CH196789A - Magnetfeldröhre. - Google Patents
Magnetfeldröhre.Info
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Description
Magnetfeldröhre. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Magnetfeldröhre für sehr kurze Wellen längen.
Die bekannten Magnetfeldröhren enthal ten meist eine "geradlinige, drahtförmige thermionische Kalhode, eine gleichachsig zu dieser Kathode angeordnete Anode,
sowie einen Magneten zur Erzeugung eines parallel zur Kathode verlaufenden Magnetfeldes. Die Anode ist gewöhnlich eine gespaltene Anode mit zwei oder mehr zylinderförmigen Teilen.
Eine Magnetfeldröhre wird gewöhnlich für sehr hoher Frequenzen von der Grössen ordnung von WO MHz verwendet. Um bei diesen hohen Frequenzen eine .gute Wirkung zu erzielen., sind kleine Ausmasse der Elek troden erforderlich.
Es lässt sich in diesem Fall mit den Röhren sehr schwer ein äusserer Kreis verbinden, dessen Induktanz und Kapazität gering genug sind, um,
bei den hohen Frequenzen der Wirkungen der Röhre noch zu entsprechen. Eine teilweise Lösung dieser Frage wurde bereits dadurch erzielt, dass innerhalb des Kolbens der Röhre ein Schwingungskreis angeordnet wurde,
der mit den Elektroden unmittelbar verbunden war. Eine derartige Magnetfeldöhre ist tatsächlich imstande, bei sehr hohen Fre quenzen zu schwingen, aber die gesamte Ausbeute beschränkt sich nur auf einige Watt,
da während des Betriebes der Röhre grosse Mengen Wärme entwickelt werden. Es wurde aus. diesem Grunde bereits vorgeschla gen, die Oberfläche der Elektroden, insbeson- dere der Anoden,
zu schwärzen und aufzu- rauhen. Diese Massnahme ist jedoch nur wenig wirksam, da die Oberfläche der Anode gewöhnlich sehr klein. ist, und ausserdem der Hochfrequenzwiderstfand der Anode stark zunimmt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Magn-etfeldrölire, die bei sehr hohen Frequen- zen noch eine verhältnismässig grosse Aus beute ergibt.
Der Zweck der Erfindung wird dadurch erreicht, dass in der Röhre mit den Anoden ein Schwingungskreis baulich vereinigt wird, der aus einem U-förmig gebogenen Körper mit halbzylinderförmiben Schenkeln besteht, deren flache Oberflächen einander zubekeb.rt sind. Zur Erhöhung der -#Vär-neausstrahlunb können die äussern, gekrümmten Oberfhiehen dieser Schenkel mit einer Kohlenschicht überzogen sein.
Als Material für den auf diese Weise gebildeten Schwingungskreis ,v# erden zweckmässig Materialien, wie Kupfer und dergl. verwendet.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes.
Fig. 1 ist eine sehaubildliche Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels, wo!x.i die Kolbenwand teilweise weggebrochen ist; Fig. 2 stellt einen Schnitt in der Ebene der Kathode der in Fig. 1 dargestellten Röhre dar; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III in Fib. 2 und die Fig. 4. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine mit einer gespaltenen Anode versehene lla--netfeldröhre clar-estellt, die aus einem evakuierten Kolben 10 besteht, der einen Sockel 11 und eilen Quet_sehfuss 12 aufweist. Das Elel;ti-odensysl-em wird von mehreren Stützdi-äliten 13 :@elragen. Der- der im Innern mil der Anode 18 verbunden ist, besteht aus einem U-förmigen Körper 14. z. B. ans Kupfer.
der zwei halbzylinderftii-mi"P Schenkel 15 aufweist, die eine grosse Z@Tä.rmel;apazität@ be sitzen und deren innere Oberflächen flach sind und parallel zueinander verlaufen. DiP 'UTärmeausstrahlunT dieser Sehenkel wird durch eine auf den Aussenoberflächen vor handene Schicht 16, zwecl;mässi@ aus Kohle, erhöht.
Die innern Oberfläelien tder Sehenkel sind nicht mit Kohle versehen, da der Hoch- frequenzstrom. zur Hauptsache über diese Oberflächen fliesst und der Widerstand rieht erhöht werden darf. Es wird zweckmässig ausserdem an den R=indern der innern Ober fläche ein Rand<B>17</B> freibelassen.
Die untern Enden des U-förmigen Körpers 14 weisen einwärts vorspringende Teile 18 auf, die eine halbzylindrische Oberfläche besitzen, und somit zusammen einen nahezu beschlos senen zylindrischen Kanal bilden. Diese zwei vorspringenden Teile bilden die eigentliche Anode der Magnetfeldröhre. Eine gera.d- linibe, tliermionische Kathode 20 ist in der Age dieses zylindrischen Kanals 19 angeord net und wird, wie in Fig. 2 deutlich dar gestellt ist,
von zwei Drähten 18 getragen. Die Spannung für die Anode wird über den Leiter 25 zugeführt. der an dem obern Ende der llabnetfeldröhre nach aussen geführt ist.
