Flügelrad für Einstrahl-Flüssigkeitsmesser. Die Anordnung der Paletten bei Flügel- rad-Einstrahlflüssigkeitsmessern erfolgt ge wöhnlich in der Weise, dass die beaufschlagte Palettenfläche mit dem Radius des Flügel rades .annähernd zusammenfällt. Es sind au-eh bereits Flügelradausführungen mit zum Radius schräg .gestellten oder solchen ge krümmten Paletten bekannt geworden, bei denen die konkave Fläche vom FlüsGigkeits- strahl beaufschlagt wird.
Die Strömungs richtung ist für diesen Fall in den Abb. 1 und 2 ,durch den punktierten Pfeil q an gedeutet. In diesen Abbildungen sind die Paletten des Flügelrades mit s bezeichnet.
Bei diesen Ausführungsformen des Flügel rades bezw. seiner Paletten und bei der ;Strö mungsrichtung q treten verhältnismässig hohe Umdrehungszahlen,des Flügelrades und hohe Beanspruchungen seiner Lagerung auf. Die hierdurch verursachte Reibung vermindert die 1VIessempfindlichk.eit und vergrössert den Lagerverschleiss.
Gemäss vorliegender Erfindung kann eine erhebliche Verminderung der Umdrehungs zahl des Flügelrades und eine wesentliche Verringerung der auf die Lagerung des Flügelrades einwirkenden Kraft dadurch er reicht werden, dass die dem beaufschlagenden Flüssigkeitsstrahl zugekehrte Fläche der Paletten am Umfang der Flügelradnabe tan- gential angesetzt ist und dass sie sich von hier aus in Richtung .des Drehsinnes des Flügelrades entweder .geradlinig oder ge krümmt fortsetzt,
in welch letzterem Falle der vom Flüssigkeitsstrahl getroffene Ab schnitt der Palettenfläche, in .der Beauf- schlagungsrichtung ,gesehen, konvex ge krümmt ist, und dass in jedem zur Achse senkrechten "Schnitt der Winkel zwischen dem Radius r und der Tangente<I>t</I> zur ;
Schnitt- linie a-b bezw. c-d des beaufschlagten Palettenflächenabschmttes, entgegengesetzt dem Sinne .des Uhrzeigers, vom Radius aus gemessen, ,grösser als 5 und kleiner als 90
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ist. <SEP> Die <SEP> bei <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> benutzte <SEP> Strö mungsriehtung <SEP> ist <SEP> in <SEP> den <SEP> Abb. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> ? <SEP> dureb
<tb> die <SEP> Pfeile <SEP> p <SEP> gezeigt.
<SEP> Der <SEP> sielt <SEP> daraus <SEP> er bebende <SEP> technische <SEP> Fortschritt <SEP> i.,t <SEP> wesentlich;
<tb> denn <SEP> die <SEP> geringere <SEP> Umdi#eliung25zalil <SEP> des
<tb> Flügelrades <SEP> und <SEP> .die <SEP> kleistere <SEP> Lagerbelatung
<tb> ziehen <SEP> eine <SEP> Verbesserung <SEP> der <SEP> Messempfin.d liehkeit <SEP> des <SEP> Flüssibheits.mes.sers <SEP> und <SEP> eine
<tb> Verringerung <SEP> des <SEP> Lagerverschleisses <SEP> nach <SEP> sich.
<tb>
In <SEP> den <SEP> Abb. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2, <SEP> die <SEP> beispielsweise
<tb> Ausführungsformen <SEP> des <SEP> @rfind@nggegr@n standes <SEP> darstellen, <SEP> bedeuten <SEP> <I>in.</I> <SEP> edle <SEP> s(,nk reelite <SEP> Achse, <SEP> um <SEP> die <SEP> sich <SEP> das <SEP> Flügelrad
<tb> drehen <SEP> kann, <SEP> ir, <SEP> die <SEP> Nabe <SEP> und <SEP> s <SEP> die <SEP> Palet.leii
<tb> der <SEP> Flügelräder. <SEP> Die <SEP> dem <SEP> Einströmung kanal <SEP> der <SEP> Flüsaigkritsmesser <SEP> zugekehrte, <SEP> vom
<tb> Flüssigkeitsstrahl <SEP> beaufschlagte <SEP> Fläche <SEP> der
<tb> Paletten <SEP> ist <SEP> mit <SEP> a-b <SEP> bezw. <SEP> <I>c-d</I> <SEP> bezeichnet.
