CH196567A - Markierung im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch Erwärmen erweichbaren Belag, und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Markierung im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch Erwärmen erweichbaren Belag, und Verfahren zu deren Herstellung.

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CH196567A
CH196567A CH196567DA CH196567A CH 196567 A CH196567 A CH 196567A CH 196567D A CH196567D A CH 196567DA CH 196567 A CH196567 A CH 196567A
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CH
Switzerland
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Alice Mueller
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Alice Mueller
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C23/00Auxiliary devices or arrangements for constructing, repairing, reconditioning, or taking-up road or like surfaces
    • E01C23/02Devices for making, treating or filling grooves or like channels in not-yet-hardened paving, e.g. for joints or markings; Removable forms therefor; Devices for introducing inserts or removable insert-supports in not-yet-hardened paving
    • E01C23/028Positioning or producing markings, e.g. by forcing marking materials into the surface, by scoring
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • E01F9/576Traffic lines
    • E01F9/578Traffic lines consisting of preformed elements, e.g. tapes, block-type elements specially designed or arranged to make up a traffic line

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)
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Description


      Harkierung    im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch  Erwärmen     erweichbaren    Belag, und Verfahren zu deren Herstellung.    Im     Interesse    einer sicheren und reibungs  losen Verkehrsregelung ist es heute not  wendig geworden, die für die Fussgänger  vorgesehenen Übergänge über die     Verkehrs-          wege,    dann aber auch die für     die,Parkierang     der Automobile vorgesehenen     Standorte,    ein  deutig und leicht sichtbar zu kennzeichnen.  Vielfach geschieht :dies noch dadurch, dass  quer über die Strasse breite Farbstreifen auf  die Strassendecke aufgemalt werden.

   Diese  Farbstreifen sind in der ersten Zeit wohl gut  sichtbar, sie nützen sich aber     infolge    des,  Verkehrs. schnell ab und müssen deshalb  immer wieder nachgemalt werden. U m diesen  Nachteil zu beseitigen, hat man versucht,  durch in .die Strassendecke eingelassene Nägel  mit breiten Köpfen, die     aus    der     Strassendecke     herausragen, die Markierung vorzunehmen.

         Dieses    Verfahren isst wohl dauerhafter,  allein, da nur eine punktweise Markierung  erfolgt, viel weniger übersichtlich und     wird     deshalb vom Publikum auch nicht     immer     beachtet; ausserdem stellen die über die    Strassendecke     hervorragenden        Köpfe    der Mar  kierungsnägel., speziell bei     Regenwetter,    eine  stete Unfallmöglichkeit für Radfahrer dar.

    Man ist deshalb weiterhin dazu übergegan  gen, eine     Ausnehmung    in Form eines breiten  und flachen Streifens, aus der Strassendecke       auszumeisseln    und die so erreichte Vertiefung       mit    einem     gefärbten    Asphaltschicht     auszu-          füH.en.    Dieses Verfahren ist recht teuer,  trotzdem aber nicht sehr haltbar und hat  ausserdem den Nachteil, speziell bei Regen  wetter, nicht gut sichtbar zu sein.  



  Durch die den     Gegenstand    vorliegender       Erfindung    bildende Markierung im Belag  von Strassen und Plätzen, insbesondere in  durch Erwärmen     erweichbarem    Belag sollen  die obenerwähnten Nachteile vermieden wer  den.  



  Diese Markierung weist     Farbmasseträger     mit profiliertem     Querschnitt    auf, die in den  Belag eingebracht sind     und    nach oben ge  richtete     Vertiefungen    mit     steilverlaufenden         Seitenwänden aufweisen, in welche 'Vertie  fungen Farbmasse eingebracht wird.  



  Im weiteren bildet ein Verfahren zur Her  stellung solcher Markierungen den Erfin  dungsgegenstand. gemäss welchem die     Farb-          masseträger    in einen durch Erwärmen  plastisch gemachten     Besag    soweit einge  drückt werden, dass die     Oberseite    der     Farb-          masseträger    mit der     Belagsoberfläche    bündig  ist und die plastische     Belagsinasse    die auf  der     untern        Seite    des     Farbmasseträgers     liegenden Räume ausfüllt,

   so dass nach Er  kalten des Belages zwischen diesem und dem       Farbmasseträger    eine     feste    Verbindung     ent.-          steht.     



  Die beiliegende Zeichnung zeigt einige       beispielsweise        Ausführungsformen    des Er  findungsgegenstandes.     Esstellen    dar:       Fig.    1 eine Ansicht von oben des     Farl)-          masseträgers,          Fig.    ? einen Schnitt durch den     Farb-          masseträ        ger,          Fig.    3 eine spezielle Ausführungsform des       Fa.rbmasseträgers,

            Fig.    4 einen Schnitt durch einen     Farb-          masseträger    mit     spezieller    Profilierung.  



  In     Fig.    1 und 2, zeigt 1 das Profil des       Farbma.sseträgers.    Dieses Profil weist Ver  tiefungen ? auf. die dazu     bestimmt    sind, die  für die     :Markierung        notwendige        Farbmasse     aufzunehmen. Diese Vertiefungen sind durch  steilverlaufende Seitenwände 3, 4 und 5  voneinander getrennt.  



  Um .ein     seit,liclies        Gleiten    der über den       Farbmasseträger    rollenden Fahrzeuge zu  verhindern, können die Längswände 3 und 4  durch     Stege    5 beliebig miteinander verbun  den sein. Die     Farbmas@seträger    bestehen nor  malerweise aus Metall, sie können aber auch  aus     andern    Materialien, z. B.

