CH195694A - Abgleichschaltung zum Messen von Wechselstromgrössen. - Google Patents

Abgleichschaltung zum Messen von Wechselstromgrössen.

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CH195694A
CH195694A CH195694DA CH195694A CH 195694 A CH195694 A CH 195694A CH 195694D A CH195694D A CH 195694DA CH 195694 A CH195694 A CH 195694A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

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      AbgIeichsehaItung    zum Hessen von     Wechseistromgrössen.       Die Erfindung bezieht sich auf     Abgleich-          schaltungen    zum Messen von     Wechse4strom-          grössen,    d. h. auf     Wechselstromkompensa-          tions-    oder     Brückenschaltungen,        insbesondere     auf solche, die zum Messen     komplexer        Wech-          selstromgrössen    dienen.

   Bei     diesen    Schaltun  gen sind zwei     Abgleichrichtungen    (entspre  chend der reellen und imaginären Kompo  nente) vorhanden, denen auch zwei diesen  Richtungen zugeordnete     Abgleichmittel    ent  sprechen.

   Diese     Abgleich.mittel    wurden bis  her stets von Hand     eingestellt.    Diese Art der  Messung ist aber verhältnismässig umständ  lich, weil die     Abgleichung    von Hand nicht  nur Zeit     erfordert,    sondern auch     einer        gewis-          sen,        Geschicklichkeit    bedarf.

       Infolgedessen     hat sich die Anwendung der     Schaltungen    bis  her im     wesentlichen    auf     Laboratorien        be-          schrä.nkt,    insbesondere, da bei den bisher für  komplexe     Kompensationsschaltungen    verwen  deten     Elementen        die    selbsttätig arbeitende    Schaltung sehr umständlich und empfindlich       hätte    gestaltet werden müssen.  



  Man hat vorgeschlagen,     ,diese        Schaltungen     in der Handhabung zu     vereinfachen        und    für  betriebsmässige Messungen brauchbar zu ma  chen durch derartige     Bemessung    der einzel  nen.     Brückenelemente,        dass    man im Nullzweig  der Brücke ein     unmittelbar        anzeigendes        Aus-          schlagmessgerät    anwenden kann.

   Gegen diese  Methode wird der Einwand     erhoben,        dass    sie       den,        wesentlichen    Vorteil der     Brückenschal-          tuug,    nämlich den vollständigen     Abgleich,     aufgebe.

   Darin braucht ein     Nachteil    noch  nicht gesehen zu werden.     Zweifellos.    muss  aber bei der     zuletzt        erläuterten    Methode ein  verhältnismässig empfindliches     Ausschlag-          messgerät    in der     IXessdiagonade    angeordnet  sein, so dass man ein     solches    Gerät im Be  triebe immer noch mit     besonderer    Vorsicht  behandeln muss. Abgesehen davon kann mit  Hilfe der     Ausschlagmethode    unmittelbar auch      nur ein einziger Wert gemessen werden.

    Sollen daneben auch noch andere Werte be  stimmt werden, so bedarf es     wieder        Ixsoai-          derer    Massnahmen, die an die Bedienung     für     ein     Betriebsmessgerät        unerwünschte        Anfoi-d -          rungen    stellen.  



  Ein von anderer     Seite        vorgeschlagene"     Verfahren zur     Schaffung    eines     komplexen          Wechselstromkompensators    mit     direktem    Zei  gerausschlag     besteht    in der     Verwendung    von  zwei     Induktions        dynamometern.    deren     Dreb-          spuleinstellung    so erfolgt,     dass    die zu     mc;

  -          sende        Weeliselspannung    kompensiert.     wird.     Dieses Verfahren ist aber nur in     hesonclei-a@ai     Fällen     anwendbar    und kann zum Beispiel     Iki     den üblichen Messungen in     Verbindung    mit  üblichen     Kompensa.tions-    oder     Brüc.kensclial-          tungen,    bei denen die     Abgleichinittel    aus  stetig regelbaren     -N#@'iderständen-        Kapazitäten     oder     Induktivitä.ten    bestehen. nicht benutzt  werden.