<tb> Das <SEP> Wesen <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> wird <SEP> durch <SEP> di@#
<tb> Abb.3 <SEP> und <SEP> -1 <SEP> erläutert.
<SEP> In <SEP> diesen <SEP> Abhil dungen <SEP> ist <SEP> die <SEP> beaufselilagte <SEP> Fläche <SEP> cl--i Paletten <SEP> in <SEP> beliebigem <SEP> waagrechten <SEP> Schnitt
<tb> für <SEP> die <SEP> in <SEP> den <SEP> Abb. <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> gezeigten <SEP> All= führungsbeispiele <SEP> in <SEP> vergrössertem <SEP> @1la.ssstabe
<tb> dargestellt. <SEP> Es <SEP> bedeuten <SEP> <I>in</I> <SEP> die <SEP> senhrecbte
<tb> Achse, <SEP> um <SEP> die <SEP> .sich <SEP> das <SEP> Flügelrad <SEP> dreht; <SEP> <I>a-1)</I>
<tb> bezw. <SEP> <I>c-d</I> <SEP> die <SEP> .Schnittlinie <SEP> der <SEP> vom <SEP> Flüs.i@ keitsstrahl <SEP> beaufschla.g¯ten <SEP> Palettenfläche.
<tb>
Mit <SEP> 1, <SEP> ? <SEP> und <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> Beliebige <SEP> Punkte <SEP> der
<tb> Schnittlinie <SEP> <I>a-b</I> <SEP> bez-,v. <SEP> <I>c-d</I> <SEP> beze@i.cllnet.
<tb> mit <SEP> r1, <SEP> r., <SEP> und <SEP> r., <SEP> die <SEP> zugehörigen <SEP> Radien
<tb> Ulla <SEP> mit <SEP> t", <SEP> t, <SEP> und <SEP> <B>1,</B> <SEP> die <SEP> zugehörigen <SEP> Tan genten. <SEP> Im <SEP> Falle <SEP> der <SEP> Abb..l <SEP> mit <SEP> gerader
<tb> Schnittlinie <SEP> <I>c-d</I> <SEP> der <SEP> beaufschlarteii <SEP> 1';i-
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lettenfläche <SEP> fallen <SEP> die <SEP> Tangenten <SEP> mit. <SEP> der
<tb> S <SEP> chilittlillie <SEP> zusammen.
<tb>
Mit <SEP> a1, <SEP> a. <SEP> Und <SEP> a., <SEP> sind <SEP> in <SEP> Abb. <SEP> 3 <SEP> die <SEP> sich
<tb> zwischen <SEP> den <SEP> Padie <SEP> n <SEP> r1. <SEP> r_ <SEP> bezw. <SEP> r, <SEP> und <SEP> der
<tb> Schnittlinie <SEP> c---d <SEP> bildenden <SEP> Winkel <SEP> bezeich net. <SEP> Gemäss <SEP> der <SEP> Erfindun- <SEP> miiseli <SEP> diese <SEP> Win kel <SEP> cc <SEP> grösser <SEP> :ils <SEP> i <SEP> " <SEP> Ulid <SEP> kleiner <SEP> a.ls <SEP> <B>9() <SEP> '</B> <SEP> sein.
<tb>
I)ie <SEP> Ei#fillilnll,eit.reekt <SEP> sieh <SEP> auch <SEP> allf
<tb> Fliigeli-äde-. <SEP> lwi <SEP> d(,lien <SEP> die <SEP> lxaufdilagte
<tb> Fläelie <SEP> der <SEP> Paletten <SEP> nicht <SEP> achsparallel, <SEP> son dern <SEP> zur <SEP> @lügclradachse <SEP> gellei@..t <SEP> verläuft.