CH196447A - Uberlagerungsfernsteuereinrichtung. - Google Patents

Uberlagerungsfernsteuereinrichtung.

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CH196447A
CH196447A CH196447DA CH196447A CH 196447 A CH196447 A CH 196447A CH 196447D A CH196447D A CH 196447DA CH 196447 A CH196447 A CH 196447A
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CH
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


  Über     lagerungsfernsteuereinrichtnng.            Zwecke    Fernsteuerung von Tarifappara  ten, Uhren,     Warmwasserspeichern,        Strassen-          beleuchtungsanlagen    oder     dergl.    kann man  vorhandene     Starkstromnetze    von einer     Sende-          stelle    aus mit Strömen netzfremder Frequenz,  insbesondere Tonfrequenz, überlagern, auf  die die Empfangsrelais für die fernzusteuern  den Apparate ansprechen.

   Man kann dabei  jedem     Fernsteuerakt    eine bestimmte Fre  quenz, eine bestimmte Impulszahl, einen Im  puls bestimmter Dauer zuordnen, so dass  wahlweise von der Sendestelle aus, der eine  oder andere     Fernsteuerakt    ausgeführt wer  den kann. Die     Bereithaltung    verschiedener  Steuerfrequenzen macht an der Sendestelle       Schwierigkeiten;    auch müssen die Empfangs  relais verschiedenartig     abgestimmt    werden.  Die     @Terwendung    verschiedener Impulszahlen  für die verschiedenen     Fernsteuerakte    setzt  eine genaue     Übewachung    der gesendeten Im  pulse voraus.

   Auch bei Anwendung verschie  den langer Impulse ist eine genaue Über  wachung erforderlich, da falsche Impuls  dauern ungewollte     Fernsteuerakte    ergeben.    Die Erfindung ermöglicht, diese Schwie  rigkeiten zu     beseitigen.    Erfindungsgemäss ist  der Sender, der zur Überlagerung     .des    Stark  stromnetzes .dient, mit einem Laufwerk ver  sehen, z. B. mit einem durch einen Synchron  motor angetriebenen Verteilerarm. Dieses  Laufwerk macht nur zu ganz     bestimmten          Zeiten    den Sender wirksam.

   Beispielsweise  kann der Sender mit einem Generator ausge  rüstet sein, wobei dann das Laufwerk die  Erregung     des.    Generators     einschalten    oder den  erregten Generator ans Netz legen kann. Die  Empfangsapparate     haben    auf die überlagerte  Frequenz ansprechende     Resonanzorgane    und  ausserdem Laufwerke, die synchron mit dem  Laufwerk des     iSenders    arbeiten     und    nur je  weils in     bestimmten    Stellungen das Re  sonanzorgan für den     Steuerungsvorgang,     wirksam machen.

   Diese Laufwerke können  Steuerteile oder Steuerstromkreise für die  Betätigung von Apparaten durch das, Re  sonanzorgan     bereitstellen.     



  Die     Erfindung    soll anhand der Zeieh-           nung,    welche ein Ausführungsbeispiel dar  stellt, näher erläutert werden.  



  1 ist das Starkstromnetz, ? der     L        berlage-          rungsgenerator,    der durch den     -Motor    3 an  getrieben wird,     Der    Motor     :3    kann ein an das  Netz 1 angeschlossener Synchronmotor sein.

    4 ist ebenfalls ein an dieses Netz angeschlos  sener Synchronmotor, der den Kontaktarm 5  antreibt. 6     is,t    ein zwischen dem Arm 5 und  dem Motor 4 eingeschaltetes     Reduzierge-          triebe.    Der Arm 5 läuft über die im Kreise  angeordneten Kontakte 10 bis 19, die über  -Schalter 20 bis 29 und über den aus dem  Kondensator 30 und der Drosselspule 31 be  stehenden     Aufdrüekkreis    ans:

   Netz 1 ange  schlossen werden     können.    Dieser     Aufdrück-          kreis,        bietet    dem     überlagerten    Strom nur  einen sehr kleinen, dem Starkstrom des  Netzes dagegen, .der eine wesentlich niedri  gere Frequenz hat, nach den bekannten Ge  setzen der Resonanz einen     wesentlich    höhe  ren Widerstand und hält deshalb grösstenteils  den Steuergenerator vom Starkstrom frei.

