CH195573A - Verfahren zum Einlagern von Sauerfutter in einem Erdgrubensilo, insbesondere zum Zwecke der Grünfutterkonservierung. - Google Patents
Verfahren zum Einlagern von Sauerfutter in einem Erdgrubensilo, insbesondere zum Zwecke der Grünfutterkonservierung.Info
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Description
Verfahren zum Einlagern von Sauerfutter in einem Erdgrubensilo, insbesondere zum Zweeke der Gr nfutterkonservicrung. Bei, der Einlagemnig von Sauerfutter, insbesondere bei der Gr nfutterkonservierung, erfordert die erw nschte GÏrung m¯glichst rasche Entfernung der Luft aus dem Futter und Fernhalten von neuem Luftzutritt. Diesen Erfordernissen entsprechen die gemauer- ten oder betonierten Silobauten mit gasdich- tem Innenanstrich, luftdichtem Deekel und wom¯glich einer Vorkehrung zum Zusammen- pressen des Futters. Diese Silos sind aber kostspielig und dxher f r die meisten Betriebe zu teuer. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe. unber sonst gleicher Behandlung des zu konservierenden Futters, insbesondere Gr nfut ters, wie in festen ssilos, diese Bauten, Deckel und Pressanlagen entbehrlich zu machen, gleich gute Silage zu erzielen und durch die Kosteneisparms der Grunfntterkonservierung eine allgemeine Verbreitung zu geben. Bekannt ist, eine in den Boden gegrabene Grube mit Futter zu fiillen, das Futter dar tuber hinaus anzuhÏufen und schliesslich mit Erde, SandoderdergleichendenGrubenaus- hu, bildendem Material zu bedecken. Nach der Erfindung wird das Futter mit schmiegsamem, luftdichtem Stoff vollständig umh llt, index zuerst die Grube vor dem Einbringen des Futters mit sololiem Stoff ausgelegt und vor der Aufbringung der Deckschicht das aufgehäufte Futter gleich- falls mit solchem Stoff bedeckt wird, derart, dass Luftaustritt möglich, aber Lufteintritt verhindert ist. Vorzugsweise besteht die schmiegsame Zwischenlage aus sich mit ihren Rändern überdeckenden Bahnen imprägnierten Papiers, welche in Eohe der Bodenoberfläche mit ihren Rändern übereinanderliegend nach auben verlaufen. ZweckmäBig wird die schmiegsame Zwi- schenlage durch doppelt gelogte, mittels Teer, Asphalt oder andern bitumin¯sen Stoffen vereinigtePapierbalLnengebildet,unddiedie Zwischenlage bildenden, schmiegsamen Bah nen überdecken sich an ihren Randern all seit. ig nach Art von Ziegeln oder Schuppen. In der Zeiehnung ist ein Ausführungs- beispiel einer nach der Erfindung herestell- ten Siloeinrichtung dargestellt. Eine in beliebigem Boden gegrabene Grube wird mit sich an ihren Rändern iiberdeckenden Bahnen 4,5 gasdichten, schmieg examen Stoffes so ausgelegt, dass der Grund 3. sotie die Wände 1 damit belegt sind und die Stoffbahnen über der Erdoberfläehe noeh ein entsprechendes Stück 2 fla. ch verlaufeu. Diese so ausgelegte Grube wird mit Grünfutter 6 gefüllt und dieses festgetreten. Der Belag 4 und 5 wird hierdurch dicht an Un tergrund und Wände angepresst. Über das die Grube anfüllende Futter wird weiter Futter 7 möglichst hoch angehäuft und festgetreten. sowie mit den gleiehen gasdichten, sieh an den RändernüberdeckendenBahnen 9 aus einem geeigneten, schmiegsa. men Stoff so belegt, daB deren Enden 8 sich mit den a. us der Grube austretenden und eben verlaufenden Bahnen iiberdecken. Diese nun das Futter vollständig einhüllenden Bahnen 8, 9 werden mit dem Grubenaushub, von unten angefangen, belegt, dessen Last als Pressung wirkt und die Luft aus dem Futterstock zwischen den Uberlagen der einzelnen Bahnen und weiter durch das aufgelegte Erdmaterial herausdrückt. Dagegen kann man. gels eines Überdruckes von aussen niemals auf demselben Weg Luft in den Futterstock hineingelangen. Durch das Anpressen der Luft sa'ekt das Futter beim Gärungsproze¯ zusammen, wobei die Belagbahnen stets der Futteroberfläche folgen (Fig. 2). Dieser Vorgang ist analog dem im festen Silo, wo aber ohne PreBvorrichtung das Sacken langsamer vor sich geht und die Luft länger im Futter bleibt und