CH195706A - Verfahren zur Herstellung von Strängen aus Leichtmetall. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Strängen aus Leichtmetall.

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CH195706A
CH195706A CH195706DA CH195706A CH 195706 A CH195706 A CH 195706A CH 195706D A CH195706D A CH 195706DA CH 195706 A CH195706 A CH 195706A
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CH
Switzerland
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extruder
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Application number
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Aluminium-Industrie-Aktien-Ges
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Aluminium Ind Ag
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
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    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/20Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces by extruding

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Strängen aus Leichtmetall.    Stränge aus Leichtmetall, z. B. aus Alu  minium, Aluminiumlegierungen, Magnesium  oder     Magnesiumlegierungen,    werden bekannt  lich vorzugsweise in einem Arbeitsgang aus  einem     Pressbolzen    in der     Strangpresse    er  zeugt. Die Stränge können Bänder, Profile,  Stangen oder Rohre sein. Oft ist es notwen  dig, diese Stränge noch weiter zu formen,  z. B. zu walzen oder zu ziehen, besonders  dann, wenn man höhere     Festigkeiten    erzielen  oder ziemlich dicke Bänder zu geringerer  Stärke     herunterarbeiten    will.  



  Das Hantieren mit solchen Strängen ist  umständlich und zeitraubend. Ausserdem  müssen die Räumlichkeiten entsprechend  gross sein. Es ist ferner offensichtlich, dass  jedes Hantieren mit langen Profilen, Stan  gen, Rohren usw. die Gefahr mit sich bringt,  dass das Halbfabrikat beschädigt wird.  



  Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zur Herstellung von Strängen,  z. B. von dünnen Bändern. Es besteht darin,  dass das Metall aus einer     Strangpresse    aus-    gepresst und sofort nach Verlassen der       Strangpresse    durch eine Vorrichtung zur  sparlosen     Weiterformung,    z.

   B. durch ein  oder mehrere Walzenpaare, oder durch eine  Ziehbank,     hindurchgeführt    und bearbeitet  wird, so     dass        ies@        nicht        notwendig    ist, den       ausgepressten        Strang    abzuschneiden und zu  der für die sparlose Weiterformung be  stimmten Vorrichtung zu tragen.

   Die Ge  schwindigkeit der Vorrichtung zur sparlosen  Weiterformung muss     selbstverständlich    der  Geschwindigkeit des Pressens angepasst     sein.     Damit keine Schlaufe oder     Wellung    zwi  schen dem Austritt aus der     Strangpresse    und  der     Vorrichtung    zur sparlosen Weiterfor  mung, z. B. dem ersten Walzenpaar, statt  findet, wird zweckmässig die Geschwindig  keit der letzteren so geregelt, dass sie fort  während     einen    Zug auf den Strang ausübt.  



  Bei der Herstellung von Profilen zum  Beispiel wird die- Anordnung eines einzigen  Walzenpaares, oder     einer    Ziehbank, in vie  len Fällen genügen. Bei der Herstellung von      dünnen Bändern, die     später    zu     Folienstärke          heruntergearbeitet    werden, sind hingegen  meistens mehrere Walzenpaare erforderlich.  



  Durch das Verfahren laut Erfindung  wird verhältnismässig viel Zeit und Arbeit  gespart. Es besteht keine Verletzungsgefahr  zwischen dem Pressen und dem Weiter  formen.  



  Da der Strang die Presse im heissen  Zustand verlässt, kann man diesen Wärme  zustand ausnützen und das     spanlose    Weiter  formen ganz oder zum Teil in der Wärme  ausführen.  



  Sobald der ganze Strang aus der Strang  presse ausgepresst ist, kann man ihn vom       Pressrest,    der in der Matrize zurückbleibt,  abschneiden und die Walzen oder derglei  chen weiterlaufen lassen. Man kann auch die  Vorrichtung zur     spanlosen    Weiterformung  anhalten, einen neuen     Pressbolzen    in die       Strangpresse    einführen und beim Wieder  pressen die Vorrichtung zur Weiterformung       M=ieder    in Gang setzen. Auf diese Weise  können sehr lange Bänder oder sonstige Pro  file hergestellt     werden,    denn beim Pressen  verschweisst sich jeweils der     Pressbolzen    mit  dem     Pressrest.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Strängen aus Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall aus einer Strangpresse aus gepresst und sofort nach Verlassen der Presse durch eine Vorrichtung zur spanlosen Wei terformung hindurchgeführt und bearbeitet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der in der Strangpresse erzeugte Strang sofort nach Verlassen der Presse durch mindestens ein Walzenpaar hindurchgeführt und be arbeitet wird.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass mittels der Vorrichtung zur spanlosen Weiterfor mung ein Zug auf den Strang ausgeübt wird. PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, bestehend aus einer Strangpresse und aus einer am Aus gang der Strangpresse angeordneten Vorrich tung zur spanlosen Weiterformung. UNTERANSPRUCH:
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, be stehend aus einer Strangpresse und aus mindestens einem am Ausgang der Strangpresse angeordneten Walzenpaar.
CH195706D 1937-04-06 1937-04-06 Verfahren zur Herstellung von Strängen aus Leichtmetall. CH195706A (de)

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CH (1) CH195706A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917723C (de) * 1948-12-01 1954-09-09 Anton Auer Verfahren und Einrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von endlosen, nahtlosen, biegsamen Rohren
DE948966C (de) * 1950-10-28 1956-09-13 Kocks Gmbh Friedrich Verinigte Loch- und Strangpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917723C (de) * 1948-12-01 1954-09-09 Anton Auer Verfahren und Einrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von endlosen, nahtlosen, biegsamen Rohren
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