   Gerade in diesem     Zusammenhang          :aber    ist heute die Verwendung eines kom  plexen     Kompensators    besonders erwünscht.  



  Aufgabe der Erfindung war     es.    die oben  genannten     u'echselstrominessschaltungen    mit  Hilfe einfacher und     betriebes-icherer    Elemente  so auszugestalten, dass sie zu zuverlässigen  und robusten     Betriebsinessanordnungen    wer  den. insbesondere einen sich     selbsttätig    ab  gleichenden     Kompen@sator    zu schaffen,     d@@r     ohne weiteres auch von nicht.     geschultem     Personal. z. B. in der     )Verksta.tt.    benutzt.       werden    kann.  



  Gemäss der Erfindung wird diese Auf  gabe in der Weise gelöst, dass als N     ul.linstru-          ment    ein gleichzeitig. als Umkehrmotor wir  kendes     wattmetrisches        Messgerät    benutzt  wird, das unter     Vorschaltung    eines Verstär  kers     niit    dem Nullzweig der     Abgle.ichschal-          tung    verbunden: ist.

   Mit Hilfe eines solchen  Gerätes kann die     Schaltung    selbsttätig abge  glichen     werden.    so     dass    der idealen Forderung  nach     vollkommenem        Abgleich    der     Abgleich-          schaltung    Genüge geleistet werden kann.  ohne     da.ss    es dazu einer Mithilfe der mensch  lichen Hand bedarf.

   Infolge der Verwen  dung eines Verstärkers, der an sich, wie sich  aus der Radiopraxis ergeben hat. ein robu-         stes    Betriebselement bildet, kann ein     robustes          wattmetrisches        Messgerät        Anwendung    finden,  so dass auf empfindliche     Messinstilimente          überhaupt        verzichtet    werden kann.

   Der ab  zulesende oder aufzuzeichnende Wert schliess  lich     wird        wiedergegeben    durch die     Stellung     desjenigen Organes,     vorzugsweise    eines     Gleit-          kontaktes,        das    zum     Abgleich    der     Schaltung     dient. Dieses Organ kann wahlweise einen  auf einer Skala spielenden     Zeiger    oder     aaich     einen Schreibstift tragen.  



  Von besonderer     Bedeutung    für die prak  tische Durchführung der Erfindung ist. dass       geeignete    wattmetrische     Messgeräte    nicht erst       g.nschaffen    zu werden brauchen, sondern als  wattmetrische Zähler in     bewährten    Kon  struktionen zu billigen Preisen zur     Verfii-          tuiig        stehen.        Besonders    zweckmässig ist.

   die       Anwendung    von     Induktionszählermesswer-          ken,    deren     Betriebssicherheit    und     Lebens-          dauer    auch den höchsten     Anforderungen        ge-          niigt.    Bei     Verwendung    von     Zählermesswerken     als Nullinstrument und     Umkehrmotor    können  alle Eigenschaften dieser     Zählermesswerke     vorteilhaft ausgenutzt werden.

   Zunächst  macht sie ihre grosse     Ansprechempfindlich-          keit        unter        Berücksichtigung    ,der Tatsache,  dass     sie    im Ausgangskreis eines     Verstärkers     arbeiten, als     Nullinstrumente    geeignet.

   Fer  ner können sie an sich beliebig grosse Arbeit       abgeben,    wenn man die     Einstellzeit        entspre-          chend        bemisst.        Weiterhin    haben sie den Vor  teil, dass das     Drehmoment        bei    Annäherung        < in    den Nullwert ständig abnimmt, so dass       Pendelungen    auch bei kurzen Einstellzeiten  noch leicht vermieden werden können.

    Schliesslich     kann        man    in     besonderen    Fällen  die ohnedies vorhandene Dämpfung noch zum       ITnterdriicken    von     Pendelungen    benutzen.  