auch ein luftdichter Silodeckel nicht verhindern kann, dass bei den oft grossen Temperaturunterschieden von Tag und Nacht die schädliche Luft eingesogen wird, was bei der Einlagerung nach der vorliegenden Erfindung immer ausgeschlossen bleibt. Die Belagbahnen werden vorzugsweise aus doppeltgelegtem Rollenpackpapier gebildet. Eine Lage wird mit einer gasdichten Masse wie Teer, Asphalt oder dergleichen Gestrichen und hierauf die andere Lage aufgelegt. I) iese Teer-oder dergleichen Zwi schenschicht konserviert die Papierbahnen gegen Fäulnis, macht sie schmiegsam, zäh und gasdicht, ohne das Papier wesentlich zu verschmutzen. Nach Beendigung des Silierprozesses kann mnn die Erdschicht abschaufeln und die Papierbahnen vom Futter abheben, das darunter vollkommen sauber und ohne die geringsten Randverluste als Sauerfutter zur Verwendung steht. Die Kosten des Papierbelages sind so gering, dass jedem Landwirt die verlustfreie Einlagerung von Sauerfutter ermöglicht ist. Es ist auch die Gefahr des Erstickungstodes von lenschen in festen Silobehältern vermieden. Durch die Erfindung wird die so wertvolle Futterkonservierung auf eine breite Verwendungsbasis gestellt und kann den Bediirfnissen des gröBten und kleinsten Landwirtes angepasst werden. Besonders wesentlich ist die Benützung dieser Erfindung auch in Tandem, wo nach seltenem Regen sehr grosse Futtermassen anfallen, die bald wieder verdorren müssen, wenn sie nicht auf die beschriebene Weise als ein saftiges Futter erhalten würden, das das Vieh in Notzeiten vor dem Verhungern schützt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Einlagern von Sauerfutter in einem Erdgrubensilo, insbesondere zum Zwecke der Grünfutterkonservierung, bei welchem eine in den Boden gegrabene Grube mit Futter gefüllt wird, das Futter darüber hinaus angehäuft und schliesslich mit Erde, Sand oder dergleichen den Grubenaushub bildendem Material bedeckt wird, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Futter mit schmiegsamem, luftdichtem Stoff vollständig umhüllt wird, indem zuerst die Grube (1) vor dem Einbringen des Futters mit solchem Stoff (4,5) ausgelegt und vor der Aufbringung der Deckschicht (10) das auf gehäufte Futter gleichfalls mit solchem Stoff bedeckt wird, derart, daB Luftaustritt möglich, aber Lufteintritt verhindert ist.UNTERANSPRUCHE : l. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als schmiegsame Zwischenlage (4,5 und 9) an ihren Rän dern sich überdeckende Bahnen im prägnierten Papiers verwendet werden, welche in Höhe der Bodenoberfläche mit ihren Rändern (2 bezw. 8) iibereinander- liegend nach auBen verlaufen.2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schmiegsamen Zwischenlagen (4, 5 und 9) durch doppelt gelegte, mittels Teer, Asphalt oder andern bituminösen Stoffen vereinigte Papierbahnen gebildet werden.3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen l und 2, dadurch gekenn zeichnet, daB sich die die Zwischenlage bildenden, schmiegsamen Bahnen an ihren Randern allseitig nach Art von Ziegeln oder Schuppen überdecken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH195573T | 1937-02-09 |
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ID=4439978
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| CH195573D CH195573A (de) | 1937-02-09 | 1937-02-09 | Verfahren zum Einlagern von Sauerfutter in einem Erdgrubensilo, insbesondere zum Zwecke der Grünfutterkonservierung. |
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|---|---|
| CH (1) | CH195573A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE952679C (de) * | 1952-08-08 | 1956-11-22 | Ir Kornelis Pleunis Kalis | Verfahren zur Lagerung von Silierfutter |
-
1937
- 1937-02-09 CH CH195573D patent/CH195573A/de unknown
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE952679C (de) * | 1952-08-08 | 1956-11-22 | Ir Kornelis Pleunis Kalis | Verfahren zur Lagerung von Silierfutter |
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