CH195824A - Vorrichtung zur hydraulischen Verstellung der Flügel von Propellern. - Google Patents

Vorrichtung zur hydraulischen Verstellung der Flügel von Propellern.

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CH195824A
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cylinder
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30—Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38—Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Vorrichtung zur hydraulischen Verstellung der Flügel von Propellern.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zur hydraulischen Verstellung der Flügel  von Propellern, insbesondere solchen mit in  Richtung der Drehaxe des Propellers sich  erstreckender zentraler Öffnung. Zweck der       Erfindung    ist, eine Vorrichtung dieser Art  zu schaffen, bei welcher, ohne innerhalb  eines grossen Verstellbereiches der Flügel  eine kontinuierliche Verstellung zu     verun-          möglichen,    die Flügel beim Ausfall .des zum  Verstellen benötigten     Flüssigkeitsdruckes          selbsttätig    blockiert werden, so dass dann der  Propeller wie ein solcher mit festen Flügeln  weiter arbeiten kann.

   Zu diesem Behufe sind  bei der     Vorrichtung    gemäss vorliegender Er  findung ausser den eigentlichen Verstellmit  teln noch Hilfemittel vorgesehen, welche von  der die Verstellmittel betätigenden Flüssig  keit entgegen einer Federkraft in einer Lage  gehalten werden, aus welcher sie zwecks  Blockierung der Verstellmittel herausgelan  gen, sobald der Druck der erwähnten Flüs  sigkeit einen     festgelegten    Mindestwert unter  schreitet.

      Auf den beiliegenden Zeichnungen sind  zwei Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes     beispielsweise    veranschaulicht,  und zwar zeigt:  Fig. 1 einen Teil einer ersten     Verstell-          vorriehtung    an einem Flugzeugpropeller teil  weise in     Seitenansicht    und teilweise in einem  axialen     Längsschnitt;     Fig. 2 ist teilweise eine Draufsicht zur  Fig. 1 und teilweise ein, ;Schnitt nach der  Linie II-II der Fig. 1;  Fig. 3 zeigt in derselben Weise wie Fig. 1  eine     zweite        Ausführungsform    und  Fig. 4 ist teilweise eine Draufsicht zur  Fig. 3 und teilweise ein Schnitt nach der  Linie IV-IV der Fig. 3.  



  In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 das  Nabengehäuse eines Flugzeugpropellers mit  drei verstellbaren     Flügeln    2. Die Wurzel je  des Propellerflügels 2 ist mit einem Zapfen 3  versehen; von diesen ist- nur einer in     Fig.    1  ersichtlich. An jedem Zapfen 3 greift eine       Verstellasche    4 an; sämtliche Laschen 4 sind  an einen Zylinder 5 aasgelenkt.     Letzterer    ist      koaxial zu einem hohlen. doppelwandigen  Rohr 6     angeordnet,    das :ich in Richtung der  Drehaxe des Propellers erstreckt.

   Die vom  Rohr 6 freigelassene. zentrale Öffnung ermög  licht ein Schiessen durch die     Propellernabe.     Die zwei Wandungen des Rohres (> begren  zen zwei voneinander unabhängige Gruppen  von Längskanälen 7, B. die über eine nicht  gezeigte Verteilsteuervorrichtung an eine  ebenfalls nicht gezeigte Flüssigkeitsdruck  quelle, vorzugsweise eine Öldruckquelle.  sind. Im     Zylinder    5 sind     durch     einen     .starr    mit dem Rohr 6 verbundenen  Kolben 9 zwei Räume<B>10,</B> 71. gebildet.

   Je  nach der Einstellung der erwähnten Verteil  steuervorrichtung fliesst dem einen oder an  dern dieser Räume     Drucköl    zu, wobei dann  aus dem andern Drucköl abfliesst, was eine  Verschiebung des Zylinders 5 in der     Axrich-          tung    des Propeller,; und dadurch eitle Ver  stellung der Propellerflügel \? in dem ver  langten Sinne zur     Folge    hat. Der Zylinder  5 ist am Aussenumfange mit drei in dessen  Axrichtung sich erstreckenden, zahnstangen  artigen Schienen 1? versehen. Am Naben  gehäuse 1 sind ferner drei kleine Hilfszylin  der 13 befestigt, in denen sich Kolben 14  verschieben können.