  Handelt es sich um einen komplexen       Wechselstromkompensator,    so     wird    den bei  den     Abgleichricht.ungen,    die der reellen und  imaginären     Komponente        entsprechen.    je ein  fremderregtes, gleichzeitig als     pha.sena.bhän-          giger        Nullindikator    und Umkehrmotor     wir-          kendes        Induktionszählermesswerk    zugeordnet,  das zur     Beeinflussung    der als     Abgleiehmittel          verwendeten,

      stetig regelbaren     Widerstände.         Kapazitäten oder     Induktivitäten    dient. Da  bei einer das: Erreichen eines möglichst  schnellen     Abgleiches    passend gewählten Pha  seneinstellung der die beiden Richtvektoren  darstellenden Erregerfelder der     Induktions-          zählerm,eBwerke    ein     eindeutiger    Zusammen  hang zwischen der     Drehrichtung    des Ankers  und der zum     konvergenten,        Ab.gleich    notwen  digen     A.b:

  gleichrichtung        vorhanden,    ist, so, er  folgt die     Beeinflussung    der     Ab@gleichmittel     stets im Sinne:     der        angestrebten        Kampensa-          tionse        instellung.    Die     Zählermesswerke    können  somit in fester Schaltung mit der     Kompen-          sationsanordnung    verbunden sein, :so dass  Schaltkontakte     vollständig        enrbbehrlich    wer  den.  



  Zwecks Erzielung einer ausreichend hohen       Messempfindlichkeit    werden die beiden     7,äh-          lermesswerke    über einen zweckmässig gemein  samen     Röhrenverstärker    mit     dem        Nullzweig     der     Kompens:ations-    oder     Brückenschaltung     verbunden. Die von dem     Zähleranker    ge  steuerten Glieder der     Abgleichmittel,    z. B.

         Sohleifkontakte,    sind mit den Zeigern von       Anzeigeinstrumenten    oder mit Schreibvor  richtungen von     Tintenschreibern    mechanisch  gekuppelt, so     dass    eine fortlaufende Anzeige  oder     Aufzeichnung    der     Messwerte    ermöglicht  ist.  



  In der Zeichnung     sind    einige Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung     schematisch          dargestellt.        Dabei    ist       Fig.    1 ein Schaltschema     eines        selbsttä;

  fii-          gen    komplexen.     Kompensators    zum Messen  der beiden     Komponenten    einer beliebigen  Wechselspannung und       Fig.    2 das. zugehörige V     ektordiagramm.     Die     Fig.    3 und 4 zeigen     in    zwei Ausfüh  rungsbeispielen die     Anwendung    der Erfin  dung zur     Bestimmung        des        ZTerlustwinkels     und der Kapazität von     Kondensatoren    oder       dergl.     



  In     Fig.    1 ist     mit        3l    das     Messobjekt    be  zeichnet.     UX    ist die zu     bestimmende        Mess-          spannung.        Pl,        ist    ein     Phasenschieber.        R,    und       R.    sind zwei     Schleifdrahtwiderstände,        AI    und       AI    die     Anker        zweier    Zähler.

       S',    und     S',    sind  die     :Spannungswicklungen    und     S",    und     S"I       sind die     Stromwicklungen    der Zähler. Mit V  ist     ein        Verstärker    mit der     Eingangsspannung     <I>U</I>     bezeichnet.    R und     R,    sind     feste        Ohmsche     Widerstände. C ist eine Kapazität.

   T     ist    ein       Transformator    und     KI    und KZ     sind    Kontakt  arme, !die von :den     Zählerankern    gesteuert  werden. Die Enden der Schleifdrähte     R,    und       R2    sind mit I und     III        bezw.        II    und IV be  zeichnet.     BI    und BI sind     Bremsmagnete.        TI     ist ein     Isoliertransformator.     



  Die     Wirkungsweise    der     Anordnung    geht  aus folgendem hervor. Zur     Kompensation    der  zu messenden     Wechselspannung        UZ        dienen     zwei auf den     :

  Schleifdrähten        BI        bezw.        BI          abgegriffene    um 90       gegeneinander    phasen  verschobene     Vergleichsspannungen    UN, und  UNI.

