CH196388A - Elastisches Fersenzugglied für Skibindungen. - Google Patents

Elastisches Fersenzugglied für Skibindungen.

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CH196388A
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Hammerschmid Emil Ing Dr
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Hammerschmid Emil Ing Dr
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Elastisches     Fersenzugglied    für Skibindungen.    Bei     vielen        Skibindungen        isst        es    von     Wilch-          tiglwit,    ein     Fers        enzugglied    zuhaben, das sieh  auf einen möglichst kleinen     Krümmungs-          radius    gut .biegen lässt und das     ,

  gegen    Ab  nutzung beim     Gleiten        in        einem    Haken und  auch gegen Abnutzung     @dumch.        Harsch    usw.       widerstandsfähig        ist    und das zugleich so ela  stisch ist,     @dass    die beim Anheben des     Fusses     erforderliche     Ifängung        gewährleistet    wird.  Von Vorteil ist es auch, wenn das Zugglied  einen möglichst kleinen     Querschnitt    ein  nimmt.

   Viele     bekannte    Bindungen, bei denen  Schraubenfedern um den Absatz herum  laufend oder in den seitlichen     Bindung        s-          gliedern    angebracht sind,     besitzen    wegen der       aufzunehmenden    .grossen Zugkräfte und der       erforderliohen        Ilängungen    unbequem     grosse     Drahtstärken und     Windungshalbmesser.     



  Diese Nachteile     besitzt    vorliegende Erfin  dung nicht. Das     Fersenzugglied    nach der Er  findung     besteht    nicht aus einer einzigen  Schraubenfeder, sondern aus mehreren ein-    oder mehrgängigen     Schraubenfedern,    die       ineinandergesteckt    sind, ohne     ineinanderver-          schraubt    zu sein, damit sie sich unbehindert  voneinander dehnen     bezw.        zusammenziehen     können.  



       Beiliegende        Zeichnung    stellt     Ausfüh-          run,b        beispiele    des     Erfindungsgegenstandes     dar:       Fig.    1 zeigt zwei     ineinandergesteckte     Federn. Es können auch mehr als zwei  Federn     ineinandergesteckt    sein. Zweck  mässigerweise hat die     innere    Feder gegen  über der voraufgehenden äussern Feder       gegenläirfige    Windung, wie     dies        auch    aus  ,der     Fig.    1 zu     ersehen    ist.

   Die     ineinander-          gesteckten        Federn        gleiten    beim Dehnen     bezw.          Zusammenziehen    ohne     :Störung    gut anein  ander vorbei.

   Die     innern    Federn können sieh  gegenüber den     äussern    Federn in ihrem     ,Spiel     frei bewegen, und man kann durch Wahl der       Drahtstärken,    der Ganghöhen und der Mate  rialeigenschaften dafür sorgen,     @dass        die         axiale Dehnung jeder der     ineinan.dergesteek-          ten    Federn bei der für sie höchstzulässigen  Zugkraft .gleich .gross     iet.     



  Statt eingängiger Federn können mehr  gängige Federn zur Verwendung     kommen.     So kann in eine äussere mehrgängige  Schraubenfeder eine ebenfalls mehrgängige  Schraubenfeder von kleinerem     Windungs-          durchmesser        besteckt    sein, deren Windungen  gegenüber den Windungen der äussern mehr  gängigen Feder .gegenläufig sind. Durch       Ineinanderbauen    von zwei oder mehreren der  artigen mehrgängigen Federn in der     in    Fing. 1       angedeuteten    Weise erhält man eine Aus  führung des Erfindungsgegenstandes nach  Art der biegsamen Wellen, die sich in der  vorliegenden Verwendung gut bewährt hat..  