Irin die Anodenteile mit einem äussern Kreis, zum Beispiel einer Übertragungsleitung, zu verbinden, können die Anodenstützen 22 mittels der Zuführungsleiter 23 verlängert werden, letztere sind in ein zweckmässig keramisches Material 24 eingeschmolzen und können mit Stiften am Sockel 11 verbunden werden. Dies ist in den Fig. 1 und 2 nicht dar gestellt, da andere, zum Beispiel induktive Mittel zur Ankopplunb von äussern Kreisen gewendet werden können.
Das<B>-</B> nze Elek- z in a trodensvstem kann auf bekannte Weise mittels Glimmerplatten 26 und 2 7 in der Röhre zentriert werden. Es sind schliesslich den Enden der Kathode gegenüber zwei Platten 21 angeordnet, die von den Zufüh- rian_sleitern 73 getragen werden, mit denen sie elektriseli verbunden sind.
Diese Platten verhindern die Konzentration von Elektronen auf der Glaswand der Röhre und vermeiden somit eine Eiwveichung des Glases infolge Elel;trorienbombardement.s. LTm dem vom 31a-neten 28 erzeugten Magnetfeld nicht im Wege za stehen. sind diese Platten zweck- aus ummagnetischem 'Material, z. B. llolybdän. hergestellt.
Es hat siele als möglich erwiesen. die Ener@ieausheute einer Röhre. wie sie soeben beschrieben wurde, bei einer Wellenlänge von 60 ein bis auf 50 Watt zii steigern, wo bei vier @'C'irkunnsgrad grösser als 30-'" war.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausfüh- run7sform ist das obere Ende des Kolbens durch eine Metallplatte 30 ersetzt, die auf der Innenseite mit dem Körper 14, vorzugs weise durch Schweissen, verbunden ist. Die Metallplatte 30 kann auch zusammen mit dem Körper 14 ein Ganzes bilden. Infolge des guten thermischen Kontaktes zwischen dem Körper 14 und der Platte 30 wirkt letztere als guter Wärmeausstrahler und -ableiter.
Die oben beschriebene Bauart der Röhre macht es ausserdem möglich, eine wirksame Wasserkühlung anzuwenden. Früher war Wasserkühlung für Magnetfeldröhren sehr unwirksam, da die Anoden sehr klein waren und die Anordnung des Kühlsystems mit Zu und Abführungsröhren grosse Schwierig keiten mit sich brachte, insbesondere durch den zwischen der Kühlflüssigkeit und der Glaswand auftretenden grossen Temperatur unterschied. In Fig. 5 ist eine wassergekühlte Röhre als Ausführungsbeispiel der Erfin dung dargestellt.
Diese Bauart besteht aus dem bereits beschriebenen Elektrodensystem und dem Körper 14, der zum Beispiel mittels einer Schraube 33 mit der Metallwand 32 der Röhre verbunden ist. Der obere Teil die ser Metallwand ist von einem Kühlmantel 34 umgeben, der mit einem Zu- und Ab führungsrohr 36 bezw. 35 versehen ist. Die entwickelte Wärme wird sowohl durch die Wände 15 zur Metallwand ausgestrahlt als auch auf letztere durch Leitung durch den Körper 32 übertragen.
Fig. 6 zeigt eine abgeänderte Aus führungsform der Schirme 21 in Fig. 1. Der Schirm besteht hier aus einem vollkommen geschlossenen Zylinder 35, der an der Glas wand der Röhre anliegt. Es ist zum Beispiel möglich, den Schirm, zum Beispiel durch Aufspritzen, unmittelbar auf der Wand an zubringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Magnetfeldröhre mit gespaltener Anode, dadurch gekennzeichnet, dass in der Röhre ein Schwingungskreis vorgesehen ist, der mit der Anode baulich ein Ganzes bildet und aus einem U-förmigen Körper mit halbzylinder- förmigen Schenkeln besteht, deren flache Oberflächen einander zugekehrt sind.UNTERANSPRüCHE 1. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode durch vorspringende Teile der freien Enden der Schenkel des U-för- migen Körpers gebildet wird, und dass diese Teile einen piraktisch geschlossenen, zylindrischen Kanal einschliessen, in dessen Age die thermionische Kathode angeordnet ist. 2.Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die thermio- nische Kathode drahtförmig ist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die äussern ge krümmten Oberflächen der Schenkel des U-förmigen Körpers derart ausgebildet sind, dass sie grosses Wärmeausstrah- lungsvermögen besitzen. 4.Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ge krümmten Oberflächen des U-förmigen Körpers mit Kohle überzogen sind. 5. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ränder der gekrümmten Oberflächen der Schenkel des U-förmigen Körpers nicht mit Kohle bedeckt sind. 6. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der U-förmige Körper aus Kupfer besteht. 7.Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Enden der Kathode gegenüber zwischen der Glaswand und dem Elek- trodensystem mindestens ein Schirm an geordnet ist. B. Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Schirme aus unmagnetischem Material bestehen. 9.Elektrische Entladungsröhre nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 7 und - F, dadurch gekennzeichnet, dass die Schirme aus -1olvbdän bestehen. 10.Elektrische Entladun'.srühre nach Pa- tenta.nspruch, dadurch 'gekennzeichnet, dass die Wand der Rühre t@-@@nigstens teilweise aus -Metall besteht und dass die ser metallene Teil mit dem U-förmigen Körner mechanisch und elektrisch ver bunden ist.11. Elektriselie Entladunbsröhre nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Metall wand wenigstens teilweise von einem Kühlmantel umgeben ist.
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