CH196617A - Maschine zum Nassbehandeln von Garn- und Fadensträhnen. - Google Patents

Maschine zum Nassbehandeln von Garn- und Fadensträhnen.

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CH196617A
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CH
Switzerland
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chain
strand
machine
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Hella Von Csarada
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Hella Von Csarada
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Naschine    zum     Nassbehandeln    von Garn- und Fadensträhnen.    Bei den bisher bekannten Maschinen zum       Nassbehandeln,    z. B. Färben von Garnen     bezw.     Fäden in Strähnen, wo die Strähnen auf je  zwei um eine gemeinschaftliche Achse um  laufende und über dem Farbbottich gelagerte  Tragarme aufgehängt sind und so durch die  Flüssigkeit gezogen werden, zeigte sich der  Übelstand, dass insbesondere beim Behandeln  von feinen Garnnummern frei herabhängende  Enden von Fäden sich auf die Tragarme auf  wickelten und die Fäden sich miteinander  verwickelten. Infolgedessen war das Abspulen  von solchen Strähnen praktisch unmöglich.  



  Um zu erzielen, dass auch die feinen Garn  nummern in der     obbezeichneten    Weise behan  delt werden können, wurde bereits vorgeschla  gen, die Stäbe, welche die Strähne halten  den Tragarme bilden, frei drehbar zu lagern,  damit bei ihrem Umlaufen keinerlei Drehbe  wegung mit Bezug auf die Strähne erfolgt.  Ein Verwirren und Aufwickeln der feinen  Fäden wird tatsächlich nur dann vermieden,  wenn sich die Tragstäbe mit Bezug auf die    Strähne nicht drehen, das heisst, wenn die  umlaufenden Tragstäbe sich um ihre eigene  geometrische Achse mit einer zur Umlaufbe  wegung entgegengesetzt gerichteten, aber mit  dieser gleichen Winkelgeschwindigkeit dre  hen. Praktische Versuche haben aber bewie  sen, dass dies durch einfaches, freies Lagern  der umlaufenden Tragstäbe nicht erreicht wer  den kann.  



  Gemäss der Erfindung wird das     Nassbehan-          deln    von Strähnen aus feinen Garnen oder  Fäden, dadurch ermöglicht, dass die oben  erwähnte Drehung der Tragstäbe     zwangläufig     gesichert wird, so dass die auf den Tragstä  ben aufliegenden Strähnen nicht gleiten kön  nen, sondern sich stets ohne jedwede Reibung  und ohne Möglichkeit der Aufwicklung loser  Fäden von diesen Tragstäben abwickeln. Mit  einer derartigen Maschine können sogar im  Falle des     Indanthren-Färbeverfahrens    z. B.  Garne     bezw.    Fäden, Nummer 40 bis 60, die  nach einer     Nassbehandlung    in Strähnen bis  her nicht abgespult werden konnten, ohne      jedwede Schwierigkeit auf Spulen gebracht  werden.

    



  Es werden auch noch weitere Neuerungen  beschrieben, die ebenfalls das Vermeiden eines       Verwirrens    der Fäden bezwecken und in der  nachfolgenden ausführlichen Beschreibung er  läutert sind.  



  In der Zeichnung sind als Beispiel zwei  Ausführungsformen einer     Maschine    zum Fär  ben von Garn- oder Fadensträhnen mit Flüssig  keiten dargestellt.  



       Fig.    1 veranschaulicht die Seitenansicht  der ersten Ausführungsform teilweise für  Schnitt;     Fig.    2 ist eine teilweise Oberansicht  dieser Maschine;     Fig.    3 und 4 veranschau  lichen die zweite     Ausführungsform.     



  Der zum Färben der Strähnen dienende  Farbbottich besteht aus dein obern     offenen     Teil F zum Färben und aus dem     durch    Zwi  schenboden     a    abgesonderten untern Teil  zum Speichern des Farbstoffes. Die beiden  Teile des Bottichs sind durch ein Rohr b ver  bunden, das vom Boden     a    des     obern    Teils  bis zum Boden des untern Teils führt.  



  Die die Strähne bewegenden     Tauchwerk-          -euge    bestehen aus     doppelarmigen    Köpfen 2,  die auf den Enden einer Reihe paralleler Wel  len 5 befestigt sind, ferner aus je zwei über  den Bottich ragenden, in diesen Köpfen be  festigten Stangen 28, auf welchen unter Ver  mittlung von Lager 29     (Fig.    4) zylindrische  Hülsen 1 drehbar sind. Auf den     Hülsen    1  sind pendelartige Arme g befestigt, deren  Enden durch Gewichte 3 belastet sind ; diese  Arme verhindern ein Verdrehen der Hülsen  um ihre geometrischen Achsen.  



