druckes vor dem Zuschliessen der Lampe durch hondensierung infolge Abkühlung bewirkt wird.:). Verfahren gern ä13 Pa.tentzinspruch. cla- durch gekennzeielinet, dass der hole, Druck in der Lainlie durch Einführung einer Substanz erzeugt wird. die nach dem Zuschliessen der Lampe gezwungen wird, ein Füllgas hohen Druckes al)zu- geben. 6.Verfahren gemäss Patentansprucb und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die in der Lampe befindliche Substanz nach dem Zuschliessen erhitzt wird. 7. Verfahren gemäss Patentansprueli und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch die Einführung einer Substanz, die aus einem Stoff besteht, aus dein das Füllgas nach dem Zuschmelzen der Lampe auf chemischem Wege entwickelt wird. B. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch die Einführung eines Stoffgemisches, aus welchem die Füllgase nach dem Zu schmelzen der Lampe auf chemischem Weg entwickelt werden. 9.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die verwendete Sub stanz ein Azid eines Alkalimetalles ist. 10. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die verwendete Sub stanz ein Azid eines Erdalkalimetalles ist. 11. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 7 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass man Natriumazid ver wendet. 12. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die verwendete Sub stanz ein Hydrid eines Alkalimetalles ist. 13.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die verwendete Sub stanz ein Hydrid eines Erdalkalimetalles ist. 14. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 5, 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass man Lithiumhydrid verwendet. 15.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass mehrere an einem Rezipienten durch Zuführungsleitungen parallel an geschlossene Lampen gleichzeitig mit Gas gefüllt werden und zwecks Ausglei chung des Druckes in den verschiedenen Lampen jede Zufuhrleitung mit einem im Verhältnis zu dem Strömungswiderstand in der übrigen Apparatur grossen Strö mungswiderstand versehen wird. 16.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass mehrere an einem Re zipienten durch Zuführungsleitungen pa rallel angeschlossene Lampen gleichzei- tig mit Gas gefüllt werden und zwecks Ausgleichung des Druckes in den ver schiedenen Lampen jede Zufuhrleitung mit einem im Verhältnis zu dem Strö mungswiderstand in der übrigen Appara tur grossen Strömungswiderstand ver sehen wird. 17. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Gase in flüssiger Form in die Lampe eingeführt werden. 18.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass vor dem Zuschliessen der Lampe diese abgekühlt gehalten wird, zum Z=ecke, die Vergasung min destens teilweise zu verhindern. 19. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Lampe eine Gasmischung erhält und die verschiedenen Gase nach einander in die Lampe eingeführt und kondensiert werden. 20.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lampe eine Gas mischung erhält und die verschiedenen Gase nacheinander in die Lampe einge führt und kondensiert werden. 21. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gasfül- lung Krypton enthält. 22. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abkühlung der Lampenfüllung mit Hilfe flüssiger Luft durchgeführt wird. 23. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gasfül- lung Xenon enthält. 24.Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, *dass die Gasfül lung Krypton und genon enthält. 25. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gasfül lung Argon enthält. 26. Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge- lz-ennzeiclinet. dass die Abkiihlung der Lamperif itllling mit Hilfe von flüssigem Stickstoff durchgeführt wird. @% 7.Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Abkühlung der Lampenfüllung mit Hilfe von flüssigem Wasserstoff durchgeführt wird. 28. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abkühlung der Lampenfüllung mit Hilfe von flüssigem Neon durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE195456X | 1936-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH195456A true CH195456A (de) | 1938-01-31 |
Family
ID=20304754
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH195456D CH195456A (de) | 1936-02-11 | 1937-02-02 | Verfahren zur Herstellung von Hochdrucklampen, insbesondere Glühlampen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH195456A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082674B (de) * | 1958-02-26 | 1960-06-02 | Egyesuelt Izzolampa | Verfahren zur Herstellung von gasgefuellten Glasgefaessen, insbesondere von elektrischen Gluehlampen, mit einem den Atmosphaerendruck uebersteigenden Fuellgasdruck |
| DE3543390A1 (de) * | 1985-12-07 | 1987-06-11 | Bernd Dipl Ing Blaudszun | Verfahren zur verfluessigung oder verfestigung von bei normaltemperatur in der gasphase befindlichen kondensierbaren stoffen, anwendung des verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1937
- 1937-02-02 CH CH195456D patent/CH195456A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082674B (de) * | 1958-02-26 | 1960-06-02 | Egyesuelt Izzolampa | Verfahren zur Herstellung von gasgefuellten Glasgefaessen, insbesondere von elektrischen Gluehlampen, mit einem den Atmosphaerendruck uebersteigenden Fuellgasdruck |
| DE3543390A1 (de) * | 1985-12-07 | 1987-06-11 | Bernd Dipl Ing Blaudszun | Verfahren zur verfluessigung oder verfestigung von bei normaltemperatur in der gasphase befindlichen kondensierbaren stoffen, anwendung des verfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
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