   Der auf der einen Seite  dieser Kolben 1.4 befindliche Raum 15 ist       durch    Leitungen, von denen nur     Teilstucke     ?5 gezeigt sind, an dieselbe Druckquelle     am-          geschlossen    wie. die Kanäle 7, 8 des     Rohres     6. Auf die andere Seite jedes Kolbens     14          wirkt    eine gespannte Feder 16 ein.

   Die Kol  ben 14 :find ferner je durch eine Lasche 17  und     einen        Hebel    18 mit einem.     gemeinsamen     Blockierring 19 verbunden, der koaxial zur  zum Verstellen der Propellerflügel 2     be-          Propelleraxe    innerhalb .eines starr finit dein  Nabengehäuse 1 verbundenen Kranzes ?0  drehbar belagert ist und drei Zahnstangen  segmente ?1 trägt. Der Kranz ?Il weist  ferner drei vorstehende Finger ? 3 auf, wel  che je in eine Nut     '??    von     Führungsschienen     ?d des Verstellzylinders 5 greifen und diesen  gegen Verdrehung sichern.  



  Versagt bei der     beschriebenen        Verstell-          vorriehtung    aus irgend einem Grunde der    nötigte Flüssigkeitsdruck, das heisst sinkt er  unter einen gewissen Mindestwert, so über  wiegt in den     Hilfszylindern        13    die Feder     11=-.     so dass die     Kolben        14        einwärts        gedruckt    und  der Ring 19 als Folge davon so verdreht  wird. dass dessen Zahnstangensegmente ?1 in  die zahnstangenartigen Schienen 19 eingrei  fen, wodurch der Verstellzylinder blockiert  wird.

   Der Verstellpropeller arbeitet dann wie  ein Propeller     finit    festen Flügeln.  



  Die Verteilsteuervorrichtung, welche den  Zufluss voll Druckflüssigkeit nach den Zy  lindern 5 und 13     beherrscht,    kann so aus  gebildet sein, dass sie sich jederzeit vom Füh  rer beeinflussen lässt, so dass es letzterer in  der Hand hat, die     Blockiermittel    zur Wir  kung zu      ringen    oder ausser Tätigkeit zu  setzen. Das bietet den Vorteil, dass die  eigentlichen Verstellmittel der Flügel nur  so lange in     Tätigkeit    zu sein brauchen, als  unbedingt erforderlich ist, was die Ölverluste  und die Abnutzung der Teile auf ein Min  destmass zu beschränken gestattet.

   Ander  <B>s</B> -eits     gewährleistet    die beschriebene Vorrich  tung in der     blockierten    Stellung der Pro  pellerflügel einen durchaus sicheren Betrieb.  



  Ferner kann die     Versstellvorrichtung    so       ausgebildet    sein. dass ein Blockieren sofort  erfolgt, wenn der Raum 10 undicht wird.       während    ein Blockieren bei einem Undicht  werden des Raumes 11 erst zu erfolgen       kraucht,    nachdem auch der Raum 10     un-          ilicht        wird.     



  Die in den Fig. 3 und 4 gezeigte     Aus-          führungsforen    unterscheidet sich von der be  schriebenen grundsätzlich dadurch, dass von  drei vorhandenen Gruppen von Hilfsmitteln,  welche je von der die     Verstellmittel        betäti-          genden        Flüssigkeit    entgegen einer Federkraft  beeinflusst werden, jede für sich allein den       Verstellzylinder    blockieren kann, im Gegen  s < atze zur andern     Bauart,    wo die drei Grup  pen von Hilfsmitteln auf einen     gemeiilsamen          Blockierring    19 einwirken.  



  Bei dieser zweiten Ausführungsform be  zeichnet 30 den relativ zu einem feststehen  den,     nicht    gezeichneten Kolben sich verschie  benden Zylinder, der koaxial zur     Drehaxe         des Propellers angeordnet ist. Die axiale Ver  schiebung dieses Zylinders 30 wird mit den  selben Mitteln wie beim ersten Ausführungs  beispiel erreicht, weshalb sich deren Dar  stellung und     Beschreibung    erübrigt. Der Zy  linder 30 ist durch Laschen 31 in nicht ge  zeigter Weise mit den zu verstellenden Flü  geln 32 des gezeigten     dreiflügligen    Pro  pellers so verbunden, dass die Längsbewe  gung dieses Zylinders in eine Drehbewegung  ,der     Propellerflügel    32 umgesetzt wird.