       Dia.        R,    an den     induktions-    und kapazi  tätsfreien     Ohmschen    Widerstand     R    ange  schlossen und     R,    mit     einem        Vorwiderstand          R,    nebst     Parallelkondensator    C in den Sekun  därkreis der     Induktivität        TI    eingefügt     ist,     haben die in     BI        und        BI        fliessenden    Ströme,

    die mit     JRI    und     JRI        bezeichnet    werden sollen,  eine     Phasenverschiebung    von<B>90'</B> :gegenein  ander.     Infolgedessen        kann    an den vier       Schleifdrahthälften        OII,        OIII,        O,III    und       OIIV,    die den Achsen eines     rechtwinkligen          Koordinatensystems    entsprechen,

   eine in Be  zug auf Grösse und     Phase        stetig    regelbare       Vergleichsspannung        entnommen    werden  
EMI0003.0151     
    Es können somit     Spannungsvektoren    in allen  vier     Quadranten.        kompensiert    werden.

   Die       Phasenlage    .des. oben erwähnten Achsenkreu  zes ist     ,durch    den über .den     Widerstand    R und  die     Primärwicklung    der     Induktivität        TI        flie-          ssenden-Strom        JK        bestimmt.     



       Zur        selbsttätigen        Einstellung    .der     'Ver-          gleiahssp-annung6n    UNI Und UNI dienen die       Zäahleranker        AI    und     AI,    die über     Getriebe        GI     und     GI    mit den     Kontaktarmen        KI    und     KI     gekuppelt     sind.    Die     Spannungswicklungen          S',    und     s',

      .dieser     Messwerke    werden von     dem          Phasenschieber        Ph        mit        sinusförmig    verlaufen  den, um<B>90,'</B> gegeneinander     phasenverschobe-          nen    Strömen erregt, während die Stromwick-           lungen    S", und     S"_        hintereinander        geschaltet     und über den     wechselstromgespeisten    Röh  renverstärker     I'    mit.

   dem zweckmässig geerde  ten Kompensationskreis verbunden sind, so  dass sie von einem der     Eingangsspannung    U  des Verstärkers     I'    proportionalen Ausgangs  strom durchflossen     werden.     



  In der     Fig.    ?     ist:    zum besseren Verständ  nis     das        Vektordiagra.mm    der im Nullzweig  wirksamen     Kompensationsspannungen        und     der in den     beiden        Zählermesswerken    auftre  tenden Triebflüsse     0',,        o",,    0', und  dargestellt,     -,wobei    die Flüsse zu denjenigen       Kreisen    gehören,

   die von den mit dem glei  chen Index versehenen     @Ä'icklungen    S umge  ben     sind.    Wenn die     Messanordnung    noch  nicht abgeglichen ist, liegt am     Verstärker    V  die Eingangsspannung U, die durch die  geometrische Differenz der zu     prüfenden     Spannung  
EMI0004.0027     
    und der     Vergleie.hsspannung     
EMI0004.0029     
    gebildet wird und in die     Komponenten     und     U._   <I>=</I>     U_;

  @        Ux,    zerlegt        -ire.    Bei dem in Bild 2 als Beispiel ange  nommenen Sonderfall sind die Phasen der  Triebflüsse für die beiden     Zählermesswerke     so gewählt.     da.ss     (U     (PI")    _     f    U     (h2")    -     180    und  ist.

       Bezeichnet        rh,    und     (p,    die     Phasenwinkel          zwischen    0', und 0",     bezw.    0', und  so ergeben sich die auf die     Ankerscheiben    A"  <I>A,</I> einwirkenden     Drehmomente        Dl,   <I>D,</I> aus  den Gleichungen  D, = sonst.<B>0,.</B>     (P",    .     sin        9P"     D., =     const.        0'z    .     0"2    .

       sin        T2.          Hieraus    folgt, dass D, der     reellen    Kompo-         nente    U, und     Dz    der imaginären Komponente       t1;

      in     bezug    auf     Grösse    und Richtung ent  spricht.     Die    Drehrichtungen der beiden An  kerscheiben A1,     A2        wenden    nun     so    gewählt,  dass A, den     Schleifkontakt    K, und -1, den  Schleifkontakt     K.=    im Sinn der angestrebten       Kompensationseinstellung    (U, = 0, d.     1i.          Us,    =     Ux,    und     UZ    = O, d. h.