  Eine     solche        Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes     bietet    Vorteile, z. B. wenn  das Zugglied in einem Haken eingehängt ist,  der auf dem Zugglied hin- und     h.ergleiten     russ;

   diese Ausführungsform hat die gün  stige     Eigenschaft        -des    guten     Gleitens    eines       Hakens    auf dem Zugglied .noch in gestei  gertem Masse, wenn statt der runden Draht  querschnitte quadratische Drahtquerschnitte  oder flache     Drahtquers.ehnitte    zur Verwen  dung kommen und wenn die     aussenliegende          mehrgängige    'Schraubenfeder blockiert ge  wickelt ist,     !das    heisst wenn sich die Draht  windungen berühren.  



  Zur Erleichterung der ,gegenseitigen Be  wegung der     ineinandergesteckten    Federn  kann eine     nachgiebige,    schlauchartige Zwi  schenlage zwischen ihnen. angebracht sein,  und     auch    der innerste Teil des Zuggliedes  kann zur Erzielung guter Biegsamkeit des  Zuggliedes mit einem solchen     nachgiebigen     Stoff ausgefüllt sein. Dieser Stoff kann  Gummi     sein,    ein synthetischer     Kunststoff,     Hanf oder irgend ein anderes elastisches       Material.     



  Die     Fig.    2     zeigt,    von der Breitseite     aus          esehen,    zwei     ineinandergesteckte    Schrauben  g<B>o</B>  federn mit gegenläufigem Gewinde, welche  durch Walzen, Pressen oder einem ähnlichen  Arbeitsvorgang breitgedrückt sind. Es ent-         steht    dadurch ein elliptischer     Querschnitt    des       Zuggliedes.     



       ne,          Fig.3    zeigt ein solches     breitgedrücktes     Zugglied von der     iSehmalseite    aus gesehen,       Fig.4    den     Querschnitt.    Bei der     Fig.    3 sind  die in der Darstellung nur verwirrend wir  kenden     hintern    Teile der Federn fortgelassen  worden. Durch das Breitpressen und Breit  walzen     erhält    man ein schmales Zugglied.  das     sich    nach seiner     Schmalseite        leicht    biegen  lässt.

   Ein     Zugglied,    das aus zwei ineinander  gesteckten     Schraubenfedern        besteht,    ,die breit  gedrückt sind -dies gilt auch für Zug       (r    welche mehr als zwei ineinander  "lieder,       g        o        esteckte        breitgedriiekte        Schraubenfedern     haben -,     kann    man     entweder    so herstellen,

         da.ss    man die     ineinanderzusteckenden    Schrau  benfedern vor dem     Ineinanderstecken    einzeln  breitdrückt oder breitwalzt und dann     inein-          anders;hiebt,    oder man kann die 'Schrauben  federn in. ihrer     preisförmigen        Querschnitts-          form        ineinanderschieben    und in dem zusam  mengesteckten Zustande     breitdrücken    oder  breitwalzen.  



  In der     Fig.    5 ist eine     Ausführungsform     des Zuggliedes     dargestellt,    und zwar der Teil  des     Fersenzugglie@des,    der den     Fersenteil    der       Bindung    bildet-, bei welcher Ausführungs  form die Federn des     Zuggliedes    so verformt  sind.     -dass    das Zugglied der     U-form    der  Aussenfläche der     Schuhabsatzsohle    angepasst  ist.

   Durch den     elliptischen        Querschnitt    des  breit     zusammengedi-iickten    Zuggliedes wird  ein     solches        Bindunbs-fersenteilseitl=ieh    weniger  weit vorstehen, gut an dem Absatz haften  und sich     besser    als ein Fersenteil aus einer       kreisförmigen        Selira-ubenfeder    an den Absatz       anschmiegen.    Durch das gute Anschmiegen  des     breitgedriiekten        Zuggliedes    an den Ab  satz wird ein Gleiten sowohl vom Absatz  herunter,

   als auch um den Absatz     3ehiv        erer          möglieli    sein als     bei    einem     Fersenhinterteil,     das aus einer     @Sehraubenfe@der    mit kreisför  migem     Querschnitt        besteht.     



       Fig.ss        zeigt    den Teil des Zuggliedes zwi  schen den. Linien<B>A</B> und B in der     Fig.    5 in  grösserem     11Zassstabe.     