    Dem Arm 5 wird durch die Bürste     :;?.    die  mit dem einen Pol des     Generators    ?     verbun-          clen    ist, Strom zugeführt: der andere Pol des       Generators    ist     unmittelbar    ans Netz ange  schlossen. 7, 8 sind zwei     ebenfalls    ans Netz 1  angeschlossene Empfangsapparate mit den  Resonanzrelais 70 und 80, die auf die Steuer  frequenz abgestimmt sind. 71, 81 sind von  den     Resonanzrelais    betätigte Schalter, die  über Bürsten     .320,    321 mit umlaufenden Ar  men 50, 51 verbunden sind.

   In     derselben     -'eise wie in der Sendestelle werden diese  Arme über     Reduziergetriebe    60, 61 von ans  Netz angeschlossenen Synchronmotoren     1-t!,     41 angetrieben und so     eingestellt,    dass sie  stets die gleiche Lage haben wie der Arm 5  der     Sendestelle    und synchron mit ihm um  laufen. Die Verteilerarme 50, 51 laufen über  einen (101) oder mehrere     Kontakte    (l00 bis  l.90), die relativ zur jeweiligen     Stellung    des       Verteilerarmes    die gleiche Lage einnehmen  wie die entsprechenden Kontakte 10 bis 19  der Sendestelle.

   Beim Empfangsapparat 7 ist       beispielsweise    der Kontakt 120 mit der       Klemme    b verbunden, so dass bei Schliessung    des     Schalters    71 und     bei    Einstellung     das.     Verteilerarmes<B>50</B> auf den Kontakt 120 zwi  schen den Klemmen     a,    b eine     beispielsweise     zur Steuerung eines     Schützes    für Strassen  heleuchtung     geeignete        EMK    zur Verfügung  steht. An den Kontakt 140 ist die Klemme c  angeschlossen.

   Zwischen den Klemmen     a    und  c liegt beispielsweise ebenfalls ein Schütz für  die     Strassenbeleuchtung.    Die beiden Schütze  arbeiten so     zusammen,        dass    bei Spannung zwi  schen den Klemmen     a    und<I>b</I> .die Strassenbe  leuchtung ein-, hei Spannung zwischen den  Klemmen a. und c die     Strassenbeleuchtung     ausgeschaltet wird. Der Empfangsapparat 8  ist ähnlich beschaffen. Hier ist an den Kon  takt<B>101</B> die Klemme d     angeschlossen.    Zwi  schen den Klemmen d und e kann eine  Signalvorrichtung, ein elektromagnetisches  Richtwerk für Uhren oder     dergl.    liegen.  



  Die Anlage arbeitet folgendermassen:  Falls der Generator 2 nicht dauernd läuft,  wird er vor jeder Sendung in Gang gesetzt.  Die Arme 5, 50 und 51 laufen dauernd um.  Soll die 'Strassenbeleuchtung eingeschaltet  werden, dann wird in der     Zentrale,    wie     dar-          gestellt,    der Schalter     ??        geschlossen:

      in dem       -Augenblick,    in dem der     Arm    5 auf den Kon  takt 12 trifft. wird Tonfrequenz dem Netz 1       überlagert.    in dem gleichen Augenblick     steht     der Arm 50 über dem Kontakt. 120 und eben  falls in dem gleichen Augenblick spricht das  Resonanzrelais 70 an und schliesst den Schal  ter 71. Dadurch kommt ein Stromkreis für  das     Strasseibeleuchtungsschütz    über den  Schalter 71, die Bürste 320. den Arm 50, den  Kontakt 120, die Klemme b und die Klemme       a    und die     Stark#stromquelle    des Netzes 1 zu  stande.

   Beim Empfangsapparat 8 spricht  zwar ebenfalls das     Relais    80 an und schliesst  den     Schalter    81; das     Ansprechen    bleibt aber  wirkungslos, .da in diesem Augenblick der  Arm 51 keinen     Steuerstromkreis    vorbereitet.  



  In ähnlicher Weise wird die     @Strassenbe-          leuchtung        ausgeschaltet,    indem     man    statt des  Schalters ?? den     Schalter    24 schliesst.