  Eine Anzahl miteinander paralleler Wel  len 5 ist in Lagerpaaren 4 gelagert, welche  auf Schienenträgern 8 befestigt sind; letztere  ruhen auf den kürzeren Schenkeln von     L-för-          migen    Trägern 9, die in Schienenpaaren 13  auf- und abwärts beweglich sind, wobei diese  Schienenpaare an einer Längsseite des     Farb-          bottichs    befestigt sind. Auf den Wellen 5  sind Kettenräder 7 befestigt, über welche  eine die Wellen 5 drohende endlose Kette  gelegt ist. Auf einer der Wellen 5 ist ein    Kegelrad des     Kegelradpaares    6 gekeilt, des  sen zweites Kegelrad auf der senkrechten  Antriebsachse 20 gekeilt ist.

   Die Achse 20  steht durch ein     Kegelradpaar    12 mit einer  Antriebsachse in Verbindung, auf welcher  zum Vorwärts- und     Rückwärtsdrehen    geeig  nete Riemenscheiben 11 angeordnet sind;  letztere stehen mit einem Motor oder mit  einer     Trar)smissionswelle    in Verbindung. Mit  Hilfe der erwähnten Antriebsvorrichtung wer  den die Wellen     ä    in gewissen Zeitabschnitten  hin- und zurückgedreht, da ein Drehen stets  in derselben Richtung für die Strähnen nach  teilig ist und zum Verwirren der Fäden füh  ren kann.  



  Auf der Achse     '_'0    ist eine Längsnut, auf  dem waagrechten Zahnrad des     Kegelradpaares     12 hingegen ein in diese Nut eingreifender  Keil vorgesehen. wodurch die Achse 20 un  gehindert auf- und     abbewegt        werdet)        kann.     



  Die an den Enden der Arme g der Hül  sen 1 herunter     hängenden    Gewichte 3 halten  die Hülsen 1 während des Umlaufes mit den  Wellen 5 derart, dass stets derselbe Teil ihrer       Mantelfläche    nach oben gerichtet bleibt. Wäh  rend also der Kopf 2 mit der Welle 5 ge  dreht wird, zwingen die Gewichte 3, sowohl  im einen wie auch im andern Drehinn der  Wellen 5 die auf den Achsen 28 lose sitzen  der) Hülsen 1 auf diesen Achsen in unver  änderter Lage zu verbleiben, das heisst so,  dass die Achsen 28 sich gegen die Hülsen 1  verdrehen.

   In dieser Weise werden die auf  die Hülsenpaare gelegten Strähnen während  des     Drehens    der Hülsenpaare beständig be  wegt, die mit den Hülsen in Berührung     kom-          rnenden    Fäden werden aber auf den Hälsen  nicht gleiten, sondern sie werden von den  selben ohne Gleiten abgewickelt.  



  Auf den Hülsen 1 können Rippen 27 an  gebracht werden, die die einzelnen Strähnen  voneinander absondern, so dass sie sich nicht  berühren können, wodurch ein Verwirren der  Fäden benachbarter Strähnen verhindert wird.  Zwecks Absondern der einzelnen     Sträbnen     voneinander können auch zwischen den Sträh  nen glatte, waagrechte Trennstäbe 26 ange-      ordnet werden, die zum Beispiel an der Wand  des Bottichs F befestigt sind.  



  Die Ausführungsform nach den     Fig.    3,  4 unterscheidet sich von der oben beschrie  berten Ausführungsform im Wesen nur da  durch, dass die gewünschte Bewegung der  Hülsen 1 anstatt     durch    Gewichte, durch Kette  und Kettenräder 21 und 22 gesichert wird,  die auf den Hülsen 1 befestigt und mit einer  Kette 23 verbunden sind. Die Kette 23 ar  beitet auch mit einem Kettenrad 24 zusam  men, welches auf einer feststehenden, durch  die hohle Welle 5'     hindurcbgehenden    Achse  25 befestigt ist. Da die drei Kettenräder den  selben Durchmesser aufweisen, bewirkt die  Kette 23 die gewünschte Zurückdrehung der  Hülsen 1 um ihre eigene geometrische Achse.