  Die     Fi.g.   <B>6</B> stellt zwei     breitgedriickte         Schraubenfedern dar, von welchen die  grössere im Schnitt schwarz     und,die    kleinere  im Schnitt     strichliert        ,gezeichnet    ist. Die bei  den     Federn    sind     um.    den Bügel H herum  gewickelt, der mittels einer Muffe     M    mit  dem     Zuggliedteil    Z, das bei diesem     Beispiel          ein    Stahlkabel ist, verbunden ist. Die Muffe  kann auf die beiden Emden des Bügels H  aufgelötet,     aufgepresst    sein usw.  



  Für die Befestigung ödes     .Zuggliedes    an  den     andern        Bindungsteilen        bezw.    seine Ver  bindung mit diesen     können    die verschieden  sten     Mittel    benutzt     -werden,    wie z. B.     Ver-          laschung    mittels Schrauben,     Nieten    oder mit  einem Bügel,     wie    dies     ,die        Fig.    6     zeigt    usw.

         Beispielsweise    kann man für die Verbindung       mit,den        andern    Bindungsteilen     vorteilhafter-          weise    Klemmhülsen     benutzen,        welche    auf das       kreisrunde        oder        breitgedrückte    Zugglied  leicht     aufgeldemmt    werden können,

   weil .die  mehrfach     ine-inandergesteckten    Federn den  innern Raum des Zuggliedes     zum        grösseren     Teil     ausfüllen        und    dadurch eine Klemme  ebensogut festhält, als     handelte    es sich um  einen festen     Vollquerschnitt.     



  Erwähnt :sei noch,     dass    bei     .einer        äkibin-          dung    das Zugglied der Bindung teilweise  oder ganz aus dem erfindungsgemässen       Fersenzugglied    bestehen kann.  



  Der Vorteil des     Erfindungsgegenstandes,     einerlei, ob es sich um die     breitgedrückte     oder kreisrunde     Querschnittsform    des     Zug-          0   <B>01</B>     iedes    handelt, besteht     darin,    dass durch  mehrere     ineinandergesteckte    Federn ein  grosser Teil     Ue@s    ganzen Querschnittes des  Zuggliedes nutzbar gemacht wird. Neben  der äussern     Feder    übernehmen die innere       bezw.    die innern Federn auch einen grossen  Teil der     Belastung,des.    Zuggliedes.

   Das Zug  glied     kaun    für eine bestimmte Belastung     im     Querschnitt     kleiner    gehalten sein und besitzt  eine ,gute Biegsamkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elastisches Fersenzugglied für Skibin dungen, dadurch ,gekennzeichnet, daB das selbe aus ein- oder :mehrgängigen Schrauben- federn besteht, die ineinandergesteckt sind, ohne ineinanderverschraubt zu sein, d amit sie sich unbehindert voneinander dehnen bezw. zusammenziehen können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Elastisches Fersenzugglisd nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Federn verschiedenen Wick lungssinn besitzen.
    2. Elastisches Fersen:glied nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Federn Einlagen aus einem elastischen Material vorhanden sind. 3. Elastisches Fersenzugglied nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .der Querschnitt des Fersenzuggliedes zum grösseren Teil durch. Idas Material oder Federn ausgefüllt ist. 4.
    Elastisches Fersenzugglied nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer- .schnitt des Fersenzuggliedes ein breit gedrückter, elliptischer ist. 5.
    Elastisches Persenzugglied nach Patent @aPatent- *h u nd Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Fersenzuggliedes, .der den Fersenteil der Bindung bildet, der U-Form der Aussenfläche der Schuhabsatzsohle an gepasst ist. 6.
    Elastisches Fersenzugglied nach Patent- anspruch und Unteransprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch ,gekennzeichnet, .dass :die Federn gleiche Ganghöhen haben.
CH196388D 1936-01-23 1937-01-22 Elastisches Fersenzugglied für Skibindungen. CH196388A (de)

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