CH196773A - Fernmeldekabel zur Uebertragung von Trägerfrequenzströmen. - Google Patents

Fernmeldekabel zur Uebertragung von Trägerfrequenzströmen.

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CH196773A
CH196773A CH196773DA CH196773A CH 196773 A CH196773 A CH 196773A CH 196773D A CH196773D A CH 196773DA CH 196773 A CH196773 A CH 196773A
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CH
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telecommunication cable
transmission
carrier frequency
frequency currents
khz
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

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  Fernmeldekabel zur     Uebertragung    von     Trägerfrequenzströmen.       Die Erfindung bezieht sich auf vieladrige  Fernmeldekabel mit symmetrisch     verseilten,          ungeschirmten    und unbelasteten Sprechkreisen  zur     gbertragung    von     Trägerfrequenzströmen     über 10     kHz.    Derartige Kabel hat man bisher  mit einer Betriebskapazität     Cvon    etwa 33 bis  36     nF/km    (10-s F/km) gebaut. Der Wellen  widerstand Z derartiger Kabel beträgt bei  50     kHz    etwa 140 Ohm.

   Der Wellenwider  stand Z ist bekanntlich für dieses Frequenz  zebiet     näherungsweise    durch den Ausdruck  
EMI0001.0012  
   gegeben, in dem L die     Indukti-          vität    der Leiterschleife pro Kilometer in     Henry     und C die Betriebskapazität der Leiterschleife  pro Kilometer in Farad bedeutet.  



  Die Dämpfung eines Kabels ist durch den  Ausdruck  
EMI0001.0016     
    gegeben, worin     B    den Wirkwiderstand pro       Kilometerschleife    und     G    die Ableitung pro  Kilometerschleife bedeutet. Da das Ableitungs  glied klein gegen das Widerstandsglied ist,    ergibt sich für die Dämpfung     näherungsweise     die Formel  
EMI0001.0021     
    Die Erfindung beruht auf der     Erkenntnis,     dass bei höheren Frequenzen innerhalb gewisser  Grenzen die Dämpfung unabhängig von dem  Durchmesser der einzelnen Kupferleiter ist,  sofern man den Durchmesser der isolierten  Ader konstant hält. Diese Erscheinung ist  folgendermassen zu erklären.  



  Die Selbstinduktion L einer     Leiterscbleife     berechnet sich bekanntlich zu  
EMI0001.0024     
    <I>(d =</I> Kupferdurchmesser,     a    = Abstand der  Leiter von Mitte zu Mitte).  



  Zu diesem zwischen den Leitern     befindlichen     sogenannten Aussenfeld addiert sich noch das       sogenannte    Innenfeld, das bei tiefen Frequenzen  maximal 0;1     mH/km    beträgt, mit höheren  Frequenzen infolge- Verdrängung. der Strom  fäden nach der     Leiteroberfläche    entsprechend      der Zunahme des Wirkwiderstandes durch  den     Skineffekt    kleiner und kleiner wird.  



  Verringert man nun den Durchmesser der  Kupferleiter, ohne den Durchmesser der iso  lierten Adern zu verkleinern, so ergibt sich  eine Erhöhung der     Induktivität.    Diese ist  einmal durch die Vergrösserung der Leiter  schleife und zum andern durch die geringere  Abnahme des Innenfeldes bei höheren Fre  quenzen bedingt. Gleichzeitig verringert sieh  die     .Betriebskapazität.    Beides wirkt sich im  Sinne einer Erhöhung des     Wellenwiderstandes     und damit einer     Dämpfungsverminderung    aus.  



       Nun    wird zwar andererseits durch die  Verringerung des     Kupferdurchmessers    der  Wirkwiderstand R, der ebenfalls irr die     Dämp-          fungsformel    eingeht, vergrössert. Es wurde  jedoch gefunden, dass die Vergrösserung des  Wellenwiderstandes bei höheren Frequenzen  die Vergrösserung des Wirkwiderstandes völlig  kompensieren kann. Dies beruht     z.T.    auch  darauf, dass die durch den     Skineffekt    bedingte  Erhöhung des Wirkwiderstandes im Verhältnis  zum     (xleichstromwiderstand    bei dünnen Leitern  nicht so gross ist, wie bei dicken Leitern.

