CH195617A - Flüssigkeitsdichter Abschluss an Behältern. - Google Patents

Flüssigkeitsdichter Abschluss an Behältern.

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CH195617A
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CH
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sheet metal
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F Zeiler Gustav
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F Zeiler Gustav
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/12Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having removable closures

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Flüssigkeitsdichter Abschluss an Behältern.    Es sind bereits Abschlüsse an Behältern,  z. B.     Streubehältern,    bekannt, bei welchen  über dem durchbrochenen Blechdeckel eine  Kartonscheibe als Abschluss eingesetzt ist,  die zum Entleeren des     Behälters    entfernt  werden     muss:    Diese     Kartonscheibe    wird zum  Beispiel mittelst aus dem Blechdeckel     her-          ausgestanzter    Zacken auf diesen     aufgenietet.     Beim Wegreissen derart befestigter Karton  scheiben zum Gebrauch bilden die Zacken  oft scharfe Kanten und Spitzen, die beim  Gebrauch des Behälters hinderlich sind und  zu Verletzungen Anlass geben.

   Ferner ist  auch schon vorgeschlagen worden, die als       A.bsehluss    dienende Kartonscheibe durch seit  liche Einbuchtungen im Rande des Deckels  unterhalb des obern Behälterendes zu befesti  gen. Diese Art von Verschlüssen hat aber  ,den     Nachteil,        dass    es nicht gelingt, den Kar  tondeckel genügend fest auf dem Blechdeckel  zu befestigen. Beim Fallenlassen eines Be  hälters mit einem solchen Verschluss wird die  Kartonscheibe meistens weggesprengt, und  mindestens ein Teil des Inhaltes des Behäl  ters geht verloren. Beide Arten von Ver-         schlüssen    eignen sich nicht für     Behälter,    die  zur Aufnahme von Flüssigkeiten, z.

   B. Öl,  bestimmt sind, da sie nicht genügend dicht  sind, weil die aus dem Blechdeckel ausge  stanzten Zacken die Kartonscheibe oft ganz  durchdringen, oder weil sie nicht genügend  sicher sind. Diese Nachteile werden durch  die vorliegende Erfindung behoben.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein flüssigkeitsdichter Abschluss an Behäl  tern, .bei welchem auf den Behälter ein Blech  deckel dicht aufgesetzt     ist,    in dessen Boden  durch Einziehen einer Vertiefung, innerhalb  welcher die     Ausgussöffnung    liegt, und nach  trägliches Flachpressen ein Falz gebildet ist,  in welchem eine die     Ausgussöffnung    ab  5chliessende, flüssigkeitsdichte     Verschluss-          scheibe        eingepresst    liegt.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen  veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 einen     achsialen    Schnitt durch einen  Blechdeckel vor dem Einbringen der     Ver-          schlussscheibe,              Fig.    2 eine Draufsicht auf den Blech  deckel gemäss     Fig.    1,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die     Verschluss-          scheibe,

            Fig.    4 einen     achsialen    Schnitt durch den  Blechdeckel gemäss     Fig.    1 nach Einsetzen der       Versehlussscheibe    und Flachpressen, und       Fig.    5 eine Draufsicht auf ein     zweites     Ausführungsbeispiel.  



  Zum     flüssighcitsdichten    Verschliessen eines  Behälters, wie er zum Beispiel aus Blech  oder Karton hergestellt wird, ist, ein Blech  deckel 1 mit einem Flansch 2 auf den Be  hälter dicht, aufgesetzt,     vorteilhafterweise          mittelst    Doppelfalzes am     Behälter    befestigt.  Im Boden     dieses        Bleelideekels    ist eine Ver  tiefung 3 vorgesehen, innerhalb welcher eine       Ausgussöffnung    4 liegt.

   In diese Vertiefung 3  wird eine     Verschlussscheibe    5 eingelegt, und  durch Flachpressen des Bodens des Blech  deckels wird nun um die Vertiefung 3     bezw.     die     Versehlussselieibe    5 herum ein Falz ge  bildet, in     -,welchem    die     Versehlussseheibe    5       eingepresst    liegt, wie in     Fig.    d dargestellt ist.

    Durch die     Flachpressung    wird die     Verschluss-          scheibe    5 einwandfrei     festgehalten,    und so  mit ein sicherer Abschluss der     Ausgussö        ffnung     4 erzielt. Die     Versc.hlussscheibe    5 kann zum       Beispiel    aus     imprägniertem    Karton oder aus  Karton mit unterlegter Folie aus     Aletall    oder  anderem     flüssigkeitsdichtem    Material beste  hen. Zum Offnen der     Auegussöffnurig    I  muss die     Versehlussscheibe    5 entfernt werden.

    Um sie hierzu gut. fasen zu können, wird  sie mit einer Öffnung 6 versehen,     welche    er  laubt, die     Versehlussseheibe    5 mit     einem    Mes  ser oder sonstigen spitzen     Instrument    von  unten zu fassen. Selbstverständlich muss  diese Öffnung 6 auf     dein    Blechmaterial des  Blechdeckels 1 liegen. An Stelle der     .)ff-          nung-    6     könnte    auch ein Schlitz vorgesehen  sein.

   Beim Entfernen der     V        ersehlussselieil,e        :5     bleibt der Falz, in     welchem    sie gehalten    wurde, glatt und     es    können keinerlei vor  springende Zacken oder scharfe     Kanten    ent  stehen, die Verletzungen verursachen könn  ten.  



  Uni     das        Entleeren    des     Behälters    zu er  leichtern, kann, wie in     Fig.    5 dargestellt,       ilie    Vertiefung 3 möglichst nahe an den  Rand     deä        Bodens        des        Blechdeckels    1 gerückt  und die innerhalb dieser Vertiefung     ;3    lie  gende     Au,sgussöffnung        .1    möglichst nahe an  deren Rand gegen den Rand des Blech  deckels zu verlegt werden.  



  Da die Vertiefung 3 einen erheblich klei  neren     Durehmesser    besitzt als der Boden     des     Blechdeckels 1, werden     Verschlussscheiben     wesentlich geringeren Durchmessers be  nötigt, als     hei    den Verschlüssen, bei welchen  der volle     Boden    des Deckels belegt werden  muss. Es ergibt sieh deshalb auch eine be  trächtliche     Einsparung    an Material.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsdichter Absohluss an .Behäl tern, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Behälter ein Blechdeckel dicht aufgesetzt ist, in dessen Boden durch Einziehen einer Vertiefung, innerhalb welcher die Ausguss- öffnung liegt, und nachträgliches Flachpres sen ein Falz gebildet ist, in welchem eine die Ausgussöffnung abschliessende, flüssigkeits dichte Verschlussscheibe eingepresst liegt.
    L\XTERANSPRUCH: Flüssigkeitsdichter Alsschluss an Behäl tern nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vertiefung im Boden ,des Blechdeckels und die innerhalb desselben liegende Ausgussöffnung derart exzentrisch angeordnet sind, dass letztere möglichst nahe am Rande des Blechdeckels liegt.
CH195617D 1937-06-03 1937-06-03 Flüssigkeitsdichter Abschluss an Behältern. CH195617A (de)

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