   Soll  das Relais 8 einen Signalapparat oder ein       Richtwerk    für Uhren     betätigen,    dann wird an  der Sendestelle der Schalter 20     geschlossen.         Die gezeichnete     Einrichtung        bietet    den       Vorteil,    dass man mit einer einzigen über  lagerten Frequenz die     verschiedensten        F ern-          steuerakte    durch einfaches Schliessen des  entsprechenden     Schalters    an der Sendestelle  ausführen kann.

   Man     kann.    unter Umständen  auch zwei oder mehr     iSendefrequenzen    ver  wenden und demgemäss die Resonanzorgane  der einzelnen Empfangsapparate verschieden  abstimmen., dann erhält man eine Verdoppe  lung     bezw.    Vervielfachung der Schaltmög  lichkeiten. Unter     Umständen        kann    man auch  eine     zweite        Steuerfrequenz    zum     Ingang-          setzen.        bezw.        Stillsetzen    oder vorübergehen  den     Anhaltens    der Arme 5, 50, 51 verwenden.

    damit man die Möglichkeit hat, die etwa in  Unordnung geratenen Arme wieder in Ord  nung zu bringen.     'Stattdessen    kann auch das       Ingangsetzen    oder vorübergehende Still  setzen der     Verteilerarme    durch kurzzeitige  Abschaltung oder Verringerung     .der        @Stark-          stromspannung    unter Zuhilfenahme von ent  sprechenden     Spannungsrückgangsrelais    in  den Empfangsapparaten     bewirkt    werden.  



  Unter     Umständen    kann man erst jeweils  kurz vor der     Sendung    die     genannten    Arme  in Gang setzen und nach der Sendung wieder       stillsetzen.    Damit sie nach jeder     Stillsetzung          stets    in einer bestimmten Lage stehen blei  ben, kann man Gewichte, Federn oder Mag  netkräfte auf sie einwirken lassen, die sie bei       abgeschaltetem        Synehronmotor    in die ge  wünschte Lage drängen.

   Stattdessen kann  man aber auch die     Arme    bei eingeschaltetem       Synchronmotor    in     bestimmten    Stellungen  durch     Gesperre    festhalten, die bei der In  gangsetzung der Arme .gelöst werden. Da  durch lässt sich mit einfachen     Mitteln    ein  synchroner Lauf erzwingen. oder     der    verloren  gegangene     Synchroniemus    wieder     herstellen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überlagerungsfernsteuereinrichtung, da durch gekennzeichnet, dass der Sender mit einem Laufwerk versehen ist, das den Sen der zu jeweils bestimmten wählbaren Zeit punkten wirksam macht und dass die Emp- fangsapparate, die auf die überlagerte Fre quenz ansprechende Resonanzorgane enthal ten, ebenfalls mit Laufwerken versehen sind,
    die synchron mit den Laufwerken des Sen ders arbeiten und jeweils nur in bestimmten Stellungen das Resonanzorgan für den Steue rungsvorgang wirksam machen. UNTERANSPRüCHE 1. Überlagerungsfernsteuereinrichtung nach .dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufwerke jeweils. aus einem ,Synchronmotor mit Getriebe und einem Verteilerarm bestehen, der von dem Getriebe angetrieben wird.
    2. Überlagerungsfernsteuereinrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Ver teilerarm des -Senderlaufwerkes den Sen der zu bestimmten, wählbaren Zeitpunk ten an das- Netz anschliesst. 3. Überlagerungsfernsteuereinrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1.
    dadurch gekennzeichnet, dass der Vertei lerarm des Senderlaufwerkes den .Sender zu jeweils bestimmten, wählbaren Zeit- punkten erregt. 4. Überlagerungsfernsteuereinrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die synchron mit dem Senderverteilerarm lau fenden Empfängerverteilerarma jeweils nur in bestimmten Stellungen Steuer stromkreise für die Betätigung von Appa raten durch das Resonanzorgan bereit hal ten.
    5. Überlagerungsfernsteuereinrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteran spruch 1, ,dadurch gekennzeichnet, dass die synchron mit dem !Senderverteilerarm lau fenden Empfängerverteilerarmejeweils nur in bestimmten !Stellungen Steuerorgane für die Betätigung von Apparaten durch die Resonanzorgane bereit halten.
CH196447D 1936-03-03 1937-02-15 Uberlagerungsfernsteuereinrichtung. CH196447A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976135C (de) * 1944-03-09 1963-03-21 Landis & Gyr Ag Rundsteueranlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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