   Kunstharz,       bestehen.        Vorzugsweise    können metallene       Farbmasseträger    in einen durch Erwärmen       plastisch        gemachten    Belag soweit einge  drückt werden, dass die     Oberseite    des     Farb-          masseträgers    mit der     Belagsoberfläche    bün  dig ist und die plastische     Belagsmasse,    die  auf der Unterseite des     Farbmasseträgers     liegenden Räume ausfüllt,

   so     dass    nach Er-         kalten    des Belages zwischen diesem und dem       Farbmasseträger    eine     feste    Verbindung ent  steht.  



  In die Aussparungen wird die Farbmasse  gebracht. Sie     besteht    zum     Beispiel    aus einem  Gemisch von Mineralfarben und grösseren  oder kleineren Mengen von     Portlandzeinent,     oder weissem belgischen, sogenannten La  fargezement, ferner aus weissem Sand, aus  gemahlenem Marmor, Quarz und dergleichen.  



  Die     Beimischung    dieser     Körper    ermög  licht es auch, den     Reibungskoeffizienten    der  Farbmasse beliebig zu wählen. Die Farb  masse kann auch aus Kunstharz     bestehen.     Das Kunstharz wird in bekannter Weise,  unter Anwendung von Wärme und Druck, in  die Vertiefungen     eingepresst        oder    in gemahle  nem Zustande,     finit        entsprechenden    Binde  mitteln     gemiselit,    als     @a.rbni@i,s.:e        verwendet.     



  Uni ein Herausfallen der     Farbmasse    aus  dem     Farbmasseträger    zu     erschweren,    können,  wie aus     Fig.    3 hervorgeht, Vertiefungen 8,  oder Erhöhungen 7 vorgesehen sein.     Obwohl     der eingebaute     Farbmasseträger    im     Boden-          Belag    gut haftet, kann es     unter    speziellen       Umständen,    z. B. beim starken Verkehr.

    doch     angezeigt    ,sein, auf der untern Seite des       Farbinasseträgers    spezielle     Verankerungen          vorzusehen.    Zu diesem Zwecke können     1>ei-          spii@lsweise,    wie aus     Fig.    4 hervorgeht, Quer  stege 9     vorgesehen    sein. Die     Verankerung     kann aber auch durch Schrauben,     Bolzen,     Stützen, oder     sonstwie        bewirkt    sein.  



  Normalerweise werden die Farbmasse  träger in bandförmiger Ausführung verwen  det. Sollen aber Ecken, Winkel oder Flächen  markiert werden, so werden     Fa,rbmasseträger,     die den     betreffenden    Formen entsprechen,  verwendet. Ausser den in der Schweiz gesetz  lich vorgeschriebenen Markierungsfarben:  weiss für     Parkierungsplätze    und gelb für  Fussgängerstreifen, können auch irgend  welche andere     Farben:    z. B. rot für verbotene       und    grün für Einbahnstrassen, verwendet  werden.  



  Nachdem der     Farbmasseträger    verlegt  und die Farbmasse eingebracht ist, ist wäh  rend vielen Jahren keinerlei     Arbeit.    mehr           notwendig.    Die in     verhältnissmässig    dicker  Lage vorhandene Farbmasse nützt sich nicht,  oder doch nur sehr langsam, ab, da die ganze       Verkehrsbelastung    durch die Wandungen  der     Farbmasseträger    aufgenommen wird. Da  man es in der Hand hat, durch Wahl     eines     zähen und harten     Materials,    wie z. B.

   Eisen,       Siemens-Martinstahl,        Gussstahl,        Anticarodal,     Kunstharz, etc. den     Fa.rbmasseträgern    eine  grosse Lebensdauer zu geben, sinken die  Unterhaltungskosten dieser Markierung auf  ein Minimum.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Markierung im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch Er wärmen. erweichbaren Belag, gekennzeichnet durch Farbmasseträger mit profiliertem Querschnitt, die in den Belag eingebracht sind und nach oben gerichtete Vertiefungen mit steilverlaufenden Seitenwänden auf weisen, in welche Vertiefungen Farbmasse eingebracht ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Markierung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet ,dass die Farbmasse- träger aus Metall bestehen. 2. Markierung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Farbmasse träger aus Kunstharz bestehen.
    PATENTANSPRUCH ]EI: Verfahren zur Herstellung der in einem durch Erwärmen erweichbaren Belag ange brachten Markierung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Farb- masseträger in. den durch Erwärmen plastisch gemachten Belag soweit eingedrückt werden,
    dass die Oberseite der Farbmasseträger mit der Belagsoberfläche bündig ist und die plastische Belagsmasse, die auf der untern Seite des Farbmasseträgers liegenden Räume ausfüllt, so dass nach Erkalten des Belages, zwischen diesem: und dem Farbmasseträger eine feste Verbindung entsteht.
CH196567D 1937-11-11 1937-11-11 Markierung im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch Erwärmen erweichbaren Belag, und Verfahren zu deren Herstellung. CH196567A (de)

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CH196567D CH196567A (de) 1937-11-11 1937-11-11 Markierung im Belag von Strassen und Plätzen, insbesondere in einem durch Erwärmen erweichbaren Belag, und Verfahren zu deren Herstellung.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211676B (de) * 1959-11-03 1966-03-03 Lacollonge Flexone S A Markierungsstreifen fuer Fahrbahnen
EP2305887A3 (de) * 2001-12-04 2013-11-06 Flint Trading, Inc. Verfahren zur Bildung eines eingelegten Musters in einer Asphaltdecke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211676B (de) * 1959-11-03 1966-03-03 Lacollonge Flexone S A Markierungsstreifen fuer Fahrbahnen
EP2305887A3 (de) * 2001-12-04 2013-11-06 Flint Trading, Inc. Verfahren zur Bildung eines eingelegten Musters in einer Asphaltdecke

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