       UN,    =     I"1,    )       bewegt.        Dabei    ist die jeweilige Drehge  schwindigkeit von 211     bezw.    A, der Jeweili  gen Grösse von     I7,        bezw.        L7,,    also der     Jewei-          ligen        Abweichung    vom     Kompensationszu-          stand,    proportional.

   Je näher K,     bezw.        K,     an die     Kompensationseinstellung    heran  kommt, desto     langsamer    läuft A,     bezw.     



  ein     Überschwingen    oder ein     Pendeln    der mit  <I>K,</I> und<I>K,</I>     gekuppelten    Anzeige- oder       Schreibvorrichtungen    ist daher ausgeschlos  sen. Die     Anordnung    kann so bemessen wer  den, dass die     Einstellzeit        dieser        Vorrichtun-          gen    nur etwa ? sec beträgt.  



  Der     beschriebene        Kompensator    kann über  all dort verwendet werden, wo eine Kompen  sation komplexer     N,#'echselstromgrössen    zweck  mässig angewendet wird. So kann man zum  Beispiel den     Kompensator    in     Brückenschal-          tungen        verwenden,    indem man.

       statt    die       Brücke    abzugleichen, die an der     Messdiago-          nale    der Brücke     liegende    Spannung     bezw.     den     über    die     Messdiagonale    fliessenden     Aus-          g1eiohstrom        kompensiert.    Die Anordnung  gemäss der     Erfindung    kann zum     Beispiel    zum  Messen     des    Wirk- und     Blindwiderstandes     von     Spulenanordnungen    oder     

  dergl.    verwen  det werden. Von     besonderer        Bedeutung    ist  aber die     Anwendung    für die Prüfung von       kondensatorartigen        Messobjektenzur    vollauto  matischen Aufzeichnung der Kapazität und  des Verlustfaktors von     Kondensatoren,    Ka  beln, Hochspannungsgeräten und     dergl.    durch       schreibende        Messgeräte    mit Tintenschrift und  grosser     Einstellgeschwindigkeit.     



  In den     Fig.    3 und 4 sind zwei     Ausfüb-          rungsbeispiele    für     Einrichtungen    zum Be  stimmen der Kapazität und des     Verlu@stfa.k-          tors    von     kondensatorartigen        Objekten    sche  matisch     dargestellt.    In beiden     Figuren    ist  mit     Th        ein        Hochspannungstransformator    be-      zeichnet, der die     S#pei,sespannung        U,1    für die       Brücke    liefert.

       Zur        Einstellung        einer        ge-          wünsehten        Brückenspemespannung    kann ein  zwischen das Netz und den     Transformator          geschalteter    Regeltransformator benutzt wer  den. Es kann aber auch der     Transformator          Tli.    als     Regeltransformator    ausgebildet sein.       Cx    ist die zu     messende        Kapazität    und     Cri     eine Normalkapazität.

   Mit     R@    bis     Rzi        sind     feste     Brückenwiderstände        bezeichnet.        D'1    und  sind     Schleifdrähte,    auf     denen        Gleitkon-          takte        1i'1    und     K'2    versteilbar angeordnet  sind.

   Die     Drähte    Dl und     D.    sind kreisförmig  gestaltet, so<B>dass</B> die Kontakte     K'1    und     K'2     durch eine Drehbewegung     verstellt    werden       können.    Die Drehbewegung wird auf sie       übertragen    mit Hilfe von schematisch darge  stellten     Schneckenantrieben    von zwei     Weeh-          selstrominduktionszählern        i111    und IN..