    Ausserdem wird die zusätzliche     Wirkwider-          standszunahme    durch die sogenannte     NTähe-          wirkung    infolge des grösseren     relativen    Ab  standes der Leiter     verringert.     



  Auf Grund dieser Erkenntnis wird     erfin-          dungsgemäss    vorgeschlagen, ein vieladriges  Fernmeldekabel mit symmetrisch     verseilten,     urigeschirmten und unbelasteten Sprechkreisen,  welches zur     Uebertragung    von Trägerfrequenz  strömen über 10     kHz    bestimmt ist, so aufzu  bauen, dass der Wellenwiderstand der Sprech  kreise bei 50     kHz    grösser ist als 155 Ohm.  Zweckmässig wählt man der) Wellenwiderstand  noch grösser, etwa zu 160 oder 170     Ohrn.     



  Solche Kabel weisen den Vorteil auf, dass  sie bei gleichem Kabeldurchmesser und gleicher       Dämpfurig    für die     Betriebsfrequenzen        rnit     wesentlich dünneren Leitern auskommen und  somit Kupfer eingespart wird. Ein weiterer  Vorteil besteht darin, dass die     Frequenzab-          hängigkeit    der Dämpfung geringer ist als bei  einem Kabel bisheriger Bauart.  



  Das Ausmass der Kupferersparnis soll für    folgenden an einem Beispiel erläutert werden.  Bei einem Kabel bisheriger Bauart betrug der  Leiterdurchmesser beispielsweise 1,5     nrnr,    die  Betriebskapazität 34     nF;/km    und der Wellen  widerstand bei 50     kHz    140     Ohnr.    Die Dämpfung  eines solchen Kabels betrügt bei 50     kHz     0,142     N/km.    Setzt man nun     beispielweise    bei  gleichbleibendem     Aderdurchmesserden    Leiter  durchmesser auf 1,2     rnm    herab, so erhöht  sich der Wellenwiderstand auf 172 Ohm;

    gleichzeitig sinkt die Betriebskapazität auf       \?6,5        nF/km,    und die Dämpfung ergibt sich  zu 0,138     N/km,    liegt also     noch    niedriger als  bei dem Vergleichskabel. Dabei wird eine       Kupferersparnis        von        35        %        erzielt.        Das        unter-          suchte    Beispiel zeigt, dass man zur Erzielung  genau gleicher Dämpfung den     Kupferdurch-          messer    noch weiter herabsetzen könnte.

   Die  weiteren Untersuchungen haben gezeigt, dass  sich bei stärkeren Leitern noch höhere Er  sparnisse ohne     Dämpfungserhöhung    erzielen  lassen, die 50  /o überschreiten können.  



  Die der Erfindung zugrunde liegenden  Untersuchungen wurden in erster Linie an       Sternviererkabeln    durchgeführt ; der Erfin  dungsgedanke ist jedoch nicht auf Sternvierer  beschränkt, sondern kann auch auf DM-Vierer  und andere Adergruppen angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vieladriges Fernmeldekabel mit symme trisch verseilten, ungeschirmten und unbe lasteten Sprechkreisen zur Übertragung von Trägerfrequerrzströmen über 10 kHz, dadurch gekennzeichnet, dassder Wellenwiderstand der Sprechkreise bei 50 kHz grösser ist als 155 Ohrn. UNTERAN SPRüCHE 1. Fernmeldekabel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wellen widerstand der Sprechkreise bei 50 kHz grösser als 160 Ohm ist. 2.
    Fernmeldekabel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass der Wellen- widerstand der Spreebkreise grösser als 170 Ohm ist.
CH196773D 1936-06-23 1937-05-18 Fernmeldekabel zur Uebertragung von Trägerfrequenzströmen. CH196773A (de)

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