    Natürlich kann dieselbe Wirkung auch zum  Beispiel derart erzielt werden, dass das mitt  lere Kettenrad einen kleineren Durchmesser  aufweist, als die beiden Räder 21 und 22  und dieses mittlere Kettenrad mit Hilfe sei  ner Achse<B>25</B> zur Umlaufbewegung der Trag  stäbe in entgegengesetzter Richtung gedreht  wird. Ist das mittlere Kettenrad grösser als  die Räder 21 und 22, so muss es in der Rich  tung der Umlaufbewegung gedreht werden.  



  Bei dieser Ausführungsform werdet) die  Hülsen 1 in engerem Sinne des Wortes zwang  läufig bewegt. Bei der Maschine nach     Fig.    1       und    2 ist es theoretisch möglich, dass die  Hülsen 1 sich entgegen der Wirkung der  Gewichte 3 in unzulässiger Weise bewegen,  doch treten in der Praxis keine so -grossen  Kräfte auf, dass die Pendelarme von der ver  tikalen Lage wesentlich     verschwenkt    werden  können. Unter dem Ausdruck     "zwangläufig"     wird also in dieser Beschreibung verstanden,  dass eine unerwünschte Bewegung in Anbe  tracht der Geringfügigkeit der Kräfte unmög  lich ist.  



  Art der Stelle der Kettenräder 21, 22  können auch Planetenzahnräder angewendet  werden, die auf einem an Stelle des Rades  24 angeordneten Sonnenrad abrollen. Falls  die Durchmesser dieser Zahnräder gleich sind,  so muss das Sonnenrad in der Richtung des       Drehens    der Welle 5, aber mit doppelt so    grosser Geschwindigkeit gedreht werden. Bei  entsprechender Wahl der Durchmesser kann  das Sonnenrad feststehen.  



  Schliesslich wurde noch gefunden, dass  wenn stets dieselben Stellen der Strähnen  mit den Tragarmen in Berührung kommen  und wenn beim     Drehsinnwechsel    der Wellen  5 stets derselbe Teil der Strähnen in der  Flüssigkeit ist, Sackbildungen     bezw.    Aasbau  chungen auf den Strähnen     auftreten,    wodurch  das Abspulen sehr erschwert wird. Um diese  nachteilige Erscheinung zu vermeiden, können  die Auflagestellen der Strähnen auf den Trag  armen 1 von Zeit zu Zeit durch ein zeitweises  Beschleunigen oder Verzögern der Drehung  der Tragarme geändert werden.

   Bei der Aus  führungsform nach den     Fig.    3 und 4 kann  dies leicht durchgeführt werden, und zwar  durch Verbinden der Wellen 25 der einzelnen  Tauchwerkzeuge miteinander mit Hilfe von  Zahnrädern und durch Verdrehen dieser Wel  len von Zeit zu Zeit von Hand aus oder zum  Beispiel mittelst eines     Klinkenwerkes.    Wäh  rend des     Verdrehens    der normalerweise fest  stehenden Kettenräder 24 werden die Hülsen  1 derart verdreht, dass sie die Strähnen etwas  weiterrücken, so dass die Auflagestellen ge  ändert werden.

   Des weiteren wird der oben  erwähnte     Drehsinnwechsel    der Wellen 5 in  ungleichen Zeitabschnitten vorgenommen, wo  durch erreicht wird, dass während der auf  einanderfolgenden     Drehsinnwechsel    verschie  dene Stellen der Strähnen in der Flüssigkeit  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Nassbehandeln, z. B. Fär ben von Garnsträhnen, insbesondere solchen von feinen Nummern mit einem die Behand lungsflüssigkeit enthaltenden Bottich und über demselben befindlicben Strähnenbewegern, da durch gekennzeichnet, dass die Strähne durch je zwei um eine gemeinschaftliche, horizon tale Achse drehbare Tragarme gehalten wer den, die um ihre eigenen Achsen drehbar sind und an einem Verdrehen gegenüber den Sträh nen zwangläufig verhindert werden, wodureh ein Gleiten der Strähne auf diesen Halteele- menten und ein Verwirren der Fäden ver mieden wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mit Kettenrädern (21) versehen und je zwei zusammengehörende Tragarme mit einer Kette (23) verbunden sind, wobei diese Kette zwecks entsprechender Zürückdre- hung der umlaufenden Tragarme um ihre eigene geometrische Achse auch um ein mittleres Kettenrad (24) gelegt ist.
    2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Absondern der einzelnen Strähnen voneinander Trenn stäbe (26) vorgesehen sind. 3. Maschine nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass zum Absondern der einzelnen Strähnen voneinander Querrippen (27) an den Tragarmen vorgesehen sind.
CH196617D 1937-03-05 1937-03-05 Maschine zum Nassbehandeln von Garn- und Fadensträhnen. CH196617A (de)

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