   Die  Wicklungen der     Spannungseisen    beider Zäh  ler     sind    über einen     Phasenschieber        Pli'    an  das Netz angeschlossen. Dabei ist die Ver  bindung der Wicklungen mit dem Phasen  schieber so .gewählt, dass -die Spannungen bei  der Wicklungen um 90       gegeneirnander    in der  Phase verschoben sind. Mit V'     ist    ein Ver  stärker bezeichnet. In den Ausgangskreis des       Verstärkers    sind in Reihe die beiden     Strom-          wicklungen    der Zähler     1'121    und 111 geschaltet.  



       Neben    .den oben angegebenen Teilen ent  hält die Anordnung gemäss     Fig.    4 noch einen  Spannungswandler     Tja,    der in     bekannter          Weise    ermöglicht, den einen Teil der     Brük-          kensch.altung    mit niederer Spannung     Uaa   <I>zu</I>  betreiben, so dass eine     billige    Normalkapazi  tät und niedrige     Ohmsche    Widerstände ver  wendet werden können.  



  Die     Wirkungsweise    beider Schaltungen       ergibt    sieh aus     folgender        Überlegung:     Die Kondensatoren     Cx,        Cn    und die     Ohm-          sehen    Widerstände     R3        einerseits    und     R4,        R-,

       anderseits     bilden    die     bekannte        Kondensator-          messbrücke.    Der     veränderliche        Ohm2che    Wi  derstand     D2        liegt    in Reihe mit der     Normal-          kapazität        Cn.    Seine Grösse     bil,d-et    demnach bei  abgeglichener Brücke ein Mass für den Ver  lustwinkel des zu prüfenden     Kondensators          Cx,    unter der Voraussetzung,

   dass der Nor-         malkondensator        Cn        verlustfrei    ist.     Der    ver  änderliche     Widerstand    Dl liegt parallel zu  dem     Brückenwiderstand        R4.    Er kann dem  nach zum Abgleichen der Brücke bei der       Kapazitätsmessung    benutzt werden,

   so dass       seine    Grösse ein Mass für die     Abweichung     des     Kapazitätsweites    des zu     prüfenden        Kon-          denisators    von dem Wert der     Normalkapa.zi-          tät    bildet.

   Der Widerstand     Rii,    der     in    Reihe  mit dem veränderlichen Widerstand Dl ge  zeichnet ist, hat lediglich den Zweck, die       Empfindlichkeit    der Anzeige zu erhöhen,       wenn        nämlich        die        Abweichungen    der Kapa  zitätswerte von einem     vorgeschriebenen    Nor  malwert sich     innerhalb    sehr enger     Grenzen     halten und mit grosser Genauigkeit festge  stellt werden sollen.

   Durch Einstellung des       Phasenschiebers        PIz'    kann erreicht werden,       dassi    -der Zähler     11T1    auf die Blindkomponente  des in der     Messdiagonale    fliessenden     Aus-          gl,eichstro#m-es,    der Zähler     N2        dagegen,    auf  die     Wirkkomponente    des     Ausgleiehstromes     anspricht.

   Die     richtige        Einstellung    ist in  einfacher Weise daran zu     erkennen,    dass bei  abgeglichener Brücke und richtiger Stellung       des        Phasenschiebers    der     Zähler        1'11l    nicht an  sprechen darf bei einer Änderung des Wider  standes     D2,    und dass     umgekehrt    der     Zähler          IVIz    nicht     ansprechen    :darf bei einer     Änderung     !des Widerstandes Dl.  



