CH195822A - Kohleschleifbügel mit Metallträger. - Google Patents

Kohleschleifbügel mit Metallträger.

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CH195822A
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carbon
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metal
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Inventor
Kohlefabrikate Siemens-Pl Fuer
Original Assignee
Siemens Planiawerke Ag
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Kohlesehleifbügel    mit     Netallträger.       Die Erfindung bezieht sich auf Kohle  schleifbügel_mit einem Metallträger und daran  angeordneter Schleifkohle. Bisher wurde die  Schleifkohle in der Weise an dem Metall  träger befestigt, dass entweder der Träger  das     Kohlestück    mit einem überstehenden  Rand umfasst oder das     Kohlestück    mit einem  Fussteil in dem Träger, z. B. eine ge  gossene, sei es metallische oder isolierende  Trägermasse eingebettet ist. Andere derartige       Kohleschleifbügel    haben eine starr einge  gossene Innenarmatur.

   Diese     Kohleschleif-          bügel    haben aber alle den Nachteil, dass ein  nicht unerheblicher Teil der Kohle, nämlich  der in der Fassung, nicht seinem eigentlichen  Zweck des Stromabnehmens dienen kann,  sondern nur die     Trägheitsmasse    des     Bügels     erhöht. Hieraus ergibt sich der weitere Nach  teil, dass die     Kohleschleifbügel    aus verhält  nismässig dicken Platten oder Blöcken be  stehen müssen, damit sie günstige     Verschle-#-          zeiten    haben.

   Starke Platten sind aber weiter    auch deshalb unerwünscht, weil sie infolge  ihrer geringen Nachgiebigkeit bei Schlagbe  anspruchungen der     Durchbiegung    der Metall  träger weniger als schwächere Platten zu  folgen vermögen.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung  dadurch vermieden, dass die Kohle auf ihrer  ganzen Auflagefläche     aufgerauht,        verkupfert     und mit dem Metallträger stumpf verlötet  ist. Gegen die Kohle vorspringende Metall  teile können dadurch gänzlich wegfallen, so  dass die Möglichkeit besteht, die Kohle prak  tisch restlos zu verschleifen. Durch diese       Verlötung    ist es weiterhin möglich, die Schleif  kohleplatten sehr flach und breit zu halten,  was in mechanischer Beziehung günstig ist,  da bei starken Schlägen, welche der Träger  mit einer gewissen     Durchbiegung    aufnimmt,  die     Elastizitätsgrenze    der Kohle bei den  flachen, breiten Schleifstücken nicht so leicht  überschritten wird.

   Die Breite der Platte  gleicht die durch die geringe Höhe vermin-           derte        Verschleissdauer    aus und Trat den Vor  teil, dass der     Auflauf    nach beiden     Fahrtrici)-          tungen    sehr flach gestaltet werden     kamt,        ohne     die     Kontaktlänge    am Fahrdraht     unzulässig     zu verkürzen.

       Durch    die oben     beschriebene          Ausbildung    des     Kohleschleifbügels        kann    ins  besondere auch der     sehr        häufig        vorkommende     Übelstand des     Zersplitterns    vermieden werden.  



  Zwei Ausführungsbeispiele     @-on    Kohle  schleifstücken mit     31etallträ        gern        gemäss    der  Erfindung sind in den     Abb.    1--4 dargestellt,  von denen die     Abb.    1 und 2     bezw.        Abb.    3  und 4 je einen Schleifbügel irr Ansicht und       Querschnitt    zeigen.     1r)    der     Abb.    1 ist der       Metallträger    mit 1     bezeichnet        und    er besteht  aus einem dreieckigen Profilrohr, z.

   B. aus       verzinktem    Stahlblech. Der     Kol)lekörper    2  Trat an seiner untern Seite eine     Verkupferung     3, er ist auf dem Metallkörper 1. durch eine  Lötschicht 4 befestigt. An den Enden des  Metallträgers sind Lagerblöcke 5 und 6 mit  Lagerzapfen 7 und 8 zur Lagerung des       Schleifstückes    im     Stromabnehmer    angeordnet.  



  Das     Kolrleschleifstück    nach den     Abb.    3  und 4 unterscheidet sich von     dein    nach den       Abb.    1 und 2 dadurch, dass     @in    Stelle des  dreieckigen Profilrohres als Metallträger ein  T-Eisen 9 verwendet ist, welches die aus der       Abb.    3 ersichtliche, gebogene     Forrn    hat.  



  Die     Metallträger    1 und 9 können so aus  gebildet sein, dass ihr     \Viderstandsnronrent     gegen die Mitte des Trägers     stetig    zunimmt,  dort also am grössten ist. Durch diese Aus  bildungsform wird eine     (xewichtserspart)is     erreicht.  



  Ein Ausführungsbeispiel für einen Schleif  bügel mit zwei gegeneinander versetzten  Reihen von Schleifstücken ist in den     Abb.     5-7 schematisch dargestellt, von welchen  die     Abb.    5 eine Längsansicht., die     Abb.    6  eine Aufsicht und die     Abb.    7 einen Quer  schnitt durch den     Kolrleschleifbügel    zeigt.  



  Die einzelnen     Kohlestücke    der einen Reihe  sind mit 11, die irr der nächsten Reihe lie-         genden    mit 12 bezeichnet. Die     Kohlestücke     sind,     nachdem    ihre Unterseite     aufgeraulrt    und  verkupfert wurde, auf Stahlbleche 13     bezw.     14     aufgelötet.    Die Stahlbleche 13 und 14       halten    Lappen 15 und 16 mit Bohrungen,  durch welche ein elastisches, biegsames,     ge-          meinsarnes        Verbindungsmittel,    z. B. ein starker  Draht 17 hindurchgeht.

   Dieser dient als  Lager für die um     ilrn    drehbaren     Kohleschleif-          stücke.    Zur Führung der einzelnen, aus Stahl  blech hergestellten     Metallträgerteile    auf der  Aussenseite sind elastisch biegsame Träger,  z. B. starke Stahldrähte 18 und 19 ange  ordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kohleschleifbügel mit Metallträger, da durch gekennzeichnet, dass die Kohle auf hier ganzen Auflagefläche aufgerauht, ver kupfert und mit dein Metallträger stumpf verlötet ist. Ui1 TERAN SPRüCHE 1. Kohleschleifbügel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider standsmoment des Trägers gegen seine Mitte stetig zunimmt, dort also am gröss ten ist.
    2. Kohleschleifbügel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daL die einzelner) Schleifstücke an federnd gegeneinander gepressten Metallträgerteilen angeordnet sind. 3. Kohleschleifbügel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metall trägerteile mit Lappen versehen sind, mit welchen sie auf ein und demselben Ver bindungsmittel befestigt und gegeneinander versetzt angeordnet sind.
CH195822D 1936-03-28 1937-03-19 Kohleschleifbügel mit Metallträger. CH195822A (de)

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