    Aussen am Zylinder 30 sind drei Zahnstan  gen 33 befestigt, die sich indessen     Axrich-          tung    erstrecken. 34 sind ebenfalls aussen am  Verstellzylinder 30 angebrachte Führungs  schienen, die mit einer Längsnut versehen  sind, in welche mit dem Nabengehäuse 35  verbundene Finger 43 eingreifen, wodurch  der Zylinder 30 am Drehen     verhindert    wird.  An dem Nabengehäuse 35 sind ferner drei  Hilfszylinder 36 befestigt.

   Auf die in diesen  Zylindern 36     versschiebbaren.    Kolben 37 wirkt  einerseits derselbe Flüssigkeitsdruck ein, wie  auf die Verstellmittel für die Propellerflügel  32,     indem,die    Zylinder 36 .durch Leitungen  38 in nicht gezeigter Weise an dieselbe  Druckquelle wie diese Mittel angeschlossen  sind. Anderseits wirkt auf jeden der Kolben  37 eine     gespannte    Feder 39 ein. Jeder Kol  ben 3,7 ist durch dessen .Stange und Laschen  40 mit einem Kniehebel 41 verbunden, der  eine Klinke 42 betätigt.  



  Versagt in irgend einem der Zylinder 36  der Flüssigkeitsdruck, so überwiegt die Fe  der 39, so dass der betreffende Kolben 37       einwärts    gedrückt wird, was eine solche Ver  stellung der dem Kolben zugeordneten  Klinke 42 zur Folge hat, dass diese in die ihr  zugeordnete Zahnstange<B>33</B> eingreift und da  durch den Verstellzylinder 30 verhindert,  sich     weiter    in axialer Richtung zu bewegen,  diesen also blockiert.  



  Die beschriebenen Verstellvorrichtungen  sind besonders geeignet für Flugzeugpropel  ler mit zentraler, in Richtung der Drehare  des Propellers sich erstreckender Öffnung  für Durchschussmöglichkeit. Die Erfindung  lässt sich jedoch ohne     weiteres.    auch bei Pro-    pellern mit axial geschlossenen Naben an  wenden.     Ferner    umfasst sie auch Verstell  vorrichtungen für die Flügel von     Gebläse-          und    Ventilatorpropellern, vor allem solchen  axialer Bauart.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur hydraulischen Verstel lung der Flügel von Propellern, insbesondere solchen mit in Richtung der Drehare des Propellers sich erstreckender zentraler Öff nung, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den eigentlichen Verstellmitteln noch Hilfs- mittel vorgesehen sind, welche von der die Verstellmittel betätigenden Flüssigkeit ent gegen einer Federkraft in einer Lage gehal ten werden, aus welcher sie zwecks Blockie rung der Verstellmittel herausgelangen, so bald der Druck der erwähnten Flüssigkeit einen festgelegten Mindestwert unterschreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1..
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eigent lichen Verstellmittel einen unter der Ein wirkung .der sie betätigenden Flüssigkeit relativ zu einem feststehenden Kolben sich verschiebenden, koaxial zur Drehare des:
    Propellers angeordneten Zylinder auf weisen und die von der Federkraft beein flussten Hilfsmittel auf einen diesen Zy linder umgebenden, drehbaren und am Umfange mit zahnförmigen Fortsätzen versehenen Ring einwirken, dessen Fort- ,sätze beim Drehen in Ausnehmungen des axial beweglichen Zylinders eingreifen, wobei sie diesen an einer weiteren axialen Bewegung verhindern. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeich net, dass der verschiebbare Zylinder gegen Verdrehung am Nabengehäuse gesichert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da ,durch .gekennzeichnet, dass die eigent lichen Verstellmittel einen unter der Ein wirkung des Flüssigkeitsdruckes relativ zu einem feststehenden Kolben sich ver- schiebenden, koaxial zur Drehaxe des Pro pellers angeordneten Zylinder aufweisen lind die:
    von der Federkraft beeinflussten Hilfsmittel über einen Kniehebel auf eine Klinke einwirken, die bei. Betätigung in eine am axial verstellbaren Zylinder an gebrachte Sperrvorrichtung eingreift und so diesen Zylinder blockiert. t. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, class der verschiebbare Zylinder gegen Verdrehung am Nebengehäuse gesichert ist.
CH195824D 1938-11-30 1937-04-01 Vorrichtung zur hydraulischen Verstellung der Flügel von Propellern. CH195824A (de)

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