       Auf    Grund ,der     obenstehenden    Überlegun  gen dürfte ohne weiteres klar sein,     dass    man  den Weg des Kontaktes     g'1    auf dem     Wider-          standsdraht    Dl nach Weiten von     iC,    d. h.

    nach     Abweichungen    der zu     messenden    Kapa  zität von der Normalkapazität und den Weg  des Kontaktes     K'..    auf ,dem     Widerstandsdraht          D.        unmittelbar    nach Wertendes     tg    8 eichen       kann,

          wenn    8 der     Verlustwinkel        ist.    Es kann       entweder    eine     Ableseskala        vorgesehen    sein  oder man kann die     Bewegung    des     Kontaktes          unmittelbar    auf einen Schreibstift übertragen  und so von der Beobachtung     des.    das Gerät  bedienenden     Personals        unabhängig    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abglei.chschaltungzumMessen von Wech- selstromgrössen,dadurch gekennzeichnet,<B>dass</B> ein gleichzeitig als \ullinstrurnent und 1'm- kelirmotor wirkendes, wattmetrisches Mess- gerä.t unter Vorschaltung eines Verstärkers mit dem Nullz#,veig der Schaltung verinmden ist. UNTERt1NSPRüCHE 1.
    Schaltung nach Patentanspruch. da.drircli gekennzeichnet, dass als wattmetrisches Messgerät ein nach Art eines Induktions zählers aufgebautes Mess -erk vorgesehen ist. 2.
    Schaltung nach Patenta.nsprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das be eglielie Organ des wattmetrischen Mess,geriites finit dem beweglichen Teil einer zuni H(@rbeifiiliren des Kompensationszustandes dienenden Anordnung mechanisch so gekuppelt ist. dass die Schaltung selbsttätib kompensiert wird. 3.
    Schaltung nach Patentanspruch zum Mes sen einer komplexen \Vecliselstronigrösse, dadurch gekennzeichnet, dass den, beiden Abgleichriehtungen der reellen und inia.- ginären Komponente entsprechend ,je ein fremderregtes, gleichzeitig als phasenab hängiger Nullindikator und als Umkehr motor wirkendes Induktionszählerniess- iverk zugeordnet ist, das zur Beeinflus- sung der als Abgleichmittel verwendeten.
    stetig regelbaren Elemente iin Sinne der erstrebten Kompensation dient. d. Schaltung nach Unteranspruch 3, dadiireh gekennzeichnet, dass die. geometrische Dif ferenz der Messspannung und der Ver- gleiehsspa.nnung auf den Eingangskreis eines Röhrenverstärkers zur Einwirkung gekracht wird,
    aus dessen Ausgangskreis die Stromwickli igen der beeiden Zähler- messwerke, gespeist werden. 5. Schaltung nach Unteransprueli d. dadurch gekennzeichnet, da-ss .die Spannungswick- lungen der Zxihlermesswerke über einen Phasenschieber mit uni 90 gegeneinan der verschobenen Spannungen gespeist werden.
    G. Schaltung nach Patentanspruch zum Jles- sen des Verlustwinkels b einer Kapazität, dadurch gekennzeichnet, @dass durch das wattmetrische Mess,gerät die wirksame Länge eines in Reihe mit der Norinalkapa.- zität geschalteten Schleifdrahtes verändert wird, dessen ,
    jeweiliger Widerstand ein Mass für die Grösse des tg b ist. i. Schaltung nach Unteranspruch G, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmuiig der Grösse der Kapazität, deren tg ei gemessen werden soll, einer der beiden Ohmschen Z\veige der Brücke in seiner Grösse verän derbar ist. S.
    Schaltung nach Unteransprueli r. dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des die Grösse der zu prüfenden Kapazität an zeigenden Ohmschen Brückenzweiges ein zweites wattmetrisches Messgerät dient. dessen bewegliches Organ mechanisch mit dem zur Einstellung des Brückenzweiges dienenden, beweglichen Teil so gekuppelt ist. dass ein selbstt#itiger Abgleieh erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162959B (de) * 1956-10-15 1964-02-13 Demag Elektrometallurgie Gmbh Anordnung zur Erzielung gleicher Stroeme in den Phasen eines Drehstromnetzes bei wechselnder Belastung durch eine einphasige Ofenspule

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162959B (de) * 1956-10-15 1964-02-13 Demag Elektrometallurgie Gmbh Anordnung zur Erzielung gleicher Stroeme in den Phasen eines Drehstromnetzes bei wechselnder Belastung durch eine einphasige Ofenspule

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